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Liebe kann man nicht erzwingen

Liebe kann man nicht erzwingen
Hallo liebe Leute, ich bin Bard, bin 31 Jahre alt, komme aus Hannover und bin neu hier.

Meiner Erkenntnis will ich gerne gesonderten Raum geben, in der Hoffnung, vielleicht ein paar LeserInnen zu erreichen, die ähnliches erlebt haben oder eventuell gerade in einer ähnlichen Situation stecken. Egal aus welchem Blickwinkel.

Liebe kann man nicht erzwingen. Liebe kann man sich wünschen. Aber ob sie kommt oder nicht, das entscheidet sie ganz alleine.

Ich habe mich gerade aus einer zweijährigen Beziehung gelöst, weil ich gemerkt habe, dass ich die Frau, mit der ich zusammen war, nicht liebe - oder jedenfalls nicht genug, um mein Leben mit ihr zu verbringen. Wir haben uns als "Lückenfüller" kennengelernt, haben gemerkt, dass wir sehr viel gemeinsam und sehr ähnliche Vorstellungen von der Zukunft haben. Wir haben uns ineinander verliebt und sind zusammengezogen. Es war eine sehr schöne Zeit, wunderbare Reisen, viel Lachen, niemals Streit, immer harmonisch... und doch von meiner Seite keine Liebe, obwohl ich es mir sehr gewünscht habe. Sie ist eine wundervolle Frau und ich habe wirklich versucht, mich hinzugeben; Liebe wachsen zu lassen. Dass dennoch keine Liebe entstanden ist, habe ich an unterschiedlichen Dingen gemerkt, unter anderem daran, dass ich kaum noch sexuelle Anziehung empfunden habe, obwohl ich sie äußerlich wirklich wunderschön finde. Das war etwas völlig neues für mich. Ich habe mich in etwa 4 Monate lang gefragt, ob und wenn ja warum ich diese wundervolle, kluge, ausgesprochen hübsche, geistreiche, witzige und lebensbejaende Frau, mit der ich so vieles teilen kann, nicht wirklich liebe. Ich habe keine Antwort gefunden. Ich habe in all dem Grübeln nur eins gefunden: Die Sicherheit, dass es einfach so ist. Und, dass ich es akzeptieren muss.

Also bin ich gegangen. Das war sehr schmerzhaft, für sie natürlich noch viel mehr als für mich. Eine funktionierende, tolle, harmonische und einfach "gute" Beziehung zu beenden und einem Menschen, mit dem man so viele tolle Sachen erlebt hat und den man unglaublich gerne hat so weh zu tun, für sich selbst gleichzeitig einen Zukunftswunsch zu verneinen... Das war schwer. Aber es war richtig. Auch wenn es mich immer wieder traurig macht. Zu dem Schluss, dass ich meinem Gefühl folgen musste und dass es richtig war, komme ich immer wieder. Liebe kann man sich wünschen, sie herbeisehnen. Aber sie entscheidet selbst, wohin sie geht.

Kennt ihr das? Habt ihr ähnliches erlebt? Ich würde mich über Antworten/Kommentare hierzu freuen!


Warum bin ich nun überhaupt hier und schreibe? Ich bin in meiner letzten Beziehung sexuell "eingeschlafen". Ich hatte vorher eine längere Beziehung, in der der Sex wirklich ausgesprochen gut war. Voller Liebe, Zuneigung und Abwechslung. Voller Offenheit, Vertrauen und Spontanität. Mal zärtlich, mal kräftig, mal etwas anders und mal so wie immer. Aber immer offen und immer voll. Das gab es in meiner letzten Beziehung so nicht. Wohl auch wegen dem fehlenden Gefühl meinerseits. Und diese Leidenschaft, diese eigene Sexualität und damit auch der sexuelle Bezug zu sich selbst und zu anderen Menschen; das will ich neu finden. Ich will wieder nackt in der Sauna sein können, ohne ein seltsames Gefühl zu haben, mich irgendwo umziehen können, ohne mich hinter allen denkbaren Hindernissen zu verstecken, mich wieder sexuell und körperlich frei fühlen - so wie früher auch.

In diesem Sinne: Allen Menschen in dieser Gemeinschaft von mir ein freundliches und aufgeschlossenes "Moin" und vor allem allen frisch Geschiedenen, aus welchen Gründen auch immer und egal auf welcher "Seite" ihr steht: Kopf hoch, Rücken gerade, Schultern zurück, tief durchatmen - weitergehen. Die Sonne scheint wieder.

Liebe Grüße an euch alle,
Bard.

