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Wie kann ich meinen Kopf ausschalten?

*****dir Paar
404 Beiträge
(Sie) bleibe so, wie es sich für dich gut anfühlt. Sei lieb, wenn es deinem Wesen entspricht. Was wirkt ist nicht der Tonfall, sondern die Intention. Die spührt man.
**********berer Mann
5.770 Beiträge
Zitat von ******ahh:
Wie schafft ihr es als dominanter Part den Kopf abzuschalten um eine Session zu beginnen und sie zu halten?
Mir fällt es einfach schwer von der lieben, netten Ehefrau in die fordernde, bestimmende Femdom zu verfallen. Und ich hab das Gefühl das es mir von mal zu mal Schwerer fällt…

Mir spukt dazu spontan ein erster Gedanke durch den Kopf: "Wenn es dir immer schwerer fällt, bist du dir denn sicher, dass du das überhaupt magst?"

Mir geht es mit Einigem ähnlich. Anfangs dachte ich, ich fotografiere wie wild und kaufte ein teures Objektiv nach dem anderen. Meist gebraucht, aber dennoch ein teurer Spaß. Aber ich wollte unbedingt, und meist machte es mir auch Spaß, die Objektive auszuprobieren und den Charakter der Bilder kennenzulernen, die damit möglich waren. Im Laufe der Monate(!) merkte ich jedoch: das wird mir in dieser Form zuviel. Mir geht der Spaß, die Leichtigkeit verloren. Zuviel Druck, jetzt unbedingt fotografieren zu müssen, schließlich will die teure Ausrüstung ja auch benutzt werden! Ich merkte, und das war ein langer Prozess, dass ich zwar gerne fotografiere, aber nur dann, wenn ich den Sinn danach habe - und dazu reichen mir auch die vier Objektive locker, die ich jetzt noch besitze.

Vielleicht geht es dir mit der Dominanz ähnlich. Es klingt anfangs so verlockend. Ich kann als Dom tun, was immer ich mag. Ich kann mich so richtig austoben, meine Wünsche erfüllen (lassen), bestimmen und den Ton angeben. Vielleicht merkst du aber jetzt so langsam, dass dich diese Verantwortung, diese Macht, diese Führung doch nicht so befriedigt, wie es dir anfangs möglich schien?

Beim Fotografieren spürte ich auch, dass es mir immer schwerer fiel, rauszugehen und zu fotografieren, nur damit die Ausrüstung auch benutzt wird. Spürst du das in Bezug auf dein Sexualleben jetzt vielleicht auch - dass es dir immer schwerer fällt, weil Leidensdruck entsteht und du etwas tun musst (!), was du eigentlich so doch gar nicht möchtest?

Ich möchte es dir gar nicht madig machen, bitte nicht falsch verstehen. Ich möchte dir nur eine von sehr vielen Möglichkeiten aufzeigen, wieso es dir so schwer fallen kann, in dieses Verhalten zu schlüpfen.

Zitat von ******ahh:
Gibt es irgendwelche Tricks wie man sich selber konditionieren kann den netten Ton wegzulassen oder so?

Wie ist das bei euch???

Auch ich verlasse den "netten Tonfall" nicht, wenn ich dominiere. Ich bin da ein ganz fieser, dessen Dominanz mit Engelszungen daher kommt und sich so tarnt. *lach*

Und ich bin mir sicher, es gibt so viele unterschiedliche Arten, wie man BDSM gestaltet, dass du dich nicht an irgendwelchen Büchern, Filmen oder Videos klammern solltest. Kann es nicht sein, dass deine dominante Seite eine weiche ist, die aber dennoch, trotz all der Fürsorge, der Romantik, der weiblichen Wärme, fordernd und streng sein kann? Es wurden bereits Beispiele genannt, wie so etwas aussehen kann, und ich möchte ein weiteres hinzufügen.

