Mehr brandheiße Inhalte
zur Gruppe
Polyamory
4134 Mitglieder
zur Gruppe
Play Fight
934 Mitglieder
zum Thema
Nach Beziehung „Freunde“ bleiben?!263
Hey Ihr Lieben, mich interessiert die grundsätzliche Frage, was Ihr…
zum Thema
Ist eine Beziehung (Partnerschaft) zu dritt möglich?95
Ich lese vermehrt Beiträge zum Thema "Beziehung zu dritt" und bin…
Das Thema ist für dich interessant? Jetzt JOYclub entdecken

Seid ihr ehrlich zu euch selbst?

******ian Mann
145 Beiträge
Vielleicht sollte man nicht so streng sein mit der Wahrheit und dem "Sichselbstbelügen"?

Ich bin mir gegenüber ehrlich, wenn es mir nützt und schummle gnadenlos, wenn mir Ehrlichkeit schadet.

Im Sport nützt es mir, wenn ich ermittle was ich tun muss, um besser zu werden. Also bin ich ehrlich.

Wenn ich im Spiegel meinen Hintern ansähe, bekäme ich Depressionen. Deswegen schummle ich und schau gar nicht erst hin. Offensichtlich belüge ich mich, denn so kann ich ganz zufrieden sein mit dem Teil. Immerhin sitzt sichs bequem drauf!
*********acht Frau
7.349 Beiträge
Zitat von ******ian:
Vielleicht sollte man nicht so streng sein mit der Wahrheit und dem "Sichselbstbelügen"?

Ich bin mir gegenüber ehrlich, wenn es mir nützt und schummle gnadenlos, wenn mir Ehrlichkeit schadet.

Im Sport nützt es mir, wenn ich ermittle was ich tun muss, um besser zu werden. Also bin ich ehrlich.

Wenn ich im Spiegel meinen Hintern ansähe, bekäme ich Depressionen. Deswegen schummle ich und schau gar nicht erst hin. Offensichtlich belüge ich mich, denn so kann ich ganz zufrieden sein mit dem Teil. Immerhin sitzt sichs bequem drauf!

*lach*
********LoVe Frau
36 Beiträge
Ich bin immer ehrlich zu mir selbst. Ich habe ein sehr gutes Bauchgefühl, reflektiere über mich selbst oft nach und schau auch mal unangenehmen Dingen ins Gesicht.
Ich hab für mich gelernt, dass mich Verdrängung und „schön reden“ von Dingen, Situationen oder Menschen nicht weiter bringt und sogar etwas kaputt machen kann.
*****n_1 Mann
22 Beiträge
Zu sich selbst ehrlich sein ist für mich gleichbedeutend mit einer realistischen Einschätzung von eigenen Handlungen. Und meine Antwort für mich selbst darauf ist, dass man zwar Perpektivwechsel anstreben kann, oder versuchen kann sich selbst zu reflektieren, aber wer wirklich ehrlich zu sich selbst sein will sollte erkennen, dass er sich auch Meinungen von anderen Menschen einholen muss, um wirklich einigermaßen realistisch beurteilen zu können. Wir sind in unserer eigenen Blase gefangen wenn wir uns nicht austauschen.
*********pette Frau
37 Beiträge
Ich ertappe mich dann und wann mir die Sachen schön zu reden. Je nach Situation finde ich das offen gesagt auch gut so, wenn man es eh nicht ändern kann und es so positiver sieht - muss jetzt nicht nur das Liebes/Datingleben betreffen, sondern bspw. auch die Arbeitswelt oder Alltagsthemen diverser Art. Allerdings ist mir sehr wohl bewusst, dass ich es mir schön rede, aber ich versuche einfach nicht tiefer darüber nach zu denken. Sprich: das Bewusstsein für das Schönreden ist in der jeweiligen Situation klar vorhanden, aber es hilft mir, über gewisse Dinge hinwegzusehen, weil ich sie (tendenziell) so nehmen muss wie sie sind.
*****you Mann
2.755 Beiträge
*sing* This is for all the troubblemakers in the house! *sing*

