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Der Reiz am Public Disgrace

*****lnd Mann
27.796 Beiträge
@Dreva
Hast du alle meine Beiträge hierzu wirklich gelesen? Ich denke nicht, denn du gehst von Sachverhalten aus, die auf mich nicht zutreffen.

@ Bobby, stell dir vor, ich kenne vermutlich mehr Autisten als du, nicht nur Asperger. Das ist mein Beruf. Und zu meinem Beruf gehört auch, nicht nur diese als solche wahrzunehmen, sondern auch andere Menschen über ihre Gesten, ihren Habitus, ihre Art , sich zu halten, zu gehen, zu laufen, zu reden, zu schauen und schließlich über spezielle Tests den Eindruck zu verifizieren. Mit der Zeit lernt jemand in 40 Berufsjahren auch ohne die bestätigenden Tests, Menschen zu deuten.

@**ly Angel, du sagst mir gewiss nichts Neues, aber wenn man eine Sub hat, hat man nicht irgendeine Sub, sondern seine Sub/Sklavin. Die kennt Top sehr gut, die testet er aus, die nennt ihre Tabus und ihre Darüber lässt sich reden-Tabus. Die sind in der Regel sehr intelligent, keine Zimperlieschen, selbstbewusst und können aus dem Bewusstsein heraus, selbst wer zu sein, sich anvertrauen, sich fallenlassen ebenso wie auffangen lassen.
***va Frau
3.485 Beiträge
@fesselnd
Ich habe Deine Beiträge alle gelesen und entnehme daraus, dass Du solche öffentlichen Partys fast ausnahmslos als aufgesetzt, Schickimicki, unecht und rein exhibitionistisch empfindest und "echtes" D/s, Hingabe, Demütigung, Demut etc. dort nicht stattfinden kann. Wenn Du mit Deinen Beiträgen etwas anderes ausdrücken wolltest habe ich entweder Leseschwierigkeiten oder Deine Beiträge sind missverständlich. Entschuldige, falls ich Dich falsch interpretiert habe, aber für mich ergibt sich diese Schlussfolgerung.

Ich habe tatsächlich wenig Erfahrung mit solchen Partys, glaube aber, dass das durchaus ein (geschützter) Rahmen für viele Gefühle jenseits reinen Szenegehabes darstellen kann.
*****lnd Mann
27.796 Beiträge
Leider kann ich
meine Belege nicht untereinander kopieren. Aber da stand deutlich, dass ich das nicht bewerte, jeder nach seinem Gusto. Und:


Wie erwähnt, ich sehe für alles eine Berechtigung. Die einen lieben das, die anderen jenes. In die Oper gehe ich auch nicht mit jeder. Ins Stadion auch nicht.

Jeder, der sich auf diese Spielart einlässt, hat seine Vorlieben und seine Gründe dafür, diese zu pflegen. Und ich bin auch der Meinung, dass man Vorsicht walten lassen muss beim Hinzuziehen Dritter. Aber man sollte vor lauter Bedenkenträgerei trotzdem über die Straße gehen, auch wenn da Autos fahren, nur eben vorsichtig genug.

Das Thema ist überschrieben "Der Reiz am Public Disgrace". Für mich und meine jeweiligen Subs war der immer sehr groß, egal wie und wo ich ihn suchte.
*****y39 Frau
643 Beiträge
wurden etwa
die allseits beliebten LKW Fahrer noch garnicht erwähnt?

ich findes dieses klischeehafte verhalten einiger doms, doch recht merkwürdig,
jeder 2. erzählt mir wenn es um diese thema geht
das er mich dann auf einem Autobahnparkplatz an einen baum stellen würde
und der nächste LKW fahrer drüfte dann mal ran, oder ähnliches.

ich frag mich dann immer, was haben die mit den armen truckern?
warum müssen es LKW fahrer sein? sind sie irgendwie anders als andere autofaher oder ausgehungerte?

ich meine jetzt nicht die "normalen" parkplatz sex treffen, die abgesprochen sind
und/oder oft im Internet auch veröffentlicht werden.

sorry wenn ich so dazwischen quatsche, aber die frage irrte grade durch mein Kopf
LG tina
********ndom Mann
411 Beiträge
warum müssen es LKW fahrer sein?
Verstehe ich auch nicht. Ich fände es wesentlich witziger, eine Frau am Rand einer Landstrasse in einer Ausflugsgegend an den Baum zu binden, wo alle paar Minuten eine Gruppe Renter auf E-Bikes vorbeifährt.
*****lnd Mann
27.796 Beiträge
Ob
sich das Thema für Witzbolde eignet? Na ich weiß nicht. Eigentlich kann man auch qualifiziert darüber schreiben, wie manche schon bewiesen haben. Wer themenfern ist, findet sicher bessere Themen als das als Ersatz.