PS: Sorry für den Wall-of-Text gleich als ersten Beitrag, aber das musste vielleicht alles einfach mal raus. Und vielleicht findet sich ja jemand in dem Geschreibsel wieder und fühlt sich verstanden oder bestätigt - dann hätte das ganze ja sogar noch mehr Sinn *zwinker*
****ot2 Mann
10.135 Beiträge
Dass dennoch keine Liebe entstanden ist, habe ich an unterschiedlichen Dingen gemerkt, unter anderem daran, dass ich kaum noch sexuelle Anziehung empfunden habe, obwohl ich sie äußerlich wirklich wunderschön finde. Das war etwas völlig neues für mich. Ich habe mich in etwa 4 Monate lang gefragt, ob und wenn ja warum ich diese wundervolle, kluge, ausgesprochen hübsche, geistreiche, witzige und lebensbejaende Frau, mit der ich so vieles teilen kann, nicht wirklich liebe

Sorry, dass ich nach deinem schönen Text so etwas "Profanes" schreibe.
Irgendwie erscheint es mir jedoch so, dass Du einerseits schreibst, dass Du keine sexuelle Anziehung empfindest, andererseits schreibst, dass Du nicht liebst.
Kommt mir also alles in allem so vor, dass Du "nicht liebst, weil (für Dich) der Sex schlecht war.
Jo, - kann es geben...
Insofern wäre die Überschrift: Sexuelle Anziehung kann man nicht erzwingen ebenso richtig.
Im Übrigen: Es ist m.E. möglich zu erläutern, was "fehlt". Da kommt bei dir nur sehr schwammig rüber....

Lg
Gernot
****a56 Frau
2.686 Beiträge
@****ot2
Wo liest du denn das der Sex schlecht war?

Dass dennoch keine Liebe entstanden ist, habe ich an unterschiedlichen Dingen gemerkt, unter anderem daran, dass ich kaum noch sexuelle Anziehung empfunden habe, obwohl ich sie äußerlich wirklich wunderschön finde.

Ich lese es so das aus dem anfänglichen Verliebt sein und dem gegenseitigen "dasein als Lückenfüller" eben nicht die erhoffte Liebe entstanden ist und daraus resultiert die nachlassende/kaum mehr vorhandene sexuelle Anziehungskraft.

Denke sein Beitrag hier ist die "Inventur" und der abschließende Rückblick auf die letzten 2 Jahre.

Was ihm fehlt?
Weis man das immer konkret und sicher am ende einer Beziehung?

medea
***_d:
Liebe kann man nicht erzwingen. Liebe kann man sich wünschen. Aber ob sie kommt oder nicht, das entscheidet sie ganz alleine.
Damit bin ich nicht so ganz einverstanden - ob man lieben will oder nicht, ist eine ganz bewusste Entscheidung. Nicht zu verwechseln mit Verliebtheit, diese kann möglicherweise gehen und kommen. Im Durchschnitt, sagen selbst Wissenschafter, hält der Hormonmix der Verliebtheit zwei Jahre. Wie im hier beschriebenen Fall.

***_d:
Kennt ihr das? Habt ihr ähnliches erlebt? Ich würde mich über Antworten/Kommentare hierzu freuen!
Es gibt zahlreiche ähnliche Erfahrungen, wie man hier im JC Forum seit Jahren in vielen Threads nachlesen kann. Einiges davon hängt mMn tatsächlich mit Mängeln zusammen, die oft erstaunlich leicht erkennbar sein könnten. Und wenn man aufrichtig und ehrlich danach handeln würde, könnte man sich selbst und anderen so manches Leid ersparen.

Einer der klassischen Mängel ist mangelhafter Sex, oder schon nur mangelhafte physische Zuwendung. Es scheint Hinweise darauf zu geben, dass es, grob gesagt, fünf "Sprachen der Liebe" gibt, Sexualität ist eine davon. Jeder Mensch hat unterschiedliche Bedürfnisse und Gewichtungen, welche Sprache der Liebe jeweils wie stark gewichtet ist. Für einige sind es Worte, für andere sind es Handlungen, es können Gesten sein, physische Zuwendung, oder gemeinsam verbrachte Zeit und anderes. Die richtige Mischung für sich zu kennen beeinflusst die Partnerwahl - Nichtkenntnis führt dazu, dass man faule Kompromisse eingeht.

So kommt es, dass äusserlich betrachtet alles stimmt, aber man bekommt vielleicht nicht genügend Liebe in der Form, die man selbst bevorzugt. Korrigieren liesse sich das nur durch Selbstreflektion und Kommunikation, an sich selbst und an der Beziehung aktiv arbeiten. Jawohl, lieben ist kein Zustand, man muss etwas tun dafür.
Was ist denn überhaupt Liebe?
Ich glaube dass Jeder die "Liebe " einfach anders empfindet jedoch wünschen sich die Meisten den großen Knall.
Ein Feuerwerk der Gefühle, ein Hoch gefolgt vom Tief, die herzzerreißende Liebe dich dich träumen und fliegen lässt und am besten soll es bis in die Ewigkeit dauern...
Wie soll es denn gehen? Sowas gibt es doch nur in Märchen oder Filme die aber höchstens 2 Stunden gehen.
In der Realität bekommt man ein lauwarmes Feuerchen und man bildet sich ein verliebt zu sein. Warum denn? Weil es einfach gut tun. Es tut gut verliebt zu sein, sei es für Minuten, Stunden oder sogar Jahre.
Liebe hingehen hat für mich wenig mit Sex zu tun, man kann jeden lieben wenn man genauer hinschaut , denn alle Menschen sind auf einer gewisse Weise liebenswert, manchmal muss man eben tiefer graben.

