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Wie gehen Menschen bei Joy mit Krankheit um?

Wie gehen Menschen bei Joy mit Krankheit um?
Guten Tag,

ein heikles Thema... Sehr schwer zu beschreiben und sicher kontrovers diskutierbar. Warum in medizinische Themen? Weil es letztlich mit der Frage der Krankheit an sich und auch der psychischen Gesundheit der hier angemeldeten User/innen zu tun hat. Wir haben hier unzählige Threads über psychische Erkrankungen, über alles mögliche mehr. Daher glaube ich, dass es an diesen Platz hier gehört. Denn das, was man in diesem Bereich des Forums schreibt, hat letztlich auch Wechselwirkungen in anderen Bereichen dieses Clubs.

Mir ist bewußt, dass der Joyclub keine medizinische Plattform ist und dass es hier virtuelle Identitäten gibt, die sich (hoffentlich) völlig entgegengesetzt ihrer Verhaltensweisen im Leben außerhalb des Internets verhalten. Auch dürfte es viele geben, ein Trend unserer Gesellschaft, die Gefühle verstecken oder aber deren Gefühle so degeneriert sind, dass jegliches Mitgefühl oder Hilfsbereitschaft schlicht nicht vorhanden sind.

Ich erlebe seit ein paar Tagen hier nach einer OP im Chat zum Beispiel Bemerkungen, die darin gipfeln, zu sagen, man könne doch nach so einer Sache am nächsten Tag wieder arbeiten gehen. Ob das wirklich mit Antibiotika und Schmerzmitteln und einer größeren offenen Wunde im Mund möglich und sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln. Oder man sagt, man gehe nachher zum Arzt und schon hört man: "Ach, ist der Quasi schon wieder am jammern.". Oder einer betritt den Raum und sagt: "Jammert der schon wieder?"

Kann es sein, dass diese Menschen (letztlich sind ja welche hinter diesen Nicks) vergessen haben, dass es nicht nur Jubel, Trubel, Heiterkeit gibt? Das es hinter dem Nicks Menschen gibt, die Sorgen haben, vielleicht auch Hilfe benötigen? Die einfach den Rat anderer suchen, sei es denn auch nur z.B. Adressen in der gleichen Region und sich trauen, dieses zu fragen?

Wie oft bin ich hier schon gefragt worden, ob ich denn mit meinen psychischen Problemen nicht besser Joy verlassen sollte? Was ich denn hier wolle, das wäre doch absolut der falsche Platz für mich und so was gehöre hier nicht her. Sowohl in den Chats als auch in den Foren. Einige Personen werten jede meiner Aussagen unter diesen Gesichtspunkt, egal was ich wann und wie schreibe.

Wie krank ist diese Verdrängung? Was für Reaktionen lösen solche Dinge/Erlebnisse bei Euch aus? Vermißt Ihr nicht manchmal auch einfach etwas mehr Sensibilität der Menschen hier untereinander? Erwarte ich zuviel von den Menschen?

Ich appelliere an alle, einfach etwas sensibler und hilfsbereiter zu sein, einander ggf. beizustehen und auch zu akzeptieren, dass es nicht nur Sonnenschein gibt, auch nicht in einer niveauvollen erotischen Community.

Vielen Dank für Eure Antworten.

Quasi
*******_BH Paar
5.260 Beiträge
Wir sind hier virtuell, anonym und nicht greifbar, wir sind hier um Spaß zu haben...nötigenfalls uns aus zu toben, eventuell mal die Sau rauszulassen...Quasi so wie ich es beschrieben habe denken wenigsten 6o% der User, Du kannst hier keine Hilfe erwarten von den wenigsten...Die Menschen sind in erster Linie Egomanen die zuerst an sich, dann an andere denken nicht alle, aber viele...Kennt man aber die richtigen dann hören Sie einem aber auch zu und sind für einen da...Aber Du kannst nicht erwarten wenn Du hier rein gehst und Dich beklagst wie schlecht es Dir geht das sich ALLE um Dich kümmern....


