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Das Verlangen in einer festen Beziehung wachhalten

Das Verlangen in einer festen Beziehung wachhalten
Hallo,

die Frage ist nicht neu und sicher hat jeder seine eigenen Erfahrungen zu dem Thema: Wie hält man das Verlangen in einer langjährigen, festen und monogamen Partnerschaft am Leben?

Ich bin neulich erst auf einen sehr spannenden Vortrag von Esther Perel gestoßen, einer Sextherapeutin, die im Laufe der Jahre in den unterschiedlichsten Kulturen dazu Erfahrungen gesammelt hat und diese in einem 20 minütingen Vortrag zusammenfasst:
Ich versuche es aber trotzdem mal zusammenzufassen:

Sie erklärt, warum gewisse Aspekte der Liebe wie Verantwortungsgefühl und Fürsorge echte Lust- und Fantasiekiller sind. Dabei beschreibt sie Sex nicht nur als eine Aktivität, sondern einen Ort, den wir in uns aufsuchen können, der frei ist von Moral und Verantwortungsgefühl und bei dem die eigene Lust im Mittelpunkt steht. Während uns das Leben in der Gesellschaft/Partnerschaft eine gewisse Kompromissbereitschaft und Selbstaufgabe abverlangt, ist Sex in ihren Augen genau der Rückzugsort, wo wir egoistisch und ganz wir selber sein dürfen: ein Ort frei von Wertung und voller Neugier, Lust am Spiel und der eigenen Sinnlichkeit.

Da Liebe aber eben auch Fürsorge und Verantwortung für den Partner bedeutet und damit auch eine gewisse Selbstaufgabe, holt man sich auf ganz natürliche Weise auch Lustkiller in eine Beziehung: indem man sich besser kennenlernt, verfliegt die Neugier auf die Person; da man aus Liebe und Verantwortung Kompromisse eingeht, konzentriert man sich eben nicht mehr nur auf die eigene Sinnlichkeit und die eigenen Wünsche, sondern fühlt sich verpflichtet, was dann auch die Leichtigkeit einer reizvollen sexuellen Begegnung schwierig macht: In der Liebe "braucht" man den Partner, beim Sex "will" man ihn. Die Frage, wie man etwas wollen kann, was man aber schon "hat", beantwortet sie auch.

Ihre Antwort auf das Problem ist es, aktiv damit umzugehen und nicht simpel zu erwarten, daß die Leidenschaft spontan vom Himmel fällt wie eine "deus sex machina" *ggg* Bei all der Verbundenheit in einer Beziehung nicht zu vergessen, daß jeder Partner für sich seinen ganz eigene Sexualität besitzt. Keiner hat Anspruch auf diesen "Ort" - wie sie es nennt - außer man selber. Und genau auf der Ebene kann man sich deshalb auch immer wieder neu begegnen, da das, was uns "nachts" Verlangen bereitet, meist nichts mit den Wünschen der Person zu tun hat, die wir "tagsüber" sind: so wohnen bei jedem (nicht nur bei Faust oder dem Steppenwolf) zwei Seelen und Persönlichkeiten in der eigenen Brust. Auf der Ebene kann man sich immer wieder neu begegnen und neu entdecken, wenn man in Kontakt mit dem sinnlichen und egoistischen Ich bleibt und weiß, was einen anmacht.

Für sie liegt der Trick von Paaren, die sich eine reizvolle Sexualität lange bewahren, vor allem in zwei Dingen:

1. Bei Wunsch nach Verbundenheit und Verschmelzung, den man in der Liebe verspüren mag, zu wissen, daß die andere Person und da besonders der leidenschaftliche, politisch unkorrekte und egoistische Teil, immer nur sich selbst gehört. Sich bewußt zu machen, daß man hier immer eine gewisse Distanz mit einander hat, die NIEMALS verschwinden wird. Respekt zu haben vor der Leidenschaft und den Wünschen, die im anderen schlummern und ihnen Raum zu geben.

2. Zu wissen, was einen selber anmacht. Zu wissen, was das leidenschaftliche Ich will und wie man es weckt, wenn man aus dem Alltagsschlaf aufwachen will. Verlangen ist vor allem etwas, das sich in unseren Köpfen abspielt und wie alles, was da passiert, haben wir selber die größte Kontrolle darüber. Die Frage ist hier weniger: Wann turnt mich der andere an oder was muß der andere tun, damit ich geil werde? Man muß lernen wie man selber die eigene Leidenschaft weckt. Aktiv und nicht abwartend und aufs Schicksal oder den Zufall hoffend.


Mich hat der Vortrag total überzeugt und stark an Eyes Wide Shut erinnert, nur daß er all die Feinheiten sehr schön ausformuliert.


Wie haltet Ihr die Leidenschaft und das Verlangen in einer dauerhaften, MONOGAMEN Beziehung wach?

