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Keine Liebe ohne Sex?

****on Mann
16.108 Beiträge
Themenersteller 
Keine Liebe ohne Sex?
Im Forum habe ich von dem Dilemma gelesen, indem wir stecken können, wenn wir nach dem ersten Verlieben feststellen, dass es sexuell nicht passt. Das gesamte angedachte Beziehungs"projekt" steht dann plötzlich in Frage.

Ebenso habe ich gelesen von Beziehungen, die enden, nachdem es eine sexuelle Auseinanderentwicklung gab, sei es, dass einer oder auch beide lustloser wurden, sei es, dass die sexuellen Interessen sich unterschiedlich entwickelten.

Ich frage mich, ob wir als Menschen überhaupt Mann-Frau-Beziehungen eingehen würden, gäbe es keine Sexualität. Ist Sexualität die wirklich "eigentliche" Triebfeder für Liebe und Familiengründung?

Wie ist es bei euch? Wäre die Liebe weg ohne Sex? Könntet ihr ein Zusammenleben beginnen ohne Sex? Wird Sex über- oder unterschätzt in seiner Wichtigkeit für Zweisamkeit?
Alleine die Tatsache, dass sich Paare verabreden, ihre Ehe wg. sexueller Unlust eines oder beider Protagonisten zu öffnen, um sie zu retten, spricht Bände. Ich hatte einmal eine Affäre mit einer Frau, die ihren Mann letztlich vor die Wahl stellte, die Ehe zu öffnen oder sie würde fremdgehen, weil er sie sexuell nicht begehrte, sie aber nicht mehr wusste, wohin mit ihrem Trieb. Ob das aber eine Lösung auf Dauer ist, wage ich zu bezweifeln, denn die Sexualität ist nun einmal eine der stützenden Säulen einer gesamtheitlichen Beziehung - und die will man doch mit DEM Partner erleben. Eine Josephs-Ehe wird auf Dauer kaum einen Partner befriedigen, denn Sex spielt auch immer ganz stark in die Seele, wenn er gut und hingebungsvoll ist.
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*******icht Mann
3.500 Beiträge
Ich frage mich, ob wir als Menschen überhaupt Mann-Frau-Beziehungen eingehen würden, gäbe es keine Sexualität.

Die Frage ist das Pulverfass. Die Antworten die Lunte. *g*

Wäre die Liebe weg ohne Sex?

Meine Liebe ist noch nie durch Sex entstanden. Deshalb wird sie ohne Sex auch nicht weg sein.
Meine Liebe ist noch nie durch Sex entstanden. Deshalb wird sie ohne Sex auch nicht weg sein.

Ich glaube, bei den meisten Männern ist das genau anders rum.
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*******icht Mann
3.500 Beiträge
Ich glaube, bei den meisten Männern ist das genau anders rum.

Vielleicht liegt das am Verständnis von Liebe.
Der Trieb führt die Menschen zusammen, da bin ich mir sicher. Der dauerhafte Zusammenhalt wird jedoch durch weitere Faktoren gebildet. Sex alleine hält nix.
Was spricht dann gegen Freundschaft?
Eine Beziehung ist für mich ohne Sex nicht denkbar. Hatte ich, brauch ich nich *g*

Zunächst mal würde ich Liebe und Beziehung trennen, das wird mir im Originalpost zu stark vermischt. Liebe gibts auch zu Freunden, Kindern und Familienmitgliedern. Erotische Liebe (= Eros) ist für mich die Basis einer Beziehung, sonst genügt mir eine Freundschaft. Sonst wäre es eine Zweckbeziehung aus wirtschaftlichen Gründen, und dafür bin ich einfach zu romantisch *g*
****on Mann
16.108 Beiträge
Themenersteller 
Ich glaube, bei den meisten Männern ist das genau anders rum.

