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Sklave im SM-Spiel aber sonst gleichwertiger Partner

Sklave im SM-Spiel aber sonst gleichwertiger Partner
Folgendes habe ich mehrfach in Beziehungen als problematisch erlebt und möchte gerne mal dazu Euere Meinungen hören.

Wenn ER gerne ab- und zu mal in einem SM-Spiel den Lustsklaven spielen will (so mit Fesseln, Demütigung, Spanking, geil machen und zappeln lassen etc.) und SIE darauf durchaus eingeht... dann möchte MANN sich ja schon fast glücklich schätzen, seine tolle FRAU gefunden zu haben.

Wenn da nicht der Alltag wäre... Denn nach meiner Auffassung drückt sich der Wunsch danach, sich für den sexuellen Kick zu unterwerfen und domieren zu lassen eben durch ein entsprechendes Verhalten aus, welches nur schwer vom "normalen" Alltag trennen läßt, weil es der Gesamtpersöhnlichkeit entspringt.

Es schleicht sich m.E. dann eben doch sehr leicht zu den sonstigen Zeiten ein, dass SIE beginnt, über IHN zu bestimmen... und das paßt dann dem Herrn keineswegs. Mit dem "gleichwertiger Partner sein auf Augenhöhe" ist es dann vorbei... oder nicht?

Kriegt Ihr das hin und wenn ja, wie?
Wo liegt der Knackpunkt?
Oder ergibt sich dieses Problem IMMER innerhalb der Beziehung?

Peter
*********irgit Paar
7.439 Beiträge
SM-Beziehung und Partner auf Augenhöhe
bei uns eigentlich kein Problem.
Ich denke, man sollte Alltag und SM schön getrennt halten , denn gerade im Beruf und im Familieleben hat SM nichts zu suchen., ebenso wenig im Stino-Freundeskreis.
Es gibt zwar immer wieder Momente, wo man den Partner auch im Alltag anspielt ( auf beiden Seiten ) , aber ernsthafte Handlungen im BDSM- Kontext dann doch lieber zur passenden Zeit am passenden Ort und nicht im Büro, vor etwaig vorhanden Kindern, der Oma etc.
Im Alltag brauch ich ( Femdom ) einen Partner auf Augenhöhe und keinen Sub , der auf meine Anweisungen , Befehle o.ä. wartet und andersrum genauso.
Lg, Birgit und Markus
Bei uns ...
auch absolut kein Problem. Partnerin auf Augenhöhe, was anderes ist unvorstellbar für mich. Selbst, wenn sich devote und dominante Handlungen auch diskret durch unser Alltagsleben ziehen, sind wir beide selbstständig agierende Unternehmer. Das Eine beeinflusst das Andere nicht im geringsten. Ich gehe da mit Birgit und Markus absolut konform. Die Einbeziehung Dritter ist, bis auf ganz wenige Ausnahmen (Flughafenabfertigung ;-)) ein Tabu.

Gruß
Hank
****_nw Frau
90 Beiträge
Tja
ich kenn das Probelm, jedoch aus anderer Sicht:

Ich suche nun schon geraume Zeit den passenden Partner für mich. Ich hätt gern einen devoten Mann, der aber im normalen Alltag mit mir auf Augenhöhe steht.

Bisher hab ich aber nur Männer kennengelernt, welche das nicht trennen konnten. Diese waren dann ständig unterwürfig und wollten gesagt bekommen, was wann wie und wo und überhaupt gemacht wird. Furchtbar! Damit kann ich überhaupt nix anfangen. Ich hätte gern die Trennung.
also bei mir ist es ja umgekehrt, dass ich devot bin und auf dominante männer stehe, die mir sagen, wo es lang geht.. beim sex!
wenn einer meint, mir im alltagsleben sagen zu müssen, wies läuft und mich nicht als eine selbstbewusste frau respektiert, hat er gleich verloren!
Ich habe damit leider keine Erfahrungen, würde es mir aber nur so wünschen...es wäre grausam eine SUB zu haben, die ich auch im altag beherschen muss...meine Partnerin muss außerhalb der sessions eigenständig handeln und auch im Falle meiner Abwesenheit unsere Belange regeln können.

