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Freunde suchen und finden, wie macht ihr das?

****ee Frau
22 Beiträge
Themenersteller 
Freunde suchen und finden, wie macht ihr das?
ich bin schon ca. 10-11x umgezogen, meist sogar mit Standort-Wechsel, und hab dabei immer Freunde zurück gelassen. Ob das von mir aus ging oder meinen Freunden, beabsichtigt oder nicht, hab ich immer komplett neu angefangen. In den letzten Jahren ist mir das aber immer noch schwerer gefallen.

Ich bin introvertiert, oft schüchtern, vorallem anfangs, komm mit Menschenmengen nicht klar und bin lt. anderer ein unsozialer Mensch. Ich beherrsch keinen Smalltalk, für mich einfach nur sinnloses Geschwätz und grad beim Kennenlernen von Menschen, kommt alles zusammen und wird damit nichts.

Ich hab schon vieles ausprobiert Freunde zu finden. Über Hobbies wie Musik spielen, Online-Portale, Nachbarn, Arbeit, etc. Manchmal klappts, sobald ich wieder umzieh sind meine Freundschaften wieder weg.

Mittlerweile bin ich an einem Ort angekommen, hab Familie und einen Partner, aber von Freunden keine Spur. Habs natürlich hier probiert, davon ergab sich eine Freundschaft die 1 Jahr später auch wieder zerbrochen ist.

Wie macht ihr das? Habt ihr damit auch so Probleme und seid introvertiert, schüchtern und eher nicht sozial? Wie geht ihr damit um oder ändert das?
******986 Frau
3.106 Beiträge
Bei mir ist das ähnlich. Aber ganz ehrlich ich hab auch kein grosses Bedürfniss danach. Die "Freundschaft" die ich online hab reichen mir...
Grüß dich,
ja ich habe in der Hinsicht ähnliche Erfahrungen gemacht. Es fiel mir immer schwer, teils heute noch, in neuen Runden anzukommen bzw. mit Leuten warm zu werden.
Smalltalk und auch Treffen an sich waren kein Problem, aber alles was darüber hinausging, war mir schnell zu viel und ich hab mich zurückgezogen.
Was mir geholfen hat, war den eigene Erwartungshorizont zu verringern, sprich ungezwungener in Situationen zu gehen und nicht im Kopf zu haben "Ich will hier jetzt gut ankommen und Freunde finden".
Denn das Problem ist auch gewesen, dass man dann manchmal Leute an sich dran hatte, die zwar sympathisch waren aber völlig anders tickten als man selbst. Das war da zwangsläufig zum Scheitern verurteilt.

Also mein Tipp wäre setz dich nicht selbst unter Druck, "echte" Freunde, die mehr sind als nur Gesellschaft beim Essen oder Feiern, hat man in der Regel eh nur sehr wenige.
Es geht nicht um Quantität sondern um Qualität. Lieber die Sache ruhig angehn lassen, Menschen mit der Zeit kennenlernen und das auch besser einzeln als in einer Gruppendynamik.
Nutze die Familie und deinen Partner zum Kraft tanken und sprich auch offen darpber was dich belastet. Das kann schon mal sehr den Druck nehmen.
Und mit der Zeit wird man auch Leute treffen, mit denen man wirklich auf einer Wellenlänge ist. Es ist wie bei jeder anderen Partnerschaft ein ONS oder ne flüchtige Affäre findet man schnell, aber etwas das dauerhaft und in die Tiefe geht braucht Geduld und eine längere Phase des Kennenlernens.

Ich wünsch dir auf jeden Fall alles Gute und hoffe ich konnte etwas helfen.
Lass dich nicht runterziehen, du bist auf jeden Fall nicht allein mit deiner Lage.
****3or Frau
4.675 Beiträge
Wenn ich so oft umgezogen wäre, sähe es bei mir wenig anders aus. Meine Freunde kenne ich mitunter sehr lange. Es sind auch nicht so viele. Eine Freundin ist vor vielen Jahren ind sie USA gezogen, den Kontakt haben wir bis heute gehalten.
Ich verstehe nicht ganz, warum du immer alle Kontakte abgebrochen hast.
Je älter man wird, desto schwieriger wird es.
Ich lege wohl nicht allzu viel Wert auf einen übergroßen Bekanntenkreis.
Wenn Bekannte dir sagen, dass sie dich für unsozial befinden, kannst du dir überlegen, ob du es ändern möchtest. Wenn nicht, ist das eben so. Nicht alle Menschen sind umgeben von vielen Freunden.
Mir kommt es ein wenig vor, als ob du das wie so ein Pflichtprogramm angehst. Als ob du dir Freunde zulegst, weil das eben so gehört?
In der Kindheit war es irgendwie einfacher, da hat man sich gemocht und schon war man Freunde.