Da sieht man wieder mal, was ich für ne verschrobene Denke habe. Nie würde ich auf Parkplatzsex oder gar Trucker verfallen.
Und tschüss, klinke mich hier aus.

Kann mit BDSM nichts anfangen, habe hier meine Argumente geliefert betreffend psychischer und physischer Gewalt im Beisein von oft unsichtbaren Unbeteiligten, und habe weiter nichts mehr dazu zu melden.

Allfällige Feedbacks bitte per CM, viel Spass und seid vorsichtig.

Gruss
Bobby
*******wo2 Paar
65 Beiträge
Schon wieder
Ein Forum, wo sich Moralapostel, Oberlehrer und Besserwisser tummeln. PD hat genauso seine Facetten wie andere Neigungen. alle sind völlig normal, nichts abartiges und müssen beiden Partnern gefallen. Für uns eine echte Bereicherung unseres Zusammenlebens.
*****lnd Mann
27.796 Beiträge
Man mag
es drehen und wenden wie man will, aber auch dieser Satz hat sein Oberlehrerhaftes:

Ein Forum, wo sich Moralapostel, Oberlehrer und Besserwisser tummeln.

Öffentliche Demütigung ist wie das ganze BDSM, die ganze Welt der Erotik, nichts Regelhaftes. Jede/r führt anders aus, oft anders je nach Möglichkeiten, jede/r empfindet anders. Und auch für Subs ist sie alles andere als selbstverständlich, für viele von ihnen Grund genug, D/S aufzukündigen.
Public ...
... meint für uns keine Präsentation im Hamburger Stadtpark oder auf dem Rathausmarkt, sondern natürlich in der Szene unter Gleichgesinnten, sonst wäre es ja auch möglicherweise Erregung öffentlichen Ärgernisses.

Aber wenn meine Herrin mich beispielsweise in Vintage-Corsagen der 1950er, Nylons und Heels in einem Fetischclub unter Zuschauern erniedrigt, kann das unglaublich erniedrigend undgleichzeitig extrem erregend sein.

femdoma/er
rock_a_star_005
*******star Mann
323 Beiträge
.. ein wirkliches spiel der lust der sucht der übereinstimmung zweier seiten, wunderbar es auszuleben egal welche position man inne hat .
absolut @*******wo2 ... eine bereicherung wenn man sich einig ist.
*****_nw Frau
28 Beiträge
Aha So heißt dieses "Spiel" also
Ich schließe mich voll und ganz
Caro_Nrw an
Zitat >zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, mit der richtigen Begleitung ... einfach genial.
Ein Satz, der Alles aussagt.

Ich liebe dieses "Spiel" mit der Demut.
Man sollte sich dafür aber gut kennen.
Und man sollte es langsam aufbauen.

lg
P.S. Ich weiß;
Für das Wort "Spiel" möchten mir jetzt Einige den Kopf abreissen
Macht nichts.
ich mag es vor ausgewähltem Publikum..
weil alles was erniedrigend ist, vor einer Reihe von Leuten noch erniedrigender ist, noch demütigender; nackt zu sein, wenn andere angezogen sind, von vielen angetatscht zu werden, sich überwinden zu müssen, ausgelacht zu werden, blossgestellt, alles bekommt vor Publikum eine andere tiefere Dimension. Fremd dürfen sie Leute sein aber Sie sollten eingeweiht sein, dann gerne.
****ir Mann
363 Beiträge
Für mich....
...ist Sex auch "Spiel". Ein Erleben von Träumen neben der Realitätswelt. Und thomdev10101 schildert genau so ein Szenario. Auch ich würde es gerne mal erleben, mich vor anderen nackt zeigen zu müssen. Ich wünsche mir schon lange so eine Möglichkeit, aber leider habe ich noch keinen passenden "Mitspieler" gefunden.
****man Mann
9 Beiträge
ist das Erniedrigung?
in der Öffentlichkeit, also wenn wir abends unterwegs sind oder auch daheim, wenn Freunde oder Madame ihr Stecher da ist, legt sie mir manchmal auch eine Leine an meine Keuschheitsschelle. Meist eine sehr kurze, kürzer als 1 m. Die andere Seite der Leine ist an Ihrem Armband fest. So laufen wir dann rum...

