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Liebe, Sympathie, Anziehung - was ist was?

Liebe, Sympathie, Anziehung - was ist was?
Tja, die 40 überschritten, Beziehungen geführt und plötzlich stellt sich mir die Frage: was ist was?
Wie fühlt sich welches Gefühl an?

Ich habe geliebt. Ganz klar. Mehrmals und es fühlte sich immer unterschiedlich an.
Mit / durch die Liebe auch körperliche Anziehung.

Aber "nur" körperliche Anziehung?

Es gibt da einen Mann in meinem Leben.
Nennen wir es Kennenlernphase.
Anfangs war es von meiner Seite Sympathie.
Interesse an dieser Person entwickelte sich.
Sexting lies mich anfangs fast kalt.

Wenn wir uns sehen (sehr selten, da es alles undefiniert und für mich undurchschaubar ist), ist da bei mir inzwischen eine Anziehung...

Ich möchte ihn küssen. Berühren.
Sex bzw Lust steht dabei nicht im Vordergrund.
Allerdings entwickelt sich bei mir durch die Küsse Verlangen.

So weit, so gut...

Muss ich das in eine Schublade packen? Nein.
Und doch interessiert es mich.
Noch viel mehr, weil ich vorhin etwas über Freundschaft plus gelesen habe, die ja eben nicht auf romantischen Gefühlen basiert.

Ich weiss, eine herausfordernde Frage: wie unterscheidet oder erkennt ihr bei euch (und beim Gegenüber) die im Betreff genannten (oder weitere) Gefühle?
*******ust Paar
5.537 Beiträge
Liebe - ist viel mehr als ein Gefühl.
Liebe hat etwas mit Zeit und Verlässlichkeit zu tun,
mit dem gemeinsamen bewältigen von Höhen und Tiefen.
Von Liebe kann man eigentlich erst nach Jahren sprechen.

Eine andere Form der Liebe ist die liebende Grundhaltung eines Menschen,
in jedem Menschen erst mal einen liebenswürdigen Menschen erkennen,
das Leben lieben.
Von Liebe kann man eigentlich erst nach Jahren sprechen.

Das ist vielleicht bei euch so, bei mir nicht.
Ich muss "Liebe" nicht romantisieren und auf einen Sockel heben.
Ich muss "Liebe" auch nicht definieren.
"Liebe" ist ein Gefühl, mehr nicht.
Und jeder Mensch, der schon mal verliebt war, weiß, wie es sich anfühlt und kann Liebe und Sympathie unterscheiden.
Für mich ist "Liebe" und "Verliebtsein" das Gleiche und kann von heute auf morgen auftreten. Und auch wieder verschwinden.
********e_82 Frau
1.573 Beiträge
Zitat von *******_DA:

Für mich ist "Liebe" und "Verliebtsein" das Gleiche und kann von heute auf morgen auftreten. Und auch wieder verschwinden.

Seh ich auch so!
********weiz Mann
10.600 Beiträge
Vielleicht hilft dir zum Verständnis zur Eiordnung der Gefühle das hier:

Nach dem Sternbergmodell spricht man von 3 Elementen der Liebe, Vernarrtheit, Mögen und Verlässlichkeit. Eine "Liebe" die aus Mögen und Verlässlichkeit besteht, würde man danach als "kumpelhafte Liebe" bezeichnen. Wenn dazu der Sex kommt, wird daraus neudeutsch eine Freundschaft+.
********chaf Mann
7.332 Beiträge
JOY-Angels 
Also, ich kann da nur für mich sprechen: Ich merke, dass Liebe drin ist, wenn drei Dinge zusammen kommen:

1) Ich stelle fest, ich vermisse diese Person, wenn sie nicht da ist.
2) Ich habe das Bedürfnis, sie küssen zu wollen.
3) Ich fühle mich zu ihr hingezogen, wenn ich eine oder mehrere ihrer Schattenseiten kennen gelernt habe - immer noch.

Vor allem das Dritte ist das, wo viele wohl Verliebtheit von Liebe unterscheiden. Es gibt diesen Spruch "du bist verliebt wegen ...", und lieben tust du trotzdem. Sprich: Wenn ich auch dann diese Person begehre, wenn ich irgend etwas an ihr nicht mag, dann ist es für mich wirklich Liebe.
Und dann komme ich aus dieser Nummer auch nicht mehr so schnell raus. *nein*

Sex ist für mich auch nicht das entscheidende Kriterium.
Küssen ist es.
Küsse ich eine Frau, bzw. lasse es zu dass sie mich küsst, dann kann sich diejenige recht sicher sein, dass meine Gefühle garantiert nicht nur freundschaftlicher Natur sind. Sondern es mehr ist.
Viel mehr.
***ea Frau
190 Beiträge
Eine interessante Frage, welche ich mir vor kurzem auch noch gestellt habe, und so langsam eine Antwort finde. Nach meiner Trennung nach 21-jährigen Partnerschaft hatte ich komplett vergessen, wie sich verliebt sein anfühlt.

