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Domestic Discipline, wie sind eure Erfahrungen?

*******in00 Frau
3 Beiträge
Themenersteller 
Domestic Discipline, wie sind eure Erfahrungen?
Hallo,
ich habe mich in einen Kollegen verliebt, wir waren ein paarmal unterwegs und hatten auch Sex. Ich würde gern richtig mit ihm zusammen kommen. Er hat da auch Interesse. Für ihn ist aber ganz klar nur nach den Regeln von Domestic Disciplin.
Ich hab mich damit beschäftigt und wir haben auch viel drüber gesprochen. So generell kann ich mir schon vorstellen, mich einem Mann unterzuordnen, bin mir aber was unsicher.
Vielleicht gibt es hier ja Paare, Frauen, die da Erfahrung haben und mit denen ich mich drüber austauschen könnte. Das wäre sehr schön.
Liebe Grüße Jenny
*********licht Frau
824 Beiträge
Ich bin auch kein Experte in Sachen Domestic discipline, da mein Mann und ich nur in einigen Sessions spielen.

Am deiner Stelle würde ich ihn nach seinen genauen Bedingungen fragen und rausfinden, wie er sich das vorstellt. Und zwar ziemlich haarklein. Natürlich ist das in einem gewissen Rahmen variabel, aber so hast du ein grobes Bild.
Wie lief denn euer Sex bisher ab? War er da auch schon dominant und du hast dich unterworfen? Bist du nur bereit dich zu unterwerfen oder bist du auch maso, ist er Sadist? Ruf dir in Erinnerung, wenn solche Elemente bereits vorkamen, wie sie dir gefallen haben, was du gefühlt hast. Manche Dinge sind in der Vorstellung besser als in der Realität.
Ich würde mir also zuerst Gedanken über meine Neigung machen, es gibt auch im Netz diverse Neigungsbögen ob maso, devot, switch oder was auch immer. Außerdem gibt es Vorliebenlisten, die könntest du dir ansehen, wenn du noch wenig Ideen hast was passieren könnte.
Und erst wenn ich mir meiner Neigung bewusst bin, würde ich mit ihm sprechen.


Ansonsten stimme ich @**********97076 zu. Schau in die Gruppe, was es für ein buntes Feld ist.


Und ob du mit einem Kollegen anbändeln willst sei dir überlassen, aber das ist manchmal etwas schwierig. Bedenke, dass die Beziehung nicht für immer halten muss und es dir passieren kann, dass es nicht die schönste Trennung wird. Möchtest du dann noch weiter dort arbeiten? Oder ist dir deine Stelle egal?
Als erstes müßtest du für dich rausfinden, ob du in deinem Leben eher dominant bist, also gerne die Führungsrolle übernimmst und Entscheidungen triffst oder eher devot bist (eher jemanden folgst, der die Richtung vorgibt).

Wenn du devot bist heißt es reden reden und nochmals reden. Es geschieht nichts, was du nicht möchtest. Ihr legt gemeinsam den Umfang und die Grenzen des ganzen fest. Es ist eine Art Spiel....

Mein Mann/Sub und ich praktizieren 24/7. Das sieht in der Praxis so aus, das ich zB kontrolliere, ob das Auto sauber ist, er seine täglichen Aufgaben erfüllt, wieviel Bier er trinken darf oder wieviel er raucht. Auch auf seine Kleidung habe ich ein Auge.

Das bedeutet aber im Gegenzug nicht, das er im Alltag tragen muß was er absolut nicht mag (es sei denn, ich tritze ihn zu Hause als Erniedrigung). Auch das Einschränken des Rauchens war sein Wunsch, ich quäle ihn nicht willkührlich.

Ich dominiere gerne, er dagegen genießt das Gefühl, die Kontrolle abgeben zu können, den Kopf leer machen zu können, sich einfach mal fallen zu lassen...

Die Strafen, falls man die wünscht, haben am Ende eine sexuelle Komponente. Es macht uns unglaublich heiß und ist so eine Art Vorspiel.

Vielleicht fragst du dich, was du dann davon hast....bdsm hat uns einander unglaublich nahe gebracht und eine innige Verbindung geschaffen, die wir als normales Ehepaar nicht hatten. Es bedarf eines tiefen Vertrauens und absoluter Ehrlichkeit. Es ist eine ganz andere Ebene als normale Beziehungen.