Neuerdings muss (oder darf...) ich ihren Zehenring in der Öffentlichkeit küssen - sie hält mir ihre Pumps hin, ohne ein Wort zu sagen (manchmal sogar ohne hinzuschauen, da sie gerade mit jemand anderes "beschäftigt" ist), ich ziehe sie aus, küssen ihren Zehenring und ihre Füße und ziehe ihr den Pump wieder an - mit offenen Schuhen ist es noch einfacher
Wer mit dem Begriff nichts anfangen kann ....es gibt im netz eine Filmreihe, die so.heißt.
Trailer sind frei *zwinker*
*****_nw Frau
28 Beiträge
PD
@****ir
Für mich ist es kein Spiel

Außerdem geht es auch nicht darum, was ein Bestimmtes Publikum erwartet
Ich denke; Dann würde es in einer "Olympiade" ausarten.
Und das macht PD nicht aus.

Und ein wenig Exhibitionismus gehört, glaube ich, auch dazu

Es geht doch in erster Linie darum
daß es Beiden gefällt, ( Wenn auch erst im Nachhinein *zwinker* )
Das vorhandene Vertrauen erweitert , bestätigt
auch Grenzüberschreitend.

Peinliche Situationen können ganz schön demütigend sein.
Und Demut ist und bleibt nunmal ein herrliches Geschenk,
********iebe Mann
10.143 Beiträge
Meine Meinung zu dem Thema ist sehr vielschichtig - ich schaffe es sicher nicht, alles in einem einzigen Posting auszudrücken, manche Gedanken müssen erst (später) kommen und formuliert werden.

Grundsätzlich finde ich das Thema sehr reizvoll. Erst mal im Kopfkino. Da gibt es ja so gut wie keine Grenzen, und in der Phantasie würde ich subbie gerne mal nackt, gefesselt und an der Leine durch die Fußgängerzone führen.

In der Praxis gibt es nun doch einige Einschränkungen. Diese kommen von mehreren Seiten, da man durch das Publikum nun mal nicht nur freiwillige oder auch nur wissende Mit"spieler" hat. Man kann nun natürlich das Spiel so gestalten, dass die Öffentlichkeit es so gut wie sicher nicht mitbekommt oder sich wenigstens nichts dabei denkt, dann fällt das weg. (Eine Bekannte von mir ist allerdings der Meinung, dass auch unwissend in das Spiel einbezogene Personen dabei missbraucht werden, wenn sie ihr Einverständnis nicht gegeben haben. Ich finde das zu streng - aber das wäre Thema für eine eigene Diskussion.)
Also, die Öffentlichkeit hat es an sich, dass man nicht machen kann, was man will. Siehe die Geschichte mit dem Polizeieinsatz nach der "Entführung". Man muss das irgendwie umgehen oder wenigstens in die Inszenierung des Spiels einbeziehen, sei es durch "wissende und willige" Zuseher oder indem sie nichts davon merken.
Wie weit ein zahlenmäßig begrenztes, eingeweihtes Publikum den Begriff "öffentlich" überhaupt erfüllt, lasse ich ebenfalls erst einmal dahingestellt.

Die andere Seite ist die von sub. Wenn Öffentlichkeit ein Tabu von ihr ist, dann kann ich mich nicht so einfach darüber hinwegsetzen. (Auch das - Umgang mit Tabus und Grenzen - wäre wieder eine eigene Diskussion, die es sicher schon gegeben hat.) Und ich wage zu behaupten, dass dieses Tabu so gut wie bei jeder Person grundsätzlich da ist, mehr oder weniger.

