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Analsex aktiv und passiv unter Männern

*********k_typ Frau
5.844 Beiträge
Themenersteller 
Analsex aktiv und passiv unter Männern
Nach dem gegenseitigen blasen folgt oft der Wunsch nach analer Penetration - also anal passiv.

Warum ist es oftmals so schwer, danach auch die aktive Rolle dabei zu übernehmen, da Bi-Männer ja eigentlich gewohnt sind, eine Frau aktiv zu penetrieren, zwar mehr vaginal als anal, aber beim Bi-Sex sind viele Männer eher anal passiv.
Schwierig wird es daher oft, wenn nun 2 Bi-Männer sich gerne ficken lassen wollen, aber beide erstmal anal passiv wollen bzw. sind.

Woran könnte es liegen, dass einige Bi-Männer nicht so gerne anal aktiv mögen und welche Möglichkeiten seht ihr, dass BEIDE in diesen analen Genuss der Prostata kommen?
****olf Paar
10.975 Beiträge
80 % der Männer sind anal passiv
******amp Mann
1.059 Beiträge
passiv anal ist halt eine sehr devote Sache und die meisten Männer die auf Anal passiv stehen, die sind meist ja devot.

Die Dom Männer, sind die wenigsten auf Männer fixiert und das ist aus meiner Sicht das Problem.

Dazu kommt aber das viel größere Problem, dass sich viele Männer gerade devoter sich jedem hingeben und auch gesundheitliche Risiken eingehen, die ich niemals bereit wäre einzugehen und ebenfalls nur auf Dauer was angelegt wäre.

Daher es ist eine Kombi aus vielem, wo ich lieber für alle Zeiten verzichte als mich auf sowas einzulassen und halte mich eben auch sogar oral im Grunde von allem fern.

Schade, aber meine Gesundheit ist mir echt wichtiger als so ein Abenteuer einzugehen.
******amp Mann
1.059 Beiträge
Zitat von ****olf:
80 % der Männer sind anal passiv

wie kommst Du auf diese Zahl?
*******nder Mann
1.953 Beiträge
Eine Möglichkeit wäre folgende:
Viele Bi-Männer leben zunächst heterosexuell und sind auch stark so sozialisiert worden. Nur wenige sind, wie ich z.B. von vorn herein mit ihrer Bisexualität im Reinen gewesen. Die Bisexualität ist zwar bei all diesen Männern vorhanden, wird aber unterdrückt, nicht entdeckt, weil das in der Gedankenwelt bis zu einem bestimmten Zeitpunkt einfach nie vorkam usw. usf.
Und dann kommt aber der Moment, wo Mann es merkt. Und plötzlich ist da der Gedanke: "Wenn ich jetzt aktiv einen Mann ficke, bin ich ja schwul, weil das machen doch nur Schwule". Diese im Grunde sehr schwulenfeindliche und an der Realität vorbei gehende Denkweise wird bei vielen schon ganz früh im Denken verankert, durch das Umfeld, durch Medien usw. Ähnlich ist das mit Gefühlen zwischen Männern und deren Ausdruck z. B. durchs Küssen. Oder der Gipfel der Vorstellungskraft, sich auch Beziehungen mit Männern vorstellen zu können.

Dass das aktive Ficken eines Mannes für den aktiven Bisexuellen nicht bedeutet, dass dieser jetzt keine Frauen mehr ficken mag, kriegen viele in Gedanken irgendwie nicht geregelt. Dass das eine vom anderen nichts wegnimmt. Es ist eben kein "entweder, oder", sondern ein "und", was zusätzliches, das Mann kann und genießen könnte.
Aber gerade unter Älteren ist eben das Thema Homosexualität, Schwulsein, angeblich schwules Verhalten, immer noch mit strafbaren Handlungen und ähnlichen historischen Relikten verknüpft, die schwer aus den Köpfen zu kriegen sind. Der §175 wurde 1969 entschärft und 1994 abgeschafft. Seit 2001 gibt es gleichgeschlechtliche eingetragene Partnerschaften, und seit 2017 die vollständige Gleichstellung mit der heterosexuellen Ehe. Zumindest auf Deutschland bezogen.