Du beschreibst die Kennenlern Phase, so wie ich es auch kenne. Da ist Sympathie und eine gewisse Anziehung. Die Momente, wenn man sich sieht sind schön, körperlich stimmt es, Berührungen fühlen sich gut an. Die Zeit dazwischen ist aber meinerseits nicht geprägt durch grosse Sehnsüchte für diese Person, und es ist mir auch egal, was sie/er sonst noch so macht. Die emotionale Verbundenheit ist oberflächlich und ich verspüre kein Bedürfnis, mich vertieft mitzuteilen.
Besteht ein solcher Kontakt über Zeit kann es sein, dass die Intensität steigt, dass eine tiefere Verbundenheit entsteht. Dann kann der Moment kommen, in dem sich meine Bedürfnisse verändern. Dass da plötzlich Sehnsüchte sind, wo vorher keine waren. Dass sich meine Gedanken auf einmal fast nur noch um diese Person drehen. Dass ich diese Person vermisse, dass ich mich sehne, mein Herz ganz zu öffnen und in meine ganz persönliche Herzensverbindung mit dieser Person zu gehen. Das fühlt sich dann stark nach Liebe an. Das Gefühl ist dann einfach da, unabhängig vom Kontext und Beziehung. Unterstützt wird diese Entwicklung natürlich auch noch durch die Signale, welche mein Gegenüber aussendet. Kommen mir da nicht auch solche Gefühle entgegen, passiert bei mir auch nichts.

Zusammenfassend: ich erkenne mein Gefühle oder die Tiefe derer am besten anhand der Bedürfnisse und Sehnsüchte die sie auslösen. Beim Gegenüber ist das dann schon ein bisschen schwieriger *zwinker*
********skin Mann
42 Beiträge
Liebe, Sympathie, Anziehung - was ist was?

Sympathie:Ich fühle mich wohl in Gegenwart des Anderen
Anziehung:Ich möchte den Anderen näher kennenlernen, riechen, tasten und wissen, wie er/sie unter der Fassade aussieht, eventuell sexuelles Interesse.
Sympathie und Anziehung beruhen auf Eigeninteresse!

Liebe:Selbstaufgabe, emotionale Abhängingkeit - ich stelle die Bedürfnisse des geliebten Menschen über meine eigenen Interessen! Dazu kann ich mir selbst nicht erklären, warum ich das tun muss?

*knuddel*
*********icht Frau
14.220 Beiträge
Liebe, Sympathie, Anziehung - was ist was?

sympathisch sind mir die menschen, die mir -meist von anfang an-
ein gutes gefühl vermitteln
ich unterhalte mich mit ihnen. wir erzählen uns was und zu keiner zeit spüre ich so etwas wie ein "infragestellen" oder gar "ablehnen" meiner person
daraus darf sich gerne eine freundschaft entwickeln...

anziehung kenne ich nur sexuell (wenn es nicht "sympathie" ist)
wenn mir die optik gefällt
wenn dann noch die ein oder andere bemerkung gemacht wird
komme ich in den flirt-modus...
wenn es dann weiter gut läuft, steht einem verlieben nichts mehr im weg
genau danach war ich mein leben lang süchtig

darüber hinaus gibt es für mich nicht mehr viel
wenn der drogen-cocktail in meinem körper wieder so langsam nachlässt
wenn ich die person dann so sehe, wie sie real ist
wenn ich dann die dinge wahrnehme, die ich doof finde - die mich stören

ist das alles schon wieder geschichte...

wenn liebe selbstaufgabe bedeutet?

um gottes willen - das brauche ich nicht...
*******ell Frau
81 Beiträge
Freundschaft+
@******ern
Nach dem Sternbergmodell spricht man von 3 Elementen der Liebe, Vernarrtheit, Mögen und Verlässlichkeit. Eine "Liebe" die aus Mögen und Verlässlichkeit besteht, würde man danach als "kumpelhafte Liebe" bezeichnen. Wenn dazu der Sex kommt, wird daraus neudeutsch eine Freundschaft+.

Sternberg spricht bei den Spitzen seines Dreiecks von Mögen, Leidenschaft und Festlegung. Nach seinem Modell ist ein Mix dieser 3 Komponenten „vollkommen“:
Vollkommene Liebe: Diese Form der Liebe wird von vielen angestrebt, aber von den wenigsten erreicht und setzt voraus, dass alle drei Komponenten erfüllt sind. Sie kann in langfristigen Beziehungen stattfinden, allerdings nur zeitlich begrenzt, da die Komponente Leidenschaft nicht ewig stabil bleibt.
(Quelle: Wikipedia)

Bei Freundschaft+ legt man sich gerade nicht miteinander fest. Man mag sich, und lebt - wenn es gerade passt - auch die leidenschaftliche Komponente miteinander aus.

