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Rechtfertigt Liebe Alles?

**********Magic Mann
Kurze Zwischenfrage
Ab wann liebt man denn?
Liebe auf den ersten Blick mal ausgeschlossen.
*****608 Mann
Ab wann man Liebt, das ist bei jedem unterschiedlich. Liebe ist ein Gefühl, in meiner Definition ein sehr tiefgehendes Gefühl, aber auch zu vielen Menschen ein unterschiedliches. Meine Freunde liebe ich auch, aber anders wie meine Partnerin mit der ich auch ins Bett gehe. Ich liebe auch meine Tochter, aber auch anders als meine Mutter oder meinen Vater. Für mich gibts da keine allgemein gültige Formel.
**********Magic Mann
Ich verbessere mich Mal *g*

Ab wann... Denkt jeder für sich...ab wann er/sie liebt.
********s_63 Frau
JOY-Angels 
Wenn er/sie es fühlt...denken geht da nicht.. *zwinker*
*********_love Frau
Ich verbessere mich Mal *g*

Ab wann... Denkt jeder für sich...ab wann er/sie liebt.

Liebe ist für mich zum einen eine Haltung aus der heraus ich wahrnehme, entscheide, agiere, begegne...

Dann gibt es unterschiedliches Empfinden von Verbundenheit zu Familie, Freunden, auch dem Haustier.

Beim geliebten Mann kommt für mich dazu, mich von ihm berührt zu fühlen und mich ihm sehr nah, etwas, was ich so stark empfinde, dass ich auch unbedingt den körperlichen Ausdruck dazu suche.

Begehren eben. Für mich hat das eine völlig andere Dimension als Geilheit.

Ich empfinde große Zärtlichkeit für diesen Menschen und mag ihn natürlich auch berühren.

Dass das in einer längeren Beziehung mal phasenweise einschlafen kann, kenne ich auch. Ich kenne aber auch den Unterschied zwischen einer wohligen gemeinsamen Faulheit und Mangel.

Mir fehlt völlig die Phantasie und auch die Erfahrung, wenn statt Liebe plötzlich „nichts“ oder schlimmer noch „Missachtung“ gelebt wird, woraus ich mir die Liebesidee zaubern soll, um das zu rechtfertigen.

Dass es mal passieren kann, einander zu missachten, weil man gerade ganz arg mit sich und etwas anderem befasst ist, darüber rede ich nicht.

Aber da, wo das an der Tagesordnung ist, rechtfertige ich da nichts mehr, schon gar nicht mit Liebe.
*******_DA Mann
Themenersteller 
Ab wann liebt man denn?
Liebe auf den ersten Blick mal ausgeschlossen.

Ab wann man "liebt" ist hier nicht die Frage, auch nicht, was "Liebe" ist.
Und Liebe auf den ersten Blick habe ich bei meinen Fragen NICHT ausgeschlossen, denn das ist auch "Liebe". Genauso wie "Verliebtsein".
Gerade "auf den ersten Blick" ist oft das mit den rosa Wölkchen und der Brille und in diesem Zustand verzeiht man aus "Liebe" eventuell noch mehr, als später, wenn aus der "Liebe" schon ein Gewohnheitsgefühl geworden ist.

Ich mag diese Erhöhung der Liebe durch die "Fortgeschrittenen" über das Verliebtsein der "Anfänger" nicht!
*******hien Paar
Ab wann liebt man denn?
Liebe auf den ersten Blick mal ausgeschlossen.

Ab dem Zeitpunkt wo man den sachlichen Blick für die Realität verloren hat *g*
*********_love Frau
Ab dem Zeitpunkt wo man den sachlichen Blick für die Realität verloren hat *g*

Ich mag Euren Humor.

Bilde mir allerdings tatsächlich ein, beides könnte vereinbar sein. 🤔
*******icht Mann
Ich mag diese Erhöhung der Liebe durch die "Fortgeschrittenen" über das Verliebtsein der "Anfänger" nicht!