Ich weiß, daß für manche das hier nicht so interessant sein mag, fände es aber schön, wenn wir beim Thema bleiben könnten: Affairen, das Öffnen der Beziehung, etc sind echt nicht die Antworten, die ich hier diskutieren mag, weil es darum in diesem Fred nicht geht. *zwinker*


Ich freu mich auf Eure Antworten!

LG,
funky
Wie haltet Ihr die Leidenschaft und das Verlangen in einer dauerhaften, MONOGAMEN Beziehung wach?

das liest sich jetzt bescheuert,aber vielleicht wenn man sie eben nicht monogam macht? fällt mir spontan ein...aber wenn ich mal mit anderen partnern sex habe,zeigt es mir auf was mir bei so einem techtelmechtel fehlt: die innige zuneigung. der sex ist da sex aber nicht annähernd so intensiv wie mit meinem geliebten patrner wo dann auch die einfache missionarsstellung ein highlight darstellt. um es kurz zu sagen: es liegt an unserem wertesystem wie wir den partner wahrnehmen.

und hier wird meine wertung wieder beansprucht. intensiv und innig geht nur mit meinem partner. alles andere ist NUR sex. wie,wenn ich es mir selber mache es eben NUR SB ist.

bleibt die frage :warum dann noch fremdvögeln?*gruebel* wohlmöglich um eingefahrene wege wieder zu verlassen um dann den weg zu den eingefahren wegen wieder zurück finden zu können.

ich brauch da dann abwechslung im leben und monotomie lässt mich abstumpfen.
immer die selben handlungen werden zur normalität. und um sie exklusiv zu halten sollten sie in maßen genossen werden,nicht in massen. heißt auch das nicht jede machbar sexuelle handlung bei jedem mal sex zum tragen kommt. wir teilen es auf.
so gibts vorfreude und nachfreude *zwinker*


und desweiteren: das werten geht weiter,immer,unser ganzes leben lang.
wer merkt das die verliebtheit nicht mehr so ist wie in der anfangszeit sollte sich mal fragen:was ist denn nun der unterschied zum jetzt? was mach ich jetzt was ich früher anders gemacht habe?
wieviel aufmerksamkeit widme ich meinem partner und wie gestallte ich diese aufmerksamkeit? war es früher noch ein :oh mein schatz,da bin ich wieder von der arbeit,du hast mir so gefehlt und es ist schön dich jetzt endlich wieder in den armen zu haben. nebenbei..jaaaaa diese rose ist für dich *ja*...<---kommt nach ein paar jahren dies nur noch raus: halloooo schatz ,ICH bin wieder da...merkt einer den unterschied?

und ja auch das kann man nicht ewig auslatschen. wie gesagt ,wenn ich etwas exklusiv halten will muß ich wohl auch limitieren oder variieren,damit man was hat auf das man sich freut und es nicht als alltäglich hin nimmt.

wer mal extrem drauf sein will darf sich vorstellen wie einem der partner durch einen unfall genommen wird,darf sich die beerdigung durch den kopf gehen lassen und wie sein leben dann wohl aussieht ohne den partner. ich denke schnell wird einem dann klar was man wieder an ihm hat da er ja nun doch noch lebend erreichbar ist,und sieht ihm dann wieder aus einem anderen blickwinkel.
ich könnte mir vorstellen das nach solchen gedanken der andere erstmal liebevoll den tag erdrückt wird und dieser nicht mal weis woher diese anwandlung aus dem nichts kommt
*****lnd Mann
27.796 Beiträge
Appetit
holt man sich außen, gegessen wird zu Hause?

Die Frage wird sicher von Paar zu Paar anders beantwortet werden. Ich unterscheide sehr deutlich zwischen echten Liebesbeziehungen, bei denen es keinen Zweifel gibt, dass immer Verlangen nach einander da ist, und eben mehr oder minder mit Liebelei oder gar nur sexueller Chemie zustande gekommenen Beziehungen. Da gibt es zwar jede Menge Möglichkeiten, sich immer wieder neu zu entdecken, aber wie oft und wie lange?
*********el22 Frau
1.979 Beiträge
Interessante Sichtweise, die du hier beschreibst @*******nger.

Bisher habe ich für mich eher die Sehnsucht gehabt, beim Sex mit einem geliebten Menschen, mit diesem nicht nur körperlich sondern auch seelisch verschmelzen zu wollen.
Dabei auch mich in meinem Innersten sichtbar und erkennbar zu machen und ebenso den anderen beim Sex als das was er ist zu erkennen, ohne Fassade, ohne die Maske des Alltags.

Die für mich bisher am intensivsten erlebten sexuellen Begegnungen mit einem anderen Menschen waren die, wo die grenzen zwischen mir und dir sozusagen verschwanden, oder verschwommen zu einem einzigen orgasmischen Einssein.

Jetzt lese ich, das dieses zu innig Kennen des anderen, das Betreten dieses inneren Raumes des anderen beim Sex, eigentlich die Gefahr für eine langfristige Liebesbeziehung ist, in der das Begehren oder Verlangen aufrecht erhalten bleiben soll.