Und es gibt, wie dies ja auch hier im JOY schon in diversen Threads angeklungen ist, auch das Problem, dass viele Frauen eine solche Seite ihres Mannes absolut eklig fänden. Nach dem Motto "sein Schwanz penetriert mich und sonst niemanden". Überspitzt formuliert, aber die Idee, denke ich, ist verständlich.

Was m.E. tatsächlich passieren müsste, dass sich das mehr Bi-Männer trauen, auch die aktive Seite des Analverkehrs bei anderen Männern mehr auszuleben, wäre ein drastisches Umdenken vom "entweder... oder" (entweder schwul oder hetero" hin zum "'schwuler' Männersex mit aktivem Analverkehr UND 'heterosexueller' Sex mit der eigenen oder auch anderen Frauen". Das eine nimmt dem anderen nichts weg.

Soweit meine Theorie.
Ich bin offen für beides weil ich es erleben möchte und gerne auch geben möchte.
Genau wie die Prostata Massage die ich gerne nehme und dann auch gerne geben möchte.

Analsex ist ein Genuss und wenn man jemanden hat ist das doppelter Genuss


Bisher habe ich leider noch keinen Partner für den Analsex gefunden, wäre schön wenn sich das bald ändert.
****_AA Mann
2.580 Beiträge
Ich hatte da ganz ähnliche Gedanken wie Vierländer.
Für mich kann ich nur folgendes sagen.
Bin auch lieber Passiv, weil aktiv darf ich bei meiner Frau sein 😘.
Also suche ich erstmal das, was ich nicht habe.
Dann ist es bei mir so, wenn dabei Tiefenentspannung finde, bekommen ich keine Errektion .... also brauche etwas länger um wieder aktiv zu werden.
Damit haben einige ihr Problem, Angst als impotent zu gelten ....?
Mir egal, ich genieße Sex mit und ohne Erektion oder Schuss....
Leider gibt es viele, die nur auf das hin arbeiten, warum eigentlich?
Weil sie es nicht besser wissen, nicht anderst kennen?
Je unverktampfter man Sex und den Akt begeht, so mehr geile Varianten erlebt man.

Am schönsten ist es, wenn es kommt 😆
Wie er sich ergibt 🤣
*****rDu Paar
1.710 Beiträge
Er schreibt:
Auch ich gehörte einst zu den Männern, die den Kontakt zu anderen Männern strikt abgelehnt haben. Dennoch wusste ich schon seit frühster Jugend, dass anale Stimulation und die passive Penetration die Gefühlswelt zum Explodieren bringen kann. Doch das fand eben ausschließlich im Spiel mit Frauen statt. Jedenfalls bis zu einem Erlebnis in der Dunkelkammer eines Swingerclubs. Meine Annahme, dass die Frau des Pärchens mir dort in hervorragender Weise einen geblasen hätte, wurde von ihr dann später an der Theke aufgeklärt. Nach wochenlangem Gehadere mit mir selbst musste ich mir dann eingestehen, dass es gut war und meine Neugierde wurde mit der Zeit immer größer und heute ist der Sex mit einem Mann genauso geil, wie der mit einer Frau. Dabei bin ich in allem gerne der aktive, aber genauso gerne der passive, über die normale Penetration bis hin zum Fisting. Und die, die die passive Rolle bevorzugen, haben mein volles Verständnis. Man kann dabei (anale) Orgasmen "ohne Ende" bekommen. Als aktiver Part ist es mir ein Vergnügen, diese dem Partner oder auch einer Partnerin zu schenken.
*******s_bw Mann
4.165 Beiträge
Ich schreibe aus der Perspektive von jemand, der anscheinend zur Minderheit gehört. Bei mir kam zuerst der aktive AV.