Ich kann dir nur aus eigener Erfahrung sagen, lies alles was du in die Finger bekommst, informiere dich....probiert es mal für kurze Zeit aus....und dann frage dich, ob es dir etwas gibt, ob es dir gefällt und dich berührt. Was empfindest du dabei, wie fühlst du dich? Höre auf deinen Bauch!

Ich habe 8 Jahre gebraucht, bis ich meine Rolle gefunden habe, es ausleben und genießen konnte und wollte.

Wir können dir raten oder es beschreiben...aber letztendlich mußt du für dich entscheiden, ob dir diese Lebensweise etwas gibt.
*****din Mann
737 Beiträge
die "alte" ordnung
weibliche pflichten:

• kochen
• kinder
• putzen
• waschen
• bügeln
• klappe halten
• sexy ausssehen und pflaume bereit halten.

männliche rechte:

• essen
• saufen
• fußball
• bedient werden
• vögeln nach bedarf

.............. *ggg*
********iebe Mann
10.126 Beiträge
Zitat von *****din:
die "alte" ordnung
weibliche pflichten:

• kochen
• kinder
• putzen
• waschen
• bügeln
• klappe halten
• sexy ausssehen und pflaume bereit halten.

männliche rechte:

• essen
• saufen
• fußball
• bedient werden
• vögeln nach bedarf

.............. *ggg*

• bestrafen
**********esign Mann
2.972 Beiträge
Vielleicht solltest du zunächst einmal herausfinden, was ER darunter versteht, wie weit er dabei gehen möchte, und wie IHR es gemeinsam ausleben wollt.
Gerade in dem Bereich gibt es riesige Unterschiede, und ohne weitere Informationen kann man da recht wenig zu sagen.
So allgemein gestellte Fragen erinnern mich an eine andere Diskussion:
Hier wurde die Frage gestellt, wie man am besten beim Sex fesselt. Es kamen Antworten von
• Handschellen - geht am schnellsten
• Folie - liegt gleichmäßig an, hat jeder und kostet nicht viel
• Manschetten, Ketten, Karabiner Bettpfosten - ist einfach und man nicht viel falsch machen
• Zwangsjacke - kann auch danach für längere Zeit getragen werden, ohne Schäden zu machen
• Geh doch mal in eine SM-Gruppe, die sind da alle so pervers
Gemeint war jedoch vom TE:
"Ich habe 80m Seil. Welche Techniken eignen sich am besten und in welcher Stellung soll ich wie fixieren, damit auch beim Sex nichts rutscht und keine Nerven oder Gefäße abgeklemmt werden?"

Nach der Information kamen dann auch die Antworten, die dem TE wirklich weiter halfen.