Ich hatte immer viel schelmischen Spaß daran (und tatsächlich ist meine Dominanz eine sehr verspielte, frivole, schelmische), mir etwas vorlesen zu lassen. Oft musste sie sich hübsch für mich machen dafür, Strümpfe gehörten unbedingt dazu und schöne Dessous. Dann dimmte ich das Licht und machte es bunt (ich hab eben einen Smart-Home-Spleen), zündete Kerzen an (und frage mich heute, wieso ICH das eigentlich tat, dafür hatte ich doch sie!) und bat sie, im Sessel Platz zu nehmen. Ja, ich bat sie, so richtig mit "setze dich bitte dort in den Sessel". Und sie tat das augenblicklich. So brav! Und spreizte ihre Schenkel und versank in ihrer Scham, während ich ihr lauschte und sie ansah. Und so ging es weiter. Ich bin jemand, der die leisen Worte benutzt. Ich erhob nicht meine Stimme oder änderte ihre Tonart, wenn sie folgsam war. Das war dann einfach nicht notwendig und gerade diese ruhige, in sich ruhende, souveräne Art und Weise gefiel ihr.

Und vielleicht ist eher das dein Weg - nicht der laute, offensichtlich strenge und auffällige, sondern der leise, gemeine, perfide. Auch so darf BDSM sein. Oder BDSM ist gar nichts für dich, auch das ist möglich. BDSM muss man ja auch nicht praktizieren, nur weil es gerade in Mode ist.

Magst du deine weiteren Gedanken dazu teilen? Ich wüsste ja schon gerne, was du über solche Möglichkeiten, wie sie dir hier auch von anderen genannt wurden, denkst.
******ahh Frau
16 Beiträge
Themenersteller 
Hallo 🙋🏻‍♀️

Ich teile euch gern noch mal meine Gedanken zu dem Ganzen und zu dem was ihr mir so auf dem Weg gegeben habt mit. Ich fasse mal einiges zusammen und bitte verzeiht das ich nicht von jedem
Dem Namen dabei schreibe oder so…
Tut mir jetzt schon leid da es sicher länger wird😂

Also…
Was mich so beschäftigt das ich so schwer in das ganze hineinkomme?

Meist banale Dinge wie „hoffentlich klappt das alles was ich mir so vorgenommen habe“ „ist das okay für ihn?“ „was mache ich damit nicht so viel Leerzeiten entstehen“ „wird ihm das zu langweilig?“


Nicht falsch verstehen… ich hab Spaß daran und es kickt mich im Kopf wenn er sich fraulich kleidet und devot ist und meine Anweisungen befolgt (ich hätt gern einen Kaffee… ich hab hier ein Rezept.. backst du bitte den Kuchen…ich Möchtegern das du deinen Schwanz raushängen lässt während wir spazieren gehen)

Mir gefallen viele Dinge an der dominanten Seite und ich für mich würde sagen das ich definitiv glücklich damit bin und ja… es macht absolut viel Sinn dieses mit meinem
Göttergatten auszuleben! Bei uns ist die goldene Regel das wir über alles reden und alles nur gemeinsam machen.. keine Alleingänge… also ja.. es macht Sinn..

Vieles spiegelt sich eher wieder als meine eigene Unsicherheit… nicht ob ich das will… sondern vielmehr ob ich in dem Moment Lust drauf habe und auch ob es so in dem Maße okay ist.
Denn tatsächlich ist mir klar geworden das er das Verlangen deutlich mehr verspürt als ich.. und er diesen Leidensdruck hat devot zu sein oder meine Sissy zu sein und dieser löst bei mir dann Druck aus dies nun bedienen zu müssen.

Vielleicht helfen ja tatsächlich „feste“ Termine für solch Sessions .. aber es auf jeden Fall helfen würde damit auch in diesen Punkt habe (denn wenn ich den habe dann flutscht es regelrecht… aber in letzter Zeit fällt es eben einfach immer schwerer dahin zu kommen) - jeden falls was helfen würde.. und danke noch mal an dieser Stelle… ist dieses Bekenntnis in Verbindung mit Füße küssen… ein Ritual zum einleiten indem
Ich ihm Sachen hinlege zum anziehen , mich selber anziehe etc… das macht vermutlich mit mir selber was anstatt i
Alltagsoutfit zu bleiben. Das mindsetting ist da tatsächlich ein guter Hinweis gewesen.. denn dieser Switch von Ehefrau die eben ein völlig normales Leben hat mit völlig normalen Sorgen auf Femdom die im hier und jetzt mal alles ausblendet ist wirklich nicht so einfach…

Und ja… auch das Wort Klischee ist gefallen… in dem Sinne bediene ich allenfalls das Klischee das ich die Bilder die meinen Mann so kicken in die Tat umsetzen möchte. Klar gefallen mir viele davon auch aber da ist er definitiv der aktivere der unseren Ordner mit neuen Bildern füllt die ansprechend sind.