Gedanken bzgl. "schwul" zu sein hatte ich nie. Es ergab sich, dass ich zuerst mit einem Freund zusammen war, der es passiv mochte. Und so ging es weiter. darum war ich aktiv.

Die Sicht, es hat etwas mit dominant und devot zu tun, will ich nicht leugnen. Man hört und lies es immer wieder, dass Männer ihre devote Rolle lieben. Aber ich habe nichts mit alldem zu tun. Ich bin weder dominant noch devot. In ausgeprägter Form stößt mich das sogar ab. Wenn jemand stark devot ist, habe ich keine Lust, genauso wenn er ausgeprägt dominant ist. Mal in leichter, spielerischer Form, ok. Ansonsten erregt mich Sex auf Augenhöhe.

Einfach wegen der Gelegenheiten in der Vergangenheit bin ich passiv eher unerfahren, aktiv aber erfahren. Alle reißen sich um Aktive. *g* Passiv müsste ich mich erst hineinfinden, üben, so dass es schmerzfrei und genussvoll sein kann.
*******s_bw Mann
4.165 Beiträge
Ich empfinde es so, dass ich als Aktiver nicht nur dem Anderen Genuss schenke, sondern für mich ist ficken geil, und ich komme anal sehr heftig.
*******r_73 Mann
3.921 Beiträge
Ich ficke öfter den Mann eines Cuckholdpaares in den Arsch um ihm zu zeigen wo sein Platz ist, aber abspritzen wird nur in der Frau. Er darf dann alles sauber lecken.
*******ika Paar
525 Beiträge
Also nach dem blasen finde ich das Gefühl einen Schwanz in mir zu haben sehr geil das hat nichts damit zu tun ob man devot ist oder nicht.
Es geht nur darum einem schwanz in mir zu haben und das zu genießen.
Klar ich bin bi und stecke meinen schwanz in meine Frau und ich genieße das dann auch, nur will ich auch was in mir haben
****ric Mann
21 Beiträge
Eine gute Frage, bei der glaube ich etliche Faktoren zusammentreffen.

Anale Stimulation bei Männern ist erst mal unabhängig von der sexuellen Orientierung für viele eine angenehme und lustvolle Erfahrung und es gibt auch etliche eingefleischte selbstbezeichnende Heterosexuelle, die nichts gegen eine liebevolle Prostatamassage und anderen Buttstuff einzuwenden haben, wenn es denn von einer Person mit Vagina durchgeführt wird.
Das rein körperliche Stimulationsempfinden beim aktiven AV ist auch überaus ähnlich, unabhängig davon, welchen restlichen Geschlechtes der Po ist, den man gerade bearbeitet.
Deshalb würde das ganz plumpe körperlich sensorische erst mal ausschließen.

Bleiben Sozialisierung, Psychologie und aus beidem erwachsendes Rollenverständnis.
Der Faktor, nicht als schwul gelten zu wollen, ist glaube ich kein unwichtiger. Insbesondere, wenn der heterosexuelle Kontext schon gut eingeschliffen ist und man in einem heteronormativen Umfeld steckt ist der Drang, sich da abzugrenzen zu wollen irgendwo verständlich. Passiver Analsex ist dann einfach etwas "was einem eine Partnerin so nicht geben kann" und deshalb viel einfacher zuzulassen, als aktiver AV, den man durchaus auch mit einer weiblichen Person haben kann. Ähnliches würde ich auch beim Blasen / Küssen vermuten.
Die dominant / devote Dichotomie spielt dann noch mal zusätzlich hinein. Mit dem Einnehmen der Bottom-Rolle geht oft auch ein gefühltes Abgeben der Verantwortlichkeit einher, das es viel einfacher macht, das Erleben, so genussvoll es auch sein mag, zu kompartmentalisieren und ein Stück weit aus dem Alltag und vom eigenen Selbstbild wegzuhalten.

