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Wie stark bestimmen wir unsere optischen Vorlieben selbst?

*******ck79 Mann
61 Beiträge
Ich behaupte einfach mal:
Jede Frau und jeder Mann kann gut aussehen!
Alles eine Frage von Gesckmack und Stil...
Aber das heisst nicht, dass man automatisch glücklicher wird durch besseres Aussehen

Alles findet nur im Kopf statt.

Glücklich sein und „Schönheit“ hat nicht so viel miteinander zu tun....

Ich möchte nicht auf mein Aussehen reduziert werden oder auf das, was ich besitze.
Wer mich beurteilen möchte, darf das gerne anhand meines Charakters tun!
Vieles des geschriebenen stimmt, dennoch denke ich, der Charakter alleine ist in der heutigen Zeit nicht mehr entscheidend.
Als erstes sehen wir, dann wenn es gefällt schauen wir mal hinter die Fassade und danach entscheidet es sich. Kommt etwas optisch „besseres“ bringt einem auch der beste Charakter nichts mehr. Dafür leben wir meiner Meinung nach viel zu oberflächlich.
Es gibt immer Ausnahmen und nicht alle können sich mit meiner Aussage identifizieren, alles legitim.
Aussehen entscheidet einfach einiges.
*******_nw Frau
7.610 Beiträge
Themenersteller 
@*********able

Ich glaube dass du in sehr vielen Fällen recht damit hast, leider ... Aber ich frage mich ob das so sein muss. Und zwar nicht im Sinne eines Verzichtes, 'Asketen' waren mir schon immer suspekt. Es ist doch die Frage ob man nicht viel mehr gewinnen kann wenn man sich vom Primat der Äußerlichkeiten wenigstens ein gutes Stück weit befreit ... Denn ich glaube tatsächlich nicht dass Äußerlichkeiten eine allzu relevante Rolle spielen was guten Sex oder gute Beziehungen angeht (Extreme lasse ich da mal außen vor) - es sei denn es handelt sich tatsächlich um einen Fetisch ...
**C Mann
11.891 Beiträge
@Candide2
...ich verstehe immer noch nicht wirklich den Hintergrund dieses Threads. Jeder von uns bestimmt doch den Einfluss, wie Optik auf ihn wirkt.... Für den Einen ist es wichtig, der Andere hat andere Kriterien.
Keiner muss, jeder kann... Ich gebe Dir allerdings in einem Punkt Recht: Gutes Aussehen ist keine Garantie für guten Sex....
Für einige mag das zutreffend sein, dass Äußerlichkeiten kein Anhaltspunkt sind für guten Sex oder eine gute Beziehung, dennoch bin ich der Meinung, wenn man nicht einigermaßen dem gängigen Ideal entspricht, hat man einfach schlechte Karten.

Zwei Bespiele - ohne persönliche Wertung oder ähnliches. Verzeiht bitte, wenn ich blöde Bespiele verwendet habe.

Ein Mann, Alter irgendwas zwischen 20-30 Jahren, schmächtig bis normal gebaut, Muskeln Fehlanzeige, Gesicht fettiger Hautansatz evtl vernarbt bedingt durch eine frühere pubertäre Akne, dazu noch introvertiert, Style eher weniger modern bzw Trendsetterähnlich - ehrliche Meinung
Welche Chancen hat diese Mann in der heutigen Gesellschaft?

Eine Frau, Alter irgendwas zwischen 20-30 Jahren, mittleres bis stark übergewichtig, Gesicht evtl (wobei meistens mega) hübsch, dazu noch extrovertiert, Style eher angepasst bis völlig daneben - ehrliche Meinung
Welche Chance hat diese Frau in der heutigen Gesellschaft?

Es geht nicht darum, jedem zu gefallen und nicht jedem zu gefallen ist völlig legitim, es ist nun mal so, dass sich diese beiden extrem ins Zeug legen müssen, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Es gibt für beide Fälle Liebhaber und das ist auch gut so, aber wir sprechen von der allgemeinen Gesellschaft, nicht nur von Joy-Mitgliedern, die teilweise toleranter sind oder es zumindestens vorgeben.
Draußen die brutale Realität, die Realität in der Menschen gemobbt, ausgegrenzt bis hin zur Verachtung oder völlig isoliert leben.