Also im Großen und Ganzen kann ich sagen das ich vieles aus dem BDSM Bereich mag (selbst als Sub hab ich Erfahrungen machen dürfen und es war ganz nice, nur der falsche 🙈 Kerl) und auch die Femdom Geschichte gefällt mir wahnsinnig gut…
Mich blockieren einfach selber manche Gedanken (auch sowas wie die Angst das er das evtl. Irgendwann mal viel viel mehr braucht als jetzt schon… was ist wenn…)

Das Beispiel mit dem Fotografieren ist richtig gut!!!! Das trifft so einiges…

Natürlich möchte man auch die Sachen nutzen die man sich anschafft oder die da sind aber manchmal reicht eben auch das was in der Handtasche passt … und nicht jede Situation oder Möglichkeit möchte ich nutzen für solche Dinge… nicht immer an kinderfreien Wochenenden möchte ich eine Session.. nur weil die gelengeheit da wäre… haben wir auch nicht.. aber manchmal fühlt es sich einfach so an als wäre die Erwartung da.

Und ja… mein Weg ist auch eher der leise, der gemeine…
Wenn jemand geschlagen wird, würde ich eher die Wange tätscheln aber meine Augen würden bei jedem Schlag funkeln…

Das ist so das was mir grad im Kopf umher geht zu euren Kommentaren.

Es ist etwas vertrackt und hört sich vielleicht auch so an wie „sie macht das weil er das gern hätte“ - vielleicht zu 5%… aber den Rest aus eigener Überzeugung…

Vielen lieben Dank noch mal für eure ganzen Kommentare…

Vieles davon hilft mir selber sehr… ich muss mir in sich einfach sicherer werden und nicht so viel drüber nachdenken wie das aussehen kann, was er von mir denkt, ob es für ihn auch gut so ist usw… und ein kleines mindsetting zur Einstimmung werd ich mir mal zurecht legen…

Ganz liebe Grüße erst mal 🍀
****dat Frau
3.495 Beiträge
“ „ist das okay für ihn?“ „was mache ich damit nicht so viel Leerzeiten entstehen“ „wird ihm das zu langweilig?“

Du hast Performancedruck.

Und wie es aussieht, machst du dir den nicht selbst:
und er diesen Leidensdruck hat devot zu sein oder meine Sissy zu sein und dieser löst bei mir dann Druck aus dies nun bedienen zu müssen.

Und

in dem Sinne bediene ich allenfalls das Klischee das ich die Bilder die meinen Mann so kicken in die Tat umsetzen möchte. Klar gefallen mir viele davon auch aber da ist er definitiv der aktivere der unseren Ordner mit neuen Bildern füllt die ansprechend sind.

Hört auf damit. Er hört auf, Bilder zu sammeln und du, die nachzuspielen.

Er lebt gerade seinen Traum, in dem er so bedommst wird, wie er es sich wünscht. Was ist mit dir?
Was sind denn deine dominanten Träume? Wie sieht denn dein BDSM aus? Hast du überhaupt Zeit und Luft gehabt, dir dadrüber mal Gedanken zu machen?
Wenn es ganz nach dir ginge, ganz ohne seine Phantasien, seine Bilder, seine Anforderungen, seinen Druck: Was hättest du gerne? Was könnte er tun, um dich glücklich zu machen, zu befriedigen, dich dominant zu fühlen?

Ich würde erstmal einen Cut machen, denn du brennst gerade aus und es ist möglich, dass du es dir komplett versaust. Und dann liest du dich ein wenig ein, machst dich ein wenig schlau. Nicht auf Pornoseiten, nicht auf Seiten / Büchern / Foren, in denen Männer ihre Phantasien schildern. Gehe lieber in Kontakt mit dominanten Frauen, die dir helfen können, dich selbst in dieser Beziehung zu finden.

