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Die Sexualität des Mannes in der Partnerschaft

********s_63 Frau
2.973 Beiträge
Themenersteller 
Die Sexualität des Mannes in der Partnerschaft
1. Was brauchst Du, um ein sexuell erfülltes Leben zu führen?

2. Kannst du mit deiner Partnerin offen und ehrlich über Sexualität kommunizieren, auch
über Wünsche, Phantasien, Gefühle und Ängste?

3. Fühlst du dich manchmal überfordert, hast du das Gefühl immer Leistung auch im
Bett bringen zu müssen?

4. Was können Frauen beachten, im Umgang mit eurer Sexualität?

5. Verändert sich das männliche Bedürfnis nach Sex im Alter?

6. Möchtest du öfter verführt werden und mehr Zärtlichkeit und Wärme deiner
Partnerin spüren?

.. gerne würde ich mehr zu diesem Thema erfahren, es wäre sicher nicht nur für mich interessant und wichtig zu wissen, was in Dir als Mann vor sich geht, wie du damit in deiner Partnerschaft umgehst, damit beide Seiten, auch beim Älterwerden, weiterhin ihre Sexualität ungezwungen ausleben können. Aber auch die Frauen haben sicher weitere Fragen und möchten dazu Feedback von Männern erhalten.

Freue mich über Eure Beiträge, zu diesem uns alle betreffenden Thema.
6 Fragen eine Antwort
Der Respekt voreinander sollte nie verloren gehen, damit das Vertrauen zudem führen kann, was sich für mich eine gesunde Seele wünscht, nämlich Geborgenheit durch Achtung des jeweils anderen als eine eigenständige Persönlichkeit.

Zu den Punkten im einzelnen:

1+3) Aus der von Hormonen gesteuerten Pubertätsphase heraus und durch Erfahrungen gereift, sollte keiner mehr Angst haben müssen, im Bett oder anderswo Leistung erbringen zu müssen, somit klappt es denn auch meist mit der sexuellen Erfüllung, denn Ängste fressen Seelen auf.

2) Wenn ich nicht offen und ehrlich reden kann, dann habe ich auch keine Partnerin, sondern befinde ich mich in einer Sackgasse, aus der ich sicherlich irgendwann wieder heraus will, sei es nun im Rückwärtsgang oder am Ende der Gasse galant gewendet--egal wie auch immer, jedenfalls genommen hätte ich nur für mich dann.

4)Sowohl Frauen wie Männer auch sollten die Sexualität als etwas ganz normales betrachten, denn sexuelles Verlangen zu haben ist Teil der Natur--was unnatürlich ist, das ist der Umgang damit, heißt nur weil ein Ständer gewachsen oder ein Feuchtgebiet in Wallung geraten ist, heißt nicht zwangsläufig das andere nun zum Freiwild erklärt werden können---schön ist dies nur, wenn beide Seiten dies mit einem Zwinker und Lächeln gemeinsam quittieren können.

5)Das sexuelle Verlangen ist nicht vom Alter abhängig, die Bedürfnisse danach werden aber andere im Alter---war früher nur die Entsaftung primäres Ziel, so sollte heute zuerst der Kopf gefickt werden, bevor der Körper bereit ist zu ficken oder gefickt zu werden, denn der wahre Orgasmus findet im Kopf statt und ist im günstigsten Falle ein Dauerzustand während einer Begegnung oder Begehung.

6)Wer will nicht gerne verführt werden, Wärme und Zärtlichkeit spüren, die Sinnlichkeit fühlen, die zur Leidenschaft, Zügellosigkeit führt, weil man sich fallen lassen kann, frei und ungezwungen sein darf!!
Das gilt für Frau wie Mann gleich, eine feste Rolle sollte es nicht geben, denn wahre sexuelle Befriedigung gibt es für mich nur, wenn allein die gemeinsame Lust Regie führt, von wem jetzt entfacht im Moment ist vollkommen egal.

LG che
wenn ich meinen Senf beitragen darf...
Ich kann die Fragen jetzt nur aus der Sicht eines Mannes schildern der aktuell keine Partnerin, aber seine Erfahrung in dieser Situation gemacht hat.

1)
Ich glaube das diese Frage nahezu nicht zu beantworten ist. Zumindest nicht allgemein.
Ich brauche sexuellen Abenteuer, experimentier Lust, Leidenschaft. Aber auch mal einfach mal intensiven Kuschelsex.

2)
Mit der einen Dame, mir der ich eine Jahrelange Beziehung führte ging das nicht. Meine Bedürfnisse wurden sehr schnell als pervers und überfordernd aufgefasst. Sie war nicht Prüde oder sowas. Aber ein Gespräch endete schnell darin das nicht mehr drüber gesprochen wurde.
Bei der letzten Dame lief es etwas anders. Ihr gegenüber konnte zu beginn frei und offen über alles sprechen. Das änderte sich dann leider irgendwann und alle meine Intimsten Wünsche wurden auf Machbarkeit und Regeln und Ihre Bedürfnisse hin geprüft. Leider führte das dazu das ich irgendwann jegliche Kommunikation einstellte.

3)
Manchmal überfordere ich mich selbst oder war mit der Verantwortung die mir übergeben wurde überfordert.
Muss ich Leistung bringen? Eigentlich nicht. Aber das Gefühl ist immer da. Denn sonst bin ich doch nicht der "Hengst" *zwinker*

4)
Vlg sollten Frauen mal versuchen nicht gleich zu werten oder zu verurteilen wenn ein Mann doch einmal eine Phantasie oder einen Wunsch äußert. Leider ist es mir genauso ergangen.
Die eine machte komplett dicht, weil sie sich total überfordert fühlte, die andere hat irgendwann angefangen mir meine Fantasien zu vergiften.

