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Lust und Wahrheit in der verbalen Erniedrigung

*********iette Frau
4.487 Beiträge
„läufige Hündin“ ist ein gutes Beispiel - das ist auch sowas, wo ich wohlig schnurren könnte.
Darauf habe ich meinen Herrn vor einigen Jahren womöglich sogar selbst gebracht, weil ich ihm damals ganz beschämt gesagt habe, dass ich mich gerade wie eine läufige Hündin fühle. Kurz darauf gab es als Weihnachtsgeschenk eine bestickte Hundedecke, eine Kette für die Wand und die Anweisung, dass ich meine täglichen Aufgaben künftig an der Kette auf der Decke erledige „wie es sich für eine läufige Hündin gehört“.
Den Zettel mit der Anweisung habe ich kürzlich beim Aufräumen wiedergefunden und wollte gleich wieder wohlig schnurren…. *happy*
********e_13 Frau
366 Beiträge
Verbale Erniedrigung löst bei mir gar nichts aus
*****sin Mann
7.891 Beiträge
Zitat von ********e_13:
Verbale Erniedrigung löst bei mir gar nichts aus
Bei mir im Gegensatz schon etwas: einen (negativen) Trigger. Aber auf jedenfall keinen Kick oder so...
Was mich kickt ist einfach der Tanz auf dem Drahtseil zwischen was ist noch Erniedrigung und wo ist die Grenze der Beleidigung.
Ihre Augen sind da der doppelte Boden der mir den Weg zur Grenze zeigt.
Sehr interessantes Thema

Und gut zu erkennen, dass eigentlich niemand "wirklich" erniedrigt werden möchte.


Sowas wie "meine kleine Schlampe" find ich z.b. eher als Kosename, im richtigen Kontext.
Eine liebevolle Erniedrigung.

Hingegen "du dreckige Hure" oder sowas... empfinde ich aggressiv und unangenehm abwertend.
*********Koala Paar
11.571 Beiträge
@*********rella
Also Dreckstück mag ich persönlich durchaus auch. Und auch dreckige Hure ginge, wenn mein Herr das sagt.

Sie
*******mlos Frau
2.472 Beiträge
Es besteht da ein riesiger Unterschied beim setting...

er packt mir in den Nacken und drückt mich lansam da hin, wo er mich hin haben will ,
sagt leise aber gut verständlich was er jetzt von mir erwartet und beschreibt das was
ich jetzt für ihn sein soll mit nur einem Wort....

Damit kann ich gut umgehen , ich will das selbst auch sein will ihm dienen und ihn bedienen..

Das liesse ich mir von einem anderen so nicht gefallen ... da fehlt mir die Würdigung des
würdelosen Verhaltens mir gegenüber. ..für ihn und bei ihm bin ich die und kann es gut sein
Das ist personenbezogen und nicht für jeden zu haben..es macht mich glücklich wenn er glücklich ist..und fremde dritte interessieren mich da nicht..
Zitat von *****kua:
Ich mag ja beflissene Subs. Denen kann man so richtig schön eins mitgeben, dass sie‘s trotz aller Vollmundigkeit einfach nicht bringen.
Gibt ja meistens ein zentrales Thema, bei dem man nie genug war. Bei Mutti, der Kindergärtnerin oder der ersten Liebe.

Da bin ich gut im Rausfinden. Und daran arbeiten wir auf die fieseste Art. Darf mich und sich gerne dabei hassen. Und den Verstand anzweifeln. Und irgendwann hat der Zauberwürfel geordnete Farben, klackt halt nervös etliche Male bis dahin.
Geht gar nicht um böse Worte. Sondern um die richtigen. 😁

Mir gibt es Seelenfrieden. Weil wieder einer dieser Loser Einsicht erlangt hat.

Interessanter Ansatz. Ich habe das auch sehr gerne gemacht, mit dem gleichen Ergebnis, nur nie im sexuellen Zusammenhang. Das Problem war aber immer, dass es hierbei um Rache geht und viele seelische Leichen zurücklässt. Kein guter Stil.
****ria Frau
220 Beiträge
Demütigung und Erniedrigung sind für mein persönliches DS zentral. Was @*******r_73 sagt - dieses „"verstehen/akzeptieren" seitens der sub wenn der Herr bewertet und beurteilt, macht für mich den Kern des Machtgefälles aus.

