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Spermien, ade!

*******_nw Mann
690 Beiträge
Themenersteller 
Spermien, ade!
Habe ich gerade gefunden sozusagen als Info für die die es noch nicht kennen. Wer will kann dazu was schreiben.

In die Verhütungsfrage für Männer kommt frischer Wind: Forscher entwickelten eine hormonelle Methode für männliche Geschöpfe - 100prozentig effektiv, ohne Nebenwirkungen

Plastikringe, Pflaster, Stäbchen - es gibt immer neue Verhütungsmethoden für Frauen, aber bis heute keine einzige rückgängig zu machende für Männer - mit Ausnahme von Kondomen. "Nachholbedarf", fanden australische Forscher des Anzac Research Institute in Sydney und entwickelten eine Kombination aus hormongetränktem Hautimplantat und Spritze. Die Methode solle über längere Zeit wirksam sein, berichtet bbc-online, Männer müssten also nicht täglich Pillen schlucken. Das Implantat enthält das männliche Sexualhormon Testosteron, alle vier Monate wird es ausgetauscht. In der Spritze steckt dagegen Progesteron - ein gängiges Hormon in vielen Verhütungsmitteln für Frauen. Für die Injektion gilt eine Zeitspanne von drei Monaten.

Paare im Test

Ein Jahr lang testeten 55 Männer den Hormoncocktail: Keine der Partnerinnen wurde schwanger und es ließen sich auch keine schweren Nebenwirkungen beobachten, berichten die Wissenschaftler im Fachblatt "Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism". Außerdem solle die Methode vollständig rückgängig zu machen sein. Die Hormonkombination stoppt die Signale vom Gehirn, die über ein kompliziertes Zusammenspiel die Spermienproduktion in Gang bringen. Sie schaltet aber auch die körpereigenen Testosteronproduktion ab - deshalb die Extradosis Androgen über das Implantat.

Werde die Hormonzufuhr abgebrochen, kehre die Fruchtbarkeit innerhalb weniger Monate zurück, so die Forscher. "Dies sei eine Premiere", freut sich Studienleiter Prof. David Handelsmann, "weil Paare erstmals eine reversible Verhütungsmethode für Männer gestestet haben, welche die Spermienproduktion verlässlich unterbindet." Das Ziel für die Zukunft sei nur noch eine einzelne Spritze alle drei bis vier Monate, die Testosteron und Progesteron enthalte.

Komplizierte Kreise

Die Idee einer hormonellen Verhütung für Männer ist eigentlich ein alter Hut. Forscher versuchen seit Jahrzehnten, die Spermienbildung und -reifung zu unterdrücken und die Spermienzahl zu reduzieren. Ziel ist die komplette Spermienfreiheit der Samenflüssigkeit, aber auch bei weniger als drei Millionen Spermien pro Milliliter ist von einer Unfruchtbarkeit auszugehen.

Zentren im Gehirn stimulieren die Hirnanhangsdrüse durch einen Botenstoff (GnRH = gonadotropin releasing Hormon), zwei Hormone (Gonadotropine) ins Blut abzugeben. Das eine Gonadotropin LH (luteinisierendes Hormon, wie auch bei der Frau) bewirkt bei bestimmten Zellen im Hoden die Freisetzung von Testosteron, dem männlichen Sexualhormon - für die Samenbildung ist dies unbedingt notwendig. Das andere Gonadotropin FSH (Follikel stimulierendes Hormon, wie bei der Frau) bewirkt bei den entstehenden Spermien eine Optimierung der Ausreifung. Hemmt man die Gonadotropin-Ausschüttung, indem der Regelkreis durch die Gabe von Sexualhormonen unterbrochen wird, kann der Körper keine Spermien mehr bilden.

Um trotzdem die Lust auf Sex, das männliche Rollenverhalten und bestimmte Stoffwechselvorgänge aufrecht zu erhalten, müssen gleichzeitig männliche Hormone (Androgene) hinzugefügt werden.

Frauen vertrauen

Jetzt sei die Industrie am Zug, kommentiert der Reproduktionsmediziner Dr. Richard Anderson, sie müsse die Forschungsergebnisse in ein marktfähiges Produkt umsetzen. In einigen Jahren könne es aber soweit sein. Liz Davies von Marie Stopes International sagte der BBC: Frauen trauten Männer durchaus monatliche Injektionen zu, "die tägliche Pilleneinnahme ist da eine andere Sache. (im)

Hinweis: Die Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden. Der Inhalt von NetDoktor.de kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
*********9_mv Mann
247 Beiträge
Interessant
Also ich hatte schon mal mit dem Gedanken gespielt mich sterilisieren zu lassen, es jedoch dann aufgegeben wegen der Tatsage das es nicht rückgängig zu machen ist. Nun bin ich allerdings zwar in dem Alter wo ich mit Sicherheit keine Kinder mehr zeugen möchte, aber im Kopf ist dann doch ein Problem vorhanden glaub ich.

Diese Sache von der Du da berichtet hast, würde ich voll unterstützen.
Bleibt abzuwarten ob und wann es hier in D-Land angewendet werden kann. Ich würde es auf jeden Fall ausprobieren.

