![]() | 27. November 2011 Seid ehrlich: Ist es diesmal tiefer? Ich habe oft geglaubt, dass ich lieben würde. Vermutlich habe ich es auch wirklich getan. Aber ich muss (nein: darf) jetzt die Erfahrung machen, dass es noch tiefer geht?! Es reisst mir den Boden weg, so groß ist es. Liebt ihr ihn / sie tiefer als die anderen zuvor? |
![]() | 28. November 2011 Sehr philosohpisch Wirklich philosophisch. Ich habe derzeit schon Probleme das Gefühl des "Verliebtseins" für mich zu definieren. Ich weiß zwar, was ich empfinde: Sehnsucht, Begierde, den Wünsch die Nacht mit ihr zu verbringen. Aber es fällt mir schwer zu sagen, ob das für mich schon als Verliebtsein zählt oder noch net. Ich denke, dass Gefühle etwas sehr flüssiges (dynamisch und flexibel passt wohl eher) sind. Somit ist es natürlich auch möglich, dass man sich mehr zu jemanden hingezogen fühlt, als zu jemand anderem. Es ist wie mit der Suche nach etwas. Man weiß, dass man sucht, aber man weiß nicht was genau. Man weiß es erst, wenn man es gefunden hat (also liebes-technisch). Ich bin noch jung genug um zu von mir sagen zu können, dass ich meine Fähigkeit zu Lieben mit jeder meiner Beziehung ausgebaut habe. Ich war sogar in manchen Beziehungen wirklich zu verschlossen um echte Gefühle zu zeigen. Danken an die Frauen, die mir ermöglicht haben, ehrlich zu mir selbst zu sein. (Ich hoffe meine Antwort hat dir irgendwie geholfen) |
![]() | 28. November 2011 Zwei magische Bänder im Universum: Es gibt einen Punkt an dem diese sich Kreuzen - Zeit und Raum wird unbedeutend. Farben werden zu Tönen; Töne zu Farben... LIEBE in ihrer reinsten und elementarsten Form - ein Gefühl, dass Himmel und Hölle zur gleichen Zeit bedeuten kann. |
![]() | 28. November 2011 da darf, nein muss ich fragen ... Aber ich muss (nein: darf) jetzt die Erfahrung machen, dass es noch tiefer geht?! wie lange diese deine Beziehung besteht ? |
![]() | 28. November 2011 oh ja, das gibt es. und im rückblick waren es lediglich 3 frauen, die mich wirklich tief berührt haben! |
![]() | 28. November 2011 Man macht definitiv eine Entwicklung durch, die manche vielleicht mehr bemerken, andere weniger. Tatsächlich ist es so, dass sich bei jedem Menschen den man liebt, diese Liebe bissi ändert... nicht in ihrer Intensität, sondern eher in ihrer Art. Wenn wir an unsere ersten Beziehungen denken, war da die Liebe immer "etwas Besonderes" weil man sich einfach ohne Widerstand völlig in sie hineinfallen ließ, bereit war abhängig zu werden und auch Grenzenüberschreitungen zu machen, die nicht immer gut für einen waren. Diese Gelassenheit die man später im Alter hat, schützt einen (hoffentlich) davor, aus lauter Liebe völlig blind und blöd zu werden... |
![]() | 28. November 2011 Hmm, ja, ich kann von meiner Sicht/Erfahrung aus sagen, es geht noch tiefer. Als zur Zeit bei mir. Es gab für mich zwei, bei denen ich glaubte und das starke Gefühl hatte, uns verbände eine Seelenverwandschaft. Ein Gefühl, welches durch sie entsprechend gern verstärkt wurde. Ein Gefühl, welches mich ausfüllte bis zum Bersten und was eine fürchterliche Leere in mir hinterliess...als die betreffenden, so übermenschlich liebenden Herren per sms das beendeten, wovon sie vorher schworen, es wäre für die Ewigkeit (mindestens). Zur Zeit liebe ich und fühle mich geliebt, auf eine ehrliche Weise. Es ist nicht alles perfekt, bei Weitem nicht. Aber auf seine sture und manchmal auch gefühlskalt wirkende Art, hält er mich fest und lässt sich von mir auch bei größten Bemühungen meinerseits nicht wegstossen. |