Kisses Swinglady....
*******hen Frau
34.433 Beiträge
JOY-Team 
Eben den Worten kann ich mich nur anschließen, wenn dich jemand kennt und du dort deinen Kummer schreibst kann man schon eher war erwarten, aber mal ganz ehrlich, was interessiert mich die Krankheiten oder Wehwehchen von Leuten im Chat die ich zum ersten Mal lese oder gar nicht persönlich kenne, ich denke da kann man gar nichts anderes Erwarten.

Und eben viele sind hier vordergründig um Spaß zu haben *zwinker*
*****_68 Mann
8.511 Beiträge
Hallo Quasi,
natürlich ist es verständlich, wenn ein Mensch mit seinen Sorgen, Problemen und Ängsten auf einer Plattform wie dem Joyclub vorstellig wird.
Viele Probleme sind eben so präsent, dass man sie nicht ohne weiteres aus seinem Alltag bzw. aus der Freizeit verbannen kann.
Man muss aber auch akzeptieren, dass es eben genug Menschen gibt, die diese Plattform rein zum Vergnügen, zum Abschalten, zum Vergessen des Alltags nutzen möchten.
Diese Menschen haben sicher auch mehr als genug Sorgen, sie können sie eben nur besser verdrängen.
Werden diese Menschen allerdings mit den Problemen anderer konfrontiert, mehr als es ihnen lieb ist, dann muss man deren Reaktion auch verstehen.
Natürlich gibt es auch mehr als genug ungebildete Menschen, Menschen denen der Respekt und die Achtung vor ihren Mitmenschen fehlt ... damit müssen wir leben - ebenso wie mit der Oberflächlichkeit.
Ruhig das eigene Verhalten auch einmal extrem kritisch hinterfragen und sich in die Situation der anderen Menschen begeben.
Macht die Sicht der Dinge auf beiden Seiten klarer.

Al
@ Quasi
Abgesehen davon, dass es immer Idioten gibt, die in jeder Situation Empathie vermissen lassen, kann ich nachvollziehen, dass auch sonst Mitfühlende unwirsch reagieren. Das kann an ganz verschiedenen Dingen liegen.

1. Der Leidenswettbewerb
Viele denken, dass das, was ihnen zustößt/zugestoßen ist, etwas Außergewöhnliches ist, dass sie evtl. ein härteres Schicksal zu tragen haben. Dabei ist es gar nicht so, die anderen haben die gleichen Päckchen zu tragen, nur kommunizieren sie das nicht so sehr nach außen. In dem Fall ist es ganz schön nervig, wenn jemand gesonderte Beachtung für sein Leid fordert, was gar kein abnormes Leid ist, sondern... Normalität!

2. Die Penetranz
Es gibt eine Phase des Leidens, in der man ruhig jammern darf und getröstet wird, aber danach muss auch das Aufraffen folgen.Wenn die Jammerphase kein Ende nimmt oder ständig wiederkehrt, läuft jeder Trost ins Leere und keiner hat mehr Lust, welchen zu spenden. Verständlich, denn Joyclubber sind keine Therapeuten.

3. Die Verhältnismäßigkeit
Wer über Dinge klagt, die relativ gesehen eher marginal sind, wird kaum allzu lange Verständnis erfahren. Ich weiß nicht, wie schlimm deine Sache wirklich ist (Antibiotika, Schmerzmittel und eine offene Wunder klingen für mich nach etwas absolut Normalem bei einer OP), deswegen kann ich nicht sagen, ob dein Problem auf die anderen vielleicht albern wirkt und sie deswegen keine Lust haben, sich damit zu beschäftigen.

4. Das Nachvollziehen
Wenn du etwas hast, das ein Außenstehender schwer nachvollziehen kann, weil es sehr exotisch oder kompliziert ist, ist dieses Forum wirklich nicht der richtige Platz dafür, denn damit überforderst du die allermeisten.


