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Trennung wegen sexueller Disharmonie

Trennung wegen sexueller Disharmonie
Hallo Community,

ich bin seit 12 Jahren mit meine Partnerin zusammen. Seit 2 Jahren verheiratet. Wir haben keine Kinder. Kein gemeinsames Wohneigentum, wir wohnen in Miete. Sie war meine erste große Liebe. Es gab vorher keine andere Frau.

Unsere Beziehung war seit Beginn von einem großen Problem geprägt. Wir harmonieren sexuell nicht miteinander. Ich mag BDSM. Diese Neigung ist in mir so stark verankert, dass es keine konventionelle Sexualität gibt. Ich will es nicht über zeitliche begrenzte Sessions. Ich möchte ein dauerhaftes Machtgefälle zu einer Frau. In ihrem Leben wie ihr Diener leben. Meine Partnerin konnte damit nie etwas anfangen, deshalb sind wir immer wieder an den Punkt gelangt, dass es für uns keine Zukunft gibt. Wir haben uns aber immer wieder zusammengerauft und sogar geheiratet.

Vor eine halben Jahr haben wir beschlossen, dass ich meine sexuelle Neigung mit einer anderen Frau auslebe. Diese Frau teilt meiner Sexualität und wir haben eine D/S Beziehung angefangen, die sehr schnell eine emotionale Ebene angenommen hat. Tiefe Gespräche, gemeinsame Restaurant- und Partybesuche. Ich hatte sehr schnell Gefühle für sie, da ich D/S sehr emotionale aufnehme. Ich habe mich definitiv auch in sie verliebt. Nichtsdestotrotz hat das nie die Liebe zu meiner Partnerin erschüttert.

Diese Dame hat selbst einen festen Partner mit dem sie zusammen lebt und noch zwei weitere devote Partner. Es wird also nie über das hinausgehen, was wir momentan haben. Meine Partnerin hat dies ein halbes Jahr akzeptiert. Jedoch unter massiven Selbstzweifel gelitten. Allerdings gab es diesen schon vorher, da sie immer der Ansicht war, sie genüge mir nicht aufgrund der sexuellen Disharmonie. Sie sagte immer, es würde nicht an der D/s Beziehung liegen, sondern an anderen Problemen. Sie hatte immer schon psychische Probleme, daher nahm ich es so hin. Ich habe das immer gerne geglaubt. Ich war/bin so fasziniert von meiner D/s Beziehung, dass ich darin die totale Erfüllung sah/sehe und möglicherweise anderen ausgeblendet habe. Ich fand das alles so wunderschön, was wir erlebt haben, dass ich in dieser Zeit meiner Partnerin etwas aus den Augen verloren habe. Es war eben alles neu, meine Träume wurden war. Ich putze bei dieser Frau, werde von ihr wie ein zuweilen wie ein Haustier behandelt, sie stellt mir die Szene vor. Unser Verhältnis ist vollkommen vertraut, innig und gefühlsbetont.

Nun hatte meine Partnerin eine Panikattacke. Sie ist sich nun unsicher, ob sie mich noch liebt, fühlt sich schrecklich verletzt aufgrund meiner D/S Beziehung und denkt über eine Trennung nach. Ich bin nun für eine Woche ausgezogen. Das kam sehr plötzlich. Sie stellt mich nun auch ganz klar vor die Wahl. Sie oder die D/S Beziehung.

Ich muss mir nun Gedanken machen, was mir wirklich wichtig ist im Leben. Ist die sexuelle Neigung so groß, dass ich meine Beziehung dafür aufgebe und eine ungewisse Zukunft antrete. Die D/s Beziehung würde sich ohne meine Partnerin intensivieren. Das steht fest. Aber möglicherweise wird die Erfüllung, die ich darin sehe mit der Zeit auch abflauen, wenn es nicht mehr neu ist.

Hinzukommt, dass ich viele andere Eigenschaften an mir habe, die meine Partnerin nicht mag. Sie hält mich für unordentlich, weshalb es immer Streit gab, sie denkt, ich würde sie manipulieren, sie mag meine laute Art nicht, ist seit Jahren der Meinung, sie bekomme zu wenig Aufmerksamkeit, ich bin ihr zu schweigsam bzw. erzähle ihr zu wenig von meinem Alltag. Sie möchte ein Kind. Ich würde gerne noch warten. Sie sagt mir plötzlich, dass sie es leid sei abends Serien zu schauen, das nach 8 Jahren. Sie berührt mich seit vielen Jahren kaum, kann sich mir nicht näheren.