Aus meiner persönlichen Erfahrung hat es auch ein wenig gedauert, bis ich die aktive Freude an Ärschen entdeckt habe - allerdings sowohl weiblichen, als auch männlichen. Ich musste da weniger geschlechterspezifisches Stigma abbauen, als das aus der Sauberkeits- und Sexualerziehung heraus erwachsene. Da hilft Information und Bildung ganz ungemein. Und ist der Kopf erst mal frei, fühlt es sich halt auch schlicht sehr gut an.
Aus dem BDSM Kontext kenne ich bei mir auch stark ausgeprägtes Switch-Verhalten, ähnlich empfinde ich es für mich auch, meine Lust auf die Geschlechtsgenossen betreffend. Die Freude am aktiven Part kommt bei mir vor allem aus der Reaktion und der Lust des Bottoms, dem schönen, gemeinsamen Spiel. Wobei ... das trifft nahezu auf alle sexuellen Spielereien zu.

Und damit beide in den Genuss der Stimulation kommen hilft natürlich nur eins. Abwechseln *ggg*
*******tato Mann
7.369 Beiträge
Ich als aktiv Genieße mir viele Ärsche ggg *schleck*
*********k_typ Frau
5.844 Beiträge
Themenersteller 
@*******ika

Okay und verständlich für viele, aber du kennst dann ja und genießt das geile Gefühl beim Mann anal passiv zu sein.

WARUM möchtest du dieses tolle Gefühl nicht auch mal aktiv ausprobieren und ihm genauso dieses Vergnügen und Lust bereiten, wenn er sich danach sehnt?

Gegenseitiges blasen ist es ja auch mega geil, und viele Bi-Männer würden es wohl sehr vermissen, wären enttäuscht, wenn es dort nur einseitig zum *blowjob* käme, oder?
*******ika Paar
525 Beiträge
Zitat von *********k_typ:
@*******ika

Okay und verständlich für viele, aber du kennst dann ja und genießt das geile Gefühl beim Mann anal passiv zu sein.

WARUM möchtest du dieses tolle Gefühl nicht auch mal aktiv ausprobieren und ihm genauso dieses Vergnügen und Lust bereiten, wenn er sich danach sehnt?

Gegenseitiges blasen ist es ja auch mega geil, und viele Bi-Männer würden es wohl sehr vermissen, wären enttäuscht, wenn es dort nur einseitig zum *blowjob* käme, oder?



*nein* *nein* das kam jetzt falsch rüber klar bin ich auch aktiv gerade weil ich weiß wie geil sich das anfühlt
***by Mann
9 Beiträge
My two cents dazu
Ich hatte selbst noch nie passiven AV, weder von einem Mann, noch von einer Frau mit Spielzeug.
Ich hatte allerdings schon aktiven AV bei verschiedenen Damen und deshalb sehe ich das Problem nicht, bei einem Mann aktiv zu werden. Beim passiven Spielen müsste ich mich einfach noch "einspielen" damit es angenehm und nicht schmerzhaft wäre.

Wie viele andere Männer hier, möchte ich Männer nicht küssen. Die männliche Form macht mich nicht so and, wie die weibliche, und da Küssen für mich etwas "sinnliches" ist, geht das für mich mit einem Mann einfach nicht, da ich diese Art von Gefü¨hlen noch nie für einen Mann entwickelt habe.

Ich glaube nicht, dass es an der Erziehung oder dem Umfeld an sich liegt, ich bin mir meiner Sexualität so sicher, dass ich nicht Angst hätte, "schwul zu sein", weil ich einen Mann küsse, es ist einfach eine Grenze, die ich nicht überschreiten kann, oder zumindest noch nie konnte. Wenn es mit einer Frau nur um Sex geht, steht Küssen für mich auch nicht sehr hoch im Kurs, es ist eine Art von Nähe, die ich beim reinen Sex nicht empfinde. Wenn man sich mit der Dame gut versteht, könnte es schon einmal dazu kommen, aber das ist tendenziell weniger der Fall.