Oder habe ich da was falsch verstanden?
********nder Mann
2.896 Beiträge
1. Partnerwahl: Man suche sich einen Partnerin/eine Partnerin, der/die gestört ist bzw. sich gestört verhält. Die Unberechenbarkeit und das gestörte Verhalten halten die Beziehung (/den Sex) lebendig und ermöglichen eine kontinuierliche Weiterentwicklung. Kehrseite der Beziehung ist, dass je nach Grad der Gestörtheit eine Beziehungsführung stark erschwert bis unmöglich ist. Die Kunst ist es demnach ein Gegenüber zu finden, das a) gestört ist und b) nicht so gestört ist, dass die Beziehungsführung für einen zu schwer/untragbar ist.

b) erfordert meiner Erfahrung nach ein Bewusstsein für a), wie auch das (Eigen-)Bedürfnis einigermaßen sozial anschlussfähig zu sein. Vergleiche auch "The Crazy Line":



2. Neugier/kontinuierliche Entwicklung: Nicht selten treffen sich Personen mit diametralen Beziehungsmustern. Stichwort "Nähe-Distanz-Konflikt". Das zu erkennen und einen Gegenüber zu haben, der das a) auch erkennt, b) einigermaßen annehmen kann und c) idealerweise für sich verändern möchte, sehe ich als wesentlich an. Vergleiche 1.

3. Akzeptanz von Lebendigkeit und Veränderung

4. Gezieltes Gestalten von Veränderung. Raus aus der Komfortzone, je nach Ausrichtung (siehe 2) auf den Partner zu- bzw. von ihm weggehen. "Ich & Ich" statt "Wir".

5. Repariere nicht, was nicht kaputt ist. (Wohl der wichtigste Punkt.)

6. Eigenentwicklung. Je gesünder ich selbst bin, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich auch an gesunde Partner gerate. Wobei ein Gegenüber mit einem kompatiblen Störungsmodell vermutlich genauso gut, wenn nicht sogar besser ist. (Menschen sind bequem und wollen sich nur selten verändern.) Von demher ist ein gewisses Maß an Selbst(er)kenntnis wohl ausreichend. Siehe dazu auch: http://thephilosophersmail.c … p-marrying-the-wrong-people/
********nera Frau
1 Beitrag
Selbstvertrauen, Attraktivität, persönlicher Freiraum
Ich glaube es ist sehr wichtig 1. Selbstbewusstsein zu besitzen denn selbstbewusste Menschen "faszinieren" in der Regel. 2. versuche ich es zu vermeiden mich "gehen zu lassen". Ich finde nichts schlimmer als diese typischem Hausfrauchen die mit Dauerwelle, viel zu vielen Kilos auf den Hüften und Flipflops durch die Gegend laufen. In einer Beziehung blühe ich erst so richtig auf und es macht mir Spaß mich für meinen Partner hübsch zu machen. Das gibt ihm auch ein gutes Gefühl, nämlich dass er und wie ich ihm gegenübertrete mir wichtig sind. Und 3. der persönliche Freiraum. Jeder sollte noch eine gewisse Zeit für sich haben in der er z.B lesen, Computer spielen oder Modellbasteln etc. kann. Man sollte auch in einer festen Partnerschaft seinen Leidenschaften nachgehen können und Zeit alleine für sich und seine Gedanken haben. Das lässt einen den Partner unter Umständen dann auch mal wieder vermissen.
Danke schonmal...
... für eure Antworten!

@****an
Danke für deinen Beitrag und deine Anregungen. Auch, wenn sie doch etwas offtopic sind. Monogamie durch das Aufgeben derselben retten zu wollen, ist wie "bombing for peace" oder "fucking for virginity". *zwinker*



@*****lnd
Sich außerhalb der Beziehung Inspiration zu holen, die man mit dem Partner auslebt, das ist natürlich auch eine gute Möglichkeit, das Kopfkino anzuheizen. *g*

Allerdings habe ich durchaus schon so manches Paar erlebt (aktuell auch gerade wieder zwei in meinem Bekannten-/Freundeskreis), bei denen von einer Seite trotz echter gegenseitiger seit vielen Jahren bestehender Liebe kein Verlangen mehr da ist. Ich glaube mitlerweile nicht mehr, daß Liebe zum Partner automatisch auch Lust auf ihn impliziert.



@*******pfel
Ich habe es noch etwas anders verstanden. Es ist glaube ich nicht so, daß das Betreten des "erotischen, egoistischen Raums" des anderen dazu führt, daß man kein Verlangen mehr nach der Person hat. Das ist ja gerade das, was Lust bringt. Es geht wahrscheinlich mehr darum, welchen Anspruch man zu haben denkt und in wie weit man seinem Partner an der Stelle zu kennen und (ich sags mal provokativ) im Sack zu haben glaubt. Esther beschreibt das schön. Im Verlangen wollen wir spielen, das gegenseitige Prickeln erleben und Grenzen übertreten. Solange man sich als zwei unabhängige Menschen erlebt, ist das ja auch möglich. Erst durch das Gefühl, daß der andere ein Teil von einem ist, wenn es keine Distanz mehr zu überwinden gilt, in der sich die erotische Spannung aufbauen kann, dann läßt das Verlangen nach. Innigkeit beim Sex ist dazu kein Widerspruch. Sehrwohl aber die Frage, wie man selber den anderen sieht, BEVOR sich die Körper berühren.


