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WAS VERSTEHT IHR UNTER TFP ??

WAS VERSTEHT IHR UNTER TFP ??
Klar das heißt TimeforPrint heutzutage cd / dvd .

Aber so einfach ist das nicht !!
Je länger ich hier lese merke ich immer mehr das dieser Begriff NICHT feststehend ist.

Klar ist wohl das kein Geld fließt .
Der Fotograf zahlt kein Modelgeld , und das Model zahlt die Bilder nicht.
Aber da hört auch schon die Klarheit auf.

Wenn man mal ein Shootingtag als ganzes sieht und auch Reisekosten und Verpflegung mit einbezieht, wird es zum Abenteuer.

Es gibt da wohl kaum eine Variante die es nicht gibt.

Aber zurück zu den Bildern :
Was ich immer wieder lese >> die Bilder werden NICHT bearbeitet !!
Das Modell erhält nur eine bestimmte Anzahl an Bildern 15-20 Stück
Die Bildbearbeitung muß extra bezahlt werden.


Und auch die Rechte an den Bildern werden unterschiedlich gesehen:
Von der Fotograf verzichtet komplett ( wenn ich Bilder für meine Sedcard haben will zahle ich ), bis zur kommerziellen Freigabe fürs das Model habe ich schon alles gelesen.

Also klar ist bei den Begriff TFP eigentlich nicht viel !!

Was habt ihr als Model erlebt ?
Wie handelt ihr als Fotograf ?

Würde mich echt mal interessieren
*****oto Mann
460 Beiträge
Hallo Squash,

also als Fotograf läuft tfp bei mir meistens folgendermaßen ab:

1. nichts steht absolut fest, individuelle Änderungen sind auf Wunsch des Modells immer möglich (Wie viel hängt auch von der Sympathie ab, ist halt so, ist glaube ich bei vielen so wenn man ehrlich ist)

2. Keiner zahlt, Anreise zahlt jeder selbst (auch ich als Fotograf reise oft zum Modell), der Fotograf zahlt seine Materialkosten, das Modell Ihre. Locationkosten werden geteilt. Mittagessen gebe meistens ich aus (wieder der Sympathiefaktor)

3. Wo möglich gibt es immer ein Vorgespräch, gerne an neutralen Orten, da übernehme ich meistens auch die Kaffee Rechnung.

4. Jeder bekommt ALLE entstandenen Fotos in Rohversion, das Modell kann sich 10-12 Aufnahmen aussuchen, die ich innerhalb von 2-3 Wochen bearbeite und zuschicke.

5. JEDER erhält die nichtkommerziellen Nutzungsrechte, je nach Inhalt des Shootings kann das Modell individuell bestimmen welche Aufnahmen ich für meine Eigenwerbung nutzen darf, und welche nicht.

6. Alles wir IMMER per Vertrag festgehalten.

7. Es gibt immer Ausnahmen. Manchmal beteilige/übernehme ich Fahrtkosten, Unterkunft könnte ich auch stellen, und manchmal mache ich auch ein Shooting bei dem ich komplett auf die Veröffentlichung verzichte, oder dem Modell kommerzielle Rechte einräume.
Immerhin betreibe ich das auch Passion, und nicht aus kommerziellen Hauptgedanken.

Wenn ich allerdings mit den Bildern nichts anfangen kann, oder ich einen Auftrag annehme der mich persönlich nicht interessiert, nehme ich auch Honorar *zwinker*


So, ich hoffe ich habe Dir geholfen, und ich wäre auch anderen Meinungen interessiert.....

LG
Marc
Profilbild
*******ler Paar
451 Beiträge
Tjo TFCD

1. wie oben beschrieben, keiner zahlt, ausser Sympathiefaktoren halt
2. Modell erhält CD mit den Bearbeiteten Aufnahmen, allerdings NICHT die Rohdaten
3. Sollte später mal ein bearbeitetes Bild folgen, so erhält das modell auch dieses
4. Vertrag selbstverständlich...
5. Alle kosten die doch irgendwie entstehen Location, extras... werden geteilt.

des wäre meine version...
lg
flo
TFP
Guten Morgen Mylady Squash...

ich möchte aus der Historie den Begriff erläutern.

Nachdem ich sechs Jahre in den USA gelebt und gearbeitet(!) habe, glaube ich, hier ein paar Hintergrundinformationen geben zu können.

tfp hat sich als weitere Marktoption neben den kommerziell geführten Agenturen etabliert. Es war und ist eigentlich nicht ein fest geprägter Begriff, wie du schon festgestellt hast.

In den USA gibt es kaum die feste Prägung wie sie in Deutschland die Handwerksordnung den "Fotografenmeistern" ins Stammbuch geschrieben hat; dennoch gibt es den Agenturmarkt, den sich viele Models und Fotografen nicht leisten können und daneben den tfp-Markt für Einsteiger, Hobbytreibende und die Suche nach Gelegenheitsfotografen. Auch dieser Markt ist mittlerweile weit gefestigt und kennt diverse eigene Homepages und Börsen, welche mehr oder weniger seriös sind.

Aus den Rubrik-Überschriften "Commercial", "tfp", "for studies" und ähnlichem hat sich der Begriff tfp für die Geschäftsform verallgemeinert, ohne konkrete Festlegungen zu treffen. Gentleman-Agreement ist aber, das jeder seine Kosten selbst trägt. Fahrtkostenübernahmen ist die Ausnahme, aber in der Regel dann die einzige Form der Vergütung.

Wie M_GPunkt richtig bemerkt, ist die einzige konstante Größe, dass kein Honorar gezahlt wird. Da aber natürlich auch hier das Urheberrecht gilt, sollte man immer wenn man sich nicht kennt (und besser auch wenn man sich kennt) konkrete Absprachen schriftlich fesgehalten werden.

