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Liebe = Sex =Treue - Eine Gleichung, die nicht aufgeht?

Liebe = Sex =Treue - Eine Gleichung, die nicht aufgeht?
In den wenigen Monaten hier bin ich immer wieder über einen Widerspruch gestolpert, den ich für mich nicht auflösen kann. Vielleicht finde ich ja hier Antworten?

Kaum ein Thema wird hier in den Foren so kontrovers diskutiert wie "Fremdgehen". Oder - so wie ich es wahrnehme - das Spannungsfeld zwischen "Liebe" und "Treue". Die Bandbreite der Meinungen ist weit. Von den Menschen, für die jede Form von Sex oder Emotion mit irgendjemanden anderen als dem eigenen Partner ein absolutes NoGo ist über die, die "Sex ohne Emotion" - etwa in Clubs - okay finden bis zu Menschen, die sich als polygam oder -amor wahrnehmen.

"Treue" wird sehr oft als Ausdruck der "Liebe" für den Partner definiert, Untreue entsprechend als das diametrale Gegenteil, als Ausdruch dafür, das keine Liebe mehr besteht und als Demütigung für den, der betrogen wurde.

Gleichzeitig finden sich in den gleichen Treads bei der Diskussion, warum fremdgegangen wird, Aussagen wie: "Wenn mich eine Partnerschaft sexuell nicht mehr befriedigt, trenne ich mich lieber als fremdzugehen." In aller Regel liest man ein solches Statement von überwiegend denen, die "Treue" als Ausdruck von "Liebe" verstehen.

Was ich mich frage: Liegt da nicht eine Widerspruch in sich vor? Der naheliegende logische Schluss wäre ja, dass "Liebe" gleichzusetzen ist mit "sexuell befriedigende Partnerschaft".
Ist das tatsächlich "Liebe"?
Oder würde man auch dann die Partnerschaft beenden, obwohl man den Partner liebt, weil sie sexuell unbefriedigend ist?
Um dann ohne "untreu" zu werden, erfüllenden Sex mit einem anderen zu haben?
Was hat dann Liebe mit Treue zu tun?

Ich bin gespannt auf Eure Antworten!
*******exe Frau
2.421 Beiträge
Liebe ist, wenn treu sein Spaß macht .... so einfach könnte ich jetzt darauf antworten.

In einer Beziehung bin ich mit dem Partner zusammen, den ich liebe; mit Macken und Kanten; glattgeschliffen wäre ja auch langweilig.
Treu bin ich nicht, weil "die Gesellschaft das von mir verlangt" oder weil "man das eben so ist in einer Beziehung, sondern weil ich gar kein Interesse an anderen habe. Egal, ob der Sex für mich berauschend ist oder einfach nur schön ist. Ich muss nicht das Kamasutra runterturnen oder alle sexuellen Interessen ausleben. Mein Glück ist die Zufriedenheit und die Nähe mit/bei dem anderen zu spüren.

Wo fängt für den einzelnen der Sex an? Bei der Verbalerotik, beim Kuscheln, im Bett? Dürfte bei jedem unterschiedlich sein.
Mehrgleisig fahren um den eigenen Egoismus zu stillen? Soll jeder tun, wie ihm beliebt. Meins ist es nicht.

Solange es ein gutes Gefühl mit und bei meinem Partner ist, gibt es keinen Grund mich zu trennen oder nach anderen Möglichkeiten zu schauen. Da kann auch mal der Sex auf der Strecke bleiben; wer sagt, dass das auf Dauer so bleibt? Durststrecken gibt es doch immer mal. *zwinker*
**2 Mann
6.096 Beiträge
Treue - also Monogamie - hat in meinem Dafürhalten mit einer ganz bestimmten Lebenseinstellung zu tun.
Eine Trennung um lediglich mehr/anderen/mit Anderen Sex zu haben ist für mich dann auch einer Form der Untreue.

Ich spreche hier allerdings von partnerschaftlichen Lebensbeziehungen, die auf manngigfachen Füßen stehen und Sex/Leidernschaft/Liebe nur drei davon darstellen.
****984 Frau
383 Beiträge
******ers:
Liebe = Sex =Treue

Für mich fehlt noch das zentrale Wort Partnerschaft.
Den genau hier unterscheidet sich für mich deine Gleichung. In einer Partnerschaft wünsche ich mir partnerschaftliche Treue (im Sinne von 'Leben teilen', Fokus), Liebe und Sexualität als eine Form des Ausdrucks von Liebe. Fehlt ein Aspekt, gäbe es wohl einen Grund mal genauer hinzuschauen.