![]() | 28. November 2011 Stellt sich mir, bei solch einem Thema, stets zu allererst die Frage: Wo liegt die Ursache begraben? Liebe ist allgegenwärtig, sie ist überall, in so vielen Formen, dass ich sie oftmals gar nicht wahrgenommen habe. Erst nach und nach im Leben, durfte ich sie in all ihren Facetten entdecken und selbst heute bin ich mir sicher, noch nicht alle restlos entdeckt zu haben. Als allererstes fiel es mir vor über einem Jahrzehnt bei meinem Hund auf. An ihr (es ist eine Madame) erkannte ich, wie bedingungslos Tiere doch lieben und wie viel wir doch dabei lernen können. Hunde als Beispiel lassen sich selbst von beklopptesten Hundehalter nicht beirren und lieben ihn trotzdem abgöttisch. Was für eine Liebe, oder? Und ohne groß abzuschweifen, so komme ich bei solch einem Thema stets auf die Frage: Wo ist die Ursache? Die Ursache für den Grad an Wahrnehmung von Liebe. Was ist, wenn wir in anderen Beziehungen einfach das Drehrädchen von Annehmen oder Wahrnehmung nicht genauso weit geöffnet hatten wie jetzt? Was ist, wenn andere Beziehung auf rationalen Fundamenten basierten und weniger auf Liebe? Was ist, wenn alles, auch rationale Beziehungen Liebesdienste sind? Schliesslich triggern wir ständig und immer und ewiglich einander. Liebe, ein tolles Thema Am Ende zählt der Moment, das Jetzt und Hier. Also genieß es, tauche ab in die Tiefen und sei einfach ... hg D. |
![]() | 28. November 2011 ich habe vor einiger zeit mal die alten menschen in meinem umfeld, die bereits um die 80 sind, gefragt, in wie vielen beziehungen ihres lebens sie wirklich geliebt haben. so richtig tief und innig. so, dass man sagt, dies sei die große liebe, die liebe des lebens. die antworten schwankten zwischen 1 und 3. für mich macht das sinn, denn ich glaube, diese wirklich besondere art von liebe, bei der man jeden tag erstaunt ist, dass man sie erlebt, kann es gar nicht öfter geben. schließlich gehört dazu so vieles: dass die liebe mit der zeit noch inniger wird, trotzdem eine gewisse verliebtheit erhalten bleibt, der sex umwerfend ist, man viele einstellungen und träume bzw pläne teilt, miteinander völlig authentisch reden, weinen und lachen kann, usw usf... so viele übereinstimmungen kann es eben einfach nicht mit jedem partner geben, den man im leben hatte oder haben wird. wir erleben diese große lebensliebe gerade miteinander und mit jedem jahr unserer beziehung wird sie noch tiefer. das ist wunderschön. findet die katze. |
![]() | 28. November 2011 es GEHT ich kann auch voller Freude sagen das es noch Tiefer gehen kann was ich vorher nie geglaubt hätte. Doch es geht jedes Treffen jeder Blick jede berührung macht ein noch wuschiger und man will einfach mehr..... |
![]() | 28. November 2011 Man kann... ...viele Menschen lieben, aber man liebt jeden anders. Und ob man das als tiefer oder weniger tief klassifizeren sollte, weiss ich nicht. Und der Sinn davon, das zu tun, erschliesst sich mir nicht. Wenn ich jemandem gesagt habe, dass ich ihn liebe, war es immer tief, sonst wäre es nie Liebe gewesen... noxx |
![]() | 28. November 2011 Tiefer??? vieleicht muss es tiefer gehen, damit man den Mut hat sich wieder einzulassen auf die Liebe und den Menschen....... Sun |
![]() | 28. November 2011 Je tiefer die Liebe... ..je krasser, wenn es dann Schluss ist. Wenn man meint die grosse Liebe zu leben und irgendwann merkt man, dass es nicht mehr geht. Das es nur eine Zeitspanne im Leben ist. Die Liebe ist intensiv und dennoch frisst sie der Alltag irgendwann auf. Das kann Monate dauern oder Jahre. Und irgendwann steht man vor dem Abgrund. Und je tiefer man geliebt hat, je tiefer das Loch. Meine Grosseltern waren 68 Jahre verheiratet. Und ich darf sagen glücklich. Das ist eine Seltenheit. Aber ob es das heute noch geben kann in unserer Generation. Glaube kaum. Zu schnelllebig ist unsere Gesellschaft. Immer weiter, höher und schneller muss es gehen. Nicht