Und da gibt es auch keinen Bereich, den er ausspart, weder mein Aussehen, noch Fähigkeiten oder Charakter. Ich nehme das an und akzeptiere es. Es ist verunsichernd, aber da er auch liebende Worte für mich hat und den Kontakt bisher nicht abgebrochen hat, fühle ich mich MIT meinen „Mängeln“ als sub gewollt.

Aber ich will das nicht schönreden - ja, das führt zu hoher Abhängigkeit und ab und an auch dazu, dass sich Unstimmigkeiten zu Katastrophen auswachsen können. Es fehlt das Grundgefühl von Sicherheit in der Beziehung. Aber augenscheinlich will ich mich genau dem aussetzen.
********ld74 Mann
25 Beiträge
Ein spannendes und sensibles Thema!

Jeder hat dazu seine eigenen Empfindungen.
Im großen und ganzen aber, was auch meine eigene persönliche Meinung ist:

Persönliches muss außen vor bleiben. Also Sachen wie „dumm, fett usw.“ weil es Nachwirkungen haben kann.

Im Spiel die Partnerin als „meine Lustsau, schwanzgeil, dauernass usw.“ zu bezeichnen, also was sich rein auf das Spiel und die Situation beschränkt, das mache ich gerne und wurde bisher auch situationsbezogen gerne angenommen.

Abweichungen wer was mag, gibt es natürlich immer. Aber ich denke der allgemeine Tenor geht schon die von mir beschriebene Richtung…
*********iette Frau
4.487 Beiträge
Zitat von ****ria:

Und da gibt es auch keinen Bereich, den er ausspart, weder mein Aussehen, noch Fähigkeiten oder Charakter. Ich nehme das an und akzeptiere es. Es ist verunsichernd, aber da er auch liebende Worte für mich hat und den Kontakt bisher nicht abgebrochen hat, fühle ich mich MIT meinen „Mängeln“ als sub gewollt.

So geht es mir auch - aber was er sagt, sind eben dann „echte“ Dinge. Ich verstehe es so, dass das bei euch auch so ist? Also „echte Mängel“ sozusagen, nix ausgedachtes? (Hoffe es ist verständlich, was ich meine? *augenzu* )
****ria Frau
220 Beiträge
Ja, @*********iette, echte Dinge. „Ausgedachtes“ würde in dem Zusammenhang für mich auch keinen Sinn machen.

Und es sind gar nicht große „Beschimpfungen“, die meiner Erfahrung nach am meisten treffen. Eher so etwas wie „Du hast Dir auch schon mal mehr Mühe gegeben“ oder „warum kann es mit Dir nicht einfacher sein“ - das sind seelische Ohrfeigen, die wirklich sitzen.

Wobei Vieles auf zwei Ebenen schwingt: auch wenn er Makel meines Körpers benennt, so verschafft ihm mein Körper zugleich auch Lust. Wenn er mich wertlos nennt, ist das wahr und zugleich bin ich doch wertvoll - weil er bestimmt, was Wert hat und er mir Wert verleiht.

Oft sind zwei gegensätzliche Dinge gleichzeitig wahr - aber als DSler ist man oftmals ja gewöhnt, in Paradoxen zu leben *zwinker*
****eis Frau
1.240 Beiträge
riparia, das kann ich gut nachvollziehen.

Was ich bedenklich finde, sind deine Worte über die fehlenden Sicherheit in der Beziehung.
****ria Frau
220 Beiträge
Danke @****eis.

Habe ich eine Sehnsucht nach Sicherheit mit ihm? Ja.
Würde unsere Beziehung durch eine solche Sicherheit intensiviert, gestärkt werden? Nein.

Ich habe andere Häfen im Leben, sonst könnte ich das mit ihm so nicht leben. Und vor allem habe ich einen starken seelischen Masochismus und bin dankbar, jemanden gefunden zu haben, den das nicht schreckt.

Es ist keinesfalls so, dass er das Arschloch ist, das mich quält. Ja nein okay, er ist das Arschloch, das mich quält, und das gerne *zwinker*
Es ist eher so, dass er immer mal staunend vor meinen Abgründen steht und ich mich erklären muss *g*

Und ich liebe meine Abgründe, deswegen nehme ich die Unsicherheit in Kauf. The price I got to pay.
****eis Frau
1.240 Beiträge
Wenn du das so handhaben kannst, passt es ohnedies!

Die Abgründe sind ja ein riesiger Breeich, das kenne ich auch! *g*

Alles Gute!
****eis Frau
1.240 Beiträge
Ich habe alles mit großem Interesse gelesen. Und hoffe, dass noch Beiträäge kommen.
Das Thema ist äußerst vielfältig und wird unterschiedlich gelebt.