Sie hatte immer viele Probleme. Starke Bauchkrämpfe, Kieferprobleme, Trennung der Eltern, Schweres Verhältnis zu ihrer Mutter. Ich habe sie immer unterstützt. Andere Psychische Probleme. Sie hat mich jedoch immer sehr geliebt.

Könnt ihr mir helfen eine Entscheidung zu treffen? Was soll ich alles dabei beachten?
Also, mal ohne jetzt irgendwem auf die Füße treten zu wollen, ich würde eine Trennung durchaus positiv finden!
Ich verstehe deine Seite aber auch ihre. Ich z.B. lehne diesen BDSM-Mist komplett ab! Ich musste leider sehr schlimme Erfahrungrn machen im Leben, daher könnte ich mir abdolut nicht vorstellen mit einem dom.Mann zusammenzu sein, geschweige denn wohnen!
Gut, man hat eine ganze Zeit zusammen erlebt und geteilt und auch vieles besprochen und wieder versucht. Aber es kommt der Zeitpunkt da muss man für sich selbst überlrgen, was will ich mehr?was bedeutet mir mehr?
So rine Entscheidung muss jeder für sich treffen! ( Nutzt ja nichts wenn man sich gegenseitig kaputt macht damit!)
*******aTV Mann
1.813 Beiträge
@***sy

Ändere die Dinge die sie bemängelt. Erzähle mehr ... gebe ihr bewusst mehr Aufmerksamkeit ... sei ordentlicher ... nehme sie nicht als selbstverständlich hin ...
********oy91 Mann
88 Beiträge
Kein einfaches Thema
In einer Beziehung geht es darum, dass beide glücklich sind. Das erfordert viel Arbeit, Kommunikation und Kompromissbereitschaft. Wenn eure Beziehung weiterhin Bestand haben soll, dann überlegt euch gut, was euch am anderen nicht gefällt, worüber ihr hinweg sehen könnt und was er dem anderen zu liebe ändern soll. Verhandelt miteinander und geht aufeinander zu. Keiner darf stur auf seiner Position verharren und den anderen gleichzeitig zwingen, zu verzichten. Das ist nicht fair.

Sucht immer wieder das Gespräch und teilt euch mit, ob die Kompromisse, auf die ihr euch geeinigt habt, die richtigen sind und wiederholt ggf. die ganze Prozedur. Wie gesagt, es ist nicht einfach und ein Prozess, der sich über Jahre hinziehen kann, bis ihr endlich eine Lösung gefunden habt, mit dem ihr beide zufrieden seid. Aber das ist ein Weg, den ihr gehen müsst, wenn euch die Beziehung wichtiger ist, als alles andere.

Im Zuge dessen könnt ihr euch auch überlegen, ob es nicht doch eine Möglichkeit gibt, wie du in eurer Beziehung dein Bedürfnis nach BDSM befriedigen kannst. Vielleicht kannst du dich mit deiner Dom weiterhin treffen, wenn du im Gegenzug auf anderen Baustellen brillierst. Vielleicht wird sie fordern, dass du dich seltener mit ihr triffst, nur noch zum spielen und keine Restaurant- oder Partybesuche mehr stattfinden.

Dass du dich in deine Dom verliebst, ist eurer Beziehung natürlich nicht zuträglich, aber ein Phänomen, mit dem ihr rechnen müsst, wenn ihr diesen Schritt geht. Auch hier müsst ihr euch überlegen, was euch wichtig ist und einen Weg finden, damit umzugehen.

Wir können euch die Entscheidung, welchen Weg ihr geht, leider nicht abnehmen. Ich hoffe aber, dass euch die Tipps, die ihr hier bekommt, dabei helfen, auf lange Sicht gesehen, glücklich zu werden.

Ich wünsche euch alles Gute *g*
********a_75 Frau
2.767 Beiträge
Ich kann Dir natürlich erzählen wie ich mich entscheiden würde - aber ich bin ich und Du bist Du .
Ich kenne Dich nicht und darum werde ich mich hüten Dir irgendwelche konkreten Ratschläge und Empfehlungen zu geben .

Ich gebe Dir Fragen /Gedankenanregungen auf die nur Du eine Antwort weiß-tief in Dir drin .

