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Fear Play, das Spiel mit der Angst
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Fear Play: Angst als erregendes Element im BDSM?

JOYclub-HerzJOYclub-Herz
*********tion Frau
266 Beiträge
Themenersteller JOY-Team 
Fear Play: Angst als erregendes Element im BDSM?
Unsere Gastautorin KatKristall beleuchtet das Thema Fear Play in vielen Facetten. In ihrem Beitrag Fear Play, das Spiel mit der Angst geht es nicht nur um die Frage, was diese Spielart ausmacht, sondern auch darum, wo ihre Grenzen liegen.

Wir wollen mehr über deine Erfahrungen mit dieser Form des Mindfucks wissen:

• Welche Rolle nimmt das bewusste Spiel mit der Angst in deinen Sessions ein? Was ist dir dabei wichtig?
• An welches Erlebnis erinnerst du dich besonders gerne zurück?


Wir wünschen dir viel Spaß beim Diskutieren!
Deine JOY-Redaktion
*******987 Frau
8.116 Beiträge
• Welche Rolle nimmt das bewusste Spiel mit der Angst in deinen Sessions ein? Was ist dir dabei wichtig?
• An welches Erlebnis erinnerst du dich besonders gerne zurück?
Ich liebe das Spiel mit der Angst sehr. Ich brauche dazu noch nicht einmal die direkte Aktion meines Herrn. Ich habe nämlich eine rege Fantasie und kann mir manchmal mehr Angst machen, als es mein Herr kann, schließlich vertraue ich ihn blind.
Wichtig ist, danach ordentlich aufgefangen zu werden. Ich bin mehrfach in Situationen gewesen in denen das leider nicht passiert ist. Das lag aber vor allem daran, dass die jeweiligen Beteiligen nicht wirklich wussten, wie schlimm es um mich steht. Das ist eins der Probleme, die man hat, wenn man nicht gut in solchen Situationen kommunizieren kann.

Mein schönstes Erlebnis in der Hinsicht kann ich hier nicht gut schildern, weil es zu kompliziert wäre, alle Hintergründe zu erklären.
Die Angst selbst wurde aber nicht durch Gegenstände ausgelöst, sondern nur durch eine Frage und später einen Befehl.
ProfilbildProfilbild
****a73 Frau
4.033 Beiträge
Für mich kein Element.
Angst hat in meinem BDSM ob als Bottom oder Top keinen Platz.
Unsicheres Gefühl, ja so eine Art "Lampenfieber" aber Angst zerstört in meinen Augen Vertrauen bzw. wenn genug Vertrauen da ist komnt keine Angst auf.

Ohne Vertrauen aber kein Spiel.

Als eine Aktion meines Doms mir Angst machte (schon mal schief gelaufene Fremdbenutzungsstrategie wieder angewendet) läutete das das Beziehungsende ein, ich konnte nicht mehr Vertrauen.
*****kua Frau
4.301 Beiträge
JOY-Angels 
I ❤️ panic.

Da geht allein bei der Vorstellung von adrenalingeweiteten Pupillen schon mein Puls nach oben *love*
*********acht Frau
7.153 Beiträge
Angst ist für mich kein Instrument. Nein, reizt mich nicht und fände ich auch 'falsch'.
****_7 Paar
1.220 Beiträge
Reine Angst mag ich nicht und würde auch basieren auf fehlendem Vertrauen, weil ich sonst nicht so viel Angst aufbauen konnte, weil ich mein Herr vertraue.

Aber dieses kribbeln, wenn er mit der Nadel kommt, Diese Hassliebe und nicht wissen wo der Nadel kommt, ob er kommt und welcher hat schon was.

Ist aber auch abhängig wie ich mich in dem Moment fühle. Es kann sehr schön sein, aber ich kann auch sehr aggressiv reagieren, wenn ich ein schlechter Tag habe. Also ist nicht für so mal aber die gewissen Unsicherheit mag ich schon. Dabei bin ich nur bedingt masochistisch.

Wo die Grenzen liegen ist auch Tagesabhängig, mal kann ich viel haben, mal weine ich nach der ersten Nadel.
*******571 Frau
2.612 Beiträge
• Welche Rolle nimmt das bewusste Spiel mit der Angst in deinen Sessions ein?

