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Was tun wenn die Beziehung stimmt, aber der Sex ausbleibt?

*******333 Mann
27 Beiträge
Das Problem
ist doch: Man lernt sich kennen in jungen Jahren, alles ist schön, der Himmel ist rosa, der Sex ist einfach nur geil. Was ist aber nach 15-20 Jahren? Einer von beiden ist immer noch von "Natur aus" geil. Nehmen wir mal an in dem Fall ich *zwinker* . Die andere, also die Frau, wird mehr und mehr zum Hausmütterchen, alles ist wichtig, nur eben der Sex nicht. Jeden verdammten Abend hofft man im Bett, vielleicht heute. Gibt sich Mühe, tut und macht, aber nix passiert. Das geht so über Jahre, es frißt an einem, macht unzufrieden, im Job, im Leben, überall. Bis zu Selbstzweifeln. Man bekommt Ärger, mit Kunden, mit Arbeitskollegen. Und ich habe es immer noch nötig. Man hat im Prinzip schon fertig mit dem Thema, denkt sich, ok. Dann gehts eben so bis in die Grube. Und dann kommt da dieser eine Moment im Leben. Ich hab sie gesehen, wusste gleich sie ist es. Das was man sonst vielleicht aus dem Film kennt und immer gedacht hat, wie lächerlich ist das denn. Liebe auf den ersten Blick. Ich hatte Angst, wollte es nicht sagen, was soll sie denken. Obwohl auch sie immer so geschaut hat. Nach drei Wochen allen Mut zusammen genommen und ihr meine Liebe gestanden. Wahnsinn, ihr ging es genauso, sie hatte auch nicht den Mut es mir zu sagen. Wir waren beide verheiratet, mit Kinder und allem Drum und Dran. Haben es unseren Partnern gesagt, beide Ehen am nächsten Tag zu Ende. Noch drei Monate gewartet, um es den Kindern nicht so schwer zu machen. Und dann zusammen gezogen. Das ist 2,5 Jahre her. Wir kannten uns kaum, waren vorher nur einmal zusammen im Bett. Und sind heute eine Patchworkfamilie, ein total glückliches Paar. Haben den geilsten Sex,immer noch. Und hatten beide Beziehungen in denen es nicht lief. Sicher ist Sex nur ein Baustein einer Beziehung, aber für mich und meine Freundin ein wichtiger, weil wir zum Glück beide gerne Sex haben. Man kann auch unglücklich sterben, oder den Weg des Lebens selber ändern.
*******nep Frau
15.335 Beiträge
ich sag dazu nur: jeder wie er kann, will, brauch und liebt.

mir war meine familie wichtiger. ich hab damals wegen ihm halt alle paar tage die beine breit gemacht um ein paar tage wieder ruhe zu haben.

klar, scheiße. und? ich wollte für und um die ehe kämpfen, für die familie, für die kinder. ich war ihm scheiß egal. er hatte was er brauchte, dazu seine arbeit, seine freunde, sein sport, seine musik. und ich: nichts ausser haushalt und kinder, kinder und haushalt. ich war die die unzufrieden war und trotzdem versucht hat alles zu geben obwohl ICH zu grunde ging.

es hat mich zerrissen, wegen der kinder. wegen mir.

ich bereue es nicht das es so lief das ich gegangen bin. mit den erstbesten mit gedatet und sex hatte. obwohl nochmann und kinder zu hause hocken (so schnell bekam ich keine neue wohnung). und ich liebe heute meine freiheit. mich ausleben zu können. niemandem rechenschaft abzugeben. an meinen freien we kommen und gehen wann immer ich will.

und für die kinder hoffe ich, sie kommen bald, nach 5 jahren, auch endlich irgendwann über die trennung hinweg.
****u41 Mann
14 Beiträge
@snoopy3333 Wow ... das kenne ich
Ich möchte nur anmerken - das ist mir ganz genau so ergangen. Jetzt lebe ich auch in einer patchwork familie seit 8 Jahren - ÜBERGLÜCKLICH !!!
Warum passt es: weil wir beide schlimme Sachen durchgemacht haben und wissen, was wir an einander haben. Zufälligerweise auch die gleichen Ziele ... und der SEX ist wie am ersten Tag (ne,besser).
Ich war 2 mal verheiratet, einmal war der Sex toll aber wir passten nicht zusammen, dann war der Sex ok, aber wir passten nicht zusammen und jetzt - der Sex ist toll und wir passen zusammen ...