Meine Freundschaften haben sich aus meinen Aktivitäten ergeben. Da hat man auch gleich ein Gesprächsthema und von Freunden kenne ich es, das sie oft mit anderen Müttern befreundet sind. Ich bin jetzt auch nicht ein extrovertierter Mensch, es fällt mir aber leichter, wenn es etwas ist, was mir gefällt.

Vielleicht gibst du dir aber auch ein wenig Zeit, du scheinst zum ersten Mal in deinem Leben angekommen zu sein?
*******n_HH Frau
5.918 Beiträge
Jenes "sinnlose" Geschwätz, ist eben doch nicht so sinnlos wie es scheint. Ich "lernte" es erst mit Anfang 30. Zuvor habe ich es auch nur abgewertet. Noch heute verlasse ich oft den Raum, wenn Andere dem smalltalk fröhnen, aber ich kann auch ein Teil sein. Und das ist smalltalk eben auch, ein sozialer/ emotionaler Kit. Der dir auch Informationen bringt, wenn du aufmerksam bist, und du kannst daran anschließen, für ein weiteres Kennenlernen.
Zudem konnte ich erfahren das dieses "gleich in die vollen gehen", viele Menschen eher verstört. Smalltalk kann also ein Türöffner sein, wenn du zuhörst. Hier bei mir im Norden ,braucht eh alles Zeit. Sehr, sehr lange und so lernte ich auch Gelassenheit.
**********ucher Mann
4.982 Beiträge
Also ich bin auch erst kürzlich umgezogen in den schönen Westerwald. Und vom ersten Tag an waren die Nachbarn aufgeschlossen und hilfsbereit ... Dorf halt ... aber super! Man kann schon von einem freundschaftlichen Verhältnis reden. Wir helfen uns gegenseitig, besuchen uns zum Kaffee oder Spieleabend, gehen zusammen aus, fahren Rad, gehen spazieren etc. *top*

Ich würd's immer wieder tun! *regenbogen*
****ee Frau
22 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *******enne:

Ich verstehe nicht ganz, warum du immer alle Kontakte abgebrochen hast.
Je älter man wird, desto schwieriger wird es.
Ich lege wohl nicht allzu viel Wert auf einen übergroßen Bekanntenkreis.
Wenn Bekannte dir sagen, dass sie dich für unsozial befinden, kannst du dir überlegen, ob du es ändern möchtest. Wenn nicht, ist das eben so. Nicht alle Menschen sind umgeben von vielen Freunden.
Mir kommt es ein wenig vor, als ob du das wie so ein Pflichtprogramm angehst. Als ob du dir Freunde zulegst, weil das eben so gehört?

Meist kam der Abbruch nicht von mir, vielen war der Ortswechsel dann zu weit um weiter Kontakt zu halten oder sich zu sehen, das mag bei Bekanntschaften kein Problem sein, aber wenn das selbst enge/beste Freunde so sehen und sich keine Zeit nehmen um auch mal jemanden zu besuchen oder selbst mal anzurufen anstatt von mir angerufen oder besucht zu werden, dann ist mir da meine Zeit ehrlich gesagt ein bisschen zu schade. Was nicht heißt das ich es nicht über Monate, teils Jahre probiert hätte...

Ich brauch auch nicht viele Freunde, mir würde grad eine enge Freundin reichen, denn ansonsten hab ich nur sehr weitläufige Bekannte die ich 1-2 im Jahr seh falls überhaupt
****ee Frau
22 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *******n_HH:
Jenes "sinnlose" Geschwätz, ist eben doch nicht so sinnlos wie es scheint.

Das sagt mir mein Partner auch ständig *lach*, aber ich tu mir wirklich extrem schwer solche Themen anzufangen oder auch nur darauf was zu erwidern.
*********1975 Frau
131 Beiträge
Liebe TE,
Ich kann dir leider keine persönlichen Tipps geben, weil ich mir selber schwer tue mit Freundschaft aufbauen und halten.

Aber, ich höre mir gerade diese Serie an, wo es genau um dieses Thema geht. Jede Woche gibt es einen Teil davon. Ich glaube mittlerweile sind es 4. Ich finde Dami Charf total klasse.
Vielleicht kann es dir deine Fragen etwas beantworten.