Jetzt eine sehr große, auch wenn FearPlay nicht allzu oft vorkommt.

Am Anfang hätte ich mir fast in die Hose gemacht vor Angst, sie beherrschte alles. Bis ich irgendwann merkte: bei ihm kann mir nichts passieren.
Jetzt ist es gute Mischung aus Angst und Aufgeregtheit.
Zu wissen, ich kann dieses Gefühl genießen weil ich weiß, dass ich sicher bin.

• Was ist dir dabei wichtig?

Natürlich in erster Linie meine Sicherheit (physisch und psychisch).

Dann das Wissen, dass er mich dabei gerne beobachtet und es genießt mich so zu sehen.

Auch wichtig: dass er weiß, was ich grade fühle und ich nicht sagen muss dass ich Angst habe.
*******ssa Frau
5.025 Beiträge
Ich denke es sollte klar sein was hier mit Angst gemeint ist: die positiv empfundene so wie beim Schmerz, der ja auch eigentlich nichts schönes ist.
Im BDSM sind Begriffe oft doppelt belegt die mit der ursprünglichen Bedeutung nicht 100%ig übereinstimmen.

Selber erlebe ich Angst in Sessions als Respekt vor bestimmten Handlungen, dem Bewusstsein da passiert gleich etwas vor dem ich mich fürchte und es gleichzeitig liebe.
****tia Frau
1.956 Beiträge
Es ist gut machbar, aber man sollte sein Gegenüber gut kennen, wenn es kein Desaster werden soll. *zwinker*
Angst vor jedem Treffen, da Sie ja machen konnte, was Sie wolle, ob Schmerz zufügen, erniedrigen, da ich mich völlig unterworfen habe, natürlich in dem Vertrauen, dass Sie weiss was ich noch aushalte. Mit der Zeit dann weniger, es sei denn es kommen Andeutungen. Während des Treffens manchmal wie weit Sie gehen wird. Es gehört dazu, zu dem Machtgefälle, dass Sie Angst schüren kann, es erhöht den Respekt, das Ausgeliefertsein, das ich suche. Andeutungen in der Öffentlichkeit, ...So ja, Angst ist doppelt belegt aber immer noch Angst.
*****a_A Frau
10.753 Beiträge
Bei mir läuft alles über meine Psyche. Also Brainfuck, Mindfuck.
Aber Angst kickt mich so richtig..das kann ich arg Sexualiesiren.
*****n_N Mann
9.189 Beiträge
Der BDSM-Grundsatz SSC, also "Safe, Sane and Consensual", gilt beim Fear Play ganz besonders. Doch Angst ist kein kontrollierbares Gefühl. In einer Situation starker Angst kann die oder der Sub die Grenzen oft nicht klar kommunizieren. Deshalb ist es so wichtig, vorher transparent über Risiken und Konsequenzen gesprochen zu haben. Der dominante Part muss sich regelmäßig fragen, ob die Situation sich noch im vereinbarten Rahmen bewegt oder Grenzen überschritten werden und auf die Einhaltung von SSC achten.

Ein Safeword oder ein nonverbales Zeichen sollte immer bestehen, das den sofortigen Abbruch ermöglicht. Wenn der Ausgang einer Situation im Spiel bekannt ist und beide dies auch bewusst in Kauf nehmen, spricht man von RACK – "Risk Aware Consensual Kink". Für die eigene physische Sicherheit gilt es, alle erdenklichen Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen und sich auch auf eine intensive Aftercare vorzubereiten.

Achherje....
SSC ist sicherlich nicht DER BDSM-Grundsatz.
Wenn man schon einen BDSM Grundsatz nennen möchte, dann ist es die definitiv die Einvernehmlichkeit, denn ohne die, ist es kein BDSM.

SSC und RACK sind (völlig irrelevante Begriffe) vergleichbar mit "Optimist" und "Pessimist"
SSC ist der "Optimist", der sagt das alles sicher und nach gesunden Menschenverstand ist und natürlich, dass es einvernehmlich ist.
RACK ist der "Pessimist" der davon ausgeht, dass es immer ein Risiko beim BDSM gibt und dem sollten alle beteiligten sich eigenverantwortlich bewusst sein....und natürlich, dass es einvernehmlich ist.

