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Den Kopf ausschalten

Den Kopf ausschalten
Heute möchte ich mich mit einem Problem an euch wenden, dass ich bereits in einigen Beiträgen angeschnitten habe.

Es geht darum, wie Sub in den Sessions, die ausschließlich der Lustgewinnung dienen sollen, den Kopf frei bekommt.

Doch von vorne. Ich zähle sicher noch zu den Anfängern. Weiß aber, was ich will und wie ich es will. Durch meine theoretische Beschäftigung mit dem Thema BDSM haben sich zwangläufig einige Muster, Wünsche und Fantasien in mir festgesetzt, die ich mit meiner Art BDSM zu leben verbinden möchte.

Jetzt habe ich einen Mann gefunden, der mir die ersten Schritte beibringt. Meinen Körper habe ich dabei im Griff und ich genieße jede der Spielformen, die er "erprobt".

Was ich nicht kontrollieren kann ich mein Gehirn. Als rational denkender Mensch, der es seit dem 14. Lebensjahr gewohnt ist, alle Entscheidungen selbst zutreffen und immer für andere eine Verantwortung übernehmen zu müssen, fällt es mir nicht einfach, diese Verantwortung, das Analysieren des Partners auszuschalten.

Innerlich versuche ich ständig das Verhalten des Partners vorherzubestimmen, meine Reaktion bewusst anzupassen und erst dann nach dem Fühlen zu fragen.
Auch kann es passieren, dass es einen kleinen Anstoß gibt, der mich aus der Situation herausbringt und ich stehe vor dem Problem, mich mental mit einem meiner "Sorgenkinder" zu beschäftigen.


Dabei geht natürlich für mich eine Menge Spaß verloren.

Ich bin nach einer Session weniger körperlich, als geistig völlig fertig, da ich eine enorme Denksportleistung absolviere.

Mein Spielpartner hat davon bisher nichts mitbekommen, da der Körper trotz allem lustvoll reagiert.

Wie also schaltet ihr ab?
Wie gelingt es euch, den Alltag wegzulassen und einfach nur fühlen zu können und euch auf das Geschehen an sich zu konzentrieren?

Es liegt bestimmt nicht an dem Partner. Ich nenne ihn bewusst NICHT meinen Herrn, denn als einen solchen kann ich ihn nicht akzeptieren.
Da fehlt mir die gefühlsmäßige Bindung.
Ist das die Ursache? Dass ich mich nicht auf IHN einstellen kann und darum unbewusst eine Ablenkung wähle und das Loslösen nicht genießen kann, weil ich dort eine innere Sperre aufgebaut habe?
Ist es Angst, die Kontrolle zu verlieren und sich selbst schutzlos auszuliefern?
Vor der eigentlichen Session habe ich weder Furcht noch Angst. Im Gegenteil, ich freue mich darauf. Vertrauen zum Partner ist auch da, dass er weiß, wie weit er gehen kann. Sonst würde ich mich ihm nicht "ausliefern".

Kennt jemand dieses Gefühl? Es beschreibt sich gerade ziemlich schwer.

Dabei muss ich vielleicht noch zusetzen, dass ich auch in den normalen Kuschelstunden mit meinem Ehemann (der keine Beziehung zum BDSM hat) ein aktives Gehirn habe und zum Beispiel Orgasmen mehr herbeidenke, als herbeifühle.

Dabei ist das Kopfkino auf einer Riesenleinwand und überschlägt sich förmlich.

Nehme ich selbst Sex zu ernst?
Kann der Mensch über seinen Schatten springen und einfach alle Analysen und Verantwortungen abschalten?

Ich weiß wirklich nicht weiter und hoffe ein paar Denkanstößezu bekommen, die mir irgendwie helfen können, einige Stunden in der Woche Gefühlsmensch zu sein.

Danke im Voraus.
Nun, also;

ich bin auch ein BDSM-Frischling, und ich muss dir ehrlich sagen dass es wahrscheinlich ein Mix aus allem ist!

Aber an aller erster stelle (so ist es bei mir) steht das Vertrauen, und das föllige Fallen lassen können. Ich habe meinen Herrn sehr gern, mehr als das. Wir lieben uns auf eine andere Art und Weise. Unsere Körper verlangen nacheinander und ich sehne mich nach ihm und seiner harten Hand.
Ich weiss nie was er tun wird und das ist auch gut so.