Genau deshalb wäre es schön bei euch hören, in welchem Rahmen ihr euch bewegt, so dass man dann eure Vorstellung mit eigenen Erfahrungen vergleichen kann...
*******in00 Frau
3 Beiträge
Themenersteller 
Danke für eure Tipps und Ideen.
Ich bin schon klar devot. Und ich fühle mich irre geborgen bei ihm. Es geht ihm nicht so um SM Sachen. Sondern um eine Beziehung wie sie früher üblich war. Der Mann auf Arbeit, die Frau zu Hause. Weiblich gekleidet. Nicht raus ohne Erlaubnis. Auch erzogen werden. Die letzte Entscheidung immer bei ihm. Aber natürlich darf ich auch meine Meinung sagen.
Ich dürfte halt auch nicht arbeiten gehen. Finanziell sichert er mich ab und wenn es klappt, heiratet er mich auch.
Ich weiß halt nicht wie es ist, nur zu Hause und auf ihn fixiert.
Andererseits denke ich mir, warum es nicht ausprobieren. Zurück in den Job komme ich immer.
Liebe Grüße Jenny
Das kommt auf den Job an. Normalerweise ist frau nach einigen Jahren raus, wenn es um qualifizierte Jobs geht.
Schlecht bezahlte Jobs - ok, da findet frau öfter was, aber ob es dann gefällt, an der Supermarktkasse zu arbeiten oder Regale zu befüllen?
Denn Weiterqualifikation fällt nach einigen Jahren nur als Hausfrau, über die der Mann bestimmt, sicherlich ziemlich schwer.
*********licht Frau
824 Beiträge
Ich stimme Mona zu. Es ist schwierig wieder in den Job zu kommen, erst recht wenn man nicht mal ein Kind als 'Ausrede' hat. Vielleicht solltet ihr es langsam angehen. Du bist noch jung, ich weiß ich bin kaum älter, aber deswegen sollte man trotzdem auf sich achten und noch versuchen ein eigenständiger Mensch zu werden.
Nur ein paar Gedanken zum Thema
Liebe Jenny,
schade dass Dein Thread nicht viel mehr Antworten erhält. Ich versuche an der Stelle mal ein paar Gedanken zum Thema zu formulieren. Zum Thema Domestic Discipline kann ich keine Erfahrungswerte beisteuern, wohl aber von Leben und Beziehungen.
Ich starte mal ganz unpopulär mit Deinem Alter: Du bist 19. Das ist sehr jung. In meinen Augen ein Alter wo die Entwicklung einer reifen Persönlichkeit erst startet. Spannend, dass Du bereits festgestellt hast, dass da devote Züge in Dir schlummern. Und mutig, wenn Du dahingehend testen möchtest, wie genau diese ausgeprägt sind. Ich habe für mich im Laufe der Jahre festgestellt, dass verschiedene Dinge sich tatsächlich nur mit der Erfahrung herauskristallisieren. Die man machen muss, um weiter und tiefer nachdenken zu können. In erster Linie allerdings über sich selbst. Warum möchtest Du devot sein? Wem gegenüber möchtest Du devot sein? Wann möchtest Du devot sein? Was bringt Dir das und vor allem, warum, immer wieder warum ist das so. BDSM im ganz weiten Sinne hat immer etwas mit Persönlichkeitsmerkmalen geformt durch das bisherige Leben zu tun. Und gerade bei Dir, da waren nur 19 Jahre in denen sich da etwas geformt hat. Was mich an seiner Idee Eurer Beziehung stört, ist der Absolutismus mit dem etwas in ein Schema gegossen werden soll. Sein Schema. Ich weiß nicht, wie viele und tiefe Beziehungen Du bisher hattest. Was du darüber denkst was zusammen sein bedeutet, wie Alltag funktioniert, wie man tiefe Gefühle für einen anderen Menschen erhält, wie viel Nähe und Distanz man braucht, was man erwartet und was man geben möchte. Und vor allem: was möchtest Du für Dich? Wie wünscht Du Dir Deine berufliche Entwicklung, was ist mit Familie, Kindern, mit Freunden, Hobbies, Dingen die Du immer tun wolltest. Bevor Du Dich also in etwas wirfst, denk über Dich, was Du willst, warum und vor allem darüber nach welche Chancen und Risiken für Dich und auch für ihn in dieser Art der Beziehung liegen. Und ob das irgendwie für beide ausgeglichen ist. Als Anregung: Eine Beziehung entwickelt sich mit der Zeit in eine bestimmte Richtung. Man muss nicht von 0 auf hundert starten. Wenn man bestimmte Erfahrungen miteinander macht, erfährt wie der andere tickt, wie er denkt und handelt im Alltag, in Stressmomenten, in den schönen Momenten, wie er mit anderen als Dir umgeht, ist er ehrlich, vertrauenswürdig, stark, kann er Schwäche zulassen (oder was immer Dir wichtig ist) geht immer ein Stückchen mehr von dem was zusammen geht. Und keiner von beiden geht das Risiko ein sich völlig in die falsche Richtung zu verrennen oder sich selbst völlig zu verlieren. Und: ehrliche Kommunikation ist wichtig. Genau so wie die Erkenntnis dass Beziehungen Arbeit sind. Dauerhaft. Und vor allem, für beide.
Liebe Grüße, Mrs. Smilla
*******mlos Frau
2.472 Beiträge
@ TE das mit dem " erziehen " , damit hab ich etwas Probleme , wenn
er Dich führen will und Du Dich führen läßt ; ihr da vorab so etwas wie
Grenzen festsetzen könnt und du Dich da wieder findest ist das alles
gut..und es sollte Deine Versorgung ( finanziel ) rechtlich gesichert werden
oder sein...nach 25 Jahren dann rückwirkend bei vereinbarter Gütertrennung
was forden wollen ist wenig erfolgreich ..
********iebe Mann
10.126 Beiträge
Zitat von ********in00:

Ich dürfte halt auch nicht arbeiten gehen. Finanziell sichert er mich ab und wenn es klappt, heiratet er mich auch.