Wie gesagt, ich kenne dich nicht und bin dir noch nie begegnet. Warum die Leute im Chat negativ reagieren, kann ich nur raten. Den Chat halte ich allgemein nicht für geeignet, um Probleme zu besprechen, dafür ist das Forum wesentlich sinnvoller.
Mhm, also ich wundere mich auch manchmal darüber, dass hier oft missverstanden wird, aber mir geht es auch so, dass ich penetrante Jammerer gerne innerlich ohrfeigen würde. Das sind dann aber solche Posts, auf deren Verkündigung ich real genauso allergisch reagieren würde.
Außerdem darfst du nicht vergessen, dass wir hier im JOY sind... Spaß, Erotik, etc... viele ernsthafte Probleme gehören hier nicht her. Anfragen ja, aber wenn jmd echt Hilfe braucht, ist ein Sexforum das Falsche!
Und: bei den Posts kommen einfach kaum Emotionen rüber, dh. zB Ironie wird missverstanden, viele feinste Stimmungen, die im realen Gespräch beim Gegenüber ankommen, gehen unter. Dann ist da halt nur noch einer, der , anstatt sich prof. Hilfe zu holen, schon wieder jammert.
Lieber Quasi,

ganz ehrlich: Ich kenne dich von verschiedenen Postings. Und entschuldige, ich sehe dich fast nur jammern. Weisst du, viele Menschen sind hier, um sich locker zu unterhalten. Wenn ich mir vorstelle, ich bin im chat und wir reden gerade über Hornzipfel oder andere verrückte Sachen und jemand kommt rein und sagt " *heul* heute gehts mir wieder sooooo schlecht..." Irgendwann ist ein Punkt erreicht an dem man es nicht mehr hören kann.

Ich hab hier auch schon einige Themen gehabt, bei denen ich ernsthaft Hilfe gesucht habe und diese sogar bekommen habe. Ich weiss nicht, warum es bei dir so ist. Vielleicht weil ich mir die Kritik und Hilfe auch zu Herzen nehme.

Du bist anscheinend sehr einsam. Das tut mir Leid für dich, aber das kann man auch ändern. Vielleicht solltest du bei deinen speziellen Themen, in die entsprecheneden Gruppen gehen, oder dir Hilfe bei anderen Foren suchen, die deinem Krankheitsbild entsprechen.

Ich bin übrigens auch depressiv. Aber ich arbeite daran und fühle mich schon so viel besser.

Und ich glaube Freunde, so richtig echte, würden dir verdammt gut tun. Und Humor.
Es gibt verschiedene Themen im Forum und das ist gut so!
Also ehrlich es gibt doch verschiedene Themen im Forum und wenn ich mich im medizinischen Bereich umtue, kann ich damit rechnen, auf Menschen mit eben solchen Problemen zu stoßen, die auch oder gerade über ihre "Wehwechen" großen und kleinen Probleme auch jammern. Wenn ich das nicht haben kann, gehe ich eben nicht in einen solchen Thread. So gehe ich eben auch nicht in einen Thread, dessen Thema ich vielleicht persönlich ablehne. Kann vielleicht sein, das ich da mal lese und meine Vorurteile bestätigt sehe oder meine Meinung auch revidiere aber sicher werde ich nicht andere dann auch noch angreifen oder beschimpfen. Es gibt so etwas wie Nettikette und sollte auch so etwas wie Ethik geben. Die Veränderung der Gesellschaft dahingehend, über Alles und Jedes die eigene Meinung in den Vordergrund, als die alleingültige, zu stellen und zu jedem Mist seinen Senf abzugeben, ist erschreckend. Soll hier jeder seinen Spass haben aber nicht auf Kosten anderer. Die "Problemecken" finde ich wichtig, zeigt es doch, dass viele Menschen heute nicht mehr wissen wohin mit ihren vielen Fragen und Nöten. Sorry, dass musste mal gesagt werden.
volatilevolatile
*******aum Frau
16.590 Beiträge
Quasi, Du solltest anderen Usern einfach zugestehen, dass sie sich hier mit anderen Absichten aufhalten als Du.

Es gibt hier genügend User wie Du, die mit einer psychischen Vorbelastung zu tun haben. Es gibt Gruppen zu all diesen Themen. Innerhalb dieser Gruppen wirst Du auf ein breiteres Verständnis und auf mehr Anteilnahme stoßen als im offenen Forum, weil Du dort eben unter Gleichgesinnten oder unter ebenfalls Betroffenen bist.

Ich selbst habe auch eine psychische Vorbelastung und ich weiß, dass ich innerhalb der Gruppe, in der ich mich u.a. bewege, jederzeit auf Verständnis stoßen werde, wenn ich mich zum Thema meiner Erkrankung austauschen möchte.

