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Muss man seine Phantasie ausleben, um glücklich zu sein?

********ia69 Frau
68 Beiträge
Themenersteller 
Muss man seine Phantasie ausleben, um glücklich zu sein?
Hallo ihr Lieben,

mich beschäftigt die Frage, die ihr oben im Betreff seht.

Nehmen wir an, es besteht eine rundum harmonierende Beziehung und einer der Partner hat eine Phantasie. Erst ist es nur eine Phantasie, dann wird es so stark, dass diese unabgesprochen ausgelebt wird. Ist die Erfüllung und das Ausleben einer einzigen Facette im Sexualleben (welches sonst gut funktioniert) es wirklich wert, eine Beziehung zu riskieren?

Was meint ihr? Kennt ihr diese Situation? Könntet ihr damit leben, einer euch wichtigen Phantasie NICHT nachgeben zu können und trotzdem glücklich sein? Steuert der Sexualtrieb den Menschen so sehr?

LG Cassy
*******ust Paar
5.631 Beiträge
wenn es wirklich nur eine ist...
kein Problem.

Aber meistens steckt hinter dem dringenden EINEN Wunsch
ja etwas ganz anderes.
Nämlich die Sehnsucht mehr zu erleben.

Ich frage mal andersrum:
Wenn dein Mann nur diese eine einzige Phantasie hat,
um endlich und für immer glücklich zu sein:
Was spricht dagegen,
dass du ihm diesen EINEN Wunsch erfüllst?
Und falls du ihn nicht erfüllen kannst:
ihn von jemand anderem erfüllen zu lassen?

Und das muß gar nichts mit TRIEB zu tun haben,
sondern damit,
dass man sich gegenseitig fördert
statt behindert.
Eine Phantasie entwickelt sich und spukt seitdem im Kopf herum... wie ist es, wie wird es sein, wie fühlt es sich an?
Ja, kenne ich! Ich (Er) habe auch eine Phantasie und sie möchte noch nicht erfüllt sein. Ich könnte bitten und betteln bis ich bekomme was mich beschäftigt, aber das will ich so nicht. Ich teile meine Phantasien und Wünsche erst dann, wenn es unser Beider Wünsche gleichermaßen sind.
Viel zu wichtig ist mir meine Frau als dass ich etwas durch einen Egotrip zerstören würde, denn wir sind ja auch bisher ohne diese Wunscherfahrung glücklich.
Also bleibt es noch die Phantasie....
********ia69:
Nehmen wir an, es besteht eine rundum harmonierende Beziehung und einer der Partner hat eine Phantasie. Erst ist es nur eine Phantasie, dann wird es so stark, dass diese unabgesprochen ausgelebt wird. Ist die Erfüllung und das Ausleben einer einzigen Facette im Sexualleben (welches sonst gut funktioniert) es wirklich wert, eine Beziehung zu riskieren?

Die sooo harmonische Beziehung ist nicht so harmonisch, wenn beschissen wird.
Ich nehme an, das ist unter "uabgesprochen ausgelebt" gemeint.
*****ved Frau
516 Beiträge
Kommt auf die Fantasie an.

Manche Fantasien hat man in dem Wissen, dass sie Fantasien / Träume bleiben sollten. Außer man möchte zum Beispiel irgendwann im Knast landen *haumichwech* Dann ist es schön und gut diese zu haben, aber sie nicht umzusetzen.

Andere Fantasien sind realisierbar. Dann kommt es auf den "Drang" dahinter an, sie umzusetzen. Denkt man ab und zu Mal daran, oder begleitet diese Fantasie einen ständig? Ist es nur eine kleine Idee, oder ein großer Wunsch?
Wenn man das Bedürfnis hat dies unbedingt umsetzen zu müssen, dann sollte man das auch tun. Hat man einen Partner der dabei nicht mitmachen will, dann sollte man kommunizieren und zusammen eine Lösung finden. Alternativ die Beziehung aufs Spiel setzen / beenden und den Egotrip starten.
Müssen?!
Wir müssen Steuern zahlen und sterben.