*******n_HH Frau
5.918 Beiträge
Ich habe mich damals bewusst dafür entschieden, es zu üben. Angefangen habe ich mir Floskeln anzuhören und ich habe sie dann geübt, sie auch genutzt *lach*. Ich weiß das klingt etwas nach freak, aber ich war komplett anders sozialisiert. Fühlt sich natürlich erstmal nach einem nicht passenden Schuh an. Warum sollte es in meinem Fall anders sein. Aber ich wusste warum ich es wollte und so trug ich die Schuhe ein. Hier mal ne Schwiele, da mal ne Blase vielleicht. Ich habe mich aber mit dem tragen auch verändert. Aktion- Reaktion usw. Dinge wurden leichter, verspielter und ich muss noch immer nicht alles mitnehmen.
********_bln Frau
11.778 Beiträge
Wie macht ihr das? Habt ihr damit auch so Probleme und seid introvertiert, schüchtern und eher nicht sozial? Wie geht ihr damit um oder ändert das?

Ich bin weder introvertiert noch bin ich so häufig umgezogen. Denke aber dennoch, dass man es sich damit selbst leichter oder schwerer machen kann. Je nachdem welcher Glaubenssatz zugrunde liegt.

Naja und Small Talk lässt sich erlernen. Wer das eine will, der darf auch manchmal an der einen oder anderen Stelle etwas wachsen 😉
Wenn sich langfristig eine Freundschaft entwickelt, dann gibt es ja davon weniger. Zumal es spannend sein kann die Komfortzone auch mal zu erweitern.

Grundsätzlich glaube ich, dass sich Freundschaften ergeben und man sich findet. Offen, aktiv, neugierig bleiben und vertrauen, dass alles zur richtigen Zeit kommt. Eine explizite Suche danach sehe ich eher als blockierend an. Man ist da so im "haben will" Modus.

Meine letzte Freundschaft hat sich zum Beispiel über das Pflegeheim ergeben in dem meine Mutti gelebt hat. Ihr Paps wohnte eine Etage drüber. Unser erstes kennenlernen begann vor der Tür mit Corona und das wir plötzlich nicht zu Besuch durften. Leid, der gemeinsame Kampf hat uns verbunden und über die Zeit sind wir zusammen gewachsen. Es kann also überall passieren, ganz ohne den fixen Fokus auf Freundschaft. Vieles beginnt eben mit lockerem kennenlernen.

Es lässt sich ja auch nichts erzwingen und von daher gucke was Du erst einmal alternativ machen kannst.

Ich würde mich fragen welches Bedürfnis ich mit der Freundschaft erfüllt wissen will.

Kann ich mir ggf. die Bedürfnisse auch anderweitig erfüllen? Über Ehrenamt, Bekanntschaften, Hobbys, Nebenjob, Nachbarschaftshilfe etc.?

Damit erschaffe ich mir dann mein Wohlbefinden und bin offen und entspannt für alles was zu mir kommen mag.
Zitat von ****ee:
Zitat von *******n_HH:
Jenes "sinnlose" Geschwätz, ist eben doch nicht so sinnlos wie es scheint.

Das sagt mir mein Partner auch ständig *lach*, aber ich tu mir wirklich extrem schwer solche Themen anzufangen oder auch nur darauf was zu erwidern.


Was für Themen denn?
*****erl Frau
2.975 Beiträge
"Schönes Wetter heute..." ist ein guter Einstieg. Man könnte zum Beispiel weiterleiten in: "Was machst Du denn sonst bei dem schönen Wetter?" Und wär damit beim Thema Hobby oder ggf. Beruf.

Smalltalk ist der Einstieg in ein "richtiges" Gespräch, ohne mit der Tür ins Haus zu fallen.
Im besten Fall kommt man vom Hundertsten ins Tausendste und hat eine richtig schöne Unterhaltung miteinander.

Smalltalk ist bloß doof, wenn man das Gegenüber unsympathisch oder langweilig findet, oder wenn man sich verpflichtet fühlt, sich zu unterhalten. Aber dann kann man sich ja schnell wieder verabschieden.


(PS: Ich dachte auch immer, ich mag keinen Smalltalk, dabei mag ich bloß kein sinnloses Geschwätz.)
*****ite Frau
8.982 Beiträge
Freundschaften sucht man nicht, sie passieren.
Wenn man sich sozial einsam fühlt, dann muss man sich in Situationen begeben in denen man andere Leute trifft und kennenlernen kann. Wandern zum Beispiel.

