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Antidepressiva minimiert Zärtlichkeiten?

******_me Frau
7.281 Beiträge
Vielleicht machst du mal einen Termin bei ihrem Hausarzt für dich allein und beredest mit ihm das Problem.

Es kann ja nicht sein, dass der Hausarzt über Jahre hinweg Tabletten verschreibt, ohne Erfolg. Hausärzte dürfen aber generell nur bestimmte Medikamente verschreiben. Es kann also sein, dass es eh nicht die besten für deine Frau sind.

Vielleicht kann der Hausarzt hier mit auf deine Frau einwirken, sich nochmal in eine Therapie zu begeben
**********curl2 Frau
51 Beiträge
Antidepressiva sollen den Emotionen die Spitzen und Täler nehmen, was bleibt ist relativ stumpfer Einheitsbrei. Um Phasen im Leben beruhigt zu bekommen ist es sicherlich sinnvoll. Auf Dauer leider nicht. Die therapeutische Arbeit nimmt einem niemand ab und sie ist mehr als anstrengend und schmerzhaft. Aber das einzigste Mittel um langfristig mit seiner psychischen Erkrankung ein Leben zu führen was diesen Namen auch verdient. Ohne Mut und Eier geht es leider nicht.
Deine Frau muss die Verantwortung für sich und ihre Familie sehen und sich langsam aber sicher Richtung Therapie öffnen.
*****145 Mann
26 Beiträge
Themenersteller 
Ich danke euch allen für die vielen Ratschläge und Beiträge. Ich werde mit meiner Frau nochmals über alles reden und sie ermutigen zu ihrem Psychiater zu gehen und sich beraten zu lassen.
*******B_71 Mann
150 Beiträge
Hallo zusammen. Wenn Ihr möchtet, werde ich es mal aus meiner Sicht schildern. Wäre das okay für Euch? Ich hoffe auch, es triggert keinen? Wenn ja, liest nicht weiter, bitte.
Zur Vorgeschichte: ich stamme aus einer Alkoholikerfamilie, wurde verprügelt, gedemütigt, mit blauen Augen, blauen Flecken zur Schule usw... Bin jetzt das 3. Mal in Therapie (stationär) und auch ambulant in Behandlung. Soweit dazu.
Spricht deine Frau darüber, warum sie Angst und Panikattacken hatte und hat? Was sind die Punkte, die das auslösen? Habt ihr schon mal arüber gesprochen, eine stationäre Aufnahme in Betracht zu ziehen?
Ich bin jetzt das 2. Mal verheiratet, meine erste Ehe war am Ende schlimm, da es auch keine Zärtlichkeiten, Sex, Kuscheln oder Küssen gab; das World of Warcraft war ihr wichtiger als unsere Kinder und ich.
Meine Frau ist das Verständnis in Person, sie ist das Beste, was mir je passiert ist. Ich habe Panikattacken, Ängste, leide an PTBS und bin mit meinen Gefühlen ein Auf und Ab. Schlafstörungen. Daher kann ich nachfühlen, wie es ist! Für euch beide. Aber ihr möchtet bitte BEIDE professionelle Hilfe annehmen. Es belastet dich und deine Frau. Es wäre schade, wenn es auseinander brechen würde. Für euch und eure Kinder! Nur irgendwann gehts nicht mehr, jemand zieht die Reissleine. Rede mit deiner Frau; ihr habt aus Liebe geheiratet und Kinder bekommen. Gebt bitte BEIDE nicht auf.
Meine Gedanken sind bei euch!
Das Thema hab ich ähnlich durch, allerdings als Patient. Zunächst Depressionen und dann auch iwann Angst und Panik.

Meine damalige Partnerin hat sich nach 6 Jahren, davon 4 Jahre zusammenlebend, getrennt, weil sie es nicht mehr ausgehalten hat.

Da bin ich mit Escitalopram und Selbstreflexion in den Kampf gezogen. VIEL Selbstreflexion und VIELE Schritte um den Wiesensee.
Die Antidepressiva haben abgestumpft. Erst bei einem Viertel der Normaldosis habe ich iwann wieder Freude empfunden.
Die Tabletten alleine holen dich da nicht raus. Die dämpfen nur die Symptome.