Viel Glück auf deiner Suche.
*******erli Paar
4.323 Beiträge
Denn tatsächlich ist mir klar geworden das er das Verlangen deutlich mehr verspürt als ich.. und er diesen Leidensdruck hat devot zu sein oder meine Sissy zu sein und dieser löst bei mir dann Druck aus dies nun bedienen zu müssen.

Zwischen seinem Leidensdruck und dem, was Dir Spaß bereitet, liegen Welten.
Den Druck, den Du verspürst, ist die liebende Ehefrau, die ihren Mann liebt und ihm nah sein möchte.

Vieles spiegelt sich eher wieder als meine eigene Unsicherheit

Die Unsicherheit ergibt sich daraus, dass Du seine Wünsche Deine Sissy zu sein, erfüllen möchtest.
Aber im Prinzip (egal in welcher Kleidung oder Session) immer die ihn liebende Ehefrau bleibst, da Dein persönliches Empfinden ihm gegenüber ein ganz anderes ist.

Manche Menschen haben ein sehr gutes schauspielerisches Talent und schlüpfe gerne in Rollen, die nicht ihrer eigenen Persönlichkeit entsprechen müssen.

Doch sein Wunsch entspricht evtl. keinem Rollenspiel, sondern einem tiefen innerlichen Verlangen, was ihm dementsprechend einen Leidensdruck verspüren lässt, der sich auf Dich überträgt.
Du wiederum kannst ihm jedoch nicht geben, was Du Dir in Deinem innersten wiederum gar nicht erwünscht.

Simpel ausgedrückt ....
Du müsstest sozusagen das Mädchen oder die Frau lieben und begehren, die in ihm oder die er sogar ist.
********iebe Mann
9.850 Beiträge
Toller Bericht, @******ahh
Du bist auf einem guten Weg.

Ich würde auch sagen: Langeweile gehört zum Spiel! Du musst sie nicht füllen oder gar vermeiden.
Lass ihn ruhig mal einfach nur stehen (knien tut mit der Zeit weh - geht aber gut als Strafe/Disziplinierungsmaßnahme) oder zu deinen Füßen hocken, verbiete ihm dabei dich zu stören ... es reicht, wenn er keine Möbel benutzen darf, und es wird interessant zu sehen, wie er sich verhält.
(In der Musik sagt man auch, die Pausen gehören zur Musik dazu. Ist beim BDSM genauso!)

Du liest inzwischen deine Zeitung (die er gebracht hat), trinkst den Kaffee (den er gemacht hat), und wenn er unbedingt Beschäftigung braucht, dann kann er ja inzwischen deine Schultern massieren oder deine Füße verwöhnen ...

Und du bespielst ihn dann, wenn es dir Spaß macht. Oder wenn er es sich deiner Meinung nach verdient hat. Auf jeden Fall, wenn du willst. Probier es mal so!
********iebe Mann
9.850 Beiträge
Und vielleicht sollten wir uns alle mal die Frage stellen:
Wollen wir wirklich (Sex, Dom sein, sub sein)?
Oder glauben wir nur es zu wollen?
"Müssen" wir es vielleicht sogar wollen?

Seit 8 Monaten lebe ich jetzt ohne Sex, mit oder ohne BDSM. Einerseits geht es mir nicht schlecht damit. Am Anfang war es hart, aber das war die Umstellung. Inzwischen denke ich mir, wozu?
Und doch ist in mir immer noch ein unterschwelliger Wunsch danach da ... nur frage ich mich, wie authentisch der ist. Oder ob ich einfach nur glaube, Sex haben zu müssen, obwohl ich es in Wirklichkeit gar nicht brauche.

Vielleicht ist das bei der TE auch so ähnlich?
******ahh Frau
16 Beiträge
Themenersteller 
Ich brauch da auf jeden Fall nicht so stark wie er… aber ich versteh schon. Im Grunde denke ich das viele gar nicht so unrecht haben. Ich sollte mal mehr auf meine eigene Suche gehen… was genau mir welche Art von Befriedigung gibt.

Performance Druck… ein Wort das das irgendwie gut beschreibt.