Freundschaften (im Sinne von Vertrautem) schließt man leichter, wenn man sich einmal Gedanken macht warum ein anderer Mensch einen symphatisch finden sollte.
Ist man witzig, lebensklug, hat die gleichen Interessen - oder ist einem nur langweilig?
Freundschaften entstehen wenn man sich was zu sagen
hat.
Smalltalk ist ein Grundbaustein, um überhaupt ins Gespräch zu kommen. Menschen, die gleich mit tiefgründigen Sachen ankommen ohne vorher abgeklopft zu haben, ob man Interesse hat werden im Allgemeinen als seltsam wahrgenommen. Und jemand, der schweigsam und verschlossen ist, steht auch nicht oben auf der Hitliste.
*******ter Frau
4.613 Beiträge
Freunde, also richtige Freunde ...
sind mir auch wichtig. Habe mich aber damit abgefunden, dass es so ein zu- und Zusammengehörigkeitsgefühl wie in der Schulzeit nicht mehr gibt und nie mehr geben wird. Weil mehrheitlich das Interesse fehlt und es zu viel Mühe macht eine Freundschaft zu pflegen.

Du könntest in einer Zeitung ganz altmodisch nach Bekanntschaften suchen mit gleichen Interessen. Das Ergebnis wird aber so sein wir hier im Joy. Abhaken.
*******t74 Mann
162 Beiträge
Zitat von *******ter:
Habe mich aber damit abgefunden, dass es so ein zu- und Zusammengehörigkeitsgefühl wie in der Schulzeit nicht mehr gibt und nie mehr geben wird. Weil mehrheitlich das Interesse fehlt und es zu viel Mühe macht eine Freundschaft zu pflegen.

Sprichst mir aus der Seele *top*
******eet Mann
771 Beiträge
Holla, das mal eben in einem Chat analysieren und Empfehlungen geben halte ich für aussichtslos, *sorry*
Du beschreibst dich als "zusammengefasst" nicht freundschaftsfähig. Wenn du das schon weißt, kannst dir und deinem Umfeld auch die Mühen ersparen.
Suchen und wollen werden bei Freundschaft nicht zum gewünschen Ergebis führen. Eine Freundschaft entwickelt sich, wenn beide oder mehrere es auch wollen. Und mit wollen meine ich, Kompromisse eingehen, Verständnis zeigen, dem anderen helfen, wenn es notwendig ist. Und zwar ohne Abwägen oder hinterfragen. Dass das nicht einfach ist, schon klar. Aber nur so kann es eine "richtige" Freundschaft werden. In deinem Fall würde ich anfangen, anderen eine Freude zu machen, ohne Gegenleistung zu erwarten. Wenn du das kannst, kann es auch etwas werden.
Leute auf dem Land kennenlernen - wie?

Vielleicht ist da auch etwas für dich dabei 😁
*********eamer Mann
328 Beiträge
Zitat von ****ee:
Freunde suchen und finden, wie macht ihr das?
ich bin schon ca. 10-11x umgezogen, meist sogar mit Standort-Wechsel, und hab dabei immer Freunde zurück gelassen. Ob das von mir aus ging oder meinen Freunden, beabsichtigt oder nicht, hab ich immer komplett neu angefangen. In den letzten Jahren ist mir das aber immer noch schwerer gefallen.

Ich bin introvertiert, oft schüchtern, vorallem anfangs, komm mit Menschenmengen nicht klar und bin lt. anderer ein unsozialer Mensch. Ich beherrsch keinen Smalltalk, für mich einfach nur sinnloses Geschwätz und grad beim Kennenlernen von Menschen, kommt alles zusammen und wird damit nichts.

Ich hab schon vieles ausprobiert Freunde zu finden. Über Hobbies wie Musik spielen, Online-Portale, Nachbarn, Arbeit, etc. Manchmal klappts, sobald ich wieder umzieh sind meine Freundschaften wieder weg.

Mittlerweile bin ich an einem Ort angekommen, hab Familie und einen Partner, aber von Freunden keine Spur. Habs natürlich hier probiert, davon ergab sich eine Freundschaft die 1 Jahr später auch wieder zerbrochen ist.

Wie macht ihr das? Habt ihr damit auch so Probleme und seid introvertiert, schüchtern und eher nicht sozial? Wie geht ihr damit um oder ändert das?

@****ee Kenne das Theater - auch ohne Umzüge. Ich bin weder introvertiert, noch schüchtern. Freue mich eigentlich immer über neue Bekanntschaften. Aber in meinem Leben war dies immer nur von einseitiger Natur.