Bis an dein Lebensende? Trennung und Scheidung ausgeschlossen?
Und was, wenn er in 20 Jahren, wenn du nicht mehr 19 und knackig, sondern 39 bist und das eine oder andere an dir "hängt", eine andere findet? 19 und devot - und bereit sich auf Domestic Discipline einzulassen? Dann bist du so schnell abgemeldet, dass du es nicht mal mitkriegst. Und tschüss, Absicherung!

Schon mal was von Altersarmut gehört? Die soll angeblich das Attribut "weiblich" tragen - ne Ahnung, warum?
Ich sag's dir: Eben wegen genau solcher "traditioneller" Ehen! Frau nicht gearbeitet, Frau nicht versichert, Frau kein Geld. Upsi.

Ich bin ja gewiss ein Anhänger von D/s, und würde auch nichts gegen TPE und 24/7 sagen. Aber beim Geld hört sich der Spaß auf! Und nichts dauert ewig. "Bis dass der Tod euch scheidet", das war mal. Nicht mal in der guten, alten Zeit war das so.

Er von Drachenliebe schrieb
*****er7 Mann
89 Beiträge
Wenn Du für dich sicher bist dass Du devot bist, dann ist das schon einmal der erste Schritt. Vor allem muss aber auch er sich sicher sein, dass er so dominant ist, dass er eine Frau neben sich haben will die ihm immer untergeordnet ist. So wie Du es beschreibst, träumt er davon immer und in jeder Situation zu dominieren. Hat er das schon so gelebt? Ist er sich der Verantwortung bewusst die es bedeutet auf Dauer so zu leben? Wenn Du dich so weit unterwirfst, dass Du nicht einmal mehr arbeiten gehen darfst, dann trägt er eine große Verantwortung. Dann bist Du sehr auf ihn fixiert und hast wenig neben der Beziehung im Leben. Das ist so gewollt und kann wunderbar sein. Es birgt aber eben Gefahren und derer muss man sich bewusst sein.

Fragt euch also ob das alles eine großartige Fantasie ist oder ob ihr das wirklich wollt. Denn so eine Lebensform hat auch Fallstricke. Fragt euch, ob ihr auch langsam anfangen und euch dann steigern könnt. Probiert es aus. Fangt nicht bei 100% an.

Ein paar Gedanken zu Regeln im Alltag und wie schwierig es ist sie auch immer konsequent durchzusetzen haben ich mir schon einmal in einem Blogpost gemacht: https://eisbaerbdsm.wordpress.com/2018/03/30/regeln-sind-wichtig/
*****din Mann
737 Beiträge
@ jenny

ey es ist superschön jemanden zu haben, bei dem man sich irre geborgen fühlt.
es ist absolut nachvollziehbar, wenn du alles tun willst, um dir dieses gefühl zu erhalten.

die frage ist nur ob du den preis dafür erkennen kannst. bzw, wann der preis den wert aufgefressen haben wird.

die durchschnittliche menschliche toleranz reicht dazu aus, konservative zu ertragen,
erzkonservative zu belächeln und die sektierer zu verspotten.

glaubst du wirklich, die geborgenheit hält dauerhaft an, wenn der preis dafür bedeutet:
---> zurück nach 1933 <---- ????
man lebt da verdammt einsam, wenn der rest der welt 100 jahre weiter ist.

gruß Odin
******uja Frau
6.914 Beiträge
Zitat von *******in00:
Es geht ihm nicht so um SM Sachen. Sondern um eine Beziehung wie sie früher üblich war. Der Mann auf Arbeit, die Frau zu Hause. Weiblich gekleidet. Nicht raus ohne Erlaubnis. Auch erzogen werden. Die letzte Entscheidung immer bei ihm. Aber natürlich darf ich auch meine Meinung sagen.
Ich dürfte halt auch nicht arbeiten gehen. Finanziell sichert er mich ab und wenn es klappt, heiratet er mich auch.
Ich weiß halt nicht wie es ist, nur zu Hause und auf ihn fixiert.
Andererseits denke ich mir, warum es nicht ausprobieren. Zurück in den Job komme ich immer.