Grüße
Keineswegs neu
Das ist keineswegs ein neuer Ansatz.
Schon vor knapp 10 Jahren bin ich über derartige Verhütungsmethoden gestolpert, als ich mich nach einer Alternative zur Pille umgeschaut habe.
Damals war es nur eine Spritze (ohne Implantat) die alle 3 Monate fällig wurde. Ich glaube die Uni Münster war damals sehr aktiv in diesem Bereich (kann mich aber auch irren).
Da diese Methode aber auch damals erst in einem Feldversuch lief, und noch nicht allgemein verfügbar war, habe ich mich nicht weiter dafür interessiert.
Überrascht mich jetzt ein wenig, dass man so tut, als sei dieser Ansatz total neu.

Es wäre meiner Ansicht nach sicherlich eine Alternative.
Zu bedenken wäre meiner Ansicht nach, dass die männlichen Spermien äußerst empfindlich sind. Die Frage wäre also, wenn man 10 Jahre oder länger so verhütet hat, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass meine Spermienqualität langfristig und signifikant abgenommen hat.
Ebenfalls wichtig sind andere Nebenwirkungen wie Haarausfall. Wenn man schon Glück gehabt hat in dieser Hinsicht, will man sich keine Glatze holen, nur weil man auf Kondome verzichten möchte.

Aber ich bin der Ansicht, dass der männliche Körper derartige hormonelle Beeinflussungen eher verträgt, als der weibliche. Der weibliche Körper ist eine ganze Ecke komplizierter und sensibler, was das System der Sexualhormone betrifft.
Auch Männer haben ein ähnliches System, das auch gestört sein kann, was zu Problemen führt, aber da der männliche Körper keinen so starken Zyklus folgt, glaube ich, dass man bei "uns" weniger aus dem Lot bringen kann.
Ich bin mir jetzt nicht sicher aber ich dachte es gebe eine OP die rückgänging gemacht werden kann. Weiss nur nicht mehr ob es die beim Manne oder bei der Dame wahr? Entweder werden die Eileiter oder die Samenstränge gekappt und könnten wieder zusammengenäht werden.

Weiss es echt nicht mehr, kann ja sein, dass sich noch jemand daran erinnert.
Das dürfte beim Mann gewesen sein.
Allerdings weiss ich jetzt nicht, ob der Samenleiter tatsächlich durchtrennt oder nur blockiert wird. Außerdem weiss ich nicht, ob es eine Garantie dafür gibt, dass der Samenleiter in seiner Funktion wieder hergestellt werden kann.
Vielleicht googlet mal jemand. Ich will nicht. *zwinker*
Manchmal klappts mit dem Rueckgaengigmachen
Also bei Verklebungen oder einer Durchtrennung bei einer Frau kann (nicht muss) eine OP die Durchlaessigkeit wiederherstellen. Auch bei Maennern hats schon geklappt, wenn der Samenleiter noch lang genug war. Bei einer Sterilisation des Mannes wird ueblicherweise der Samenleiter nicht nur durchtrennt, sondern ein Stueck entnommen, damit die Enden nicht wieder von alleine zueinander finden und zusammenwachsen.

Froehlicher Gruss

rasi
*****arc Paar
299 Beiträge
Sterilisation beim Mann.... und rückgängig machen!
Was ist eine Vasektomie?

In Deutschland lassen sich immer mehr Männer sterilisieren. Im Jahr 2000 waren nach Angaben des Bundesfamilienminsteriums schon drei Prozent der Männer im zeugungsfähigen Alter sterilisiert - 1992 nur 0,5 Prozent. Die Männer ließen sich vorwiegend sterilisieren, um effektiv zu verhüten. Bei der Sterilisation des Mannes durchtrennt der Chirurg nur die Samenleiter, bei der Kastration dagegen werden die gesamten Hoden entfernt.

Der Eingriff ist beim Mann wesentlich leichter durchzuführen und risikoärmer als die Sterilisation der Frau.



Wie sicher ist eine Vasektomie?

Sie ist eine fast hundertprozentig sichere Verhütungsmethode. Der Pearl-Index liegt bei rund 0,1. Dieser Wert gibt die Anzahl der ungewollten Schwangerschaften einer Verhütungsmethode an, wenn 100 Frauen sie ein Jahr lang anwenden. Das heißt: Nur eine von 1000 Frauen wird trotz Sterilisation des Mannes schwanger. Die Versagerquote des Eingriffs liege zwischen 0 und 6 Prozent, berichtet der Arbeitskreis Andrologie der Deutschen Gesellschaft für Urologie.


Wie funktioniert der Eingriff?

Meist wird die Vasektomie ambulant in einer Arztpraxis durchgeführt. Die Sterilisation selbst ist ein relativ einfacher Eingriff. Die Rückseite des Hodensacks wird örtlich betäubt, die Samenleiter durchtrennt und die Enden verschlossen. Der kleine Schnitt wird zum Schluss zugenäht. Der gesamte Eingriff dauert etwa 30 Minuten.