Insbesondere sollten alle Rohdaten zum ausschließlich persönlichen Gebrauch (ohne Veröffentlichung) und einige Bilder zu Präsentationszwecken (mit Freigabe zur Veröffentlichung) beiden Seiten zur Verfügung stehen. Die weitere Nutzung sollte jedoch zwingend schriftlich fixiert werden, um Rechtssicherheit zu schaffen - auch wenn es sich um ein Hobby handelt.



take care and keep the blues
!Bernd



...noch einen kleinen Nachtrag:

Alle Shootings die ich hier mit Mitgliedern aus dem Joy gemacht habe, habe ich komischerweise ohne Vertrag gemacht (soweit zur Theorie). Irgendwie hatte ich immer das Gefühl, das man sich vertrauen kann. Ich werde auch so weiter machen, bis dass ich eines Besseren belehrt werde.
meine Variante
also generell arbeite ich meist auf Vertrauensbasis wenn ich TFP mache...
sprich ohne Vertrag und mündl. genehmigung wenn TFP-Vertrag ist es so:

jeder übernimmt seine eigenen Kosten
Das M,odell bekommt alle Bilder Roh sofort auf CD, kurze Bearbeitungen bei Bildern die besonders gefallen mache ich manchmal noch vor dem Brennen.

Generell mache ich es bei TFP so dass ich dann 5-10 Bilder bearbeite je nach Sympathie und sie zuschicke. Außerdem gibt es natürlich Getränke als auch teilweise wenn erwünscht was zu Essen bei mir *g*

Ansonsten hat generell das Modell alle rechte am Bild und ich bin froh wenn mir auch die erlaubnis erteilt wird welche zu nutzen , ansonsten hatte ich halt nur Spaß und bleibe in Übung beim shooten *g*
Vertrauensbasis
Hallo Gorocky...

da sind wir also doch nciht allein, wenn es um Shootings auf Vertrauensbasis geht.

Es gibt eben doch noch das Gute im M(ä)nnchen.

!Bernd
Ich habe das bisher so erlebt:

Reisekosten musste ich bisher keine zahlen, es war immer um die Ecke oder ich wurde mitgenommen - sonst wären mir aber die Reisekosten erstatten worden.

Ich bekomme ALLE Bilder unbearbeitet auf CD gebrannt und kann mir die Schönsten 10-20 Bilder aussuchen, die bekomme ich dann kostenlos bearbeitet. Immerhin gebe ich bei jedem Shooting auch mein Bestes *ggg*

Bisher konnte ich mit TfP gute Erfahrungen sammeln.

(ich hoffe, die Frage war nicht nur an Fotografen gerichtet *schock* *rotwerd* )

*blume*
******wer Mann
514 Beiträge
Vertrauen...
hin und her, ich denke eher das mir die Models vertrauen müssen um mit ihnen zu arbeiten....zumindest im Moment noch......daher mache ich einen Vertrag wo drin festgehalten wird was mit den Bildern zu geschehen hat...bzw.was nicht.
Bildrechte bleiben bei mir, Bilder sind aber vom Model frei zu nutzen(außer Verkauf).

Die Models bekommen auch alle Bilder in Jepg plus bearbeitet. Wie viele hängt von Lust und sympatie ab, 10 sind es aber immer. Auf Wunsch bearbeite ich auch später noch Bilder nach.....kostenlos selbstverständlich.
Geld fließt keins, auch nicht für Anreise, Verpflegung übernehme ich. Für Location sind bis jetzt noch keine kosten angefallen, muss mal sehen wie ich damit umgehe. Kommt warscheinlich auf den Einzelfall an.
Besondere Absprachen oder Wünsche sind möglich, werden aber auch schriftlich festgehalten.
Die Bilder die ich verwende suche ich selber aus, bei gewagten Aufnahmen hole ich mir aber auch gerne eine zusätliche Erlaubniss.
@****85

Klar immer her mit ALLEN Erfahrungen / Erlebnissen können wir doch nur Alle von profitieren .

----------------------------------------------------------------------------------------------------

Bei mir war es so :

Fahrkosten sind kaum angefallen da wir im gleichen Ort wohnen.
Hin bin ich gefahren zurück hat mich der Fotograf nachhause gebracht.
Die Fahrt zu den Aussenaufnahmen wurde mit seinen Auto gemacht.

Ich wurde nicht verpflegt sondern verwöhnt *baeh* .
Selter , auf meinen Wunsch nicht gekühlt, stand während des gesamten Shooting´s bereit . Mittagessen war sehr lecker. Und draussen gab es noch Kaffee mit Muffins und Apfelschorle.

Es gibt ein Vertrag der beiden Seiten die nicht kommerzielle Verwendung der Bilder erlaubt.

Ich habe sofort ALLE Bilder in Rohzustand erhalten =265 Stück !!!!!

Ca 10 Tage später habe ich fast alle Bilder bearbeitet auf DVD ins Haus gebracht bekommen. Nach der Bearbeitung sind aus den 265 Bilder 519 geworden !!
Fast alle habe ich sowohl in Farbe als auch in s/w , einige sogar in Farbe, s/w, und braun .

Ansonsten denke ich auch Vertrauen und Sympathie sowie das Bauchgefühl
sollten mit endscheiden.

Bei kein Vertrauen und ein ungutes Gefühl würde ich auch kein Shooting gegen Bezahlung machen !!

Bei ein weiteren Shooting welches in Planung ist , fahre ich mit einer weiteren Person hin. Wir tragen selber die Fahrkosten , schlafen dort und werden dort kulinarisch verwöhnt : *achtung* --wurden schon gefragt was wir gerne mögen bzw. was wir denn essen möchten.

