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Bravehearting - nie gehört. Ein neuer Trend in 2024

****ody Mann
11.655 Beiträge
Themenersteller 
Bravehearting - nie gehört. Ein neuer Trend in 2024
Gibt es die Petra noch? Ja es gibt sie noch. Und anscheinend einen neuen Datingtrend wegen der unruhigen und beängstigenden Zeiten. Bravehearting.

https://www.google.de/amp/s/www.petra.de/sex/liebe-beziehung/partnersuche-2024-das-erwartet-singles-im-neuen-jahr-laut-expertin-7084.html%3famp

Glaubt Ihr, dass die Zukunft wieder der klassischen Liebesbeziehung mit mehr Vertrauen, Loyalität, tiefer Liebe und weniger Abenteuer gehört, habt Ihr diesen Trend schon bemerkt?
Das ist doch mal ein Trend, den ich gerne mitmache.

*g*

Ob es für andere die klassische Liebesbeziehung ist, weiss ich nicht.

Aber ja, Werte sind (für mich) schön.

Ich bin so übersättigt vom Aussen, dass mir das grade recht kommt.

Mag ich sehr.
Wenn man eine Befragung unter Parship-Kunden als ernstzunehmendes „Ergebnis“ im Artikel verwurstet, ist ein Weiterlesen für mich völlig sinnlos. Wirkt auf mich unseriös und wie clickbait-„Journalismus“.
Aber der Gedanke ist wunderschön, dass Menschen sich wieder mehr auf tiefe Verbindungen einlassen können!
*****_68 Mann
8.550 Beiträge
Als wenn das neu wäre ...
Die üblichen Gesuche der Menschen nur neu verpackt ...
Es wird sich rein gar nichts ändern ...

Al
****ody Mann
11.655 Beiträge
Themenersteller 
Was ich bei diesem Artikel zumindest für voll nehme, ist die Wahrnehmung von unsicheren Zeiten. Ich kann mir vorstellen, dass es ein verstärktes Bedürfnis nach Sicherheit und Verbindlichkeit in Beziehungen gibt. Dafür bräuchte ich nicht die Zahlen der Befragung.
*******ssa Frau
5.199 Beiträge
Ich hab den Gedanken öfter seit einiger Zeit, wie schön es doch vielleicht wäre, einfach in einer ganz normalen Beziehung zu leben die auf Alltag basiert - ich sehne mich immer öfter nach ganz banal wirkenden Momenten wie "müssen wir noch einkaufen?", "was gucken wir heute Abend? oder "komm kuscheln".

Je krisenreicher die Zeiten sind und werden, um so weniger hilft mal wieder in Club zu gehen, mal wieder eine Session erleben, der Spaß ist seltener geworden, nicht mehr so intensiv, und "Angebote" = neue Kontakte immer oberflächlicher -
wärmt irgendwie nicht.
*********lerin Frau
2.006 Beiträge
Glaubt Ihr, dass die Zukunft wieder der klassischen Liebesbeziehung mit mehr Vertrauen, Loyalität, tiefer Liebe und weniger Abenteuer gehört, habt Ihr diesen Trend schon bemerkt?

Zu einer "klassischen Liebesbeziehung" gehören streng genommen klassischerweise auch Fremdgehen, Auseinanderleben, Zusammenbleiben aus pragmatischen Gründen.
Insofern hoffe ich persönlich, dass es keine Rückentwicklung in diese illusorische Art von Beziehung gibt, sondern dass es in Zukunft mehr und mehr auch Dinge wie Persönlichkeitsentwicklung, (wenn notwendig) Therapie, individuelle Lösungen abseits der ausgetretenen Pfade bis hin zu funktionierenden(!) und verbindlichen offenen und polyamoren Beziehungen geben wird.