Meine Oma sagte mal zu mir:

"Kindchen, heirate nie den Mann in dem du verliebt bist sondern dein bester Freund"

Die sexuelle Anziehungskraft geht vorbei, spätestens wenn man alt und grau ist und da braucht man einen "Fan" Jemand mit dem man durch dick und dünn gehen kann, der hinter einem steht.

Daher, ja, für mich ist die Liebe eine bewusste Entscheidung und nicht ein flatterhaftes Gefühl der eben immer vergeht.
****ga Frau
17.228 Beiträge
"Kindchen, heirate nie den Mann in dem du verliebt bist sondern dein bester Freund"

hmmm das bringt ganz schön zum Nachdenken, aber ich glaube auch, das beides sein kann, Liebe und gleichzeitig der Beste Freund.
Meine Oma sagte mal zu mir:

"Kindchen, heirate nie den Mann in dem du verliebt bist sondern dein bester Freund"

Genau das hab ich getan und damit zwanzig Jahre meines Lebens verschwendet. Ich denke, der Rat stammt auseiner Zeit, in der der Mann vor allem treuer Versorger sein wollte.

Ich will nie mehr eine Beziehung, in der die grundlegende sexuelle Anziehung fehlt. Sonst ist es Freundschaft, keine Liebe, und würde mich auf Dauer kaputtmachen.
********s_63 Frau
2.985 Beiträge
"Kindchen, heirate nie den Mann in dem du verliebt bist sondern dein bester Freund"

hmmm das bringt ganz schön zum Nachdenken, aber ich glaube auch, das beides sein kann, Liebe und gleichzeitig der Beste Freund.
...mit Sicherheit, ist es das „Beste“ wenn alles so stimmig ist…

man stelle sich mal vor….

Genau das hab ich getan und damit zwanzig Jahre meines Lebens verschwendet. Ich denke, der Rat stammt auseiner Zeit, in der der Mann vor allem treuer Versorger sein wollte. *ja*

Ich will nie mehr eine Beziehung, in der die grundlegende sexuelle Anziehung fehlt. Sonst ist es Freundschaft, keine Liebe, und würde mich auf Dauer kaputtmachen.

…genau darauf wollte ich hinaus... *top* …man hat den Rat angenommen…und plötzlich 40 Jahre später…steht die „große Liebe“ vor der Tür…die alles beinhaltet inclusive Anziehung und Leidenschaft…und nun? *nachdenk*
**********rin90:

"Kindchen, heirate nie den Mann in dem du verliebt bist sondern dein bester Freund"

hätte, hätte *zwinker*

**********rin90:
Die sexuelle Anziehungskraft geht vorbei,
nicht unbedingt, wenn es danach gegangen wäre, wäre ich mit dem Ex immer noch zusammen

es gehört eben doch etwas mehr zur Liebe
****ga Frau
17.228 Beiträge
…genau darauf wollte ich hinaus... *top* …man hat den Rat angenommen…und plötzlich 40 Jahre später…steht die „große Liebe“ vor der Tür…die alles beinhaltet inclusive Anziehung und Leidenschaft…und nun? *nachdenk*

auch die Große Liebe beinhaltet Freundschaft, ansonsten wird sie nicht lange halten meiner Meinung nach und entpuppt sich irgendwann als Illusion.
********s_63 Frau
2.985 Beiträge
…genau darauf wollte ich hinaus... *top* …man hat den Rat angenommen…und plötzlich 40 Jahre später…steht die „große Liebe“ vor der Tür…die alles beinhaltet inclusive Anziehung und Leidenschaft…und nun? *nachdenk*

auch die Große Liebe beinhaltet Freundschaft, ansonsten wird sie nicht lange halten meiner Meinung nach und entpuppt sich irgendwann als Illusion.


…das hat sie…nun gibt es zwei Freundschaften…beide mit Liebe…eine nun auch mit Anziehung und Leidenschaft…und vieles mehr an Übereinstimmung…so kann es auch gehen im Leben…

aber hier geht es um „Liebe kann man nicht erzwingen“...

Liebe kann wachsen…zwischen zwei Menschen…aber Liebe die bestimmt ist...begegnet einem...wenn man so weit ist…in seiner eigenen Entwicklung…und die hat alles, auch Anziehung und Leidenschaft…weil sie von mir selbst in mein Leben gezogen wurde… *zwinker*

ich finde es gut...das Bar_d…das erkannt hat…in sich rein gehört hat…und seine Konsequenzen gezogen hat…natürlich geht so etwas nicht spurlos vorbei…vor allem für die Freundin…zwei Jahre mit vielen gemeinsamen Erlebnissen ist auch schon eine Zeit..
vermutlich gibt es auch Männer...die halt Sex nicht nur als Spassfaktor sehen…sondern als Ausdruck ihrer Gefühle…als Sprache ihrer Seele…und wenn sie nicht im Gleichgewicht ist…dann spürt Mann das…in dem die Anziehung auf seine Partnerin nachlässt…die innere Verbindung schwindet…oder sie war zu schwach…

bei der für ihn „richtigen Frau“ wo er den Einklang ,die innere Verbindung (Liebe) spürt…wird die Anziehung und Leidenschaft wieder entfacht...