Auch hier wird ein Vertrag gemacht.
*****n_N Mann
9.434 Beiträge
Mmm,
TFCD mach ich aber bin da nicht mehr ganz so locker wie einige meiner Kollegen hier. Gut, ich Fotografiere seit 12 Jahren und habe meine Erfahrungen gesammelt.

Wenn ich TFCD Shootings mache, dann umfassen die immer die Aufnahmebereiche von Portrait bis Akt.

Vertrauen ist gut Kontrolle ist besser.
Hab da zu beginn mal schlechte Erfahrungen gemacht und daher seit 10 Jahren nur mit Vertrag. Dieses kann ich jedem nur ans Herz legen der hinter oder vor einer Kamera steht.

Generell gibt es die Technisch guten Bilder aus dem Shooting auf CD, die auch veröffentlicht werden dürfen. Aus denen picke ich mir dann aus meiner Sicht die Besten raus, die ich dann noch mal nachbearbeite (min.10 Stück je nach Umfang des Shootings können es auch schon mal 30 werden).

Ein Mitspracherecht welche Aufnahmen ich veröffentliche habe ich abgeschafft. Da es mir zu häufig vor kam das ich ausgenutzt wurde.
Sprich man macht ein Shooting von Portrait bis Akt und der Fotograf bekommt nur die Portraitaufnahmen. Nö, das macht dann keinen Spaß mehr.

Allerdings habe ich ein Rückkaufsrecht eingeführt, sollte jemand also nach dem Shooting bedenken wegen der Veröffentlichung haben und/oder streit mit dem Freund oder Ehepartner, der das nich will, dann kann man die Veröffentlichungsrechte auch jederzeit zurückerwerben.
Heute bin ich froh das ich das gemacht habe. Erst letztes Wochenende hatte ich ein 18 jähriges Mädel zu Gast für ein TFCD Shooting. Einen Tag später hatte ich ihre Mutter am Telefon... die, die CD mit den Bildern zufällig in den DVD Palyer geschoben hatte und sehr überrascht war *schock* nach kurzer Erläuterung kam sie vorbei und machte für ihre Tochter vom Rückkaufsrecht gebrauch und alle waren glücklich. Die Tochter hatte die Bilder die sie wollte, Mutter findet ihre Tochter nicht im www und ich habe eine Entschädigung für die 5 Stunden Shooting aber leider keine Bilder zum zeigen *snief2*

Verpflegung *frage* Bei der arbeit wir doch nicht gegessen, auch wenn sie Spaß macht. Trinken und Kekse gibt es, der rest lässt nur den Bauch wachsen und das will man doch nicht *zwinker* oder *frage*

So, ich habe Fertig und vielleicht einige abgeschreckt aber damit muss ich leben und kann es auch.

Bei Pay siht die Sache natürlich wieder ganz anders aus.

VG
Gordon
@ Gordon

Das verstehe ich so noch nicht !

Binnen welcher Zeit akzeptierst du das Rückkaufrecht ?
Bis zu dem Zeitpunkt kannst du ja eigentliche selber keine Bilder reinstellen , oder ?

Und wenn du den Vertrag mit einer 18jährigen gemacht hast ist sie volljährig und damit voll geschäftsfähig , dann kann nicht die Mutter den Vertrag aufheben.


Ich finde das sehr interessant versuche das bitte mal genauer zu erklären, für dich ist es klar --als Aussenstender habe ich damit z.Z. noch Probleme das zu verstehen.


Danke

SQUASH
*****n_N Mann
9.434 Beiträge
Deine Antworten
Das Rückkaufsrecht gilt Lebenslang und betrifft auch die Bilder die ich online stelle.
Soll heißen, wenn eine Person die ich mal abgelichtet habe nicht mehr möchte das ihre Bilder im www zu sehen sind, kann sie davon gebrauch machen.

Fallbeispiel: Hatte mal ein TFCD Shooting und die Frau hat 3 Jahre später ein relativ bekannten Mann geheiratet. Ich hatte noch 2 Bilder auf meiner HP, da sie mir sehr gut gefallen haben. Sie hat dann die Rechte zurück erworben und ihr Mann war glücklich das es keine Bilder von seiner Frau im Netz gab, die ihm evet. hätten schaden können.

Und wenn du den Vertrag mit einer 18jährigen gemacht hast ist sie volljährig und damit voll geschäftsfähig , dann kann nicht die Mutter den Vertrag aufheben.

Das ist soweit richtig aber ich werde einen Teufel tun und mich mit einer aufgebrachten Mutter anlegen. Das bedeutet nur Stress und da habe ich kein Interesse dran. Letztlich ist es mir auch egal wer dafür bezahlt das die Bilder nicht online gehen oder aus dem Netz genommen werden. Vertrag und Bilder die noch in meinen Besitz waren wurden nach Absprache mit der Tochter an die Mutter ausgehändigt. Thema für mich erledigt.
******wer Mann
514 Beiträge
@*****n_N
Rückkaufrecht hört sich interessant an, falls doch bedenken aufkommen ist das eine gute Lösung für beide Seite.

Was wenn die Bilder schon im Netz sind??? Dürfte es dann nicht schwerfallen das recht am Bild für das Model unzusetzen? Hast Du da noch eine Klausel drin?
*****n_N Mann
9.434 Beiträge
Rückkaufrecht hört sich interessant an, falls doch bedenken aufkommen ist das eine gute Lösung für beide Seite.
Das denke ich auch, daher hab ich es auch eingeführt.

Was wenn die Bilder schon im Netz sind??? Dürfte es dann nicht schwerfallen das recht am Bild für das Model unzusetzen? Hast Du da noch eine Klausel drin?