Mein derzeitiges Erleben ist aber eher, dass das noch ein sehr langer Weg sein wird. Lügen, Ghosting, unverbindlich mitgenommener Sex, unverarbeitete Bindungsstörungen sind leider noch absolut verbreitet.
****az Mann
4.349 Beiträge
Du hättest ja mal ruhig die Stelle zitieren können, in der es um diesen Trend geht.
*******corn
2.197 Beiträge
ich mag den Link eigentlich auch nicht anklicken
****87 Frau
4.079 Beiträge
Ich dachte bei Bravehearting jetzt eher daran dass man sich blau/weiße Schminke ins Gesicht schmiert und sich wie ein Schotte verkleidet *rotfl* .

Spaß beiseite....ich denke nicht dass der Wunsch nach ner stabilen Partnerschaft ein Trend ist.
Glaub das kam noch nie aus der "Mode". Wer lässt sich schon freiwillig lieber benchen, bread crumben, ghosten oder wie der ganze andere Kram noch so heißt
*********eams Mann
296 Beiträge
Nach dem ich zweimal "toxisch" gelesen hatte, war der Beitrag eigentlich schon für mich durch. Aber ich habe dann doch noch verstehen können, dass die gute alte Liebesbeziehung jetzt mit einem neuen, griffigen Begriff garniert wird.

Das könnte funktionieren. Ich denke, es gibt auch Leute, die würden sich sonst was antun, wenn es nur modern, hip oder woke klingt.

Also, warum noch verzweifelt und erfolglos Liebe suchen? Wenn man doch demnächst im Internet von Braveheartern nur so überrannt wird. *g*
****ody Mann
11.655 Beiträge
Themenersteller 
@*********lerin Wenn es tatsächlich diesen Trend gibt, glaube ich a) dass ihm eh nicht alle folgen und es b) genug Menschen gibt, die das "antiquierte Beziehungsmodell" neudenken und mit mehr Intensität und Tiefe füllen können.
*********0966 Mann
3.143 Beiträge
Das wäre doch ein positiver Trend zurück zu gewissen Werten die sich bewährt hatten.
Ich bin dabei.
****87 Frau
4.079 Beiträge
Das Krux an der Sache ist jedoch; nur weil man sich eine stabile Beziehung wünscht, wird man dadurch nicht automatisch beziehungsfähiger
****_62 Mann
157 Beiträge
Zitat von *********lerin:
Zu einer "klassischen Liebesbeziehung" gehören streng genommen klassischerweise auch Fremdgehen, Auseinanderleben, Zusammenbleiben aus pragmatischen Gründen.
Eben.

Wobei man nicht vergessen sollte das im Joy und auf ähnlichen Plattformen wenn überhaupt 10 von 65 Millionen Deutschen (ohne Kinder) gelistet sind. Zieht man alle Karteileichen und jene die nicht wirklich an anderen Rollenmodellen interessiert sind ab, verbleiben wenn überhaupt noch 5-6 Millionen.
Und davon wiederum ein erheblicher Teil der - wie Forenbeiträge immer wieder zeigen - nur ans *popp* mit Freidenkern hofft, ansonsten aber von seiner Grundeinstellung her in den 50er Jahren lebt.

Das alte Stino-Denken ist aus meiner Sicht im übergroßen Teil der Gesellschaft weiterhin verankert. Man geht lieber Fremd, statt in Achtung des Partners/der Partnerin eine Offene Beziehung zu vereinbaren, oder gemeinsam Fremde Haut zu genießen, etc.

Bravehearting ist auch meiner Sicht nur ein (un)schönes neues Wort für etwas das nie aus der Gesellschaft verschwunden ist, denn nach einer gewissen Sicherheit und Wärme dürften sich selbst die allermeisten unter den Freidenkern sehnen.

