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Intimität ohne Geschlechtsverkehr?

********arth Mann
57 Beiträge
Themenersteller 
Intimität ohne Geschlechtsverkehr?
Hallo Liebe Joyler.

Sexualität ist ja die Gesamtheit unserer Interaktion mit dem gewünschten Geschlecht, wovon Geschlechtsverkehr auch nur ein Teilbereich ist.

Wie betrachtet und steht Ihr zu diesem Thema? In einer Freundschaft gibt es meist keine Sexualität, und ohne Geschlechtsverkehr eigentlich auch nicht...

Ich mag vielleicht seltsam oder altmodisch sein, aber der Akt setzt für mich schon eine starke Bindung voraus. Allerdings ist der Wunsch nach engem körperlichen Kontakt doch etwas sehr natürliches. Schon Kinder und auch Tiere suchen körperliche Nähe, Wärme und Geborgenheit.

Könnt Ihr mit einem Freund, Bekannten oder Fremden (nicht dem Partner) die Nacht verbringen, die Hand oder jemanden im Schoß halten, ohne miteinander zu schlafen ... was natürlich nicht ausgeschlossen sein muss
*******ssa Frau
5.188 Beiträge
Könnt Ihr mit einem Freund, Bekannten oder Fremden (nicht dem Partner) die Nacht verbringen, die Hand oder jemanden im Schoß halten, ohne miteinander zu schlafen ... was natürlich nicht ausgeschlossen sein muss

Ich kürze das mal für mich:
ich kann mit einem Freund die Nacht verbringen, ohne miteinander zu schlafen.

Und das ohne Intimitäten, nur in Arm halten und kuscheln.
Habe aber noch keinen Mann kennengelernt, den letztendlich nicht irgendein Körperteil getriggert hat dass er mehr wollte.
Ergo kuschel ich dann lieber mit meiner Decke.
****_73 Frau
291 Beiträge
Absolut JA....Und oftmals ist das viel intimer und erfüllender als ausgelebte Sexualität.
Es ist einfach eine andere Ebene.
Und...es gibt auch Männer, die das so empfinden...trotz körperlicher Triggerpunkte, selten, aber es gibt sie.
**C Mann
12.131 Beiträge
...was ist Intimität? Man kann mit anderen Menschen eine intime Freundschaft pflegen, mit ihnen sein Innerstes teilen, ohne auch nur an Sexualität zu denken...
******_wi Paar
8.255 Beiträge
Selbstverständlich. Verstehe das Problem gar nicht.

Selbst wenn einer gerne Sex hätte, kann man einem Freund doch signalisieren, dass das nicht in Frage kommt (egal ob jetzt oder grundsätzlich), ohne dass der dann so verstimmt sein sollte, dass er abhaut, wenn eine gemeinsame Übernachtung geplant ist.

Gilt in beide Richtungen.
****_62 Mann
166 Beiträge
Vor etwa 35 Jahren gründeten zwei Freundinnen, die ich beide von Swinger-Outdoor-Treffpunkten kannte, und ich einen kleinen Partykreis.

Eine davon ist heute meine beste Freundin.
Wenn sie mich besucht, ist vorher nie klar ob gesexelt wird oder nicht. Das merke ich erst in dem Moment in dem sie in der Tür steht, sehe es an Körpersprache, Gesichtsausdruck etc.
Und genau danach richtet sich dann der Ablauf des Abends, der Nacht und des folgenden Tages aus.
Entweder direkt in die Kiste, auf den Küchentisch oder was sich sonst grade anbietet... ...oder
z. B. Arm in Arm spazieren gehen, auswärts Essen oder gemeinsam Kochen, dabei Klönen, später im Bett vielleicht noch eine Entspannungsmassage für sie, bei der sie dann auch meist einschläft.
Oder Nackt aneinander gekuschelt noch ein wenig Reden, dann meist über ihre Ehe, in der sie nicht so glücklich ist wie sie es eigentlich verdient hätte.
Und auch wenn ich angesichts unserer Nacktheit dabei geil wie Nachbars Lumpi bin würde ich nichts versuchen, denn damit würde ich unser Vertrauensverhältnis und damit die Freundschaft gefährden. Ich kenne sie einfach gut genug um zu wissen wann sie Lust auf Sex hat, und wann es ihr nur um einige schöne stressfreie Stunden geht, sie einfach nur eine Auszeit braucht, sich anlehnen, fallen lassen und entspannen will.
******eek Frau
5.140 Beiträge
Ich kuschel unheimlich gern (außer beim Sex).
Da kommt es durchaus schon vor, dass ich mit Freund*innen kuschel, egal, ob die Freundschaft ein Plus hat oder nicht. Aber auch mit Plus kann es gut sein, dass man man auf dem Sofa kuschelt, ohne, dass es noch zu sexuellen Handlungen kommt.
Na ich habe schon mit Männern im Bett gelegen ohne das da was lief.