Ich zeige meine Bilder auf 10 Seiten im WWW und die kann man natürlich selber löschen.
In Foren ist das natürlich anders, da man meist auf die Hilfe der Webmaster angewiesen ist aber wenn man die Rechte an einem Bild verliert wird sich wohl kein Webmaster dagegen wehren den entsprechenden Beitrag aus dem Forum zu nehmen.
Liegt ja dann auch in seinem Interesse.
TFP oder TF-CD bedeuten für mich ....
.... das Modell als auch der Fotograf haben keine Kostenforderung einander !
Dies setzt für mich voraus, daß ich die Bilder für mich nutzen kann (eventuell auch nur einzelne, z.B. für meine Mappe oder für meine Webseite usw.) .
Selbstverständlich gilt die kommerzielle oder auch gewerbliche Nutzung für alle -also auch für mich- ausgeschlossen.

An- und Abholung vom Modell werden von mir vorgenommen, sofern erforderlich und für mich möglich. Das Modell erhält als "Kostenerstattung" die unbearbeiteten -also nicht verkleinerten- Aufnahmen als digitale Daten-CD (oder wahlweise Printabzüge in Format 13x18).

Negative / digitale Daten verbleiben für die Nutzung beim fotografierenden
Grundsätzlich ist also ein kostenloser Fototermin möglich, jedoch sollte das Modell mich als Fotografierenden auch ansprechen.

-soweit als Auszug aus meiner Webseite-


Einmal zur Erklärung meiner Einstellung:
Natürlich hat das Modell Kosten für die Anfahrt zum Fototermin, die hat der Fotograf aber auch;
natürlich hat das Modell Kosten für die Vorhaltung von Kleidung, hinsichtlich der Fotoausrüstung hat der Fotograf diese aber auch;
natürlich hat das Modell Kosten im Verbrauchsbereich, die hat der Fotograf aber auch im Studio (Hintergrund, Reinigungsmaterial, Anmietungen, usw.).

Aus meiner Sicht ist es daher nur fair wenn es bei den TFCD/TFP-Aufnahmen für beide Teilnehmer kostenlos zugeht, wobei als wichtige Voraussezung folgendes gilt: Alle beteiligten haben ein Recht auf das unbearbeitete Bildmaterial, egal ob gut oder schlecht. Hier gilt es also auch für den Fotografen keinerlei veränderungen vorzunehmen, ausgenommen bei Aufnahmen im RAW-Format (hier sollte neben diesen Bilddateien auch noch jedes Bild einmal als größtmögliches JPG-Format für das Modell vorliegen). Auch die Nutzung ist dann für beide gleichwertig.


Grundsätzlich würde ich Gordon_N zustimmen was die Vorgehensweise angeht und muß gestehen das mir die Sache mit dem Rückkaufrecht der Nutzung sehr gefällt als eine Option für das Modell.
Es gibt aber auch bei mir Ausnahmen wie zum Beispiel in Sachen Vertrag; da sehe ich das auch wie Gorocky oder Jock Sturges und manch andere mir bekannte. Es geht auch ohne und nur auf Vertrauensbasis
......... aber immer lieber mit !

Übrigens:
Meine Modelle bekommen natürlich auch alle Bilder die ich bearbeitet habe, allerdings kann es dauern ...... lange ............... sehr , seeeeehr lange, da ich mit diesen Bildern auch keine finanziellen Vorteile habe und letztendlich den finanziell ausgeglichenen Arbeiten den Vorrang geben muß

Gruß -kay-
alles verhandelbar ...
ich denke das wort "TFP" sollte aus dem sprachgebrauch verschwinden, da es viel zu ungenau ist und es zu viele varianten gibt, (s.o.) die individuell ausgehandelt werden können ...

in den üblichen foto-seiten und auch den juristischen beratungsseiten hinsichtlich urheberrecht und persönlichkeitsrecht wird (fast) immer folgende version angeboten:

1. jeder trägt seine kosten
2. der fotograf bekommt ALLE nichtkommerziellen nutzungsrechte für ALLE bilder, zeitlioch und räumlich uneingeschränkt
3. das modell erhält eine auswahl der "besten" bilder meist nach bearbeitung ... auf CD oder als print zur nichtkommerziellen eigenwerbung


das ist im groben die version die als "empfelung" auf foto und rechts-seiten dargelegt wird ...

wie hier aber auch den beitägen zu ersehen ist, gibt es sehr viele verschieden versionen, die sich inbesonders in der regelung der nutzungsfrage unterscheiden ...

wichtig ist:

1. sich zu informieren was rechtlich auch ohne (explizite) vertragliche regelung festgeschreiben gild (urheberrecht, nutzungsrechte, persönlichkeitsrechte)

2. sich unbedingt klar werden was man(n) / frau / paar will .. oder nicht will ...

3. den vertragsENTWURF sorgfältig lesen ... (und verstehen .. evtl jemanden fragen, der sich damit auskennt = das ist nicht peinlich .. es gibt juristische foren zur beratung) ...

4. ein entwurf ist kein vertrag, er muss nicht GENAU SO akzeptiert werden, sondern es kann über ALLES verhandelt werden ...

5. wirklich erst dann unterschreiben, wenn ich die wünsche und einschränkungen mit denen aus dem vertrag decken .. also nicht auf irgendwas "hoffen" ... oder nicht unterschreiben und sich einen anderen fotografen (oder ein andere modell) suchen


das wort "vertrauen" ist trotz vertrag dennoch wichtig ... aus dem mail-wechsel, der sicher jedem treffen vorausgeht kann sicher viel angeleitet werden ...

wir waren auch schon mit fotografen in kontakt die uns bilder zugeschickt haben mit der anmwerkung "eigentlich darf ich die nicht zeigen aber ich vertraue euch" ... da ist für uns der kontakt sofort beendet ...

wir lassen und aus zeigen wo ein fotograf veröffendlicht ... aus der art der seiten kann etwas über die seriösität des fotografe geschlossen werden ...