• Wie würdest Du Dich fühlen wenn Du Dein ganzes Leben lang auf Deine sexuellen Wünsche verzichten müsstest ?
• Wie würde es sich anfühlen wenn Du Dich von Deiner Frau trennst ?
• Wieviel Zeit verbringst Du jetzt mit Deiner Freundin und wieviel könntet Ihr wirklich zusammen verbringen wenn Du Singel sein würdest .
• In Deinem Alltagsleben währest Du vielleicht einsam ? Keiner der Abends nach der Arbeit zuhause auf Dich wartet , niemand Verlässliches zum anlehnen wenn Du es mal brauchst .
• Wenn Ihr Euch scheiden lassen würdest hättest Du vielleicht plötzlich ein paar Freunde weniger .
• Wenn Die Scheidung eine Schlammschlacht werden sollte wirst Du als Bu-Mann dastehen , in dem Fall müsstest Du vielleicht auch damit leben das Deine sexuellen Vorlieben öffentlich werden .
• Wenn Ihr Euch trennt dann jetzt . Noch keine Kinder und kein „Eigenheim „ .
-Liebst Du Deine Frau noch - oder könntest Du Dir ein Leben ohne Sie überhaupt vorstellen ?
• Bist Du bereit Dich zu ändern ?
• Ihr seit beide noch jung , Ihr beide könntet Euer Lebensglück noch mit anderen Partnern finden .

Ich hoffe Du denkst gut drüber nach .
Einfach ist die Entscheidung nicht .
Viel Glück 🍀
********oy91 Mann
88 Beiträge
Sehr hilfreiche Fragen, @********a_75 ! Wirklich gut *top*
Habt ihr vielleicht daran gedacht zur Paartherapie zu gehen? Hier im Forum nach Beratung zu suchen finde ich nicht so gut.
Trenne dich von deiner Freundin.

Ihr leidet beide und klammert euch doch aneinander. Kann verstehen, dass du als devot veranlagter Probleme damit hast, eine Entscheidung zu treffen. Aber du würdest ihr damit einen großen Gefallen erweisen!

Wahrscheinlich ist deine Freundin ebenfalls eher devot und nun sitzt ihr beide da und wartet drauf, dass der jeweils andere eine Entscheidung trifft. Haben wir genauso im Bekanntenkreis erlebt. Tragische Sache.
***ja Frau
317 Beiträge
Zitat von ****iy:
Ich muss mir nun Gedanken machen, was mir wirklich wichtig ist im Leben. Ist die sexuelle Neigung so groß, dass ich meine Beziehung dafür aufgebe.

Meiner Ansicht nach hast du das bereits getan. Du bist diese D/s Beziehung eingegangen und hast sie aufrechterhalten, obwohl deine Partnerin offenbar massiv darunter litt bzw. noch immer leidet. Deine Entscheidung ist doch längst zu Gunsten deiner Neigung gefallen. Zieh die Konsequenz daraus. Ich weiß wie schwer es ist, sich den Bedürfnissen seiner Neigung zu widersetzen und wie viel man bereit ist zu opfern, um sie ausleben zu können. Sei deiner Partnerin gegenüber so fair und beende die Beziehung.
Zitat von ****iy:
Könnt ihr mir helfen eine Entscheidung zu treffen? Was soll ich alles dabei beachten?

Wenn alles so stimmt wie du es beschreibst (damit unterstelle ich keine Lüge, aber eben doch eine sehr einseitige Sicht), dann sehe ich da einen erheblichen therapeutischen Bedarf bei deiner Partnerin.
In dem Zusammenhang würde ich nahelegen, dass du mal ein persönliches Gespräch zu ihrem Therapeuten suchst, um in Erfahrung zu bringen, ob du bei dieser Therapie hilfreich sein kannst oder eher ein destabilisierender Störfaktor bist.

Davon würde ich an deiner Stelle eine Entscheidung abhängig machen, wie du dich am Besten ihr gegenüber verhältst.

Wenn man nur deine hier vorgebrachten Schilderungen zugrunde legt, dann müsste man eigentlich eine sofortige Trennung vorschlagen,
ABER
... da muss eine ziemlich starke Bindungs-Energie zwischen euch sein (die du hier nicht mit beschrieben hast), sonst hättet ihr euch aufgrund der beschriebenen Umstände längst getrennt.

Das Alles (also auch das was dir beim Eröffnen des Themas nicht mit in den Sinn kam) gilt es bei einer Entscheidung mit zu berücksichtigen.
*E:
Könnt ihr mir helfen eine Entscheidung zu treffen? Was soll ich alles dabei beachten?

kurz und knapp. Keiner kann dir helfen eine Entscheidung zu treffen.Keiner nimmt dir die Verantwortung dazu ab. Es sei denn ,du gibst deine Verantwortung an andere ab. Allerdings weiß ich nicht ob du das so willst?