Klar es werden einige sagen: jeder kann etwas aus sich machen bis das bestmögliche rausholen, Style-Typberatung oder abnehmen oder oder oder... ja stimmt, aber manche sind einfach auch schon soweit seelisch geschädigt, dass es ihnen an Kraft, Mut und Motivation fehlt oder weil sie schlichtweg Angst haben zu versagen. Andere wiederum sind auch einfach nicht interessiert und wollen dennoch geliebt und akzeptiert werden.
Ich kann sicher nicht behaupten, mich gegen alle Werbung und gesellschaftlichen Trends abgrenzen zu können. Was die Wahl meiner Partnerin angeht, gehe ich da allein nach persönlichen Kriterien. Ich suche kein Model, sondern eine Frau mit Ausstrahlung. Wenn mir dabei die Größe und gewisse Körpermaße wichtig sind, dann weil ich mich viel bewege, Sport treibe und dies gerne auch zu zweit machen möchte. Stimme, Körpersprache und Sozialverhalten machen bei mir viel, ebenso der Geruch (nicht das Deo, sondern der eigene Körpergeruch). Diese Kriterien sehe ich als extrem individuell an, sodass ich nicht wüsste, wie dies durch externe Faktoren beeinflusst werden sollte.
Wer hier (Männlein oder Weiblein) sich nur an die vermeintlichen Models ranschmeißt, hat meiner Meinung nach das Prinzip von Beziehung und Partnerschaft noch nicht verstanden bzw. sucht einfach den schnellen Spaß beim F...
Ob diese Ausrichtung dann schon von außen gelenkt wurde? Da wäre ich vorsichtig. Ich habe schon viele Profile gelesen, die in dem Sinne "bin noch jung" oder "frisch getrennt und will jetzt erstmal Spaß haben". Wenn die sich dann nur für die Knackigen interessieren - ok, wer´s braucht und mag ...

@*********ble91
Natürlich wollen auch die scheinbar Unscheinbaren geliebt werden. Aber das kann diesen Menschen nicht von außen gegeben werden. Dating aus Mitleid ist einfach eine wenig zielführende Motivation.
Es liegt an jedem Einzelnen, ob er bei solchen Profilen, Bildern und Personen etwas entdeckt, was aufhorchen lässt und Interesse weckt.
*******_nw Frau
7.610 Beiträge
Themenersteller 
**C:
Jeder von uns bestimmt doch den Einfluss, wie Optik auf ihn wirkt.... Für den Einen ist es wichtig, der Andere hat andere Kriterien.

Bestimmt das jeder tatsächlich? Dann wäre meine Frage sicher unnötig ... Oder könnte das nur jeder bestimmen? Dann ist es finde ich sehr sinnvoll dieser Frage einmal nachzugehen.

Ich denke dass es bei den meisten letzteres ist, dass sehr viele sich gar keine Gedanken machen was sie tatsächlich gerne hätten und wie sie das finden könnten. Äußerlichkeiten als Kriterium sind derartig präsent und werden als so selbverständlich wahrgenommen dass es ja mehr als einen hier im Thread gab der sich nicht mal vorstellen kann dass es andere Schönheitsideale geben könnte als die die bei uns seit nicht mal einem Jahrhundert (wenn man der Textquelle von Mona folgt) in Mode sind ...
Für einige mag das zutreffend sein, dass Äußerlichkeiten kein Anhaltspunkt sind für guten Sex oder eine gute Beziehung, dennoch bin ich der Meinung, wenn man nicht einigermaßen dem gängigen Ideal entspricht, hat man einfach schlechte Karten.

Zwei Bespiele - ohne persönliche Wertung oder ähnliches. Verzeiht bitte, wenn ich blöde Bespiele verwendet habe.

Ein Mann, Alter irgendwas zwischen 20-30 Jahren, schmächtig bis normal gebaut, Muskeln Fehlanzeige, Gesicht fettiger Hautansatz evtl vernarbt bedingt durch eine frühere pubertäre Akne, dazu noch introvertiert, Style eher weniger modern bzw Trendsetterähnlich - ehrliche Meinung

Welche Chancen hat diese Mann in der heutigen Gesellschaft?

Eine Frau, Alter irgendwas zwischen 20-30 Jahren, mittleres bis stark übergewichtig, Gesicht evtl (wobei meistens mega) hübsch, dazu noch extrovertiert, Style eher angepasst bis völlig daneben - ehrliche Meinung
Welche Chance hat diese Frau in der heutigen Gesellschaft?