natürlich ist ein vertrag nicht unbedingt erforderlich: auch mündliche absprachen können eine gültigkeithaben, solange alle zufrieden sind ...

aber ohne jede absprache dürfen weder fotograf noch modell "ihre eignen" bilder öffendlich zeigen ... hier blockieren sich urheberrechte des fotografen und nutzungsrechte des modelles gegenseitig ...
Erinnerungen
*****ler Mann
877 Beiträge
Im Großen und Ganzen geht meine Vorgehensweise mit den bereits geschriebenen Posts überein.
Bei meinen TfP-Shootings fließt in der Regel kein Geld in irgendeine Richtung.
Ein Vorgespräch findet bis auf sehr wenige Ausnahmen immer statt, da übernehme ich auch die Rechnung, ebenso wenn wir nach dem Shooting noch was essen gehn etc.
Ein Vertrag ist obligatorisch, ohne Vertrag mache ich kein Shooting. In diesem Vertrag werden nichtkommerzielle Rechte für beide Parteien festgelegt.
Nach dem Shooting sortiere ich erstmal aus, nicht für's Model, sondern generell. Wenn ein Bild unscharf ist, unter- oder überbelichtet oder sonst irgendwie fehlerhaft, dann kommt es in die Tonne. Was hilft es dem Model, mißratene Fotos zu bekommen?
Ich sehe mich im Bereich der Personenfotografie als Amateur, aber alle Profis, die ich kenne, egal ob sie Architektur, Landschaft oder Personen fotografieren machen das ebenso, selbst die (analogen) Dias oder Negative werden mittels Edding unbrauchbar gemacht.
Was übrig bleibt, kommt auf ne CD, und einige dieser Bilder bearbeite ich dann nach. Das Model bekommt eine CD mit allen Bildern im unverkleinerten JPG-Format.
Sollte dann mal ein Bild dabei sein, was das Model nicht veröffentlicht haben mag, dann nehmen wir es raus, da hab ich kein Problem damit, solange es nicht so läuft, wie es Gordon_N beschrieben hat.
Ich hab kein Problem damit, nur angezogene Aufnahmen zu machen, aber wenn ich z.B. ein Aktshooting mache, dann sollte es auch möglich sein, auch davon ein paar Bilder verwenden zu dürfen.

Ob das Ganze nun TfP, TfCD oder Testshooting heißt, ist doch eher nebensächlich. Mir persönlich gefällt der Ausdruck TfP oder TfCD auf jeden Fall besser als z.B. 'Testshooting'. TfP bedeutet Time for Prints, das ist ne klare Ansage. Testshooting dagegen kann vieles bedeuten. Teste ich die Kamera, die Blitze, das Stativ, das Model, den Fotografen oder ne Kombination daraus?
Und selbst wenn man einen neuen Begriff kreieren würde. Die Menschheit besteht aus Individuen, jeder denkt anders, jeder handelt anders. Letztendlich ist es doch auch genau das, was uns fasiniert, den menschlichen Körper in all seinen Facetten immer wieder abzulichten.
Ebenso individuell wird auch immer die Zusammenarbeit zwischen Fotograf und Model sein, und ebenso vielseitig werden auch die getroffenen Vereinbarungen ausfallen, egal welchen Begriff das Ganze dann bekommt. Oder gleubt hier wirklich jemand, wenn man statt TfP z.B. 'Shooting, wo kein Cent den Besitzer wechselt und alle Rohdaten verteilt werden' auf den Vertrag schreibt, dass dann nicht vielleicht trotzdem der Fotograf mal den Kaffee bezahlt, wie er es schon vorher getan hat und das Model dieses dann vehement ablehnt?

Fred
******_ni Frau
110 Beiträge
Ich finde das Thema nicht uninteressant, da ich mir selber ab und zu darüber einen Kopf mache. Nutze ich einen Fotografen aus?

Grundsätzlich würde ich niemals vorher ausmachen, dass irgendjemand Rechte zur Veröffentlichung von Aktbildern von mir hat, auf denen ich zu erkennen bin. Nachher kann man darüber reden.
Ich weiß ja gar nicht was der Fotograf daraus macht wenn ich mich nackt vor ihm räkel. Wie subtil oder eben pornografisch die Bilder sind hängt dann eventuell von ein bisschen Licht oder ein paar Milimetern in der Perspektive ab.
Sicherlich ist das scheiße für den Fotografen, wenn er nie ein Aktbild veröffentlichen darf - auf der anderen Seite ist es auch scheiße für mich, wenn jemand anders per se Rechte an einem Bild hat, von dem ich nichtmal wusste, dass es so und in dieser Art entstehen würde!
Außerdem würde ich auch das komplette Rohmaterial kriegen wollen - Bearbeitung von Seite des Fotografen für mich ist überflüssig.

Ich weiß auch, dass es dann wohl für viele schonmal uninteressant wird, jemanden unter diesen Umständen kostenlos zu fotografieren..
Aber wenn ich keine Rechte zur Veröffentlichung habe, wieso sollte ich diese dann uneingeschränkt einem anderen einräumen? Das könnte man auch als Ausnutzen sehen..
Insofern empfinde ich so eine Abmachung (Mitsprachrecht vom Model) dann doch als recht fair. Ich mache ja auch kein Geheimnis daraus, dass ich auf Aktfotos nicht erkannt werden möchte.