Mave74
Frage der Ausprägung der Veranlagung
Hallo Peter

Ich kenne das Problem insofern nicht, da wir unser D/s auch im Alltag leben.

Wenn ich dies aus meiner Sicht beantworte, bin ich der Meinung, dass du einfach das "Pech" hast, auf tatsächlich dominant veranlagte Frauen zu treffen. Ob ihnen dies vorher schon klar war oder du es durch dein entsprechendes sexuelles Verlangen erst geweckt hast, spielt dabei keine Rolle.
Tatsächlich dominant heisst für mich, deine Freundin hat diese Ausprägung als Lebensart in sich und die entsprechende dominante Denk- und Handlungsweise wäre wohl sowieso über kurz oder lang durchgedrungen. Du hast durch deinen Anschub einfach dafür gesorgt, dass es schneller passiert ist.

Wenn eine Frau ähnliche Veranlagungen hat wie zum Beispiel ich sie habe, dann ist es ihr gar nicht möglich, im Alltag alles schön auszudiskutieren und miteinander zu entscheiden. Sie will öfter das Zepter in der Hand haben. Die Frage ist, wo sind die Grenzen, die für dich vielleicht durchaus noch reizvoll wären und wo geht es für dich zu weit. Wenn ihr euch da einigen könnt ist die Chance auf eine erfüllte Beziehung sehr gross. Falls nicht, wird es wohl ein ständiger Streitpunkt bleiben.
Horch mal in dich rein, wie weit es für dich gehen könnte und redet nachher miteinander darüber.


Herr-zliche Grüsse
Roland
*********irgit Paar
7.439 Beiträge
Ich denke da
ähnlich wie Roland. Wichtig ist das Auseinandersetzen mit dem, was man selber möchte, was bis zum gewissen Punkt geht und wo das No-Go liegt . Darüber sollte man sich im Klaren sein und dann mit seinem Partner oder seiner Partnerin darüber reden.
LG, Birgit
******ssa Frau
238 Beiträge
Wäre für mich auch undenkbar, nicht auf einer Augenhöhe im alltäglichen Leben zu sein. Sollte es der Mann einfach versuchen müsste er sich warm anziehen.
Da gehts mir genauso
also bei mir ist es ja umgekehrt, dass ich devot bin und auf dominante männer stehe, die mir sagen, wo es lang geht.. beim sex!
wenn einer meint, mir im alltagsleben sagen zu müssen, wies läuft und mich nicht als eine selbstbewusste frau respektiert, hat er gleich verloren!

Schwierig da den richtigen Partner zu finden....
Hallo Zusammen,

ich denke dieses Thema wir ein wenig zu hoch bewertet.
In einer intakten Beziehung bedarf es solcher fragen nicht. Jeder weiß das es im alltäglichem Leben Situationen gibt, in denen man weder Dominat noch Devot sein kann.
Dennoch kommt es auch immer darauf an wie man dies selber sieht.
Ich denke wenn die Beziehung Funktioniert, kommen immer mal wieder Kleinigkeiten auch im Alltag vor. Ob nun Verbal oder Nonverbal.
Bei...
uns ist es auch so. Ich - dev, er - dom. Wir spielen leben SM nur wenn wir zu zweit sind, das heißt auch nicht im Alltag, vor dem Kind, anderen Verwandten, Freunden etc.

Das gehört unserer Meinung nach in den privat-Bereich des Paares!

Er bestimmt mich auch nicht im Alltag. Das wäre absolut nicht mein Ding, dass auf den Lebensrythmus auszuweiten. Neeee, das geht gar nicht!

LG
Wildflower78
Mein Herr (und auch Freund) leben unsere Beziehung mit D/s auch im Alltag.....nein, er bestimmt nicht über mich, aber es gibt Regeln die ich einhalten muss (gerne)...ansonsten sind wir auf Augenhöhe....ich denke das hat mit Respekt zu tun...

Gegenüber meiner Tochter, Freunden und Familie sind wir ein ganz "normales" Paar......nur wir beide kennen die kleinen Gesten und Blicke die unser "Spiel" beinhaltet.

