Wie wäre es, den Partner durch einen Roboter zu ersetzen?

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17. Mai

Von welcher Art Roboter sprechen wir.....
von Perfekten Replikanten wie in Blade Runner 2049 dargestellten? Oder vielleicht welche die in der Serie Westworld gezeigt werden und anfangen sich gegen ihre Schöpfer zu wehren was dort sehr gut in Szene gesetzt wird.

Ich glaube nicht das wir in diesem Jahrhundert auch nur annähernd an eine Technik heran kommen die das möglich macht. Es mag möglich sein das es das einmal geben wird denn das wäre ein Riesen Geschäft aber dennoch glaube ich das der Mensch sich immer noch einen Menschen sucht als Partner, in jeder Form.
Ich meine wie abgefahren ist sich eine Lebensechte Puppe zu bestellen was ja möglich ist und ein Stück Plastik
als Partner an zu sehen bzw als Lustobjekt. Aber einen wie ein Mensch programmierten Roboter? Ich glaube da sind wir noch und das ist gut so Meilenweit von Entfernt.

Ich mache mir da eher Sorgen um die Smartphone Zombies denen ich morgens oder Abends ausweichen muss um zur Arbeit zu kommen. Irgendwie leben davon zu viele schon zu sehr in der Digitalen Welt. OK das ist jetzt etwas OT.
 
 
17. Mai

Holly_J:
Ich glaube nicht das wir in diesem Jahrhundert auch nur annähernd an eine Technik heran kommen die das möglich macht.

Ich gehe davon aus, dass wir in den nächsten 30 Jahren diesen Technologiesprung in der Robotik haben werden, den wir in der allgemeinen Computertechnik in den letzten 30 Jahren zuvor hatten. In der Computertechnik haben wir den Stand erreicht, wo unser Fortschritt vor allem durch physikalische Gesetze gebremst wird. Von so einer Naturgrenze sind wir in der Robotik noch weit entfernt. Natürlich springen wir nicht von heute auf morgen um, aber vom C64 zum Smartphone sind wir ja auch nicht in einer Iteration gesprungen.

aber dennoch glaube ich das der Mensch sich immer noch einen Menschen sucht als Partner, in jeder Form.
Ich meine wie abgefahren ist sich eine Lebensechte Puppe zu bestellen was ja möglich ist und ein Stück Plastik als Partner an zu sehen bzw als Lustobjekt. Aber einen wie ein Mensch programmierten Roboter? Ich glaube da sind wir noch und das ist gut so Meilenweit von Entfernt.

Ich mache mir da eher Sorgen um die Smartphone Zombies denen ich morgens oder Abends ausweichen muss um zur Arbeit zu kommen. Irgendwie leben davon zu viele schon zu sehr in der Digitalen Welt. OK das ist jetzt etwas OT.

Du siehst aber schon den Widerspruch, oder? Dein Smartphone hat nicht einmal eine besondere Vorrichtung für besseren Sex und dies beeinflusst trotzdem massiv unser Sozialverhalten. Warum sollte es in 30 Jahren unnormaler wirken mit einem Roboter im Restaurant zu sitzen als vor 30 Jahren die Vorstellung im Restaurant ständig auf das Telefon zu starren?
 
 
17. Mai

Roboter werden möglicherweise aussehen wie Menschen - sich vielleicht sogar so anfühlen, anhören, riechen, schmecken.

Oder es werden gleich lebende Imitate hergestellt - Frankenstein lässt grüssen (die Tragik des Buches dürfte den möglichen Konsequenzen näher sein als den ganzen Befürwortern lieb sein wird).

Eins wird jenen allen fehlen: die menschliche Seele. Perfekt für seelenlosen Sex. Unpersönlich, mechanisch.

Und garantiert nur für wenige Menschen käuflich leistbar - mittlerweile können sich hier in Europa sogar Vollzeit arbeitende Menschen ihre Wohnung nicht mehr leisten. Wer braucht da noch einen Sex Roboter?

Schon Murphy hat gesagt: was schief gehen kann wird auch schief gehen. Eine der neusten Visionen dazu läuft gerade im Bezahl-TV, "Westworld", nach einer Idee aus den 1970ern. Keine gute Aussichten.
 
 
17. Mai

katzenfee:

Manchmal braucht es keine *ironie* Hinweise *zwinker*

Im wahren Leben hast du recht. Im Internet braucht man es leider schon... *zwinker*
Danke aber für den nachträglichen Hinweis.

mutabor_65:
Sicher werden Roboter Menschen ersetzen *omm*

Und das ist auch gut so...

Hm, Menschen vielleicht. Arbeitskräfte sicher. Aber die Menschlichkeit... eher nicht.

trish67:
chOrozOn... du beherrscht das Copy und Pasten...aha interessant..
Wieder einer der meint Meinungen von einzelnen auseinander zu pflügen um Sätze aus dem Kontext zu reißen um sie niederzumachen..
Aha ..

Ist das ein Grund schon wieder persönlich zu werden? Ich wollte dir bloß einen Gefallen tun und auf deine Fragen eingehen... aber wenn du es bevorzugst dich in deinen eigenen Beiträgen zu wälzen, gerne. Respekt und gutes Benehmen sind wohl heute keine Selbstverständlichkeit mehr...