Zitat von *******ssa:
Ich hab den Gedanken öfter seit einiger Zeit, wie schön es doch vielleicht wäre, einfach in einer ganz normalen Beziehung zu leben die auf Alltag basiert - ich sehne mich immer öfter nach ganz banal wirkenden Momenten wie "müssen wir noch einkaufen?", "was gucken wir heute Abend? oder "komm kuscheln".
Wünsche ich mir in gewisser Hinsicht auch und finde daran nix aber auch gar nix falsch.
Im Übrigen denke ich das selbst die aktivsten Swingerpaare sich gelegentlich auch um schnöde Dinge, wie den Haushalt, Einkaufen, Job(s) etc. kümmern müssen. *zwinker*
******yze Frau
568 Beiträge
Zitat von ****ody:
Was ich bei diesem Artikel zumindest für voll nehme, ist die Wahrnehmung von unsicheren Zeiten. Ich kann mir vorstellen, dass es ein verstärktes Bedürfnis nach Sicherheit und Verbindlichkeit in Beziehungen gibt. Dafür bräuchte ich nicht die Zahlen der Befragung.

Auf jeden Fall ist die aktuelle "Lage" ein Grund für das Streben nach Sicherheit und fixen Beziehungen. Für mich jedoch die falsche Grundlage mich für jemanden zu entscheiden oder aus Ängsten eine Beziehung zu führen. Unabhängigkeit ist ein sehr hoher Wert für mich und macht mich freier in der Wahl des richtigen Partners. Eine Liebesbeziehung sollte nie auf Ängsten basieren, weder auf Zukunftsangst noch Bindungsangst, die Gefühle sollten schon bedingungslos sein. Nun stellt sich daraufhin die Frage: Wie entstehen Gefühle, wann sind sie "echt"? Und das kann jeder nur für sich selbst beurteilen...
******yze Frau
568 Beiträge
[quote="Grenzwandlerin,p56367612,0"
Zu einer "klassischen Liebesbeziehung" gehören streng genommen klassischerweise auch Fremdgehen, Auseinanderleben, Zusammenbleiben aus pragmatischen Gründen.
Insofern hoffe ich persönlich, dass es keine Rückentwicklung in diese illusorische Art von Beziehung gibt, sondern dass es in Zukunft mehr und mehr auch Dinge wie Persönlichkeitsentwicklung, (wenn notwendig) Therapie, individuelle Lösungen abseits der ausgetretenen Pfade bis hin zu funktionierenden(!) und verbindlichen offenen und polyamoren Beziehungen geben wird.

Dann lass klassisch weg. Nicht zu jeder Liebesbeziehung gehört Fremdgehen ect. dazu und nicht zu jeder offenen oder polyamoren Beziehung Verbindlichkeit.
*******ssa Frau
5.199 Beiträge
Zitat von ******yze:
Zitat von ****ody:
Was ich bei diesem Artikel zumindest für voll nehme, ist die Wahrnehmung von unsicheren Zeiten. Ich kann mir vorstellen, dass es ein verstärktes Bedürfnis nach Sicherheit und Verbindlichkeit in Beziehungen gibt. Dafür bräuchte ich nicht die Zahlen der Befragung.

Auf jeden Fall ist die aktuelle "Lage" ein Grund für das Streben nach Sicherheit und fixen Beziehungen. Für mich jedoch die falsche Grundlage mich für jemanden zu entscheiden oder aus Ängsten eine Beziehung zu führen. Unabhängigkeit ist ein sehr hoher Wert für mich und macht mich freier in der Wahl des richtigen Partners. Eine Liebesbeziehung sollte nie auf Ängsten basieren, weder auf Zukunftsangst noch Bindungsangst, die Gefühle sollten schon bedingungslos sein. Nun stellt sich daraufhin die Frage: Wie entstehen Gefühle, wann sind sie "echt"? Und das kann jeder nur für sich selbst beurteilen...