Ergo. Es ist dein Leben. Du entscheidest für dich ganz allein.Mach was du für dich für richtig hälst. Aber sei dir deiner Verantwortung im handeln bewußt. Wisse um das was du tust und das was daraus resultieren wird. Auch darüber sei dir bewußt. Aktion=Reaktion=Reaktion=Reaktion etc. Das gehört mit dazu für sein eigenes handeln Verantwortung zu tragen, und nicht am Ende anderen eine schwarzen Peter zuzuschieben
*******nep Frau
15.374 Beiträge
Ich wäre für eine Trennung.
Psychische Probleme sind schwer. Wenn man die nicht behandelt, werden die Probleme nicht weniger.
Du hast deine Partnerin aus den Augen verloren wegen dem DS zu der anderen Frau. Das es nicht besser wird war abzusehen.
Es ist alles schief gelaufen was hätte schief laufen können.
Eine paartherapie wird wohl nicht viel helfen, weil deine Partnerin erstmal selbst an sich arbeiten muss bevor der nächste Schritt getan werden kann.
Wenn du sie nicht voll und ganz unterstützen kannst aufgrund deiner Neigung und Gefühle für die andere Frau und Welt, ist es aussichtslos eure Ehe zu retten.
Ihr lebt in verschiedene Welten. Deshalb verstehe ich nicht wieso ihr überhaupt den Schritt in die Ehe gegangen seid.
Aber es ist wie es ist, schau nach dir, nach deinen Wünschen und Bedürfnissen.
Oder verzichte und hilf deiner Frau aus den Depressionen raus.
Das wird wahrscheinlich aber nichts an eurem sexuellen Defizit ändern.
Auch eine Paartherapie wird an deinen sex. Vorlieben nichts ändern... ähnlich wie bei "Konversionstherapien" für Homosexuelle

Nimm dich und deine Vorlieben ernst... akzeptiere aber auch die Wünsche deiner Frau

Dass ihr sexuell nicht kompatibel seid, ist kein Fehler oder Scheitern, sondern eher eine unglückliche Wahl.

Ihre psychischen Probleme kannst du nicht lösen... dafür muss sie selbst Verantwortung übernehmen... der Partner ist immer der schlechteste Therapeut, weil man Teil des Systems ist.

Glücklich werdet ihr beide sicher eher, wenn ihr euch auf liebevolle Weise trennt und jeder für sich seinen Weg findet.
****re Frau
2.812 Beiträge
Ich schließe mich meiner Vorschreiberin an

Ihr hab so viele Jahre aufrichtig versucht eine gute Beziehung zu haben

Für mich liest es sich so als ob ihr bei jedem kurzzeitigen Hoch, immer wieder "lachend und glücklich in die Kreissäge gerannt seid"


Es hat halt nicht funktioniert egal was ihr probiert habt

Und so wie du schreibst habe ich das Gefühl, du hast Angst ihr mit einer Trennung psychisch zu schaden
Und Ihr habt hier ein Paarprofil? Interessant ...

Mein Vorschlag: zeige Ihr mal Dein Posting hier mit der Idee, dass sie selbst auch mal was dazu zu schreibt. Das lest Ihr hinterher gemeinsam durch, diskutiert darüber und trefft Eure Entscheidungen.

Ich werde jedenfalls keine Empfehlung geben.
*******987 Frau
8.337 Beiträge
Es ist nicht einfach, sich zu entscheiden zwischen Liebe und Sicherheit. Liebe zu und von einem Menschen ist kostbar, das Gefühl, mit der Sicherheit zu leben, dass man frei ist, nicht beleidigt wird und nicht in seinem Wesen eingeschränkt wird, ist genauso kostbar.
Es wäre einfach, wenn du deine Frau nicht mehr lieben würdest oder nur noch ein bisschen, denn dann könnte man, den beschriebenen Umständen nach zu urteilen, sagen, trennt euch und gebt euch die Chance auf einen neuen, besser passenden Partner. Wenn der Gedanke "Wenn ich sie verlassen habe..." überwiegend zu einem Gefühl von Befreiung führt, zu einem "dann würden mir 10 Steine von der Seele fallen", dann ist eine Trennung eine gute Idee. Wenn aber dieser Gedanke überwiegend zu dem Gedanken führt "dann liegen mir danach 10 Steine mehr auf der Seele", dann ist eine Trennung (noch) nicht der richtige Schritt. Man kann höchstens, wenn man trotzdem eine Trennung in Erwägung zieht, daran arbeiten, die Umstände so zu verändern, dass man danach nicht mehr Sorgen hat als vorher. Um mal ein ganz profanes Beispiel zu geben: wenn man bisher finanziell abhängig vom Partner ist, sich langsam auf eigene Beine zu stellen. Aber nicht alles lässt sich so "schnell" beheben wie finanzielle Abhängigkeit. Dann muss man sich für die Übergangszeit etwas überlegen, sodass man zurecht kommt.
***a5 Frau
112 Beiträge
Elementare sexuelle Bedürfnisse in einer Beziehung komplett zu unterdrücken, scheint mir wenig hilfreich zu sein. Diese an anderer Stelle zu befriedigen zu können, ist ein großes Geschenk. Wenn dieses aber mit mangelnder Aufmerksamkeit für die eigene Partnerin einhergeht, kann ich ihre Position sehr gut verstehen. Daran könntest du aber bewusst arbeiten und sie dir ggf. doch den Freiraum gewähren.