Die Frage ist dann nur, wozu stellst du diese Fragen? Abgesehen davon, lass ich mir doch nicht von dir vorschreiben, ob ich deine Meinungen kommentieren darf oder nicht! *nono*

Oder kann es vielleicht sein, dass es dir nur ums pseudophilosophieren geht?
Na egal.

seppo64:
Für mich wären diese Roboter ein "Segen". Egal für welchen Zweck, weil ich mich mehr oder minder zwangsweise Individualisiert fühle. Muss dazu sagen, es gibt auch so einige gute Seiten an dieser Zwangsindividualisierung.

Das ist der springende Punkt. Für dich wäre es ein Schritt in die richtige Richtung, wogegen ja nicht zu sagen ist. Für die Allgemeinheit aber sieht die Sache etwas komplizierter aus.

Wollen wir uns als Gesellschaft wirklich in diese Richtung bewegen? Wollen wir dass unsere Kinder mit solchen Maschinen groß werden und nie das Gefühl erleben, wie es ist mit einem anderen Menschen körperlich intim wie auch seelisch intim zu interagieren?

seppo64:
Was hat Partnerschaft mit Selbstbefriedigung zu tun?

Der zitierte Satz war sarkastisch formuliert. *zwinker* Also, im Grunde genommen hat beides demnach nichts miteinander zu tun. Ich meinte nur, dass Sex mit Robotern theoretisch Selbstbefriedigung ist.
 
 
17. Mai

Beim roboter wir es eine ...
Beim Roboter wird es eine Ölpumpe sein,find ich echt Klasse.Bei der Vorstellung das man gerade zugange ist,und sie platzt.Man merkt es erst,wenn der Kolbenfresser da ist.
 
 
17. Mai

Ja dann doch
Lieber die Modelle aus dem alten Woody Allen Film. Die stammen von der Domesticon Corp. Oder die Maschinen von Cyberdyne Systems. Terminator lässt grüßen *haumichwech*
 
 
17. Mai

Blue_62:
ein Roboter kann nicht besser sein wie sein Meister, nur der Meister kann den Roboter verbessern, weil der Meister sich vorher verbessert hat.

Den Punkt haben wir bereits überschritten. Stichwort Alpha Go Zero. Klar sind das noch Kinderschuhe, aber es fehlt auch nicht mehr viel.
 
 
17. Mai

Schnupels:
Den Punkt haben wir bereits überschritten. Stichwort Alpha Go Zero. Klar sind das noch Kinderschuhe, aber es fehlt auch nicht mehr viel.

Eine GO-spielende künstliche Intelligenz? Kinderkacke.

Der Wert von VW (resp. allen relevanten Aktienunternehmen) wird von KIs bestimmt. Die meisten relevanten Hedge Funds arbeiten mit KIs, die zwei bekanntesten "Kensho" und "Aidyia". Die KIs "lesen" 24h / 7 Tage die Woche Nachrichten, um zu entscheiden, welches Unternehmen wertvoll ist und welches nicht. Das passiert schon seit mehreren Jahren. In den USA übernehmen die ersten KIs die "Schufa-Bewertung" der Menschen.
 
 
18. Mai

Ich wäre schon froh, wenn mein Interwebz stabil wäre.
 
 
18. Mai

Complexicated:
Eine GO-spielende künstliche Intelligenz? Kinderkacke.

Nein darum ging es nicht...

Es geht darum das wir dort eine KI haben die völlig unabhängig vom Menschen und seinem Zutun in einigen Wochen so viel gelernt hat das dort kein Mensch mehr mitkommt. Ja nur in einem kleinen Spezialfall, aber das lässt sich eben durchaus übertragen. KIs werden uns also überflügeln. Und da wird es interessant.
Das ist völlig unabhängig davon in welchem Bereich die KIs eingesetzt werden.
 
 
18. Mai

Schnupels:
Es geht darum das wir dort eine KI haben die völlig unabhängig vom Menschen und seinem Zutun in einigen Wochen so viel gelernt hat das dort kein Mensch mehr mitkommt. Ja nur in einem kleinen Spezialfall, aber das lässt sich eben durchaus übertragen. KIs werden uns also überflügeln. Und da wird es interessant.

Ich wollte mit meinen Beispielen nur sagen:
nicht "werden uns also überflügeln" sondern "haben uns überflügelt", seit Jahren. In tatsächlich gesellschaftsbeeinflussender Weise.
 
 
18. Mai

Hmm. Kann man das wirklich so sagen? Keine Frage, KI ist dem Menschen weit überlegen was die Ausführung operationalisierbarer Algoritmen angeht - und die mögliche Komplexität dieser Algoritmen führt zu überraschenden Ergebnissen. Was ist aber mit der Erfindung? Querdenken, Verbindungen ziehen, neue Algoritmen entwerfen? Sicher kann man das alles auch in irgendeiner Form mit KI realisieren. Wenn man die entsprechenden Parameter bereits kennt und eingibt. Oder wenn sich diese Rückschlüsse zwingend aus den bisherigen Parametern ergeben. Ob man das bereits als 'in allem überflügelt' betrachten kann? Hat KI selbst schon eine bessere KI entwickelt?
 