Und ja… ich versuche mich auch mit femdoms auszutauschen um einfach mehr bei mir zu hinterfragen. Denke auch das ist gar nicht so blöd da mal ins gespeichert zu kommen.

Vielleicht mach ich mir da auch mehr Gedanken als ich sollte. Die nächsten 2 monate wird sicher eh erst mal nichts großartiges stattfinden… die Zeit nutze ich mal intensiv um mich mehr auszutauschen und mich zu sortieren was genau ich mir so vorstellen kann und was es dazu braucht das ich das bekomme.

Das ich die Frau in ihm liebe und begehre… wow… ich mags sehr wenn wir „ihr“ mal eine Bühne geben… aber ich mag es auch wenn sie die Bühne wieder verlässt. Für den Moment ist es okay… da mag ich seine weibliche Rolle auch sehr… Begierde ist sicher was anderes aber ich mag sie…

Hmm… auf jeden Fall sind da viele Gedanken die ihr ausgelöst habt… und das ist gut so da ich das selbst eher nicht so zulassen😂 aber ich muss mir wohl selbst Gedanken machen wie und was und wie weit ich da was möchte. Klar eigentlich… aber schwierig für jemanden der sich nur wenn’s sein muss mit sich selbst beschäftigt.

Ich weis das ich es mag und das es mir was gibt, das ich es nicht sein lassen möchte und das ich und mein mann Ziel des ganzen sein sollen!

Da hätte ich schon mal 4 eckpfeiler für den Rahmen… den ich mir mal spannen muss😅

Danke in jedem Fall…
*****eia Frau
4.135 Beiträge
Hast Du mal überlegt das "muss" aus Deinen Wortschatz zu streichen und durch "ich kann/will/darf/möchte" zu ersetzen?
********noxx Frau
3.587 Beiträge
Zitat von *********enza:
Hast Du mal überlegt das "muss" aus Deinen Wortschatz zu streichen und durch "ich kann/will/darf/möchte" zu ersetzen?

Vor allem das "Ich kann/will" wäre sinnvoll...

Noxx
*****eia Frau
4.135 Beiträge
Ich glaube auch dass führen und dienen etwas mit einer inneren Haltung zu tun hat.

Ich würde mich auch nicht an meinen Partner orientieren, sondern an andere Frauen, die schon weiter in diesen Prozessen drin sind.

Die würde ich als Inspiration, Musen etc nehmen.
*****sin Mann
7.910 Beiträge
Zitat von *********enza:
Ich glaube auch dass führen und dienen etwas mit einer inneren Haltung zu tun hat.

Ich würde mich auch nicht an meinen Partner orientieren, sondern an andere Frauen, die schon weiter in diesen Prozessen drin sind.

Die würde ich als Inspiration, Musen etc nehmen.
An Vorlieben/Tabus deines Partners denk ich wirst du dich schon richten.
********iebe Mann
9.850 Beiträge
Ich denke auch. Ich würde mich wahrscheinlich schön bedanken, würde meine Partnerin plötzlich ihre Spielweise radikal verändern, und zwar ohne auf mich Rücksicht zu nehmen, weil "andere dominante Frauen machen das auch so!"
**********berer Mann
5.770 Beiträge
@******ahh Nach deinem letzten Beitrag glaube ich fast, dich gänzlich missverstanden zu haben. *nachdenk*
*****n27 Frau
4.480 Beiträge
Ich finde, du gehst das super reflektiert an und bist auf einem sehr guten Weg, deinen eigenen Weg zu schmieden.
Das klingt nach einer potenziellen wirklich guten Entwicklung 🤗
*******1990 Frau
18 Beiträge
Ich gebe meine Bescheide Meinung mit in die Runde.

Für mich persönlich, mag ich es überhaupt nicht die "Harte" raushängen zu lassen. Ich muss nicht gewisse Worte, extra streng betonen oder ähnliches. Mein Gegenüber weiß in der Regel, wo sein Platz ist.

Zumal, mein Gegenüber auch spüren würde, dass ich mich damit selbst nicht wohl fühlen würde. Das alleine spricht schon für sich selbst.

Abgesehen davon, wer sagt das Strenge gleichzusetzen ist mit lauter Bekundung oder Umsetzung?