Beim Ausleben von Fantasien gibt es keine eindeutige Antwort. Es kommt
1. auf die Fantasie (ich gehe davon aus, dass es keine Sexualstraftaten dabei sind *zwinker*)
und
2. auf deinen Partner an

Mir (m) ist KEINE Fantasie so wichtig, dass ich die Beziehung auf Spiel setzen würde.
Und wenn eine Fantasie zur Besessenheit wird, dann wird es für die Beziehung gefährlich.

Aber in meisten Fällen profitieren Beide von neuen Spielarten. Bei uns sind z.B. viele No-Gos aus der Anfangszeit fester Bestandteil unserer Sexualität geworden. Aber es hat eine gewisse Reifezeit gebraucht. Der Partner soll eine Möglichkeit haben sich mit dem Thema auseinander zu setzten und über die Bedeutung dieser Fantasie für dich bewusst zu werden. Kompromissbereitschaft ist extrem wichtig in einer Beziehung.

"Erst ist es nur eine Phantasie, dann wird es so stark, dass diese unabgesprochen ausgelebt wird."
Hilf mir mal, "unabgesprochen ausgelebt" wie meinst Du das?
Hast Du deinen Partner genötigt/"vergewaltigt"? Oder bist Du fremdgegangen?
********ia69 Frau
68 Beiträge
Themenersteller 
Danke..
..schon mal für Eure Antworten *top*

Ich finde es völlig normal, Phantasien zu haben und kann auch unterscheiden zwischen Phantasien, die ich vielleicht gerne mal versuchen würde und denen, die bitte auch nur Phantasie bleiben sollen.
Bei denen, die ich gerne vielleicht (irgendwann) mal umsetzen wollen würde, hole ich meinen Partner ins Boot und dann sieht man weiter.

Mein Partner hat auch Phantasien.. manche haben wir längst ausprobiert, über manche tauschen wir uns aus, an manche kann man sich vielleicht langsam rantasten. Ich bin da wirklich sehr offen. Aber er hat eben die Phantasie, (Ehe)Frauen vor ihren Partner zu vögeln um selbst der "Hengst" zu sein.
In den SC gehen, vor anderen Sex haben, einen MMF zu versuchen, zuschauen lassen... all das hätte ich mitgemacht aber dass er eine andere Frau vögelt, ist für mich bisher einfach tabu gewesen. Vielleicht irgendwann mal, denn eigentlich finde ich es anregend (IN MEINER PHANTASIE!!!), dass er was mit anderen hat aber das hätte ich nicht umsetzen wollen, dazu bin ich zu eifersüchtig. Vielleicht, wenn man sich langsam herangetastet hätte, sich Zeit gelassen hätte.. aber dazu kam es nicht.

Leider hat er das nun durchgezogen, ohne mir etwas davon zu sagen. Nicht nur einmal, nein, sondern dreimal in 4 Wochen. Warum er es gemacht hat, kann er mir nicht sagen, versteht er sebst nicht. Daher frage ich mich - wenn die Beziehung wieder aufleben sollte - ob es möglich ist, dass er das hintenanstellt oder wird er dann immer was vermissen oder unglücklich sein? Denn wenn dem so ist, brauchen wir es erst gar nicht mehr versuchen. Ich kann ihm das auf nicht absehbare Zeit einfach nicht bieten.
********ia69 Frau
68 Beiträge
Themenersteller 
Aber in meisten Fällen profitieren Beide von neuen Spielarten. Bei uns sind z.B. viele No-Gos aus der Anfangszeit fester Bestandteil unserer Sexualität geworden. Aber es hat eine gewisse Reifezeit gebraucht. Der Partner soll eine Möglichkeit haben sich mit dem Thema auseinander zu setzten und über die Bedeutung dieser Fantasie für dich bewusst zu werden. Kompromissbereitschaft ist extrem wichtig in einer Beziehung.

