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Seid ihr ehrlich zu euch selbst?

*******mail Mann
26 Beiträge
Themenersteller 
Seid ihr ehrlich zu euch selbst?
Hallo zusammen,

Ich würde gern einmal vonneuch wissen ob ihr immer ehrlich zu euch selbst seid, es versucht oder ihr euch Sschen immer schön redet.

Ich habe in meinem Leben gelernt, dass das schwierigste, um mit sich selbst im reinen zu sein, mit sich selbst ehrlich zu sein.

Es ist immer wichtig eigenen Fehler nicht zu relativieren oder schönzureden, sondern sich mit ihnen auseinanderzusetzen und dafür ein zu stehen. Ich war noch nie der Mensch, der sich bei Missgeschicken versteckt oder nicht für Fehler eingestanden hat.

Ich habe jedoch herausgefunden, dass jeder insgeheim weiß, was ihm gut tut und was nicht. Sei es im Job, der Beziehung, im Freundeskreis oder sonstigem.

Tun die Menschen mir gut mit den ich mich abgebe, ist die Partnerschaft wirklich das was ich möchte und was ich brauche. Sind meine Wünsche, Qualifikation und Qualitäten im Job richtig eingesetzt.

Ich bin immer weiter daran zu arbeiten mir nichts schön zu reden und mixh damit auseinander zu setzen ohne egoistisch zu sein.

Wie haltet ihr es mit der Frage?

" Seid ihr ehrlich zu euch selbst?"

Danke und liebe Grüße

Tom
****na Frau
1.213 Beiträge
Ich war und bin immer ehrlich mir selbst gegenüber und halte nichts davon, mich zu belügen, denn damit würde ich mir schaden, und das mache nicht - es genügt mir vollkommen, mich gegen die Lügen und die Schädigungen anderer Menschen zu wehren.

Es fiel mir früher sehr schwer, meine mir Nahestehenden nicht auf deren Selbstbetrug hinzuweisen.
Mittlerweile mache ich den Mund nur noch dann auf, wenn ich explizit um Rat gefragt werde. Es steht mir nicht zu, ungebeten ein Gebäude einzureißen, in dem sich manch einer aufhält, um sich zu schützen vor einer Wahrheit, mit der er sich nicht auseinandersetzen will.
*********_777 Mann
1.568 Beiträge
Das ist mein Lebensmotto:
"Ehrlichkeit währt am längsten"

Früher oder später wird man sich mit eigene Lügen nicht wohl fühlen und bereuen, dass man sich angelogen hat.
*******in78 Frau
2.856 Beiträge
Zu mir selbst bin ich ehrlich. Ich transportiere diese Ehrlichkeit nur nicht immer nach außen.
*********eams Mann
296 Beiträge
Meine Fähigkeit, mir unabwendbare Umstände schön zu reden, hat sehr zu meiner Lebensqualität beigetragen.

Doch ich weiß dann, dass ich das getan habe. Insofern bin ich doch immer ehrlich zu mir. Nur ein wenig flexibel.
**C Mann
11.896 Beiträge
...es gibt schon Situationen, wo man sich gerne in die eigene Tasche lügen wirde... *zwinker*
*******r_73 Mann
3.929 Beiträge
Wichtig ist doch Fehler zugeben zu können, dann ist man auch ehrlich zu sich selbst.
*******in78 Frau
2.856 Beiträge
Ich kann Fehler zugeben, erklären, wenn ich falsch liege, mich entschuldigen. Ich mache das nur nicht bei jedem 😃

Ich glaube, zu sich selber sind viele sehr ehrlich, ob sich diese Verletzlichkeit dann auch nach außen zeigt, ist wieder etwas anderes.
*******ips Frau
2.554 Beiträge
Mit inzwischen viel Lebenserfahrung weiß ich, dass ich nicht jeden Fehler, der mir unterlaufen ist, jemand anders mitteilen muss. Wir machen nämlich ständig Fehler. Kleine Fehler, große Fehler. Wer was tut und bewegt im Leben macht Fehler. Viele Fehler. Wenn man schlau ist, versucht man diese Fehler zu rekapitulieren und daraus zu lernen. Eventuell mit Menschen des Vertrauens. So erzielt man Fortschritte. Das ganze Geheimnis ist, aus Fehlern zu lernen. Gibt ein schönes Sprichwort: Nur aus Erfahrung wird man klug.
*******in78 Frau
2.856 Beiträge
Ehrlich zu sich selbst sein, bedeutet nicht nur Fehler, oder selbst etwas gemacht zu haben, sondern auch die Erkenntnis, dass einem etwas nicht gut tut zum Beispiel
******a74 Frau
159 Beiträge
Ich bin mir gar nicht sicher, ob man diese Frage überhaupt wahrheitsgemäß beantworten kann, denn wenn man sich selbst belügt, merkt man es ja nicht und würde die Frage mit felsenfester Überzeugung bejahen. Und wenn einem bewusst ist, dass man sich belügt, ist man schon wieder verdammt ehrlich zu sich.
Das ist in etwa so, als würde man fragen, hast du genug Verstand? Ich denke nicht, dass das viele verneinen.
Ich selbst glaube schon, dass ich ehrlich zu mir bin, aber wer weiß, ob es so ist. Im Nachhinein habe ich durchaus schon erkannt, wie ich mich belogen habe, aber währenddessen habe ich es mir natürlich geglaubt.
*****_54 Frau
10.654 Beiträge
Zitat von *********_777:
"Ehrlichkeit währt am längsten"

Da fällt mir meine Oma ein, die immer sagte:

Ehrlich währt am längsten,
doch wer am meisten stiehlt,
der lebt am schönsten!
........