Wenn eine Frau eine Leidenschaft nicht versteht, macht euch Schlau. Unterhaltet euch mit anderen Menschen oder nutzt solche Kanäle wie diesen hier. Aber vokalem redet mit eurem Mann!
Wenn eine Frau nicht selbst Teil eines solchen Wunsches sein möchte, aus welchen Gründen auch immer, sucht gemeinsam eine Möglichkeit es doch mal zu ermöglichen...

5)
naja... also ich bin immernoch so hungrig wie mit 18.
Das Bedürfnis hat stellenweise etwas gelitten wegen Stress. Aber es ist immer da.

6)
Wer möchte nicht verführt werden? Die Wahrheit in vielen vielen Beziehungen sieht aber so aus das wir Männer die Mädchen verführen. Und die Mädchen sich da gerne drauf ausruhen...

ich hoffe ich konnte ein wenig Einblick in meine Welt geben.

LG
********s_63 Frau
2.973 Beiträge
Themenersteller 
Vielen Dank..
für die ersten beiden Erfahrungsberichte , die ich sehr gelungen und aufschlussreich finde..wo bei mir schon die ersten Gedanken durch den Kopf gehen die Neugier in mir auslösen und natürlich weitere Fragen auslösen..

Wir warten aber noch ein wenig vielleicht.. gibt es ja noch weitere mutige Männer..
die gern hier ihre Erfahrungen oder Meinungen einbringen möchten..

Würde mich sehr freuen..wenn sich daraus dann eine spannende Diskussion ergibt..

Danke, Euch allen einen schönen Tag!

LG Rosi
"Ich sei, gewährt mir die Bitte, // In eurem Bunde der Dritte." *zwinker*

1. Was brauchst Du, um ein sexuell erfülltes Leben zu führen?


Ganzheitliche Akzeptanz und Begehren, lustvolle und lüsterne Blicke von ihr, wohlgesetzte Zweideutigkeiten ... das Psychische und Physische ist bei mir stark miteinander verwoben und kann nicht auf "Sex allein" reduziert/abgetrennt werden.

2. Kannst du mit deiner Partnerin offen und ehrlich über Sexualität kommunizieren, auch
über Wünsche, Phantasien, Gefühle und Ängste?


Ja, und das ist ein Geschenk.

3. Fühlst du dich manchmal überfordert, hast du das Gefühl immer Leistung auch im
Bett bringen zu müssen?


Vermutlich zu Zeiten, in denen ich Affären hatte, bei denen die Köperlichkeit doch sehr im Mittelpunkt stand. Inzwischen bin ich sehr viel ruhiger geworden, auch hinsichtlich dem Verständnis mir selbst gegenüber und den Änderungen des Hormonspiegels, welche mit dem Alter kommen. Ist geht alles sehr viel mehr in die Tiefe, weniger um Häufigkeit und Höchstleistungen.

4. Was können Frauen beachten, im Umgang mit eurer Sexualität?

Beachten? Reden! Fragt doch, wenn euch etwas interessiert und ihr es wissen wollt. Ich tue es auch bei euch! *zwinker*

5. Verändert sich das männliche Bedürfnis nach Sex im Alter?


Absolut. Die Testosteron-Produktion sinkt ab, mit entsprechender Wirkung auf die Libido. Das Bedürfnis nach innigen Berührungen, Sinnlichkeit und emotionaler Tiefe verstärkt sich, der Orgasmus verliert an Bedeutung.

6. Möchtest du öfter verführt werden und mehr Zärtlichkeit und Wärme deiner
Partnerin spüren?


Gerne, tendenziell dominant heißt ja nicht, dass ich mich nicht auch gerne einmal verführen und "machen" lasse. Zärtlichkeit und Wärme kann ich ohnehin nie genug bekommen. *g*
****1ie Mann
4.458 Beiträge
supermaus zunächst mal einen kräftigen *bravo* für den Mut solch einen Interesanten Thread auf zu machen.

ich denke du wirst alle deine fragen in meinem Text beantwortet finden.

seit ziemlich genau 2,5 Jahren habe ich ein sehr erfülltes Sexleben, weil mir genau DIESE
Frau hier im JC über die Tasten gekommen ist.

Es ist einfach was wunderbares wenn du das Gefühl hast, das es hier von Anfang an um ein gemeinsames UNS geht. Wenn du deine Phantasien aus sprechen kannst, wenn dir zugehört wird und wenn du ernst genommen wirst.

das gilt natürlich auch für mich das ich meiner Freundin auch genau dieses zurückgebe.
dann und auch wirklich erst dann macht das experimentieren richtig viel Spaß, und wir haben verdammt viel Spaß *zwinker* das gilt natürlich aur für das leben was nicht im bett statt findet. *haumichwech* Ja auch diese momente gibt es *haumichwech*

Für uns beide ist es wichtig das wir wann immer es geht, uns mit diesen kleinen Gesten zeigen, küssen, Händchenhalten und auch immer wieder mal die Hand an den hintern des anderen,ja Schatz genau du bist der Mensch auf den ich solange gewartet habe.