@********nder
Ja, ich denke, die Partnerwahl ist sicher ein ganz wichtiger Punkt. Ich kann sicherlich nicht mit jeder Frau erotisches Verlangen wachhalten. Da müssen die Ecken und Kanten schon irgendwie so zusammen passen, daß das richtige Maß an Nähe und Distanz, Harmonie und Reibung da ist.
Bei der Crazyline mußte ich an How i met your mother denken. Schau mal die ersten Staffeln. Gibt da eine Szene mit Barney, die ist wirklich legen ... wait for it ... dary. *zwinker*


@****ia
Ja, das sehe ich genauso. Selbstbewußte Menschen besitzen in meinen Augen genau deshalb eine besondere Ausstrahlung, weil sie ihre eigene Position haben. Weil sie auch egoistisch sein können und in der Gegenwart von anderen ihre Kontour behalten. Wer sich im anderen dauerhaft verliert, bietet dem anderen eben auch keine Substanz: es gibt kein Erleben im anderen, niemand, auf den man sich zubewegen kann. Wenn der Partner schlicht ein Spiegel für einen selber ist, kann es kein Kennenlernen oder Abenteuer geben. Erst, wenn wir auch wir selber sind und sein dürfen, gibt es doch die Möglichkeit, uns weiter zu entwickeln und so auch immer Anlaß, erneut den Kontakt zum anderen zu suchen, zu erfahren, wie es dem anderen mit den neuen Erfahrungen geht. Die Distanz, die damit erhalten bleibt, ist sicher ein guter Weg, um für den Partner interessant zu bleiben - auch über das Bett hinaus. Toller Punkt! *g*
@ aglaia

apropro selbstbewußtsein: wieviel selbstbewußt sein bräuchtest du(ich spreche dich direkt an) um mit dauerwelle,ein bischen speck und flipflops um die ecke im supermarkt einzukaufen?
wieviel braucht man um zu sich selber sagen zu können: scheiß auf die meinung der anderen leute ,ich gehe so einkaufen wie es MIR gefällt und nicht EUCH? nur mal so als andere beleuchtung dieser sichtweise.


@****an
Danke für deinen Beitrag und deine Anregungen. Auch, wenn sie doch etwas offtopic sind. Monogamie durch das Aufgeben derselben retten zu wollen, ist wie "bombing for peace" oder "fucking for virginity". *zwinker*

das dachte ich mir im nachhinein dann so auch. allerdings hatte ich laut themenüberschrift mich geäußert und dies dann mal aus meinem realen leben geschildert. so wie ich mein verlangen in meiner beziehung wachhalte.

wie kann ich meine frau 5 jahre lang reizvoll empfinden?
bemerke ich den punkt an dem alltäglichkeit anfängt sich ins leben zu drängen?

der mensch braucht ,so denke ich , im zwei erfahrungen um eine wertung abgeben zu können. platt gesagt schwarz und weiß denken.

sex mit anderen frauen ,der meist schlechter ausfällt,zeigt mir also wie gut ich es zu hause habe mit jemanden den ich dann dazu auch tatsächlich liebe und mich ihm innig verbunden fühle. liest sich irgendwie paradox weil die frage berechtigt ist,ja aber warum vögelst du dann mit anderen?
zum einen weil ich dort mir "technisch" das holen kann ,was es in meiner beziehung nicht gibt weil mein partner dies nicht mag.


wenn ein verlangen verschwindet gibt es dafür gründe. wichtig ist hier doch das verschwinden zu bemerken und auf tuchfühlung zu gehen wo und wann dies passiert,um genau dort eingreifen zu können. wenn man will.

und eigendlich ist es einfach zu beobachten was war damals(als das verlangen noch da war) und was ist jetzt? die differenz ist das entscheidende etwas.
und hauptschlüsselpunkt aus meiner sicht ist und bleibt die eigene wertung von handeln und bewußtsein sich selbst gegenüber und der welt da draussen die auch aus meinem partner besteht.

und wenn ich natürlich WERTE,wie die nette sextherapeutin von sich gibt, das liebe mich hemmt,das ich kompromisse eingehen muß statt sie zu wollen ,dann werte ich dies auch als zwang und fühl mich dementsprechend eingeengt in meiner persönlichen freiheit.