ich denke es geht nicht darum aus einem erhöhten Sicherheitsbedürfnis eine Beziehung einzugehen, sondern Krisen den verlorengegangenen Wunsch danach vielleicht verstärken.
****ody Mann
11.655 Beiträge
Themenersteller 
Dass nicht jeder, der sich eine stabile, verbindliche Beziehung wünscht, auch weiß, wie das funktioniert, ist mir sonnenklar. Fremdgehen beispielsweise gehört aus meiner Sicht eben nicht dazu. Und Angst, irgendwann abgehängt und alleine dazustehen, ist ein schlechtes Motiv dafür.
****87 Frau
4.079 Beiträge
Zitat von *******Two:
Komisch, ich habe das schon immer als selbstverständlich angesehen und nicht als einen Trend (schon gar nicht als brandneuen Trend). Ist irgendwas an mir vorbeigegangen? *sarkasmus*
Ich irgendwie auch. Vielleicht sind wir einfach nicht cool? Ich hatte immer so den Eindruck dass Menschen in ihren 30 ern spätestens gerne "sesshaft" werden wollten. Und die Petra sagt das wäre jetzt ein neues Phänomen.
********aika Frau
1.406 Beiträge
Bei mir war das auch schon immer so.
******yze Frau
568 Beiträge
Zitat von *******ssa:
Zitat von ******yze:
Zitat von ****ody:
Was ich bei diesem Artikel zumindest für voll nehme, ist die Wahrnehmung von unsicheren Zeiten. Ich kann mir vorstellen, dass es ein verstärktes Bedürfnis nach Sicherheit und Verbindlichkeit in Beziehungen gibt. Dafür bräuchte ich nicht die Zahlen der Befragung.

Auf jeden Fall ist die aktuelle "Lage" ein Grund für das Streben nach Sicherheit und fixen Beziehungen. Für mich jedoch die falsche Grundlage mich für jemanden zu entscheiden oder aus Ängsten eine Beziehung zu führen. Unabhängigkeit ist ein sehr hoher Wert für mich und macht mich freier in der Wahl des richtigen Partners. Eine Liebesbeziehung sollte nie auf Ängsten basieren, weder auf Zukunftsangst noch Bindungsangst, die Gefühle sollten schon bedingungslos sein. Nun stellt sich daraufhin die Frage: Wie entstehen Gefühle, wann sind sie "echt"? Und das kann jeder nur für sich selbst beurteilen...

ich denke es geht nicht darum aus einem erhöhten Sicherheitsbedürfnis eine Beziehung einzugehen, sondern Krisen den verlorengegangenen Wunsch danach vielleicht verstärken.

Da denke ich drüber nach. Hängt aber dennoch zusammen.
****ody Mann
11.655 Beiträge
Themenersteller 
Während Corona hatten fast alle irgendwie Stress. Ich habe zu der Zeit nicht die Vielfalt vermisst, bei mir war es die Verlässlichkeit.
****87 Frau
4.079 Beiträge
Zitat von *******ssa:
ich denke es geht nicht darum aus einem erhöhten Sicherheitsbedürfnis eine Beziehung einzugehen, sondern Krisen den verlorengegangenen Wunsch danach vielleicht verstärken.
Führen gesellschaftliche Krisen zu einem erhöhten Bedürfnis nach Sicherheit?
Das würde ich bejahen.
Sicherheit in welcher Form ....? Das denke ich ist eher die Frage.
Ökonomische Sicherheit...das ganz bestimmt. Finanziell abgesichert zu sein lässt einen schon mal viel ruhiger schlafen.
Aber ob es sich auf das bevorzugte Partnerschaftsmodell bzw auf den Beziehungswunsch auswirkt. Wieso sollte das so sein? Macht für mich irgendwie keinen Sinn.
Außer man braucht nen "Versorger/In"
*******ssa Frau
5.199 Beiträge
Zitat von ********aika:
Bei mir war das auch schon immer so.

Wir gehören aber auch einer anderen Generation an - finde ich einen nicht unwichtigen Faktor - wo daten 'sich verabreden' hieß und 'mein Freund' Partner und nichts weiter mit + usw. war.

Das Internet heutzutage befriedigt die schnelle Lust und dann vielleicht mal gucken ob mehr draus wird - und früher eher erst Sympathie, dann verliebt sein, dann Alltag, und der erste Sex war die Krönung sozusagen.
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