Wenn die beiden Beispielpersonen jeweils ihr Leben vor dem Fernseher verbringen und nach Idealpartnern schmachten, werden sie wohl einsam sterben.

Wenn sie aber sich selbst genauso akzeptieren, wie ihre unperfekten Mitmenschen, haben sie genauso gute Chancen auf Sex und eine Beziehung wie gutaussehende und modebewusste Menschen auch.


Gutes Aussehen ist definitiv nützlich--aber es hat nicht viel damit zu tun, ob jemand eine Beziehung findet und aufrecht erhält. Schau dich um, in Parks, beim Wochenendeinkauf und wo auch immer Paare sich so herumtreiben. Ich habe überhaupt nicht den Eindruck, dass unattraktive Menschen seltener in Beziehungen leben.
*******ck79 Mann
61 Beiträge
Ich beobachte doch immer wieder, dass überdurchschnittlich aktraktive Menschen es sogar schwieriger haben einen Partner fürs Leben zu finden....
Es werden Ansprüche gestellt, die nicht alle erfüllen können....

„Normale „ Menschen haben es da denke ich einfacher...
*******_nw Frau
7.610 Beiträge
Themenersteller 
*********affee:
haben sie genauso gute Chancen auf Sex und eine Beziehung wie gutaussehende und modebewusste Menschen auch.

Da würde ich gern noch mal einhaken weil es passt *zwinker* Ich würde unterschreiben dass 'gutaussehende, modebewusste Menschen' häufiger Chancen haben auf Sex und Beziehungen - aber haben sie tatsächlich bessere Chancen auf besseren Sex und bessere Beziehungen als andere? Das bezweifele ich sehr stark. Man mag mit dem Argument kommen wollen dass bei einem größeren Angebot auch mehr Auswahl drin ist, aber Auswahl nutzt ja auch nur etwas wenn ich die Kriterien kenne anhand derer ich finde was ich wirklich gern hätte ...

Sind 'gutaussehende, modebewusste' Paare glücklicher und länger glücklich als andere? Ich wüsste nicht dass es da eine relevante Statistik gibt aber nach meinem persönlichen Eindruck, keinesfalls. Sieht das jemand anders? Aufs Ganze gesehen natürlich, Einzelfälle haben da ja wenig Aussagekraft ...
*******ck79 Mann
61 Beiträge
Ich denke, jeder, ob gutaussehend oder weniger hat die gleichen Chancen.....
Man muss nur die Chancen auch erkennen und wahrnehmen....
Wenn jemand sehr gut aussieht, hat er es unter Umständen schwerer aus dem Überangebot das Richtige rauszufiltern....
Viele gutaussehende Menschen haben gar keine oder nur kurze Beziehungen, weil sich kein passender Partner findet....

Ist wie mit Hunger einkaufen gehen....
Jede Menge zu Essen, aber man weiss nicht, was man essen soll!
*****lnd Mann
27.796 Beiträge
Bei mir ist
es relativ einfach. Ich schaue, was mir sympathisch erscheint - und dann streiche oder klicke ich weg, was Tattoos oder unnötige Klinkerlitzchenpiercings hat. Es bleiben leider immer weniger Menschen übrig, die man im Naturkleid bewundern kann.
Vergiss nicht die künstlichen Glitzer-/ Plastikfingernägel.
Oder aufgepimpte Brüste, tätowierte Augenbrauen.
Tippgeb
Liebe TE
ich habe mich in den Vorlieben nie beeinfliussen lassen - die hatte ich schon als Kind *lol*
Klar haben die sich im Laufe der Zeit leicht verändert, aber der Grundtyp ist immer gleich geblieben - egal, ob von Mann oder Frau.

Wieso soll das irgendwer beeinflussen können?
******u76 Mann
47 Beiträge
Der Mensch ist doch ein Augentier
Schöne Dinge wünsch ich mir.