Sollte es da einen Geschlechtsunterschied geben? Im Gegensatz zu Männern gehen Frauen Beziehungen auch ohne Aussicht auf Sex ein? Ist es ein irgendwie besserer Weg für Beziehungen? Wegen weniger Erwartungsdruck zum Beispiel?
Ich denke, dass Beziehungen aus Bedürftigkeit entstehen. Die Bedürfnisse der Menschen sind aber so vielfältig wie die angestrebten Beziehungsmuster. Es müssen sich eben immer nur die passenden Bedürfnisse finden *g*

Problematisch wird es dann, wenn z. B. ein Mensch finanzielle Versorgung im Gesamtpaket mit Sicherheit, gut bürgerlichem Leben und romantischem Sex bietet, sich davon aber ein Mensch mit nur einer Übereinstimmung angezogen fühlt, aber aus einem (vermeintlichem?!) Mangel an großer Auswahl dann daran festhält. Dann zu erkennen, dass ein einziges Bedürfnis die Bereitschaft weckt, die anderen Faktoren quasi als Preis zu zahlen, dürfte eine schmerzvolle Erkenntnis sein.

Drum prüfe die Schnittmenge oder sei wenig bedürftig *zwinker*
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*******icht Mann
3.500 Beiträge
Im Gegensatz zu Männern gehen Frauen Beziehungen auch ohne Aussicht auf Sex ein?

Vielleicht geht es Frauen mehr um Beziehung und Männern mehr um Sex. Sie treffen sich irgendwo in der Mitte. Das wird dann oft als Kompromis bezeichnet. Jeder bekommt Etwas das er glaubt für sich zu brauchen.

Nicht selten zu erkennen an der Qualität der Beziehung wie auch am Sex.

Drum prüfe die Schnittmenge oder sei wenig bedürftig

Ich favorisiere die Unabhängigkeit anstatt die Schnittmenge. *zwinker*

Ein vermögender Mensch ist nicht davon abhängig Geld verdienen zu müssen. Er darf sich in aller Gelassenheit dafür entscheiden, ob er arbeiten möchte und wenn ja, dann sucht er sich die Tätigkeit aus, die ihm am meisten Freude bereitet und ihn tief im Inneren erfüllt.

Auf Frauen und die Liebe bezogen bin ich mittlerweile ein vermögender Mensch.

Kein Geld der Welt kann mir dieses wundervolle und einmalige Gefühl ersetzen.
*****lnd Mann
27.796 Beiträge
Für mich
ist die Antwort klar, aber ich weiß nur zu gut, dass Sex für andere einen viel höheren Stellenwert hat.

Ich glaube fest, dass der Grund, warum junge Paare auseinandergehen oft das Verwechseln von sexueller Anziehungskraft mit Liebe ist. Wenn dann nach einigen Monaten der Sex fade wirkt, ist auch die sogenannte Liebe passé.

Meine persönliche Erfahrung: Liebe endet auch dann nicht, wenn der Sex keine Rolle mehr spielt, sie orientiert sich aber um. Andere Dinge werden wichtig, man kann Sex weitgehend verdrängen zugunsten anderer Tätigkeiten, wobei die körperliche Nähe nicht immer garantiert ist, wohl aber die seelische. Ab und zu funkt der Geist dazwischen, der sexuelle Signale anderer Menschen wahrnimmt und Verlangen schürt, die Hormone außerdem. Wenn man ihm/sich klar macht, dass es eh nicht möglich ist, allen sexuellen Signalen zu folgen, kann man auch wieder "runterkommen".

Ich bin der festen Überzeugung, dass eine auf Liebe gegründete Gemeinschaft bis ins hohe Alter monogam bestehen kann, wenn beide sich auch in ihren sexuellen Bedürfnissen ähneln und sich körperlich nahe bleiben.Aber leider klinkt sich immer mal ein Partner aus, hat keine Bedürfnisse mehr, lässt den anderen Partner mit dessen Bedürfnissen allein. Dann bewährt sich Liebe erst recht, indem sie nicht stur auf sexueller Monogamie beharrt, sondern gönnen kann.
Ich glaube fest, dass der Grund, warum junge Paare auseinandergehen oft das Verwechseln von sexueller Anziehungskraft mit Liebe ist. Wenn dann nach einigen Monaten der Sex fade wirkt, ist auch die sogenannte Liebe passé.