Wenn es dann "kritische" Fotos gibt, die einem der Beteiligten so gut gefallen, dass man sie "nicht-privat" nutzen möchte, muss man eben verhandeln. Geld, Rechte an anderen Bildern, Bestechung mit einer Einladung zum Essen *zwinker*
*****oto Mann
460 Beiträge
@****ck:

So sehe ich es auch, obwohl ich Fotograf bin.
Gerade im Aktbereich, und vor allem bei privaten Modellen, lasse ich mir jedes Foto individuell freigeben, oder eben auch nicht. Da ich das Ganze nicht hauptberuflich betreibe, und auch Spaß am fotografieren an sich habe, bin ich da vielleicht freier als ein hauptberuflicher Kollege.
Aber ich sehe das genauso, das man die Katze nicht im Sack kaufen, bzw. hier verkaufen will, und sich erstmal seine Fotos ansehen möchte bevor man sie weitergibt.
Ich habe bis jetzt auch keine Probleme mit dieser Einstellung, da ich auch immer versuche schöne und ästhetische Fotos zu machen, und auch die Vorstellungen der Modelle zu erfüllen. Daher bekomme ich auch meistens die Freigaben für die Fotos die mir gefallen, da sie dem Model auch gefallen.
Außerdem kann man das auch schon im Vorfeld grob klären, und dann mache ich auch Bilder mit Gesicht und Wiedererkennungswert für das Model, und ein paar lowkeys und Bodyparts mit abgeschnittenen Köpfen für meine Eigenwerbung und alle sind glücklich.

b.t.w. Deine Ansichten schrecken mich also überhaupt nicht ab, und wenn Du Lust hast, darfst Du gerne mal in meinem Studio in Hannover vorbeikommen.

LG
Marc
******wer Mann
514 Beiträge
Deine Punkte sind nachvollziehbar und würden bei mir berücksichtigt werden, allerdings vorher in absprache. Das einige Aktbilder von sich haben möchten, aber diese nicht unbedingt im Netz wiederfinden wollen, ist nachvollziehbar, da muss dann eine vernüftige Lösung her mit der beide Seiten leben können.
Aktbilder gehen auch ohne Gesichter, entweder dreht man den Kopf soweit oder es werden nur Bodyshots ausgesucht. Bildschnitt wäre auch noch eine möglichkeit.......
Denke gerade bei TFP geht vieles nur mit einer ordentlichen Absprache vorher und zur sicherheit wird das ganze noch schriftlich festgehalten.

Rechte an dem Bild hast Du allerdings genauso, auser das Urheberrecht, das bleibt beim Fotografen....wenns den so abgemacht ist......das schließt auch veröffenlichungen mit ein. Veräuserungen allerdings nicht. In dem Vertrag den ich üblichweise benutze wird auch für beide Seiten die Veröffendlichung auf Pornoseite oder Ähnliche untersagt.
******_ni Frau
110 Beiträge
Für mich hat sich bisher nie die Frage gestellt, ob ich "automatisch" Bilder veröffentlichen darf, die andere gemacht haben, nur weil ich drauf bin??? Dem ist wohl ganz ohne Abmachung nicht so, oder?

Mir schiene es logisch, dass ohne Abmachung der Fotograf die Rechte an der Veröffentlichung, sofern er das Einverständnis des Models dazu hat.

Naja. Die genaue Rechtslage wäre zwar interessant. Das was mir aber wirklich wichtig ist, weiß ich: Fotos von mir dürfen ohne Zustimmung nicht veröffentlicht werden! *mrgreen*
Tfp
Ich habe mir nun gar nicht die Mühe gemacht, alle Antworten wirklich zu lesen, denn ich habe da meine eigene Variante.
Ich mache ohnehin nur outdoor- und NIPshootings - derzeit vorzugsweise Videos - und halte dem Modell immer die Möglichkeit offen, doch noch daran zu verdienen. Okay, Veröffentlichungsrechte für vorher besprochene Seiten sind Voraussetzung. Das Modell bekommt das ganze Material unbearbeitet auf CD oder DVD und kann damit machen, was es will. Nur nicht auf den vorher festgegten Seiten veröffentlichen und nicht komerziell an private Kunden verkaufen.
Wenn ich nun mit dem Material Geld verdiene, ist das Modell immer beteiligt. Sei es in Form eines Payshootings, welches ich mit dem Gewinn finanziere oder eine voher vereinbarte Gewinnbeteiligung.
Klar, das Modell kann meine Verkäufe nicht kontrollieren. Aber der Zufall ist ein A-Loch! Ich müsste doch blöd sein, wenn ich mir wegen ein paar Euro ein gutes Modell versaue, indem ich es bescheiße! Dies und nichts anderes ist für mich akzeptabel. Es gibt soviele Seiten im Web, die jeden Monat bis zu US-$ 1000 für die beste Serie ausspucken. Wenn ich die bekomme, wird geteilt! Und das Modell hat hier die optimale Kontrollmöglichkeit, denn die Seiten werden ja voher gemeinsam festgelegt.
Aber hier in Bayern gibt es eben kaum Modells, die für echtes, freizügiges NUDE-IN-PUBLIC zur Verfügung stehen! Nicht mal für ein vernünftiges Honorar! Eigentlich Schade!
Mir schiene es logisch, dass ohne Abmachung der Fotograf die Rechte an der Veröffentlichung, sofern er das Einverständnis des Models dazu hat.

wenn ein fotograf dieses einverständnis vom modell hat ist es eine abmachung .. auch, wenn sie mündlich ist ...

dennoch ist "mündlich" immer problematisch, denn es kommt warscheinlich schnell zu missverständnissen ...