Oder aber - auch diese Variante gibt es bei Freundschaft+ - man mag sich und legt sich miteinander fest (gemeinsames Hobby, Freundeskreis ...?), aber statt Leidenschaft ist es eher ein kontrolliertes miteinander Spaßhaben.

Wie auch immer, eine Komponente fehlt immer. Denn sonst wäre es - nach Sternberg - ja die „Vollkommende Liebe“. *lach*
*******ell Frau
81 Beiträge
Zur Fragestellung:
Sympathie, (sexuelle) Anziehung, Verliebtsein ... das sind alles schöne Gefühle, die ich zunächst absichtslos genieße, aus denen aber mehr werden kann.

Liebe ist für mich etwas völlig anderes. Hier gefällt mir, was Richard David Precht schrieb:
Ein unordentliches Gefühl wie die Liebe besteht nicht nur aus Emotionen, sondern vor allem aus Vorstellungen. Und die Vorstellungen wiederum entscheiden ganz maßgeblich über meine Erwartungen.
...
Wir erwarten Aufmerksamkeit, Zuwendung und Verständnis. Und wir gehen davon aus, dass der andere das Gleiche von uns erwartet.
...
Wer seine Liebe versichert, verspricht, dass er sein Gefühl für zuverlässig hält und dass er für den Geliebten Sorge trägt. Dass er also bereit ist, sich wie ein Liebender zu verhalten mit all dem, was dies in den Augen des anderen in unserer Gesellschaft bedeutet.

Kopfgesteuert? Ja klar! Aber gerade deshalb macht es Sinn, zwischen Verliebtheit und Liebe zu unterscheiden. Und es erklärt, warum ein „Ich liebe dich!“ zur Unzeit geäußert - zu früh, noch in den Anfängen der Verliebtheit - einfach nicht passt.
**********Traum Paar
651 Beiträge
@*******ell

Der Richard David Precht ist ein kluger Mann und wenn jeder unter dem Begriff Liebe genau das verstehen würde, was er da ausführt, wäre auch leichter, über diesen Begriff zu reden bzw. mit ihm zu argumentieren.
Da allerdings fast in jedem Gespräch darüber die Floskel erscheint: "Liebe ist für mich..." stellen wir fest, dass jeder etwas anderes darunter versteht und der Begriff dadurch so abgelutscht und übergedehnt ist, dass wir ihn am liebsten ganz weglassen.
Zitat von **********Traum:
@*******ell

Der Richard David Precht ist ein kluger Mann und wenn jeder unter dem Begriff Liebe genau das verstehen würde, was er da ausführt, wäre auch leichter, über diesen Begriff zu reden bzw. mit ihm zu argumentieren.
Da allerdings fast in jedem Gespräch darüber die Floskel erscheint: "Liebe ist für mich..." stellen wir fest, dass jeder etwas anderes darunter versteht und der Begriff dadurch so abgelutscht und übergedehnt ist, dass wir ihn am liebsten ganz weglassen.

Ich kenne Herr Precht nicht und es interessiert mich auch nicht, was er über Liebe sagt. Denn ich sage da ganz bestimmt etwas anderes drüber und somit hätte Herr Precht unrecht.
Man muss über den Begriff "Liebe" nicht diskutieren und ihn auch nicht definieren.
Ich schrieb es bereits, "Liebe" ist nur ein Gefühl und jeder, der schon mal geliebt hat oder verliebt war, weiß, wie es sich anfühlt. Für den Einen fühlt es sich so an, für den Anderen wieder anders und ganz bestimmt nicht bei allen so wie bei Herr Precht.
Und natürlich kann man das Wort "Liebe" weglassen, es ist ja nur ein Wort.
********weiz Mann
10.600 Beiträge
@*******ell