WAS ICH DAMIT SAGEN WILL:
Selbst wenn der Partner/Partnerin der beste, liebste und tollste ist: aus meiner (männlichen) Sicht würde ich nicht glücklich werden ohne guten Sex. Und was das bedeutet ist klar. Eine Entscheidung treffen. Kann ich so weiter machen oder eben nicht. Oder etwa versuchen den Anderen zu ändern... träum weiter, dafür sind wir viel zu sehr aus dem pubärtären Stadium raus.

Manchmal muss man Wege gehen, die Weh tun...

k
***a5 Frau
112 Beiträge
Allerdings ist es auf sexueller Ebene bei uns so, dass wir uns in andere Richtungen entwickelt haben. Sie ist mehr oder weniger so geblieben wie ich sie kennen gelernt habe, nur dass sie sehr wenig Lust auf Sex hat.

Heißt das jetzt, dass sie schon immer wenig Lust auf Sex hatte oder hat sich das erst entwickelt? Wenn es früher schon so war, dürfte es für dich fast unmöglich sein diesen Zustand zu ändern. Dann passt ihr einfach nicht zusammen. Gab es aber mal ein auch für dich befriedigendes Sexleben, besteht in meinen Augen Hoffnung. Nur glaube ich nicht, dass man da mit ständigem reden und drängen weiterkommt. Da fühlt sie sich mit Sicherheit unter Druck gesetzt und macht ganz dicht. Das Gefühl nicht ausreichend oder gut genug zu sein, steigert ganz bestimmt kein sexuelles Verlangen. Da kann eher ganz bewusst verbrachte Zeit (viiieeeel Zweisamkeit) helfen. Schöne Momente, wo du ihr auch zeigst, dass du sie toll findest. Aber völlig ohne sexuelle Erwartungshaltung deinerseits. Beispielsweise auch Massagen wo es nur um das genießen der Berührungen geht. Wenn sie allerdings dabei das Gefühl hat "sie muss jetzt" wird das nichts bringen. Manchmal ist die sexuelle Lust einfach im grau des Alltags auf der Strecke geblieben und wenn man sich selbst nicht sexy fühlt, bleibt auch die Lust weg. Wenn ich mich recht erinnere hast du ja auch geschrieben, dass es im Urlaub anders ist. *zwinker*
*******nep Frau
15.335 Beiträge
In der heutigen Zeit ist es ein 6er im Lotto wenn in der Partnerschaft ALLES passt. Aber leider ist es meißtens nicht.

Muss man alles haben um glücklich zu sein? Will man in allem 100% haben?

Ich habe mit den Jahren gelernt glücklich zu sein mit dem was ich habe. 100% will ich nicht, das wäre zu einfach. Ich will und brauche die Herausforderung am und im Leben. Daran wachsen und stark werden. Nur nicht im Stillstand stehen bleiben. Kompromisse eingehen.

Etwas erzwingen was nicht geht, geht nur nach hinten los. Also lernen anzunehmen und akzeptieren und schon läuft es leichter.

Nun gut. Das ist meine Einstellung die bei mir läuft was nicht heißt, das es bei anderen auch so funktioniert.

Jeder hat sein Geheimrezept um glücklich zu sein. Nur muss man es finden.
*****oOo Frau
7 Beiträge
Ich finde es toll, dass du sie so liebst, dass du darüber nachdenkst ohne einen so wichtigen Teil in einer Beziehung weiter an dieser festzuhalten.

Ich als objektiver Betrachter würde eine Trennung dennoch als besser empfinden, da man nur 1x lebt. Kompromisse sind oft nötig und okay - aber für mich wäre 8x Sex im Jahr mit einem lustlosen Partner nicht erfüllend. Sex/Erotik sollte auch aufregend, leidenschaftlich, einfach toll sein - die Glücksgefühle die einen durchströmen, niemals würde ich darauf verzichten wollen.