Ich persönlich halte den Punkt "nicht arbeiten gehen" für den kritischsten, ebenso wie die meisten meiner Vorschreiber. Vor allem, wenn du dich kopfüber in dieses Konstrukt hineinstürzen sollst, das er sich da im Alleingang ausgedacht hat. Wenn es gut läuft, heiratet er dich – wenn nicht, kannst du hinterher die Scherben allein zusammenkehren?

Wenn du meinst, es tut dir gut, zu ihm zu ziehen, dich seinem Willen zu unterwerfen, dich für ihn rauszuputzen und ihm den Haushalt zu machen, dann tu das, probier es aus. Aber eine so weitreichende Entscheidung, wie den Job hinzuschmeißen, als Voraussetzung für die Beziehung einzufordern, lässt bei mir ein sehr ungutes Gefühl aufkommen.

Reicht es ihm nicht, dich in allen anderen Belangen unter Kontrolle zu haben? Freut er sich nicht, wenn du zum Haushaltseinkommen beiträgst? Braucht er wirklich von Anfang an den ultimativen Kick – oder versucht er damit lediglich, dich möglichst schnell in die finanzielle und emotionale Abhängigkeit zu treiben?

Klar, du bist noch jung und kannst vermutlich noch einige Jahre lang recht leicht wieder einsteigen. Trotzdem solltest du mittelfristig weder das finanzielle Risiko unterschätzen noch die Gefahr der Hörigkeit. Je mehr du dich selbst, deine Ziele und dein eigenes Leben aufgibst, desto schwerer ist es, bei dir zu bleiben und zu spüren, bis zu welchem Punkt dir das neue Arrangement tatsächlich gut tut. Und in deinem jungen Alter und mit wenig Vergleichsmöglichkeiten ist das noch einmal prägender.

Ich persönlich würde darauf bestehen, so weitreichende Veränderungen nicht von Anfang an umzusetzen, sondern erst nach mindestens einem halben Jahr Beziehung (mit Zusammenleben). Wenn er sich darauf nicht einlässt, sondern dich stattdessen emotional erpresst – unter Ausnutzung deiner devoten Neigung und vermutlich auch deiner Jugend –, dann dürfte ihm an dir und deinem Wohlergehen tatsächlich nicht viel gelegen sein. *nixweiss*

Ich wünsche dir alles Gute für deinen Weg! *blume*
*****_SZ Frau
1.355 Beiträge
Hört sich doch alles super an, du bleibst daheim hältst alles in Ordnung, darfst raus wenn er ja dazu sagt, gehst shoppen bis zum umfallen, auf seine Kosten versteht sich und dass Pflegen der körpereigenen Spielfläche, benötigt ja nun auch mal seine Zeit *ironie* mal abgesehen davon, dass tagsüber alle anderen arbeiten sind, du abends freudig auf seine Heimkehr wartest und er völlig genervt mal seine Ruhe will und gelegentlich keine Lust auf deine Bespaßung hat.

Ich gebs zu klingt verlockend, aber für mich leider auch fernab meiner Realität und irgendwie langweilig.

Gibt es solche Konstellationen tatsächlich noch? Wäre gespannt auf einen Erfahrungsbericht.

Vielleicht bin ich da auch zu selbständig und engstirnig für *nachdenk*
Frauen ohne Rechte, die nur für den Mann da sein sollen, gibt es noch genügend.
*****er7 Mann
89 Beiträge
Bitte nicht zwei Dinge vermischen: Frauen die abhängig sind und nur für den Mann da sind weil sie keine Wahl haben und Frauen die das aus eigenem Antrieb und womöglich sogar aus sexueller Neigung genau so wollen. Danke.
*******ssa Frau
5.198 Beiträge
---> zurück nach 1933 <---- ????
man lebt da verdammt einsam, wenn der rest der welt 100 jahre weiter ist.

oha...