Beim Thema, womit kann man demütigen, habe ich festgestellt, dass sich das im Laufe der Jahre änderte. Vermutlich durch die zunehmende Vertrautheit ist jetzt víel mehr möglich als früher. Ich meine nicht nur Fantasie, wie brody schreibt.
Vielleicht ist es aber auch der Wunsch nach Steigerung, der auch bei anderen Sachen z.B. beim RS, auftaucht.

Kennt dass jemand so?
*********iette Frau
4.487 Beiträge
Zitat von ****eis:

Beim Thema, womit kann man demütigen, habe ich festgestellt, dass sich das im Laufe der Jahre änderte. Vermutlich durch die zunehmende Vertrautheit ist jetzt víel mehr möglich als früher.

Ja, absolut. Ist bei mir auch so. Anfangs war ich deutlich empfindlicher und auch viel schneller in Selbstzweifeln - heute geht da viel mehr und selbst wenn mich etwas trifft, bin ich da ziemlich entspannt.
****eis Frau
1.240 Beiträge
Treffen soll es ja, ähnlich wie die Peitsche. Aber ohne schädliche Nachwirkungen!
****hen Mann
71 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ****ev:
Zitat von ImapUkua:„Ich mag ja beflissene Subs. Denen kann man so richtig schön eins mitgeben, dass sie‘s trotz aller Vollmundigkeit einfach nicht bringen.
Gibt ja meistens ein zentrales Thema, bei dem man nie genug war. Bei Mutti, der Kindergärtnerin oder der ersten Liebe.

Da bin ich gut im Rausfinden. Und daran arbeiten wir auf die fieseste Art. Darf mich und sich gerne dabei hassen. Und den Verstand anzweifeln. Und irgendwann hat der Zauberwürfel geordnete Farben, klackt halt nervös etliche Male bis dahin.
Geht gar nicht um böse Worte. Sondern um die richtigen. 😁

Mir gibt es Seelenfrieden. Weil wieder einer dieser Loser Einsicht erlangt hat.
Interessanter Ansatz. Ich habe das auch sehr gerne gemacht, mit dem gleichen Ergebnis, nur nie im sexuellen Zusammenhang. Das Problem war aber immer, dass es hierbei um Rache geht und viele seelische Leichen zurücklässt. Kein guter Stil.

Ich möchte hier kurz dazwischenfunken, da ich den Beitrag von ImapUkua sehr sehr gut finde und meiner Ansicht nach zu Unrecht kritisiert wird. Ein großes Dankeschön hierfür!
Hier macht sich jemand wirklich Gedanken, welche Wahrheiten ausgesprochen werden und ins Mark treffen. Schließlich soll das ja auch der Sinn sein, dass Sub (hier als Loser bezeichnet) sich darüber Gedanken machen kann und es auch, wenn möglich, verbessern kann. Ausgedachtes ist meiner Ansicht nach, wenig sinnvoll. Ich könnte damit nichts anfangen, da ich ja wüsste, es trifft nicht zu.
****ely Frau
1.411 Beiträge
Erniedrigung über Kindheitstraumen sind meiner Meinung absolut Tabu. Außer es wurde vorher anders abgesprochen.

Zitat von ****hen:

Hier macht sich jemand wirklich Gedanken, welche Wahrheiten ausgesprochen werden und ins Mark treffen. Schließlich soll das ja auch der Sinn sein, dass Sub (hier als Loser bezeichnet) sich darüber Gedanken machen kann und es auch, wenn möglich, verbessern kann. Ausgedachtes ist meiner Ansicht nach, wenig sinnvoll. Ich könnte damit nichts anfangen, da ich ja wüsste, es trifft nicht zu.

Ich denke, die wenigsten Doms sind psychologisch so geschult, dass sie sich an solche Themen heranwagen sollten. Wenn da etwas im Kopf von Sub losgetreten wird, kann das eine Laie doch gar nicht mehr kontrollieren.
Um solche Doms würde ich einen riesengroßen Bogen machen.
****ria Frau
220 Beiträge
„Du bist nicht gut genug“, „Du schaffst das eh nicht“, „Du zählst hier nicht, stell Dich mal schön hinten an“ - alles Sätze aus meiner Kindheit. Ob das nun traumatisch war, kommt wahrscheinlich drauf an, welche Therapeut*in man fragt *zwinker*

Aber wenn Dom mit ebensolchen Sätzen etwas lostritt, dann ist es doch meine Verantwortung als sub, das zu bemerken und zu kommunizieren. Und wenn er das dann weiß und bewusst einsetzt, verbindet es mehr als es trennt.