Was den druck angeht, so verstehen wir es beide den anderen einfach runter zu fahren, wenn wir uns dann auch manchmal einfach nur in den arm nehmen um auch einfach mal nur zu kuscheln so ist das auch was ganz tolles. Wenn du so was genießen kannst, ich glaube dann gehört man doch zu den Gewinnern in dieser Lotterie *zwinker*

Ich hoffe das du deine antworten alle gefunden hast
********s_63 Frau
2.973 Beiträge
Themenersteller 
Danke, für den Beifall @old51ie..
..und auch ein großes Dankeschön.. an die ersten 5 mutigsten Männer hier im
Joyclub! *blumenschenk*

Vermutlich gibt es sehr viele interessierte Leser zu diesem Thema.. nur, das setzt leider voraus.. das es auch viele Schreib- u. diskussionsfreudige Mitglieder gibt..die sich rege
mit ihren Erfahrungen einbringen..
Mir ist schon klar, das Männer nicht so leicht über ihre Sexualität schreiben können,
obwohl sie ihnen auf der anderen Seite auch sehr wichtig ist..

Ich habe hier aus den Erfahrungen der Herren heraus lesen können..das es für alle sehr wichtig ist.. sich mit ihrer Partnerin über ihre Phantasien, Wünsche und Bedürfnisse austauschen zu können..nun habe ich auch schon oft von Mitgliedern erfahren..das sie genau das... mit ihrer Partnerin nicht können..weil sie gar nicht zu hört..es nicht versteht...für Sie alles gut ist, wie es ist..ihr aber gern einmal experimentieren möchtet..
mal was Neues ausprobieren..nicht immer 0815 Sex möchtet..der vielleicht früher oder später eure Libido lähmt..

Wäre das hier nicht eine Möglichkeit diese Themen aufzugreifen?

Seine Sexualität auszuleben, ist etwas ganz Natürliches für Frauen und Männer..
Frauen möchten sich begehrt und ganzheitlich angenommen fühlen..nur das wünschen sich Männer auch.. „als Ganzes“ begehrt und wahrgenommen werden..mit ihren Wünschen und Gefühlen..weil das nicht immer so ist..verweigern sich immer mehr
Männer sexuell ..weil sie zu viel Druck vom weiblichen Geschlecht spüren..

Diese Punkte haben mich veranlasst, dieses Thread zu eröffnen, da es sicher für viele Menschen von Interesse ist, verschiedenen Meinungen zu diesem Thema zu lesen..
*********rchen Paar
988 Beiträge
nun als Mann im "besten Alter" kann ich sicherlich auch was zu diesem spannendem Thema beitragen.

Ich bin nun seit 11 Jahren mit meiner Frau zusammen.

Wir haben beide eine langjährige Ehe davor hinter uns.

Sehr jung kennengelernt, am Anfang sicherlich voller toller Sexualität, die sich dann aber nicht weiterentwickelt hat, nein, sogar beinahe eingeschlafen ist.

Keiner von uns hat sich wirklich getraut, da gegenzusteuern und das ist sicherlich auch mit ein Grund, warum diese Ehe dann schliesslich auch gescheitert ist.

Das war bei meiner jetztigen Frau ziemlich genau so.

Und dann treffen 2 Menschen aufeinander, ausgehungert und genau wissend, was diesmal anders werden soll.

Erst durch diese Vorgeschichte sind wir heute da wo wir jetzt sind, unter anderem auch im Joyclub.

Es gibt zwischen uns keinerlei Geheimnisse oder Fantasien, die nicht zumindest angesprochen werden können.

Wir reden da ganz offen....und was wir beide für umsetzbar halten, wird auch versucht.

Es macht einfach Spaß, es wird nie langweilig.

Beispiele dafür sind ganz schnell zu nennen.

Erst heute kann ich ganz offen zu meiner Bi-Neigung stehen.

Wir geniessen häufiger das Spiel zu dritt mit einem Mitspieler, wovon ja auch sie einen grossen Lustgewinn hat.

Das Zauberwort heisst Kommunikation, obwohl ich natürlich genau weiss, wie schwierig das in langjährigen Beziehungen ist.....und sicherlich gehen ganz viele Ehen nach vielen Jahren genau deswegen auch auseinander (obwohl das natürlich kaum einer zugibt)
1. Was brauchst Du, um ein sexuell erfülltes Leben zu führen?

Eine gesunde Beziehung in jeder Hinsicht - körperlich, seelisch, geistig. Keine Gleichschalterei, sondern das bewusste Leben als Frau und Mann. Sexuell durchaus auch im Sinne des Buchs "Vom Nehmen und Genommen Werden".

2. Kannst du mit deiner Partnerin offen und ehrlich über Sexualität kommunizieren, auch über Wünsche, Phantasien, Gefühle und Ängste?

Wir sprechen über alle Themen des Lebens offen und ehrlich. Kommunikation ist das A und O unserer Partnerschaft, auch und insbesondere im Bett.

3. Fühlst du dich manchmal überfordert, hast du das Gefühl immer Leistung auch im Bett bringen zu müssen?

Nein. Wir haben keinen Leistungsgedanken. Würden wir nach einem Motto gefragt, käme wohl eher ein "Geben und Nehmen" in Frage (auch im Sinne des Buchs unter Punkt 1).

4. Was können Frauen beachten, im Umgang mit eurer Sexualität?

Wir sind achtsam, aufmerksam, und respektvoll - im Leben wie im Bett.