Im offenen Forum allerdings solltest Du eine derartige Atmosphäre nicht erwarten. Viele Menschen wollen sich hier tatsächlich nur unterhalten fühlen, ein wenig Spaß haben, locker quatschen, ein paar Witzchen reißen, sich vielleicht für ein Date verabreden.

Dazu ist diese Plattform primär gedacht, weißt Du?

Ich finde daher, dass Du es den Menschen nicht übel nehmen solltest, wenn sie nicht mehr Ansprüche als diese haben.

Nicht jeder möchte sich allabendlich mit den psychischen Problemen seiner Mit-User auseinandersetzen. Das ist eines jeden gutes Recht.

Du appelierst hier nicht zum ersten Mal an unser aller Toleranz, an unser Verständnis und an unsere Rücksicht und ich denke, es gibt hier auch viele User, die Verständnis aufbringen und rücksichtsvoll sind.

Du allerdings richtest Dein Augenmerk vor allem auf die User, die in Deinen Augen keine Rücksicht nehmen. Auch wenn sie vielleicht einfach nur äußern, dass sie an Deiner Problematik nicht teilhaben wollen.

Hast Du selbst denn auch Verständnis für diese Menschen?

Verständnis ist ja nun keine Einbahnstraße und man sollte sich mit seiner ganzen Problematik vielleicht nicht ständig und immer jedermann zumuten. Das ist auch eine Form von Rücksichtnahme.

Wie gesagt, ich denke, dass diese Plattform (und das ist eben eine ihrer Besonderheiten) genug Bereiche bietet, in denen auch Du Dich angenommen und zu Hause fühlen kannst.
Versetz Dich mal in die Lager der anderen. Da kommt einer täglich? in den Chat und Du denkst "Ach Du grüne Neune ... jetzt jammert er gleich wieder". Würde Dir das nich auch auf die Nerven gehen?

Denn, wenn ich so was lese:
"Ach, ist der Quasi schon wieder am jammern.". Oder einer betritt den Raum und sagt: "Jammert der schon wieder?"
scheint jammern bei Dir doch an der Tagesordnung zu sein.

Du hast es Dir selber zuzuschreiben, wenn die Leute so reagieren. Wieso trägst Du deine Lappalien in einen Chat? Denkst Du wirklich, Fremde wollen hören, was Dir heute wieder quer steckt?

Ob es nun irgendwelche Wehwehchen sind oder Frust in der Ehe. So ein Rumjaulen im Chat geht gar nicht. Das tötet jede Unterhaltung. Man kann auch in seinem Selbstmitleid versinken. Und das ist einfach nur nervend.

Wer jammert, hat keine Schmerzen oder Probleme. Der hat viel eher das Bedürfnis, Beachtung/Bewunderung zu erhalten.

Und wenn Du psychische Sorgen hast, dann hol Dir professionelle Hilfe außerhalb und nicht im joyclub.
Denke auch du solltest mal in den Gruppen stöbern, da bist du sicher besser aufgehoben...

Vieleicht sollte man den Begriff "Krankheit" nicht so überstrapazieren...

Aus deinem Post lese ich heraus das man dir einen Zahn gezogen hat... sicher nicht angenehm aber es gibt schlimmeres..

In diesem Sinne...Gute Besserung... *zwinker*
So eine
...Zahnoperation ist schon eine missliche Angelegenheit. Nicht nur der Schmerz und die gestörte Befindlichkeit, auch das Infektionsrisiko, die Nachsorge und eventuelle Folgeschäden sind durchaus eine Diskussionsgrundlage. Wenn dann noch grünlich schaumiger Stuhl hinzu kommt, ist schnell eine Situation erreicht, in der kaum ein Arzt noch Rat weiß, und der Patient findet Hilfe und Zuspruch nur noch auf einer virtuellen Plattform.

Besonders im Hypochonder Forum.
Tja, das hier ist das Internet...man ist hier, um Spaß zu haben. Vielleicht auch, um sich von der Realität und den Problemen abzulenken, denn jeder hat Probleme. Der eine hat größere Probleme als der andere...aber Fakt ist, die Leute wollen hier Spaß haben und sich nicht noch die Probleme der anderen anhören. Ich binde hier ja auch nicht jeden meine Probleme auf die Nase. Wenn ich darüber reden möchte, geh ich zu meinen Freunden oder rede mit meiner Familie drüber.