Von Leuten aus der Schule wurde ich direkt aussortiert, als die Schule beendet war. Später suchte man meine Nähe nur dann, wenn man Probleme hatte und jemanden zum Reden brauchte. Waren die Probleme beseitigt, wurde ich gleich mit beseitigt.

Eine Freundschaft hat sich mit niemandem ergeben.

Heute bleiben mir eigentlich nur noch die Online Portale, aber seit 8 Jahren geht dort gar nichts mehr. Maximal gibt es Profilbesucher. Aber keine Matches, keine Anschreiben und keine Antworten, wenn ich anschreibe. Mittlerweile sind selbst nette Gespräche nicht mehr möglich. Ich werde gemieden.

Da du jetzt scheinbar endlich mal an einem Ort bleiben möchtest - zumindest klingt das so - dürfte es für dich vielleicht einfacher werden. Denn ganz ehrlich, was sollen sich denn für langfristige Freundschaften ergeben, wenn du andauernd umziehst? Was sollen das für Freundschaften sein?

Online Portale halte ich generell aber eh für schwierig. Viele haben an Freundschaften keinerlei Interesse. Hinzu kommt deine Abneigung gegenüber Small Talk. Man muss sich erst mal kennen lernen, eine gemeinsame Basis finden, bevor sich dann die tiefgründigen Themen ergeben. Wenn du den Anspruch hast, dass von der ersten Nachricht an alles auf Hochschulniveau läuft, wird es schwierig. Einfach mal etwas locker bei Konversationen werden.

LG
*********eamer Mann
328 Beiträge
Zitat von *****ite:

Smalltalk ist ein Grundbaustein, um überhaupt ins Gespräch zu kommen. Menschen, die gleich mit tiefgründigen Sachen ankommen ohne vorher abgeklopft zu haben, ob man Interesse hat werden im Allgemeinen als seltsam wahrgenommen. Und jemand, der schweigsam und verschlossen ist, steht auch nicht oben auf der Hitliste.

@*****ite Wenn ich einen Hut aufhätte, würde ich ihn ganz tief vor dir ziehen. Das ich so einen Satz überhaupt noch mal zu lesen bekomme. Ich war immer der gleichen Ansicht, aber egal wo, bekommt man genau das Gegenteil gesagt. Blos kein Small Talk. Immer besonders tiefgründig und kreativ. Von der ersten Nachricht an. Sonst ist man langweilig.

Vielen Dank für diese Sichtweise.
****Tat Mann
1.366 Beiträge
Ich bin harmoniebedürftig und habe deswegen früher oft schonungslose Offenheit vermieden. Inzwischen bin ich ziemlich offen und direkt und sehe, dass sich in der Reaktion darauf die Geister scheiden: einige lieben die Ehrlichkeit, andere sind verstört (weil sie es nicht gewohnt sind). Ich habe wenig oberflächliche Freunde, weil ich "nur nettes Geplauder" gar nicht mehr mag.

Neue, echte Freunde zu finden fällt mir allerdings auch schwer. Ich bin schon mit Arbeit, Hof und Garten und Partnerschaft derart ausgelastet, dass mir viel Zeit für kurzweilige Freizeit, in der ich neue Leute kennenlernen könnte, gar nicht mehr bleibt.

Ich hätte also schon die Skills, neue, tiefe Freundschaften zu begründen. Die Menschen dafür aber sind rar gesät und mir fehlt die Zeit, meine Umgebung danach gründlich zu durchforsten.
Bleibt der Zufall ....
****ee Frau
22 Beiträge
Themenersteller 
Vielen Dank euch allen für eure Beiträge! Andere Meinungen und Sichtweisen helfen mir immer viel und vor allem das Wissen damit, das ich nicht die einzige und allein bin mit dem Thema.
Ich mach mir aber wohl anhand der fehlenden Freundschaften zuviele Gedanken und Sorgen und das ist nicht nötig merk ich, denn das ist nur ein kleiner Aspekt meines Lebens das ansonsten sehr reich beschenkt ist *ggg*
Fehlende Freunde wird schnell gesehen als "mit der/dem stimmt was nicht. Jeder hat Freunde, das kann doch nicht sein" Egal, was auch der Auslöser dafür ist. Wenn man dann einfach nur keine Lust hat, wird es für die meisten noch seltsamer.
Man findet Freunde da wo sich gleichgesinnte treffen.
Einfach mal mit offenem Auge durch die "Umgebung" wandern
Bei Netflix wird das eher schwierig.
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