Zum Beispiel beim ersten date.

Er schlälf nackt neben mir.

Was ich erst später erfuhr.
********arth Mann
57 Beiträge
Themenersteller 
Vielen Dank an die vielen von Euch die die Frage verstanden haben.

Und natürlich ist Mann vermutlich tierisch spitz wenn er sich an eine nackte Frau schmiegen kann, aber es geht ja genau um das respektieren und tolerieren von Wünschen und Grenzen, ohne die eigenen in den Vordergrund stellen zu müssen - und zwar auf beiden Seiten
****n27 Frau
1.578 Beiträge
Zitat von ********arth:
Intimität ohne Geschlechtsverkehr?
Hallo Liebe Joyler.

Sexualität ist ja die Gesamtheit unserer Interaktion mit dem gewünschten Geschlecht, wovon Geschlechtsverkehr auch nur ein Teilbereich ist.

Wie betrachtet und steht Ihr zu diesem Thema? In einer Freundschaft gibt es meist keine Sexualität, und ohne Geschlechtsverkehr eigentlich auch nicht...

Ich mag vielleicht seltsam oder altmodisch sein, aber der Akt setzt für mich schon eine starke Bindung voraus. Allerdings ist der Wunsch nach engem körperlichen Kontakt doch etwas sehr natürliches. Schon Kinder und auch Tiere suchen körperliche Nähe, Wärme und Geborgenheit.

Könnt Ihr mit einem Freund, Bekannten oder Fremden (nicht dem Partner) die Nacht verbringen, die Hand oder jemanden im Schoß halten, ohne miteinander zu schlafen ... was natürlich nicht ausgeschlossen sein muss

... ich kann sogar mit jemandem über Jahre schreiben und die Verbundenheit bleibt..... und ja, wir haben uns auch real gesehen und gespürt gehabt und tatsächlich ist mit diesem einem Mal Grenzen verschieben fast viel kaputt gegangen... wer weiss, wie es ohne Corona und seinen Tod weitergegangen wäre....

Und an manchen Tagen kann ich diese tiefe Verbundenheit sogar mit einem anderen Menschen teilen, den ich noch nie persönlich im realen Leben vor mir stehen hatte (zumindest nicht wissentlich). Aber wir haben so viele Schnittpunkte, dass wir uns oftmals am Ende eines Tages für die Begleitung durch den Tag beieinander bedanken können. Wertvoll! Unbezahlbar!
********njoy Mann
25 Beiträge
Das Thema "Intimität ohne Geschlechtsverkehr" könnte man auch in
"Die Vielfalt der Intimität: Über den Zauber jenseits des Geschlechtsverkehrs" umwidmen.

Bei unserer Suche nach tiefer innerer Verbundenheit und Intimität vergessen wir manchmal, dass die tiefsten Verbindungen nicht zwangsläufig durch Geschlechtsverkehr entstehen. Intimität manifestiert sich, zumindest für mich, auf vielfältige Art und Weisen, die unseren emotionalen Horizont erweitern und bereichern.