Ich bin in meiner "normalen" Welt nun wirklich ein sher "Kopfdenkender" Mensch und ich überlege mir oft sehr genau was ich tue oder was ich sage, aber sobald ich bei meinem Herrn bin oder er bei mir, ist alles abgeschaltet. Es liegt an der Art wie er mich anschaut, wie er mich berührt, wie er mit mir umgeht.

Wie gestaltest ihr beiden denn einer eurer Sessions?

Bei uns ist es ein intensives Wechselspiel zwischen Hart und zart. Es wird niemals abgebrochen, denn er sieht und merkt an meinen Körper-Reaktionen wie weit ich bin! er hat mich zu jeder Zeit vollkommen unter kontrolle!

Ich denke, ganz ehrlich, dass du dich nicht fallen lassen kannst weil du deinem "Herrn" nicht vollkommen vertraust und auch nicht vollkommen "gehören" willst.

so sehe ich das zumindest!

Lass es einfach geschehen!
*********os_hb Frau
2.126 Beiträge
Hallo firstlove...
Irgendwie kenne ich Dein Problem auch...
Zu meinen Anfängen war es ebenso. Aber mit der Zeit und mit zunehmendem Kennenlernen, Vertrauen und auch zunehmender Dauer legt sich das meistens von allein.

Der einzige Satz an Deiner Aussage der mich wirklich stört ist dieser:
Weiß aber, was ich will und wie ich es will.

So lange Du willst.... wirst Du nicht frei sein. Leider... und ebenso lang wirst Du Deinen Kopf nicht abschalten können...

Es wäre wirklich besser, wenn Du in dem Augenblick einer Session einfach erst mal nichts wollen würdest. Denn jedes 'wollen' setzt sofort den Kopf in Gang... und so wirst Du immer dem hinterherträumen, was Du hättest haben können. In einer Session zählt der Augenblick, nicht Dein Wille, nicht Dein Ziel. Sondern einfach nur das, was mit Dir geschieht.

~ Sorry, aber ich finde es total schwierig das Gefühl zu erklären ~ *rotwerd*
*********l_rp Frau
14.960 Beiträge
Ja das "Problem" kenne ich auch nur zu gut.
Kopfmässig ganz abzuschalten fällr mir unheimlich schwer.
Bei mir ist es mein Ehemann, also Vertrauen ist da und die Liebe auch.
Und trotzdem schaffe ich es nicht immer.
Das ärgert mich manchmal einfach, ich kann dann nicht loslassen, mich ganz fallen lassen.
Auch kenne ich das:
Innerlich versuche ich ständig das Verhalten des Partners vorherzubestimmen

Ich versuche zu erahnen was er als nächstes macht, gerade dann wenn meine Augen verbunden sind.

Ich weiss auch nicht woran es liegt, und kann dir da leider auch nicht helfen.
Aber ich wollte dir zeigen dass du damit nicht alleine bist.


  • LG Blackangel36

Danke für eure Meinungen und die Versuche, es zu erklären. Gefühle zu erklären ist eben nicht einfach.

Was mir hilft ist zumindest eure aussage, dass es euch auch so geht. Wenn man sonst mit niemadem darüber reden kann und nur Beiträge darüber liest, wie toll alles war, und das ja ständig geflogen wird, dann bekomme ich langsam das Gefühl nicht "normal" zu sein, nicht "herzupassen".

Nach meinem Beitrag habe ich auch versucht eine Lösung zu finden und wie immer hat mir mein Mentor mit nur einer kleinen Frage den richtigen Denkanstoß gegeben.

Ich denke ich weiß, warum zumindest ich, mich im Moment nicht lösen kann. Es ist meine Bereitschaft, mich DIESEM Mann hinzugeben.

Ich kann ihn nicht als DEN Herrn anerkennen.

Vertrauen ist da. Vollkommen. Ich würde mich blind von ihm über die Straße führen lassen und auch weiß ich, dass er für meinen Körper und meine Gefühle das richtige Feeling hat. Zumindest in der Session selbst.

Er bricht ab, bevor ich selbst, merke, dass ich eine Grenze erreicht habe.
Zum Beispiel benutzt er fast nie eine Augenbinde, da er sagt, er kann in den Augen am Besten erkennen, wie weit ich bin. Seine Art des Spiels ist die bisher fordernste, die ich kennen gelernt habe. Fordernd, aber trotzdem mit meiner Vorstellung des BDSM vereinbar. Es passt eben. Nur halt eben nur im Spiel.