So hätte und habe ich mir das auch immer vorgestellt, ja.
Muss man seine Phantasie ausleben, um glücklich zu sein?
Ob man das muss?
Ich werde auf jeden Fall mein Giftschränkchen nicht öffen
********ia69 Frau
68 Beiträge
Themenersteller 
Also..
..kann man wirklich und ernsthaft unglücklich werden, wenn man eine sexuelle Phantasie nicht leben kann? Kann das alles andere überlagern?

Für mich ist das nur schwer vorstellbar, ehrlich gesagt.
****54 Mann
3.576 Beiträge
********ia69:
... aber dass er eine andere Frau vögelt, ist für mich bisher einfach tabu gewesen. ... dazu bin ich zu eifersüchtig.

Und da wunderst Du Dich, dass er die Umsetzung dieser Fantasie nicht mit Dir im einzelnen abgesprochen hat? Obwohl grade in dieser Fantasie doch kaum Sprengstoff für Eure Beziehung steckt, denn diese Frauen stecken ja in bestehenden Bindungen, die sie wohl kaum für einen gemeinsam eingeladenen Gast aufkündigen werden, egal wie gut er den Hengst macht.

Will sagen: Muss man Fantasien umsetzen, obwohl sie eine offensichtlich unbegründete Eifersucht triggern? Müssen sicher nicht. Können kann man schon. Wäre nur besser, wenn's nicht raus kommt.

Ich denke mal, ihr habt doch unterschiedliche Auffassungen zu sexueller Treue trotz proklamierter "Offenheit". Es gibt einen Unterschied zwischen der Eifersucht, die aus der Angst um einen Beziehung erwächst und derjenigen, die aus einem Besitzanspruch erwächst. Auf die erste MUSS man Rücksicht nehmen.
Ups...
„In den SC gehen, vor anderen Sex haben, einen MMF zu versuchen, zuschauen lassen... ...all das hätte ich mitgemacht aber dass er eine andere Frau vögelt, ist für mich bisher einfach tabu gewesen... Leider hat er das nun durchgezogen, ohne mir etwas davon zu sagen. Nicht nur einmal...“

Schade dass er die Vielfalt die du ihm bereit wärst zu geben nicht wertgeschätzt.
********ia69:
Also..
..kann man wirklich und ernsthaft unglücklich werden, wenn man eine sexuelle Phantasie nicht leben kann? Kann das alles andere überlagern?

Für mich ist das nur schwer vorstellbar, ehrlich gesagt.

Nein, wegen einer Fantasie die man nicht ausleben kann, wird man nicht unglücklich. Vor allem wenn es 100 andere Möglichkeit beiden offen stehen. Und keine Fantasie gibt einem das Recht rücksichtslos mit den persönlichen Grenzen des anderen umzugehen.
****54:

Es gibt einen Unterschied zwischen der Eifersucht, die aus der Angst um einen Beziehung erwächst und derjenigen, die aus einem Besitzanspruch erwächst. Auf die erste MUSS man Rücksicht nehmen.

Aber die Eifersucht kann auch mit einer Unsicherheit zusammenhängen und im Fall der Cassiopaia69 nicht ganz unbegründet.

Und wieso bzw. für wen wäre es besser, wenn das nicht raus gekommen wäre?
Fantasien müssen ganz bestimmt nicht ausgelebt werden. Wer sich solche Ausreden zusammenreimt, hat wohl ganz eigene Prioritäten, die nicht unbedingt mit jener für die Beziehung vereinbar sind...

Hat man in einer Beziehung keine Vereinbarung darüber, wie man die Sexualität gemeinsam leben möchte, ist es wohl schwierig, das nachträglich zu korrigieren - insbesondere wenn das Vertrauen bereits verletzt wurde.
********lack Frau
19.017 Beiträge
@****54

Ich denke mal, ihr habt doch unterschiedliche Auffassungen zu sexueller Treue trotz proklamierter "Offenheit". Es gibt einen Unterschied zwischen der Eifersucht, die aus der Angst um einen Beziehung erwächst und derjenigen, die aus einem Besitzanspruch erwächst. Auf die erste MUSS man Rücksicht nehmen.