Ein berührender Blick, der mehr sagt als tausend Worte, kann eine Form der Intimität sein. Der Moment, in dem zwei Seelen einander in den Augen verlieren, schafft eine unsichtbare Brücke, die weit über das Körperliche hinausgeht. Es ist eine tiefe Verbindung, die die Essenz des anderen erkennt und akzeptiert.

Auch gemeinsames Schweigen kann eine Form von Intimität sein. In einer Welt, die oft von Lärm und Hast geprägt ist, schafft die Fähigkeit, einfach mit jemandem zusammen zu sein, ohne Worte zu teilen, einen Raum der Vertrautheit. Dieses stille Einverständnis kann genauso kraftvoll sein wie jede ausgesprochene Liebeserklärung.

Ein weiteres Beispiel ist geteilte Freude oder der gemeinsame Schmerz. Wenn wir in den Höhen und Tiefen des Lebens unsere Gefühle miteinander teilen, entsteht eine Intimität, die tiefer geht als körperliche Nähe. Das gemeinsame Durchleben von Emotionen schmiedet eine emotionale Verbindung, die definitiv von Dauer ist.

Selbst Handlungen der Fürsorglichkeit und Aufmerksamkeit, sei es das Zubereiten einer Tasse Tee oder das Halten einer helfenden Hand, können Intimität ohne Geschlechtsverkehr ausdrücken. Diese kleinen Gesten zeigen, dass wir uns um den anderen kümmern, und schaffen eine Atmosphäre von Vertrauen und Geborgenheit.

In der Vielfalt der Intimität finden wir eine Fülle von Möglichkeiten, uns mit anderen zu verbinden. Wichtig ist doch, dass wir erkennen, dass die tiefe menschliche Verbindung nicht allein durch körperliche Handlungen definiert wird.
Einen angenehmen Abend wünsche ich,

Könnt Ihr mit einem Freund, Bekannten oder Fremden (nicht dem Partner) die Nacht verbringen, die Hand oder jemanden im Schoß halten, ohne miteinander zu schlafen ... was natürlich nicht ausgeschlossen sein muss

Ja, sehr gut sogar. Ich habe eine Freundin, die ich mittlerweile 25 Jahre kenne und wir haben ein sehr inniges und enges Verhältnis, aber nie sexuellen Kontakt im eigentlichen Sinn gehabt. Wenn wir uns sehen kuscheln wir durchaus miteinander und da sie seit ein paar Jahren aus beruflichen Gründen knapp 400 km entfernt lebt, ist ein Wiedersehen in der Regel mit einer Übernachtung verbunden. In solchen Fällen, sofern ich sie besuche (sie ist Single), schlafe ich auch meistens in einem Bett mit ihr. Nicht nackt aber wir ziehen uns voreinander um, sehen uns also nackt oder leicht bekleidet, aber keiner von uns hat Anstalten gemacht irgendwas zu versuchen, da wir beide die Freundschaft weit über das sexuelle Abenteuer stellen.
Vielleicht kann man es so sehen, dass sie meine lesbische Freundin und ich ihr schwuler Freund bin?! Wir sind sehr innig, aber sexuelles ist bei uns beiden nicht von Interesse, nicht vorstellbar und nicht gewünscht. Wir genießen diese enge Freundschaft sehr wie sie ist.

LG ZeitloseReise
*********Seil Mann
1.403 Beiträge
Ich versuche jegliche Intimität außerhalb einer festen sexuellen Beziehung zu vermeiden.
Ich hab das einfach schon zu oft selbst erlebt und bei Anderen mitbekommen, dass Frauen da bereitwilig und durchaus entgegenkommend mit machen um sich dann hinterher darüber zu beklagen, dass ihnen das nicht recht gewesen sei.

Die einzige Ausnahme stellen für mich BDSM-Spielbeziehungen dar, weil da von vorn herein explizit geklärt wird, was erlaubt und erwünscht ist und was nicht, was dann auch einen für mich einigermaßen verlässlichen Rahmen darstellt.
****_73 Frau
291 Beiträge
Zitat von ********njoy:
Das Thema "Intimität ohne Geschlechtsverkehr" könnte man auch in
"Die Vielfalt der Intimität: Über den Zauber jenseits des Geschlechtsverkehrs" umwidmen.

