11.12.2006

Autosexualität

Unter den Begriff Autosexualität fallen jene sexuellen Praktiken wie Masturbation oder auch Onanie, die man (zumeist) mit sich selbst auslebt. Es handelt sich dabei um eine eigenhändige Stimulation der äußeren Geschlechtsorgane, die in der Regel zum Orgasmus führt.

Selbstverständlich können diese Praktiken ebenso Teil gemeinsamer Sexualität sein.

Darüber hinaus werden dazu oftmals auch Hilfsmittel verwendet, wie zum Beispiel Dildos, Vibratoren, Puppen oder auch pornografische Magazine, Filme und vieles mehr.

Als besondere Formen sind hierbei Autofellatio und Autocunnilingus, bei denen sich Mann bzw. Frau mit dem Mund selbst befriedigen. Diese Techniken setzen allerdings ein beachtenswertes Maß an Gelenkigkeit voraus.

In der Geschichte jedoch war die Masturbation verpönt. So wurde sie beispielweise über Jahrhunderte zur Ursache verschiedenster Krankheiten, wie etwa Pocken, Tuberkulose oder Akne erklärt. Ebenso verbreitet war die Behauptung, Selbstbefriedigung würde zu Rückenmarkschwund führen. Heute ist Selbstbefriedigung ein normaler und weitgehend akzeptierter Bestandteil menschlicher Sexualität.

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