Ich habe keinerlei Berührungsängste zu Männern, ich blase für mein Leben gerne, ich LIEBE Sperma, besonders, wenn ich es direkt von der Quelle in meinen Mund gespritzt kriege, das Gefühl, wenn der Schwanz zuckt und mit jeder Zuckung mehr in meinen Mund schiesst ist unbeschreiblich! Ich würde Sperma nicht unbedingt aus einem Glas trinken wollen, der Geschmack an sich ist nicht das, was ich daran liebe, sondern es ist die physische Manifestation eines Orgasmus, und das turnt mich unglaublich an! Auch wenn eine Dame squirten kann, darf sie mir das alles in den Mund geben, wegen des Höhepunkts und der Geilheit! Ich liebe es einfach, wenn ich jemandem einen Höhepunkt schenken kann, egal ob Männlein oder Weiblein.

Genau so würde ich auch einen Mann anal rannehmen, auch bis zum süssen Ende, denn wie schon einer vor mir sagte, der Unterschied dazu, eine Frau anal zu beglücken ist rein sensorisch kaum anders. Auch würde ich gerne einmal das Gegenteil dazu erleben, spüren, wie jemand voller Lust in mich eindringt, spüren, wie er immer wie schneller und wilder wird, bis ich am Ende seine ganze Wärme tief in mir spüren kann, ich hatte bisher einfach noch keine Übung damit, ich denke da sollte man sanft anfangen, damit man keine schlechte Erfahrung hat, die einen dann für die Zukunft abschrecken könnte. Somit wäre es mir wichtig, dass der Mann, der mich dann beglückt, ein wenig Erfahrung damit hat, weiss, wie er mich vorbereiten muss und sich die Zeit nimmt, nicht einfach mit voller Kraft reinzustossen. Es wäre sicher ein unglaubliches Erlebnis, zu spüren, wie ein Schwanz nicht nur ein meinem Mund, sondern auch in meinem Hintern zuckt und all sein süsses Sperma in mich schiesst. Leider durfte ichd as noch nicht erleben, aber das Leben ist ja noch lange *zwinker*

Mein Fazit ist somit, dass es sehr individuell ist. Ich bin gar nicht verklemmt und mache mir keine Sorgen um meine Sexualität, trotzdem ist Küssen für mich intimer, als wenn mir jemand in den Mund oder in den Hintern spritzt. Dies mag komisch klingen, aber jeder hat seine Grenzen, die er nicht unbedingt gegen seinen Willen hat. Natürlich gibt es Männer, die wegen fehlgeleiteten Sexualnormen, sich eine slche Erfahrung vermiesen lassen würden, aber selbst ich, der das Problem nicht hat, kann nicht "alles" mit einem Mann machen, und das ist komplett meine eigene Entscheidung. Ich denke es kommt hauptsächlich auf zwei Faktoren an: Ist für den betroffenen Mann das Küssen mit Gefühlen und Sinnlichkeit verbunden? Und ist bei dem betroffenen Mann möglicherweise nicht möglich, mit anderen Männern, diese Gefühle zu entwickeln. Wenn diese beiden Punkte so sind, ist es, meiner Meinung nach nicht möglich, als Mann einen Mann zu küssen, ohne sich dafür zu fest "verbiegen" zu müssen. Das sollte ja hier eigentlich nicht passieren, wir sind hier, weil wir ein Bedürfnis befriedigt haben wollen, und nicht um alles zu machen, auch wenn man sich dabei nicht wohl fühlt.

Ich habe die Problematik auch schon festgestellt, als ich einen Mann geblasen habe; dieser wollte dann "mehr", was ich ihm aber nicht geben konnte, da ich schlichtweg noch nicht bereit war für passiven AV.