Bei unserer Suche nach tiefer innerer Verbundenheit und Intimität vergessen wir manchmal, dass die tiefsten Verbindungen nicht zwangsläufig durch Geschlechtsverkehr entstehen. Intimität manifestiert sich, zumindest für mich, auf vielfältige Art und Weisen, die unseren emotionalen Horizont erweitern und bereichern.

Ein berührender Blick, der mehr sagt als tausend Worte, kann eine Form der Intimität sein. Der Moment, in dem zwei Seelen einander in den Augen verlieren, schafft eine unsichtbare Brücke, die weit über das Körperliche hinausgeht. Es ist eine tiefe Verbindung, die die Essenz des anderen erkennt und akzeptiert.

Auch gemeinsames Schweigen kann eine Form von Intimität sein. In einer Welt, die oft von Lärm und Hast geprägt ist, schafft die Fähigkeit, einfach mit jemandem zusammen zu sein, ohne Worte zu teilen, einen Raum der Vertrautheit. Dieses stille Einverständnis kann genauso kraftvoll sein wie jede ausgesprochene Liebeserklärung.

Ein weiteres Beispiel ist geteilte Freude oder der gemeinsame Schmerz. Wenn wir in den Höhen und Tiefen des Lebens unsere Gefühle miteinander teilen, entsteht eine Intimität, die tiefer geht als körperliche Nähe. Das gemeinsame Durchleben von Emotionen schmiedet eine emotionale Verbindung, die definitiv von Dauer ist.

Selbst Handlungen der Fürsorglichkeit und Aufmerksamkeit, sei es das Zubereiten einer Tasse Tee oder das Halten einer helfenden Hand, können Intimität ohne Geschlechtsverkehr ausdrücken. Diese kleinen Gesten zeigen, dass wir uns um den anderen kümmern, und schaffen eine Atmosphäre von Vertrauen und Geborgenheit.

In der Vielfalt der Intimität finden wir eine Fülle von Möglichkeiten, uns mit anderen zu verbinden. Wichtig ist doch, dass wir erkennen, dass die tiefe menschliche Verbindung nicht allein durch körperliche Handlungen definiert wird.

...Danke, dem ist nichts mehr hinzuzufügen... *dafuer*
*********eams Mann
296 Beiträge
Für mich ist schon das lästige Begrüßungs-Geknudelle, ohne das manche Menschen kaum Guten Tag sagen können, nur schwer erträglich. Corona sei Dank, ist das ein bisschen aus der Mode gekommen. Was mir peinliche Momente erspart.

Die Vorstellung, mit einer mir bekannten, aber nicht sexuell verbundenen Person enge körperliche Nähe oder gar Zärtlichkeiten auszutauschen, schreckt mich ab.

Einmal erzählte mir eine Frau, mit der ich mich zu einem ersten Date verabredet hatte, dass sie Knuddelparties besucht. Also Veranstaltungen, auf denen sich fremde Menschen treffen, um sich sexfrei zu umarmen und sich Wärme zu geben.

Das hätte ich mir schon eher vorstellen können. Als Exkursion in eine andere Welt. Mit Menschen, die ich danach nicht wieder treffen muss. Aber es kam dann doch nicht dazu. Was vielleicht auch besser so ist.

Andere Menschen, auch Freunde, begrüße ich lieber per Handschlag. Oder auch ohne. Zum Knuddeln sollten sie nicht auf mich zurückgreifen wollen. Dann kommen wir gut miteinander klar.
****_73 Frau
291 Beiträge
Zitat von *********eams:
Für mich ist schon das lästige Begrüßungs-Geknudelle, ohne das manche Menschen kaum Guten Tag sagen können, nur schwer erträglich. Corona sei Dank, ist das ein bisschen aus der Mode gekommen. Was mir peinliche Momente erspart.