Nun Freundschaft+ ist nicht fest definiert. Sternberg kannte sie noch nicht. Wir sind uns einig es gibt da ein ‚mögen’. Doch wie du schon sagst, es fehlt da die Leidenschaft.
Bezüglich Verbindlichkeit sehe ich es anders als du. Eine Freundschaft enthält aus meiner Sicht, immer sich Verbindlichkeit, wenn auch stillschweigend vereinbart. Das ist übrigens such der Standpunkt von
Sternberg, er bezeichnet eine Beziehung die nur aus mögen und Verbindlichkeit/Festlegung besteht als Freundschaft.
********weiz Mann
10.600 Beiträge
Zu Pracht, ich bin nicht do ein grosser Freund dieser boulevardesken Philosophie.
Ich teile nicht seine Meinung bezüglich der Verantwortung bezüglich der Bekundung der Liebe. Genau diese Verantwortung lässt die Liebe schwer werden, nimmt ihr die Luft zum Atmen. Der Liebende kann gar nicht versichern, dass seine Liebe zuverlässig ist. Liebe ist ein Gefühl, mal spüren wir sie, mal weniger und es gibt auch Momente, da spüren wir die gar nicht.
Wenn wir schon von Verantwortung sprechen, müssen wir beide Liebenden betrachten. Denn auch der Empfänger muss den Satz: ‚ich liebe dich aushalten‘, ohne panisch zu denken, jetzt muss ich es auch sagen, dabei spüre ich das im Moment gar nicht.
Der Wortführende muss wiederum aushalten kein ‚ich liebe dich auch‘ zurück zu bekommen.
Ich kenne Herr Precht nicht und es interessiert mich auch nicht, was er über Liebe sagt. Denn ich sage da ganz bestimmt etwas anderes drüber und somit hätte Herr Precht unrecht.

Stimmt
Der liebe Gott weiß alles
Aber Du alles besser

Nein er jätte kein untecht sondern einfach nur eine andere Meinunf was dann auch völlig legitim ist denn deine Meinung ist nicht die einzige Wahrheit auf Erden, wenn überhaupt.

*hutab*
Mor
********Snow Frau
2.802 Beiträge
JOY-Angels 
Zitat von ******ern:
Zu Pracht, ich bin nicht do ein grosser Freund dieser boulevardesken Philosophie.
Ich teile nicht seine Meinung bezüglich der Verantwortung bezüglich der Bekundung der Liebe. Genau diese Verantwortung lässt die Liebe schwer werden, nimmt ihr die Luft zum Atmen. Der Liebende kann gar nicht versichern, dass seine Liebe zuverlässig ist. Liebe ist ein Gefühl, mal spüren wir sie, mal weniger und es gibt auch Momente, da spüren wir die gar nicht.
Wenn wir schon von Verantwortung sprechen, müssen wir beide Liebenden betrachten. Denn auch der Empfänger muss den Satz: ‚ich liebe dich aushalten‘, ohne panisch zu denken, jetzt muss ich es auch sagen, dabei spüre ich das im Moment gar nicht.
Der Wortführende muss wiederum aushalten kein ‚ich liebe dich auch‘ zurück zu bekommen.

Lieber Nils, du sprichst mir aus dem Herzen.
Ich habe diverse "Definitionen " für den Begriff liebe schon gelesen und immer wieder bekomme ich beklemmungen, wenn dieser Begriff mit allzu viel Verantwortung überfrachtet wird.

Warum darf "Liebe " nicht einfach ein Gefühl sein, dass ich mal mehr und mal weniger für einen Menschen empfinde, dem ich mich verbunden und nahe fühle, den ich begehre, der mich zum Lachen bringt und dessen Nähe mir Halt gibt?

Muss ich diesem Menschen im selben Atemzug, in dem ich ausspreche, dass ich ihn (gerade) liebe, wirklich auch versprechen, dass dies für alle Ewigkeit so sein wird und ich mein Leben an seines binden will?
Darf ich es nur aussprechen, wenn ich damit meine, dass ich ohne ihn nicht mehr sein kann und für ihn sterben würde (Shakespeare Romeo und Julia)?
Nein, meiner Meinung nach nicht.
Meiner Meinung nach kann das Gefühl, das ich habe, sich zu jedem Zeitpunkt in alle denkbaren Richtungen weiter entwickeln, und trotzdem nehme ich mir das Recht heraus, es als Liebe zu bezeichnen, wenn es eben so von mir empfunden wird.

Wenn der Begriff nicht so furchtbar überladen wäre in der Erwartungshaltung, die sich damit verbindet, dann wäre es vermutlich einfacher, diese Gefühle öfter einfach als momentaufnahme auszusprechen. Und was gibt es denn schöneres, als genau das immer wieder zu fühlen und umgekehrt, sich geliebt zu fühlen?

In diesem Fall würde sich auch das Problem der TE erübrigen, für die empfundenen Gefühle eine neue Definition zu finden, weil es nicht immer so klar definiert werden müsste.
Zitat von ****alo:
Ich kenne Herr Precht nicht und es interessiert mich auch nicht, was er über Liebe sagt. Denn ich sage da ganz bestimmt etwas anderes drüber und somit hätte Herr Precht unrecht.

Stimmt
Der liebe Gott weiß alles
Aber Du alles besser

Nein er jätte kein untecht sondern einfach nur eine andere Meinunf was dann auch völlig legitim ist denn deine Meinung ist nicht die einzige Wahrheit auf Erden, wenn überhaupt.