...also ich denke doch, dass Vorlieben und Lebenseinstellungen schon der heutigen Zeit angepasst sind, und es gibt sogar noch Röcke und Kleider zu kaufen! *zwinker*


Ich persönliche identifiziere mich nicht absolut mit Domestic Discipline aber es geht in die Richtung - der Mann hat (wenns drauf ankommt) das Sagen und ich als Frau gehorche.
Vermutlich wir das oft belächelt, weil viele ein verkümmerndes Hausweibchen sehen, völlig eingeschüchtert, unselbständig und von Selbstbewusstsein keine Spur?

Irrtum! Grad wenn man sich zu etwas bekennt was man leben möchte gehört dazu sehr viel Selbstbewusstsein und es kommt ja auch immer darauf an wie man etwas auslebt, der eine extremer, der andere vielleicht nur Teile davon.

Und nochwas zu
man lebt da verdammt einsam
Nun, wenn man den richtigen Partner dafür findet *nein*
Und fühlen wir uns nicht alle manchmal ein Stück einsam wenn wir niemanden haben, der unsere Leidenschaften versteht?
*****din Mann
737 Beiträge
@ claralissa

glaubst du nicht, dass es einen unterschied macht, ob man mit 50 jahren lebenserfahrung
sich zu einer richtung bekennt, oder ob man als jungküken direkt die scheuklappen überstülpt?
*******ssa Frau
5.198 Beiträge
Nun ich denke wir sind hier nicht in der "Pflicht" zu (be)urteilen wer die nötige Reife für etwas hat.
Generell denke ich auch, dass ein sehr junger Mensch erstmal sehen sollte grundlegende sexuelle Erfahrungen zu sammeln bevor er sich an etwas doch sehr spezielles wagt, aber es gibt reife junge Leute und aber auch sehr unreife ältere.
*******mlos Frau
2.472 Beiträge
wie weh ein Schlußstricgh tut, wenn es nicht " gut " ausgeht ist mMn alters-
unabhängig; im fall der TE ist wirklich Vorsicht geboten der Altersvorsorge
betreffend.

alle sind ja klug ...die einen vorher , die danderen nachher
Ich meine auch, dass das Heiratsversprechen immer noch eine beliebte Masche ist um naive Frauen zu ködern und emotional abhängig zu machen.
********iebe Mann
10.126 Beiträge
Zitat von *******in00:
... Zurück in den Job komme ich immer.
Liebe Grüße Jenny

Das glaubst du wirklich?
Ihr seid Kollegen. Das heißt, ihr arbeitet mehr oder weniger zusammen, habt denselben Arbeitgeber. Jetzt gibst du für ihn deinen Job auf, er bleibt.
Jetzt stell dir mal vor, ihr trennt euch, vielleicht unschön. Und du kriegst dann deinen alten Job zurück, in deiner alten Firma? Wenn er das vielleicht gar nicht will?
Mal ganz davon abgesehen, dass er in der Zwischenzeit so gut verdienen muss, dass er deinen Verdienstausfall kompensieren kann. Ein Gehalt allein kann da verflixt knapp werden. Und für dich dann später, aber das hab ich schon geschrieben.

Er schrieb
*******in00 Frau
3 Beiträge
Themenersteller 
Ich finde es ganz rührend, dass ihr euch alle so viel Sorgen macht. Danke.
Also er hat schon 5 Jahre so mit einer Frau gelebt. Sie wollte es dann nicht mehr. Er hat ihr in den 5 Jahren Rentenversicherung gezahlt und ihr auch Wohnung und Job besorgt. Ich hab mit ihr gesprochen, also nicht nur er hat es erzählt.
Mittlerweile hätte er schon gerne eine Frau auch zum heiraten. Aber dazu muss man es doch erstmal ausprobieren. Deshalb die Idee mit dem Jahr. Ich würde sogar bei der Firma ein Jahr unbezahlten Urlaub kriegen.
Und ja natürlich würde er mich formen. Würde meine Unterwürfigkeit fördern, ich wäre nicht mehr selbständig. Wahrscheinlich würde ich auf Dauer ihm hörig. Das will ich aber doch auch. Ob ich es kann ist was anderes. Wenn ich älter bin würde ich mich wahrscheinlich noch schlechter dran gewöhnen, aber es genauso wollen.
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