Das glaube ich nicht, sondern der fadere, dann fehlende Sex ist nur ein Symptom, dass etwas anderes nicht stimmt. Etwas, worüber man sich vielleicht vorab gar keine Gedanken gemacht hat (das Privileg der Jugend *ggg*)

Aber leider klinkt sich immer mal ein Partner aus, hat keine Bedürfnisse mehr, lässt den anderen Partner mit dessen Bedürfnissen allein. Dann bewährt sich Liebe erst recht, indem sie nicht stur auf sexueller Monogamie beharrt, sondern gönnen kann.

Wenn man sich körperlich nichts mehr geben kann, wird einer evtl. jemand anderes kennenlernen und sich neu verlieben, der übliche Weg.

OK, jetzt kann man auch die Beziehung öffnen. Aber was ist mit der 3. Person? Ist das dann nur der F-Freund/in? Sind ja nicht alles Swinger in der Welt. Oder spielen die Bedürfnisse der Person keine Rolle? Dadurch kann einiges ins Rutschen kommen.
*****lnd Mann
27.796 Beiträge
Ich
persönlich glaube, weiß es von mir, dass auch die dritte Person geliebt wird, Polyamie genannt.
Ich persönlich glaube, weiß es von mir, dass auch die dritte Person geliebt wird, Polyamie genannt.

Ich denke auch, dass das funktionieren kann, aber nur in wenigen Fällen, da der überwiegende Teil der Menschen eher exklusive Beziehungen bevorzugt, womit man dann wieder bei der seriellen Monogamie landet.
****on Mann
16.108 Beiträge
Themenersteller 
Beziehungsgeschlecht und Sexgeschlecht
Vielleicht geht es Frauen mehr um Beziehung und Männern mehr um Sex.

Wenn das stimmt, gibt es bei Frauen eine größere Bedürftigkeit nach Beziehung und bei Männern eine größere Bedürftigkeit nach Sex. Und Lesben könnten einfacher sexlos Beziehungen leben, als zwei Männer, die den Sex mehr ersehnen als die Beziehung. Oder?
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*******icht Mann
3.500 Beiträge
Ich denke auch, dass das funktionieren kann, aber nur in wenigen Fällen, da der überwiegende Teil der Menschen eher exklusive Beziehungen bevorzugt, womit man dann wieder bei der seriellen Monogamie landet.

Unter Polyamory versteht der überwiegende Teil der Menschen einen Freibrief, eine Legitimation um frei mit jedem ficken zu können. Das wäre für mich polysexuell.

In dem Begriff Polyamory kommt Liebe vor und nicht Sex. Womit wir beim Thema sind.

Mehrere Menschen zu lieben, bedeutet nicht zwangsläufig mit allen die man liebt Sex haben zu müssen. Es ist keine Pflicht. Es besteht jedoch auch kein Verbot. Dabei spreche ich nicht von familierer Liebe.

In dem Begriff Monogamie kommt die Liebe nicht vor. Lediglich mono.

Die seriale Monogamie unterscheidet sich nicht so sehr von der Polyamory. Der Polyamore lebt diese Form parallel zur gleichen Zeit mit mehreren Personen und der Monogame seriell. Einen nach dem anderen.

Wenn ich mir hier im Forum die allgemeinen Beziehungsprobleme von monogam geführten Lebensgemeinschaften anschaue, dann erweckt das in mir den Anschein, dass diese Personen noch nicht einmal mit einem Partner klarkommen, geschweige mit Mehreren gleichzeitig und das auch noch parallel.
Also meine persönliche Meinung dazu (sie schreibt), ist, dass für eine glückliche, funktionierende und erfüllende Beziehung, Sex unerlässlich ist.