5. Verändert sich das männliche Bedürfnis nach Sex im Alter?

In meinem Fall bisher: Qualitativ deutliche Veränderung, mehr Tiefe, mehr Nähe, seelisch wie körperlich. Damit direkt zusammen hängend viel mehr Zeit, in der Summe also auch quantitativ mehr. Schneller Sex war eh nie meins...

6. Möchtest du öfter verführt werden und mehr Zärtlichkeit und Wärme deiner Partnerin spüren?

Wir verführen uns gegenseitig, spontan, egal wann, wie, wo, völlig ohne Regeln. Wir leben im Hier und Jetzt, lassen es fliessen, Zärtlichkeit und Wärme gibts von früh bis spät, so oft wir mögen, so oft es passt, so oft es geht.
********s_63 Frau
2.973 Beiträge
Themenersteller 
Danke, auch an @eiflerpaerchen und @Talltaurus..
..wäre sehr schön, wenn sich auch noch weitere Pärchen.. mit einem Beitrag über ihre Erfahrungen mit dem Thema hier einfinden..

@ che
Das sexuelle Verlangen ist nicht vom Alter abhängig, die Bedürfnisse danach werden aber andere im Alter---war früher nur die Entsaftung primäres Ziel, so sollte heute zuerst der Kopf gefickt werden, bevor der Körper bereit ist zu ficken oder gefickt zu werden, denn der wahre Orgasmus findet im Kopf statt und ist im günstigsten Falle ein Dauerzustand während einer Begegnung oder Begehung.

Empfinde ich auch so....sexuelles Verlangen, ensteht ja im Kopf..das Gehirn ist unser größtes Sexorgan..man braucht seine Gedanken, seine Phantasien um sich selbst und seinen Körper zu motivieren..Lust zu machen..und eben auch den Partner..

Was passiert, wenn der Partner diese für uns inspirierende Phantasieebene nicht erreicht?
Dann kann man weder über gemeinsame Phantasien entwickle, noch darüber reden,noch sie gemeinsam umsetzen..

Meine Frage, wie wichtig ist es für Euch.. das auch da ,eine gleiche Wellenlänge oder ein innerer Zugang zur eigenen Empfindung-u.Gefühlsebene besteht?

@********sure
Wenn eine Frau eine Leidenschaft nicht versteht, macht euch Schlau. Unterhaltet euch mit anderen Menschen oder nutzt solche Kanäle wie diesen hier. Aber vokalem redet mit eurem Mann!
Wenn eine Frau nicht selbst Teil eines solchen Wunsches sein möchte, aus welchen Gründen auch immer, sucht gemeinsam eine Möglichkeit es doch mal zu ermöglichen...

…kann man Leidenschaft verstehen?
Ist nicht Leidenschaft (das sich völlig für eine Sache begeistern können, so das man Raum und Zeit herum vergisst) in unseren inneren vorhanden oder eben nicht?


@*********eing
Vermutlich zu Zeiten, in denen ich Affären hatte, bei denen die Köperlichkeit doch sehr im Mittelpunkt stand. Inzwischen bin ich sehr viel ruhiger geworden, auch hinsichtlich dem Verständnis mir selbst gegenüber und den Änderungen des Hormonspiegels, welche mit dem Alter kommen. Ist geht alles sehr viel mehr in die Tiefe, weniger um Häufigkeit und Höchstleistungen.

Tiefe, ein gutes Wort..und für beide eine gute Basis..keine Oberflächlichkeiten..man möchte Verbindung spüren..das angenommen sein..Respekt,Vertrauen,Verständnis..mit den damit verbundenen Gefühlen..das wünschen sich die meisten Frauen sicher auch..
Aber erreichen kann man es nur wenn man sich auch für den Anderen interessiert..für den
ganzen Menschen und mit ihm offen und ehrlich kommuniziert..

Was meint ihr, warum haben damit doch einige Paare Probleme..diese tiefe Vertrauensebene zu finden?
Kann es die Erziehung sein und vielleicht das nicht bereit sein auch mal umzudenken?

********s_63:
Was meint ihr, warum haben damit doch einige Paare Probleme..diese tiefe Vertrauensebene zu finden?
Kann es die Erziehung sein und vielleicht das nicht bereit sein auch mal umzudenken?

Ich kenne einige Paare, die das Reden&Zuhören einfach nie wirklich gelernt haben, aber auch keine Anstalten machen, das zu ändern. Gespräch zum Ablauf des Alltags finden statt, aber dabei geht es eben nur um Organisatorisches, aber kaum um sie selbst, ihre Emotionen, ihre Gefühlslage, ihr Miteinander. Konflikte auf diesen Ebenen werden ausgesessen und unter den Teppich gekehrt. Das kann durchaus über Jahre funktionieren. Nur glaube ich kaum, dass Zufriedenheit durch eine nüchtern, lediglich durch die Zwänge des Alltags, funktionierende Partnerschaft entsteht. Das sind die Partnerschaften, in denen es immer dann kriselt, wenn sie sich außerhalb des Alltags befinden, der dann nicht mehr zum Ablenken von intimsten Problemen herangezogen werden kann: Im Urlaub etc. Plötzlich sind beide Partner mit sich alleine und das große Schweigen breitet sich aus. Um diese Sprachlosigkeit zu durchbrechen, muss zumindest einer von ihnen so sehr leiden, dass er eben umdenkt und eine fundamentalere Kommunikation auf anderen Ebenen anstößt.
Leidenschaft
@ supermaus

…kann man Leidenschaft verstehen?
Ist nicht Leidenschaft (das sich völlig für eine Sache begeistern können, so das man Raum und Zeit herum vergisst) in unseren inneren vorhanden oder eben nicht?

meine Erfahrung ist das als erstes eine Leidenschaft (für z.B. eine Spielart) entweder voll akzeptiert und verstanden wird, oder komplett abgelehnt und eben nicht verstanden wird.