Viele Medien (Filme/Internet/Bücher) geben da oftmals, in meinen Augen ein falsches Bild wieder.

Sei es von der Kleidung oder Haltung (Körpersprache) bis hin zum gesagtem Wort.

Ich muss nicht lauter werden, ich muss auch keinen engen "fummeln" tragen um mein Gesamtbild zu untermauern.

Ich bin ich und das ist gut so.

Wenn ich mich wohlfühlen in meiner "Rolle", dann entspannt sich mein Gegenüber automatisch.

Innere Stärke ist für mich das Aushänge Schild. Den diese Aura ist es, die Frau nach außen Ausstrahlt und für das Gegenüber zur unterwürfigen Haltung bewegt und das von alleine, ohne Schnick Schnack.

Was nicht heißt das eine gewisse Atmosphäre herrschen sollte.

Der Kopf geht automatisch aus, wenn ich sehe das mein Gegenüber sich bei mir wohlfühlt, egal welche Session ausgeführt wird.

Könnte noch mehr dazu beitragen, doch ich schätze, man weiß worauf ich hinaus möchte.

Gruß Sakura *blume2*
******ahh Frau
16 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von **********berer:
@******ahh Nach deinem letzten Beitrag glaube ich fast, dich gänzlich missverstanden zu haben. *nachdenk*

Aber warum? Wie kommst du darauf?
**********berer Mann
5.770 Beiträge
Zitat von ******ahh:
Aber warum? Wie kommst du darauf?

Erst dachte ich, deine eigentliche Frage ist die, ob BDSM überhaupt etwas für dich ist. Dann dachte ich, es geht um das Umschalten zwischen Alltag auf Augenhöhe und Dominanz im Sexuellen. Und dann dachte ich, es geht um mögliche Praktiken. Und nun bin ich verwirrt. *lach*
*******r91 Mann
2.245 Beiträge
Zitat von **********berer:
Zitat von ******ahh:
Aber warum? Wie kommst du darauf?

Erst dachte ich, deine eigentliche Frage ist die, ob BDSM überhaupt etwas für dich ist. Dann dachte ich, es geht um das Umschalten zwischen Alltag auf Augenhöhe und Dominanz im Sexuellen. Und dann dachte ich, es geht um mögliche Praktiken. Und nun bin ich verwirrt. *lach*

Genau so hab ich es auch verstanden. Sie kann schwer von der lieben Ehefrau in die Domrolle umschalten. Deswegen war das umziehen als Rollentausch eine Idee.
Feste Termine wären auch was. Und was du auch noch von deinem Mann fordern kannst ist das einnehmen einer bestimmten Position.
Ein Beispiel:
Knie dich in Kleid xy vor das Sofa und verbinde dir die Augen. Warte dann solange bis ich da bin.
*****n27 Frau
4.480 Beiträge
Zitat von **********berer:
Erst dachte ich, deine eigentliche Frage ist die, ob BDSM überhaupt etwas für dich ist. Dann dachte ich, es geht um das Umschalten zwischen Alltag auf Augenhöhe und Dominanz im Sexuellen. Und dann dachte ich, es geht um mögliche Praktiken. Und nun bin ich verwirrt. *lach*
Ich verstehe die TE so, dass es ihr um die mittlere Frage geht.

Die Beantwortung der ersten Frage wurde ihr aus meiner Sicht von den hier antwortenden ungefragt "übergestülpt" 🤭
**********berer Mann
5.770 Beiträge
Wie dominant! Ts! *zwinker*

@******ahh Vielleicht kannst du bei Gelegenheit nochmal etwas Licht ins Dunkel bringen. Durchaus möglich, dass sich deine Fragestellung ja auch durch die Antworten inzwischen etwas geändert hat.
******ahh Frau
16 Beiträge
Themenersteller 
🙈🙈🙈 na prima… da hab ich doch schon geantwortetund versucht das zu entwirren und dann gabs hier ladeschwierigkeiten…