Wenn das Problem von Verklemmtheit stammt, sollte man daran arbeiten, denn sonst verpasst man vielleicht etwas wundervolles, wenn es allerdings einfach nicht geht, weil der eine oder andere Mann nicht darauf steht, sollte dies auch akzeptiert werden. Ich bin ein grosser Fan davon, Neues auszuprobieren, aber es gibt diverse Dinge, die ich bereits vor dem Ausprobieren weiss, dass sie nichts für mich sind, ich sollte mich dann auch niemals gezwungen fühlen, etwas zu machen, was ich nicht möchte oder nicht geniessen kann.

Deshalb, wie in allen anderen Dingen, ist offene Kommunikation sehr wichtig, und je genauer ich meinem Gegenüber beschreiben kann, was geht und was nicht, umso lockerer wird dann der physikalische Kontakt, weil beide Seiten ihre Grenzen kennen.

Ein schwieriges Thema, ich finde lediglich, dass jeder ehrlich zu sich selbst sein sollte, und wenn es ihm gefällt, her damit, und wenn nicht, sollte man sich auch zu nichts zwingen müssen. Je ehrlicher wir zu uns selbst und unseren "Mitspielern" sind, umso eher bekommen wir alle genau das, was wir suchen.

Mein Kontakt mit einem Paar ist aktuell sehr wundervoll, weil Küssen bei beiden nicht erwünscht ist, aber sonst, wahrer Sex zu dritt in allen Formen auf dem Tisch ist. Nicht zwei Hetero-Männer, die versuchen, eine Frau zu beglücken, sondern wirklich drei Menschen, die sich alle untereinander gegenseitig "lieben" können.

Ich hoffe das gibt ein wenig Aufschluss über die Hürden oder Grenzen, die selbst ein nicht-verklemmter Mann, ohne Angst, seine Sexualität zu verlieren, haben kann.

Interessante Diskussion, danke für alle Zeilen der Teilnehmenden!
****100 Mann
3.196 Beiträge
Kann jch nicht nachvollziehen- ich ficke Bi-Mann gern auch aktiv- vor allem, wenn er einen schönen, gepflegten Knacksrsch hat!! *zwinker*
********6228 Mann
735 Beiträge
Ich stehe als Bi-Mann beim AV ausschließlich auf passiv.
Es ist aber nicht so, dass ich noch nie selbst aktiv einen Mann gefickt habe.
Mir fehlt bei aktiv einfach der Kick, den ich brauche um zum Orgasmus zu kommen.
Wenn ich es schon probiert habe, kann ich das möglicherweise stunden lang machen, ohne dabei zu kommen. Das hört sich zwar an, als wäre es erstrebenswert, aber nach einer gewissen Zeit wird es dann für beide unangenehm und ich höre dann einfach auf.
Als passiver kann ich es einfach mehr genießen, unabhängig davon, ob ich dabei einen Orgasmus hatte, oder nicht
Mh das ding ist ich bin nicht so sehr zu männlichen Körper hingezogen, wenn dann nur zu ähnlichen wie meinen also keine haare schlank, schon fast leicht weiblich wenn mans so will. Und der Rest sollte dann auch passen. Aber ich mag es nunmal (zumindest aus Erfahrung mit meinem Dildo) anal penetriert zu werden.
******sss Mann
119 Beiträge
Genieße es schön gefickt zu werden. Und irgendwann wenn ich dabei nicht schon gekommen bin, werde ich aktiv.
*******s_bw Mann
4.165 Beiträge
Danke, @***by , für Deinen ausführlichen Beitrag.
Ich kann mich ziemlich vollständig in Deinen Gedanken wiederfinden. *hi5*

Aktiv ist für mich vom Gefühl her dasselbe wie mit einer Frau. Es kommt hin und wieder der Kick dazu, dass es eben ein Mann ist und man auch noch mit seinem Schwanz etwas Schönes anstellen kann.