Meine Erfahrung ist, dass es kaum eine Rolle spielt, wie man als Mensch ist, sondern dass die Optik zumeist darüber entscheidet, ob ein Kontakt entsteht.
Was mir außerdem noch aufgefallen ist, je einfacher die Personen gestrickt sind, desto mehr wird auf Äußerlichkeiten geachtet und umgekehrt.
Obwohl ich selbst alles andere als gutaussehend bin, wäre es gelogen, wenn ich behaupte, nicht auch auf das Aussehen zu achten. Allerdings, Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Eine Durchschnittsschönheit gibt es nicht. Und hässliche Menschen gibt es auch nicht. (Die Geschichte mit den Farben)
Total. Wie läuft das denn im richtigen Leben. Hä? Ich mein da gabs doch auch diese hammer Braut aus der 8C, die ander Mädels waren halt da......Aber dieser heiße Feger hatt allen den Kopf verdreht. Oder Samanta FOX, Blondy, die wilde Kim, oder Mis Monroe. Klar sind das Stereotypen. Aber das erste was wir warnehmen ist nun mal ein Gesicht oder andere Körpermerkmale und jeder hat seine Vorstelungen von dem was schön ist. Was die Frau dann beim Date vom Stapel lässt ist dann eine ganz ganz andere Schiene. Aber dafür trifft man sich halt um festzustellen ob das denn nu passt oder nicht. Das läuft aber manchmal auch ganz anders, da trifft man sich sich beim Stammi und merkt das die Frau das gewisse ETWAS hat ob wohl sie nicht so unbedingt ins Beuteschema passt. Ein hoch auf die Pheromone.
****az Mann
4.305 Beiträge
Wie stark bestimmen wir unsere optischen Vorlieben selbst?

Ganz schwach.
Die meisten zumindest. Es ist doch in der Regel so, dass Männer und Frauen in Schubladen gesteckt werden. Bei den Männern gibts die mit Bart, die ohne Bart, die muskolösen, die Teddybären, die mit leichtem Bauch, die komplett rasiert, die teilrasiert, die gar nicht rasiert, die mit Glatze, die mit langen Haaren, usw. Natürlich mischen sich diese Schubladen untereinander, aber wenn man wollte, könnte man sich so grob 5 verschiedene Typen heraus arbeiten, bei denen viele Merkmale jeweils übereinstimmen. Genauso übrigens bei Frauen. Und je nachdem in welcher Kultur, welcher Gesellschaft und allgemein welchen Kreisen man sich so aufhält, wird einem das entsprechende Ideal durch Vorbilder, entsprechende Werbung, den Freundeskreis, Events, etc. Stück für Stück ins Gehirn geprügelt.
Es liegt also an jedem selbst in wie weit man sich ein entsprechendes Schönheitsideal aufzwängen lässt. Ist man allgemein offen für vieles (in jeder Hinsicht), ist auch das äußere Erscheinungsbild des Gegenübers weniger relevant. Klar kleine Vorlieben wie schlank, große Brüste, behaart, etc gibts immer, aber selbst die sind bei vielen nicht zwingend erforderlich. Und wenn doch herrscht eben wieder ein gewisser Grad an Selbsteinschränkung.
*****lnd Mann
27.796 Beiträge
Mein Bild
wurde geprägt von der jüngeren Schwester meiner Mutter, weil die mich zu betreuen hatte und das, als ob sie selbst meine Mutter wäre.

Nun das Aber: ich hatte nie eine Freundin oder Geliebte, die ihr nur annähernd glich. Statt dessen verliebte ich mich in die verschiedenartigsten Frauen- und war glücklich damit, bin es noch. Trotzdem nehme ich wahr, wenn Frauen einfach schön zu nennen sind, egal welcher Typ. Nur weiß ich, dass daraus nichts entwächst, dass lediglich die Augen schwelgen dürfen.
****r70 Mann
431 Beiträge
Es ist sauschwer...
...sich den visuellen Prägungen (Werbung, Fernsehen, Models, Hochglanzpornos) zu entziehen. Und klar bekommt man gerade auch dadurch, ein bestimmtes Schönheitsideal vorgegeben, dem man sich ergeben kann oder nicht, das ändert sich eben auch über die Zeit. Und aus meiner Sicht ist ja erstmal auch nichts schlimmes dabei, dass man vielleicht auf bestimmte körperliche Reize eher reagiert, als auf andere.
An irgendwas muss man ja auch das "erste Interesse" an jemanden festmachen, gerade draussen auf der Strasse... Und das ist meistens eben irgendwas am visuellen. Und da bei sämtlichen Medien alle anderen Sinneseindrücke "unterdrückt" werden, versucht man eben so viel wie möglich dann aus der Optik herauszulesen...