Ich bin glücklich darüber einen Freund zu haben, welcher gleichzeitig mein Herr ist. Einen Menschen zu finden, der einen liebt und respektiert, mit dem man seine Phantasien und Neigungen ausleben kann, ist nicht einfach.
bin sehr Dankbar
Im Berufsleben bin ich Profi Domina, in Privat leben bin ich normale Frau und Mama. Ja ich trage Verantwortung für meine Familie, aber das hat zur meine Vorlieben für SM nicht zutun. Mein Man steht nicht auf SM, aber akzeptiert meine Wahl. Ich bin sehr Dankbar Ihm dafür.
Also zwischen mir und meinem Freund bezieht sich SM auf das rein Sexuelle ansonsten sind wir Gleichberechtigt in jeder Hinsicht , wobei ich es aber auch geniese Ihn zu demütigen und Ihn zu dominieren . er geniest es aber auch in diesem Fall sich mir total zu unterwerfen und es ist auch ok so.

Allerdings wenn ich andere Sklaven erziehe ist das nur Geschäft in meinen Augen mehr nicht .
**********yone2 Frau
75 Beiträge
gleiche ansichten
auch ich teile die ansichten der meisten hier: im normalen leben gleichberechtigte partner sein und nur im "spiel" die jeweiligen rollen einnehmen. sicher können kleinigkeiten auch ins "normale" leben übernommen werden, aber das tut der gleichberechtigung keinen abbruch.
ich bin sub, aber sowohl im privat- als auch berufsleben lasse ich mich nicht unterbuttern;-) ich habe meine eigene meinung, und ich gehe meinen eigenen weg. und etwas anderes würde mein partner auch gar nicht wollen.
Wir haben...
kein Problem damit, SM im Spiel, aber durchaus auch im Alltag in Form von D/s auch zu leben. Und dennoch sind wir als Ehepaar auf Augenhöhe, gleichberechtigt und partnerschaftlich. Es ist eine Sache von Vertrauen, Respekt -und letztlich auch Lust und Liebe von beiden Seiten- SM in das tägliche Leben zu integrieren. Für uns gibt es in der Ehe drei Varianten, die gelegentlich in einander übergreifen:
1.die partnerschaftliche, auch alltägliche, Ehe; 2. das lustvoll-sadistische, auch quälende Spiel meiner EheDOM mit ihrem sub, der auch durchaus auch geil ist auf körperlichen, psychischen und sexuellen Lustschmerz; 3. gewisse Erziehungsnotwendigkeiten -mal größeren Umfangs, mal aus minimalen Verfehlungen heraus- die sich die EheDOM als Recht herausnimmt und die unseren Alltag würzen!! *knutsch* ; ich liebe es, eine solche DOM zu haben. Wir können peter nur Mut machen; aber es braucht sicherlich etwas Zeit, bis man auf einer solchen Lust- u. Laune-Welle schwimmen kann...!
Lieben Gruß wolf442
da fällt mir doch spontan dieser Spruch ein

"wir sind gleichwertig - aber keinesfalls gleichberechtigt"

*zwinker*

untersuchen wir das Ganze doch mal wunderbar rational (ich liebe es)


will sagen es gibt vereinfacht gesagt vier Eigenschaften als zwei Pärchen, und jeweils zwei Eigenschaften aus jeweils einem Pärchen ergeben dann einen Typ
(so ähnlich wie bei der Temperamentslehre der Griechen: extrovertiert/introvertiert - psychisch stabil/instabil: ergibt Choleriker, Melancholiker, Phlegmatiker und Sanguiniker)

sexuell dominant - sexuell neutral
alltagsdominant - alltagsneutral
(unabhängig davon, ob bei alltagsdominant wolllüstige Gedanken im Spiel sind)

(für dominant ließe sich natürlich auch jeweils devot einsetzen und dazu die passende gegensätzliche Aussage)

a)sexuell dominant - alltagsneutral: Wunsch einer gleichberechtigten Partnerschaft neben einer BDSM-Beziehung mit Machtgefälle

b)sexuell neutral - alltagsdominant: ergibt einen Charakter, der sich gerne überall einmischt und viel mitbestimmt - ganz unabhängig von BDSM ("herrschsüchtiger Vanilla")

c)sexuell neutral -alltagsneutral: führe ich nur der Vollständigkeit halber auf, hier tritt ja schließlich kein Problem auf (Wunsch nach einer dauerhaft gleichberechtigten Partnerschaft)