und gerade wenn ich meine partnerin bestens kenne,kann ich genauso auf sie eingehen ohne mich beim sex zurücknehmen zu müßen und mich selber zu fragen:mach ich gerade alles richtig? gefällt ihr das? sollte ich besser...?
nein ich kann im kopf frei drauflos vögeln und mich auch mir selber widmen<----wenn dies im vordergrund steht oder mir wichtig ist(wertend)


denn bitte schön,man frage sich selber:was sit mir denn an meinem partner eigendlich wichtig oder sind die aspekte, das ICH nach ihm verlangen habe?
und das ist ja schon eine rein egoistische frage
****77 Mann
356 Beiträge
keine Ahnung
hab jetzt schon den 2. Text geschrieben und wieder gelöscht, weil der Kern der Frage von mir nicht getroffen wurde. Es wurde immer eine Liebeserklärung an meine Frau.
Wir sind jetzt 17 Jahre zusammen, davon 7 verheiratet, haben zwei Kinder. Ich würde am liebsten jeden Tag Sex mit ihr haben, sie will es nicht so oft wie ich, aber ich bin sehr zufrieden.

Ich weiß, dass ich großes Glück habe mit meiner Frau, meinen Kindern, unserem Leben. Aber ob es das ist was mich geil auf sie macht? Keine Ahnung.

Mit Sicherheit ist unser Sex heute anders als am Anfang. Inniger ja, ob besser weiß ich nicht. Aber ich fand ihn schon immer gut. Vielleicht ist der Sex heute noch so gut, weil er sich wie wir verändert.

Ich fürchte ich konnte immer noch nicht weiterhelfen.


Gruß
Tias77
**********l_wbl Frau
478 Beiträge
Wahrscheinlich ist es genau das, Ihr seid zufrieden miteinander. *g*
Es paßt einfach, sexuell und rundherum.
Guter Sex trotz Intimität
Interessante Fragestellung, deren erfolgreiche Lösung sicher für viele Paare ein Rettungsanker darstellen würde. Aber so einfach ist es nicht, es gibt kein Patentrezept... So unterschiedlich wie die Menschen sind, so unterschiedlich sind sie in ihrer Sexualität und Ihrer Bedürfnissen diese auszuleben im Laufe einer Partnerschaft. Und zu allem Überfluß verändert sich ja jeder im Laufe seines Lebens.

Die wichtigste Zutat zum dauerhaften Beziehungsglück heißt "Liebe" und zwar in erster Linie zu sich selbst. Das hat nichts damit egozentrisch oder selbstsüchtig zu sein. Meines Erachtens ist man nur in der Lage zu lieben, wenn man sich selbst liebt.

Der Verantwortung und Fürsorge komplett aus dem Weg zu gehen, kann nicht der Sinn der Sache ist, denn sie tragen zum Bestand der Partnerschaft bei. Wichtig ist oder wäre, den Partner nicht zu "brauchen" sondern ihn zu "wollen" und jeden Tag frei zu entscheiden "Ja ich will mit Dir zusammen sein".

Nicht weil es gesellschaftliche oder wirtschaftliche Gründe dafür gibt, oder weil wir Verantwortung als Eltern haben, sondern weil wir uns lieben.Das ist verdammt viel leichter gesagt als getan, ich weiß.

In der allermeisten Fällen leidet die sexuelle Leidenschaft, wenn Kinder kommen. Man kann sich nicht so leicht dem Rundumversorgungsanspruch entziehen und wenn dann mal Gelegenheit besteht, kommt auf Knopfdruck keine Stimmung auf.

Ich hätte mir in meiner Partnerschaft in der Zeit immer wieder gewünscht, für ein paar Stunden aus der Mutterrolle entbunden zu werden. Zum Essen zu gehen, eine Reise zu machen, einen Spaziergang zu zweit zu machen, ungestörte Gespräche zu führen. Das hätte mir geholfen, mich mal wieder als Frau zu fühlen, nicht nur als Mutter.

Im übrigen denke ich, dass sich die Leidenschaft im Laufe der Zeit immer verändert. Ich denke man darf es nicht persönlich nehmen, wenn der andere mal eine Phase hat, in der er weniger körperliche Bedürfnisse hat. Man sollte es aber im Auge behalten, wenn die sexuelle Leidenschaft sich langsam aber sicher ganz aus der Beziehung verabschiedet.
*******pair Paar
484 Beiträge
Wie hält man das Verlangen .....
in einer einer langjährigen, festen und monogamen
Partnerschaft am Leben?.......


„Streiten „ denn das erinnerte einem daran das Der / die Andere,
eben nicht ein Teil von einem selbst ist.......


Weil, so was auf Dauer ziemlich langweilig wäre .....

Was wieder eine gewisse Distanz schafft und Der / Die Andere von einem ganz anderen Blickwinkel betrachte wird ..... *g*

Es wird eine gewisse sexuelle Spannung erzeugt , da Mann / Frau ganz andere Seiten am anderen kennen lernt ..... *schock* .