2 Begriffe, die mir dazu noch einfallen:
Tunnelspiel (öffentliche Bloßstellung kann möglicherweise nicht so schnell beendet werden)
Metakonsens (auch zur Grenzüberschreitung)

Just my 2 cents
Drachenliebe / Er
*****lnd Mann
27.796 Beiträge
Diese
Wer mit dem Begriff nichts anfangen kann ....es gibt im netz eine Filmreihe, die so.heißt.
Trailer sind frei

führen gewaltig in die Irre, man würde auch keinen anderen Porno ohne Weiteres für das eigene Spiel adaptieren, zumal man dann wohl auch keine bezahlten Models hat.

Das alles ist sehr viel anders, fantasievoller und vor allem feinfühliger machbar.
*********Katze Frau
208 Beiträge
mit Gefühlen spielen..
Das tut man ja beim PD, und ob man das Spiel nun in ".." oder ohne schreibt, oder es ernst nennt..? Über Gefühle in klaren Worten sprechen, ist halt nie leicht. Und viele sind halt auch kaum geübt darin. *g*

Tunnelspiel finde ich eine sehr schön passende Metapher in dem Kontext. (Generell in jedem emotionsgeladenen "Spiel") Denn wenn das Gefühl der Demütigung erstmal da ist, dann muss der Geist das auch erstmal verarbeiten und verdauen. Und diese Prozesse kann man nicht mit Fingerschnipp abbrechen, sie brauchen ihre Zeit um zuende abzulaufen.
Das ist wie in dem Sprichwort um Pfleile und Worte, die nicht zurück genommen werden können wenn sie die Sehne oder die Zunge verlassen haben. Hat eine Empfindung angefangen, hält das Karusell nicht einfach an nur weil irgendwer das wünscht.

Mir fehlt in solchen Themenerörterungen leider häufig die klare Sprache, vor allem ums Thema Emotionen.
Demut beispielsweise, ist gar kein Gefühl. (Ja, ich will auch mal klugscheissen! *fg*) Es ist eine abstrakte Einstellung, die aber natürlich dem Gefühlsleben entspringt und sich auf der entsprechenden Gefühlswelt entfaltet.
Die semantische Verwandheit zur Demütigung ist halt keineswegs so klar, wie der saloppe Gebrauch beider Worte vermuten lassen könnte. Eine Erniedrigung kann nämlich ebenso das Selbstbewusstsein angreifen, und als Resultat wird die Person sich eher frei (auch von Demut) machen wollen um sich dem zu entziehen. Renitenz, hat eine feste Funktion in der Psychohygiene; Auch als Sicherung für die eigene Integrität. Aber das wird jetzt vllt ein wenig arg technisch..?
*********s_bw Frau
78 Beiträge
Meins
wär das so gar nicht, dafür bin ich einfach nicht DS-lastig genug *nixweiss* Aber ich kann nachvollziehen, dass diese Spielart ihren Reiz besitzt. Und sag niemals nie.

Was mir auffällt ist die "Betriebsblindheit" mancher SMler...wenn ich im Wald/Parkplatz etc. jemanden sehe, der eine gefesselte Frau verdrischt, vögelt, whatever, dann ist mein erster Gedanke die Polizei zu rufen und notfalls dem Guten heimtückisch einen Ast über den Schädel zu ziehen.

Das war jetzt das Extrembeispiel *ggg*

Public Disgrace im passenden Rahmen, mit Publikum, welches Bescheid weiß, ja.

Unterschwellige Erniedrigung im öffentlichen Raum, bei dem Aussenstehende eigentlich nix mitbekommen, ja.

Wenn ich Essen gehe, will ich am Nachbartisch keine Sub sehen, die aus dem Napf schlabbert. Genau so wenig wie einen Vanilla, der sich grad einen runter holt.

Wenn Sub morgens um eins nackt an der Leine durch die Reeperbahn gezerrt wird ist das sicherlich etwas anderes als in Hintertupfing mittags um eins vor dem Rewe-Markt.