Heute gehts mir wesentlich besser und ich bin wieder frei von Antidepressiva und muss klar sagen, dass ich meine Expartnerin im Nachhinein verstehen kann. Ich hätte auch nicht mehr mit mir zsm leben wollen.

Als ehemaliger Patient muss ich aber klar sagen, dass ich mir nur selbst helfen konnte. Niemand anderes. Die Trennung damals hat richtig weh getan, aber so war ich gezwungen, meiner Gefühlswelt auf den Grund zu gehen. Nur so hat man eine Chance da raus zu kommen.
Mit Partner ruht man sich eher darauf aus, dass man ja "versorgt" ist. Dann ist alles gut und kann so weiter machen.

Ich kann per Ferndiagnose natürlich absolut gar nichts dazu sagen, was deiner Frau zu raten ist, sondern dir nur ans Herz legen, an DEINE langfristige, psychische Gesundheit zu denken.

So egoistisch das auch im ersten Moment klingen mag.
Ich würde an der Stelle überlegen, was ich meinen Kindern vorleben will.
An etwas festhalten, in der Hoffnung, dass es eventuell irgendwann wieder besser werden könnte oder Initiative ergreifen um glücklich zu sein. Deinen Kindern kannst du dann auch noch ein guter Vater sein. Als erfüllter, glücklicher Mensch sogar noch besser.
****mi Frau
2.107 Beiträge
JOY-Angels 
Zitat von *******a69:
Das Thema hab ich ähnlich durch, allerdings als Patient. Zunächst Depressionen und dann auch iwann Angst und Panik.

Meine damalige Partnerin hat sich nach 6 Jahren, davon 4 Jahre zusammenlebend, getrennt, weil sie es nicht mehr ausgehalten hat.

Da bin ich mit Escitalopram und Selbstreflexion in den Kampf gezogen. VIEL Selbstreflexion und VIELE Schritte um den Wiesensee.
Die Antidepressiva haben abgestumpft. Erst bei einem Viertel der Normaldosis habe ich iwann wieder Freude empfunden.
Die Tabletten alleine holen dich da nicht raus. Die dämpfen nur die Symptome.

Heute gehts mir wesentlich besser und ich bin wieder frei von Antidepressiva und muss klar sagen, dass ich meine Expartnerin im Nachhinein verstehen kann. Ich hätte auch nicht mehr mit mir zsm leben wollen.

Als ehemaliger Patient muss ich aber klar sagen, dass ich mir nur selbst helfen konnte. Niemand anderes. Die Trennung damals hat richtig weh getan, aber so war ich gezwungen, meiner Gefühlswelt auf den Grund zu gehen. Nur so hat man eine Chance da raus zu kommen.
Mit Partner ruht man sich eher darauf aus, dass man ja "versorgt" ist. Dann ist alles gut und kann so weiter machen.

Ich kann per Ferndiagnose natürlich absolut gar nichts dazu sagen, was deiner Frau zu raten ist, sondern dir nur ans Herz legen, an DEINE langfristige, psychische Gesundheit zu denken.

So egoistisch das auch im ersten Moment klingen mag.
Ich würde an der Stelle überlegen, was ich meinen Kindern vorleben will.
An etwas festhalten, in der Hoffnung, dass es eventuell irgendwann wieder besser werden könnte oder Initiative ergreifen um glücklich zu sein. Deinen Kindern kannst du dann auch noch ein guter Vater sein. Als erfüllter, glücklicher Mensch sogar noch besser.

Wirklich sehr ehrlich und schön geschrieben, auch wenn es für den ersten Moment sehr hart klingt ist es so manchmal besser für beide Beteiligten, damit am Ende nicht beide daran zerbrechen und daran wachsen können… eine Trennung bedeutet ja auch nicht das man nicht trotzdem befreundet und gute Eltern sein kann….
Ich kanns ganz schwer beurteilen, was bei euch so los ist und weiß auch nicht, wie sie sich dir gegenüber sonst verhält, aber ich denke solange du so weiter machst, geht es für sie halt nunmal so weiter.
Es läuft ja.
Dass es so nicht läuft, musst du auf den Tisch bringen und die Konsequenzen wirst auch du alleine in die Wege leiten müssen, so hart das klingt 😬
Such das Gespräch und lass dich nicht abspeisen a la "friss oder stirb".
Klar ist, dass sie keinen Schalter umlegen kann, der sie aus dem Stehgreif glücklich, umgänglich und dauerfeucht macht. Das ist ein Weg den man geht. Und auf dem Weg gehts auch stellenweise mal einen Schritt zurück, bevor man wieder weiter kommt.
Wenn sie aber nicht losgeht, wird sie nie vorankommen.
Dann wirst du überlegen müssen, ob du mit versinken willst.
Mal ehrlich
Ich mag nein Leben bei friss oder stirb wäre sterben keine Option.

