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Was können nicht-behinderte Menschen verbessern? :)

****p35 Mann
6.786 Beiträge
Zitat von ******sin:
@****p35 : und Menschen mit Autismus sind oft sehr gut in Kreativität oder Naturwissenschaftler wegen ihrer andersartigen Denkweise und sie sind ehrlicher und damit auch wertvoll. ;)
Unbedingt! Danke, dass Du das noch ergänzt! *blume* Ich wollte ohnehin niemanden ausschließen mit den von mir aufgeführten Beispielen, nur mal den Focus exemplarisch-plakativ auch auf derzeit meinem Eindruck nach von vielen Menschen ohne Behinderung noch sehr stark gemiedene Personengruppen richten.
*****sin Mann
7.922 Beiträge
ich glaub eh, das was du beschreibst zieht sich durch alle Menschen mit Behinderungen.
Zitat von ****p35:
@*********Evil Vlt ist das Problem der Menschen ohne Behinderung nicht nur eine Eingebildetheit, angeblich etwas besseres zu sein, sondern auch eine (Berührungs-)Angst vor Behinderung (mit recht unterschiedlichen Aspekten: Konfrontation damit, selbst durch Unfall etc. betroffen werden zu können, Skepsis gegenüber dem Andersartigen, ...).

Es schmerzt mich vielfach im Herzen, wenn seelische oder körperliche Behinderung noch immer als Attribut für geistige Minderbefähigung gilt! Nicht nur, weil es in der Sache selbst natürlich vollkommener Stuss ist (berühmtes Bsp.: Stephan Hawking, Rollstuhlfahrer und zugleich superlativ wissenschaftlicher Vordenker der Moderne), sondern auch, weil ich eine solch defizitäre Sichtweise als für die Menschheit echt schädlich empfinde.

Zunächst mal: In meinen Augen ist Behinderung schon gar keine Minderbefähigung, auch nicht im betroffenen Bereich, sondern eine zum Einen auf gesellschaftlicher Ebene sozial behindernde Eigenschaft, welche eigentlich jeglicher Benachteiligung entgegenwirkenden Ausgleich gerechtfertigt (darauf gibt es ein Recht!, das sind keine Almosen!), sowie eine zum Anderen auf individueller Ebene sogar Ressource, welche die Vielseitigkeit des Lebens eben mit sich bringt (nicht nur kompensierend wie z. B. "Menschen ohne Sehsinn hören oft sehr gut", sondern auch konkret, etwa krankheitsbedingt große Kreativität bei manchen Psychosen usw)!
Nun: Eine ressourcenbetonende Sichtweise auf Behinderungen würde m. E. einen großen sozialen Nutzen bringen, denn Vielseitigkeit wirkt auf gesellschaftlicher Ebene nunmal gemeinschaftsfördernd konstruktiv bis produktiv.

Zur Eingangsfrage: Ich hoffe sehr, dass Menschen ohne Behinderung irgendwann doch mal ihre Berührungsängste ablegen und einfach lernen, mal genauer hinzusehen, dass sie Menschen mit Behinderung als wertvolle Mitglieder unserer Gesellschaft erkennen und wertschätzen.

Ich gebe dir vollkommen Recht, dass eine Behinderung oder Beeinträchtigen keine Minderbegabung bedeutet. Aber die Realität ist die, dass Kinder schon im Grundschulalter von den Eltern beigebracht bekommen, dass Kinder auf der Förderschule die Verlierer der Gesellschaft ist, und dass man sowas nur für eine schnelle Nummer gut ist.

Auch meine Eltern haben mir beigebracht, dass ein Mensch mit Migrationshintergrund mich nur heiraten will, um einen deutschen Pass zu bekommen.