Liebe ist weder eine Erhöhung noch eine Steigerung vom Verliebtsein. Sie hat auch nichts mit Fortgeschrittenen und Anfänger zu tun. Die Liebe ist für mich eine innere Haltung und damit etwas Bewusstes. Ein bewusstes Erkennen des Gegenübers. Das Verliebtsein ist hingegen ein Hochgefühl, das aus unbewusstem Projizieren entsteht. Beim Verliebtsein hält man den anderen für jemanden, der er in Wirklichkeit nicht ist. Würde man ihn bewusst erkennen, dann wäre das Liebe.

Die Liebe setzt von Anfang an auf Beständigkeit und das Verliebtsein auf eine bestimmte Zeit und dessen Ausklang.
*******_DA Mann
Themenersteller 
Die Liebe setzt von Anfang an auf Beständigkeit und das Verliebtsein auf eine bestimmte Zeit und dessen Ausklang.

Das ist deine ganz persönliche Definition. Für mich ist das Pseudo-Philosophie.
Für mich ist Liebe und Verliebtsein das Gleiche. Und nun?
*******hien Paar
Hmmmm....
Muss ich nicht zwangsläufig verliebt sein um zu lieben ?
*******_DA Mann
Themenersteller 
Eben drum.
********s_63 Frau
JOY-Angels 
Rechtfertigt Liebe Alles?
Kann @ sonne_licht nur zustimmen..

Aus Verliebtheit...kann auch später mit den Jahren, eine tiefe Freundschaft entstehen...

Als sehr junger Mensch, habe ich mich auch verliebt..empfand es mehr als eine Art „ Schwärmerei“...
später mit eigener geistiger Reife und eigener Liebesfähigkeit..habe ich „ den Menschen „ sofort erkannt - geliebt ( ohne ihn tatsächlich zu kennen“ )...entweder ich liebe ihn sofort oder eben nicht...
Verliebtheit-Projektion..findet für mich heute nicht mehr statt...
ich glaube auch...es liegt an der Geisteshaltung...der eigenen geistigen Reife...und der Liebesfähigkeit..
*******_DA Mann
Themenersteller 
Na gut, dann fehlt es mir halt an der geistigen Reife. *omm*
****aba Frau
Black_Chien:
Ab wann liebt man denn?
Liebe auf den ersten Blick mal ausgeschlossen.

Ab dem Zeitpunkt wo man den sachlichen Blick für die Realität verloren hat :)

Das sehe ich nicht so.

Den Zeitpunkt, wo ich den sachlichen Blick für die Realität verliere, betrachte ich als Verliebtheit/Verknalltsein.

Für mich ist es genau dann Liebe, wenn ich durch diese Rosa-Wolken-Watte-Geschichte durch bin und in der Realität ankomme.....und dann bleibe. *zwinker*
*******icht Mann
Für mich ist Liebe und Verliebtsein das Gleiche. Und nun?

Das für dich Liebe und Verliebtsein das Gleiche ist, glaube ich. Für die Beziehungs- und Lebensqualität ist es nicht das Gleiche.

Während ich bei der Liebe weiß mit wem ich es zu tun habe und genau darum jemanden auch liebe, muss ich mir im Gegensatz dazu beim Verliebtsein mein Gegenüber nach der Verliebtheitsphase, sofern sie diese Zeit überhaupt übersteht, erstmal zurechtbiegen, damit er annähernd zu dem wird, wie ich mir jemanden an meiner Seite vorstelle. Das muss ich dann über Regeln, Forderungen, Vereinbarungen und Unterlassungsabsprachen aushandeln. Soweit so gut. Nur das mir dabei nichts weiter übrig bleibt als zu misstrauen und ständig zu kontrollieren, denn mein Gegenüber passt sich mir nur auf meinen Wunsch und meine Forderungen hin an, weil intrinsisch nichts davon vorhanden ist. In Wirklichkeit ist er ja ein anderer als ich mir das wünsche und erwarte. Zu guter Letzt kann ich dabei nur Enttäuschungen ernten, denn auf Dauer kann sich niemand wirklich verbiegen, verleugnen und sich selbst untreu sein. Alles das bleibt mir bei der Liebe erspart. Ich darf mich entspannt und angstfrei bewegen und leben.