Aber wenn man für sich vielleicht irgendwann mal feststellt: "Moment, irgendwie gerate ich immer an den falschen, dabei ist doch 90-60-90 meine absolute Vorliebe", sollte man sich eben mal Gedanken machen, woran das liegen könnte... Ganz oft eben daran, dass viele nicht den Schritt weiter gucken, um über den Menschen selbst etwas zu erfahren... "Körpermittig passen wir doch gut zusammen, warum klappt es denn trotzdem nicht mit ner Beziehung???"

Was ich dabei dann noch schlimmer finde ist dann, dass man hier und/oder auf Datingplattformen das ganze mal anderherum aufzuiehen könnte, dass man in der möglichen Anonymität erstmal tatsächlich den Menschen hinter der Optik kennenlernen könnte... Aber selbst da kommt dann oft ganz schnell die Frage "Hast Du mal ein Foto?", um dann "weg" zu sein, weil das ja nicht "mein Typ" ist... Aber die Gespräche vorher schon gezeigt haben, dass man im Geist ganz gut zusammen passt...

Ich merke nur bei mir selbst.... Ich hab ne Vorliebe für eher kräftigere, gerne gut bestückte Frauen. Aber wenn es dann trotzdem vom Geist her passt, fehlt mir auch bei einer "knochigen" nichts, wenn man sich auch gut unterhalten kann (nicht nur Smalltalk), zusammen lachen kann, gemeinsame Vorlieben hat und eben auch alle anderen Sinne angesprochen werden.

Man muss sich eben nur mal darauf einlassen. Aber leider ist unsere Welt so oberflächlich, dass man sich eher von nem gepushten Busen ablenken lässt, statt das angenehme Gespräch mit jemandem weiter zu führen, wo es viel mehr Übereinstimmungen zu entdecken gäbe.
*********ancer Frau
1.748 Beiträge
Spannendes Thema.
Ich denke, dass so 70:30 Fremd- und Selbstbestimmung ist.
Ich glaube nicht, dass es auch nur einen Menschen gibt, der in unserer Zivilisation nicht von Werbung, Medien und vermeintlichen Idealen beeinflusst wird.
Und sei es durch Differenzierung hin zum Gegenteiligen oder bewusste und gesunde "Scheiß-drauf"-Mentalität.
Die Gefahr sehe ich im ständigen Vergleichen und dem Gefühl, selbst nicht den Ansprüchen gerecht zu werden bzw in der Vereinsamung von Menschen, die unerreichbaren Idealen hinterherjagen.
Ich persönlich bin davon weder für mich selbst noch in meinem Männer-Geschmack frei.
Ich habe nicht das Ego, dem ständigen Optimierungs- und Vergleichwahn viel entgegen zu setzen und fühle mich meist zu dick. Ich stehe auf große, sportliche, attraktive Männer.
Und in Vergleich zu meinem Ex, mit dem ich lange Jahre zusammen war und der nicht groß, muskulös, superheiß war, fühlt sich mein heutiger Partner tatsächlich rundherum besser an. Wenn ich da mal all die anderen, nicht oberflächlichen Dinge weglasse ( die im Gegensatz zur Optik tatsächlich zur Trennung geführt haben ), dann ist es so: Es macht mich generell zufriedener, wenn der Mann in meinem Bett, "meinen" Schönheitsidealen entspricht.
Was aber sicher mit daran liegt, dass ich großen Wert auf Sexualität lege - und da freue ich mich einfach immer wieder sehr an seinem Anblick.
Man muss aber natürlich auch die Relationen sehen.
Ein 1,77m großer Mann ist für eine 1,60m Frau ein großer Mann. Ich fühle mich erst ab 1,90m wohl.
Das ist tatsächlich nur mein allereigenes Ding und das ist sicher von Mensch zu Mensch verschieden.
Jemand, der selbst Bodybuilding betreibt, findet eine Frau, die 3mal/ Woche laufen geht, vielleicht optisch nicht sportlich genug, während sie für den CouchPotato das Nonplusultra ist.
Ob sich jemand Ansprüche leisten kann, muss immer er selbst für sich entscheiden - das Risiko ist dann halt die Einsamkeit.

Die Theorie, dass schönere Menschen besseren Sex und längere, glücklichere Beziehungen haben, halte ich für völligen Quatsch. Die gegenteilige aber auch - mein Mann ist absolut Bombe im Bett und zu 100% auf Nähe, nicht auf Selbstbeweihräucherung, aus.
****r70 Mann
431 Beiträge
Interessant ist eben auch mal ganz bewusst den visuellen Sinn auszuschalten...