Meiner Meinung nach ist das hier der völlig falsche Ort dafür. Wenn du schon im Internet Hilfe suchst, dann in einem anderen Forum, wo das Hauptthema deine Krankheit ist. Hier ist das Hauptthema aber Sex und Erotik...das ist keine Selbsthilfegruppe! Verwechsel das nicht!
Hm...bei mir kommt diesen und Anfgang nächsten Monat Operation 12,13 und 14 dran.
Aber ich würde nie im Leben auf die Idee kommen das hier im Forum und schon gar nicht im Chat zu erwähnen.
Wenn ich im Chat bin will ich einfach labern.
Und auch frisch operiert will ich ihm Chat eher abgelenkt werden als an meine OP denken und darüber reden.
Um darüber zu reden habe ich meine Familie und meine Freunde,die müssen da durch,die Armen;-)
Natürlich mag es hier für manchen Freunde geben denen man sich diesbezüglich mitteilen mag und kann.Aber eben nur ein paar,per PM oder PN oder wie auch immer.
Das hat nichts mit Toleranz zu tun,man muß einfach wissen wie man sich selbst verhalten muß und was man andren "zumuten" darf.
Das Leben ist kein Ponyhof,dessen sind sich alle bewusst,aber der Joyclub heisst Joyclub,und das möchte ich hier finden.
Alles zur rechten Zeit am rechten Ort;-)
Ups ich habs doch erwähnt..............;-)
*******_BH Paar
5.260 Beiträge
Jetzt hat Quasi so viel Zuspruch...Negativ wie Positiv...und Aufmerksamkeit so oder so wo is er*gruebel*

Kisses Swinglady
Es war ihm zu viel Negatives. *zwinker*
*****y_I Frau
7.680 Beiträge
ganz ehrlich.. was mich immer (wieder)wundert.. wie das Medium benutzt wird um sich fach(ärzt)lichen Rat einzuholen..
hier tauchen oft Fragen auf bei denen ich den Kopf schüttle(nicht böse gemeint)
denn anstatt mir von zig(vermuteteten) Laien im Netz einen Rat geben zu lassen wie ich welchen "Pickel "wegbekomme(untertrieben) geh ich den direkten Weg.
Natürlich gibts den ein oder anderen Tag wo man seine Mis(t)laune, Depriphasen.. auch mal hier loswerden will... genug Zuhörer hat man ja (700000?)
Doch viel zu viele hängen viel zu viel hier ab... geht das wirklich bei vielen von der Arbeit aus? Meins wärs nicht..
Viele sind hier als vereinsamte Menschen zu erkennen..anstatt draussen ihre Freunde Bekannte und Verwandte zu involvieren.. klappern sie hier herum... drücken auf die tägliche Tränendrüse, bemitleiden sich und ihr Schicksal..einen mir virtuell vermittelten Schmerz kann ich schlecht spüren
wie wärs mal mit , was dagegen tun?anstatt hier die Zeit zu verplempern?

keine (richtigen) Freunde.. keiner liebt mich ... keiner hört mir zu... keiner mag mich... keiner versteht mich.. ---> SELBSTHILFEGRUPPEN

wie oft liest man das hier Antwort: sehr oft..--->
manchmal wünsch ich mir, wir hatten das I- net gar nicht erfunden
so würde man besser von Aug zu Aug kommunizieren...und vor allem wenn Empfehlungen kommen... den "Spezi" dafür auch mal aufzusuchen...

ich bin sehr (gerne) tolerant. und verständsnisvoll. aber bitte nicht nur im virtuellen Leben...
Quasi liest, denkt und wundert sich teilweise, vor allem bei einigen Beiträgen auf der vorangegangenen Seite, insbesondere bei dem grünlich-schaumigem Stuhl...

Quasi hat beschlossen, wenig zu kommentieren, sondern einfach Antworten zu sammeln. Jegliches kommentieren würde automatisch als Verteidigung gewertet.

Eine meiner Aussagen im Chat möchte ich jedoch noch zur Kenntnis geben:

"Ich bitte die vielen Tippfehler zu entschuldigen, ich schreibe liegend mit Kühlakku auf der Wange." Mir ist eigentlich an einer ordentlichen Schreibweise gelegen.