Sowie, oftmals zu Erkenntnissen führt die ohne hoch emotional geladene Atmosphäre wahrscheinlich niemals aus Rücksichtname zu dem Anderen geliebten Menschen so zustande gekommen wären..... *schock* .

Die einzige Kunst dabei ist, die Kurve wieder zubekommen .....
Was wohl nicht alle Paare so schaffen ..... *schock* .

Ok, wir sind erst seid 1985 monogam zusammen ........ob das immer so sein wird , oder ob wir bis der Tod uns scheidet, die Kurve bekommen werden , weiß wohl keiner ...... *nene*

So das es auch in unserer Beziehung weiterhin spannend bleibt ....... *smile*

HotLovepair *g*

Miteinander verfasst .... *smile* denn ab und zu machen wir auch was
gemeinsam wo wir 100% einer Meinung sind .... *smile*
**********l_wbl Frau
478 Beiträge
Da braucht man eigentlich nur auflisten, was man sich in seiner jahrzehntealten Ex-Ehe gewünscht hätte und was man heute anders macht bzw. machen würde!

Das Bsp-Video ist doch nur eine Möglichkeit!
Entscheidungsfrage
Vielleicht ist es eine Frage der Entscheidung, nämlich sich täglich wieder für seinen Partner zu entscheiden. Aus dieser Entscheidung heraus kann es eine Selbstverständlichkeit werden, den Partner nicht als gegeben hinzunehmen, sondern sich bewusst zu machen, dass er begehrenswert ist.

Und von beiden Partnern gezeigtes und kommuniziertes Begehren oder Verlangen muss nicht mehr wachgehalten werden.
Der Monogamie...
... werden ständig Werte zugeordnet, die eine solche Lebensweise keineswegs für sich beanspruchen kann wie zum Treue, Verläßlichkeit, Nähe. So etwas gibt es auch in polyamourösen Beziehungen.
Ein...
... Bestandteil eines Rezepts, das Verlangen wachzuhalten, ist vermutlich: es nicht wachzuhalten.

Ich befürchte, dass das Verlangen seine Phasen der Passivität braucht. Aus meiner Erfahrung (32 Jahre mit der gleichen Partnerin) ist mir geläufig, dass es Tages-, Wochen- und Monatsformen gibt, deren Charakter man nicht erzwingen kann.
Jeder wünscht sich maximalen Einfluss auf das eigene Schicksal und eben auch auf das Schicksal der Partnerschaft. Ich fürchte, das ist ein Wunschtraum, denn die Planbarkeit des eigenen Lebens ist schon sehr fraglich, wie soll da eine Beziehung in ihrer konkreten Gestalt planbar sein?

Ich würde, wenn ich jemandem einen Rat geben sollte, eher Grundlagen in den Vordergrund rücken und die Hauptgrundlage für das Gelingen alles Menschlichen ist Kommunikation. Mit anderen Worten: redet miteinander. Aber selbst dieser Rat hat seine Grenzen bei Menschen, die sich für einander nicht oder nicht mehr interessieren.

Ich fürchte, am Ende bleibt das Verlangen unerzwingbar. Umso schöner, wenn es sich erhält.

jan
*********ett77 Frau
1.595 Beiträge
dazu gehören zwei *g* Und daran happerts am Meisten. Wenn nur einer das sexuelle Leben in einer Partnerschaft aufrecht erhält, dann strampelt er sich sozusagen einen ab.

Irgendwann hat man dann einfach keinen Bock mehr, weiterhin zu agieren, zu tun, machen etc, wenn der andere Part nur Däumchen dreht und so gar nichts zurückkommt. Ich finde es toll, wenn auch mein Partner mich verführt. Spontan ist, mir seine Lust zeigt und Phantasie besitzt...und vor allem: Den Mut.
******yev Mann
392 Beiträge
Eine Freundin rekapitulierte neulich ihre eigene sexuelle Entwicklung nach dem Scheitern einer 17jährigen Ehe. Beim Vergleich zwischen ihrem früheren, eher braven bürgerlichen Leben und den Experimenten, die sie nach der Trennung so machte, kam Eines zutage: Sie beschrieb den damaligen Sex mit ihrem Mann als gewiss befriedigend (in Sinn von beiderseits zum Orgasmus führend), und als insgesamt "zärtlich, vertraut, liebevoll..." Das sind ihre Worte, gefolgt von den verräterischen Ausdrücken "sehr würdevoll" und "mit Respekt". Und das sagte sie mit einem gewissen Staunen, denn es war ihr einmal so immens wichtig gewesen! Doch nun kommt es ihr so vor, als wäre genau diese tiefe Vertrautheit und Intimität das Problem gewesen. Der Sex, den sie jetzt hat, ist nach ihrem Bekunden so unglaublich gut, weil er "so unanständig" ist. Damit hat sie - ich weiß nicht ob sie es bewusst tat - exakt den Begriff verwendet, mittels dessen Freud das Erotische vom eigentlich Sexuellen schied. Nun wäre also die Frage dergestalt zu stellen: Wie gelingt es, in einer "anständig" monogamen Beziehung oder Ehe den Sex "unanständig" zu erhalten, also die Übertretung, Befreiung, Verantwortungslosigkeit auszuleben, nach der man sich sehnt? Und dies, ohne dass die Gemeinsamkeit, der "Respekt" etc., all das, was man sich aufgebaut hat, nun der im Geschlechtlichen immer vorhandenen Destruktivität zum Opfer fällt?