Ich habe mich einmal auf einen verheiraten Mann eingelassen, der mir das Gefühl gab etwas besonderes zu sein, doch die Wahrheit ist, dass der Typ mich nur ficken wollte und dachte, dass ich so ein süßes Dummchen wäre, das man locker dazu rumkriegt ohne Gummi die Beine breit zu machen. Aber so blöd war ich nicht zu seiner Enttäuschung. Wenn ich heute noch an ihn denke, dann denke ich nur noch daran, was für ein peinlicher Trottel der Typ war, der seinen Schwanz in alle Muschis steckt, die ihm erlauben ohne Gummi ihn reinzustecken. Mir tut nur seine Frau leid und ich hoffe, dass er sie nicht mit allen Geschlechtskrankheiten angesteckt hat.
Der glaubte auch ein bisschen auf den Hintern hauen macht ihn zu einen guten Herren. Dabei hatte der Null Ahnung von BDSM.

Wenn mich schon einer in der Session wie ein Stück Dreck behandelt, dann aber nur von Menschen, die mich auf Augenhöhe sehen und nicht als blöde, willige Ficknudel, die sich alles gefallen lässt.
Hallo zusammen,

hab nun die Kommentare gelesen und ja immer noch das gleiche Problem mit den nicht Behinderten,
wobei ich den Eindruck habe, dass es sich ein wenig gebessert hat in unserem Land. Zum Beispiel haben ehemalige nicht Behinderte, die es dann durch einen Schicksalsschlag in Ihrem Leben, behindert worden sind, nicht mehr für blöd erklärt und sogar bei den Paralympics werden nun unsere medialen Gewinner
Hochgelobt. Das war vor langer Zeit anders bei uns, Berichte gab es bei ZDF und ARD nie. Was mich interessieren würde, was aus den Inklusionsschulen geworden sind, nach meinem Verständnis wurden
die wegen des Themas Integration in Leben gerufen.

Das ist eben das Problem, weshalb nicht Behinderte Probleme haben, mit uns in Kontakt zu treten, weil in unserem Land Integration nicht gewollt wurde, es stand nur auf dem Papier. Deshalb gibt es heute noch Aktion Mensch und nach meiner Meinung findet Integration nicht in Kindergärten statt, wenn das so ist, muss man sich nicht wundern, dass es Eltern gibt, die so dumm sind.

Aber in unserer Spaßgesellschaft ist es ein Tabu über Selbstmord, Tod, Krankheit oder Obdachlosigkeit, Armut und Alt werden, zu sprechen. Weil es in unserer Gesellschaft ein tiefes Schwarzes Loch herrscht und die ständige Angst zu haben, dass es eines Tages einem selbst Trifft.

Ich kann nur eines sagen, lasst Euch nicht unterkriegen, jeder von uns muss in seinem Alltag kämpfen, im Täuschland zu leben und sucht gute Menschen, sie gibt es noch, mit Arschlöchern müssen wir uns nicht abgeben. Sie sind nur Zeitverschwendung und nebenbei gefragt. Weshalb gibt es kein Trauertag als Feiertag für die vielen vergasten Behinderten und die vielen verwenden wurden von Dr. Mengele.

Sehr bedenklich für unser Täuschland.
***h3 Mann
4.625 Beiträge
IVVXXIIAnna

Danke!
Ein schöner Beitrag von dir, jedoch den letzten Satz hast du wohl etwas unglücklich ausgedrückt oder? ☺️
*****ite Frau
8.540 Beiträge
Zitat von *******_57:
Obwohl ich später mich durch das Studium bis zum Bildungsmanager hochgearbeitet habe ( Qualifikation eines Rektor) ist der Schuldienst für mich verwehrt.

Aha?
Im ÖD wird jeder mit einer Behinderung vorrangig behandelt.
"Bildungsmanager" hab ich noch nie gehört und ist -nehme ich mal an - eben keine dem Staatsexamen gleichzusetzende Qualifikation.
Das vermute ich mal eher als Grund.
*******Anna Frau
63 Beiträge
Zitat von ***h3:

Ein schöner Beitrag von dir, jedoch den letzten Satz hast du wohl etwas unglücklich ausgedrückt oder? ☺️

Du meinst die 08/15-Attraktiven? Weiß nicht, was daran unglücklich ist. Ich finde, man kann schon gewisse Menschentypen beobachten, die immer wieder als besonders attraktiv dargestellt werden. Für mich waren das nie die, die ich am interessantesten fand.
*****You Frau
44 Beiträge
@*****ite

Über "vorrangige Behandlung im ÖD" kann ich nur laut lachen.