alle können da mithalten. Dann müssen beide den gleichen Weg gehen. Das ist heutzutage nicht mehr einfach. Lieben und geliebt werden ist ein Geschenk. Diese Zeit geniessen und voll ausschöpfen. Erleben und das Miteinander leben. Und einseitig lieben, das hat noch nie etwas gebracht. Meist doch nur Kummer. Man ist einige male verliebt im Leben. Das denk ich schon auch. Aber die Liebe erleben, das hat Seltenheitswert. Wenn man sagt: Ich liebe dich...dann ist es in dem Moment auch sicher so gemeint. Aber es nach vielen Jahren auch noch sagen zu können, das ist für mich Liebe. Oder nach Jahren noch zu spüren, was für ein wundervoller Mensch er/sie ist und nur mit Liebe an jemanden zu denken, das ist ein sehr schönes Gefühl. Lg |
![]() | 28. November 2011 "Tiefer lieben"? Nein. Ich denke, Liebe ist ein universales Gefühl, wobei hier denke ich in erster Instanz wohl zu klären ist, ob von "Liebe" oder "Verliebtheit" geredet wird. In Bezug auf ersteres: "I loved, once." [Und ich denke momentan bin ich auf gutem Wege "temporär zu lieben". Menschen anzunehmen als die, die sie sind, ohne mich an sie zu binden/mit ihnen konstant durchs Leben gehen zu wollen. FWB/Polyamorie - keine Ahnung, steht alles noch zu sehr in den Anfängen.] Ob/wie das in Bezug auf andere Frauen und Partnerschaft sein wird: Reden wir in fünf bis zehn Jahren noch mal darüber. Und selbst dann ist es vermutlich kein tiefer, sondern schlichtweg "anders". Was dann vielleicht als tiefer wahrgenommen wird, aber sich recht leicht erklären lässt: Man ist älter, hat mehr Erfahrung, hat die "wahre Liebe" schon hinter sich, ist ggf. ernüchtert/desillusioniert und entscheidet sich dennoch oder gerade deswegen gemeinsam (annehmend und liebend) durchs Leben zu gehen. Hat für mich unterschwellig das Bild einer gewissen Zweckmäßigkeit ("Das Leben ist kompletter Unsinn, aber hey, machen wir einfach zusammen das Beste draus."), aber das muss ja nichts Schlechtes sein, im Gegenteil. Von demher... bin ich gespannt, würde ein tiefer zum gegenwärtigen Zeitpunkt für mich ausschließen, bin mir aber gleichzeitig bewusst, dass es höchstwahrscheinlich ganz anders kommt/ich eines Besseren belehrt werde. Hach ja, älter werden macht Spaß |
![]() | 28. November 2011 @Zartehärte Eindeutiges JA, sonst wären meine Partnerin und ich nach 6 Jahren nicht mehr zusammen Zurückblickend ist es die intensivste Beziehung, die ich je hatte Bei der Diskussion, liebe TE möchte ich gerne die Bedingungslosigkeit mit ins Spiel bringen: Bedingungslosigkeit bedeutet für mich nicht, dass ich mich in irgend wen X-beliebiges verliebte. Die Bedingungslosigkeit bedeutet explizit, dass ich jemandem, den ich gut genug kennengelernt habe, um zu sagen ich liebe ihn, keine weiteren Bedingungen stelle sich anzupassen oder zu verändern, oder mir zuliebe Opfern zu erbringen, zu verzichten, etwas nur mir zuliebe zu tun. "Ich liebe dich" heiß für mich auch: "Du bleibst frei, darfst tun was immer du willst. >> Das war bei mir nicht immer so, hat vielleicht auch früherer Beziehungen zerstört, die Scheidung mitbewirkt<< Wichtig ist jedoch: Ehrlichkeit, aber keine falsche Rücksicht. Fraglich ist: Muss ich stets Verzicht üben, nur weil ich glaubst, ich könnte meine Partnerin verletzen? Andererseits, nichts was gut für meine Partnerin ist, wird/kann mich verletzen. Der Gedanke, dem anderen etwas zu schulden, erachte ich als kontraproduktiv. Mein Zukunftswunsch: Ich möchte/werde für SIE da sein, so lange Sie es, die Entwicklung zulässt. Vielleicht haben wir nicht das ganze Leben gemeinsam vor uns, aber es soll eine schöne Zeit werden. " Bedingungslosigkeit sehe ich in diesem Sinne, verbunden mit viel Kommunikation u. a,, als einen sehr guten Mix an. |