*hutab*
Mor

Du hast meinen Satz nicht richtig verstanden.
Natürlich ist es die Meinung des Herrn Precht, die er anscheinend sehr gut verkaufen kann. Das soll er auch, ich gönne es ihm. Und natürlich ist Herr Precht nicht der liebe Gott und ich ganz gewiss auch nicht.
Der Herr Precht hat seine Meinung und ich habe meine Meinung. Gut so.
Nur habe ich das Gefühl (der Herr Precht taucht nämlich hier im Joyclub sehr oft auf, vielleicht ist er ja sogar Mitglied *zwinker*), dass viele Menschen inzwischen gar keine eigene Meinung mehr haben oder bilden können und deshalb sich ihre Meinung u.A. aus Büchern holen, in diesem Fall aus Herrn Prechts Bücher.
Wenn man nun die Leser des Herrn Precht fragt: Hat der Herr Precht Recht?, dann wird die Antwort seiner Meinungsanhänger(innen) "Ja" lauten.
Und so kam ich auf die Sache mit dem Recht haben.
*******ell Frau
81 Beiträge
Zu Pracht, ich bin nicht do ein grosser Freund dieser boulevardesken Philosophie.
Stimmt, Prechts Bücher sind unterhaltsam. Aber - @******ern - vergiss nicht, dass er viele seiner Gedankengänge auf fundierte Erkenntnisse anderer fußt. Im Falle der von mir zitierten Passagen: diese sind inzwischen 50 Jahre alt und stammen ursprünglich von dem Soziologen Niklas Luhmann. Luhmann schrieb keine Mainstream-Bücher, sondern war „nur“ Universitätsprofessor. Und als ehemaliger Verwaltungswissenschaftler vermutlich irrsinnig trocken, klar und strukturiert. Dennoch - ich mag diese Klarheit. Warum „Verliebtheit“ und „Liebe“ redundant verwenden, wenn die deutsche Sprache mit 2 Begriffen die Möglichkeit zur Unterscheidung bietet?
Der letztere ist übrigens mein eigener Gedanke, denn - @*******_DA - selbst wenn ich Prechts Bücher lese und zitiere, habe und bilde ich noch immer meine eigene Meinung. *zwinker*

Wenn der Begriff nicht so furchtbar überladen wäre in der Erwartungshaltung, die sich damit verbindet, dann wäre es vermutlich einfacher, diese Gefühle öfter einfach als momentaufnahme auszusprechen.
@****js Ich gebe zu: „ich bin verliebt in dich“ klingt etwas sperrig und dem „ich hab dich lieb“ meiner Jugend bin ich sprachlich inzwischen entwachsen. Aber dennoch sind mir „ich liebe dich“ zu große Worte für eine flüchtige Momentaufnahme. Wenn ich einen Mann liebe, dann habe ich die rosarote Brille bereits abgelegt. Ich erkenne ihn mit seinen Stärken aber auch Schwächen und will ihn als Gesamtpaket. Und er kann sich sicher sein, dass meine Liebe zumindest den nächsten nichtigen Streit überdauern wird. Keine Garantie für die Ewigkeit, ich will dann auch keine Neuauflage von „Romeo und Julia“, aber es ist halt etwas beständiger als bloße Verliebtheit.

Das mag für manche bereits eine zu große Bürde sein, doch ich glaube, es ist viel gefährlicher, dass ein Versprechen der Beständigkeit die reizvolle, spannende Ungewissheit der Verliebtheitsphase nimmt. Dann flüchten alle diejenigen, die „verliebt in die Liebe“ sind. Die eigentlich ein Dauergefühl von Schmetterlingen im Bauch wollen. Ein Liebespartner, der sich „committed“ (hier fehlt einfach ein äquivalentes deutsches Wort) wird da vielleicht langweilig... oder doch zu tiefgründig, schwermütig, erdrückend? *gruebel*

Allerdings - es weiß ja niemand, dass ich „ich liebe dich“ nicht einfach dahersage... *lach*
*****_94 Mann
116 Beiträge
Puh, verdammt schwierige Frage *gruebel*

Letztlich muss man dafür die Begrifflichkeiten ein wenig auseinander nehmen, obwohl sie alle irgendwie im Einklang zusammen miteinander harmonieren:

1) Sympathie
Beschreibt grundsätzlich das Gefühl, wenn du jemanden gut leiden kannst. In dem Fall lernst du eine Person kennen und verstehst dich gut mit ihr und kannst auch die Zeit mit ihr vertreiben, ohne jegliche sexuelle Hintergedanken zu haben, sondern eben einfach auf Grund dessen, dass man auf einer Wellenlänge ist. Dieses Gefühl dürfte jeder Mensch sehr häufig gegenüber anderen Menschen haben - Freunde, Kollegen zum Beispiel.