Leider erkennt er dann auch, dass ich nicht loslasse.

Gut, daran muss ich arbeiten.

Was meinen Denken nicht ausschaltet ist die Tatsache, dass er nicht der Mann ist, dem ich Liebe entgegenbringen könnte.
Damit meine ich jetzt nicht die Liebe, die zu Kindern und Ehen führt [b]hüstel[/b] *g*
Sondern ich meine die Liebe einer Sub zu ihrem Herrn.
Ist er bei mir zum "Spielen", dann ist alles ok. Aber ich kenne sein "Reallife" und mit diesem kann ich absolut nicht konform gehen.

Und da ist mein Problem zu Tage getreten. Desweiteren habew ich einen "Wunschherrn". Leider kann ich aus den Umständen heraus nicht seine Sub werden.

Auch dieser Mann steht zwischen meinem Kopf unf dem Herrn, der sich wirklich mehr als alle Mühe gibt, mich glücklich zu machen. Denn ich weiß, dass er mich wirklich mag und viel sogar mehr mag, als mir im Moment Recht ist.

Der Satz, ich weiß was ich will, bezog sich in dem Moment weniger darauf, was ich in einer Session will. Das weiß er aus vielen Gesprächen und meinen Storys. Es war vielleicht blöd ausgedrückt. Ich weiß, was ich will, bezog sich auf den Herrn, dem ich ja mehr anvertrauen will, als nur meinen Körper für ein paar Stunden.

Wenn man das Problem kennt, kann man es lösen, heisst es im Allgemeinen. Ich habe da noch keine Lösung, außer erneut auf die Suche zu gehen und einen lieben, netten Menschen enttäuschen zu müssen.

Dabei komme ich mir schäbig vor.

Denken aus.... es dreht sich alles im Kreis und endet doch dabei, dass nichts in der Welt so perfekt ist, wie Frau es sich wünscht und wie sie denkt, es zu brauchen.

Ich gehe mal weitergrübel.

Nochmals Danke für eure Denkansätze.
*********os_hb Frau
2.126 Beiträge
Ach firstlove...
... Hmm... ich denke jeder denkt am Anfang so.
Es ist einfach die hohe Erwartung. In Verbindung mit noch fast neuem...

Setz Dich nicht so unter Druck, sondern versuche Dich einfach nur gehen zu lassen. Geniesse es. Nicht nur das Endergebnis, sondern auch den Weg dorthin. Denn der ist viel wichtiger auf Deiner Reise...

Wünsch Dir viel Glück, und soviel wie Du reflektierst, wirst es schon irgendwann schaffen. Nur immer Geduld. Und vor allem... geniessen nicht vergessen. Einfach mal zulassen, ohne einzugreifen...
*******ris Paar
665 Beiträge
Firstlove werde ein Kind ;)
Kennst du die Axa-Werbung in Fernsehn ?

Kennst du noch ....

die Zeit in der man das Wort Risiko noch nicht kannte?
die Zeit in der man das Wort Angst noch nicht kannte?
die Zeit in der man sich sicher behütet fühlte?

Komisch das mal eine Werbung so gut passt.

Kinder stehen alle intressiert und offen gegenüber und sie kennen das Erlebnis noch nicht.

Darum fahren ja Kinder so gerne das erste mal mit einer Achterbahn oder mit einem schönen Fahrgeschäft auf dem Jahrmarkt. Es gribbeld im Bauch aber sie wissen nicht was auf sie zukommen wird, sie lassen es aber zu. Pappa und Mama sind ja da und helfen notfalls.

So muss man sein. Einfach Augen auf - Gribbeln an - reingehen und Papa ist da und hilft dir, wenn was schiefgehen sollte. Vorfreude empfinden und einfach tun - dann - wenn man nicht vorher drüber nachdenkt, sondern einfach nur erlebt passt es mit dem Feeling was man erreichen will.

Darum sehen SMer vielleicht mehr in der Welt, weil sowohl Papa Dom und Mama Dom, also auch Kind Subbie die Welt durchschreiten als wären es immer die ersten Lebenstage.
Also wirklich einfach drauf los. Na gut, das Risiko gehe ich ja ein in dem Moment, wo ich die Fahrkarte kaufe und im Zug sitze.