Meine Erfahrungen sind, dass man zwar eingeladen wird, meistens jedoch nur weil man muss...geschweige denn wie man dann behandelt wird...

Bei 5 Gesprächen war einmal eine Schwerbehindertenvertretung dabei, ansonsten konnten die ganz plötzlich wegen irgendwas nich und dann wird man als dumm hingestellt, es werden Sachen gefragt, die anmaßend und nicht erlaubt sind.

Gibt sicher Momente, in denen man Glück hat, aber bin sicher, dass ich nich die Einzige mit der Erfahrung bin.
*****ite Frau
8.540 Beiträge
Sobald sich jemand mit Behinderung bewirbt, muss er/sie eingeladen werden, egal ob es passt oder nicht.
Und Schwerbehindertenvertretung muss zwingend dazugeladen werden, weil es sonst rechtlich anfechtbar ist.
So ist es jedenfalls in unserem Bereich.
*******r91 Mann
2.247 Beiträge
Über die "vorrangige Behandlung im ÖD", kann ich nur sagen, dass ich sie so erlebt habe. Ich habe mich beworben und direkt die entsprechende Stelle bekommen.

Von Fragen die anmaßend waren konnte ich bisher noch nichts so erleben.
Bevor ich Mutter wurde, wurde ich in fast allen Vorstellungsgesprächen nach meiner Familienplanung gefragt.

Allgemein war Datenschutz eher ein Fremdwort für den einen oder anderen Arbeitgeber, weil ich es schon erlebt habe, dass der Chef mir im Gespräch gesagt hat, dass er den Vertrag von seiner Auszubildenden auflösen will, da diese weder Alkohol trinken noch Schweinefleisch essen möchte wegen der Religion.

Ich musste an einem Tag zu 3 Vorstellungsgesprächen, weil keiner mir mit neuen Terminen entgegen kommen wollte. Selbst ein Termin beim Arbeitsamt war kein Grund für die.

Mein schlimmstes Erlebnis war, was für mich auch zutiefst demütigend war, dass ich selbst von einem Zeitungshaus fürs Zeitungsaustragen als zu unterqualifiziert abgelehnt wurde und mir wurde geraten erstmal mit Prospekten zu üben. Das andere Zeitungshaus hat mich ohne richtige Bewerbung sofort eingestellt, würde gut eingearbeitet und habe auch Weihnachtspräsente bekommen.

Wer sich in der Zeitungszustellung versuchen will, muss sich nicht den Scheiß erzählen lassen, dass man mit Flyern Praxiserfahrung erwerben muss, weil ihr bekommt Pakete, eine Liste mit Namen und Adressen der Kunden. Bei Flyern gibt es diese nicht, von da an ist dieser Rat zum "Üben" voll für den Arsch. Es kann sein, dass ihr neben der Lokalzeitung noch vier verschiedene Fremdtitel tragen müsst. Vielleicht kommt auch Post und kostenlose Blätter hinzu und die Prospekte machen nur den kleinsten Teil aus.

Ich habe schon ein paar neue Mitarbeiter*innen eingearbeitet, von da an weiß ich, ob einer arbeiten will oder nur meine Zeit verplempern.
*****ite Frau
8.540 Beiträge
Ok, und was war noch einmal das Thema?
*******_82 Mann
871 Beiträge
Ich würde zusammengefasst folgendes beachreiben: Nicht-behinderte Menschen sollen Menschen, egal wer, wie, was die sind einfach ihre Kompetenzem wertschätzen.
Oft habe ich das Gefühl bekommen, dass nicht-behinderte Mensxhen sich selber auf die Sxhulter klopfen, wenn sie was "gutes tun".
Wir alle haben und kriegen unsere Bildungsabschlüße nicht geschenkt. Wir werden geprüft wie alle anderen.
Aber man behandelt uns leider nicht auf gleicher Augenhöhe...