2) Anziehung
Anziehung beschreibt für mich das Gefühl, wenn dein Gegenüber mehr in dir weckt. Du möchtest mit ihm mehr Zeit verbringen, weil die Art dich in den Bann zieht.
Häufig ist die Anziehung erstmals auf sexueller Basis (zumindest aus männlicher Sicht). Das Objekt der Begierde, wenn man es so ausdrücken möchte. Die Person fesselt dich und du möchtest einfach mehr.
Hier müssen aber nicht zwangsläufig Gefühle im Spiel sein. Es kann auch einfach sein, dass die Zeit zusammen sehr genossen wird und es körperlich eben auch passt.
Dieser Punkt ist eben sehr schwer zu erklären.

3) Liebe
Ja, das Gefühl ist letztlich wohl das Schönste von allen, wenn es vom Gegenüber auch so empfunden wird. Und hier kommen alle Punkte wieder zusammen.
Erst lernt man jemanden kennen und findet die Person sympathisch, sie wirkt anziehend auf dich und es führt quasi zu einem riesen Verlangen nach dieser Person.
Du kannst sie gut leiden, die Zeit vergeht wie im Flug, du möchtest dieser Person einfach nah sein. Das bedeutet geistig und körperlich natürlich. Eins von beiden alleine würde dir nicht ausreichen.
Alleine eine Nachricht oder die Nummer auf dem Display beim Anruf, lässt dich bis zu beiden Ohren grinsen.


Letztlich ist es irgendwie ein Zusammenspiel aus allem davon, zumindest, wenn es zu etwas Ernstem führt. Man könnte sogar sagen, dass es die Phasen sind die man durchläuft. Es kommt immer auf beiden an wie viele Phasen man zusammen durchlebt und wo man landet.


Ich hoffe, ich konnte ein wenig die Unterschiede erklären und dir weiterhelfen.
Liebe Grüße *g*
Sympathie
Anziehung
(Verliebt)
Liebe
Interessante Fragestellung liebe https://www.joyclub.de/my/5881481.lovefeeldo.html

Ich habe es bewusst in dieser Reihenfolge geschrieben, da sich oft bei mir so entwickelt.
Sympathie und Anziehung sind meine Basis für alles was sich daraus resultieren kann, ohne diese, geschieht sexuell gesehen, gar nichts.
Ob daraus eine Affäre, Freundschaft + oder Beziehung wird, bringt die Zeit.
Meine Basis ist schnell gelegt. Die Sympathie entsteht durch Austausch, intensive Gespräche und die gemeinsame Wellenlänge. Zu der Anziehung braucht es dann den sogenannten Funken der überspringt.
Ein wenig Herzklopfen, der Wunsch ihn zu berühren, zu küssen und natürlich auch der Gedanke an Sex. Harmoniert dies, bleibt die Anziehung bestehen, ansonsten kann diese auch so schnell vorbei sein, wie sie gekommen ist.

Verliebt sein ist ein tolles Gefühl und ich verliebe mich gerne. Ich möchte Schmetterlinge im Bauch, mehr Zeit mit ihm verbringen als nur die Stunden im Bett, mehr Input von ihm. Wie tickt und denkt er, was fühlt und wünscht er sich...einfach ein Puzzleteil von seinem Leben werden.
Dieses Gefühl des Verliebtseins möchte ich mir so lang wie möglich erhalten, es soll spannend und aufregend sein und kann auch lange anhalten bevor ich erkenne, dass daraus Liebe entstanden ist.

Liebe... das große Wort mit so vielen Facetten.
Am fantastischsten ist dieses Gefühl wenn es aus der Verliebtheit entsteht.
Alles ist gewachsen... Vertrauen und Vertrautheit, das Wissen um den anderen, den Wunsch nach Exklusivität und Zusammengehörigkeit, ein tiefes Gefühl des sich kümmern und sorgen Wollens, Verbundenheit und nicht mehr ohne den anderen zu sein.
Das ist für mich ehrliche und aufrichtige Liebe.

Ich kenne aber auch die zerstörerische, selbstaufgebende, abhängige oder platonische Liebe, aber die sollten hier nicht Thema sein 😉
********r_77 Mann
25 Beiträge
Zitat von *******_DA:

Für mich ist "Liebe" und "Verliebtsein" das Gleiche und kann von heute auf morgen auftreten. Und auch wieder verschwinden.
Ich bin da auch eher bei spiel_lust: Verliebt sein kann für mich entstehen, wenn Sympathie und Anziehungskraft zusammenfallen; Liebe wächst in Beziehungen wiederum aus dem Verliebt sein. Und verliebt sein ist am Anfang auch der noch unerfüllte und/oder einseitige Wunsch nach Liebe.
Wobei, es sind eh nur Worte, was hilft es. Im schlechtesten Fall soll es ja die ein oder andere Geschichte als Buch, Lied oder Film geben, in der es um Liebe geht. Vielleicht findet sich da eine Antwort.
*******hen5 Frau
289 Beiträge
Liebe, Sympathie, Anziehung - was ist was?
Für mich sind das "große" – und damit meine ich weite, vieles umfassende – Begriffe ... die jeder anders empfindet und die man selbst auch, je nach Situation, Gegenüber, eigener Verfassung, oft unterschiedlich fühle.