M.E. ist der Unterschied darin ob man etwas gemeinsam erleben oder getrennt leben will.
Das hat dann nichts mit Besitzanspruch zu tun (denn man besitzt ja eh nicht), aber doch mit dem Stellenwert der Partner/in. Ist man zu Alleingängen bereit, dann stellt man auch die Beziehung in Frage, denn man handelt ja gegen besseres Wissen.
Ob es besser gewesen wäre, wenn die Alleingänge nicht raus gekommen wären) Zumindest wäre kein Vertrauensbruch dazu gekommen, wenn er ihr die Zeit gegeben hätte.Verzicht gehört m.E. eben auch dazu und wenn man diesen Verzicht nicht geben kann, dann handelt es sich wohl um etwas, was wichtiger geworden ist wie die Beziehung an sich!
Ob sich das jetzt nochmal zurück fahren läßt, ist eher die Frage. Und ob Cassiopaia diesen Vertrauensbruch verzeihen kann, besonders da es immer gewollte Alleingänge bleiben würden.

WiB
**af Mann
3.048 Beiträge
Ich sag mal so, es kommt drauf an was es für eine Fantasie ist die man gerne ausleben möchte. Man sollte schon schauen ob die relativ konform mit dem Partner läuft. Ich hab z.B. in den letzten Jahren meiner ganzen Beziehungen immer auf irgendwas verzichtet. Nicht weil ich es unbedingt musste sondern weil ich eben den Kompromiss zu der Fantasie suchte. Ich sehe es allerdings auch so das beide Partner ruhig auch was tun können was einen selbst jetzt nich soooo zusagt aber sagen wir mal ok ist quasi, wenn es halt dem Partner glücklich macht es zu probieren. Natürlich alles mit dem Blick das es nicht den anderen schaden soll sondern beide damit leben können.
**********henkt Frau
7.373 Beiträge
Hat das nicht was mit Erwachsensein zu tun, zu wissen, dass nicht jede Phantasie ausgelebt werden kann, nicht jeder Wunsch erfüllt wird?

Gehören solche Fragen, solche Gedanken, dass einem wirklich alles geschenkt wird, was man will, nicht zu verwöhnten Kindern, die mit dem Fuß aufstampfen?

Wenn ich nicht in der Lage bin, mich selbst mal zurück zu nehmen, für mich selbst auch reelle Grenzen zu ziehen, sondern kompromisslos alles niederwalze, nur damit ich alles bekomme, was ich will - dann sollte ich tunlichst auf das Zusammenleben mit anderen Menschen verzichten.
Ist die Erfüllung und das Ausleben einer einzigen Facette im Sexualleben (welches sonst gut funktioniert) es wirklich wert, eine Beziehung zu riskieren?
Nun ja, es gibt schon bestimmte Dinge die ich sehr mag, die aber mit meiner Frau nicht oder sehr selten funktionieren. Beziehungsrelevant ist das nicht.

ABER:
das bedeutet natürlich nicht, dass man das nicht ausleben will.
Beispiele: Anal, Lecken bei Ihr wie auch in der 69, Anlingus, Sex mit jüngeren Frauen, Dreier etc.
Viele Männer (u.a. auch ich) gehen in so einem Fall zu einer Hure und bekommen es dann dort. Natürlich geht man aber damit ein Risiko ein.

Die Frage: "ist es das wert" möchte ich so beantworten:
ich möchte das nicht missen, deshalb hole ich mir das regelmäßig extern..
**********97076 Frau
8.758 Beiträge
Liebe TE,
niemand von uns MUSS etwas ausleben, wir können und wir dürfen, wenn wir die Möglichkeit und den passenden Partner haben.
In einer Beziehung sollte man in der Lage sein, Kompromisse einzugehen, auf das Tempo des Partners einzugehen, sich schrittweise heranzutasten, zu variieren und zu verändern. Wir entwickeln uns ständig weiter, sind in der Beziehung gemeinsam auf der Reise und sollten deswegen auch gemeinsam Wege suchen. Genauso gehört dazu, dem Partner zuliebe auch mal auszuprobieren, zu wagen. Und danach gemeinsam zu reflektieren um zu verwerfen oder beizubehalten.