Öffentlichen Dienst müssen Menschen mit anerkannten SB-ausweis einladen. Aber ich bezweifel sehr, dass sie 1. Immer das tun, 2. Und wenn ob man auch wirklich auf die Kompetenz o.ä. beachtet. 3. Fair ist.
Klagen kann man, aber man weiß, dass man dafür Kraft, Zeit, Lust und Geld braucht. Das haben die wenigsten...
*****ite Frau
8.540 Beiträge
Zitat von *********_HaHa:
Öffentlichen Dienst müssen Menschen mit anerkannten SB-ausweis einladen. Aber ich bezweifel sehr, dass sie 1. Immer das tun, 2. Und wenn ob man auch wirklich auf die Kompetenz o.ä. beachtet. 3. Fair ist.

Ich kann es dir aus meinem Bereich (Bildung) berichten: Wenn ich eine Stelle ausschreibe, muss ich nach der Bewerbungsfrist der Schwerbehinderungsvertretung eine Rückmeldung machen. Auch bei einer Fehlanzeige, also wenn sich niemand mit Behinderung beworben hat.
Und: Bei gleicher Qualifikation werden Behinderte vorgezogen und haben ein Recht darauf, dass der Arbeitsplatz entsprechend angepasst wird. Egal was das kostet.
Es steht dir natürlich frei, das alles anzuzweifeln.
Geht aber an der Realität vorbei.
*****sin Mann
7.922 Beiträge
Vielleicht machst dus eben so, Selenite. Das rechnet dir jeder an.

Ob das andere auch so machen, das kann ich nicht einschätzen. *nixweiss*
*****ite Frau
8.540 Beiträge
Zitat von *****sin:
Vielleicht machst dus eben so, Selenite. Das rechnet dir jeder an


Das ist keine persönliche Entscheidung von mir. Sondern eine Anweisung, die, sollte ich sie nicht beachten, dienstrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.
So beknackt ist keiner.
*****sin Mann
7.922 Beiträge
Stimmt.

Ich meine damit: Vorschriften hin oder her: Die Umsetzung in der Realität ist stellenweise doch anders. Bei dir nicht aber bei anderen schon.
*****ite Frau
8.540 Beiträge
Einmal noch abschließend zum Thema ÖD, dann bin ich auch raus hier: Dadurch, dass Einstellungen vom Betrieb entkoppelt sind, haben diejenige, die über die Einstellung entscheiden (es ist in der Regel eine Art Gremium), niemand ein persönliches Interesse daran, irgendwelche Vorschriften dahingehend zu missachten. Betrifft sie ja in keinster Weise.
Mag in der freien Wirtschaft anders sein, wo ein Betrieb wirtschaftlich arbeiten muss und es dann Vorbehalte geben kann.
*******_82 Mann
871 Beiträge
@*****ite
Zitat von *****ite:
Es steht dir natürlich frei, das alles anzuzweifeln.
Geht aber an der Realität vorbei.

Ich weiß nicht was du damit aussagen möchtest. Ich finde diese Aussage sehr beschämend. Solche Sätze habe ich mir sehr oft "anhören" bzw. lesen müssen.
Man denkt immer, dass man in der Realität lebt, aber gerde auch die werden oftmals eines besseren belehrt. Wenn dein AG die Regeln befolgt, dann ist es wohl ein sehr vorbildlicher. Gratuliere dir dazu :).

Selbst ich glaubte lange Zeit, dass die Regeln usw Sinn machen, um z.B. Benachteiligte Menschen zu schützen.
Durch Berichten und Erzählungen persönlich bzw. aus der nächster Nähe habe ich so einiges erfahren, wobei man nur den Kopfschütteln kann.
Meistens von Leuten, die selbst taub oder schwerhörig sind. Ich kann mir vorstellen, dass andere wie Blinde oder Rollstuhlfahrende ähnliche Erfahrungen machen mussten.
Die Bewerber*innen, die mir erzählt haben, waren bewusst, dass sie einklagen können. Aber was bringt es? Dann wird der nächste AG den*die Bewerber*in erst gar nicht einladen. (Ja, es gibt Firmen, die untereinander kommunizieren).