Die Vorstellung, mit einer mir bekannten, aber nicht sexuell verbundenen Person enge körperliche Nähe oder gar Zärtlichkeiten auszutauschen, schreckt mich ab.

Einmal erzählte mir eine Frau, mit der ich mich zu einem ersten Date verabredet hatte, dass sie Knuddelparties besucht. Also Veranstaltungen, auf denen sich fremde Menschen treffen, um sich sexfrei zu umarmen und sich Wärme zu geben.

Das hätte ich mir schon eher vorstellen können. Als Exkursion in eine andere Welt. Mit Menschen, die ich danach nicht wieder treffen muss. Aber es kam dann doch nicht dazu. Was vielleicht auch besser so ist.

Andere Menschen, auch Freunde, begrüße ich lieber per Handschlag. Oder auch ohne. Zum Knuddeln sollten sie nicht auf mich zurückgreifen wollen. Dann kommen wir gut miteinander klar.

Es gibt Menschen, die brauchen Berührungen und andere eben nicht.
Ich persönlich bin ein Berührungsmensch, allerdings nicht unbedingt auf der, von dir beschriebenen Begrüßungsebene. Da bin ich auch eher zurückhaltend und passiv.
Es kommt immer auf die Situation an und was mein Gegenüber bei mir auslöst...

Knuddelpartys wären definitiv nichts für mich, da dies fremde Menschen sind, zu denen ich keinen Bezug habe.
Für mich zählt bei dem Bedürfnis Berührungen zu geben oder zu nehmen ein Gefühl von Verbundenheit, geistig, spirituell, emotional oder körperlich.

Oftmals sind diese Begrüßungsrituale auch nur aufgesetzt und dies stößt mich eher ab.
Und ich finde, wenn jemand dies nicht mag, sollte es akzeptiert und respektiert werden...
*********eams Mann
296 Beiträge
Zitat von ****_73:
Zitat von *********eams:
Für mich ist schon das lästige Begrüßungs-Geknudelle, ohne das manche Menschen kaum Guten Tag sagen können, nur schwer erträglich. Corona sei Dank, ist das ein bisschen aus der Mode gekommen. Was mir peinliche Momente erspart.

Die Vorstellung, mit einer mir bekannten, aber nicht sexuell verbundenen Person enge körperliche Nähe oder gar Zärtlichkeiten auszutauschen, schreckt mich ab.

Einmal erzählte mir eine Frau, mit der ich mich zu einem ersten Date verabredet hatte, dass sie Knuddelparties besucht. Also Veranstaltungen, auf denen sich fremde Menschen treffen, um sich sexfrei zu umarmen und sich Wärme zu geben.

Das hätte ich mir schon eher vorstellen können. Als Exkursion in eine andere Welt. Mit Menschen, die ich danach nicht wieder treffen muss. Aber es kam dann doch nicht dazu. Was vielleicht auch besser so ist.

Andere Menschen, auch Freunde, begrüße ich lieber per Handschlag. Oder auch ohne. Zum Knuddeln sollten sie nicht auf mich zurückgreifen wollen. Dann kommen wir gut miteinander klar.

Es gibt Menschen, die brauchen Berührungen und andere eben nicht.
Ich persönlich bin ein Berührungsmensch, allerdings nicht unbedingt auf der, von dir beschriebenen Begrüßungsebene. Da bin ich auch eher zurückhaltend und passiv.
Es kommt immer auf die Situation an und was mein Gegenüber bei mir auslöst...

Knuddelpartys wären definitiv nichts für mich, da dies fremde Menschen sind, zu denen ich keinen Bezug habe.
Für mich zählt bei dem Bedürfnis Berührungen zu geben oder zu nehmen ein Gefühl von Verbundenheit, geistig, spirituell, emotional oder körperlich.

Oftmals sind diese Begrüßungsrituale auch nur aufgesetzt und dies stößt mich eher ab.
Und ich finde, wenn jemand dies nicht mag, sollte es akzeptiert und respektiert werden...