Unverständnis resultiert meist aus Unwissen. Und häufig wird sich nicht die Mühe gemacht sich mit einem Thema mal auseinander zu setzen. Niemand verlangt das man Experte auf dem Gebiet wird. Aber mal hinterfragen und recherchieren was die Spielart vlt. so aufregend macht, kann nicht schaden.

Wenn man durch Information und Gespräche mehr Einblick in eine Leidenschaft bekommt, kann man sie eher verstehen und akzeptieren und vielleicht sogar sich selbst darin entdecken....

Das schlimmste was passieren kann sind Diskussionen und Abwertungen. Denn dann wird sich der Partner (egal ob Mann oder Frau) nicht mehr frei öffnen können.

Wenn meine (noch) Frau sich die Mühe gemacht hätte zu verstehen warum ich BDSM mag, wären wir heute vlt. noch zusammen.
Aber ich wurde damit nicht akzeptiert. Es wurde nie gefragt warum... Und so sieht es leider in sehr vielen Beziehungen aus.
****oie Frau
3.356 Beiträge
********s_63:
…kann man Leidenschaft verstehen?
Ist nicht Leidenschaft (das sich völlig für eine Sache begeistern können, so das man Raum und Zeit herum vergisst) in unseren inneren vorhanden oder eben nicht?

auch wenn ich ansonsten nichts zum thema beitragen kann, möchte ich hier doch ein herzliches "nein" äussern.

ich habe in meinem leben in den verschiedensten bereichen - auch aber nicht nur in der sexualität - mich auf dinge eingelassen, ohne zu beginn leidenschaftlich für sie entflammt zu sein und heute gehört das eine oder andere zu den dingen, die ich mit grosser leidenschaft tue.

mein grösstes hobby ist so etwas ... die ersten schritte in diesem bereich tat ich aus notwendigkeit ... meine lieblingssparte lernte ich kennen, weil jemand meinte "probier es einfach aus". ehrlich gestanden fand ich es erstmal wenig spannend. aber ich probierte es aus und heute ist es eben eine grosse leidenschaft von mir.

beim sex gibt es für mich da im übrigen etwas, was viele als banal empfinden werden, was aber auch mit zum thema passt: ich habe das allererste mal in meinen leben mit über 40 einen mann oral befriedigt - ihm "einen geblasen". das war ein kontakt hier im joy.

mein ex-mann hatte zwar diesen wunsch geäussert ... zaghaft (wie unsere gesamte kommunikation war, was den sex anbelangte) ... aber mich stiess die vorstellung ab und so habe ich es ihm verweigert.

ihm und auch mir ist damit viel spass verloren gegangen.

es ist zwar immer noch keine grosse leidenschaft von mir, aber etwas was mir spass macht und ich gerne tue, wenn der mann es geniest.
*******na57 Frau
22.194 Beiträge
JOY-Angels 
Das heißt also,
es ist auch ein Lernprozess, es kann etwas mit Wissen zu tun haben ... und in der Partnerschaft vor allem mit Kommunikation und der Offenheit, die Gefühle des anderen zu verstehen oder das wenigstens zu wollen.

Und wenn man sie nicht teilen kann, ihm den Raum zu ermöglichen, das zu tun.

Bei der Leidenschaft für Modelleisenbahnbau kann man das sicher leichter, als bei sexuellen Dingen, wo es um Gefühle geht, die Angst, den Partner zu verlieren ... und sicher ein Gefühl von Abgelehnt-Werden.

Und wenn man darüber nicht reden kann, dann kann man den Knoten auch schlecht auflösen....
********s_63:

Meine Frage, wie wichtig ist es für Euch.. das auch da ,eine gleiche Wellenlänge oder ein innerer Zugang zur eigenen Empfindung-u.Gefühlsebene besteht?

Das ist mE entscheidend - zumindest für mich ganz persönlich. Ohne diese "gleiche Wellenlänge" käme eine Partnerschaft für mich nicht in Frage.

********s_63:
…kann man Leidenschaft verstehen?
Ist nicht Leidenschaft (das sich völlig für eine Sache begeistern können, so das man Raum und Zeit herum vergisst) in unseren inneren vorhanden oder eben nicht?

Leidenschaft lässt sich wecken - wie einige Beispiele in Beiträgen weiter vorne bereits beschrieben haben. Die Bereitschaft dazu muss vorhanden sein, ein offener, wacher Geist. Wissen ist begrenzt, Fantasie ist grenzenlos...

********s_63:
Was meint ihr, warum haben damit doch einige Paare Probleme..diese tiefe Vertrauensebene zu finden?
Kann es die Erziehung sein und vielleicht das nicht bereit sein auch mal umzudenken?

Die Ursachen dafür sind so vielseitig wie die Natur. Erziehung, frühere Erfahrungen, alles spielt mit hinein, einiges ist womöglich angeboren. Dazu kommt das Problem, dass viele Menschen sich selbst nicht kennen, oft nur eine Zweckbeziehung eingehen, in der die Liebe kaum oder gar nicht vorhanden ist.