Euer "Textbeispiel" ist daher eine Vollkatastrophe
Wenn der Ausgang einer Situation im Spiel bekannt ist und beide dies auch bewusst in Kauf nehmen, spricht man von RACK – "Risk Aware Consensual Kink".
Ich hoffe das der Ausgang einer Situation im Spiel auch SSClern bekannt ist, ansonsten könnte man da ganz sicher nicht mehr von "sicher" und "gesundem Menschenverstand" sprechen.

Hab fertig *klugscheisser*

Zu den Fragen
Zitat von *********tion:
Welche Rolle nimmt das bewusste Spiel mit der Angst in deinen Sessions ein?
Wenn man die "Angst" vor dem "Aua" miteinbezieht, ist es wohl iwi immer gegeben.
Ein bewusstes und beabsichtigtes Spiel mit der Angst hat keine sooo große Relevanz, kommt aber vor.

Zitat von *********tion:
Was ist dir dabei wichtig?
Das es nicht in echter Panik ausartet.

Zitat von *********tion:
An welches Erlebnis erinnerst du dich besonders gerne zurück?
Um den FSK18 Bereich nicht zu füttern, gehe ich nicht ins Detail und begrenze mich auf schlagwörter die man interpretieren kann wie man will.
Kanülen, Schamlippen, Brustwarzen.
Messer, sub, entkleiden.
*****lnd Mann
27.796 Beiträge
Für mich ein absolutes Tabu obwohl oder gerade weil Psychologie ein Studienfach war. Ich sehe so eine Spielerei als Gratwanderung, bei der es jederzeit zum Absturz kommen kann, oder wenn es ganz schlimm kommt, das Spiel bitterer Ernst wird.
Es gibt nur Sicherheit wenn man gar nichts macht und selbst da lauern Tücken des Lebens.

BDSM ist immer mit dem Risiko eines absturzes verbunden
Deswegen hat man ja wenn man clever gewählt hat einen Aufhänger an der Hand
Für mich ist Angst nicht sexualisierend, hat aber persönliche Gründe. Menschen, die an einer Angststörung leiden, oder die Tendenz dazu haben, sollten mMn die Finger davon lassen.

Ansonsten sehe ich es wie @*******ssa. Es ist mal wieder die Doppeldeutigkeit des Begriffs. Es gibt positive „Angst“, die im Grunde Freude auf das Unbekannte ist und es gibt Angst.
****az Mann
4.305 Beiträge
Zitat von *********tion:
Welche Rolle nimmt das bewusste Spiel mit der Angst in deinen Sessions ein?
Ist durchaus etwas, was Ich anstrebe und umsetzen möchte.
*********2012 Mann
47 Beiträge
Definitiv ein absolutes NoGo!

Da besteht unsererseits keinerlei Interesse und auch kein Raum für Kopfkino.
Mir persönlich reicht meine prächtige Höhenangst als Spiegel.

Die Pferde loslassen ist das Eine, die Pferde dann wieder einzufangen ist etwas ganz anderes.
Ich bin kein Hellseher und bezweifle, etwaige Folgen kontrollieren zu können.

Ob die vielpostulierte Standardmethode " Miteinander reden" Bilder im Kopf oder getriggerte Erinnerungen löschen kann? Glaube ich nicht.

Wenn im Text schon vorgeschlagen wird, die "112" ins Telefon einzuprogrammieren...
Das impliziert ja wohl, einen Notfall schon zu antizipieren.

Und das nur für einen kurzen Kick?
Dafür, daß kurzfristig Transmitter an Synapsen fließen? Für einige Momente der Exstase?

Nope! Ganz sicher nicht! Ohne uns. Tabu!

ITM
@*********2012

Die Frage stell ich mir auch. Ist es das Wert?
*********2012 Mann
47 Beiträge
@**********ang77

Klare Frage, klare Antwort:

NEIN!
*******e_S Frau
28.367 Beiträge
So etwas kommt heraus, wenn Unkundige bzw. Unerfahrene über ein Thema schreiben, was ein absolutes NoGo ist. *kopfklatsch*

Angst ist ein so elemantares Gefühl, welches in keinerlei Kontext zu Vertrauen zu bringen ist, welchen bekanntlich eines der Grundpfeiler einer - wie auch immer gearteten BDSM-Beziehung - ist. Gegen Respekt oder Unsicherheit ist wohl nichts einzuwenden.
*******ssa Frau
5.025 Beiträge
Zitat von **********ang77:
Für mich ist Angst nicht sexualisierend, hat aber persönliche Gründe. Menschen, die an einer Angststörung leiden, oder die Tendenz dazu haben, sollten mMn die Finger davon lassen.