Ich glaube, es hat sehr viel damit zu tun, in welchem Umfeld man aufgewachsen ist. Und auch zu welcher Zeit.

Ich hatte letztens meine Exfrau und "die Wirtin meiner Jugend" zu Besuch. Diese Frau, der ich damals mein erstes Moped vorgeführt hatte und die meinen ersten Liebeskummer vom Tresen aus begleitete, ist leidenschaftliche Begrüßungs-Knuddlerin. Da wir uns über die 52 Jahre unserer Bekanntschaft immer wieder einmal für lange Jahre aus den Augen verloren hatten, weiß sie nicht um meine Aversion. Deshalb habe ich mit geknuddelt. Unter den erstaunten und etwas mitleidigen Blicken meiner Ex. Mit der ich aber schon um den gesunden Abstand zu wahren nicht knuddeln würde.

Doch wie schon erwähnt, ich war und bin Corona für die Abstands-Regeln dankbar. Obwohl sie scheinbar immer mehr in den Hintergrund treten.
*******uld Mann
1.878 Beiträge
Zitat von *******ssa:
Könnt Ihr mit einem Freund, Bekannten oder Fremden (nicht dem Partner) die Nacht verbringen, die Hand oder jemanden im Schoß halten, ohne miteinander zu schlafen ... was natürlich nicht ausgeschlossen sein muss

Ich kürze das mal für mich:
ich kann mit einem Freund die Nacht verbringen, ohne miteinander zu schlafen.

Und das ohne Intimitäten, nur in Arm halten und kuscheln.
Habe aber noch keinen Mann kennengelernt, den letztendlich nicht irgendein Körperteil getriggert hat dass er mehr wollte.
Ergo kuschel ich dann lieber mit meiner Decke.
Das ist eben so ein Knackpunkt an der Situation:
Ich kann es zwar, aber das Gegenüber muss es wissen und darauf vertrauen können, dass da dann eben nicht mehr gewollt wird. Bevor Wissen und Vertrauen nicht vorhanden sind, wird es nicht dazu kommen, Intimität herzustellen und Geschlechtsverkehr dabei außen vor zu lassen. (Aus nachvollziehbaren Gründen.)
****_73 Frau
291 Beiträge
Zitat von *******uld:
Zitat von *******ssa:
Könnt Ihr mit einem Freund, Bekannten oder Fremden (nicht dem Partner) die Nacht verbringen, die Hand oder jemanden im Schoß halten, ohne miteinander zu schlafen ... was natürlich nicht ausgeschlossen sein muss

Ich kürze das mal für mich:
ich kann mit einem Freund die Nacht verbringen, ohne miteinander zu schlafen.

Und das ohne Intimitäten, nur in Arm halten und kuscheln.
Habe aber noch keinen Mann kennengelernt, den letztendlich nicht irgendein Körperteil getriggert hat dass er mehr wollte.
Ergo kuschel ich dann lieber mit meiner Decke.
Das ist eben so ein Knackpunkt an der Situation:
Ich kann es zwar, aber das Gegenüber muss es wissen und darauf vertrauen können, dass da dann eben nicht mehr gewollt wird. Bevor Wissen und Vertrauen nicht vorhanden sind, wird es nicht dazu kommen, Intimität herzustellen und Geschlechtsverkehr dabei außen vor zu lassen. (Aus nachvollziehbaren Gründen.)

