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Getrennt leben trotz Partnerschaft - neuer(?) Trend

*********ubana Paar
355 Beiträge
Themenersteller 
Getrennt leben trotz Partnerschaft - neuer(?) Trend
Liebe Community,

neulich habe ich (sie) einen Beitrag im Fernsehen gesehen, dass jedes 6. Paar getrennt lebt.

Jetzt bin ich neugierig und möchte die Frage hier ins Forum werfen:

Wie lebt ihr? Habt ihr vielleicht schon gemeinsam gewohnt und lebt jetzt getrennt?
Aus welchen Gründen kommt eine gemeinsame Wohnung für euch nicht in Frage? Was ist das Pro, was das Contra?

Ich freue mich sehr auf viele Gedanken und wünsche mir einen regen Austausch.

Für mich ist es ein absolutes No-Go getrennt zu leben, weil es für mich unheimlich wichtig ist, den Alltag zu teilen und abends gemeinsam einzuschlafen.
*******na19 Frau
1.140 Beiträge
Für mich persönlich die beste Alternative für eine Beziehung: der Alltag kann auch geteilt werden, nur nicht in jedem Kleinkram, einfach kein Bedarf. Zusammen Einschlafen ist wunderschön, muss aber nicht unbedingt jeden Tag sein.
Gerade den alltäglichen "Alltag" möchte ich nicht mit jemandem teilen, es ist anstrengend und ich brauche meinen Freiraum, um nur mal alleine zu sein. Strengt mich eher an.
Es gibt auch ein Leben ohne Partner und das Leben mit ihm zu teilen ist schön, was nicht bedeutet es muss unbedingt jeden Tag sein.
Zusammen sein, aber getrennt leben, sich regelmäßig sehen, sich zuhause in beiden Wohnungen fühlen, Schlüssel haben, Zusammen ausgehen und reisen - dem allen steht nichts im Wege.
Nichtsdestotrotz freut man sich auf jeden Treffen besonders gern🥰
****87 Frau
3.646 Beiträge
Nur jedes sechste Paar lebt getrennt? Krass...das ist viel weniger als ich dachte.
Mein Partner und ich leben auch in getrennten Wohnungen (nur 10 km Distanz).
Ich find's gut wenn jeder seinen Rückzugsraum hat. Hab momentan auch kein Bedürfnis das zu ändern. Ich hab gerne auch mal meine Ruhe. Freu mich dafür dann umso mehr wenn wir uns sehen
**********urple Paar
7.567 Beiträge
LAT ist ein gutes Konzept, aber nicht wirklich Meins. Ich will ganz und das 24/7, vielleicht hängt das aber auch mit meinen persönlicjhen Neigungen zusammen.

Ich kenne aber durchaus Menschen, denen zu viel Nähe nicht gut tut, die ihre eigenen kleinen Freiräume brauchen und für die dieses Konzept sicherlich Vorteile hat.

Ganz neu ist der "Trend" sicher nicht und ansatzweise hatte ich sowas auch schon mal vor etwa 15 bis 20 Jahren in einem polyamoren Beziehungsgeflecht.

BoP (m)
****ot2 Mann
9.669 Beiträge
Die meisten mit Familienstand "getrenntlebend" sind wohl tatsächlich getrennt, aber nur noch nicht geschieden.

Bewußt getrennt lebende Paare im Sinne von LAT gibt es wohl auch, - und das zunehmend.
Meist in der älteren Generation, bei Zustand nach gescheiterter Ehe.
Zusammenziehen und die eigene Wohnung aufgeben mögen halt oftmals beide nicht.
****ni Mann
2.043 Beiträge
JOY-Angels 
Getrennt zu leben käme für meine Frau und mich auch niemals in Frage. *nene* Jedes Paar muss den eigenen Weg finden, ich persönlich fände die Vorstellung gruselig. Ich bin zwar ein Mensch, der gerne alleine ist und auch nicht dauernd jemanden zuhause haben muss, aber meine Frau und Tochter habe ich noch nie als störend empfunden.