An unseren Schulen wird einem unfassbar viel redundantes Wissen vermittelt. Dinge, die einem nicht wirklich weiter helfen. Wie ein bereicherndes, glückliches Zusammenleben funktionieren könnte, gehört nicht zum Lehrplan.
Meine Frage, wie wichtig ist es für Euch.. das auch da ,eine gleiche Wellenlänge oder ein innerer Zugang zur eigenen Empfindung-u.Gefühlsebene besteht?

Sehr wichtig, denn das ist der Schlüssel um sich fallen lassen zu können, da der Respekt, das Vertrauen und die gegenseitige Achtung als eine eigenständig denkende Persönlichkeit bereits gegeben worden ist. Man versteht sich de facto blind im Spiel miteinander, das größte Glück einer jeden gesunden (Kinder)Seele, frei und ungezwungen aus herzenslust die Flügel gebrauchen zu dürfen. Dies sind die Momente, wo man selbst nichts ist, nur die gemeinsame Lust allein Regie führt, Raum und Zeit vergessen sind---leider sind diese Momente sehr selten, denn eine Art Seelenverwandschaft ist nicht erlernbar oder auf Knopfdruck abrufbar--solche Momente sind die Kür im sexuellen Leben!!

…kann man Leidenschaft verstehen?

Nein, man kann sie nur aus- bzw. erleben---das einzige was hierzu von Nöten ist, das ist ein gewisses Maß an Sinnlichkeit in sich (noch) zu tragen haben, denn die Sinnlichkeit ist die Basis für jegliche Leidenschaft und Sinnlichkeit sollte nicht mit der Sucht verwechselt werden, genau wie man dies nicht mit der Individualität und dem Egoismus tun sollte.

Was meint ihr, warum haben damit doch einige Paare Probleme..diese tiefe Vertrauensebene zu finden?

Verlustängste, denn Seelen und Gefühle lassen sich nicht regeln, der Alltag schon und so entstehen ungewollt Drücke und Zwänge, die letztendlich krank machen, ob man es will oder nicht, irgendwann kommt es zum Knall, denn ständig läßt sich die eigene Unzufriedenheit nicht kanalisieren.

LG che
Ich muß zugeben
Ich bin richtig kompliziert.

Ich bin sehr sehr glücklich mit meiner Frau und wir reden auch sehr offen miteinander.
Aber oft denke ich das sie mir noch sehr viel verschweigt und sich einfach noch nicht so recht traut mir ihre eigenen Wünsche, Vorlieben und Fantasien mitzuteilen.

Im Bett ist es so dass ich mir selbst immer den Druck mache daß ich sie unbedingt befriedigen muss.
Leider ist diese Kopfsache so stark bei mir verankert, dass ich immer viel zu früh komme und es deshalb mit einem sehr ausgiebigen Vorspiel ihr ausgleiche.
Außerdem will ich immer mehr und neues ausprobieren, habe aber angst sie irgendwann damit zu überfordern.

Meist reicht ihr der "bormale" Sex und dann denke ich immer dass das nicht ausreicht und sie es einfach nur nicht sagen will
********s_63 Frau
2.973 Beiträge
Themenersteller 
Die Sexualität des Mannes in der Partnerschaft..
@****1ie

Es ist einfach was wunderbares wenn du das Gefühl hast, das es hier von Anfang an um ein gemeinsames UNS geht. Wenn du deine Phantasien aus sprechen kannst, wenn dir zugehört wird und wenn du ernst genommen wirst.

Genau so sollte es immer sein..dem Anderen zu hören..ernst nehmen..Anteil an seinen Gedanken und Gefühlen nehmen..wenn einem so ein Mensch begegnet..ist es etwas ganz Besonderes..

Für uns beide ist es wichtig das wir wann immer es geht, uns mit diesen kleinen Gesten zeigen, küssen, Händchenhalten und auch immer wieder mal die Hand an den hintern des anderen,ja Schatz genau du bist der Mensch auf den ich solange gewartet habe.

Was den druck angeht, so verstehen wir es beide den anderen einfach runter zu fahren, wenn wir uns dann auch manchmal einfach nur in den arm nehmen um auch einfach mal nur zu kuscheln so ist das auch was ganz tolles. Wenn du so was genießen kannst, ich glaube dann gehört man doch zu den Gewinnern in dieser Lotterie *zwinker*

Interesse am Partner zeigen, Aufmerksamkeit auch zeigen..schon im Alltag..ruhig ein wenig Romantik einfliessen lassen..finde ich auch ganz wichtig..den Anderen auffangen können..gilt sicher für Mann & Frau gleichermaßen..

Aber, das alles ..setzt außer dem „Wollen“..natürlich auch das „Können“ voraus..Unser Intellekt hat nun mal mehrere Ebenen
Körper, Geist, Seele..und noch eine Energetische..das ist dann die, die dafür sorgt dem passenden Menschen zu begegnen.


Was passiert wenn es nicht überall passt?
Hat das dann möglicherweise zuerst Einfluss auf unser Sexleben,kommt es dann zu keiner Erfüllung?


Hier sehr schönes Beispiel..danke auch dafür..

@*********chen
Ich bin nun seit 11 Jahren mit meiner Frau zusammen.

Wir haben beide eine langjährige Ehe davor hinter uns.

Sehr jung kennengelernt, am Anfang sicherlich voller toller Sexualität, die sich dann aber nicht weiterentwickelt hat, nein, sogar beinahe eingeschlafen ist.