Das Kribbeln kommt mit jedem Meter, den man sich dem Ort nähert.
Und danach fühle ich mich schon geborgen.

Aber ein Kind kennt keine Risiken, kann lachen, wenn es hingefallen ist und wieder aufsteht, um sich von der nächsten Klippe zu stürzen.

Aber ein Erwachsener, der bereits seine schlechten Erfahrungen mit zu hohen Klippen gemacht hat?

Augen zu und durch? Einfach so?

Ok, ich probiere es. Ist ja bald wieder Spielzeit und vielleicht gelingt es ja dieses Mal, sich zurückzunehmen und der Haut das Spiel zu überlassen, statt dem Kleinhirn.

Auf jeden Fall werde ich berichten, wer das Match gewonnen hat.

PS: die AXA - Werbung passt wie die berühmte Faust auf die Linse.
doppeltes Dilemma
Moin firstlove,

dann werde ich als Mann mich einmal in dieses "weibliche" Gespräch ungefragt hereindrängeln...

Du hast hier verschiedene interessante Dinge geschrieben:
  • "...Meinen Körper habe ich dabei im Griff und ich genieße ..."
  • "...fällt es mir nicht einfach, diese Verantwortung, das Analysieren des Partners auszuschalten."
  • "Ich nenne ihn bewusst NICHT meinen Herrn, denn als einen solchen kann ich ihn nicht akzeptieren. Da fehlt mir die gefühlsmäßige Bindung."
  • "dass ich auch in den normalen Kuschelstunden mit meinem Ehemann [...] ein aktives Gehirn habe und zum Beispiel Orgasmen mehr herbeidenke, als herbeifühle."
  • "Es ist meine Bereitschaft, mich DIESEM Mann hinzugeben. Ich kann ihn nicht als DEN Herrn anerkennen."
  • "Was meinen Denken nicht ausschaltet ist die Tatsache, dass er nicht der Mann ist, dem ich Liebe entgegenbringen könnte."
  • "Desweiteren habew ich einen "Wunschherrn". [...] Auch dieser Mann steht zwischen meinem Kopf unf dem Herrn..."


Wenn ich Deine bisherigen Äußerungen einmal so komprimiert und zusammengefasst untereinander stelle und dann weiterlese, was Du hier
außer erneut auf die Suche zu gehen und einen lieben, netten Menschen enttäuschen zu müssen.

Dabei komme ich mir schäbig vor.
geschrieben hast, dann bist Du der einen Teil-Lösung schon recht nahe:

Du hast zumindest erkannt, dass Dir die Komponente "Liebe der sub zum Herrn" fehlt. Das zu ändern liegt an Dir - und ggf. an einem neuen Spielpartner. Daran ist nichts Schäbiges! Profan gesagt: Wenn ein Paar Schuhe nicht passt, dann wird es auch nicht weiter getragen - oder? Da bei Deiner jetzigen Spielbeziehung keine "Liebe" im Spiel ist, sollten einer Auflösung derselben auch keine moralischen Schuldgefühle im Wege stehen.

Ein weiteres (Teil-) Dilemma, welches Dich persönlich betrifft, ist die Tatsache, dass Dein Kopf auch mit Deinem Ehemann nicht zur Ruhe kommt. Hier möchte ich Dir aus eigener positiv gemachter Erfahrung den Tip geben, es einmal mit den folgenden Möglichkeiten zu versuchen:
  • alle äußerlichen Störfaktoren ausschalten
  • vielleicht vorher (zu zweit) ein schönes romantisches Bad nehmen
  • Hast Du irgendwelche Phantasien? Wenn ja, bitte Deinen Mann, diese einfach kopfkino-mäßig zu bedienen. So ist Dein Kopf damit beschäftigt und kann nicht durch andere Dinge abgelenkt werden.

Das mag vielleicht simpel wirken, aber ich habe es schon erlebt, dass es durchaus helfen kann.

Vielleicht ist es Dir ein Trost, wenn Du weisst, dass es auch noch andere Menschen gibt, die sich sehr schwertun, den Kopf einfach einmal abzuschalten. Oft weiß der Partner gar nicht, was in einem vorgeht und sucht die Ursache in sich selbst. Da können die Erklärungen, die Du uns hier gegeben hast, oft schon viel bewirken...