Irgendwo gibt es jemanden, der ähnlich drauf ist wie sie und jemanden, der ähnlich drauf ist wie du. So ein großer Kompromiss - unnötig.
******_52 Paar
91 Beiträge
erfahrung
nunja,es ging alles trotzdem lange "gut",aber irgendwann stimmte es bei uns beiden,dann in der jeweiligen beziehung nicht mehr.
die konsequenz,bei ihm scheidung ,bei ihr "fremdsex".
heute wissen wir beide,eine neue beziehung wo der partner wenig oder kein interesse an sex hat ,geht für uns nicht mehr.wo es bei uns da mal landet,mal schauen,wir genießen uns und die möglichkeiten die wir jetzt haben und dass reicht uns völlig.
Ich danke euch für eure konstruktiven Ratschläge und ich bin sehr stark am überlegen was ich machen soll.
Bin auch am überlegen ob ich eine Beratungsstrunde bei einem Psychotherapeuten nehmen soll um die richtigen Worte zu finden, damit ich mein Problem und Verlangen richtig an meine Partnerin weiter geben kann ohne das Thema dadurch zu belasten, denn es soll ja unbeschwert und locker von sich gehen und nicht verkrampfter werden als es schön ist.

Wenn ich meine Geschichte aus der dritten Perspektive betrachte dann würde ich auch sagen getrennte Wege sind das einfachste, aber wenn man in der Situation steckt ist es auch noch mal etwas ganz anderes.
@geilezuckermaus
Wenn du zu viel Geld hast? Diese Tipps Therapeuten aufzusuchen finde ich immer ein wenig lustig!
Beim Therapeuten wird gelogen und geschummelt und letztlich ist der Therapeut auch nur ein Mensch und kein Wunderfuzzi!

Also ich versteh das jetzt mal so........."ihr/Du" seid der Meinung, dass Therapeuten also vollkommen überflüssig sind?

Punkt eins....es gibt tatsächlich Menschen die durch Gespräche (mit Therapeuten) eine andere Sichtweise der Dinge erhalten. Dadurch resultierend durchaus Hilfe daraus ziehen können.

Irgendwie für mich sehr befremdlich psychologische Hilfe so abzukanzeln.
*******_by Mann
819 Beiträge
Manchmal...
...findet man einfach keine geegnete Kommunikationsebene, um Probleme anzusprechen, vor allem wenn die Sichtweisen sehr weit auseinander liegen. Das Einfühlungsvermögen in andere hat nun einmal Grenzen.
Dann ist eine dritte Person hilfreich, und wenn diese PErson sich auch noch darauf spezialisiert hat, Paaren in solchen Situationen zu helfen (also ein Psychotherapeut) da ist das in jedem Falle hilfreich.
Letztendlich ermöglicht er aber nur eine Gesprächsführung, eine gemeinsame Informationsebene, unterschiedliche Einstellungen zum Sex kann er aber auch nicht ändern. Wenn er gut ist, will er das auch nicht *zwinker*
*******onor Frau
2.551 Beiträge
was mir bei dieser diskussioen ein bischen fehlt, sind die erkenntnisse, dass es auch menschen gibt, die nach erfülltem kinderwunsch und nach verliebtheitsphase, sex nicht unbedingt als freizeitgestaltung brauchen.

ja es gibt sie..............und nicht mal zu "unoft!"
und meistens hat NUR der sexwollende partner das problem und nicht der verweigernde.

natürlich haben wir sehr ähnliche diskussioenen auch im privaten bereich schon öfters geführt.
und meine erkenntnis ist die, dass es durchaus eben menschen gibt, die o.g. lebensweise folgen.
es gibt sie, die männer und frauen, die sex nicht wollen und machen, weil es ihnen nicht als freizeitvergnügen taugt und sie es nur dem anderen zu liebe machen.
ich persönlich glaube auch nicht daran, dass 2 so unterschiedliche menschen auf ein level kommen.
wenn, dann müsste es der verweigernde partner, selber die veränderung wollen oder aber beide zu kompromissen bereit sein.
meine erkenntnis dazu ist, dass man sich von anfang an nicht zu sehr verbiegen sollte und ehrlich zueinander sein sollte.
UND es sollten viele dinge im leben 2er menschen sehr ähnlich sein, sonst klappt das auf dauer nicht, wenn man zu unterschiedlich ist. da hilft meist auch kein therapeut oder paarberater.
****ot2 Mann
9.663 Beiträge
Auch noch mal was von mir, was ich in auch schon in einen anderen Thread, bei der es um Unlust der Partnerin ging, pinselte:

Meines Erachtens bedarf es da nämlich einer Fallunterscheidung:
Es gibt zwei "Sorten" von Frauen, die keine Lust mehr auf Sex mit ihrem Partner haben:
a) Frauen, die auch nicht masturbieren
b) Frauen, die durchaus z.B. 2x/Woche masturbieren.
Bei a) ist halt irgendwie die Lust völlig verlorengegangen. Pille, Hormone, Erziehung, moralische Skrupel, - was weiss ich.
Bei b) ist die Situation komplizierter.....
Darunter sind m.E. in jedem Falle auch Frauen, die ganz einfach "autosexuell" sind. Diese haben Sex am liebsten ganz einfach mit sich selbst. Heimlich. Brauchen sich nicht um einen Partner kümmern, werden optimal stimuliert, Orgasmus garantiert etc. pp.
In Anbetracht des Hypes um Homosexualität, Bisexualität, etc. pp. erscheint mir das Thema Autosexualität weitgehend tabuisiert. Btw., männlicher Pornokonsum kann auch ein Indiz für "autosexuelle Orientierung" sein. Immer wieder jammern hier ja Frauen im Forum: "Mein Mann masturbiert lieber zu Pornos als dass er mit mir schläft."

Meine erste Frage an den TE wäre also: Was weißt du über Selbstbefriedigung deiner Frau?.
Kannst du mit ihr darüber offen und normal sprechen?

Nur so Gedanken....
Gernot
****e65 Mann
403 Beiträge
habe nicht alles gelesen
aber kann leider auch ein Lied davon singen....
Wie wir uns kennenlernten habe ich mir alles mit Ihr vorstellen können.
So offen und heiß wie Sie mit mir umgegangen ist und ich das eine oder andere neu erfahren hatte dachte ich es geht immer so weiter....
In letzter Zeit hat Sie sich stark verändert...Wechseljahre und hat mir auch erklärt das der Sex bei Ihr nicht den Stellenwert einnimmt wie bei mir..
So wie geht man damit um?
Ich liebe Sie und möchte auch nicht durch Forderungen Sie ständig unter Druck setzen. Sie weis genau meine Vorstellungen über einen Dreier mit einem weiteren M oder den SC Besuch , frivoles Ausgehen slippness ( was Sie z.B. auch schon mal erwähnt hat , dann aber nichts mehr davon wissen will)
Durch die Blume kam der Spruch von ihr da mußt Du Dir ein Paar suchen....
Ich habe beschlossen nun mich auf die Suche zu begeben, denn das leben ist zu kurz und was man nicht erlebt hat kann man nicht beurteilen
Nur es umzustzen , da man gewisse Vorstellungen an die Paare hat ...ist wieder eiene Sache für sich..
*******ner Mann
55 Beiträge
Bin auch am überlegen ob ich eine Beratungsstrunde bei einem Psychotherapeuten nehmen soll um die richtigen Worte zu finden, damit ich mein Problem und Verlangen richtig an meine Partnerin weiter geben kann ohne das Thema dadurch zu belasten, denn es soll ja unbeschwert und locker von sich gehen und nicht verkrampfter werden als es schön ist.

Kann ich nur empfehlen! Der (gute) Psychotherapeut schummelt und lügt nicht rum, wie der Post nach Dir weismachen will, sondern führt ein Gespräch, was Dich selber (oder Euch, bei Paarsitzungen) dazu animiert, die Gedanken zu lockern und konstruktiver nachzudenken. Im Endeffekt waren wir auch in Deiner Situation und uns persönlich haben die Sitzungen extrem gut getan. Die besten Gespräche finden dort statt, einfach weil sich keiner in die Ecke gedrängt fühlt (was unter 4 Augen schnell passiert) sondern offen sprechen kann. Der Therapeut (oder die Therapeutin) ergreift auch im Normalfall keine Partei wie manche vielleicht befürchten. In den meisten Fällen kommen die Erkenntnisse von einem selber ... *g*

Einzige Voraussetzung: Man muss hingehen und dort nicht bockig sein. Sollte machbar sein.

Nun stehe ich etwas in der Breduille, da ich sie liebe, aber das Sexuelle, die Geilheit und die Offenheit dem Sex gegenüber sehr vermisse. Aber ich weiss nicht ob es richtig ist den Sex so stark zu gewichten, dass ich deswegen eine Beziehung beenden sollte - auch gerade nach 12 Jahren mit all dem was man schon erlebt hat und aufgebaut hat.