Keiner von uns hat sich wirklich getraut, da gegenzusteuern und das ist sicherlich auch mit ein Grund, warum diese Ehe dann schliesslich auch gescheitert ist.

Das war bei meiner jetztigen Frau ziemlich genau so.

Ich habe hier im Forum schon öfter den Satz gelesen „Warum weiterentwickeln..wenn man mit dem Sex so zufrieden ist“..es war eine Sie..Er war tot unglücklich..

Deshalb finde ich es gut, wenn sich dann irgendwann.. doch die zwei richtigen Menschen begegnen..(wenn auch um zweiten oder dritten Anlauf)..die sich wirklich angezogen haben..weil es einfach passt..

Und dann treffen 2 Menschen aufeinander, ausgehungert und genau wissend, was diesmal anders werden soll.

Kommunikation ist immer die erste richtige Wahl der Mittel..aber meint ihr nicht auch..das ein gut erhaltene Neugier..ein wenig Experimentierfreude..oder einfach nur mal in eine andere Rolle schlüpfen.. um dann auch wieder mal pur beim Partner anzukommen..die Freude an der Zweisamkeit erhalten kann?
****1ie Mann
4.458 Beiträge
ich sehe wir verstehen uns
*******rus:
An unseren Schulen wird einem unfassbar viel redundantes Wissen vermittelt. Dinge, die einem nicht wirklich weiter helfen. Wie ein bereicherndes, glückliches Zusammenleben funktionieren könnte, gehört nicht zum Lehrplan.

Ich kann Dir gar nicht genug sagen, wie recht Du damit hast. Und so werden "Technokraten" herangezüchtet, die um "Mechanik" Bescheid wissen. In Biologie wird ihnen beigebracht, was Sexualität ist, aber nicht was Erotik, Sinnlichkeit und Lust bedeutet. Bei einigen Lehrplänen könnte man meinen, Kaiser Wilhelm II. wäre noch an der Macht, so völlig überaltert, realitätsfern und körperfeindlich sind sie. Wenn dann die Eltern dieser Kinder ebenfalls dieses "Schweigen" leben, wie sollen Kinder es denn mal besser können? "Monkey see, Monkey do" ... wir müssen uns nicht wundern, wie viel banaler Müll heute überall auf allen Kanälen transportiert wird, aber wesentliche Kommunikation nicht mehr oder nur noch unter erschwerten Bedingungen stattfindet.

Wo keine Kommunikation möglich, da ist auch keine befriedigende Sexualität zu erwarten.
*****one Frau
13.323 Beiträge
was an schulen alles schief läuft, darüber müssen wir nicht reden, es ist vieles.
meine meinung: was den umgang mit einem partner/ partnerin betrifft und wie das ganze auch auf kommunikativer ebene gestaltet werden kann- das ist der part des elternhauses im weitesten sinn.

was nutzen sämliche broschüren diverser beratungsorganisationen, wenn keiner da ist, der das einfach aus dem realen leben heraus schildert?

zurück zum thema des fadens:

letztlich kommt es doch auf das paar selbst an, wie weit sie aneinander interessiert sind.
wenn ich als frau meinen partner ernst nehme, dann kümmere ich mich.
ich erwarte allerdings auch, dass er sich selbst und im konkreten fall seine sexualität ernst nimmt.
*****cat Paar
42.392 Beiträge
eine these des wolfes...
war gleich zu anfang unserer beziehung "frauen sind schlechte liebhaberinnen!"

er proviziert gerne mal....

ich wußte das und dachte abschätzend " mit wem ist der denn zusammen gewesen...dass er eine so schlechte meinung hat"...aber es beschäftigte mich.

was meinte er damit? wann ist jemand ein guter liebhaber? eine gute liebhaberin?

wenn mensch aufmerksam, die zeichen des anderen liest und umsetzen kann.
und genau da meinte er, seinen viele frauen einfach gewohnt, dass dies die aufgabe des mannes sei.
sie wären die zu lesenden...die sexualität des mannes wäre halt vel einfacher gestrickt...ein bisschen reibung...und irgendwann "kommt´s" dann.
frauen wären da ja viel komplizierter. aber auch oberflächlicher.

nun...ich mag keine schubladen und ich sehe deutliche unterschide in der sexualität verschiedener männer.
insofern lese ich auch...bin über manche reaktionen überrascht...und versuche darauf einzugehen.


aber männer sollten natürlich auch wissen : "kennst du eine...kennst du.....eben nur diese eine"
körpersprache...kleine zeichen lesen und deuten zu können...vielleicht an grenzen heranführen...all das ist nicht einfach...macht es aber aus.

und die erfahrung lehrt es....insofern ändert sich im alter vielleicht die anspannung...und wird zum selbstverständnis...
********s_63 Frau
2.973 Beiträge
Themenersteller 
..entflammen können
@****ole
ich habe in meinem leben in den verschiedensten bereichen - auch aber nicht nur in der sexualität - mich auf dinge eingelassen, ohne zu beginn leidenschaftlich für sie entflammt zu sein und heute gehört das eine oder andere zu den dingen, die ich mit grosser leidenschaft tue.

Danke, darin kann auch ich mich ein Stück weit wieder finden..nur das ich bei mir.. das untrügliche Gefühl habe..Sinnlichkeit und Leidenschaft sind im inneren meines Wesens verankert..verbunden mit natürlicher Neugier..die mir dann auch das Kennenlernen neuer Dinge beschert..wo bei ich erst das Interesse daran habe und dann sehr schnell merke ob in mir Begeisterung ausbricht..die sich dann sehr wohl in unbändiger Leidenschaft entladen kann..das nicht nur beim ausleben meiner Sexualität..