*****lnd Mann
27.796 Beiträge
So ähnlich
ging es mir in meiner Ehe. Allerdings war die sexuelle Anziehung vorhanden meinerseits, aber für sie war ich wohl nur der Lückenfüller für eine vor mir liegende Liebe, die nicht erfüllt wurde. Dabei gab mir das Schicksal einen Tipp: Während ich den ersten Brief an sie schrieb, lief im Fernsehen die Oper Don Carlos und Philipp sang "Sie hat mich nie geliebt, ihr Herz blieb stumm". Ich hörte nicht darauf und daraus wurden bereits 46 Jahre.

Es gibt sicher eine Unzahl solcher "Vernunftehen", zumal es in manchen Kulturen üblich ist, dass die Eltern zusammenfügen. Sie können gelingen, es kann sich auch Liebe einstellen, vielleicht etwas anders getönt als die große romantische Liebe, aber es ist nun mal auch möglich, dass daraus eine achtungsvolle WG wird.

Das, was ich als große romantische, gegenseitige Liebe betrachte, betrat erst sehr viel später mein Leben, war gerade mal im dritten Lebensjahr, als ich heiratete. Hätte ich solange warten sollen, bis sie erwachsen war und endlich meine Lebensbühne betreten hat?

Liebe kann so vielgestaltig sein. Aber Liebe kann auch narren, dann nämlich, wenn man gar nicht wirklich liebt, sondern eigentlich nur den Sex mit einem Menschen gut findet. Liebe ist oft nichts anderes als frommer Selbstbetrug, manchmal ein trotziges Habenwollen und manchmal hormonelles Schmetterlingsrauschen, das sich bald legt.

Der Satz aus der Glocke von Schiller behält seine Richtigkeit "Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen findet" (ob sich nicht was Besseres findet).
Wow, so viele Antworten... danke erstmal für das viele Feedback und die anregenden Gedanken hierzu!

Gar nicht so leicht auf das alles zu antworten, ich versuche es mal der Reihe nach.

Zu Gernot2:
Deine Überschrift hätte ebenso gepasst ja, da hast Du Recht. Es ist schwer zu sagen, was bei mir was bedingt, kommt die sexuelle Lust durch die Liebe oder kommt die Liebe durch die sexuelle Lust? Ich weiß mittlerweile nur eins: Bei mir geht es Hand in Hand. Der Sex war auf keinen Fall schlecht. Wirklich nicht. Er war sogar sehr leidenschaftlich, aber ich hatte einfach wenig Lust. Meine ehemalige Partnerin hat in mir nicht das Feuer entfacht. Nicht die Anziehung ausgeübt, die ich brauche oder mir wünsche. Und ja, ich kann recht deutlich sagen, was mir gefehlt hat, insgesamt sind es drei Dinge:
• Ein innerliches Gefühl meinerseits
• Offener/"schamloser" Sex
• Innere Ruhe meiner Partnerin
Ich dachte nur anfangs "irgendwas zum nörgeln findet sich immer" und "nur Sex ist keine Basis". Ich denke nach wie vor, dass beides stimmt, nur hätte ich mich nicht so eingeschätzt, dass mir diese genannten Dinge so wichtig sind, und dass das innere Gefühl nicht herbeigezaubert werden kann. Oder jedenfalls nicht immer, auch wenn "prinzipiell alles echt gut passt".

Zu Medea56
Das hast Du sehr gut zusammengefasst. Es ist ein Rückblick um für mich aus dem Vergangenem zu lernen.

TallTaurus
Ob Liebe eine Entscheidung ist... darüber kann man glaube ich lange streiten. Ich würds so nicht unterschreiben, weiß aber, was Du damit meinst, es sei eine Entscheidung. Und klar, Verliebtheit kann gehen, die Frage ist nur: Was kommt danach? Manchmal die Liebe und manchmal "nur" die Freundschaft.
Diese eigene Gewichtung der Sprachen der Liebe, die finde ich sehr interessant und treffend. Ich muss für mich herausfinden, welche meine Gewichtung ist. Einen Schritt bin ich weiter: Der Sex steht bei mir glaube ich sehr weit oben. Bzw. der Umgang damit, die aufgebaute Nähe, die Anziehung... ach, schwer zu beschreiben.