Darüber hinaus stellt sich nicht nur den Monogamen diese Frage, wie ich finde. Dafür habe ich schon zu viele Swinger über Frustration und Langeweile klagen hören. Es scheint sich logisch anzubieten, bei einsetzender Dürftigkeit der Erfahrung die Dosis der "Unanständigkeit" zu erhöhen, das Erleben durch Intensivierung, oder krasser gesagt: Pervertierung zu steigern, und eine Ahnung beginnt aufzukeimen, warum etwa BDSM-Praktiken von einer sexuellen Nische zu einem Massenphänomen zu werden scheinen. Nichts gegen diese Praktiken, wohlgemerkt. Ich weiß nur nicht, ob sie mehr Ausweg oder doch nur Symptom der allgemeinen Malaise sind.
******t77:
dazu gehören zwei Und daran happerts am Meisten. Wenn nur einer das sexuelle Leben in einer Partnerschaft aufrecht erhält, dann strampelt er sich sozusagen einen ab.

Stimmt, so sehen wir das auch *top*

Wenn sich nicht beide Partner darum bemühen, wird einer allein kaum auf Dauer das Verlangen in einer festen Beziehung wachhalten können. Beide müssen gleichermassen daran interessiert sein, dass dieses Verlangen auch nach Jahren der Zweisamkeit nicht abnimmt, was gar nicht so einfach ist, und im Alltag leider nur zu gerne verloren geht. Dem muss man sich als Paar gemeinsam entgegenstellen und sich nicht vom Alltag "auffressen" lassen. Wenn man sich zusammen einig ist und jeder seinen Beitrag dafür leistet, dann wird einem das als Paar auch relativ gut gelingen, sofern beide das Interesse daran haben!

Mr. Sunfra
wobei ich hier mal zu anmerke. wenn einer sich wieder erheblich bemüht,kann dies auch auf den anderen übertragen werden.

was soviel bedeuten würde das es dann doch reicht ,wenn einer den impuls angibt. einer alleine.

sehe ich nämlich den anderen in einer bringschuld,weil ich ja was angeleiert habe,begebe ich mich unweigerlich wieder auf distanz..weil ich jetzt erwarte das die bringschuld auch endlich eingelöst wird. so kann ich,in erwartung der erfüllung meines ego-anteils,das verlangen in einer beziehung auch wieder sehr schnell erkalten lassen.

die frage bleibt da,fühl ich mich so wohler? warum ist die bringschuld so enorm wichtig dann? schätze ich die bringschuld überhaupt realistisch vernünftig ein? warum kann der andere nicht über seinen schatten springen?<--kann ich die antwort dazu selber überhaupt akzeptieren?

und wieviel ICHs hab ich dabei aufgezählt? warum bin ich so wichtig wenn es doch ein wir sein sollte? und was könnte ich dann für ein wir selber tun?
Danke...
... für eure Meinungen und den Input.

Ich denke für mich da mitlerweile zwei Ebenen entworren zu haben.

Die eine ist die, die gerade auf Seite 2 wiederholt angesprochen wurde: das Mit-Einander-Reden, das gemeinsame Suchen nach neuen, aufregenden Ausdrucks- und Spielmöglichkeiten. Hier müssen beide mitziehen, und zwar auf einander zu, indem sie in Gesprächen neue, aufregendere Gemeinsamkeiten entdecken.

Die andere Seite der Medaille ist es für mich aber, auch sich selber weiterzuentwickeln, in die eigene Richtung. Im Vortrag fand ich einen Punkt intuitiv unheimlich überzeugend. Und zwar der, daß einen der Partner immer dann in seinen Bann reißt, wie es ggf auch ein Fremder täte, wenn er oder sie erfolgreich ist, sich weiterentwickelt und auch in fremder Gesellschaft attraktiv auf andere wirkt. Durch dieses Entwickeln in die eigene Richtung entsteht immer wieder eine Distanz, in der ein Funke des Verlangens überspringen kann, weil die Person sich verändert hat und im Idealfall immer genug Anreiz in der Welt oder sich sieht, um an irgendetwas zu wachsen und dem Partner Grund zu geben, Neugier zu haben.

Wenn man dann noch beides leben kann und sich den Raum dafür gibt, gibts doch echt Chancen. *g*
****an:
wobei ich hier mal zu anmerke. wenn einer sich wieder erheblich bemüht,kann dies auch auf den anderen übertragen werden.