Wenn Du dieses "Problem" in den Griff bekommen hast, dann denke ich, wirst Du es auch leichter haben, im BDSM-Bereich "loslassen" zu können. Vielleicht kommst Du dann auch in die Situation, hier "ohne Kopf" fliegen zu können - mit welchem Partner auch immer. Ich wünsche Dir jedenfalls gutes Gelingen.

Liebe Grüsse

Flloyd
*******ris Paar
665 Beiträge
@Firstlove
Japps *zwinker*

Wobei der Tip von Fllyod auch was hat *g*
@****YD

Danke für die "nicht"-frauliche Betrachtungsweise. *g* Das Problem mit meinem Mann hat eine sehr einfache Begründung: Workaholic.... alle beide. Egal was wir machen, wo wir sind, es endet dabei, dass wir in eine Diskussion über Problemlösungen führen.

Aber daran wird gearbeitet.

Trotzdem habt ihr mir alle geholfen. Ich weiß, dass ich innerlich bereit sein muss, meine Erwartungshaltungen zurückzuschrauben.

Das Kind auspacken und Freude am Überrascht werden finden.
Sprich einfach die Stunden als ein Geschenk annehmen.
Ich stelle mir das jetzt einfach als Weihnachtsfreude vor. Eine schöne anheimelnde Stimmung voller Vorfreude auf das Unbekannte.

Dann kommen viele kleine Geschenke und ich darf sie auspacken, aber nicht aussuchen. Ichbekomme das erste überreicht, freue mich über die schöne Verpackung und wickle es aus. Spannung... Spiel ... und sicherlich keine Schokolade *baeh*

Und dann das Geschenk auskosten und erst nachdem ich alles gesehen habe, es zur Seite Legen und mit leuchtenden augen auf das nächste warten.... nur so geht es denke ich. Und das versuche ich jetzt einfach.

Nochmals herzlichen Dank, dass ihr geschrieben habt. Manchmal hilft es wohl doch, sich zu öffnen, statt alleine zugrübeln.
@ firstlove
hör unter palmen den zitternden strahl
der geigen, der ausgelöscht wird,
wenn der donner rollt
und dröhnt wie zerschmetterndes eisen.
der sturm wird süß,
wenn aufsteigt der hundsstern weiß
im lichtblauen himmel, und ferne noch
erscheint dir der nahe abend,
wenn der blitz ihn durchschneidet, verzweigt
wie ein kostbarer baum.

ich wünsche dir ein wunderbares pfingstwochenende.

gruß, lil
Danke lil, das ist sehr schön geschrieben. Es wird schon werden.
Hallo@firstlove

Taja gute Frage, wie Du siehst bist Du nicht die einzigste die so ihre Probleme hat, ihren Kopf frei zubekommen, was ich allerdings auch lese ist das Dein Körper wenigstens noch reagiert, und das ist bei mir dann meistens nicht mehr der fall.

Ich denke mal Du bist nicht ganz bei der Sache Konzentrierst Dich nicht auf Deinen Partner, mir wurde mal von meinem Arzt gesagt das man das trainieren kann, naja so ganz hab ich das nicht verstanden. Doch ich hab es in kleinen Schritten geschafft mich auf meinen Partner zu konzentrieren, aber noch klappt das nicht so ganz, aber man lernt ja jeden Tag einwenig mehr dazu.

Lieben Gruss Golden_Girl
Firstlove
Hallo Firstlove
Vertrauen ist der Grundstein -
Ohne dem geht es nicht.
Nur wenn Du bedinnungsloses Vertraun hast kannst Du den Kopf ausschalten.
So ist es bei mir auch,ich schalte meinen Kopf aus,sobald die Session beging und ich mich in die Hände meines Herrn be- gebe.
Ich denke nur dann kann man sich wirklich fallen lassen wenn man sich ganz sicher fühlt und sicher sein kann das man auch aufgefangen wird.
Oder hast Du einen kleinen Hauch von dom in Dir?
Wenn Du sagst ich kann ihn nicht als Herrn bezeichnen - den das ist er für mich nicht,wirst Du nie den Kopf ganz ausschalten können.
So ist meine Erfahrung. Ich bin auch ein Kopfmensch in realen Leben und sehr Selbstbewusst. Aber bei einer Session gebe ich alles ab,an meinen Herrn und geniesse es sehr mich gänzlich in seine Hände geben zu können.
Den Kopf wegschalten und nur Anweisungen zu befolgen.
Ohne wenn und aber.
Ich weiss 100 pro das er das richtige tun wird und es nie übertreiben würde.

lg. selina
Hi selina,

Vertrauen und absolute Hingabe sind für mich persönlich zwei verschiedene Dinge. Im Ramen des Spiels vertraue ich dem Mann, zu dem ich am Wochenende gehen werde vollkommen.