Dann wird angesprochen, das man vieles mit Freunden, Familie und so weiter besprechen würde. Dabei wird außer Betracht gelassen, dass es Menschen gibt, die halt kein soziales Umfeld haben, deren Familien viele 100 km weit wegwohnen und wo die Angehörigen vielleicht auch aus gesundheitlichen Gründen nicht reisefähig sind.

Mir würde außerdem nicht im Traum einfallen, hier fundierten ärztlichen Rat einzuholen. Es sei denn, ich wüßte,, dass mein Gesprächspartner eine entsprechende Ausbildung hat.

Selbsthilfegruppen: Ich habe selbst eine gegründet und betreue, finanziere und verantworte diese seit vielen Jahren. Es ist eine internetbasierende Gruppe, da es nur sehr wenige Patient/innen mit dieser Erkrankung namens Narkolepsie gibt.

Kollegen/Kolleginnen: Der Chirurg hat seine Praxis 2 Häuser neben unseren Büros. Ich brachte den Krankenschein hin und bin wieder abgezogen. Hilfestellung, z.B. Begleitung beim heimgehen? Wozu?

Mehr mag ich erstmal nicht schreiben. Macht mal weiter. Ich lese mit großem Interesse.
*****y_I Frau
7.680 Beiträge
na bitte , da hast du selbst eine Gruppe ins Leben gerufen mit einer Erkrankung die dich auch betrifft, also ein kleines soziales Umfeld geschaffen *top*

und ja..wenn es dir nicht gut geht wegen der ZahnOP... dann lass halt den Pezeee mal aus...
man sollte sich doch ausruhen danach...und nicht für Dinge entschuldigen(Tippfehler) die man nicht hätte gemacht, wenn..
Sweety, wovon ich gern profitiere, dass sind Erfahrungen anderer. Zum Beispiel, wo man hingehen kann um Hilfe zu bekommen, Ortsangaben u. ä. Darf man das auch nicht im Chat schreiben?
*******_BH Paar
5.260 Beiträge
*umpf* ging es jetzt nich in erster Linie darum wie wenig Beachtung man bekommt wenn man im Chat schreibt mir gehts nich gut???

Trotz alledem wirst Du nur wenige Menschen finden die bereit sind sich damit auseinander zu setzen und schon gar nich im Chat...und ganz ehrlich ich auch nicht ich höre gern mal zu, gebe auch gern mal einen Rat aber dann muß auch gut sein..

Kisses Swinglady
fallenangel25 liest, und denkt sich immernoch *aua*.

Jegliches kommentieren würde automatisch als Verteidigung gewertet.

Du machst es schon wieder. Armer, armer Quasi. Merkst du das?

"Ich bitte die vielen Tippfehler zu entschuldigen, ich schreibe liegend mit Kühlakku auf der Wange."

Ja und was wolltest du dann hören? Ach je, was ist dir denn zugestoßen? Oder? Das schreit gerade dazu.

Dann wird angesprochen, das man vieles mit Freunden, Familie und so weiter besprechen würde. Dabei wird außer Betracht gelassen, dass es Menschen gibt, die halt kein soziales Umfeld haben, deren Familien viele 100 km weit wegwohnen und wo die Angehörigen vielleicht auch aus gesundheitlichen Gründen nicht reisefähig sind.

Dagegen kann man was machen. Ich mein, du gehst ja auch alleine In Pornokinos, scheinst also nicht alleine daheim rumhängen zu wollen. Wie wärs denn mal mit verschiedenen Sachen? Fpotografier Club oder ähnliches? Kleiner Tipp. Berichte nicht jeden direkt wie schlecht es dir geht, sondern was dir Freude macht. Wirkt positiver und nicht so lahm.

Selbsthilfegruppen: Ich habe selbst eine gegründet und betreue, finanziere und verantworte diese seit vielen Jahren. Es ist eine internetbasierende Gruppe, da es nur sehr wenige Patient/innen mit dieser Erkrankung namens Narkolepsie gibt.

Achja, das wissen wir ja bereits. Wieso nur Internetbasierend??? Das bringts ja auch total, sich sein leben komplett im Netz aufzubauen, super. Außerdem bist du soweit ich weiss auch depressiv. machst du eine Therapie? Nimmst du Medikamente? Willst du etwas ändern oder gefällt es dir so zu sein, wie du bist?