Das schließt aber weder Sex noch Liebe noch Treue in anderen Beziehungen aus. Diese beruhen aber für mich nicht auf einer partnerschaftlichen Verbindung, sondern haben eine sexuelle und/oder freundschaftliche Basis.
*******nep Frau
15.344 Beiträge
Für mich ist treue, das er mir treu bleibt. Sprich: wir hassen es beide, wenn der Partner fremd geht
Das heißt für uns: er verbringt seine freie Zeit wie er will, darf und will nicht mit anderen Frauen Sex haben. Nicht ohne mich. Und bei mir ist es ebenso. Heimlich mit einem anderen Mann, alleine, ohne seines Wissens, nö Go.

ABER ich bin bi und stehe auch auf Frauen. Und da lässt er mir meine Freiheiten.

Wir kommentiert hause uns sexuell nicht ausleben aufgrund der Nachbarschaft. Wir lieben es anderen beim Sex zuzusehen. Andere Haut spüren, uns zusehen zu lassen. All das, was wir unter uns sexuell nicht ausleben können, machen wir GEMEINSAM im Club. Und selbst da immer zusammen. Keine Alleingang. Wir lieben uns. Teilen uns mit anderen wenn wir uns gut verstehen. Und so müssen wir nichts heimlich machen. Das ist unsere treue.

Früher war ich auch monogam treu in einer Partnerschaft. Nicht mal Clubs kamen in frage. Aber durch meine Singlezeit habe ich viel gelernt über Beziehungen. Gerade auch hier durch den joyclub. Daher habe ich meine Einstellung zur Partnerschaft geändert. Zumal ich auch sexuell auf nichts mehr verzichten möchte und nun habe ich in meinem Partner all das gefunden, um eine glückliche, ausgeglichene Partnerschaft zu leben und zu lieben.
****sS Mann
1.102 Beiträge
Die Gleichung...
..
Liebe = Sex = Treue

Kann so doch gar nicht aufgehen. Zumindest nicht in dieser verkürzten Form.
Denn Liebe != Sex womit dann die Treue schon mal wegfällt.

Aber Liebe = Treue kann wunderbar sein, vorausgesetzt die Definitionen von Liebe und Treue harmonieren zwischen den Partnern.

Entsprechend kann gelten Liebe = Treue = Sex und auf einmal passt die Gleichung dann. Sie ist nur falsch
definiert und müsste eher heißen Liebe + Treue = Sex Oder genauer Liebe* + Treue* = Sex*
wobei dann * für die harmonierenden Definitionen steht.
*******na57 Frau
22.154 Beiträge
JOY-Angels 
Die arme Liebe, was sie immer so leisten muss ...

Ich denke pragmatischer: wenn man in einer Liebesbeziehung/Partnerschaft die Verabredung von "Monogamie" hat, also wenn sich beide einig sind, dass sie ihre Beziehung so leben wollen, dann ist Untreue ein Vertrauensbruch.

Der dazu führen kann, dass die Liebe dahin welkt und verschwindet.
Hallo

Liebe & Sex & Vertrauen das wünsch ich mir auf jedenfall auch*top*

Grüssle
*****169 Frau
6.104 Beiträge
******ers:
Liebe = Sex =Treue - Eine Gleichung, die nicht aufgeht?
In den wenigen Monaten hier bin ich immer wieder über einen Widerspruch gestolpert, den ich für mich nicht auflösen kann. Vielleicht finde ich ja hier Antworten?

Die Gleichung "Liebe = Sex = Treue" geht nur auf, wenn beide Partner immer diese identische Sicht haben ... und ist Basis des ganz klassischen Zweier-Beziehungs-Modells. Schwindet im Lauf der Zeit zum Beispiel das befriedigende Sexual-Leben, dann ... ja dann funktioniert die Gleichung eben auch nicht mehr und es entstehen Konflikte.