Allerdings gehen wir auch zuhause durchaus oft unseren eigenen Dingen nach. Ich finde es schön gemeinsam zu schlafen, zu essen und solche Dinge, aber davon ab ist unser Haus recht groß, sodass ich oft einige Stunden niemanden sehe - und das finde ich schon recht angenehm. So ist es für mich/uns der beste Kompromiss: wir haben uns immer und dennoch hat jeder für sich zuhause auch viele Freiräume und es kommt nicht zum Stress.
*********ubana Paar
355 Beiträge
Themenersteller 
Hallo ihr Lieben,

was heißt denn LAT?

Ich kann das gut verstehen, wenn Menschen ihren Alltag nicht teilen möchten. Für mich persönlich aber einfach nicht vorstellbar. Das Konstrukt empfinde ich dann als F+, nicht als Partnerschaft.

Weil ich's mir eben so gar nicht vorstellen kann, bin ich neugierig, wie Menschen das Empfinden, die so leben.

Sie
****_hh Mann
64 Beiträge
Wir haben hier eine mehr schlechte als rechte Beziehung und denken tatsächlich darüber nach eine 2. Wohnung zu mieten als Rückzugsort. Der Alltagsstress ist eine zusätzliche Belastung und die Zeit gemeinsam wäre nicht mehr normal, sondern etwas Besonderes das man dann wieder mehr genießt und zelebriert
*******ssa Frau
5.031 Beiträge
Da müsste es mich schon wie vom Blitz treffen, dass ich keine Sekunde ohne Partner sein wollen würde (ausser Job jetzt usw).

Ich lebe seit 14 Jahren alleine und würde zusammen wohnen als eindringen in das was ich mir geschaffen habe empfinden - teils schade dass ich das so empfinden würde, teils für mich logisch, denn die Jahre waren und sind nicht immer einfach aber ich hab vieles alleine hingekriegt und eine Art Stolz entwickelt aber eben leider auch Abschottung.
****ni Mann
2.043 Beiträge
JOY-Angels 
Zitat von *********ubana:
Hallo ihr Lieben,

was heißt denn LAT?
...

LAT ist eine Abkürzung für Living Apart Together - heißt also dass man als Paar zwar zusammen ist, aber getrennt wohnt.
*******na19 Frau
1.140 Beiträge
@*********ubana
Es geht nicht darum, dass man es nicht möchte, eher darum, dass man nicht DAS Bedürfnis hat es jeden Tag im live-stream zu teilen.
Die Nähe und Vertrauen können durch das Zusammenleben verstärkt werden, können aber abgeschliffen werden.
Es geht eher um das Bedürfnis, bzw. kein Bedürfnis jeden Tag es zu machen.
Einige Menschen tanken ihre Energie durch das "Zusammen", die anderen finden diese Energie durch das für-sich-sein-dürfen wieder.
Und dann umso mehr freut man sich auf wieder Zusammensein.

Das ZusammenSein als Gefühl ist leider nicht automatisch durch das Zusammenleben geprägt.
****ot2 Mann
9.669 Beiträge
Zitat von ****ni:
Getrennt zu leben käme für meine Frau und mich auch niemals in Frage. *nene* Jedes Paar muss den eigenen Weg finden, ich persönlich fände die Vorstellung gruselig. Ich bin zwar ein Mensch, der gerne alleine ist und auch nicht dauernd jemanden zuhause haben muss, aber meine Frau und Tochter habe ich noch nie als störend empfunden.

Bei Dir beschleicht mich der Eindruck, dass für Dich völlig unvorstellbar ist, dass Deine Frau auf den Gedanken kommen könnte, sich von Dir trennen zu wollen.
Ich sage Dir nur das Eine, - das gibt es. Dass eine Ehefrau aus heiterem Himmel nicht mehr möchte. Die Beziehung beenden möchte.

Überlege Dir, ob Du dann eine neue Partnerin in Deinem Haus haben möchtest. Oder in die Wohnung Deiner Freundin einziehen möchtest.
Oder, - vielleicht hast Du dann auch gar kein Haus mehr, weil nach Scheidung versteigert. Und lebst in einer 2-Zimmer-Mietwohung, - und Deine neue Freundin auch.

Ich habe - während meiner Ehe - Frau und Kinder auch niemals als störend empfunden. Aber das war halt eine über viele Jahre gewachsene Normalität.