Stuttgarterin90
Mh. Da stimme ich mit wenigem Überein. Dafür bin ich vielleicht aber auch zu gutgläubig, oder habe andere Erfahrungen gemacht. Ich habe eine immerhin 4 jährige Beziehung erlebt, die für mich aus heutiger Sicht für "echte Liebe" spricht, wo das Feuer, die Leidenschaft auch am Ende dieser 4 Jahre deutlich vorhanden war. Jeder empfindet das anders, natürlich, und ein dauerhaftes Hoch ist für mich kein Hoch, sondern ein plattes Plateau, egal auf welcher Höhe. Wenn es aber immer wieder bergauf und bergab geht, man auch die Talfahrten zusammen übersteht und sich auf dem nächsten Gipfel mit dem Partner die Hand gibt und zusammen lacht... ja, das ist es, was ich glaube ich brauche. Immer nur Kalbsbraten essen - Auch das beste Essen ist irgendwann fade. Wie jeden Tag Geburtstag haben. So funktioniert mein Leben nicht. Ich brauche Reibung, Bewegung. Und für eine"Kopfbeziehung" bzw. eine Ratio-Beziehung fühle ich mich definitiv zu jung. Wenn ich mit 45 immer noch solo bin und unbedingt Kinder will - dann werde ich mich wohl ärgern, meine letzte Beziehung beendet zu haben, denn die wäre eine perfekte Ratio-Beziehung geworden. Aber ich ziele immernoch auf die 100%...

LadyLaphroaig
Gut gesagt, ganz nach meinem Herzen. Ich habe Freundschaft mit Liebe sozusagen verwechselt bzw. bin froh, es früh genug erkannt zu haben, und nicht erst in 15 Jahren, mit Kind und Kegel.

Ananga
Ja, denke ich auch. Die "große Liebe" ist eben mehr als Freundschaft. Aber eine tiefe Freundschaft beinhaltet eben nicht partnerliche Liebe. Das nennt man dann halt platonische Liebe.

Supermaus_63
Danke Dir vielmals! Das ist genau das, was ich auch denke. Sex mit Liebe, das ganze zusammen, der Mix, die Leidenschaft... so schwer solche Gefühle in Worte zu fassen. Ich kenne diese Gefühle. Sie haben gefehlt. Und ja, man kann sich sicher dann trotzdem dafür entscheiden und sagen: Ich verbringe mein Leben mit Dir und es kann sicher für viele Menschen "richtig" oder halt gut sein. Und dass dann eine tiefe Bindung entsteht. Aber das ist für mich zu leidenschaftslos. Oder ... da fehlte mir einfach das Feuer. Da tickt ja auch jeder anders aber das war halt mein Gefühl.

"Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen findet"
Das ist doch ein wirklich guter Schlusssatz gerade (aber bitte nicht für den Thread *zwinker* ) - Es hat doch seinen Grund, dass manche Dichter zeitlos weiterleben. Mein Herz hat den Weg nicht gefunden. Dafür kann es unterschiedliche Gründe geben, ich habe immer wieder einige im Kopf. Im Endeffekt werde ich mir irgendwann sicher sein, warum es so gekommen ist. Nun weiß ich nur: Dies ist mein Weg, und den werde ich nun weitergehen.

Danke an alle für diesen wunderbaren Einstieg in die Community. Freut mich wirklich, mit euch darüber zu reden, das bringt Selbstreflexion.
Bard.
***_d:
Und klar, Verliebtheit kann gehen, die Frage ist nur: Was kommt danach? Manchmal die Liebe und manchmal "nur" die Freundschaft.
Genau so ist es. Meiner Meinung nach sollte die Entscheidung, aktiv zu lieben, noch während der Phase des Verliebtseins fallen. Man beginnt, den/die Partner/in mit anderen Augen zu sehen, ohne rosarote Brille. Ein sehr wichtiger Schritt, würde ich meinen.

Was dabei im Gehirn abläuft, ist sogar wissenschaftlich nachgewiesen: Der Hormonmix verändert sich. Die "Rauschwirkung" der Verliebtheitshormone werden durch Bindungshormone "ersetzt", diese erfordern allerdings aktives Handeln. Aktives Lieben. Deshalb auch eine aktive Entscheidung für das Lieben. *zwinker*

***_d:
Diese eigene Gewichtung der Sprachen der Liebe, die finde ich sehr interessant und treffend.
Man kann im Netz sogar einen "Test" dafür finden, allerdings in englischer Sprache. Alleine die Fragen erhellen schon mal viele Dinge. Noch besser wird es, wenn beide den Test machen, man versteht sich gegenseitig tatsächlich besser und kann dementsprechend handeln... *zwinker*