Kollegen/Kolleginnen: Der Chirurg hat seine Praxis 2 Häuser neben unseren Büros. Ich brachte den Krankenschein hin und bin wieder abgezogen. Hilfestellung, z.B. Begleitung beim heimgehen? Wozu?

hast du gefragt??? Wieso erwartest du eigentlich das jeder Mensch dich sieht und sofort erkennt, was mit dir los ist? Und hinterher schmollst du rum, und jammerst wie böse und schlecht die Welt ist. Denkst du, nur weil du etwas hilfsbereiter bist, müssen alle so sein? Ich erinere mich einmal als du nem besoffenem Penner geholfen hast. Ja, nett gemeint. Aber auch da war es so...wer keine Hilfe will (und der hat durch dich sicherlich NICHT sein Leben geändert) dem kann man leider Gottes auch nicht helfen.

Da du ja nichts sagen möchtest, und so viele Fragen hab, hau ich trotzdem noch eine oben drauf:

Ganz ensthaft: Hast du dir mal überlegt, in eine Klinik zu gehen? In die Psychosomatik oder so? Richtig gute, intensive Therapie? Wenn nein. Wieso nicht? Hasst du dich selbst so sehr, das du dir nichts Gutes tun WILLST?
volatilevolatile
*******aum Frau
16.590 Beiträge
Ok, Quasi, und wenn das alles so ist, wie Du schreibst...

... wo genau ist denn dann eigentlich das Problem?

Was genau wünschst Du Dir denn anders von uns übrigen Joyclubbern?

Dein Tenor ist, wir verhalten uns alle unsensibel Dir und Deinen Problemen gegenüber. Soviel meine ich, verstanden zu haben.

Ich fand die Stuhl-Bemerkung auch banane und daneben, aber mal ehrlich: willst Du hier alle Leute dahingegen erziehen, dass sie immer Deinen Geschmack treffen, wenn sie sich äußern?

Dann hast Du aber eine Menge zu tun. *g*

Fakt ist, man sollte a) lernen, ein wenig emotionalen Abstand zu halten zu dem, was hier so geschieht und b) man sollte über sein online-Dasein sein echtes Leben nicht vergessen.

Deine realen Kontakte kannst Du Dir viel zielgerichteter aussuchen, und da kannst Du Dich dann auch von denen abgrenzen, von denen Du meinst, dass sie Dich nicht verstehen.

Aber hier im Forum ist es immer noch das Beste, man überliest das, was man für Blödsinn hält, einfach und nimmt es vor allem nicht persönlich. Ganz wichtig.

Viele Leute glauben, hier frei Schnauze alles zum Besten geben zu können, was ihnen in den Sinn kommt und dementsprechend krauses Zeug kommt dann dabei raus. Und teilweise auch grenzüberschreitendes und gemeines Zeug, ja. Im wahren Leben halten auch diese Menschen vermutlich ihre Grenzen ein, aber in der virtuellen Welt schützt sie die Anonymität.

Klar ist so etwas ganz klares Arme-Würstchen-Verhalten, aber Du musst Dir klar darüber sein, dass sich hier niemand großartig ändern wird, nur weil Du etwas zart besaitet bist.

So ist das virtuelle Leben, Quasi.

Und nach meinen Erfahrungen geht es hier noch überdurchschnittlich gesittet zu! Glaub mir, auf anderen Plattformen geht es ganz anders ab, da möchtest Du nicht mal tot überm Zaun hängen, geschweige denn, Dich beteiligen.

Wir leben hier mit Dir doch ganz gut. Dann leb Du doch auch mit uns. So einfach ist es im Grunde. *g*

Und hey, wenn wirklich alles hier mal nervt und frustet, dann mach die Kiste aus und geh spazieren. Du wirst erleben, wie schnell man zu dem ganzen Zeug hier wieder einen gesunden Abstand gewinnt.
Nein, darum ging es nicht. Beachtung ist nicht das Thema. Sondern wie gehen wir miteinander um, wenn ein andere/r Hilfe braucht. Wie gehen wir insgesamt mit der Situation um, wenn ein Mensch Hilfe sucht.
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