Aber klar Antidepressiva sind dazu da ein einigermaßen gleiches Gefühl zu erzeugen, da macht es schon Sinn die emotionalen Spitzen nach unten und oben zu brechen.
Was dann für Sex Karneval und Begräbnis eher hinderlich ist.

Aber auch von einer Depressiven Person muss man sich nicht alles gefallen lassen.
Es ist nicht einfach, weil es unterschiedliche Ansätze sind. Die ersten dienten dazu die PA zu minimieren, doch um diese zu therapieren, geht es nur ohne Tabletten, damit in die Angst / PA rein gegangen werden kann (Konfrontation). Jetzt die Depression. Das ist wieder eine andere Gefühlslage, ich spreche aus Erfahrung.

Auch wenn sie keine Therapie möchte, sollte sie mMn auf jeden Fall einen Psychiater aufsuchen, damit deine Frau ggf. neu eingestellt wird. Wichtig ist auch, das der Spiegel gerade am Anfang und später in größeren Abständen gemessen wird (machen viele Hausärzte nicht automatisch), der besagt, ob die Dosis überhaupt wirken kann.

Bei AD gibt es auch unterschiedliche, die entweder Abends genommen werden, um morgens frisch zu sein, oder morgens um in Gang zu kommen.

Mir ist es, nachdem ich einigermaßen oben auf war, auch viel leichter gefallen, aktiv für mich Hilfe zu suchen.
*****alS
7.353 Beiträge
Zitat von **********curl2:
Antidepressiva sollen den Emotionen die Spitzen und Täler nehmen, was bleibt ist relativ stumpfer Einheitsbrei.

Ich weiß, um ehrlich zu sein, nicht, woher du das nimmst. Aber SSRIs zum Beispiel heben die Menge an Serotonin im Synaptischen Spalt, was die Stimmung hebt und Angst- und Überforderungszustände dämpft. Langfristig wird durch Einnahme die Anzahl bestimmter Serotonin-Autorezeptoren, die die Bildung von neuem Serotonin hemmen, verringert, und so langfristig die Serotonin-Konzentration im ZNS erhöht. Sofern ich das richtig verstanden habe - ich bin weder Mediziner noch Humanbiologe.

Allerdings: es gibt Studien, die belegen, dass SSRIs tatsächlich auch Freude (nicht aber ALLE Emotionen) dämpfden können. Aber das ist eine Nebenwirkung - die ist zwar häufig, aber NICHT das, was passieren SOLL.
*********vers Frau
2.553 Beiträge
Ich würde es mit alternativen Heilmethoden probieren wie z.B. Craniosacral Therapie, Hypnose Therapie, Familienaufstellungen. Das sind ergänzende Therapien und vielleicht könnten später Medis reduziert werden.

Was DEINE Sexualität anbelangt würde ich nach einem Freipass von ihr fragen oder heimlich Dir das Fehlende auswärts holen. Warten auf bessere Zeiten ist in der Sache vermutlich vergebliche Müh.
Nur weil sie nicht mehr mag, kann sie von Dir nicht verlangen, dass Du auch sexlos lebst.

Ich habe einen Massageklient, der wegen seiner Frau schon seit 10 Jahren keinen Sex mehr hat, nun ist er Rentner, wollte sich das Fehlende endlich auswärts holen (z.B. im Puff) und nun kriegt er keinen mehr hoch. Na Bravo! Das zeigt: Mann weiss nie wie lange der Dödel noch seinen Mann steht, also besser das Sexleben geniessen solange es noch geht.
*****_54 Frau
10.634 Beiträge
Zitat von ******_me:
Es kann ja nicht sein, dass der Hausarzt über Jahre hinweg Tabletten verschreibt, ohne Erfolg.