Ich war unzählige male in meinem Leben verliebt und heute liebe ich. Das was ich schreibe betrifft natürlich nur mich. Das ist das Resümee meiner Lebenserfahrung.
*******hien Paar
Teilweise sind die Postings schon recht verwirrend...
Einerseits sieht man Liebe als eine Emotion, dann wiederrum ist das "Verliebtsein" eher das Emotionale und die Liebe die sachliche Feststellung der emotinallen Haltung.
In den meisten Fällen wird die "Liebe" dem "Verliebtsein" über gestellt und somit weg von der Emotion zur gefestigten Sachlage *g*

Bin ich wirklich nicht in der Lage wahrhaftig zu lieben ohne verliebt zu sein ?
Vielleicht geht es nur mir so, zumindest wenn wir über zwischenmenschliche Liebe reden, muss ich verliebt sein um zu lieben....
Ich könnte meiner Partnerin ganz schwer erklären, dass ich nicht in sie verliebt bin, aber dafür liebe ich sie *g*

Adios *hund*
*******hien Paar
Ach da fällt mir noch ein....
Ich liebe meine Schwester aber bin nicht in sie verliebt *g*
*******_DA Mann
Themenersteller 
muss ich mir im Gegensatz dazu beim Verliebtsein mein Gegenüber nach der Verliebtheitsphase, sofern sie diese Zeit überhaupt übersteht, erstmal zurechtbiegen, damit er annähernd zu dem wird, wie ich mir jemanden an meiner Seite vorstelle.

Um Gottes Willen, ich hab mir noch nie jemanden zurechtgebogen!
Und wenn mich jemand zurechtbiegen wollte, dann wäre ich sofort auf Nimmerwiedersehen verschwunden!
Ich weiß nicht, warum besonders Frauen das mit der "Liebe" immer so furchtbar kompliziert machen. Liebe ist einfach nur ein Gefühl. Und dieses Gefühl wird regelmäßig romantisch verklärt und philosophisch erhöht.

Und darin liegt wohl auch einer der Gründe, warum sich viele Menschen zu viel gefallen lassen und es mit "Liebe" entschuldigen und rechtfertigen (um mal wieder zum Thema zu kommen).
********s_63 Frau
JOY-Angels 
Rechtfertigt Liebe Alles?
Ein Mensch der sich selbst nicht liebt, nicht vollständig annimmt und "Liebe" im außen sucht...bleibt nicht bei sich...er ruht weder in sich noch hat er seine Mitte gefunden...er wird zum "Spielball" seines Gegenübers...ist abhängig (will sich geliebt fühlen) deshalb lässt er sich verbiegen...nimmt vieles hin und verwechselt das mit "Liebe"...

Wir sind als erstes, uns selbst gegenüber verpflichtet...unserem Herzen unserer Seele...das ist unser innerer Weg...man kann spüren wann man ihn verlässt...z. Bsp. daran, wenn von mir Dinge verlangt werden die mir ein "ungutes Gefühl" bescheren...weil ich nicht auf meine innere Stimme, meine Intuition höre...meinen inneren Weg verlasse...mich selbst verliere...

Nehme ich meine eigene Verpflichtung ernst...bleibe ich ganz bei mir ...kann ich in der Folge...auch für andere da sein und auch anderen Menschen helfen...ohne abhängig zu sein...