Bei meiner Partnerin und mir ist die "Rangliste" auch unterschiedlich, ich bin tatsächlich der stark "physisch" orientierte (Berührungen, Zärtlichkeiten, Sex), bei ihr sind "Worte" auf Platz 1. Interessanterweise allerdings eher in dem Sinne, dass sie gerne liebevolle Worte hört und liest, dies selbst aber weniger tut. Dies wissend, kann ich mit ganz wenigen Worten eine liebevolle Stimmung schaffen... wahlweise auch erotisch. Umgekehrt weiss sie, wie sehr ich das Physische mag. Das bewusste Nutzen dieses Wissens ist in meinen Augen aktives lieben - und eine sehr bewusste Entscheidung... *zwinker*
********eSch Paar
201 Beiträge
Bard, Du schreibst in Deinem Eingangsposting sehr positiv über den Sex in Deiner vorletzten Beziehung. Zudem erwähnst Du das Wort "Lückenfüller", bezogen auf den Beginn der letzten (nun beendeten) Beziehung und sprichst davon, jetzt nach der Beendigung wieder spontan und frei sein zu wollen was zum Beispiel den Umgang mit Nacktheit angeht. In Deiner nun beendeten Beziehung scheint Deine Partnerin diesbezüglich also gewisse Beschränkungen in Dein Leben gebracht zu haben, deren Abwesenheit Du in der vorletzten Beziehung besonders genossen hattest.

Alles in allem klingt das für mich so, als ob Du die vorletzte Beziehung nicht freiwillig beendet hast, in ihr eigentlich genau das gefunden hattest was Dich auch jetzt noch reizt und dass Du also letztlich über diese Beziehung noch nicht "hinweg" bist, bzw. es zumindest noch eine gewisse Zeit in Deine nun beendete Beziehung hinein nicht warst.

Falls dem so ist, wäre dies eine Erklärung dafür, dass Du Dich auf die letzte Partnerin nicht wirklich vollumfänglich einstellen konntest. Dingfest machst Du dies nun hauptsächlich an den sexuellen Komponenten, bei denen Dir seitens Deiner Partnerin offensichtlich Spontanität und Offenheit (eine gewisse Schamlosigkeit) fehlten.

Die Frage die Du Dir, falls ich hier richtig spekuliere, dann stellen musst, ist, ob Du mittlerweile mit der vorletzten Beziehung tatsächlich vollumfänglich abgeschlossen hast.
********s_63 Frau
2.985 Beiträge
beides kann funktionieren...
@***_d
Supermaus_63
Danke Dir vielmals! Das ist genau das, was ich auch denke. Sex mit Liebe, das ganze zusammen, der Mix, die Leidenschaft... so schwer solche Gefühle in Worte zu fassen. Ich kenne diese Gefühle. Sie haben gefehlt. Und ja, man kann sich sicher dann trotzdem dafür entscheiden und sagen: Ich verbringe mein Leben mit Dir und es kann sicher für viele Menschen "richtig" oder halt gut sein. Und dass dann eine tiefe Bindung entsteht. Aber das ist für mich zu leidenschaftslos. Oder ... da fehlte mir einfach das Feuer. Da tickt ja auch jeder anders aber das war halt mein Gefühl.

…so ist es…es gibt beide Möglichkeiten…die man leben kann…die Frage ist immer nur….reicht mir das... bin ich damit glücklich…fühlt es sich gut an oder spüre ich diese Leere in mir?

Genau darin, unterscheiden sich die Menschen...

….deshalb muss ich nur auf mein inneres „ICH“
hören…es gibt keinen besseren Ratgeber…nur ich weiß was...ich wirklich brauche!
Es gibt Beziehungen da läuft alles gut…man ist zufrieden…aber man spürt tief drin es fehlt was…glücklich fühlt man sich nicht…(und man kann es fühlen!)...aber eines Tages
wird diese innere Unruhe…die spürbare Leere...diese Sehnsucht immer lauter…sie beschäftigt dich…deine Träume…deine Seele ruft…

Manche Menschen...flüchten sich vor solchen Gefühlen (die sie auch erstmal nicht deuten können)…in Süchte…in den Beruf,in stetige Betriebsamkeit, Alkohol, sich keine Ruhe gönnen…um nicht...in sich rein hören zu müssen…

@*******rus
Genau so ist es. Meiner Meinung nach sollte die Entscheidung, aktiv zu lieben, noch während der Phase des Verliebtseins fallen. Man beginnt, den/die Partner/in mit anderen Augen zu sehen, ohne rosarote Brille. Ein sehr wichtiger Schritt, würde ich meinen.

Was dabei im Gehirn abläuft, ist sogar wissenschaftlich nachgewiesen: Der Hormonmix verändert sich. Die "Rauschwirkung" der Verliebtheitshormone werden durch Bindungshormone "ersetzt", diese erfordern allerdings aktives Handeln. Aktives Lieben. Deshalb auch eine aktive Entscheidung für das Lieben.