...nur noch hören, was der andere sagt... wie er es sagt und vor allem wie er sich anhört, ob einem das angenehm ist...
...nur noch riechen, ob einem der Geruch des anderen gefällt.... Nicht umsonst heisst es ja "sich riechen können" oder eben auch mal nicht...
... nur noch fühlen... mit Händen, Füssen, dem ganzen Körper....
... nur noch schmecken.... die Haut, die Zunge, je nach Lust und Vorliebe verschiedene Körpersäfte....

Und da kann man feststellen, dass das oft viel erotisierender sein kann, als nur DEN perfekten Körper im Bett zu haben... Und gerade da sind es (für mich) auch gerade die "Macken" die vom Ideal abweichen, die mich dann anmachen... Nichts finde ich schlimmer, als wenn diejenige "X-beliebig" sein kann, weil sie "perfekt" ist, nach welchem Ma0stab auch immer....
*******_nw Frau
7.610 Beiträge
Themenersteller 
Das Spannende ist doch, dass wir auch in der Optik nicht bei allem nur nach dem Ideal streben um es schön zu finden. Es ist ein Frage der Bewertung und Bewertungen lassen sich ändern.

Nehmen wir mal einen Baum. Ich kann natürlich einzig und allein für den perfekt gewachsenen Baum schwärmen der so ist wie ein Baum unter idealen Bedingungen werden kann. Aber tun das die meisten? Ich denke nicht. Ich jedenfalls bleibe mit dem Auge oft an Bäumen hängen, die nicht ideal gewachsen sind, die etwas besonderes haben, die sich unterscheiden. Und nicht weil ich denke, Gott wie hässlich. Er ist individuell, besonders, und das kann ich durchaus als Schönheit wahrnehmen obwohl es nicht perfekt ist.
****r70 Mann
431 Beiträge
ja.... so hätte ich es auch ausdrücken wollen...

und nicht obwohl sondern gerade weil es nicht perfekt ist!
*********ancer Frau
1.748 Beiträge
Diese Art der Betrachtung macht das Unperfekte dann aber zum Ideal.
Ich für meinen Teil sehe das genauso und finde, um das Beispiel am Anfang aufzugreifen, Barbara Streisand ebenso schön wie Emma Stone (die aber ja auch keine glattgebügelte Hochglanzschönheit, sondern wunderschön auf ihre Art ist).
Ich komme aber nicht umhin, mich schlecht zu fühlen, wenn mein Partner Pornos mit geschleckten, optisch perfekten Schönheiten schaut oder als mein Ex mir an einem Model sein Ideal eines schlanken Bauches gezeigt hat.
Wobei letzteres ja ein wirklich schmerzhafter Vergleich ist, während mein Mann mich sicher nicht auf diese Art vergleicht.

Ich selbst liebe auch Ecken und Kanten, aber in einem Rahmen, der meinem Ideal entspricht.
Mann war zB mitschwanger... nix mehr muskulös *lach* Das war vollkommen ok. Aber ich komme nicht umhin, festzustellen, dass er mir nach der Geburt besser gefällt *baeh*

Aber auch diese Art der Bewertung ist ja gesellschaftlich so gemacht. Hollywood feiert kernige Männer und eben ab und zu auch solche Frauen.
Alter ist gleich Erfahrung ist gleich Leben ist schön - ein alter Baum eben <3
*******_nw Frau
7.610 Beiträge
Themenersteller 
Man kann ja auch andere Beispiele nehmen, Baum ist manchem vielleicht zu weit weg. Nehmen wir Hunde. Über dreihundert Rassen, so unterschiedlich wie Tag und Nacht - und doch gibt es für jede Rasse Menschen die sie schön finden. Selbst mir als erklärtem Hundeafficionado fällt das schon mal schwer das nachzuvollziehen. Und viele werden gar nicht mal mit ihrer Vorliebe geboren oder frühkindlich geprägt. Sie kann sich entwickeln. Oft weil wir etwas ganz anderes an dem Hund toll finden - und dann finden wir ihn irgendwann auch schön ...

Mir geht das meist so mit Rassen die ich optisch nicht so ansprechend finde. Dann lerne ich einen Vertreter der Rasse kennen der mich echt fasziniert, durch seine Art, seinen Charakter ... und schon bin ich auf dem besten Wege die Rasse schön zu finden ...
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