 
18. Mai

Candide2:
Hat KI selbst schon eine bessere KI entwickelt?


Nun, zumindest hat KI bereits eine andere KI deutlich weiter entwickelt als sie das vorher war.
 
 
18. Mai

Candide2:
Hmm. Kann man das wirklich so sagen? Keine Frage, KI ist dem Menschen weit überlegen was die Ausführung operationalisierbarer Algoritmen angeht - und die mögliche Komplexität dieser Algoritmen führt zu überraschenden Ergebnissen. Was ist aber mit der Erfindung? Querdenken, Verbindungen ziehen, neue Algoritmen entwerfen?

Vielleicht ein kurzer Exkurs wie KIs funktionieren, das beantwortet deine Fragen nämlich schon.

Wenn du eine künstliche Intelligenz simulierst, also z.B. einen Schachcomputer programmierst, dann geht der Programmierer hin und erstellt die Regeln und ein Wertungssystem. Der Programmierer sagt dem Programm:"Eine Dame auf dem Brett zu haben ist viel besser als keine Dame auf dem Brett zu haben."
Nach dem das Wertesystem etabliert ist, zieht das Programm los, berechnet in jeder Situation möglichst viele Stellungen, unterzieht sie dem vom Programmierer vorgebenen Wertesystem und führt dann nur die Züge aus.

Dieses System untersteht im Prinzip zwei Grundregeln:
a) Die "Intelligenz" der simulierten KI hängt vom Programmierer ab. Denn wenn der Programmierer nicht wusste, dass es eine gute Idee ist eine Dame beim Schach zu haben, dann weiß das Programm das auch nicht und es würde der Dame nicht mehr Beachtung schenken als dem Bauern.
b) Der Programmierer weiß für jeden Zug den das Programm macht, warum das Programm sich für diesen Zug entschieden hat.

Das, was wir heute unter dem Begriff "KI" verstehen, arbeitet anders.
Du fütterst ein Programm mit Big Data, also mit Unmengen an Daten. Zum Beispiel allen je aufgezeichneten Schachspielen. Und dann sagst du der KI:"So, jetzt gewinne."

Es ist das Programm selbst, das entscheidet, was relevant ist und was nicht relevant ist. Im Prinzip ist es das vorherige Programm, das sich sein eigenes Wertesystem schafft. Und damit folgt es nicht mehr den beiden vorherigen Einschränkungen. Die Intelligenz hängt nicht vom menschlichen Programmierer ab, sondern von der Menge und Qualität der Daten. Und der Programmierer selbst weiß nicht mehr, warum sich die KI entschieden hat, wie sie entschieden hat - der kann sich nur hinstellen und sagen:"Den Zug fand die KI wohl gut."

Das zweite "Problem" ist, dass die KI ja das Wertesystem mit mehr Daten aktualisiert. Dein vorheriges Schachprogramm wird mehr oder weniger immer gleich reagieren - es hat ja schliesslich sein Wertesystem fest integriert. Wenn du einen Weg gefunden hast, das KI-Programm zu schlagen, dann wird dies Teil seiner Daten und seines Wertesystems werden und es wird sein Verhalten anpassen, dies zu verhindern.

Um jetzt den Bogen wieder zurückzubekommen:
Ein KI-Roboter würde in kürzester Zeit lernen, wie er/sie mit dir umzugehen hat, um deine Zufriedenheit zu steigern und er wäre besser in der Erkennung menschlicher Gefühle als ein Mensch selbst.
 
 
18. Mai

Mir ist die Grundlage völlig klar - aber dennoch danke für den Versuch der Aufklärung. Trotzdem bleibt die Gretchenfrage bei der Qualität der Daten - und Datensammlungen sind nicht neutral, sie können es gar nicht sein. Sie werden unter bestimmten Gesichtspunkten erhoben und die Schlüsse fußen auf eben den Schwachstellen die diese Datensammlungen beinhalten. Für so manches mag das wunderbar funktionieren weil die Datenlage relativ unkompliziert zu erheben ist - für andere wage ich das sehr zu bezweifeln.

Die KI wird aber kein eigenes selbstbestimmtes interaktives Leben haben und eine Erfahrungswelt die mit den aus Daten geschlossenen Parametern kollidiert - sie wird sich also nicht in Frage stellen wenn ihre Datenlage das nicht hergibt. Ob sich wirklich alles über Massendaten mit ihren Unsicherheiten erfassen lässt wage ich sehr zu bezweifeln. Dass sie eine durchaus beachtliche Leistungsfähigkeit erreichen können habe ich nie bezweifelt - ich bezweifele nur ob man das schon überflügeln nennen kann. Ein Mensch kann, weil er ein eigenes biologisches Empfinden hat, ganz persönliche Erfahrungen, immer wieder in einen Konflikt geraten mit dem Ergebnis gesammelter Daten - eine KI kann das nicht. Die hat nur die Daten.
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