Er kennt mich und weiß, welche Tabuzonen nicht angeschnitten werden dürfen und wo ich eine Erfahrung beginnen möchte. Innerhalb dieses Bereiches hat er grünes Licht und er hat auch genügend Erfahrung und Feeling, mich vernünftig zu führen und zurück zu holen.

Wenn ich aber weiß, dass ein anderer meinem Herzen näher steht, dann gebe ich dir Recht, kann keine völlige Hingabe und Abgabe erfolgen.

Nun ja, ich werde es genießen so gut ich kann, den kleinen Teufel in mir zur Ruhe bringen und dann weiter sehen. Vll gelingt es ja trotzdem Mr. Right mal kurz zu vergessen und sich fallen zu lassen. Der Wille ist da und das zählt schon mal eine Menge denke ich.
intensive Momenteintensive Momente
*****_ni Paar
3.175 Beiträge
ein bekanntes und wiederkehrendes Kopfgeschehen
Ich möchte an dieser Stelle nicht unbedingt einzelne Personen ansprechen oder Rat erteilen, weil ich mich selbst kenne, meinen Kopf und auch die Probleme meiner Partnerin, die so gleich "tickt".

Körper und Geist sind getrennte Ebenen. Es kann geschehen, daß der Körper Lust, Freude, Emotion empfindet und der Kopf dabei unberührt bleibt.
Der andere Weg kann auch geschehen.
Auch wenn Männer nicht so gerne darüber reden, auch eine emotionale Erlösung (absichtlich hier nicht Orgasmus genannt) kann auch ohne Steife erreichter werden ... somit sind Mann und Frau nicht unterschiedlich, nur im Tragen der scheinbaren Anzeichen. Aber das haben wir jetzt geklärt.

BDSM und Kopffrei ... eine besondere Konstallation.
Sicher hängt es davon ab, wie Dom/Sub die Geschichte ausleben, ausspinnen, wie sie gemeinsam in eine passende Geschichte hineingleiten.

Kopfkino, verstärkende Szenarien, Zwang zur Hinwendung in die "eine Tätigkeit". Möglichkeiten gibt es viele, Wege dahin noch mehr. Ich habe bei einem Shooting ein Paar erlebt, die haben sich einen Traum "geleistet" weil meine Kamera sie gezwungen hat, sich voll und ganz in ihr Spiel zu ergeben. Klingt fremd und ich mußte zuest auch schlucken, als sie es mir hinterher gebeichtet haben.

Wenn wir über das Thema nachdenken, sollten wir erst einmal definieren, ob die getrennte Kopfarbeit unnormal oder schädlich ist. Ich finde, es ist weder unnormal noch schädlich. Bei BDSM in Ausübung haben wir aber das "Problem", daß unter Umständen die Ausschaltreize immer größer werden "müssen". Aber auch das ist kein echtes Problem, weil sich beide Partner darüber verständigen (sollten).

Am Ende meines langen Geschreibsels komme ich zum Schluß, daß wir das getrennte Leben von Kopf und Körper akzeptieren sollten, um die Sternstunden in vollen Zügen zu genießen. Das bedeutet ja nicht, daß die Nicht-Sternstunden schlecht sind.

Michael
(von Trout)
Danke Michael, das trifft es mal wieder. Unterscheiden zwischen Spiel und Gefühl.

Wobei ich ehrlich bin, dass ich nichts dagegen hätte, wenn mein Kopfkino, die hoffnungslos romantische Ader in einem perfekten Partner ein Zuhause finden würden.

Aber wer will das nicht?

Soll ja schon vorgekommen sein, dass es geklappt hat. *zwinker*

Ich schau mich eben weiter um.
intensive Momenteintensive Momente
*****_ni Paar
3.175 Beiträge
Perfekter Partner??????? HILFÄÄÄÄÄ, da würde ich mit einer Anhäufung von Komplexen davornlaufen ... obwohl mir ein Seelenreparateur mal erzählt hat, daß ein Mensch nur einen Komplex haben kann, weil Komplex bereits ein Ausdruck für dichte Vielgestaltigkeit darstellt.