Cassiopaia69:
Aber er hat eben die Phantasie, (Ehe)Frauen vor ihren Partner zu vögeln um selbst der "Hengst" zu sein.
In den SC gehen, vor anderen Sex haben, einen MMF zu versuchen, zuschauen lassen... all das hätte ich mitgemacht aber dass er eine andere Frau vögelt, ist für mich bisher einfach tabu gewesen. Vielleicht irgendwann mal, denn eigentlich finde ich es anregend (IN MEINER PHANTASIE!!!), dass er was mit anderen hat aber das hätte ich nicht umsetzen wollen, dazu bin ich zu eifersüchtig.


Er hat es bereits mehrfach in die Tat umgesetzt, ohne Dir vorher Bescheid zu sagen. Hier ist das Kind doch bereits in den Brunnen gefallen. Kannst Du damit leben, dass er es getan hat? Kannst Du es verdrängen und Dich wieder auf Eure Beziehung konzentrieren? Kannst Du wieder Vertrauen zu ihm fassen?

********ia69:
..kann man wirklich und ernsthaft unglücklich werden, wenn man eine sexuelle Phantasie nicht leben kann? Kann das alles andere überlagern?

Für mich ist das nur schwer vorstellbar, ehrlich gesagt.

Ja, das ist möglich. Wenn der Wunsch zur Obsession wird, kann er alles andere überlagern. Hier übernehmen Gefühle die Oberhand, und diese lassen sich mit Ratio nicht erklären.

Vielleicht wäre es für Euch beide hilfreich, wenn Ihr Euch in eine Paartherapie begebt und dort dieses Erlebnis aufarbeitet.
*******_nw Frau
7.610 Beiträge
So wie du die Situation beschrieben hast sehe ich nicht viel Sinn darin, die Beziehung weiter zu führen. Phantasien können sicher obsessiv werden, obwohl ich denke dass man in vielen Fällen darauf auch Einfluss hat und sich nicht unbedingt so sehr darauf versteifen muss. Du hast diverses angeboten was geeignet gewesen wäre, Neigungen in dieser Richtung zu erkunden. Das hat er nicht genutzt sondern sich eigenständig dazu entschlossen, das durchzuziehen, was für dich zumindest noch ein Tabu war - mehrmals.

Was sagt dir das über die Zukunft? Lass mich alles machen was ich will oder ich hole es mir sowieso ... Das wäre für mich keine Basis. Weder das Gefühl, damit unter Druck gesetzt zu werden noch die Einstellung dass meine Gefühle dabei nicht zählen. Es gibt genügend nette Männer die eine aufgeschlossene, experimentierfreudige Frau zu schätzen wissen. Schick den 'Hengst' auf die Weide und lass ihn sich da selbst bespaßen ... *g*
********chaf Mann
7.475 Beiträge
JOY-Angels 
Hängt jetzt ein wenig davon ab, wie er zu dem, was er da erlebt hat, steht. Fand er es toll? Mag er nicht mehr drauf verzichten? Dann wirst du den Weg mit ihm schwerlich weiter gehen können, denn selbst dann, wenn Eifersucht deinerseits zuvor keinen Grund gehabt haben sollte: Jetzt ist sie begründet. Das Vertrauen ist ja weg, du weißt ja nicht, ob er hinter deinem Rücken es noch einmal tun wird.

Sagt er hingegen glaubhaft (!), dass er das jetzt bis zum Exzess durchgezogen hat und der Reiz danach nun weg ist, es gar nicht so toll war wie er es sich immer vorgestellt hat, bestehen da vielleicht noch Chancen, das zu kitten. Ob es gelingt bleibt aber auch hier unklar, schließlich ist der Vertrauensbruch ja trotzdem da.