Ansonsten sehe ich es wie @*******ssa. Es ist mal wieder die Doppeldeutigkeit des Begriffs. Es gibt positive „Angst“, die im Grunde Freude auf das Unbekannte ist und es gibt Angst.

Angst in Form von kribbeln, aufgeregt sein, ja, zu wissen 'puh, gleich muss (und will!) ich mich überwindem'.

Was ich - da du Angsterkrankung ansprochen hast - nicht gut ab kann sind Ignore-Spiele, da spielt meine Verlustangst verrückt, hab ich erlebt über Tage, das endete fast in einer Depression.
********ious Mann
2.883 Beiträge
Angst & Schrecken! Jaaa- das ist so herrlich! *mrgreen*

Ich unterscheide aber auch zwischen einer Angst im Vertrauen und einer echten Angst- Vertrauen hin oder her. Grundsätzlich ist Vertrauen für mich der entscheidende Faktor um (mein!) BDSM überhaupt auszuüben, denn ich will die Gewissheit haben, dass sie all das auch mitträgt. Wenn sie mir nicht vertraut, brauchen wir gar nicht erst anfangen.

Aber ich liebe das Spiel mit der echten Angst umso mehr! Das funktioniert natürlich am besten dann, je weniger man sich kennt. Es gibt nicht wenige Subs die genau das zu schätzen wissen und trotzdem darauf vertrauen dass alles gut geht. Diesen Kick gibts nun mal nicht unter eingespielten, allein das fremde ist schon ein bedeutender Faktor. Üblicherweise holt man sich aber Informationen ob des Leumund ein- beidseitig. Leute die so spielen, kennen sich untereinander. Nur selten verabredet man sich wie üblich zu so was.

Denkbar sind hier Entführungsszenarien, ein Überfall usw. Alles das, was man keinesfalls möchte, dass einem das je passiert. Der Kick liegt halt darin, es eben doch so realistisch wie möglich zu erleben. Insofern ist vorher praktisch wenig bis nichts miteinander kommuniziert, sonst bleibt die Überraschung ja aus. Es gibt natürlich das ein oder andere was besprochen werden sollte, wie Gesundheit, Medis und alles, was unbedingt beachtet werden muss! Es sind keine Amateure oder Hasardeure, die so was umsetzen. Das Grauen ist also absolut und definitiv so gewollt und wird entsprechend genauso geliefert. Oft haben Subs auch klare Vorstellungen davon, was sie so erleben wollen. Tabus, Grenzen oder gar ein SW gibts nicht, es ist vorbei wenns vorbei ist.

Das heißt aber nicht, dass man so ein Vorhaben bis zum Anschlag ausreizen muss. Ich orientiere mich nach Subs Vorstellungen, denn ich möchte ja auch dass sie ein unvergessliches Erlebnis erfährt. Angst und Schrecken sind ja psysch. Empfindungen und es gilt, diese Empfindungen in der Balance zu halten. Auch hier hängt das maßgeblich von der sich entwickelnden Dynamik ab, wie man damit agiert. Wird die Angst zu viel oder schlägt gar in Panik um, muss man natürlich gegen wirken. Ein wirklicher Zusammenbruch ist eher selten der gewünschte Kick. Solche Szenarien werden meist über ein langes WE abgehalten und so kann es auch zum Stockholm-Syndrom kommen. Es ist hier unerlässlich, dass hier für das nötige Aftercare Sorge getragen ist, ggf. auch durch eingeweihte Dritte. Jeder reagiert hier anders und soll danach genau das bekommen, was auch nötig ist. Und es versteht sich von selbst, dass ich als "Peiniger" dann nicht unbedingt die erste Wahl fürs Aftercare bin.