Ich kann es natürlich nur halb beurteilen, da ich nur einmal im Leben (für über 20 Jahre) mit Frau und Kinder zusammengewohnt habe.
Nachfolgende Beziehungen bzw. Beziehungsversuche hatten zwar im Einzelfall auch mal Zusammenziehen oder Arbeitsplatzwechsel zum Thema. Letztlich war es aber keine realistische Option.
*********ubana Paar
355 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *******na19:
@*********ubana
Es geht nicht darum, dass man es nicht möchte, eher darum, dass man nicht DAS Bedürfnis hat es jeden Tag im live-stream zu teilen.
Die Nähe und Vertrauen können durch das Zusammenleben verstärkt werden, können aber abgeschliffen werden.
Es geht eher um das Bedürfnis, bzw. kein Bedürfnis jeden Tag es zu machen.
Einige Menschen tanken ihre Energie durch das "Zusammen", die anderen finden diese Energie durch das für-sich-sein-dürfen wieder.
Und dann umso mehr freut man sich auf wieder Zusammensein.

Das ZusammenSein als Gefühl ist leider nicht automatisch durch das Zusammenleben geprägt.

Sie schreibt:

Das ist schon klar: jeder hat andere Bedürfnisse, Wünsche, Vorlieben etc.

Ich denke auch, dass es da wenig Spielraum gibt und würde es als nicht beeinflussbar sehen. Aber ich weiß es nicht, deshalb frage ich nach. Was steckt dahinter, dass man sich für oder gegen das Zusammenleben entscheidet.
*******961 Mann
38.818 Beiträge
Neuer Trend? *janein*

Ich habe es erlebt, erst zusammen gewohnt, dann in getrennten Wohnungen und am Ende doch die Trennung nach fast 20 Jahren.
Das Gute war, niemand musste sich ne Wohnung suchen.

Für mich käme das nur am Anfang und als Übergangslösung in Frage.
Warum?
Ganz einfach. Wir haben zwischendurch mal eine Rechnung aufgemacht.
Was kosten 2 Wohnungen mehr, gegenüber einer gemeinsamen Wohnung.
Miete, Strom. Wasser, Müll, GEZ, Heizung usw.
Wir hätten z.B. für das Geld jedes Jahr gemeinsam wahnsinnige Urlaubsreisen machen können.

Entweder es passt, dann unter einem Dach, oder es passt nicht.
Meine Meinung nach meiner Erfahrung, die ich machen "durfte".
*hutab* vor Denen die es so für richtig und gut empfinden.
Ich lebe in einer Beziehung mit zwei Wohnungen, mal in der einen, mal in der anderen und dann ein paar Tage jeder für sich. Wir müssen nichts mitnehmen, jeder hat seine Sachen beim anderen. Die Arbeit im Haushalt teilen wir uns, egal wo wir gerade sind. Nennt man neudeutsch LAT.

Zusammenwohnen steht zwar auf unserer Wunschliste, jedoch haben wir es damit nicht eilig. Zurzeit nutzen wir den Standortvorteil unserer Wohnungen, in Berlin und im Umland.
*******na19 Frau
1.140 Beiträge
@*********ubana
Ich würde nicht behaupten, dass ich grundsätzlich dagegen bin.
Ich bin strickt dagegen mit dem Zusammenleben voreilig zu sein.
Manche Menschen schaffen nach einem Jahr Beziehung zu heiraten, obwohl ich glaube, dass man erst nach einem Jahr endgültig die rosa-brille runter hat und erst anfängt sich gegenseitig wirklich kennenzulernen.
Und dann möchte ich mit dem Zusammenleben nicht dies nicht beschleunigen.
Entweder entwickelt sich das Bedürfnis und Wunsch gegenseitig oder es bleibt so und es ist auch harmonisch und abwechslungsreich.
Was ich damit sagen möchte:
Das Zusammenleben ist keine Garantie und DER einzige Weg zum Zusammen-Sein.
****ot2 Mann
9.669 Beiträge
Zitat von *******961:

Ganz einfach. Wir haben zwischendurch mal eine Rechnung aufgemacht.
Was kosten 2 Wohnungen mehr, gegenüber einer gemeinsamen Wohnung.
Miete, Strom. Wasser, Müll, GEZ, Heizung usw.
Wir hätten z.B. für das Geld jedes Jahr gemeinsam wahnsinnige Urlaubsreisen machen können.
Entweder es passt, dann unter einem Dach, oder es passt nicht.