@*******rus
Leidenschaft lässt sich wecken - wie einige Beispiele in Beiträgen weiter vorne bereits beschrieben haben. Die Bereitschaft dazu muss vorhanden sein, ein offener, wacher Geist. Wissen ist begrenzt, Fantasie ist grenzenlos...

Richtig man kann Leidenschaft auch wecken..wenn Begeisterungsfähigkeit, Neugier, Phantasie und Bereitschaft vorhanden sind ..für etwas oder für jemanden..das Gegenüber auf allen Ebenen passt.. *top*

@***59
Meine Frage, wie wichtig ist es für Euch.. das auch da ,eine gleiche Wellenlänge oder ein innerer Zugang zur eigenen Empfindung-u.Gefühlsebene besteht?

Sehr wichtig, denn das ist der Schlüssel um sich fallen lassen zu können, da der Respekt, das Vertrauen und die gegenseitige Achtung als eine eigenständig denkende Persönlichkeit bereits gegeben worden ist. Man versteht sich de facto blind im Spiel miteinander, das größte Glück einer jeden gesunden (Kinder)Seele, frei und ungezwungen aus herzenslust die Flügel gebrauchen zu dürfen. Dies sind die Momente, wo man selbst nichts ist, nur die gemeinsame Lust allein Regie führt, Raum und Zeit vergessen sind---leider sind diese Momente sehr selten, denn eine Art Seelenverwandschaft ist nicht erlernbar oder auf Knopfdruck abrufbar--solche Momente sind die Kür im sexuellen Leben!!

…deine Bestätigung in wundervollen Worten, Danke.. *blume*

Was meint ihr, warum haben damit doch einige Paare Probleme..diese tiefe Vertrauensebene zu finden?

Verlustängste, denn Seelen und Gefühle lassen sich nicht regeln, der Alltag schon und so entstehen ungewollt Drücke und Zwänge, die letztendlich krank machen, ob man es will oder nicht, irgendwann kommt es zum Knall, denn ständig läßt sich die eigene Unzufriedenheit nicht kanalisieren.

Das Unterbewusstsein vergisst nicht, meinst du das?
*********rchen Paar
988 Beiträge
Kommunikation ist immer die erste richtige Wahl der Mittel..aber meint ihr nicht auch..das ein gut erhaltene Neugier..ein wenig Experimentierfreude..oder einfach nur mal in eine andere Rolle schlüpfen.. um dann auch wieder mal pur beim Partner anzukommen..die Freude an der Zweisamkeit erhalten kann?

nun, wenn du uns schon so ansprichst, dann will ich dir gerne auch antworten:

natürlich hast du vollkommen recht mit dem was ich von dir zitiere.

Aber.....

in der Realität sieht das doch leider oftmals ganz anders aus....

jung, verliebt, heiss aufeinander.....und dann kommt ganz häufig der Alltag.

Kinder, man will Karriere machen, also beruflicher Stress, Routine zu Hause....das ist ja ein schleichender Prozess.

Irgendwann geht leider die Erotik und das absolute Wollen und die Lust auf den Anderen ein wenig verloren.

Da haben wir es als Paar im 2. Anlauf miteinander schon mal viel einfacher. Die o.g. Faktoren sind vielfach nicht mehr vorhanden, und ich bleibe dabei:

Die schon gemachten Fehler sind bekannt und wollen auch nicht wiederholt werden.

Das sind einfach sehr viel bessere Vorraussetzungen um Liebe und Erotik, um das Miteinander viel intensiver und bewusster wahrzunehen und auch die unbändige Lust es dem anderen genauso wiederzugeben.

An einer Beziehung muss mann/frau arbeiten, und ganz viele langjährige Paare sind genau dazu nicht mehr bereit.

Heute geniesse ich meine Sexualität in vollen Zügen....nein WIR tun das.
********s_63 Frau
2.973 Beiträge
Themenersteller 
Alltagsstress & Sex..
Danke auch für Deine Ausführungen @*********rchen..

Natürlich,ist ist ein großer Unterschied...ob man in jungen Jahren als Paar zusammen findet oder eben später als reifes Paar...mit den bereits gemachten Erfahrungen..
In jungen Jahren ist man mit Nestbau..Familien Gründung, beruflichem Vorankommen voll beschäftigt..später tritt einiges von selbst..wieder mehr in den Hintergrund..Kinder sind aus dem Haus..genug zu Essen ist auch im Kühlschrank und dennoch haben auch viele reifere Paare kaum Zeit...für Zweisamkeit..immer ist irgendetwas wichtiger..oder man hat es dann schon wieder verlernt..dem Anderen wirklich nah zu sein..auf Ihn einzugehen..

Kann es sein..das Zwischenmenschliches..bei vielen viel zu kurz kommt..weil wir unsere Prioritätenlisten falsch bestücken?

Den Umgang miteinander..lernen wir nicht in der Schule..verantwortlich sind wir selbst..die Lösungen für eine erfüllte Partnerschaft..mit gutem abwechslungsreichem
Sex zu finden..

Haben wir da Nachhilfebedarf?

@*****cat
war gleich zu anfang unserer beziehung "frauen sind schlechte liebhaberinnen!"
…das sehe ich nicht so, nur ab und zu braucht auch die Frau den richtigen
„Input“..
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