Inwiefern Sub mit diesem Tunnelspiel klar kommt ist wohl sehr individuell.
Und (für mich) klar: Demut ist etwas freiwilliges, Demütigung etwas erzwungendes (wenngleich vom Partner erwünscht)
*********Katze Frau
208 Beiträge
Weshalb...
...ist es inzwischen hier eigentlich so usus geworden, Dinge und Themen zu kommentieren und zu bewerten, mit denen man nichts zu tun haben will? *vogel*

Wenn man das dringende Bedürfnis hat, zu irgendwas, unbedingt, jetzt sofort! mal ne Meinung zu bilden um die gleich auszudrücken.. Soweit komme ich ja noch mit.
Aber wie man so *aua* "rechtschaffen" sein kann, "diesen perversen Unmenschen" das "Gute & Richtige" in der Welt nahezubringen..? *schimpf*

Sag ich darauf: mir erscheint das als verkapptes Voyeuristentum. Und hat etwa das Niveau des Talkshow-Effekts: Ich schau mir Leute an die ich kacke finde, um besser zu fühlen. *autsch*

Aber jetzt mal zurück zum Thema: war das jetzt PD, denn ich schäm mich ganz ordentlich fremd hier beim lesen.. Und mache das ja grade öffentlich. *rotwerd*
*****lnd Mann
27.796 Beiträge
Nach
der Definition, die hier die beliebteste zu sein scheint, ja. Das war PD, denn es geschah in abgeschirmter Szeneöffentlichkeit.
*********s_bw Frau
78 Beiträge
Falls ich damit gemeint bin
Fremdschämen ist schon mal gut. Bei so einigen erspart man sich sogar das Wort "fremd" *floet* Jedem obliegt selbst, wie sehr sich zum Affen macht...öffentlich, sozusagen...

Platzhirschprobleme? *nachdenk* Alles gut...in Wirklichkeit bin ich ein Mann, hatte noch nie SM, belehre ungefragt andere Leute und geile mich an gewissen Aussagen auf (letzteres war im asexuellen Sinn zu meiner Schande nicht gelogen)

Ein Forum ist bekanntlich (?) ein Ort, an dem jeder angemessen seine Meinung äussern darf...oder sollte.

Wer nur Kopfnicker zu einem Thema haben will...der sollte in dem entsprechenden Umfeld aktiv sein (Gruppen) und selbst dort findet der Austausch kontrovers statt. mal so denk

Hach...was bin ich heut wieder Gutmensch und rechtschaffend *wolke7*
******orn Frau
378 Beiträge
Mir fällt es schwer überhaupt etwas mit dem Begriff anzufangen. Selbst im Artikel läßt mich der Versuch der Begriffsdefinition grübelnd zurück. Irgendwie kann es alles oder nichts bedeuten...

Deshalb der Versuch es mit meinen persönlichen Erfahrungen abzugleichen:

Wenn ich an Playparties zurückdenke.... ich fühlte mich gefesselt, geschlagen, entblößt, gespreizt meine Lust auslebend etc. auf einer BDSM-Party nie gedemütigt. Im Gegenteil, ist es doch allgemeiner Common sense, ja wird sogar erwartet, gehört quasi zum guten Ton. Viel schwerer ist es da der Aufforderung des Tops nicht zu gehorchen, Nein zu sagen.

Andererseits, im Alltag, eine Hand an meinem Po, eine Umarmung von hinten, bei der die Hand auf meinem Busen zu liegen kommt, ein intensiver Kuss, der vor Intimität nur so sprüht - es ist mir peinlich und für mich Grenzüberschreitend. So banal, so alltäglich wohl für viele Menschen, für mich ein Ding der Unmöglichkeit. Und nein, ich will auch nicht, dass damit gespielt wird. Zum Schutz der Öffentlichkeit. Ich will niemanden irritieren, brüskieren. Hmmm, und jetzt rätsel ich darüber, ob es nur meine eigene Vorstellung ist, in der ich gefangen bin, das wir Menschen uns im öffentlichen Raum in erster Linie als asexuelle Wesen begegnen. Flirtend, neckend... ja. Aber nicht die Sinnlichkeit lebend....

Insgesamt jedenfalls gerade wegen der "Brüchigkeit", der nicht so glatten, fertigen, stringenten "Das ist so" Präsentation des Themas spannend.

Danke schön für die Anregung.

Liebe Grüße
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