Ich hab früh begonnen, mir selbst möglichst wenig vorzumachen, ich glaube, ich sehe mich mittlerweile recht realistisch, weiß um meine Schwächen, aber auch um meine Stärken.
Muss das aber nicht ständig anderen auf die Nase binden, besonders Ersteres. *zwinker*

Wozu soll das gut sein?
Das, was ich als meine Stärke oder Schwäche empfinde, kann ein anderer geradezu umgekehrt sehen.

Mich interessiert zwar schon, warum ich so bin, wie ich eben bin und eigene Fehler sind immer dann auch "gut" , wenn man kapiert hat, wie man sie zukünftig vermeidet.
An meinen Schwachpunkten habe zeitweise auch "gearbeitet", solange, bis ich es leid hatte, mich immer und ständig selbstoptimierend um mich selbst zu drehen.

Aber eins ist klar: Selbstwahrnehmung hat auch manchmal ziemlich blinde Flecken.

Ich kann also die Eingangsfrage weder mit einem klaren Ja noch mit einem klaren Nein beantworten.
*******in78 Frau
2.856 Beiträge
Dem möchte ich gerne widersprechen. Zu sagen „Ich „belüge“ mich sicherlich auch mal selbst“ meine Wahrnehmung kann der von anderen abweichen, ist ziemlich ehrlich zu sich selbst zu sein.
****der Mann
1.878 Beiträge
Ich denke, dass oftmals gar nicht bemerkt wird, wenn wir uns selbst etwas vormachen. Vor allem weil unbewusste Prozesse da eine Rolle spielen. Es gehört schon sehr viel Selbstkenntnis dazu, diese Strukturen meist erkennen zu können. Das halte ich für „normal“.
Im Rahmen meiner Möglichkeiten ehrlich mit mir und meinem Umfeld zu sein, das versuche ich. Das ist mir wichtig.

Ich bin übrigens nicht der Meinung, dass jeder insgeheim weiß, was ihm gut tut.
Und ich will auf keinen Fall immer an mir arbeiten, um meine Ehrlichkeit zu optimieren. Ich möchte (und bin) zufrieden mit mir und meinem Leben sein. Nachsichtig, wenn ich im Nachgang bemerke, dass ich - vielleicht weil ich nicht anders konnte oder es nicht wusste - einen „Fehler“ gemacht habe.
Was ich sehr schätze ist eine realistische Selbsteinschätzung. Mit (sogenannten) Stärken und Schwächen. Und allem was dazwischen liegt. Meiner Erfahrung nach hapert es oftmals bereits schon dort.
******ble Paar
287 Beiträge
Zu mir selbst bin ich ehrlich. Schmerzhaft manchmal, aber ja. Ich kenne meine Untiefen inzwischenziemlich gut. In Beziehungen auch weitestgehend. Ich hab privat nur noch Menschen um mich, denen ich nichts vormachen brauche.
Zu anderen... öhmmm.... Job? Noooo? Dann wäre ich arbeitslos *schiefguck*

Sie
***ie Frau
7.302 Beiträge
Zitat von *****_54:
Selbstwahrnehmung hat auch manchmal ziemlich blinde Flecken.

In der Tat.

Ehrlich zu sich selbst zu sein bedeutet für mich, mich zu reflektieren so gut ich kann. Dabei die Sicht anderer mit einzubeziehen ( zB bei Kritik) und dann zu überlegen und nachzuspüren was und wie viel ich davon gut und richtig finde.
Es bedeutet für mich, mir bewusst zu sein, dass zu jeder Zeit ich es bin, die die Entscheidung trifft, von welcher Seite ich die Dinge betrachte, welche Seite der Medaille ich mir anschauen will und wie es von hier aus weiter geht.

Menschen, die sich immer in der Opferrolle sehen, die Schuld/den Grund im außen suchen, können meiner Meinung nach nicht wirklich ehrlich zu sich selbst sein.
Dass mir etwas passiert, das kann ich oft nicht ändern. Wie ich darauf reagiere und was ich draus mache, das ist allerdings alleine meine Entscheidung. Und wer ehrlich zu sich selbst ist, der muss genau dieses wissen.
Kleines Beispiel: Wenn jemand sagt: das Wetter macht mir schlechte Laune. Dann ist da erstmal nix verkehrt dran. Wenn die schlechte Laune bleibt, dann müsste sich jemand, der ehrlich zu sich selbst ist auch sagen: und ich bleibe in dieser schlechten Laune, weil ich das will.
*********0966 Mann
2.694 Beiträge
Ein wertiger Mann trifft Entscheidungen und übernimmt die Verantwortung, egal wie es kommt.
Das unterscheidet ihn von den übrigen Lappen.
Wenn ich nicht ehrlich zu mir selbst bin wie könnte ich es dann von anderen erwarten?