... in diesem Zusammenhang trifft es allerdings den Kern. Vielgestaltigkeit!!!

Michael
(von Trout)
Hallo@Trout

Kann mich @******ove nur anschliessen, Danke für Deine Ausführung.

Lieben Gruss Golden_Girl
**********Engel Frau
25.098 Beiträge
Mr. Right und der "Ersatz"
Liebe firstlove,
ich kenne das aus eigener Erfahrung sehr gut mit dem Mr. Right im Kopf und dem anderen am Körper.
Ich hatte - und habe immer noch - auch meinen Mr. Right im Kopf und hatte die letzten 8 Monate meinen Dom. Dennoch konnte ich mich bei ihm fallen lassen und den Kopf abschalten, denn er wusste von Mr. Right, hat mich getröstet und aufgefangen. Ich wusste, dass mein Dom seine Frau über alles liebt und er wusste, dass ich meinen Mr. Right liebe. Trotzdem hat eine andere Art Liebe zwischen uns bestanden und ich konnte ihn als meinen Herrn annehmen und mich völlig fallenlassen. Weil er mich aufgefangen und behütet hat.
Und ich bin im Alltag auch sehr mit dem Kopf beschäftigt und eher auf der dominanten Seite. Umso mehr konnte ich es genießen, mich bei ihm fallen zu lassen und abzuschalten. Kein Nachdenken.

Vielleicht könntest Du Dich leichter fallen lassen, wenn die Karten offen auf dem Tisch lägen, was Deinen Mr. Right betrifft. Nur so ein Vorschlag, ich weiß nicht, ob das zu realisieren ist. Bin auch noch Anfängerin...

Ich hoffe, Du hattest ein schönes Wochenende ohne Kopfdenken, aber mit schönem Kopfkino *gg*

Lieben Gruß
zurück
Mein Wochenende endete 15 Stunden früher als geplant.

Die Ursachen sind... ich sage mal... Sub wurde vom Herrn alleine gelassen und man könnte sagen, auf das Abstellgleis gestellt. Retter in der Not war mein Ehemann, der mitten in der Nacht 4 Stunden Fahrt auf sich nahm, um bei mir zu sein und mich wieder aus der Hölle zurück zu holen.

Aber zurück zum Kopfkino. Es gelang nicht, mich völlig zu lösen. Aber das wusste ich in dem Moment, wo ich das Umfeld erblickte, dass man mir "zumutete".

Ich möchte mich jetzt nicht weiter darüber auslassen, da ich noch zu aufgelöst bin, um objektiv schreiben zu können.

Nur noch eine kurze Bemerkung zu dem, was @**********Engel geschrieben hat. Ehrlichkeit steht bei mir immer an erster Stelle. Jeder Dom,
der Interessan an meiner Person hat und mit dem ich mich näher unterhalte, wird von den Tatsachen in Kenntnis gesetzt. Denn immerhin muss er ebenfalls wissen, warum Sub sich trotz seiner Bemühungen, nicht lösen kann.

Und auch der Dom muss damit klar kommen, dass ER nicht an erster Stelle steht, sondern sich gegen ein Phantom durchsetzen muss.

Nun ja.... ich habe dann im Moment nur das Phantom und selbst das, entfernt und distanziert sich. Aber Frau kauft sich eine Gerte und bittet den Ehemann zu üben. So ist wenigstens der Sucht nachzukommen und der Körper bekommt seine Ruhe.

Die Seele.... muss warten...
*********os_hb Frau
2.126 Beiträge
*auweh*
Liebe firstlove...
Gut, daß Du wenigstens Deinen Mann hast, der Dir bei all dem beisteht. Dich stattdessen auffängt und wieder Mut zuspricht.

Jaja... der Weg in die 'richtigen' Hände ist mitunter doch mehr als nur steinig. Und lässt einen Menschen auch so ab und an mal verzweifeln.... *hae*
*******ris Paar
665 Beiträge
*hilfe* alles in Ordnung Firstlove?
@SuALunaris
Körperlich ja. Antwort habe ich per CM geschickt.
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