Und ich denke, wenn man eine nicht so perfekte Bezirhung hat, aber großartigen Sex, dann hält das zusammen. Umgekehrt aber... Ist die Beziehung schön, der Sex aber mies, dann treibt das einander voneinander weg (Lust auf andere etc).
ein haken liegt wohl dadrin begründet,das wir eben sklaven der lust sind. sklaven der eigenen hormone die wir nicht kontrollieren können. eine begehrte person nur um des sexes willen müßte nach erfolgreichem beischlafen ja dann eigendlich unintressant werden,weil diese quasi ihre aufgabe erfüllt hat.

also wenn beide sich beim sex vollkommen ausgepowert haben und sich dann lieben,ohne das verlangen nach sex..wäre das das erahnen der sexlosen liebe?
**********l_wbl Frau
478 Beiträge
So in etwa wohl.

Oder bei manchen Paaren spielt es von vornherein keine so große Geige.
****on Mann
16.108 Beiträge
Themenersteller 
ein haken liegt wohl dadrin begründet,das wir eben sklaven der lust sind.

Hm *gruebel* ... da wird das hohe Lied der Liebe gesungen, aber Dirigent des Stücks ist das Paar aus prallem Schw*nz und feuchter M*se. Machen wir uns was vor, wenn wir sagen: Es geht uns um das Zwischenmenschliche, das Band zwischen zwei Menschen, nicht um "primitive" Triebbefriedigung?

Würden wir Singles oder WG-Bewohner werden, wenn es den Trieb nicht gäbe? Oder gibt es die Anziehung zwischen den Geschlechtern auch ohne Unterleibseinbeziehung?
****000 Mann
18.978 Beiträge
****on:
Oder gibt es die Anziehung zwischen den Geschlechtern auch ohne Unterleibseinbeziehung?

Würde der Esel auf den Baum klettern, wenn er eine Katze wäre?

Ist er aber nicht ...
Rein biologisch betrachtet ist die Verbindung von Verlieben und Sex sinnvoll und normal und diente irgendwann mal der Erhaltung der Art. Wie die Meisten aber wohl schon erlebt haben, endet die rosarote, verliebte Wirwollendieganzezeitsexmiteinanderhaben-Phase irgendwann und weicht etwas Anderem. Im optimalen Falle der Liebe. Was Liebe kann und was nicht, ist aber immer individuell verschieden in ihrer Ausprägung und Ausrichtung und deswegen gibt es da mit Sicherheit keine allgemeingültige Aussage, welche Rolle der Sex dann spielt.
Zumal die Triebsteuerung von Menschen ja auch nicht bei jedem gleich ist.

Menschen, die nicht so sehr von den Trieben getrieben sind, können wohl durchaus weiter lieben und eine Beziehung auf ihre Art erfüllt leben. Menschen, bei denen der Trieb sehr treibend ist, können eventuell weiter lieben, müssen aber aus dieser Beziehung ausbrechen, um nicht innerlich zu verbrennen (um es mal ein wenig poetisch zu formulieren).

Ich bin ein Mensch, der zuerst eine gewisse emotionale Bindung braucht, bevor es zwischen die Laken geht, sprich eine ordentliche Portion Verliebtheit. Sex ohne Gefühle hat mich nie sonderlich interessiert. Allerdings weiß ich nicht, ob ich lieben und eine Beziehung ohne Sex weiterführen könnte, soweit kam es bisher nie. Für vorstellbar halte ich es aber, wenn die Liebe genug Zeit hatte zu wachsen und sich abseits der sexuellen Aktivitäten zu manifestieren.
****on Mann
7.104 Beiträge
Nichts was es nicht gibt, nur für diese Fragestellung dürfte der JC das falsche Forum sein um eine ausgewogene Diskussion lesen zu können...

Auch bleibt die Frage was man mit den Antworten dann für sich selbst anfängt, ich bezweifle dass jemand etwas an sich bzw seinem Sozialverhalten ändern kann oder will...
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*******icht Mann
3.500 Beiträge
Und Lesben könnten einfacher sexlos Beziehungen leben, als zwei Männer, die den Sex mehr ersehnen als die Beziehung. Oder?