Denn im Gegensatz zur Kindheit gibt es erstens ein Auffangen zu zweit und zweitens ein erwachsenes Ich, das nicht mehr in dem Maße abhängig ist wie in der Kindheit, und das deshalb auch allein ganz anders reflektieren kann.

Bei solchen Themen ist meiner Meinung nach der Dom nicht alleine in der Verantwortung. Ich lasse seine Worte ja BEWUSST an mich heran. Zeige meine Achillesferse … sage ihm was wehtut und was nicht … bitte ihn, mir wehzutun … es ist ein gemeinsamer Weg.
****hen Mann
71 Beiträge
Themenersteller 
Ich denke, es ist wichtig, dass Sub zuvor dafür bereit ist.
Eine Erniedrigung kann auch wiederum stärken, das Bewusstsein schärfen und angenommen werden.
Nach dem Motto "ja, ich bin so und stehe dazu" oder wenn man selbst nicht damit zufrieden ist, so kann man es auch ändern.

Wir haben meiner Ansicht nach auch noch zu wenig über den dominanten Part gesprochen. Hier geht es ja auch um die Zufriedenheit des Dom und ich denke ImapUkua hatte ihren Spaß.
Zitat von ****hen:
Zitat von ****ev:
Zitat von ImapUkua:„Ich mag ja beflissene Subs. Denen kann man so richtig schön eins mitgeben, dass sie‘s trotz aller Vollmundigkeit einfach nicht bringen.
Gibt ja meistens ein zentrales Thema, bei dem man nie genug war. Bei Mutti, der Kindergärtnerin oder der ersten Liebe.

Da bin ich gut im Rausfinden. Und daran arbeiten wir auf die fieseste Art. Darf mich und sich gerne dabei hassen. Und den Verstand anzweifeln. Und irgendwann hat der Zauberwürfel geordnete Farben, klackt halt nervös etliche Male bis dahin.
Geht gar nicht um böse Worte. Sondern um die richtigen. 😁

Mir gibt es Seelenfrieden. Weil wieder einer dieser Loser Einsicht erlangt hat.
Interessanter Ansatz. Ich habe das auch sehr gerne gemacht, mit dem gleichen Ergebnis, nur nie im sexuellen Zusammenhang. Das Problem war aber immer, dass es hierbei um Rache geht und viele seelische Leichen zurücklässt. Kein guter Stil.

Ich möchte hier kurz dazwischenfunken, da ich den Beitrag von ImapUkua sehr sehr gut finde und meiner Ansicht nach zu Unrecht kritisiert wird. Ein großes Dankeschön hierfür!
Hier macht sich jemand wirklich Gedanken, welche Wahrheiten ausgesprochen werden und ins Mark treffen. Schließlich soll das ja auch der Sinn sein, dass Sub (hier als Loser bezeichnet) sich darüber Gedanken machen kann und es auch, wenn möglich, verbessern kann. Ausgedachtes ist meiner Ansicht nach, wenig sinnvoll. Ich könnte damit nichts anfangen, da ich ja wüsste, es trifft nicht zu.

Das war keine Kritik, sondern eine Feststellung meiner eigenen Erfahrung mit der Erläuterung, warum ich das gemacht habe und teilweise (vereinzelt) heute noch mache. Ob @*****kua aus den gleichen Gründen so handelt weiß ich natürlich nicht.
*****kua Frau
4.301 Beiträge
JOY-Angels 
Ganz richtig, nichts weißt du.

An alle BedenkenträgerInnen: allen Beteiligten geht es hervorragend.
Es ist ihr Kink und ich hab Freude drin, den zu entwickeln. Aber nur bei Leuten, über die ich einiges bereits weiß.

Es braucht dazu auch weder eine „psychiologische Schulung“ *umpf* , noch eine spezielle Soziopathologie meinerseits.
Weil - über allen „Behandlungen“ liegt mein Interesse an deren Wohlergehen.
****hen Mann
71 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *****kua:

Es braucht dazu auch weder eine „psychiologische Schulung“ *umpf* , noch eine spezielle Soziopathologie meinerseits.
Weil - über allen „Behandlungen“ liegt mein Interesse an deren Wohlergehen.

richtig, einfach ein bisschen Gedanken machen um die Persönlichkeit des Gegenübers reicht da schon.

Übrigens bin ich jetzt schon großer Fan von ImapUkua. *top*
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