Persönlich habe es nie erlebt. Zum Glück!
D.h. aber lange nicht, dass ich nicht auf dem Boden der Tatsache bin. D.h. abetr auch nicht, dass ich alles anzweifele. Mir ist bewusst, dass viele Firmen, unabhängig ob ÖD oder nicht, eher "Strafe" zahlen, wenn sie die Einstellquote bzgl. "Menschen mit Behinderung" nicht erfüllen. Weil die Strafe lächerlich gering ist.
Naja, wer weiß wie viele Fachkräfte dem ersten Arbeitsmarkt aufgrund der merkwürdigen Menbtalität der AG verloren gegangen sind.

Mein Vorschlag: Einfach mal kritiklos Aussagen von "Menschen mit Behinderung" anhören und akzeptieren. Gerade die leben eher in der Realität, als Menschen die nicht behindert sind.
*****ite Frau
8.540 Beiträge
Zitat von *********_HaHa:
Wenn dein AG die Regeln befolgt,

*hae*

Ich sprach vom ÖD.
Dass es in der freien Wirtschaft anders zugeht stelle ich gar nicht in Frage.
*******_82 Mann
871 Beiträge
Ja, das habe ich verstanden, aber auch in den ÖD gibt es leider "schwarze Schafe".
Da fällt mir ein, was Menschen ohne Behinderung gefälligst unterlassen sollen, und zwar ihren Kindern zu sagen, dass sie auf die Schule für "Dumme Kinder" müssen, wenn diese nicht fleißig in der Schule sind.

Damit sind Förderschulen gemeint, weil das Vorurteil verbreitet wird, dass besonders faule Kinder auf die Förderschule müssen.
Zitat von *********Evil:
Da fällt mir ein, was Menschen ohne Behinderung gefälligst unterlassen sollen, und zwar ihren Kindern zu sagen, dass sie auf die Schule für "Dumme Kinder" müssen, wenn diese nicht fleißig in der Schule sind.

Damit sind Förderschulen gemeint, weil das Vorurteil verbreitet wird, dass besonders faule Kinder auf die Förderschule müssen.

Hallo Princess,

na die Zeiten haben sich aber geändert, das hätte ich nicht gedacht, dass nicht Behinderte Kinder abgeschoben werden in einer Förderschule. Nun in meiner Zeit wurden alle nicht Gesunden als Körperbehinderte oder die keine Körperbehinderung haben wie bei mir in die Sonderschule gesteckt.
Wobei alle unter generell verdacht waren auch eine Lernbehinderung zu haben, da könnte ich einiges berichten übler meine Sonderschule die ich besucht, hatte.

Ach ja, mein Täuschland ich lieb, Dich sehr.
*******_82 Mann
871 Beiträge
In einer Schule Hören&Kommunikation (ehemals Schule für Gehörlose und/oder Schwerhörige oder für Hörgeschädigte o.ä.) in HaHa besuchen sogar hörende Schüler*innen.
Grund Inklusion. Hörende sind auch willkommen.
Die hörende Kinder kommunizieren im Alltag in Deutscher Gebärdensprache. D.h. die Eltern sind selbst taub bzw schwerhörig.

Förderschule für hochbegabte gibt es nicht, oder?
Meine Realität ist, dass die erste Frage an mich ist, wenn ich mich oute:

"Du machst doch einen normal intelligenten Eindruck."

Warum darf eine Mutter zugeben, dass sie ihre Mutterschaft bereut, aber niemand darf wissen, dass sie auf einer Sonderschule war?

Ich wurde sogar von meiner Schwiegermutter ausgeschimpft, weil sie sagte, dass keiner wissen darf, dass ihr kluger Sohn mit Abitur mit einem Sonderling zusammen ist.

Man gibt uns immer noch zu verstehen, dass wir nur die Menschen sind, die keiner haben will. Weder in der dualen Ausbildung, noch im Freundeskreis noch in einer Beziehung.

Für die Gesellschaft haben wir keine Skills und gehören in Einrichtungen, wo man uns weder hört noch sieht.

Über unsere Sexualität dürfen wir nur eingeschränkt bestimmen, weil meine Mutter mir mit 16 Jahren noch die Pille verboten hat. Ich durfte weder Fantasien noch einen Fetisch haben. Einmal hat meine Schwester meine erotischen Zeichnungen entdeckt und mir gesagt wie abartig ich bin.
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