Zum Thema selbst, es kommt auf die Fantasie an und wie zentral sie die eigene Sexualität abdeckt. Wer beispielsweise schon immer SM-Fantasien hat, der/die wird Probleme haben, so ganz ohne sexuelle Experimentierfreude auszukommen. Geht es aber "nur" um irgendwelche Praktiken, lassen sich da eher Kompromisse schließen. Pauschalisieren lässt sich das nicht.
****yn Frau
13.442 Beiträge
********ia69:
Könntet ihr damit leben, einer euch wichtigen Phantasie NICHT nachgeben zu können und trotzdem glücklich sein?

Das kommt meiner Meinung nach darauf an, wie viel Platz diese Fantasie in meinem allgemeinen Sexleben einnimmt. Denn bei mir ist es so, dass ich auf ganz grundlegende Dinge viel weniger verzichten kann, als auf ganz spezielle, konkrete Praktiken oder Fantasien.

Zum Beispiel ist mir beim Sex insgesamt eine härtere Gangart wichtig. Soften Kuschelsex mag ich nur in ganz bestimmten Situationen, etwa wenn ich sehr krank bin, oder meine Menstruation das Äquivalent zu Satans Opferwasserfall ist und ich dabei leide wie ein Hund.
Ansonsten ist mir beim Sex wichtig, dass es mal härter und zuweilen sogar richtig grob zugeht, dass gefesselt und gepackt und auch mal zugehauen und gebissen wird. Kann ich das generell nicht haben, würde mich das wahnsinnig belasten und unglücklich machen.

Auf der anderen Seite habe ich eine ganz spezielle Fantasie, die mich seit zwölf Jahren nicht loslässt und ständig in meinem Kopf herumschwirrt. Sie ist wahnsinnig intim und übt große Faszination auf mich aus, meine Sehnsucht danach ist sehr, sehr groß. Aber sie ist schwer umzusetzen und etwas, wo ich mich keinesfalls auf faule Kompromisse einlassen möchte. Dadurch weiß ich, wie gering die Chance ist, diese Fantasie so umsetzen zu können, wie ich das will. Und obwohl ich es mir so sehr wünsche, würde es mich auf Dauer gesehen nicht umbringen oder komplett verzweifeln lassen, wenn sie sich nie in dieser Art verwirklichen ließe, ganz zu schweigen davon, dass ich dafür sicherlich niemals eine Beziehung in den Sand setzen würde. Es ist eine Fantasie, die sehr besonders ist und nicht das Hauptaugenmerk meiner Sexualität, deswegen könnte ich darauf verzichten.

Ganz allgemein würde ich eine Beziehung aber nicht einfach nur wegen Sex aufgeben. Monogamie ist glücklicherweise nicht das einzige Beziehungskonzept. Aber wenn ich mir den Sex, der mich erfüllt, nicht einmal außerhalb der Beziehung holen dürfte - dann ja. Dann würde ich die Beziehung beenden. Dann passt man einfach nicht zusammen.
********s_63 Frau
2.985 Beiträge
Muss man seine Phantasie ausleben, um glücklich zu sein?
Liebe TE,

wenn es dich erregt, in "deiner Phantasie" (wenn dein Partner) Sex mit einer vergebenen Frau hat...während der Ehemann dabei zuschaut...warum schaust du nicht auch dabei zu?

Dein Partner, spiegelt mit Seiner Phantasie (und deren Umsetzung, ohne dich) "Deine Eifersucht"...ihr könntet beide, von einer gemeinsamen Umsetzung profitieren...mehr zueinander finden und wachsen...dies, ist der Sinn einer Beziehung...

Beide können durch Umsetzung der Phantasie wachsen...wenn sie es gemeinsam tun können...und ohne Heimlichkeiten glücklich sein..
******ard Mann
387 Beiträge
TE
wer riskiert ?

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