Die Gleichung Liebe = Treue ist ein anderes Beziehungs-Modell, der partnerschaftliche Bezug steht im Vordergrund, Treue definiert sich u. a. über Loyalität, Liebe ist die zugehörige sehr tiefe Emotion.
Eine so gestaltete Beziehung definiert sich nicht über die Exklusivität der Sexualität in der Lebenspartnerschaft und hat damit auch keine Kontrolle über das Sexual-Lebens des Partners.
Wie offen diese Beziehung gelebt wird, bleibt dem jeweiligen Paar überlassen.

Fremdgehen ist in seiner Bedeutung ein Treuebruch, und das kann in jedem Beziehungs-Modell geschehen.
******376 Frau
1.394 Beiträge
Treue ist kein Ausdruck von liebe, sondern ein Geschenk an den Partner, wenn dieser sehr unsicher und darum eifersüchtig ist.

War mein erster Kommentar dazu .. aber weiter gedacht - was ist Treue?
Wenn mein Mann mich belügt und oder mit nicht alles relevante erzählt - dann fühle ich mich betrogen und er wäre untreu ... Werner heimkäme und mir von ner anderen Frau berichten würde würde ich das nicht an Untreue empfinden.

Wir sind uns gegenseitig absolut sicher, darum sind wir nicht eifersüchtig und darum konnte es mir mein Mann zum Beispiel erlauben die Liebe zu einem anderen Mann leben zu können. Polyamor, wenn man so will. Dabei war ich ihm immer treu. Und dem andren (sehr eifersüchtiger Mensch) übrigens auch.
Ich bevorzuge strikt monogame Beziehungen. Ich sehe es so, dass man sich in monogamen Beziehungen aus Liebe zur Treue verabredet, das ist dann einen Vereinbarung, an die ich mich allein aus Selbstachtung halte. Ich bin vom Typ her einfach immer sehr geradeaus und schonungslos ehrlich. Was Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit angeht, habe ich vor allem an mich selbst sehr hohe Ansprüche.

Deshalb will ich die Untreue anderer Menschen nicht unbedingt immer mit dem gleichen Maßstab bewerten. Ich kann mir Situationen vorstellen, wo es auch Ausdruck von Liebe sein kann, den Partner nur für Sex heimlich zu hintergehen.

Von meinem Partner wünsche ich mir aber absolute Ehrlichkeit, auch wenn sie schmerzhaft wäre. Wenn mein Partner darunter leiden würde, treu sein zu müssen, erwarte ich, dass er das anspricht und mir einen Vorschlag für eine andere Vereinbarung macht. Entweder finden wir einen Kompromiss oder wir müssten uns trennen.
**2 Mann
6.096 Beiträge
Da ich dich liebe gehe ich fremd und erzähle es nicht?

Aha

Man lernt nie aus *gg*
Liebe beinhaltet für mich auch Respekt. Respekt vor meiner Partnerin als Mensch und Respekt vor unserer Beziehungsvereinbarung.
Untreue ist das komplette Gegenteil dessen. Das lässt sich nicht mit oben geschriebenem vereinbaren.
Und wenn ich den Respekt vor meiner Partnerin verliere, sie zu einer Unmündigen degradiere, dann kann da mMn nicht mehr von Liebe gesprochen werden. Dann gehts einzig und allein um Egoismus.
Untreu muss niemand werden. Man kann die Beziehungsrichtlinien jederzeit neu verhandeln und dann sehen was möglich ist und wie es weitergeht.
*******exe Frau
2.421 Beiträge
Mal auf facebook geklaut - sagt aber eine Menge aus über Liebe, Untreue und Respekt...

https://www.facebook.com/storytastisch/videos/1175929435761708/
******e75 Mann
222 Beiträge
Ich habe es schon im "betroffenen" Thread erwähnt.

Ob man nun betrogen wird, oder der Partner die Beziehung von jetzt auf gleich beendet um seine Hände weiterhin in Unschuld waschen zu können. es kommt letztendlich aufs selbe hieraus.... es entsteht Leid.
Irgendwie der Wahl zwischen Spritze und Kugel.

In der Theorie und einer perfekten Welt.... wenn ich nicht will, das Gelüste wo anders gestillt werden dann muss ich mir derer annehmen. Alles andere wäre nicht fair.
Geht der Partner gern tanzen und ich bestehe auf meine linken Füße, darf ich keine Einwände bringen wenn jemand anderes aufgefordert wird. Ansonsten würde ich meine Interessen über die seinen stellen.