Noch mehrere Monate nach der Operation können befruchtungsfähige Spermien in der Samenflüssigkeit vorhanden sein. Sie überleben beispielsweise in der Samenblase. Deshalb untersucht der Arzt nach dem Eingriff mehrmals Proben des Ejakulats und überprüft den Operationserfolg. Bis das Ejakulat frei von Spermien ist, müssen Paare zusätzlich verhüten.


Lässt sich eine Sterilisation rückgängig machen?

Theoretisch lässt sich die Durchtrennung der Samenleiter durch eine komplizierte mikrochirurgische Operation beheben. Je länger der Eingriff zurückliegt, desto geringer sind allerdings die Chancen, den Mann wieder fruchtbar zu machen. Denn viele sterilisierte Männer entwickeln so genannte Auto-Antikörper gegen ihre Spermien, wenn beim Eingriff Spermabestandteile ins Blut gelangen. Je höher der Spiegel an diesen Auto-Antikörpern ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Spermien befruchtungsfähig sind. Machen Sie sich also bewusst, dass Sie nach dem Eingriff mit großer Sicherheit keine eigenen Kinder mehr zeugen können.



Welche Komplikationen können auftreten?

* Verletzungen der Blutgefäße des Hodens,

* Nebenhodenentzündung,

* Infektionen,

* Knotige Ansammlungen von Spermien unterhalb der durchtrennten Stelle,

* Verwachsungen zwischen Samenleiter und Haut.


Was ändert sich nach dem Eingriff?

• Die Lust auf Sex, Gliedversteifung, Ejakulation und jedes andere Zeichen der sexuellen Entfaltung bleiben erhalten.

* Die Samenflüssigkeit enthält keine Spermien mehr, ist aber ansonsten unverändert.

• Die Angst vor einer unerwünschten Schwangerschaften entfällt und das sexuelle Zusammenleben kann sich frei entfalten. Wie eine Studie zeigte, beurteilen die meisten Männer vier Jahre nach dem Eingriff ihre Lebensqualität und ihr Sexualleben als verbessert oder unverändert.



Soviel zu dem Thema....

sterilisation und rückgängig machen... *zwinker*
sterilisation des mannes...
hallo zusammen,

...kann ich nur empfehlen...

also ich bin jetzt mittlerweile schon seit sechs jahren sterilisiert und würde diese entscheidung wieder so treffen...

manche ärzte durchtrennen nicht nur den samenleiter, sondern entfernen ein kleines zwischenstück...
die enden werden dann abgebunden und verödet, anschliessend umgelegt und dann nochmals abgebunden...

eine absolut sichere, unkomplizierte methode...
und merken tut man bzw. frau auch nichts, mir kommt es noch genau so wie vorher auch, die fehlenden spermien fallen volumentechnisch überhaupt nicht ins gewicht...

klar, muss man sich genau überlegen, ob diese art der verhütung für einem selbst die richtige ist, und ob man psychisch damit umgehen kann...
einige männer machen doch tatsächlich ihren männlichkeitsbegriff und ihren sexualtrieb nur an der "ZEUGUNGSFÄHIGKEIT" fest und haben dann anschliessend entsprechend potenzprobleme...

für mich ist es eine "feine" sache,
fühl mich total frei und unbeschwert damit...

lg emanon
hi
Sorry, aber deine "neue methode" gibt es schon ewig.
Ist nur nicht public, das ist alles
250mg Testosteron Depot alle 3 Wochen,
haben sogut wie keine ersichtliche aus oder NW.
und machen jeden mann zu 98% unfruchtbar.

In Amerika verhühten Männer so schon seid jahren.
Erst nach MONATEN kehrt die Fruchtbarkeit zurück?
Das wäre mir zu lange.
Weiter: Testosteron steht im Verdacht die Bildung von Prostata-Karzinomen zu unterstützen. Da werde ich mich hüten das mir in einer Überdosis verpassen zu lassen.
Weiter: androgenische Alopezie müßte verstärkt werden
Weiter: die starke psychische Beeinflussung durch Testosteron

Okay okay, dann bekäme ich wenigstens keine benigne Prostatahyperplasie. *zwinker*

Nein, soll die Industrie noch etwas weiterforschen.

Tschüß
Inquisitor
*******lfe Paar
3.070 Beiträge
Hört sich doch ganz interessant an. So kann Mann auch mal was zur Verhütung tun *ggg* *ggg* *ggg* *ggg*
*****_25 Frau
420 Beiträge
wann kommt das ganze denn hier auf den Markt?
Finde das auch mal eine super Alternative. Aber wan wird es das denn in Deutschland geben? Das kann dann ja noch ewig dauern...

Habe übrigens einen guten Bekannten, der jetzt glücklicher Papa ist, nachdem er seine Sterilisation rückgängig gemacht hat.

Sterilisierte Männer sind schon super. Man muss keine Hormone nehmen und kann sich einfach 100% sicher sein, dass nichts passiert. Wenn man dann noch vorher einen HIV-Test gemacht hat, steht hemmungslosem Sex nichts mehr im Weg *zwinker*

LG

...sonne...
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