Mache eine plus/minus Liste. Was schätzt du an deiner Partnerin und deiner Beziehung mit ihr und was nicht. Schreibe alles auf, was dir einfällt und konzentriere dich auch bewusst auf die kleinen positiven Dinge.


Mir hilft so eine Liste in allen Fragen, bei denen ich eine grundlegende Entscheidung treffen muss. Dadurch wird innerlich einiges ganz klar.
*******enna Frau
200 Beiträge
Im Prinzip stellst du an deine Partnerin Ansprüche ( akzeptiere meine D/S Beziehung)

und sie stellt nun ebenfalls Ansprüche.

Das war nicht so geplant. Eigentlich müsste deine Partnerin ja nun alles tun, um dich dazu zu überreden, dass du bei ihr bleibst. Und sie tut es nicht- sowas aber auch....

Du bist ein Sub von 4. Glaubst an Liebe. Bist du sicher, dass du da nichts verwechselst?

Was erwartest du dir vom Leben? Eine FLR? Was, wenn deine Domme dann von dir verlangt, ordentlich zu sein? Keine Serien zu schauen?

Was würde passieren, wenn du ausziehst? Deinen eigenen Haushalt führst?
1) Deine Frau hatte einen Nervenzusammenbruch und macht das einzig richtige: Sie agiert und nimmt das Problem "Ehe" in die Hand und kommt dadurch mit dem Kopf hinter das Problem: Ihre Frage an ihren Mann "Was ist Dir wichtiger - die Ehe oder irgendwelche (aus ihrer Sicht schaudrigen) BDSM Spiele ?

2) Was verbindet Euch ? Was macht Euch zu einem Paar ? sexuell ? im Alltag ? ist da Liebe da ? Wo ist das Feuer, das Euch durchs Leben trägt ? Der Bund fürs Leben nach dem Motto "Wir sind ein Ehepaar weil wir mal geheiratet haben" hält die Beziehung nicht zusammen.

3) es ist doch leicht: Du hast BDSM Phantasien, Deine Frau erlaubt Dir, die Phantasien auszuleben und alles wird gut - in der Theorie. Es wird aber nicht alles gut: Die Ehefrau leidet Höllenqualen weil da eine andere ist und der Ehemann entfernt sich noch mehr vom holden Eheweib, weil die BDSM Spiele des Ehemannes immer tiefgehender werden.

Und genau da ist das Problem: Hat eine Person devote Phatansien, so wachsen die devoten Phantasien, wenn das Faß "devote Phantasien" erst einmal aufgemacht wurde zu einem Faß ohne Boden. Und genau das ist das Problem: Der Boden Ehe ist nun nicht mehr da.

4) Und worum geht es Dir ? Deine devoten Phantasien auszuleben oder ist Ehe eben mehr als nur SEX: Neben dem SEX gibt es eine rationale und eine emotionale Beziehung aber in dem Vorstellungsbild des TE ist eh alles einzig und allein ausgehend vom Blickwinkel BDSM geprägt, doch ist offen, wo die Reise da hingehen soll: Eine feste Beziehung wünschst sich der TE zwar, doch gibt es dazu keine Prognose.