d)sexuell dominant - alltagsdominant: Menschen, die sowohl im Bett als auch sonst überall gerne das letzte Wort haben

jeweils zwei gleiche Typen ergeben kein Problem (natürlich immer mit dom & dev)

zwei gleiche jedoch schon

beim TE wäre der Mann zum Beispiel Typ a) und die Frau Typ c), was nicht gutgehen kann

und genauso ergeben auch alle anderen Kombinationen nicht die besten Beziehungsvoraussetzungen
Ein ( Ehe )-Sklavenvertrag regelt bei uns alles...
...seit dem läuft alles wie geschmiert und die Fronten sind geklärt :=)

Beide Seiten sollten sich vorher einig sein, welche Art von Beziehung beide wünschen und gelebt werden soll.
In einer ''normalen'' dom/dev Partnerschaft in der jeder seinem Beruf und Hobbies nachgeht kann es doch nicht funktionieren wenn ich meinem Sklaven ALLES vordiktieren muss !!!
Jeder halbwegs selbstständige Mensch braucht doch auch seine Freiräume...aber auch jemanden der sein Sexualleben kontrolliert *g*
Unser Vertrag regelt alle Recht und Pflichten ( sind natürlich mehr ) meines Sklaven, da weiß er genau was ihn erwartet und was er zu erwarten hat.
Aber jeder hat da doch so seine eigenen Vorstellungen, da ist es echt schwierig eine Lösung zu bieten, die alle Lebenssituationen abdeckt.
Klare Fronten
halte ich für gut, da ich die Übergänge für fließend halte. somit ist dann "festgenagelt"wie das individuelle paar leben will. Und auch situationsbedingte Änderungen lassen sich in ein Manifest leicht einarbeiten.
Ich finde es auch geil, wenn eine Frau eine gewisse devote Ader beim Sex hat und sie mit mir auslebt.
Trotzdem kann und sollte sie eine gleichberechtigte Partnerin sein, wo nicht ICH alles alleine entscheiden muss.
jeder wie ermag
Ich habe noch nicht so viel Erfahrung gesammelt. Aber ich denke es gibt nicht nur den einen richtigen Weg. Jedes Paar muß für sich die Grenzen selber fest legen, was nicht heißt, dass diese sich nicht im Laufe der Zeit verschieben können.
*********irgit Paar
7.439 Beiträge
Ich denke ,
wie alles andere im Leben auch , wird sich dies auf einem normalen Level einpendeln. Am Anfang ist alles neu und dominieren einfach verführerisch, aber auch ein dominanter Top wird dahinter kommen, daß dominieren im Alltag ziemlich anstrengend ist und verdammt einsam macht. Irgendwann steht Top nämlich auch mal vor der Situation, daß er nicht alles geregelt bekommt und einen Partner an seiner Seite braucht und keinen Sub.

LG, Birgit
*********s_ni Mann
9 Beiträge
Hmm,
nach meiner Erfahrung wird der Begriff "dominant" ein klein wenig überschätzt, klar er,-sie übernimmt die ausführende Rolle, allerdings doch nur zur Zufriedenheit der/des Sub,s wenn er es mit Respekt und Fürsorge, in dem Wissen der Neigungen,- Empfindungen des Gegenübers macht. Das gerade macht doch eine befriedigende Session für beide aus. Der Ausführende hat zwar sicher mehr Verantwortung, aber deshalb nicht mehr zu melden!
Aus dem Verständniss heraus sollte doch eine Gleichberechtigung im normalen Leben selbstverständlich sein.

Gruss Kullerkeks
Kommt drauf an, es gibt auch Frauen die eine Art "Sub" sind, allerdings darauf bezogen das der Mann alles entscheiden soll, dafür da ist das arme kleine Häschen zu beschützen und alles am Laufen zu halten.
Geht solange gut, bis es dem Mann man richtig beschissen geht und er NICHTS zurück bekommt.
Im Gegenteil, dann kommen Sprüche wie "Laß Dich nicht so hängen, Weichei etc.."..
ER hat schließlich 365 Tage stark zu sein....
Ich hatte mal so eine und es ist die Hölle.
Was im Schlafzimmer abgeht ist die eine Sache, außerhalb eine ganz andere, zumindest für mich.
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