Passiv hatte ich tatsächlich zwei aufeinander folgende negative Erlebnisse, die ich abgebrochen habe. Es war aber nicht abschreckend für mich, denn ich weiß, dass es schön sein kann. Ich hakte es ab unter "der hat keine Erfahrung oder kann es nicht". Darum verstehe ich Frauen gut, die dann irgendwann sagen "nein, danke". Ich gebe aber nicht auf, denn ich weiß, wie es gut geht. *stolzbin*

Erziehung, Umfeld - das sind starke, prägende Faktoren. Da muss man selbständig werden und seinen Weg gehen. Ich meine auch, dass es zu schade ist, auf etwas zu verzichten, nur weil es andere negativ besetzen.

"Schmutz" beim AV - ebenfalls eine Bildungs- und Entwicklungssache. "Popo ist pfui"! Sauber spülen, und das Problem ist gelöst. Selbst-Exploration hilft ebenfalls. Was es da für Gefühle gibt.... *g*

Männer küssen: Ja, auch das hat bei mir mit AV zu tun. Auch hier ticke ich weitgehend genau wie @***by . Emotional küsse ich nicht jeden - Frau wie Mann. Die Basis ist bei mir generell bei Männern nicht gegeben. Da kommt kein Drang, ihn zu küssen. Überhaupt nicht. Passiert ist es aber zum ersten Mal, als ich einen Mann Gesicht-zu-Gesicht gefickt habe. Es passierte einfach aus gemeinsamer höchster Geilheit heraus. Da gibt es bei mir noch ein zweites Szenario, wo es bei mir zum Küssen kommt, auch wenn die Basis eigentlich nicht da ist: Beim hoch erregenden Akt. Ich küsse wie gesagt auch nicht jede Frau. Dieser zweite Grund, es doch zu tun, ist sowohl bei Frau wie Mann beim intensiven Analverkehr. Weiß nicht warum, aber es ist so. AV scheint für mich besonders erregend zu sein.

Sperma ist nicht nur ein Thema beim AV, aber auch hier: Nur so viel: Ich liebe es! Es muss frei spritzen können, egal ob in seinen oder meinen Po oder in den Mund. Darum habe ich Sex jeder Form nur mit guten Freunden, weil es ohne Sperma nur der halbe Spaß ist.
******_55 Mann
207 Beiträge
Okay, dann will ich auch mal wieder meinen Senf dazu geben "lach".
Ich will das mal aus der Sicht des Pansexuellen Mannes sagen. Ich verstehe es nicht ganz welcher Unterschied darin besteht ob Man(n) eine Frau oder einen Mann Anal fickt. Ich ficke auch mit TS und da gibt es kein, nur passiv oder aktiv. Zumindest hab ich das noch nicht erlebt. Das A und O beim Analsex ist,egal ob passiv oder aktiv,die Vorbereitung.
Jedenfalls genieße ich Analsex mit jedem Geschlecht. Aber natürlich auch alle anderen Praktiken und auch den Sex mit Frauen auch ohne Anal.
*******pair Paar
6 Beiträge
Ich denke es kommt immer auf die Situation und die Lust an ob Mann passiv und oder aktiv ist.
****59 Paar
1.712 Beiträge
Ich persönlich mag aktiv/ passiv abwechselnd am liebsten.
Gehöre aber auch zu den Männer die sich am liebsten passiv benutzen lassen - nur in der Praxis bin ich am meisten aktiv.
Zur Frage `warum die meisten passiv ...` *nachdenk*
Erstens : würde die Behauptung unterstreichen das sich Anal von Mann und Frau nicht unterscheidet - ausser im Kopf.
Zweitens : gefickt zu werden ist ein Gefühl das quasi nur Frauen kennen ( kenne einige Frauen die würden viel drum geben das echte Gefühl von ficken zu erleben) und dass ist das Besondere !!
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