.... und nur weil ich mich mal täusche lüge ich mich nicht an.
******ble Paar
287 Beiträge
Zitat von *********0966:
Ein wertiger Mann trifft Entscheidungen und übernimmt die Verantwortung, egal wie es kommt.

Soso. Frauen nicht?
*******ant Frau
25.228 Beiträge
Wenn mir Freunde und Bekannte (unabhängig voneinander) sagen, dass ich mich viel zu selbstkritisch sehe -
bin ich dann ehrlich zu mir selbst?
*****_54 Frau
10.654 Beiträge
Zitat von ******ble:
Soso. Frauen nicht?

Nein, nein! Frauen geben doch immer die Verantwortung ab und ganz besonders gerne an wertige Männer.
*zwinker*
Seid Ihr ehrlich euch selbst ?

Also jemand der lügt, belügt sich selbst als erstes.
Alles was wir anderen antun, tun wir uns selber auch an.

Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.

Das ist nicht nur ein Sprichwort.

Lügen und Betrügen hat Folgen und diese kommen unwiderruflich auf den Sender zurück.

Ursache und Wirkung und wers nicht glaubt wird’s erfahren, ganz gewiß
**********o_ooo Mann
1.345 Beiträge
Ob ich ehrlich zu mir selbst bin? Nun, es ist zumindest mein Anspruch an mich selbst und diesem werde ich (subjektiv bewertet) auch gut gerecht.
Am wichtigsten finde ich, dass man sich selbst seine eigenen Gefühle eingesteht und auch die eigenen Grenzen realistisch einschätzt.
*******ant Frau
25.228 Beiträge
Zitat von ******ble:
Zitat von *********0966:
Ein wertiger Mann trifft Entscheidungen und übernimmt die Verantwortung, egal wie es kommt.

Soso. Frauen nicht?

Dochdoch. Gibt auch wertige Frauen. Letztens erst nachgefragt.
Nur am Pendant zu "Lappen" rätsle ich noch.

*clown*
***ie Frau
7.302 Beiträge
@*******ant wenn damit gemeint ist, dass man mit sich selbst sehr ungnädig umgeht und das Gute und Schöne dabei manchmal übersieht, dann könnte man, wenn man ehrlich zu sich ist zB sagen: hau ja, das habe ich übersehen/vernachlässigt/ ... whatever. Oder man könnte zu dem Schluss kommen: nö, genauso muss das
*********enTe Frau
1.274 Beiträge
Schönes Thema, @*******mail!

Ich bin der Meinung, dass diese Frage gar nicht so leicht und mir nichts dir nichts beantwortet werden kann.
In meinen Augen steht die Ehrlichkeit mit sich selbst, die du ansprichst, im engen Zusammenhang mit der Fähigkeit zur Selbstreflexion. Zusätzlich bedarf es dafür auch die Auseinandersetzung mit anderen und das Nachsinnen über die Differenz zwischen Selbstbild und Fremdbild.
Denn wer macht sich denn bitteschön bewusst selbst etwas vor? Höchstens in Not-/Akutsituationen (z.B. Trauer) oder in Tagträumen. Ich würde sagen, die meisten Menschen glauben ehrlich mit sich zusein und das ist ja auch gesund, dass zu denken. Im Resümee gibt es aber sicherlich schon die ein oder andere Situation oder Begebenheit, wo mensch sich etwas vorgemacht hat. Ich finde, das ist normal. So lernt man über sich und entwickelt sich weiter.


Ich weiß von mir, dass ich nicht immer ehrlich zu mir bin. Ich dachte, ich sei so und so und dann war es aber doch nicht so, wie ich öfter schon mal feststellen musste.
Dafür bin ich meinen Freunden/Familie sehr verbunden, wenn sie mir den Kopf waschen, mich mit der Nase drauf stoßen , dass ich daneben lag.
Ein anderes Thema sind Bedürfnisse und Intentionen. In diesem Zusammenhang gibt es nämlich nicht wenige Menschen, die sich darüber gar nicht so klar sind wie sie glauben. Wenn sie sich nicht klar darüber sind, sind sie folglich auch nicht „ehrlich“ zu sich.
Ich habe dahingehend auch noch einiges zu lernen über mich. Denn was ich mir wünsche ist öfter mal gar nicht das, wessen ich tatsächlich bedarf.
Ehrlich mit sich selbst zu sein bedeutet für mich, sich selbst zu kennen, bei sich zu sein und auf dem Weg mit oder zu sich zu sein. Fortwährend so lange mensch lebt.
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