Ist das denn "normal", dass Hausärzte jahrelang ohne ohne weitere Untersuchungen durch Fachärzte, ständig weiter Depressiva verschreiben?
**********curl2 Frau
51 Beiträge
Zitat von *****alS:
Zitat von **********curl2:
Antidepressiva sollen den Emotionen die Spitzen und Täler nehmen, was bleibt ist relativ stumpfer Einheitsbrei.

Ich weiß, um ehrlich zu sein, nicht, woher du das nimmst. Aber SSRIs zum Beispiel heben die Menge an Serotonin im Synaptischen Spalt, was die Stimmung hebt und Angst- und Überforderungszustände dämpft. Langfristig wird durch Einnahme die Anzahl bestimmter Serotonin-Autorezeptoren, die die Bildung von neuem Serotonin hemmen, verringert, und so langfristig die Serotonin-Konzentration im ZNS erhöht. Sofern ich das richtig verstanden habe - ich bin weder Mediziner noch Humanbiologe.

Allerdings: es gibt Studien, die belegen, dass SSRIs tatsächlich auch Freude (nicht aber ALLE Emotionen) dämpfden können. Aber das ist eine Nebenwirkung - die ist zwar häufig, aber NICHT das, was passieren SOLL.

Was willst du mir verklickern?
Wäre doch schön wenn wir uns um das Anliegen des TE kümmern anstatt Korinthenkakerei zu betreiben.
Ganz ehrlich, ich darf jetzt auch nicht fachlich auf das eingehen was du da von dir gegeben hast weil mir sonst sicherlich die Hutschnur platzt.
Bitte fühl dich wohl und beklugscheiße mich nicht derart unangenehm
********_BJs Frau
204 Beiträge
Zitat von *****_54:
Zitat von ******_me:
Es kann ja nicht sein, dass der Hausarzt über Jahre hinweg Tabletten verschreibt, ohne Erfolg.

Ist das denn "normal", dass Hausärzte jahrelang ohne ohne weitere Untersuchungen durch Fachärzte, ständig weiter Depressiva verschreiben?


Ja, in meinem Fall schon. Die untersucht nur alles halbe Jahr oder Jahr mal das Blut. Meine Dosis ist aber auch sehr niedrig.
*****alS
7.353 Beiträge
Zitat von *****_54:
Zitat von ******_me:
Es kann ja nicht sein, dass der Hausarzt über Jahre hinweg Tabletten verschreibt, ohne Erfolg.

Ist das denn "normal", dass Hausärzte jahrelang ohne ohne weitere Untersuchungen durch Fachärzte, ständig weiter Depressiva verschreiben?

Leider ja. Erstens verschreiben Hausärzte überhaupt oft Psychopharmaka, ohne wirklich Erfahrung damit zu haben, einfach nur nach Arzneimittelkatalog und dem Motto "Da steht, das hilft dagegen, also nehmen sie das mal!". Und Zweitens führen sie oft die Therapie fort, die ein Psychiater begonnen hat, ohne sich überhaupt damit auszukennen (oft sogar obwohl sie sich dabei unwohl fühlen, dass zu verschreiben), weil Psychiater sehr oft nicht rechtzeitig Termine frei haben und Leute deshalb damit zum Hausarzt müssen, wenn ihnen die Tabletten ausgehen - und dann nicht wieder zurück wechseln.
*****alS
7.353 Beiträge
Zitat von **********curl2:
Ganz ehrlich, ich darf jetzt auch nicht fachlich auf das eingehen was du da von dir gegeben hast weil mir sonst sicherlich die Hutschnur platzt.

Das tut einer Debatte natürlich gut, wenn man sachliche Argumente, die man offenbar hat, nicht einbringt, sondern stattdessen einfach nur auf "ich hab aber Recht, aber ich sag nicht wiesooooo, ellabätsch" beharrt, da bin ich absolut bei dir *zwinker*

Falls ich fachlich Unsinn erzählt habe, bitte korrigiere mich, wenn du hier medizinisches Wissen hast, das mir fehlt. Aber dann tu das bitte so, dass ich damit auch was anfangen und daraus lernen kann, und tu es anhand fundierter Tatsachen.
**********curl2 Frau
51 Beiträge
Falls ich fachlich Unsinn erzählt habe, bitte korrigiere mich, wenn du hier medizinisches Wissen hast, das mir fehlt. Aber dann tu das bitte so, dass ich damit auch was anfangen und daraus lernen kann, und tu es anhand fundierter Tatsachen.