Bekommst Du denn Deinen gesamten "Krempel" in der neuen gemeinsamen Wohnung unter?
Oder bräuchtet ihr eher ein Haus, - natürlich mit Keller.

Ich finde diese Entsorgerei irgendwie schwierig.
Ist womöglich ein ganz persönliches Problem von mir.
Und wird am Ende auf einen zukommen...
*******iron Mann
8.733 Beiträge
JOY-Angels 
Es ist Heutzutage wahnsinnig schwer Wohnungen zu finden sowohl Zwei oder Dreizimmerwohnungen,
als auch Einzimmerwohnungen; sollte das mit dem zusammen wohnen absolut nicht klappen.

Und ich muss hier einigen recht geben das der Trend Bzw. der Lebensentwurf gar nicht ist.

Sollte ich eine Freundin haben,
so wohnen wir Idealerweis im selben Hochhaus, oder einander gegenüber.
Hauptsache es ist die selbe Stadt.
*******961 Mann
38.818 Beiträge
@****ot2 da würde ich mir erst Gedanken machen wenn es so weit sein sollte.

Bei uns gibt es ein Kaufhaus für Menschen die sich nicht Alles leisten können, da kann man z.B. gut erhaltene Möbel abgeben.

Tja und am Ende kümmert sich meine Tochter um meine Hinterlassenschaften.
****ot2 Mann
9.669 Beiträge
Zitat von *******961:
@****ot2 da würde ich mir erst Gedanken machen wenn es so weit sein sollte.

Bei uns gibt es ein Kaufhaus für Menschen die sich nicht Alles leisten können, da kann man z.B. gut erhaltene Möbel abgeben.

Tja und am Ende kümmert sich meine Tochter um meine Hinterlassenschaften.

So einfach ist es doch nicht. Hast Du nicht 5000 Bücher oder 10000 Dias. Alles Müll?
*******961 Mann
38.818 Beiträge
*nein* und *nein*

Wenn, dann fange ich ein neues Leben/ Lebenabschnitt an. So kann und sollte man sich auch von etwas trennen können.
Wer möchte findet Wege, wer nicht möchte findet Gründe.
Vieles ist einfach, nur der Mensch macht es kompliziert.
Wann hast du das letzte Mal deine 10000 Dias angesehen?
Das letzte Hemd hat eh keine Taschen.
****ot2 Mann
9.669 Beiträge
Zitat von *******961:
*nein* und *nein*

Wenn, dann fange ich ein neues Leben/ Lebenabschnitt an. So kann und sollte man sich auch von etwas trennen können.
Wer möchte findet Wege, wer nicht möchte findet Gründe.
Vieles ist einfach, nur der Mensch macht es kompliziert.
Wann hast du das letzte Mal deine 10000 Dias angesehen?
Das letzte Hemd hat eh keine Taschen.

Wenn man irgendwann alles in Frage stellt, dann kann man auch in Frage stellen, wozu Partnerschaft überhaupt gut sein soll.
Und überhaupt, dieser Sex-Unsinn. Das Hineinstecken eines Penis in eine Vagina. Das ist doch komplett entbehrlich.
Zu Ende gedacht, braucht das kein Mensch. Komplett entbehrlicher Unfug.
Ähnlich wie Rauchen oder so was. Kann man auch sein lassen.
Alles eine unnötige Narretei.
*******961 Mann
38.818 Beiträge
Dann mach das doch so.
****ot2 Mann
9.669 Beiträge
Zitat von *******961:
Dann mach das doch so.

Nach Krankheit habe ich seit wenigen Jahren meine Datingtätigkeit auf Null reduziert.

Nach Eheende (Ende vierzig) hat meine Umtriebigkeit zwar zu viel Sex geführt, ist aber letztlich nicht in eine dauerhafte Beziehung gemündet, - was im Einzelfall wohl auch an mir, bzw. meiner Absicht, lag.
*******el47 Mann
649 Beiträge
Ich für mich würde schon gerne Wissen ob es ein zusammen leben gibt in einer eigenen Wohnung als Paar aber mit diesen Gedanken bin ich in meiner Junggesellenbude Lichtjahre entfernt
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