Liebe fängt also immer in uns selbst an...unserer Selbstliebe...erkenne ich mich dann im Gegenüber wieder...ist es für mich Liebe *herz* und keine Verliebtheit...
****NUM Paar
Aufklärung gegen Romantik..... Spannend.....

Zählte zu der Eigenverantwortung nicht auch, das wenn ich Gewalt erfahre mich aus dieser Situation zu lösen? Wenn ich es aber nicht tue, wer ist dann Schuld, das alles so weiter geht?
Sind wir nicht inzwischen dort, wo die Mechanismen fehlender Eigenverantwortung bei "Täter" und "Opfer" gleichermaßen wirken- bei der Frage der Schuld eine trügerische Eindeutigkeit zu Tage tritt.

Ich kann dem Schläger keine Schuld geben, das ich nicht gegangen bin. Er ist nicht schuld, das ich mich in der Ohnmacht häuslich eingerichtet habe. Soooo völlig von der Hand zu weisen ist es nicht- wenn argumentiert wird, das durch das Bleiben in der Situation eine gewisse Akzeptanz der Taten eingesetzt hat- weil das "Opfer" ja jederzeit hätte gehen können.

Ich bin mir bewusst, das der letzte Absatz falsch verstanden wird und gleich sich Entrüstung breit macht- ohne mal darüber nachzudenken.
*******race Frau
Also von mir bekommst Du da keinen Gegenwind.

Wird mir Gewalt angetan und ich bleibe und lasse das weiter über mich ergehen, ermögliche ich ja weiterhin Gewalt. Das ist dann mein Eigenanteil an der Situatiuon.

Das hat nichts mit Opfer-blaming oder Täterschutz zu tun. Sondern ist lediglich ein Hinweis auf mangelnde Eigenverantwortung des Opfers. Nämlich sich selbst zu schützen.

Weder rechtfertigt das die Taten noch entschuldigt sie das. Und es gibt dem Täter auch nicht das Recht, fröhlich weiter zu machen. Aber ich kann nicht wissentlich Gewalt über mich ergehen lassen und dann alle Verantwortung dem Täter zuweisen.

Generell mag ich diese Wortwahl Täter und Opfer nicht. Aber das macht es eben einfacher und griffiger, wenn man hier darüber schreibt.
********_666 Mann
Tatjana_DA:
Rechtfertigt Liebe Alles?
Es wird hier viel über Liebe diskutiert und auch Liebe definiert. Dass da jeder seine eigene Vorstellung hat, was Liebe ist, ist normal.

Dann gibt es die zum Teil heftig diskutierten Threads, wo es um Seitensprünge, Affären etc. geht und um deren Rechtfertigung.
Und dementsprechend ums Verzeihen und Vergeben.

Nun heißt es ja so schön, Liebe macht blind.
Das scheint sie tatsächlich zu machen, wenn man beobachtet, was Menschen aus lauter Liebe ihrem Partner alles durchgehen lassen, rechtfertigen und verzeihen.

Rechtfertigt Liebe wirklich bedingungsloses Vergeben und Verzeihen?

Darf Liebe so weit gehen, dass der Mensch seine eigenen Grundsätze über Bord wirft? Dass der Mensch Dinge zulässt, die ihn leiden lassen?

Wo liegen die Grenzen der Liebe, wenn es um Verfehlungen des Partners geht?

Ist es wirklich noch "Liebe", wenn man dem Partner alles verzeiht?
Ist es wirklich "Liebe", wenn ein Mensch über den Partner, der ihm Gewalt angetan hat, sagt "Ich liebe ihn/sie aber doch" ?

Ich sehe das sehr individuell. Jeder muss für sich selbst Situationsbedingt ausmachen wie weit er/sie gehen möchte. Ich denke alles darf aber nicht sein, man darf sich selbst nicht verlieren.

So wie es ein bekannter Hackbraten bereits in 28 Ländern auf Platz 1 der Singlecharts hat verlauten lassen. (Wikipedia hat das gesagt^^)
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