Beende noch nicht, die Beziehung scheint gut zu sein und einen "größtenteils passenden" Partner findet man auch nicht wie Sand am Meer. Auch wenn hier viele lieber von Kurzzeitbeziehung zu Kurzzeitbeziehung pendeln oder Sex über emotionale Nähe stellen, muss das nicht für jeden was sein. Setzt Euch erstmal wieder gemeinsam ins gleiche Boot und guckt zusammen, was man machen kann.

Viel Erfolg *g*
*******ngel Paar
439 Beiträge
Ich habe jetzt nicht alles gelesen...
...nur überflogen, aber es geht ja darum, dass Du Rat suchst und wie mancher schon feststellte, fehlt aber oft die Seite (die ganz entscheidend das Bild ändern kann) des anderen.

Von daher schreibe ich einfach mal kurz von mir, und Du suchst Dir von den vielen Meinungen und Ratschlägen ja eh das heraus, was Dich persönlich am meisten weiter bringt...

Auch ich habe lange, lange, lange ohne Sex gelebt und mir hat nichts- aber auch gar nichts gefehlt.
Typischer Spruch "...wird doch total überbewertet".
Dass mir DOCH etwas fehlte, und das "nicht-Sex-haben-in-der Beziehung" tatsächlich einen ganz anderen Ursprung hatte, das herauszufinden hat lange gedauert. Das Behaupten, mir fehlt nichts, war in meinem Fall Selbstschutz um gar nicht erst tiefer graben zu müssen.
Das alles kam dann auch tatsächlich in ganz anderem Zusammenhang mit zu Tage.

Sicher gibt es aber eben auch Menschen, für die das wirklich nicht mehr wichtig ist.
Ist es bei dem anderen dann anders- Problem... wie das wieder zusammenbringen?

Und da gilt eben: Kommunikation ist alles, denke ICH. Muss ja nicht für jeden stimmen.
Und die Krux an der Sache: Auch kommunizieren will gelernt sein, gerade in einem so sensiblen Bereich.

Ich habe alles Mögliche versucht:
Briefe
ein gemeinsames Mitteilungsbuch (weil es eben leichter fiel, als Face to Face)
Messenger etc

Wirklich gelernt habe ich es aber erst, als das Kind dann endgültig in den Brunnen gefallen war mit einer Therapie (aus ganz anderen Gründen, aber da kam das dann mit hoch).
DAS, was ich selbst in der Therapie lernte, die Auseinandersetzung mit mir selbst, die teils überraschenden Erkenntnisse, halfen mir in der Folge dann auch, den anderen anders, oder "erst richtig" zu sehen, WIRKLICH zuzuhören etc. Und er wiederrum lernte und lernt von mir in dieser Hinsicht.
Auch wenn wir trotzdem nicht mehr zusammen sind, aber das hat mit ganz anderen Dingen zu tun.
Hätten wir früher SO miteinander reden können, wäre Manches evtl anders gewesen.
Unsere Kommunikation hat gewonnen, trotz Trennung (irrsinnig eigentlich, aber ist so). Und während ich mir vorher nicht mehr vorstellen konnte, mit ihm zu schlafen, KÖNNTE ich mir das heute eher vorstellen. Ein Zeichen für mich dafür, dass das Wollen oder Nicht-Wollen eben doch auch sehr viel mit mit Verständigung und anderen Beziehungsbereichen verknüpft ist, die den Partner für einen selbst eben sexuell anziehend oder eben nicht erscheinen lassen.
Nur dass ich es heute bewusst nicht mehr WILL, weil ich inzwischen eine andere Beziehung führe.

Solange IHR noch zusammen seid, wäre es natürlich super schön, ihr würdet das hin bekommen, BEVOR Ihr auseinander geht.... und das geht bestimmt. Man muss "nur" den passenden Weg finden. Das kann lange dauern, aber wenn man wirklich WILL, weil einen vieles verbindet, dann ist das sicher absolut lohnenswert!

Somit will ich sagen:

Kreativität auf der Suche nach geeigneten Kommunikationswegen ist sicher wichtig...

Den Blick auch mal mehr auf den anderen, weg von sich selbst und versuchen, auch wenn es schwer fällt, es aus der anderen Perspektive zu sehen. Und dann aber wieder nur sich selbst hinterfragen.
Ist alles "Arbeit" *zwinker* Aber wenn es glückt unglaublich bereichernd.