So richtig erschließt sich mir das Ganze jetzt nicht...
Wenn ich mit jemandem Sex hatte oder habe, dann ist doch Vertrauen und Wissen um die Wünsche und Bedürfnisse doch schon vorhanden, also warum sollte es dann nicht zu kommuniziert werden, dass es auch mal ohne Sex geht?
Ist es dann für mein Gegenüber nicht möglich, dann muss es akzeptiert werden. Allerdings würde es dann für mich ein Zeichen setzen, dass ich nicht mehr als Lustbefriedigung bin...Und ob ich das dann so möchte, bleibt fraglich.
*******uld Mann
1.878 Beiträge
Zitat von ****_73:
...
So richtig erschließt sich mir das Ganze jetzt nicht...
Wenn ich mit jemandem Sex hatte oder habe, dann ist doch Vertrauen und Wissen um die Wünsche und Bedürfnisse doch schon vorhanden, also warum sollte es dann nicht zu kommuniziert werden, dass es auch mal ohne Sex geht?
Ist es dann für mein Gegenüber nicht möglich, dann muss es akzeptiert werden. Allerdings würde es dann für mich ein Zeichen setzen, dass ich nicht mehr als Lustbefriedigung bin...Und ob ich das dann so möchte, bleibt fraglich.
Das Kommunizieren ist das Eine. Dass es aber auch Menschen gibt, die sagen, dass sie Intimität ohne Sex können - es aber dann nicht so hinbekommen das Andere. Das zu erkennen / zu wissen ist aber nicht dadurch möglich, vorher schon mal Sex gehabt zu haben. Denn das ist eine andere Situation.
Deshalb kann ich die Einschränkung von @*******ssa gut verstehen.

Ich würde aber deshalb noch nicht so weit gehen, zu sagen, dass dasjenige Gegenüber, was Sex und Intimität nicht trennen kann, nur auf reine Lustbefriedigung aus ist. Das kann so sein. Es kann aber auch so sein, dass das Gegenüber es eben nur nicht trennen kann (in so einer Situation sich sozusagen nicht im Griff hat), ansonsten aber lautere/vernünftige Absichten hat.
****_73 Frau
291 Beiträge
@*******uld ... Danke für die Erläuterung. So gesehen, verständlich.
*****yne Frau
4.362 Beiträge
Zitat von ********arth:
Könnt Ihr mit einem Freund, Bekannten oder Fremden (nicht dem Partner) die Nacht verbringen, die Hand oder jemanden im Schoß halten, ohne miteinander zu schlafen ... was natürlich nicht ausgeschlossen sein muss

Habe ich getan, am ersten Adventswochenende in einem Hotel in Berlin. Und es war toll. Er hat keinerlei Anstalten gemacht und wollte eines seiner Körperteile in eine meiner Körperöffnungen stecken. Und dafür liebe und achte ich ihn *love*
Jupp kann ich, kein Problem.
********arth Mann
57 Beiträge
Themenersteller 
Leider wurde mein Forumstitel von der Moderation von
> Sexualität ohne Geschlechtsverkehr abgeändert in > Intimität ohne Geschlechtsverkehr

Daher glaube ich wird die Frage teilweise etwas missverstanden.

> Sexualität sehe ich als geschlechtliche Begegnung und findet daher körperlich statt

> Intimität sehe ich eher als emotionale psychische Begegnung auf geistiger Ebene

Ich denke manchen Menschen fällt es leichter sexuelle Kontakte zu knüpfen und anderen eher die Intimen.
**********ucher Mann
4.980 Beiträge
Meine intimste nicht sexuelle und gleichzeitig dennoch hoch erotisch aufgeladene Begegnung war die mit jemandin hier aus dem Joy vor ein paar Jahren. Wir kannten uns schon länger und waren eng befreundet, sind oft zusammen spazieren gewesen, Hand in Hand oder Arm in Arm oder haben nebeneinander unter der Decke eingekuschelt bei ihr ferngesehen und eines Tages habe ich sie von Hamburg abgeholt und mit nach Dresden genommen zu einem Termin. Wir hatten ein 4-Sterne-Hotel gebucht, waren zuerst noch aus in die Stadt und sind dann nachts allein im Wellnessbereich des Hotels gewesen, haben die Sauna und den Whirlpool genossen, um dann weit nach Mitternacht unsere Suite zu beziehen. Wir waren nackt und heiß und lagen eng aneinander gekuschelt im großen Kingsize-Bett unter dem riesigen Bettdeck. Es war ein wahnsinniges Gefühl von Nähe und Geborgenheit, das wir beide sehr genossen haben. Dazu brauchte es keinen Sex. *herz2*
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