Früher gabs doch auch mal eine beliebte Knast-Spiele-Reihe als Veranstaltung. Komme grad nicht mehr drauf wie das hieß. Gibts das noch? Hier agiert man schließlich auch mit fremden und weiß nicht was als nächstes geschieht. Weil ich kein Szenegänger mehr bin, biete ich so was aber nach wie vor privat an.

Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass das auch für mich immer eine große Herausforderung ist! Sub erwartet das besondere, das außergewöhnliche, ja, sogar das ultimative. Und was erwartet mich? Es ist auch für mich eine absolute Ausnahmesituation in der ich in keinem Augenblick die Kontrolle verlieren darf. Das ist auch für mich Nervenkitzel pur. Sub verlangt und erwartet bedingungslose Professionalität, somit sind die höchsten Ansprüche an mich selbst gerichtet. Auch ich muss das bis zum Ende durchziehen, egal was passiert. Es ist Sub die letztendlich ihr Urteil über mich und das erlebte fällt. Hier muss einfach alles passen, immer und in jeder Situation. Würde ein Urteil auch nur einmal negativ ausfallen, würde ich es dran geben. Sub gibt schließlich alles, da kann ich nicht unter 100% bleiben. Ein scheitern ist nicht vorgesehen.

Angstspiele habe ich schon immer geliebt, denn sie bringen einfach mehr Dynamik ins Geschehen und verstärken Empfindungen. Es ist schon eine Wonne, nur und ausschließlich mit der Angst zu spielen, mehr braucht es manchmal gar nicht. Und ja, wenn mans richtig macht, stärkt es auch das Vertrauen ineinander Und behält die Angst aber auch bei...

Insbesondere diese (privaten) Szenarien sind meine pers. Königsklasse. Je nach Setting kann ich hier sehr kreativ sein, kann und muss improvisieren und habe trotzdem Handlungsfreiheit. Dynamik und Authentizität pur. Entlang eines fiktiven Handlungsstrangs kann sich hier alles mögliche und unmögliche zutragen und kein Moment gleicht dem anderen. Es ist einfach magisch, mit einem anderen Menschen, dessen Wunsch genau das ist, so darin aufzugehen und einfach nicht begreifen zu können, was gerade oder als nächstes geschieht. Das ist einfach unvergesslich. Und der Sinn der Sache.

Allerdings- ich spiele nicht mit Phobien, denn sie basieren auf einer Angststörung! Zwar kann man Störungen durchaus ins gemeinsame BDSM mit einbeziehen aber dieses Thema wurde kürzlich erst geschlossen und steht hier nicht zur Debatte.

Diese Szenarien die ich hier kurz umrissen habe, sind ebenso kaum ein Thema für öffentl. Forum, es existiert aber auch hier in den Gruppen. Und damit der geneigte Forist auch weiß dass dem so ist, fand ich es hier erwähnenswert. Nur für den Fall, dass man sich zur Empörung berufen fühlt *zwinker*
****eis Frau
1.240 Beiträge
Ich mag Angstspiele. Weil sie besonders aufregend sind und mich geil machen! Danach taucht ein Gefühl von Stolz auf: Ich habe es gut überstanden. Oder: ich habe mich getraut! Mein Herr ist stolz auf mich!

Nadeln machten mir immer große Angst. Auch beim Arzt natürlich. Nach ein paar eher harmlosen Spielen mit Nadeln (auf die Stellen, die gestochen wurden, bezogen) bemerkte ich mit Erstaunen, dass ich keine Angst mehr habe, wenn der Arzt sich mit einer Spritze nähert. Toll!
*****a_A Frau
10.753 Beiträge
Ich bin ziemlich psychisch maso. Mich kickt Angst sehr.
Habe mal einen inszenierten Überfall erlebt..dieser ruckartige Kontrollverlust ist für mich persönlich unbeschreiblich.
*******rat Frau
1.582 Beiträge
Für jemanden, wie mich, mit PTBS nicht wirklich umsetzbar bzw. meine Sorge ist größer, etwas noch mehr zu zerstören, als es mich reizen würde. Ich bin gerade auf dem Level anderen zu vertrauen und mich langsam auch mal fallen lassen zu können, da wäre das zu riskant. Interessieren tut es mich schon, vielleicht kommt das noch eines Tages *ggg*
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