Folge: Guter Rat ist Teuer, die Ehe ist am Ende und mit Willen, die Ehe zu kitten, wird es nicht getan sein; so sehr sich der TE dem BDSM hingegeben hat, so berechtigt ist die Forderung seines Eheweibes, dem Eheweib zuliebe auf BDSM zu verzichten, doch wird dies nicht möglich sein: Dem Faß wurde der Boden ausgeschlagen.
Ich denke mal deine Frau wird die Entscheidung treffen und es wird für euch beide die richtige sein. Trennung ist das beste was euch beiden passieren kann, die Hochzeit war die Fehlentscheidung eures Lebens. Wenn's vorher schon nicht passte, sollte es die Ehe retten....na ja...aus Fehlern lernt man.
Ich war 31 jahre verheiratet, habe mich getrennt, hatte BDSM immer nur als Sehnsucht, konnte es nie ausleben .

Jetzt leb ich in einer BDSM Beziehung, liebe dieses Machtgefälle, bin gern seine Sklavin. Es wird auch nie langweilig, weil man es immer weiter intensiviert. Ich möchte keine normale Beziehung, die würde mich langweilen.

Überlege ob du dir die nächsten Jahre nur mit deiner Freundin verbringen möchtest, wo dich so viel an ihr stört und sie hat ja auch genug an dir auszusetzen. Leb das Leben was dich glücklich macht und das ist wohl BDSM.
*******bub Mann
908 Beiträge
Das hat für mich weder was mit sexueller Disharmoni noch mit BDSM zu tun ,sondern eher mit Angst vorm alleine sein !
*********diger Mann
37 Beiträge
Puuh. Ist natürlich immer schwierig, aber so wie sich das Ganze für mich liest hat du dich eh schon entschieden.
Es stellt sich da für mich eher die Frage, was spricht den für ein Fortführen der Beziehung? Offenbar seid ihr beide an einem Punkt und Das schon länger, wo es einfach nicht passt. Und wenn jetzt plötzlich Dinge rum Problem sind, die Jahrelang kein Problem waren, dann ist das nur Vorgeschoben.
Setzt euch zusammen. Redet und entscheidet euch dann. Und tut euch beiden einen Gefallen Und zieht es nicht in die Länge. Eine Trennung ist schwer, erst recht nach so langer Zeit, aber lieber jetzt als noch mehr Unglück auf beiden Seiten.
was wollt ihr denn von ein ander ...

überspitzt : sie will dich als ihren be- diener ihrer anforderungen an dich ,
du willst sie als deine herrin aber mehr sexuell als im realen leben...

meine einlassung dazu ... lieber allein sein als gemeinsam einsam
****dat Frau
3.544 Beiträge
Zitat von ****iy:
Ich möchte ein dauerhaftes Machtgefälle zu einer Frau. In ihrem Leben wie ihr Diener leben.

Und dann

Sie hält mich für unordentlich, weshalb es immer Streit gab, sie denkt, ich würde sie manipulieren, sie mag meine laute Art nicht, ist seit Jahren der Meinung, sie bekomme zu wenig Aufmerksamkeit, ich bin ihr zu schweigsam bzw. erzähle ihr zu wenig von meinem Alltag.

Wie einfach könnte euer Leben sein, wenn du deine ‚devote’ Neigung nicht daran festmachen würdest, dass du bespielt wirst. Klingt hart? Ist aber leider Realität.

Denn genau das, was deine Frau bemängelt, ist das, was eine Femdom von dir erwartet. Glaubst du ernsthaft, in einer Beziehung mit einer dominanten Frau kannst du rumschlunzen, rumbölken, dich entziehen, dein Ding durchziehen, Sex einfordern?

Du hättest längst deinen Traum leben können, indem du deine Frau bedienst. Aufräumst. Ihr Aufmerksamkeit schenkst. Überlegst, wie du es ihr schön machen kannst. Mit ihr redest. Dich von selbst keusch hältst, wenn sie keinen Sex will.

Natürlich ist das Leben mit deiner Domme geil: Ihr seht euch nur ab und zu, du bist wahrscheinlich ihr gegenüber Zucker und überschlägst dich vor Aufmerksamkeit, was sie natürlich genießt. Sie hingegen kann sich ganz und gar dir widmen, störender Alltag funkt ja nicht dazwischen. Klassischer Affairenbonus.

Ich habe absolutes Verständnis, bei unerfüllten sexuellen Bedürfnissen die Ehe öffnen zu wollen. Hab‘ ich auch gemacht.
Wenn ich mir allerdings von Außen Befriedigung hole, während sich zuhause der Partner nach genau diesen Dingen sehnt, fahre ich die Geschichte an die Wand.

Das hat mit Devotion wenig zu tun. Eher mit Egoismus. Ist in Ordnung. Muss dir nur klar sein.
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