Ach Mann… dann Versuch ich es noch mal😅

Also… ich kann definitiv ganz klar behaupten das BDSM etwas für mich ist! Das weis ich auch schon länger… ich hab meine Erfahrungen in der masochistischen Seite haben dürfen, (tolle Sache - falscher Mann) - die Neugierde war zwar erst mal auf Eis gelegt aber sie kam wieder. Und mit ihr mein jetziger Ehemann…
Der mich anfangs bespielt hat und es kam immer mehr und mehr zustande Bishin eben das wir nun verheiratet sind, ich zwar immer noch masochistische Züge oder Bereiche habe aber ich sehe mich eindeutig in der Position der Lady! Er ist devot und hat auch eine Sissy Seite… kann ich mir umgehen, mag ich auch…

Mir ging es tatsächlich um diesen Switch der sich für mich immer schwieriger gestaltete aus den unterschiedlichsten Gründen (wenige Sessions, Unsicherheiten, der Kopf ist nicht frei, keine richtige Lust aber die nächste Gelegenheit dauert wieder ewig…)

Ich hab die letzten zwei Tage nebenbei ein „Buch“ gelesen von einer Femdom und bin mir immer sicherer das sowohl dieses Buch als auch , und das tatsächlich ganz besonders, eure Kommentare hier mit ziemlich viel gegeben haben!!!

Dafür danke ich erst mal…

Ich denke ich hab da eine Idee bekommen wie ich es hinbekomme den Übergang zu gestalten sodass ich auch meine Position einnehmen kann wie ich es für richtig halte…
Das fängt schon damit an das ich mich eben auch sexy kleide (einfach um mir selbst das Gefühl zu geben das es jetzt gleich losgeht)… ein mindest für mich das ich mir beim anziehen ein paar Sätze sage um meinem Kopf einfach die Sicherheit zu geben das das ganze nur eine Rolle ist.. auch bei ihm… das er sich darin nicht verliert…

Dann die Sache mit dem bekenntnis von ihm und der Begrüßung… ich denke das sind echt riesige hilfreiche Tipps die mich von dem „Alltag leben“ etwas abnabeln und ich eben nicht mehr die liebe nette Ehefrau bin sondern die Liebe,nette, vielleicht auch fordernde und herablassende Lady… maybe 🤷🏻‍♀️… aber ich denke das ist ein sehr guter Übergang um diesen Sprung zu schaffen…

Auch den Wechsel der Örtlichkeit fand ich sehr gut… zuhause ist eben auch zuhause… da hängen Familien Fotos… alles hat so seine Zusammenhänge… aber letzten Endes ist es doch egal wo… wenn das eigene Auftreten stimmt!!

Also ihr lieben….

Ihr merkt am Schreiben das ich grad echt positiver gestimmt bin!!!!

Vielen vielen Dank auf jeden Fall für eure Kommentare, privaten Nachrichten und vor allem eure vibes 💕
**********berer Mann
5.770 Beiträge
Na, das ist doch wunderschön! *freu*

Ich hätte bei dieser Fragestellung sowieso wenig helfen können. Aber wir sind ja Viele, und das ist gut so. Dann wünsche ich dir/euch viele spannende Situationen und Erkenntnisse!
*********_Typ Mann
3.965 Beiträge
Buchtipp bitte


Und @******ahh ich finde du bist auf einen guten Weg.
Ich hatte auch wegen den langen Abständen zwischen Sessions im letzten dreiviertel Jahr so meine Schwierigkeiten, vor allem Lust darauf zu entwickeln.
Dazu kam beruflicher Stress sowohl bei mir als auch meiner Partnerin @*********in365
Wir waren dann auf einer Playparty in einem Club, was uns beiden gut bekommen ist.
Vielleicht ist das für Dich eine Überlegung wert und auch, ob es eine Überlegung wert ist, dein Wunsch nach Hingabe jemand dritten zukommen zu lassen.

Jedenfalls wünsche ich Dir auf deinem Weg gutes Gelingen.
******ahh Frau
16 Beiträge
Themenersteller 
Ich hab ein Buch von LadySaS - FemDom Akademie … da standen auch viele hilfreiche Ansichten drin.

Und ja… auch Partys sind ne gute Idee. Aber tatsächliche bin ich grad eher heiß drauf es erst noch mal so zu versuchen. (Auch wenn es noch etwas dauernd wird)…In einem Club möchte ich mit ihm dann als Anreiz gehen.. wenn er sich gut führen lässt und so…
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