Es ist auch eine Einstellungssache, ein "sich selbst kennen", viele Erfahrungen und auch wie weit man Gefühle überhaupt zulassen kann und will.
Ich schreibe hier jetzt lediglich meine ganz eigene Meinung, gegründet aus meinen Erfahrungen, Empfindungen ...

Sympathie ... ist für mich im menschlichen Miteinander eine Grundvoraussetzung, aber doch oft auch eine recht "oberflächliche" Art von "Gefühl". Vieles ist (mir) sympathisch ...

Anziehung ... bedeutet bei mir, dass ich jemanden oder auch etwas "näher in Betracht ziehe" ... mich dafür interessiere, etwas "ausprobieren möchte" und das dann evtl. auch tue. Das kann z.B. eine Rose sein, die ich als anziehend empfinde und daran riechen möchte. Oder ein Bild, das ich betrachte, dessen Oberfläche ich so anziehend finde, dass ich es unbedingt berühren möchte. Oder eine neue Sportart, die mich "anzieht" und ich sie deshalb ausprobiere.
Oder natürlich ein Mensch, den ich, weil ich sie/ihn anziehend finde – was aus sehr unterschiedlichen Gründen sein kann, die manchmal in der/dem anderen, manchmal aber auch schlicht in mir selbst und einer rein eigenen "Bedürftigkeit" nach etwas bestimmtem begründet sein können – näher kennenlernen, berühren, riechen, schmecken ... möchte.

Verliebtheit ... fühle ich, wenn die Anziehung weiter geht, tiefer wird, wenn ich mehr Zeit mit etwas/jemandem verbringen möchte. Wenn Gedanken von "normal" auf "Kribbeln" übergehen. Wenn etwas/jemand wichtiger wird, mehr Raum in mir einnimmt.

Und Liebe ... ???
Ein für mich so weites Feld und so facettenreich ... tief, manchmal luftig, manchmal süß, auch mal schwer ...
Und so unterschiedlich, je nachdem für wen oder was ich Liebe empfinde.
Liebe als "Kind" zu Eltern, Liebe als Mutter zu meinem Kind, Liebe als Mensch zur Natur, zur "Kreatur" an sich, Liebe als Frau zu einer Freundin, Liebe als Frau zu einem Partner, Liebe als Frau zu einem anderen Partner, ...
Immer anders und immer MEIN ganz eigenes Gefühl. Das nur ich habe. Und das vor allem – und das habe ich erst in den letzten Jahren so "gelernt" weil ich es (leider) erfahren "musste" bzw. zum Glück auch erfahren durfte – ganz unabhängig davon ist ob man "zurückgeliebt" wird.
Und wenn ich wirklich einen Menschen liebe, dann nicht nur weil er/sie so oder so ist, sondern auch obwohl und trotz dem sie/er so oder so ist.

Ich bin nicht wirklich religiös im Sinne von Kirche und Gebete ... doch eines ist für mich das was ich in Liebe sehe und versuche danach zu handeln und zu erlangen und mir (bin ja auch nur ein Mensch der geliebt und damit vollständig akzeptiert werden möchte) auch von (einem) anderen wünsche ... und das ist nun mal aus der Bibel ... Das Hohelied der Liebe ...


Und all diese Gefühle sind MEINE ganz eigenen, und wenn ich Glück habe treffe ich auf einen oder mehrere Menschen, die es ähnlich empfinden, die ähnlich(es) "lieben". Doch genau gleich, wird keiner ein Gefühl empfinden, man kann nur versuchen eine gemeinsame "Sprache" diesbezüglich zu haben oder miteinander zu entwickeln und akzeptieren (lernen), dass jeder anders ist und anders liebt. Und das kann manchmal ein langer und auch schmerzhafter Prozess sein.

Liebe ist für mich vor allem Akzeptanz und Wohlwollen.

Das was wir, auch ich, oft als Liebe (romantische Liebe) meinen ist an sich purer "Egoismus" und deshalb verlieren die Gefühle, egal ob Sympathie, Verliebtheit oder "romantische Liebe" oft die Leichtigkeit, die sie eigentlich, wenn wir das Gefühl an sich betrachten und spüren, haben (sollten).
Die Liebe die ich für diesen einen Menschen empfinde ist an sich ganz leicht, ganz hell. Schwer wird sie erst durch das was nicht an "Erfüllung" von diesem anderen kommt, was der egoistische Teil in mir gerne zurückbekommen möchte. Die Liebe als Gefühl an sich bleibt trotzdem (in mir).