Und Therapie (oder welche professionelle Hilfe auch immer) kann sicher nicht schaden.
Ich lehnte das auch erst immer ab--- näääääääääää sowas brauche ICH doch nicht!
Heute wünschte ich, ich hätte das viel früher getan und empfinde es als absoluten Luxus/ lebensbereichernd für mein Leben, dass ich mit meiner Frau Therapeuthin reden kann, auch wenn das Schlimmste längst überstanden ist.

ABER ACHTUNG, und das finde ich ganz wichtig:
Wenn Ihr oder Du Euch dazu entschließt und die erste oder auch zweite und dritte Stunde sind Mist, dann nicht gleich aufgeben. Therapeuten sind auch nur Menschen und evtl passt es einfach nicht.

War bei mir auch so. Den ersten hätte ich irgendwann zum Mond geschossen und das hätte sicher alles andere als geholfen- es PASSTE einfach nicht. Hätte ich dann einfach aufgegeben, hätte ich etwas verpasst. Ich schaute mich aber um und versuchte es mit einer anderen Praxis:
Ein Unterschied wie Tag und Nacht!

Und ansonsten habe ich gelernt, dass Intimität Nähe erzeugt und Nähe wiederum die Lust auf körperliche Liebe/ Sex.
Und mit Intimität ist eben das Heranlassen ans Seelenleben gemeint, kuschlige Stunden mit viel Reden und Teilen von Dingen, die man eben nicht jedem sagt etc.

Leider geht diese Intimität im Alltagstrott gerne verloren und das Ganze zieht dann seine Kreise, so dass es schwer ist, den Faden bis zum Ursprung wieder aufzurollen.
Nachbarn von mir hatten Freitags immer ein Date miteinander auf der Terrasse *g* Anfangs habe ich das belächelt. Heute weiß ich: Die waren einfach schlauer *g*

Na ja, alles nur kleine Gedankenauszüge von mir und sehr individuell zutreffend. Vielleicht hilft Dir das ein oder andere.

Alles Gute!
*******_Dio Mann
762 Beiträge
Ich bin nicht allein
Ich dachte schon ich wäre allein mit diesem Problem.
Ich liebe meine Frau, aber sexuell gesehen sind wir mittlerweile wie Feuer und Wasser.
*******ngel Paar
439 Beiträge
Und bei Dir?
*******_Dio:
Ich bin nicht allein
Ich dachte schon ich wäre allein mit diesem Problem.
Ich liebe meine Frau, aber sexuell gesehen sind wir mittlerweile wie Feuer und Wasser.

Hast Du für Dich schonmal beantwortet, woran es bei Euch liegen könnte?
Ob etwas passiert ist zu einem bestimmten Zeitpunkt und SEIT DEM ist das so?

Oder ist es eben der Lauf der Entwicklung in unterschiedliche Richtungen?

Die Frage ist ja, ob Du es akzeptieren willst, weil es für Dich okay ist, oder ob Du daran etwas ändern möchtest.
*******_Dio Mann
762 Beiträge
Gute Frage natürlich will ich was ändern, das Problem wird sein Sie wird such nie für Clubs, PT oder ähnliches begeistetn können.
Das schlimme ist wenn wir uns trennen sollten wird es ihr sehr weh tun. Und das wad ich nicht will, ich weis dad klingt schizo.
*******_Dio Mann
762 Beiträge
Scheiss Eingabe mit dem Stift
*******ngel Paar
439 Beiträge
*******_Dio:
Gute Frage natürlich will ich was ändern, das Problem wird sein Sie wird such nie für Clubs, PT oder ähnliches begeistetn können.

Das GLAUBST Du? Oder das WEISST Du?

Das ist ja nen Unterschied *zwinker* , der manchmal zu Überraschungen führen kann.

*******_Dio:
Das schlimme ist wenn wir uns trennen sollten wird es ihr sehr weh tun. Und das wad ich nicht will, ich weis dad klingt schizo.

Nö, schizo nicht *zwinker*
Weiß nur nicht, ob ich es richtig verstanden habe:

Eigentlich weisst Du schon, dass Du Dich trennen willst, aber Du willst ihr nur nicht weh tun?

Okay, das wäre nen Stück feige und jeder Tag, an dem Du es nicht sagst, irgendwie unfair für Euch beide.
Ohne Schmerz wird es nicht gehen. Ist halt auch immer schwer und schmerzhaft für den, der es ausspricht. Aber mit jedem Tag wird es schwerer und schlimmer, nicht besser.