Grundsätzlich würde ich niemals vorher ausmachen, dass irgendjemand Rechte zur Veröffentlichung von Aktbildern von mir hat, auf denen ich zu erkennen bin.


das "problem" haben wir auch ... nicht weil wir sorgen vor "zu viel" erotik auf den bilder haben sondern weil wir einfach nicht erkannt werden wollen ... somit ist es erforderlich jedes bild was veröffendlicht werden darf einzeln freizugeben ...

ja, es gibt (viele) fotografen, die genau das nicht wollen ....das sind dann eben nicht unsere partner .. aber es gibt genauso viele die dieses problematik akzeptieren ...

ich denke es geht immer darum warum sich modell und fotograf treffen ...

solange der spaß im vordergrund steht, hat sicher die veröffendlichung eine andere bedeutung als wenn es um "projekte" oder setcards geht ...

vielleicht sollten man sich auch einfach noch mal klar machen warum modell und/oder fotograf bilder nichtkommerziell (!!) veröffendlichen wollen ..

da ist sicher zum einen das thema eigenwerbung: soll heißen, modell oder fotograf möchten zeigen was sie können oder wie sie sind, um weitere kontakte zu knüpfen ... hier geht es um referenzen ...

bei diesem hintergrund kommt es meine ich auch gar nicht darauf an ob die modell zu erkennen sind oder nicht ... ein referenzbild braucht kein gesicht ... auch ohne gesicht sind die wesendlichen dinge wie bildaufbau und lichtgestaltung zu erkennen ... und es lassen sich problemlos auch bilder gestalten, die ohne abschneiden oder verdecken von gesichtern hinreichend anonym sind ...

ein andere grund für veröffendlichungen ist das "angeben" ... bitte nicht böse hier sein ... ich meine das durchaus positiv ! ... wie zu hause auch die urlaubsbilder an der wand hängen um jedem besuch zu zeigen wo an schon war so zeigen fotografen und modellen (wir auch) gerne bilder um "anzugeben" ... "schaut mal, was wir schon alles gemacht haben" ... oder so ... "schaut mal was ich für ein tolle frau habe" .. oder für die fotografe: "schaut mal, was ich für tolle modell hatte" ...

ich denke das ist ganz legitim solche wünsche zur selbstdarstellung auch "auszuleben" ...

natürlich ist es hier etwas anderes was das thema "gesichter" angeht ... ein modell wird duch das lächeln erst hübsch (wenn es hübsch ausshen soll) ... und uns als paar zu zeigen macht auch eigentlich erst dann sinn wenn unsere gesichter mit dabei sind ...

aber das ist eine zwickmühle zwischen "anonym bleiben willen" und sich ziegen wollen ...

ich denke die entscheidung muss jeder selber treffen können ...
hier mal ein beispiel für ein "anonymes bild" was wir zur eigenwerbung unserem fotografen freigegen haben ... wir sind nicht zu erkennen aber dennoch ist das bild als "referenz" gut geeignet
Erinnerungen
*****ler Mann
877 Beiträge
Auch wenn es den Thread nur am Rande betrifft:
Ich sehe es so, dass es, je nach Art des Bildes auch wichtig sein kann, das Gesicht, speziell die Augen mit auf dem Bild zu haben.
Grundsätzlich habe ich, wie ich weiter oben ja schon geschrieben habe, volles Verständnis dafür, wenn ein Model nicht jedes Bild veröffentlicht haben will und berücksichtige das auch beim Umgang mit den Bildern. Ich denke das Vertrauensverhältnis zwischen Fotograf und Model muß nicht nur beim Shooting erkennbar saein, sondern auch davor und vor allem danach.
Wenn Model dem Fotografen nicht traut, dann sollte sie mit ihm kein Shooting machen. Ein Vertrag spricht zwar ein Stück weit dagegen, ich denke aber, dass dieser für den Moment des Shootings und vielleicht eine begrenzte Zeit danach an sich unnötig ist, denn ohne Vertrauensverhältnis zwischen beiden Seiten wird das Shooting sowieso nicht wirklich funktionieren. Der Vertag ist, zumindest meiner Meinung nach, eher für die Zukunft gedacht. Lebensumstände ändern sich, die Einstellung zu den Dingen, die man vielleicht mal gemacht hat ebenso. Das gesprochene Wort ist verhallt, Fragmente davon in unseren Köpfen werden zu neuen Sätzen zusammengeschustert.
Der Vetrag hilft ganz einfach, den Moment des Shootings bzw. die dafür getroffenen Absprachen wieder hervorzuholen.
Als Beispiel nenne ich mal die Sache mit Jens Brüggemenn und Cora Schuhmacher. Die hat sich von ihm ablichten lassen, lange bevor sie Ralf kennen gelernt hat und damit zu einer Person des öffentlichen Lebens geworden ist. Plötzlich kommt da ein Buch raus, mit Aktfotos von ihr. Ich hab mir das damals gekauft, und hätte sie darin nicht erkannt, wenn nicht ein paar Wochen später plötzlich dieser Rummel vom Zaun gebrochen wäre. Hätte Jens damals keinen Vertrag gemacht, hätte er sicherlich schlechte Karten gehabt, gegen ein zahlungsrkräftiges Imperium anzutreten.