….diese Liebe dem Partner zeigen…sich Gedanken um ihn machen…was er mag…was nicht…dieses auf den Anderen emphatisch eingehen…sollte lebenslang in einer Paarbeziehung vorhanden sein…
Eine wirkliche Entscheidung...das ich jetzt den oder den Menschen lieben will…gibt es meiner Meinung nach nicht…weil sich das irrational einstellt...niemals rational…aber was man aus dieser vorhandenen Liebe macht…oder wie man sie lebt…ob als Partnerschaft…oder eben nicht…das ist die „rationale Entscheidung“….die beide dann gemeinsam treffen…oder eben auch nicht... *zwinker*

sex-liebe
...haben nicht unbedingt was miteinander zu tun wie teilweise schon richtig erkannt.
wenn diese faktoren nicht eindeutig in einer beziehung zu finden sind, und man aber die priorität auf das miteinander wohl sein legt, warum dann nicht offen miteinander reden ob man den anderen teil nicht fremd auslebt um wieder ausgeglichen zu sein ?
****ot2 Mann
10.135 Beiträge
Und ja, ich kann recht deutlich sagen, was mir gefehlt hat, insgesamt sind es drei Dinge:
• Ein innerliches Gefühl meinerseits
• Offener/"schamloser" Sex
• Innere Ruhe meiner Partnerin

Was ist für dich "offener/schamloser" Sex?
Lg
Gernot
Ich bin in meiner letzten Beziehung sexuell "eingeschlafen". Ich hatte vorher eine längere Beziehung, in der der Sex wirklich ausgesprochen gut war. Voller Liebe, Zuneigung und Abwechslung. Voller Offenheit, Vertrauen und Spontanität. Mal zärtlich, mal kräftig, mal etwas anders und mal so wie immer.

Für mich stellt sich auch die Frage, worin sich die vorletzte von der letzten Beziehung unterscheidet.
Und woran die vorletzte Beziehung gescheitert ist.

Es gibt immer bestimmte Indikatoren (Typen) auf die man instinktiv sexuell anspringt. Was nicht heißt, dass das die "richtigen" PartnerInnen für eine gute, dauerhafte Beziehung sind. Manchmal sind das auch eher destruktive Beziehungen, die mit "Liebe" wenig zu tun habe.
Und diese Leidenschaft, diese eigene Sexualität und damit auch der sexuelle Bezug zu sich selbst und zu anderen Menschen; das will ich neu finden. Ich will wieder nackt in der Sauna sein können, ohne ein seltsames Gefühl zu haben, mich irgendwo umziehen können, ohne mich hinter allen denkbaren Hindernissen zu verstecken, mich wieder sexuell und körperlich frei fühlen - so wie früher auch.

Sich mit dem eigenen Körper und Nacktheit wohl zu fühlen ist natürlich nicht nur für die eigene Person wesentlich sondern auch für eine erfüllende Sexualität in der Partnerschaft. Wann das fehlt, wird es schwierig, auch wenn man sonst viel Nähe und Wertschätzung für den anderen empfindet.
Bar_d, danke für den Thread, ich erkenne mich in sehr vielem wieder.
Und ergründe selber gerade vieles, inklusive der "Schamlosigkeit" die ich mal hatte und wieso sowas plötzlich wieder auftaucht.
Mittlerweile schaue ich ob ich wirklich vergangene Beziehungen verarbeitet habe, schaue nach inneren Problemen in mir und versuche sie zu lösen, damit sie nicht wieder als Person vor mir stehen.
Ich weiß letztlich nur, wir hatten es zu eilig "anzukommen", jeder mit seinem Wunschbild vom Partner im Kopf.
Nicht mehr alleine sein, gemeinsam Probleme lösen, glücklichsein.
Liebe kommt aber nicht automatisch, wir hatten beide unsere emotionalen Altlasten im Keller.
Verfolge weiter die Antworten, da mir vieles bekannt vorkommt.
Sich mit dem eigenen Körper und Nacktheit wohl zu fühlen ist natürlich nicht nur für die eigene Person wesentlich sondern auch für eine erfüllende Sexualität in der Partnerschaft. Wann das fehlt, wird es schwierig, auch wenn man sonst viel Nähe und Wertschätzung für den anderen empfindet.

Ich glaube mittlerweile eher wenn ich schamlos war, lag es daran das ich da Partnerinnen hatte die es waren und ich daher auch keine haben brauchte.
Sobald aber eine Frau selber Probleme damit hatte, war das Problem ja wieder da.
Also nicht in mir gelöst, sondern quasi geliehen.
*****itt Frau
1.393 Beiträge
Mein Eindruck vom Eingangsbeitrag:

Die Frau und die Beziehung werden ja in den blumigsten Worten beschrieben: schön, klug, witzig, fröhlich, es gab Gemeinsamkeiten, Harmonie und ähnliche Zukunftsvorstellungen. Muss wirklich eine tolle Person und eine schöne Zeit gewesen sein!

Es gibt hunderte Menschen, die froh wären, wenn sie so jemanden hätten und die schon jahrelang danach suchen. Die sich nach nichts mehr sehnen, als so einer Partnerin und die sehr viel dafür geben würden, so jemanden für sich zu gewinnen. Manche schaffen es nicht ein einziges Mal im Leben, einen solchen Menschen zu finden.