Und wenn ich (und ich meine wirklich mich ganz persönlich) einem Menschen sage "Ich liebe Dich", dann ist das MEINES. Mein Empfinden, mein Moment an Gefühl, das dann genau heraus möchte bzw. gesagt werden "muss" sonst "platze" ich "vor Glück".
Wenn der andere sich dadurch dann eingeengt oder gar genötigt oder verpflichtet fühlt, dann ist das wiederum "SEINES". Seine Empfindung, seine Erfahrungen, weil andere ihn vielleicht mal "genötigt" haben, traurig oder gar beleidigt waren wenn man es nicht erwidert hat.
Jeder sollte aushalten etwas gesagt oder eben auch nicht gesagt zu bekommen.

Und wenn jemand ein "Ich liebe Dich" wirklich ernst und im (in meinen Augen) reinsten Sinne von Liebe meint, dann ist diesem Menschen auch nicht "wichtig" (im Sinne von notwendig um selbst zu lieben) eine Erwiderung darauf zu bekommen. Aber natürlich freut man sich ... aber ich persönlich auch nur wenn ich spüre es ist "ernst" gemeint und nicht nur "daher gesagt" weil der andere sich verpflichtet fühlt ... wenn man ein ähnlich tiefes "Ich liebe Dich" zurück gesagt bekommt.
Aber das Wichtigste ist eh nicht das Sagen von Liebe sondern das Tun in Liebe.

"Alles ist Liebe und Liebe ist alles. Und wenn Du eine Blume liebst, dann gieße sie, aber pflücke sie nicht. "
*******ase Mann
797 Beiträge
Ich finde, diese Begriffe lassen sich objektiv gar nicht wirklich beschreiben und noch weniger sich voneinander abgrenzen... zumindest nicht, wenn ich sie von der Gefühlsseite und damit der eigenen Wahrnehmung her betrachte. Die Mediziner werden vielleicht chemische Körperreaktionen und organische Auwirkungen messen können, die Neurologen von Hirnstrommessungen Rückschlüsse ableiten... aber letztendlich bleibt es dabei, dass all diese Begriffe Gefühle beschreiben.

Subjektiv unterscheiden sich für mich diese Begrifflichkeiten durch die Intensität, wie ich auf die Gegenüber reagiere.
Ein ausschließlich nach meinen Präferenzen empfundenes „och, die ist aber ganz nett“ oder „die schaut aber gut aus“ spricht eher für Sympathie.
Anziehung verspüre ich dann, wenn ich dieser Person zunächst einmal einfach näher kommen will... und damit meine ich in erster Linie erst mal nicht das Körperliche per se - der Wunsch auf körperliche Nähe kann damit einhergehen, aber ich für mich würde es eher als Seelennähe (mir fällt kein passenderer Ausdruck ein) benennen.
Verliebt sein ist die Reaktion auf meine Wahrnehmung der Passung von mir und ihr. Bei mir hat sehr viel mit eigenem Herzschlag, Tag- und Nachträumen von ihr, Begierden und Phantasien zu tun und mit einem Bedauern, das ich empfinde, wenn sie nicht bei mir ist, zu tun. Ich empfinde finde Lust, mir geht es um berühren, küssen, Sex - also sehr wohl auch das Körperliche. Aber es geht mir auch um Lust auf geistige Verbindung, sich seelisch näher kommen wollen.
Und Liebe ist, wenn ich mir nicht mehr vorstellen kann (und es mir auch nicht vorstellen möchte) ohne sie zu leben... wenn sie ein Teil von mir und ich ein Teil von ihr bin. Wo für mich bei den ersten drei Begrifflichkeiten dieses Empfinden durchaus einseitig sein kann... also ICH finde sie sympathisch, fühle mich angezogen, bin verliebt... ist und war für mich Liebe nur dann spürbar, wenn es beidseitig ist/war.
Vielen Dank an dieser Stelle für euere zahlreichen und oftmals sehr ausführlich beschriebenen Statements 🙂

Auch wenn dies alles individuell gefühlte, wahrgenommene und interpretierte Gefühle sind, so erkenne ich mich und meine Empfindung oder Bewertung doch in einigen eurer Beschreibungen wieder.

Das macht für mich, alleine in der Theorie, das Unterfangen F+ noch mal um einiges schwieriger, da ich die Grenze zwischen Anziehung und verliebt-sein als sehr fliessend empfinde.

Gewagtes Terrain.... 😉
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