Ups, ich bin ja ganz alleine. 🙈😂
**cM Mann
2.370 Beiträge
Ich stelle jetzt einfach mal die provokante These auf, daß die 50% Ehen/Langzeitbeziehungen, die nicht scheitern, nur deshalb bestehen weil die Partner entsprechende Fähigkeiten im Selbstbelügen haben. Gut, sagen wir 49,9 von den 50.
*********orget Frau
786 Beiträge
Wenn ich erlich zu mir selbst währe, müsste ich ja zugeben, das alle um mich herum auch nicht ehrlich zu sich selbst sind. Wir leben in einer Schein Welt und haben uns alle nur den Lügen und Intrigen angepasst. Vertrauen tuhe ich niemanden, da niemand wirklich erlich ist, weder zu sich selbst noch zu anderen. Komme mir oft vor als währe ich nur ein Kompase in einem von Menschen geschrieben Theaterstück. Das Stück würde heißen
,, Ehrlichkeit ist die neue Lüge!"
Machen wir uns nichts vor, wir sind mehr Schein als sein und es wird immer schlimmer.
*******ant Frau
26.933 Beiträge
Es wurde schon immer immer schlimmer, *lach*.
******a_a Frau
1.591 Beiträge
Früher hat man es halt nicht mitbekommen.
**cM Mann
2.370 Beiträge
Klar, früher war der persönliche Beobachtungszeitraum zu kurz.
*******ant Frau
26.933 Beiträge
Früher war ich noch nicht 18.
*********smo76 Mann
63 Beiträge
Ich auch nicht!
*****eur Mann
114 Beiträge
Schon immer bin ich ehrlich zu mir selbst gewesen aber der Mum nach Aussen war oft der Knackpunkt...
Nach Erlebten und Entwicklung stehe ich zu mir, liebe mich so wie ich bin und lebe mich voll und ganz nach Auseen im Tun und Sein...
Oftmals nicht bequem, herausfordernd, brechen eigener Tabus und springen über Schatten... belohnt mit dem Wohlbefinden in der eigenen Haut was ausstrahlt und anzieht...
**********liste Mann
4.722 Beiträge
Ich glaube, ehrlich bin ich mit mir seit langem nahezu immer. Dieses "Nahezu", betrifft diese Momente nicht, wo ich mich selber belogen haben, sondern wo ich mir selber etwas vorgemacht habe, bzw. nicht wahrhaben wollte.
Obwohl auch dieses so weit zurückliegt, dass ich mich nicht mehr erinnern kann, worum es dabei ging.
(ich scholze da)
Es kann sein, dass ich mit dem, das ich für wahr gehalten habe, auf einem hölzernen Irrweg war, aber ich glaube auch, dass das nur dann etwas mit selbst belügen zu tun, hat, wenn ich eigentlich längst weiß, dass ich falsch liege und trotzdem versuche das, als wahr zu halten, nur weil die echte Wahrheit schlichtweg scheiße für mich ist.
Man kann sich die vermeintliche Wahrheit so lange ein und schönreden bis sie verinnerlicht und als absolute Wahrheit dient.
**********liste Mann
4.722 Beiträge
Nachtrag
... betrifft diese Momente nicht, wo ich mich selber belogen haben

das sollte eigentlich heißen:

betrifft diese Momente, wo ich mich nicht selber belogen habe
**********16034 Mann
3.093 Beiträge
Ich habe mal ein Zitat von Sir Winston Churchill gelesen:

Erfolg ist nicht endgültig, Misserfolg ist nicht fatal, was zählt ist der Mut weiterzumachen.

Ja, jeder macht Fehler, ich habe Fehler gemacht die kann ich nicht mehr ändern, Entscheidungen getroffen die sich als schlecht erwiesen ,Dinge unterlassen weil ich es nicht besser wusste, oder aus Egoismus nicht ändern wollte. Dinge gewünscht, die leider Wahr wurden, leider.
Leid zugefügt welches nicht nötig war oder wäre.

Ich bin ehrlicher zu mir, und zu anderen als ihnen lieb ist.

Aber egal es ändert nichts, ich weiss nur das es am Ende weh tun wird.

Abgesehen ein Motto von mir:

Es wird nicht besser, und es wird weh tun.

Also man lebt mit seinen Entscheidungen oder was soll ich sagen.

Und jetzt ein paar Schenckelklopfer......
********ades Paar
99 Beiträge
Er schreibt:

Entweder bin ich selbst mein größter Saboteur oder der einzige der wirklich ehrlich zu mir ist.

Welches von beiden es ist, steht noch in den Sternen geschrieben
Sehr treffend
****tat Mann
563 Beiträge
Das ist doch so als wenn alles relativ ist....das ist sehr wohl und auch wahr , hilft (mir) aber nicht im alltäglichen .. da schalte ich die feinfolter sowieso ab..entweder bin ich zu dumm, um da alles was an mich herangetragen wird auch odentlich abzuspeichern oder zu faul mich mit dem auseinander zu setzen.....Nachrichten bspw..zappe ich weg..will ich gar nicht mehr..
****bo Frau
3.306 Beiträge
Zitat von *****ona:
Sehr treffend
Es ist immer die Wahrheit des Protagonisten.. *zwinker*
Ob der dabei ehrlich zu sich selber ist, auch wenn er glaubt es zu sein, ist wiederum eine andere Frage.. *traenenlach*
Im Grunde kann man nicht unehrlich zu sich selber sein, nur zu unreflektiert, um die Wahrheit zu sehen oder diese ist so unbequem/ernüchternd/traurig, das man sie lieber verdrängt. *nixweiss*
*******llip Mann
10 Beiträge
Hi,

ich hab mich, vor allem im Rahmen von Radical Honesty, in den letzten zwei Jahren recht intensiv mit dem Thema Ehrlichkeit beschäftigt -- Ehrlichkeit zu mir selbst, und in der Folge zu anderen.

Ich denke es ist unmöglich, vollkommen ehrlich zu sich selbst zu sein. Denn ein Großteil meiner "Wahrheit" liegt im Unbewussten, und darauf habe ich selten Zugriff. Es gibt aber Momente, und Wege, wie ich drauf zugreifen kann ... das ist sehr hilfreich mich besser kennenzulernen.

Daneben gibt es natürlich Dinge, die ich schon bewusst über mich weiß aber zurückhalte. Da versuche ich das oft auszusprechen ... und zu schauen, was passiert. Meist ist es, nach einer kurzen unangenehmen Phase, sehr erleichternd.

Jedenfalls ein zentrales Thema für mich dieser Tage, auch im Zusammenhang mit Sexualität.

Liebe Grüße,
Phillip
Das sind so die kleinen Notlügen
Diese erleichtern das soziale Miteinander
******ano Mann
465 Beiträge
Ist das ein Miteinander?

Ich denke eher Nebeneinander her.

Wenn ich notfalls lügen muss, um das soziale Miteinander zu erleichtern, dann will ich kein Miteinander haben!
Anmelden und mitreden
Du willst mitdiskutieren?
Werde kostenlos Mitglied, um mit anderen über heiße Themen zu diskutieren oder deine eigene Frage zu stellen.