Kann, muss es aber nicht. Und überwiegend ist es in solchen Fällen doch so, dass sich Derjenige, der sich nicht bemüht, unter Druck gesetzt fühlt. Und Derjenige, der sich erheblich bemüht, hat irgendwann auch die Nase voll. Ausnahmen mag es ja auch hierbei geben, was aber sicher selten sein wird.

Mr. Sunfra
stimm ich dir zu,kann muß aber nicht. beides schließt sich gegenseitig nicht aus.
aber nur weil die möglichkeit besteht das "es nicht kann" soll ich deswegen den versuch nicht wagen oder sogar unternehmen? auf die vermutete nicht existente fehlentwicklung? also mich nur auf ein negatives denkmuster stützen?

geh ich negativ an eine sache ist sie wohl sowieso schon zum untergang verurteilt. was ist denn wenn es dann klappt? wenn der ander durch meine bemühungen angestachelt wird und feststellt:schau an,er ist wieder so wie früher als er sich noch um mich fest bemühte?

wird dann beim partner nicht auch dort dann ein lächeln frei? ein sich freuen über die handlung des anderen? und was bewirkt dann dieses freuen? der partner fühlt sich wieder begehrt,wächst wieder ein stückchen in seiner selbstbestätigung,findet wieder mehr gefallen an dem anderen. dadraus resultiert auch dem anderen seine begeisterung spüren zu lassen. von sich aus initiative zu ergreifen. die kommunikation wird anders usw usw.

die sache ist doch:WO steh ich in meiner beziehung und wie sehe/erlebe ich sie? wenn ich mich also NUR bemühe um vom partner eine gegenleistung zu erhalten,dann sieht das schon nach einer zweckgemeinschaft aus.<---und so wird man sich dann auch mehr oder weniger subtil verhalten. das merkt dann auch der andere und denkt sich :aha,der macht das nicht wirklich aus liebe zu mir ,sondern eher das ER was zurückbekommt.

anders wirkt sich doch ein verhalten aus in welchem es tatsächlich aus liebe heraus gehandelt wird. ohne erwartung an den anderen. nur aus der eigenen freude dem anderen freude zu bereiten,es ihm gut gehen zu lassen.

ich z.b. habe eine wunderbare frau. und kann mir im moment keine bessere vorstellen. klar könnte man proportionen hier und da optimieren. aber das sie nicht optimiert sind stört mich nicht. und das ich sie so attraktiv lass ich sie jeden tag spüren indem ich sie mit dem dazu passenden blick betrachte und ihr zu verstehen geben wie sehr ich sie so liebe. ohne gegenleistung,NUR weil es wirklich so ist.
ich begehre sie jeden tag. das könnte schon dazu führen das sich dies zur gewohnheit ausbreitet. dafür ist aber mein herzblatt zu eitel *fiesgrins*..und ich hatte ihr auch schon gesagt mit augenzwinkern: nimms so wie es ist,sorgen muß du dir wohl erstmachen wenn ich das nicht mehr mache.

aber dann mach ich mir auch da drum sorgen. kann aber im augenblick nicht für mich realisieren wie es sein könnte.
****an:
anders wirkt sich doch ein verhalten aus in welchem es tatsächlich aus liebe heraus gehandelt wird. ohne erwartung an den anderen. nur aus der eigenen freude dem anderen freude zu bereiten,es ihm gut gehen zu lassen.

Ja, da stimme ich dir zum Teil zu. Dennoch bleibt es einseitig, wenn daraufhin kein "Feedback" erfolgt und Du stehst so ziemlich allein da, wenn es für den Partner nicht ausreicht, um auch selbst aktiv zu werden.

Man darf einfach auch nicht vergessen, dass wir nur zu einfach den Gewohnheiten anheim fallen, und das was man zu hören bekommt, nicht mehr wirklich wahr nimmt.

Viele unterschätzen die Macht der Gewohnheit, oder die Tatsache, dass vieles was man dem Partner sagt, mit der Zeit an Gehalt verliert. Macht ein anderer das gleiche Kompliment, ist die Wirkung deutlich höher.

Und in diesem Kontext meine ich, nutzt es dir kaum etwas, wenn Du dich über lange Zeit im Grunde doch motivierend deiner Partnerin gegenüber verhältst, sie aber dein Verhalten kaum noch als Motivation verinnerlicht, ebenfalls aktiv zu werden.

Selbstverständlich kann durch so ein Verhalten der Partner schlussendlich motiviert werden, selbst auch seinen Beitrag zu leisten, was aber kein Garant dafür ist! In einer Beziehung gehören immer mindestens zwei Personen dazu, deren beiden Verantwortung es ist, alles was eine glückliche Beziehung ausmacht, wachzuhalten!

Mr. Sunfra
**********henkt Frau
7.363 Beiträge
Die Erfahrung zeigte mir leider, dass nur ein aktiver Part nicht ausreicht - ständige Zurückweisung zerbröselt das Selbstbewusstsein so effektiv wie gefrierendes Wasser den Fels.
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