Die Elefantenstellung ist eine Sex-Position aus dem Kamasutra. Ihr Vorteil: Sie erfordert keine intensive Dehnübungen vorab! In der Stellung ist eine starke Reibung garantiert und kann dich und dein Gegenüber intensive Orgasmen erleben lassen. Wir verraten dir, wie's funktioniert.
Woher kommt der Begriff "Elefantenstellung"?
Die Elefantenstellung ist eine intensive Stellung, die zum Kamasutra gehört. Das Jahrtausende alte Buch ist weltweit als erotischer Leitfaden bekannt und inspiriert zu mehr Abwechslung beim Sex. Viele der Stellungen tragen dabei Namen, die ein animalisches Bild im Kopf entstehen lassen.
Doch was steckt hinter den tierischen Bezeichnungen? Im Kamasutra werden die Frau und der Mann nach Größe und Beschaffenheit ihrer Geschlechtsorgane in sechs unterschiedliche Tierkategorien eingeteilt. Je nach Tiefe der Vagina gelten Frauen als Gazelle (kurze Vagina), Stute (mittlere Vagina) und Elefantenkuh (tiefe Vagina). Für Männer finden sich je nach Penisgröße die Bezeichnungen Hase (kleiner Penis), Stier (mittlerer Penis) oder Hengst (großer Penis).
So lässt sich schon anhand des Namens erahnen, dass die Elefantenstellung dazu dienen soll, mit einer besonders tiefen und intensiven Penetration die Vagina von innen zu stimulieren.
Wie geht die Elefantenstellung?
Ähnlich wie beim Doggy-Style befinden sich du und dein Partner oder deine Partnerin hintereinander. Obwohl diese Stellung für beide sehr intensiv ist, kommt besonders die unten liegende Person auf ihre Kosten. Sie darf genießen und liegt bequem auf dem Bauch. Die Beine sind ausgestreckt, der Po dem Partner oder der Partnerin entgegen gereckt.
Die obere Person legt sich nun ebenfalls mit dem Bauch nach unten auf den Rücken der unten liegenden Person. Den Oberkörper stützt du für mehr Bequemlichkeit mit den Armen ab. Nun kann der Penis oder Strap-on tief eindringen. Liegt die Frau unten, wird in dieser Stellung ihre G-Zone oder A-Zone ideal massiert.
In der heterosexuellen Variante liegt die Frau unten und der Mann oben. Natürlich funktioniert diese Stellung ebenso gut bei gleichgeschlechtlichen Paaren oder mit "vertauschten" Rollen und einem Strap-on. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.


Deswegen spricht man mittlerweile eher über die G- und A-Zonen. Der Klitoris genügend Aufmerksamkeit zu schenken, ist aber immer eine gute Idee – genauso, wie offen über individuelle Vorlieben zu kommunizieren.
Welche Vorzüge bietet die Elefantenstellung?
Die Elefantenstellung ist dafür bekannt, besonders intensiv die G-Zone zu massieren. Diese liegt im vorderen Drittel der Vagina und kann gut mit den Fingern ertastet werden. Eine leicht geriffelte Oberfläche ist typisch für die Hautbeschaffenheit der G-Zone. Bei der Elefantenstellung kann sie gezielt stimuliert werden.
Doch auch ein weiteres erogenes Lustzentrum in der Vagina wird bei der Elefantenstellung besonders gut erreicht: Die A-Zone. Die A-Zone ist nicht so bekannt wie die G-Zone. Sie liegt tief im Inneren der Vagina und kann normalerweise nur mit einem langen Finger oder Penis bzw. Strap-on erreicht werden.
Etwa zehn Zentimeter tief im Inneren der Vagina versteckt, lässt sie sich bei vielen Sexstellungen nicht oder nur schwer erreichen. Sie liegt kurz vor dem Gebärmuttermund in Richtung der Bauchdecke. Die Elefantenstellunglässt aufgrund der Körperstellung das tiefe Eindringen in die Vagina zu und ermöglicht so auch kürzeren Penissen und Toys, sensible Areale zu erreichen.
Elefantenstellung 2.0 – Tipps und Tricks für mehr Genuss
Auch, wenn die Elefantenstellung schon ohne Variationen höchst intensiv sein kann, haben wir ein paar Tipps für dich, wie du den Genussfaktor noch steigern kannst.
- Besonders lustvoll wird es, wenn der liegende Partner das Becken dem Penis oder Strap-on entgegenstreckt. Durch das bereitwillige Öffnen des Beckens ist eine tiefe Penetration möglich. Gerade die Frau kann hier durch das Heben oder Senken des Beckens bestimmen, wie tief der Partner oder die Partnerin in sie eindringen kann.
- Um das Becken noch weiter anzuheben oder um besonders bequem zu liegen, kann ein Kissen untergelegt werden.
- Auch das genüssliche Kreisen mit dem Becken kann für noch mehr Lust sorgen. Probiere mit deinem Partner oder deiner Partnerin doch mal abwechselnd aus, das Becken langsam und kreisförmig zu bewegen.
- Wenn du oder dein Gegenüber nach einem langen Liebesakt schon etwas aus der Puste seid, könnt ihr euch auch gemeinsam auf die Seite drehen. So muss der aktive Partner nicht sein eigenes Gewicht abstützen.


- Je nach Lage der Oberschenkel kann der Druck auf den Penis oder Strap-on von dem liegenden Part kontrolliert werden. Streckt dieser die Beine gerade nach Hinten aus und drückt dabei die Oberschenkel zusammen, wird es für den aktiven Part besonders intensiv.
- Da bei der klassischen Elefantenstellung der Fokus auf die Penetration der Vagina gelegt wird, kommt der After hierbei meist zu kurz. Das kannst du ändern, indem du einen Plug oder ein Vibro-Ei anal bei dir oder deinem Gegenüber einführst. Da sich beide Partner:innen während der Stellung auf die Arme aufstützen, können Finger meist nicht zur analen Stimulation entbehrt werden. Greife daher besser auf Sexspielzeug zurück.
- Auch bei der Elefantenstellung können du und dein Partner oder deine Partnerin Vorlieben für weitere sexuellen Praktiken ausleben. Spanking, Dirty Talk oder Haare ziehen sind nur ein paar Möglichkeiten. Natürlich geht es auch zärtlich, mit Küssen auf den Rücken oder Nacken und jeder Menge Streicheleinheiten.
Erfahre mehr!
Kaum eine Stellung ist so intensiv wie die Elefantenstellung. Mit einer Vielzahl spannender Variationen kann sie für aufregende und lustvolle Momente in deinem Schlafzimmer sorgen. Wenn du jetzt neugierig auf die Elefantenstellung geworden bist, könnte ein Blick in unsere Foren helfen. Hier findest du weitere Tipps und Tricks und jede Menge Erfahrungsberichte.
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