Dass man sich da trennt, weil die sexuelle Anziehung nicht perfekt war (der Sex an sich war ja nicht schlecht, hieß es), kann ich irgendwie nicht wirklich nachvollziehen. Wenn es mit jemandem so gut passt, wie sich das in dem Beitrag liest, dann sollte sich doch wohl auch für die sexuellen Dinge eine Lösung finden lassen, wenn man will; wenn man so harmoniert, findet man für beinahe alles einen Weg, dessen bin ich mir sicher. Das Ganze klingt für mich (nur anhand dieses Beitrags, ich weiß, dass das keine genügende Grundlage ist, jemanden wirklich zu beurteilen) eher nach jemandem, der nicht zufrieden ist, wenn nicht alles 100 % perfekt ist und dem letztlich die beste Frau nicht reicht. Dem man es nicht ausreichend recht machen kann, egal wie toll man ist. Und der vor allem nicht zu schätzen weiß, was er da hat und stattdessen zwanghaft nach etwas sucht, was irgendwie nicht ganz passt.

Es gibt keinen Menschen, der mit den eigenen Wünschen und Vorstellungen absolut deckungsgleich ist, niemals. Deshalb kann man immer nur nach weitgehender Übereinstimmung suchen, aber nie nach Perfektion in allen Dingen.

Ich denke, man sollte auch einfach mal zufrieden sein mit dem, was man hat. Das gilt für materielle Dinge genauso wie für den Menschen an seiner Seite. Es macht keinen Sinn, nach absoluter Optimierung zu streben, weil das ein Ziel ist, bei dem schon vorher feststeht, dass es nicht zu erreichen ist.

Liebe, was ist das schon? Ein großes Wort. Vielleicht war sie längst da und du hast sie nur nicht bemerkt, nicht erkannt? Vielleicht, weil du sie dir einfach anders vorgestellt hast, als sie tatsächlich ist?

_______________________________________________________________
Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das große vergebens warten.

Pearl S. Buck
@***_d
Eine ähnliche Situation habe ich auch erlebt, als ich etwas jünger als du war. Ich hatte mit meinem langjährigen Freund eine sehr innige, liebevolle Beziehung, leider mutierte sie mit der Zeit mehr und mehr zu einer Freundschaft und der Sex war - von meiner Seite her - körperlich nicht mehr möglich.
Ich habe lange gezögert, um mich zu trennen, bis ich mich dann in einen anderen Mann verliebt habe, und die Gefühle für diesen anderen Mann es mir nicht mehr erlaubten, Kompromisse zu machen. Die Trennung vom ersten Freund war ein Drama, das sich sehr lange gezogen hat, aber ich bin froh, dass ich die Kraft und den Mut hatte, auf das zu verzichten, was ich mit ihm hatte, um mich auf einen anderen Mann, auf eine neue Beziehung einzulassen.
********s_63 Frau
2.985 Beiträge
Liebe kann man nicht erzwingen….
aber ihr begegnen…wenn man ganz bei sich selbst bleibt…und nicht mit dem zufrieden und glücklich ist…was andere Menschen...für sich glauben, zu brauchen oder was alle glücklich zu machen hätte... *nono*

Es gibt hunderte Menschen, die froh wären, wenn sie so jemanden hätten und die schon jahrelang danach suchen. Die sich nach nichts mehr sehnen, als so einer Partnerin und die sehr viel dafür geben würden, so jemanden für sich zu gewinnen. Manche schaffen es nicht ein einziges Mal im Leben, einen solchen Menschen zu finden.

…das mag so sein…einfach das Kopflastige suchen lassen…das Leben im Fluss halten…nur wer sich nach Liebe und Leidenschaft sehnt…und auch weiß wie sich das anfühlt…wird nie mit einer auf Sympathie basierenden Freundschaft / Lebensgemeinschaft glücklich werden…er hat gelernt auf sein „ICH“ zu hören…bei sich zu bleiben…sich selbst zu lieben…und somit für „seine Liebe“ offen zu sein…denn mit dem Kopf suchen funktioniert nicht…

Thema: „Liebe kann man nicht erzwingen“….auch noch so guter Wille...wäre nur eine „halbe Sache“…und für nicht erfüllend..

Liebe, was ist das schon? Ein großes Wort. Vielleicht war sie längst da und du hast sie nur nicht bemerkt, nicht erkannt? Vielleicht, weil du sie dir einfach anders vorgestellt hast, als sie tatsächlich ist?

….wer diese Frage stellt, ist ihr noch nie begegnet..

Mit Oberflächlichkeiten, Vorstellungen und Erwartungen…hat sie rein gar nicht´s zu tun…Sympathie & Freundschaft...reicht sicher für viele als Grundlage...für eine „Vertrag unter Lebensabschnittsgefährten aus“……aber wer weiß wann es Liebe ist und wie sie sich bei zwei Menschen die gleich empfinden anfühlt…wird damit nicht glücklich…

Wenn einem die Liebe begegnet... weiß man es...da gibt es keine Fragen mehr...
Man sieht nur mit dem Herzen gut... *top*

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