Oder Du willst die Trennung nicht (UND ihr natürlich nicht wehtun)?

Dann: Kannste doch ohne Gespräch noch gar nicht wissen wie es kommt.
Nicht den Kopf des anderen zerbrechen. Du kannst ihr nicht in den Kopf sehen und umgekehrt.
Reden und Fragen- was anderes hilft nach meiner Erfahrung nicht wirklich *zwinker* *g*
*******_Dio Mann
762 Beiträge
Feige würde ich das nicht nennen, wenn du gesgt bekommst du bist ein toller Mann und liebe meines Lebens.
Würdest du dann sagen: Oh danke, ach übrigens ich will trennen.
*******_Dio Mann
762 Beiträge
Im Prinzip hätte ich damals die Finger davon lassen sollen aber im Anfall von Verliebtheit blendet man(n) Dinge aus die erst Jahre später wieder ausbrechen.
Sie sagte damals schon das Sie für sowas nicht der Typ ist und ich dachte das kommt schon mit den Jahren.
*******ngel Paar
439 Beiträge
Na....
*******_Dio:

Feige würde ich das nicht nennen, wenn du gesgt bekommst du bist ein toller Mann und liebe meines Lebens.
Würdest du dann sagen: Oh danke, ach übrigens ich will trennen.

Nenn es wie Du willst *engel*
Du kannst es ja auch falsche Rücksichtnahme nennen.
Ich verstehe schon, was Du meinst und das ehrt Dich ja auch.
Wenn das für Dich aber klar ist, kann das weder für Dich die Motivation sein, noch für Sie, es eben weiter zu führen, nur weil Du Dich nicht traust es zu sagen, weil Du ihr den Schmerz nicht zumuten willst.

Oder das ist eben Dein Grund und Du bist glücklich damit.
Aber sie würde das ja sicher auch nicht wollen, dass jemand mit ihr aus "Mitleid" zusammen bleibt oder aus was auch immer. Jedenfalls nicht mehr aus erwiederter Liebe. Oder?

*******_Dio:
Im Prinzip hätte ich damals die Finger davon lassen

Nee gar nicht. Den "Fehler" machen ja viele, der ja eigentlich nicht wirklich einer ist, weil man ja nur immer von dort aus entscheiden kann, wo man gerade steht. Und damals standest Du eben dort und es war okay für Dich. Kann ja niemand in die Zukunft gucken.
Und ne Weile schön gewesen sein wird es auch... Also neee, nix Fehler. Eher der Lauf der Dinge *zwinker*
Annehmen und Reagieren, so und da, wo Du HEUTE stehst.

*******_Dio:
Sie sagte damals schon das Sie für sowas nicht der Typ ist und ich dachte das kommt schon mit den Jahren.

Das heißt NICHT, dass sie das heute noch so sehen muss *zwinker*

Unterschätze mal nicht die Entwicklung rein sexueller Natur, die auch Frauen durchmachen. Und da scheint es "manchmal" ein Paar mehr Entwicklungspunkte, mögliche Wendungen zu geben, als bei Männern. Alleine schon durch Schwangerschaften, Hormone etc...

Ich würde das zunächst also mal herausfinden, ob sie das IMMERNOCH so sieht oder ihr Spielraum sich da womöglich geändert/ vergrößert hat.

Es sei denn, Du willst sie gar nicht mehr- dann kannste Dir das schenken.
Aber sonst: Find's raus... und dann weiter sehen.


Ähhh und alles natürlich wie immer mein persönlicher Senf dazu, kann ja alles auch ganz anders gesehen werden oder sein *zwinker* ICH würde es SO sehen.
es ist immer sehr leicht einem zu sagen, dass man sich trennen soll, sonst ist man feige bla bla bla. Leicht wenn man selber nicht in der Situation ist. Ich weiß wovon ich rede, habe eine gescheiterte Ehe hinter mir, war auch Jahre hin und her gerissen, wollte mich wegen Kind, Geld usw. nicht trennen. Aber irgendwann kommt der Moment, in dem man ganz genau weiß: jetzt ist es soweit, jetzt ist es gut. Vielleicht ist es bei Cassius_Dio genauso?
*******_Dio Mann
762 Beiträge
Ja 15 Jahre sind schon eine lsnge Zeit
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