Da könntest du dich täuschen. In homo Beziehungen gibt es in der Regel genauso eine Rollenverteilung wie in hetero geführten Beziehungen. Meist erkennt man direkt wer welchen Part übernimmt. Natürlich ist das nicht immer der Fall, doch sehr oft.

Der Sex ist nicht das Problematische. Eher Bindung, Verlustangst, Nähe-Distanz Umgang, Eifersucht und die normalen Konflikte einer klassischen hetero Beziehung. Mensch ist Mensch. Seine sexuelle Ausrichtung ist dabei nicht entscheidend. Beziehungsprobleme haben nichts mit Sex, Beziehungsformen oder Geschlecht zu tun. Konflikte entstehen im Kopf auf der Grundlage gedanklicher Konzepte.
Also ich könnte mich bei dem Thema endlos und heftig aufregen. Aber ich habe schon länger den Verdacht, dass ich vielleicht "nicht richtig ticke", zumindest im Vergleich zum Mainstream (der mir aber recht herzlich an der Poperze vorbeigeht).

Kein Sex ohne Liebe, so wird bei mir ein Schuh draus. Andersherum könnt ich mich immer kugeln. Die armen Menschen, die nichts weiter von sich aufzubieten haben für eine Beziehung als ihre Fähigkeit zum Paarungsvollzug. Ich muss mir grad so richtig auf die Finger klopfen, um jetzt nicht voll vom Leder zu ziehen. Sagen wir, ich hab dazu eine recht eindeutige Meinung.

Danke @*******icht für den eingebrachten Grundkurs in Polyamorie. Für mich (!) der einzige vernünftige Ansatz eine Partnerschaft zu führen in dieser Welt - getrieben von Achtung und Liebe, nicht von ... Trieben und Ängsten. (Zumindest wenn man sich darüber Gedanken machen muss. Wenn's ohne läuft - herzlichsten Glückwunsch!)

Versteht mich bitte nicht falsch: Ein ganz klares Ja von mir dazu, dass Sex für eine Beziehung wichtig ist. Nur müsste mir was fehlen damit ich auf die Idee käme, eine Beziehung mit vielen Facetten zu einem geliebten Menschen aufzugeben, weil man im Bett nicht auf einen Nenner kommt. Vielleicht noch mich deswegen scheiden zu lassen (In guten wie in SCHLECHTEN Tagen!).

Erstens können und müssen sich Beziehungen auch sexuell entwickeln. Eine Frau, die mit 25 vielleicht eher zurückhaltend in Sachen Sex ist, kann mit 35 ein unersättliches Luder geworden sein, weil sie sich besser kennt, Erfahrungen gemacht hat (vielleicht nicht unbedingt mit ihrem Partner?), reifer ist. Andersherum kann der potenteste Hengst in dem Alter schon erektil dysfunktional sein - der freut sich dann bestimmt wenn seine Holde ihn dann vor die Tür setzt.
Und zweitens macht man es sich ein bissel einfach, wenn man lieber kneift als ein Problem gemeinsam und kreativ zu lösen.

Ach ach, Beziehungen können wirklich oberflächlich sein - wer bin ich schon, das beurteilen und über einen Kamm scheren zu dürfen. Allein, es ist einfach nicht meine Art zu denken und zu lieben (oder geliebt werden zu wollen).

Und es gibt einiges an 'witziger' Literatur über die Psychologie von Beziehungen (respektive Partnerschaften), die dann doch zu dem Schluss kommt, dass eher bei den Menschen, die ihr Liebesglück von der Einhaltung der Monogamiekonvention abhängig machen, etwas im Argen liegt als bei denen, die sich vermeintlich nicht unter Kontrolle haben oder auch mal gönnen können. (Auch hier gilt wieder der Einzelfall und die sicher lange Liste an Literatur, die vom Gegenteil berichtet.)
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