Zurück zum Thread:
Sicherlich kann jeder nachvollziehen, wenn jemand erotische Bilder für dich selbst oder vielleicht auch für seinen Partner haben will. Ist ja in der Regel auch kein Problem: Man geht zum Fotograf, legt ein paar hundert Euro auf den Tisch und bekommt die gewünschten Bilder. Das geistige Eigentum bleibt dabei beim Fotografen, d.h. Nachbestellungen sind über diesen zu tätigen und auch zu bezahlen. Ein eigenes Nutzungsrecht hat der Fotograf nicht, jedenfalls nicht automatisch. Beide Seiten haben, was sie wollen und sind zufrieden.
Nun versucht Model vielleicht, die Kosten zu minimieren. Auch ok. Model sucht sich dafür nen Fotografen aus, der auf TfP-Basis arbeitet. In der Regel wird dafür das Internet bemüht, wo diese Fotografen Beispiele ihrer Arbeit als Referenzen zeigen. Da findet sich dann vielleicht genau das Bild, was der eigenen Vorstellung entspricht oder zumindest sehr nahe kommt. Also geschwind ne Mail geschrieben und den Shootingwunsch geäußert.
Nun soll der Fotograf eben so ein Bild machen, was er in seiner Referenz hat, soll es aber nicht als Referenz nutzen dürfen. Was, wenn das vorige Model es ebenso gemacht hätte? Dann gäbe es keine Referenz, oder der Fotograf muß sich um ein Profi-Model bemühen und dieses bezahlen, damit er seine Referenzen aufbauen kann. Und das dafür, dass er dann kostenfreie Shootings anbietet, aus denen er dann keine Referenzen nutzen darf?
Gut, etwas überspitzt dargestellt, aber letztendlich kommt es doch darauf hinaus.
Letztendlich kann/muß Model für sich entscheiden, welcher Weg der richtige ist. Die Webseite, bzw. die Referenzen des Fotografen sind ein erstes Indiz, wie sensibel dieser mit dem Bildmaterial umgeht. Das Vorgespräch und der Vertrag sind ein weiterer Baustein, auf den das Model aufbauen kann. Ich denke, jeder seriöse TfP-Fotograf hat auch kein Problem, den Vertrag anzupassen, wenn es gewünscht wird.
Ich hab auch schon ganz spezielle Verträge mit/für ein spezielles Model entwickelt. Das wird jedoch im Einzelfall entschieden.
Ich sehe mich als Amateur-Bildermacher, trotzdem habe ich eine eigene 'Handschrift' entwickelt. Und eben diese sollte auf Bildern von mir zu sehen sein. Deshalb wird niemand von mir mißglückte Aufnahmen ausgehändigt bekommen. Die archiviere ich nichtmal für mich selbst.
Auch wenn ich jetzt nicht behaupten möchte, dass meine Arbeiten einen hohen Qualitätsanspruch haben, es ist zumindest mein eigener Anspruch vorhanden. Eine Veröffentlichung mißglückter Aufnahmen von Seiten des Models (um z.B. ne Sedcard zu füllen) kann keinesfalls im Sinne des Fotografen sein.
Gerade für den TfP-Fotografen sind die veröffentlichten Arbeiten wichtige Referenzen für zukünftige Shootings.
Warum hier Models auch auf die Schrott-Bilder bestehen, kann ich deshalb nicht ganz nachvollziehen. Wäre wohl ähnlich, als wenn Fotograf darauf bestehen würde, ein sehr sehr unvorteilhaftes Bild des Models zu veröffentlichen. Auch das kann weder im Sinne des Fotografen noch im Sinne des Models sein. Und ich glaube auch kaum, dass das Model solche Bilder von sich archiviert.
Die nächste Frage wäre, was mit den analog aufgenommenen, mißglückten Bildern passiert. Muß der Fotograf davon dann auch (auf seine Kosten) Abzüge machen, damit das Model alle entstandenen Bilder bekommt?

Bisher hatte ich immer das Glück, dass meine Models mit meiner Vorauswahl und den von mir gelieferten Bildern einverstanden und zufrieden waren.

Fred
**Mi Paar
699 Beiträge
@M_GPunkt
Dein Beitrag:
"also als Fotograf läuft tfp bei mir meistens folgendermaßen ab:

1. nichts steht absolut fest, individuelle Änderungen sind auf Wunsch des Modells immer möglich (Wie viel hängt auch von der Sympathie ab, ist halt so, ist glaube ich bei vielen so wenn man ehrlich ist)

2. Keiner zahlt, Anreise zahlt jeder selbst (auch ich als Fotograf reise oft zum Modell), der Fotograf zahlt seine Materialkosten, das Modell Ihre. Locationkosten werden geteilt. Mittagessen gebe meistens ich aus (wieder der Sympathiefaktor)

3. Wo möglich gibt es immer ein Vorgespräch, gerne an neutralen Orten, da übernehme ich meistens auch die Kaffee Rechnung.

4. Jeder bekommt ALLE entstandenen Fotos in Rohversion, das Modell kann sich 10-12 Aufnahmen aussuchen, die ich innerhalb von 2-3 Wochen bearbeite und zuschicke.

5. JEDER erhält die nichtkommerziellen Nutzungsrechte, je nach Inhalt des Shootings kann das Modell individuell bestimmen welche Aufnahmen ich für meine Eigenwerbung nutzen darf, und welche nicht.

6. Alles wir IMMER per Vertrag festgehalten.

7. Es gibt immer Ausnahmen. Manchmal beteilige/übernehme ich Fahrtkosten, Unterkunft könnte ich auch stellen, und manchmal mache ich auch ein Shooting bei dem ich komplett auf die Veröffentlichung verzichte, oder dem Modell kommerzielle Rechte einräume.
Immerhin betreibe ich das auch Passion, und nicht aus kommerziellen Hauptgedanken.

Wenn ich allerdings mit den Bildern nichts anfangen kann, oder ich einen Auftrag annehme der mich persönlich nicht interessiert, nehme ich auch Honorar Wink


So, ich hoffe ich habe Dir geholfen, und ich wäre auch anderen Meinungen interessiert....."

So und nicht anders kenne und mache ich es auch. Diese Art von (Vertrags)regelung finde ich vollkommen ok.
Was Reisekosten u.ä. betrifft:
Ich zahle Grundsätzlich immer selber. Wenn ein Fotograf mit mir shooten möchte und dies in einem Studio geschehen soll, dann hat er auch die Mietkosten zu tragen. Anders sieht es aus wenn ich einen Fotografen ansprechen würde. Dann scheue ich mich auch nicht die Kosten zu übernehmen.
Beide haben die selben Rechte an den Bildern. Welche das genau sind MUß vorher Vertraglich festgehalten werden. Ohne Vertrag würde ich niemlas ein Shooting machen. Ob Vertrauen da ist oder nicht, das ist vollkommen egal. Weiß man was in ein paar Jahren ist? So hat man immer was in der Hand. Sicher ist sicher!!!
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