Nö.
Ich befeuer nicht deine Diskussionslust und bilde dich auch nicht weiter.
Zitat von ********ul84:
Depressionen und zwei kleine Kinder...sie braucht also schon die ganze Lebenskraft um das zu schaffen und du willst jetzt auch noch was.
Nicht falsch verstehen ich schreibe hier aus Sicht einer Depressiven, gesunde Menschen können sich nicht vorstellen dass es schon anstrengend sein kann einfach nur aus dem Bett aufzustehen.

genau das. sie kann mithilfe der medikamente den alltag bewältigen. dass sie das erschöpft, ist kein wunder.

dass der TE den alltag da als reibungslos bezeichnet, find ich schon ne ziemliche nummer.

natürlich ist "nimm es hin oder geh" jetzt nicht die reaktion, die man sich wünscht, aber letzten endes ist es genau das. sie KANN nicht mehr leisten. reden hilft nicht. sie hat keine kraft, das ist teil der erkrankung.
gut möglich, dass eine trennung ein anstoß für sie wäre, den ernst der lage zu erkennen & sich zu bewegen.
*****145 Mann
26 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *********albe:
Zitat von ********ul84:
Depressionen und zwei kleine Kinder...sie braucht also schon die ganze Lebenskraft um das zu schaffen und du willst jetzt auch noch was.
Nicht falsch verstehen ich schreibe hier aus Sicht einer Depressiven, gesunde Menschen können sich nicht vorstellen dass es schon anstrengend sein kann einfach nur aus dem Bett aufzustehen.

genau das. sie kann mithilfe der medikamente den alltag bewältigen. dass sie das erschöpft, ist kein wunder.

dass der TE den alltag da als reibungslos bezeichnet, find ich schon ne ziemliche nummer.

natürlich ist "nimm es hin oder geh" jetzt nicht die reaktion, die man sich wünscht, aber letzten endes ist es genau das. sie KANN nicht mehr leisten. reden hilft nicht. sie hat keine kraft, das ist teil der erkrankung.
gut möglich, dass eine trennung ein anstoß für sie wäre, den ernst der lage zu erkennen & sich zu bewegen.

Also ich würde unseren Alltag schon als reibungslos beschreiben. Meine Frau ist voll berufstätig, wir haben ein Haus mit großem Grundstück was wir zusammen bewältigen meine Frau geht auf Partys. Also außer der Gefühlswelt und Sex ist bei meiner Frau eigentlich schon alles ziemlich wie immer.
Nur das sie nachts schlecht schläft und dafür tagsüber oft müde ist.
ja, weil das alles anstrengend ist. vollzeit arbeiten, kinder, haus. schon ohne depressionen.

& wenn es emotional nicht stimmt, wirds halt mit dem sex auch nix.
@*****145 streich Mal bitte das Wort „nur“. Schlecht zu schlafen kann und macht mitunter krank und müde tagsüber ist nicht unbedingt eine Folge davon.

Ich frag mal ganz konkret. Darf deine Frau denn krank sein? Dürfte sie sich hinsetzen und sagen, „ich will kann und mag nicht mehr“ und würdest du erst einmal alles alleine stemmen, oder forderst du sie auf etwas zu tun, sich nicht „hängen“ zu lassen?
*****145 Mann
26 Beiträge
Themenersteller 
Meine Frau kann sich Zeit nehmen wie sie will.
Ich nehme ihr ab was ich kann. Wäsche, Kinder, wir haben ne Putzfrau… wenn sie Ruhe will und braucht kann sie sich diese nehmen.
macht sie es auch?
*****145 Mann
26 Beiträge
Themenersteller 
Ja, am Beispiel heut ist mein Geburtstag. Meine Frau schläft, ist nicht schön aber kann sie machen wenn es ihr gut tut.
dann alles gute dir.

ich sag mal so: sie würde nicht schlafen, könnte es gar nicht, wenn ihr körper es nicht bräuchte.
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