Auf den Sex bezogen verhält es sich genau so und wird nur durch unser erlerntes Moralsystem ind die "geht gar nicht" Ecke verschoben. Das führt dann dazu, das sich die Fronten immer weiter verhärten, denn wenn ich zurückstecken muss, dann kann ich ja auch das Recht dazu haben selbst "Nein" zu sagen.
Sicherlich ist es richtig, das mich nieman zu etwas zwingen kann und darf was ich ablehne.... doch nirgendwo steht geschrieben es steht mir zu es dem Partner ebenfalls zu verweigen.

Wenn sich an der Verweigerungshaltung nichts ändert und dennoch auf der Treue bestanden wird... dann bleibt ja nur der Weg die Beziehung zu beenden.
Da wird die große Keule geschwungen und der Partner in moralische Fesseln gelegt, ob er denn wirklich Willens ist die Beziehung wegen Sex zu beenden.
Sorry, das zählt für mich als emotionale Erpressung.

Weder die Untreue, noch das beenden der Beziehung sehe ich als den richtigen Weg.
Untreue könnte ich bis zu einem gewissen Grad sogar noch als das kleinere Übel empfinden. Dann stünde es mir frei zu reflektieren und zu entscheiden ob die Bziehung noch einen Sinn hat bzw. ich bereit wäre meinen Horizont zu erweitern, oder eben einen Schlusstrich zu ziehen und in meiner Welt mit meinen Werten weiter zu machen.

Das zu einer eingeschlafenen unerfüllten Beziehung wesentlich mehr gehört und es in der Hinsicht eigentlich nie eine "Schuldfrage" geben kann sollte an der Stelle klar sein.
Irgendwann mal wurde die Beziehung aufgenommen mit dem festen Willen einander glücklich zu machen und das sollten sich ALLE hin und wieder mal durch den Kopf gehen lassen.
**2 Mann
6.096 Beiträge
Offensichtlich scheint es mainstreamunkonform Moralische und andere Werte zu besitzen...?
******e75 Mann
222 Beiträge
Moralische und andere Werte zu besitzen ist absiolut nichts falsches.
Problematisch sehe ich es nur dann, wenn man diese Werte anderen einhämmern will und jede andere Werteform abstraft ohne zumindest mit etwas Abstand in einer ruhigen Minute drüber nachzudenken was wäre wenn man diese Werte genau so eisern durchzieht wie man es sich auf die Banner schreibt.
**2 Mann
6.096 Beiträge
Sehr ...dynamische Wortwahl - um nicht zu sagen agressiv *g*
Einhämmern?

Es liegt an mir selbst welche Werte ich leben will und auch, ob ich sie modifiziere, überdenke... wasauchimmer - meine eigene Entscheidung, die ich für mich alleine fälle.

Ich lasse Menschen darüber auch nie im Unklaren - im
Gegenteil ... doch hat dies nichts mit einhämmern zutun.

Es ist ihnen dann selbst überlassen ob sie mir und meinem weg folgen möchte, da auch sie immer souveräne Persönlichkeiten sind.

Ich lasse diese dann auch gerne ziehen, wenn sich herausstellt die Wertewelt ist nicht deckungsgleich, wenn man diese übereinanderlegt.

by the way: a priori jemandem aufs Tapet zu schmieren man würde sich keine Zeit nehmen zum Nachdenken und Reflektieren klingt doch recht hochmütig *g*
******e75 Mann
222 Beiträge
Also gönnst Du Dir das Stückchen Egoismus, die potentielle Partnerin darf Dein Wertesystem teilen, oder aber fortan ihren eigenen Weg gehen falls es mal zu Kollisionen kommt ?
**2 Mann
6.096 Beiträge
Kommt auf die Art und den Umfang einer Kollision an.

In letzter Konsequenz darf sie sich natürlich ihr Glück suchen... klar - ich stehe da niemandem im Wege.
*g*
******e75 Mann
222 Beiträge
Bitte nicht um den Brei herumreden. Deine (mehrjährige) Partnerin entdeckt Gelüste an einer Spielart die nicht auf Deiner Wunschliste steht.

Überdenkst Du Deine Meinung zu r Spielart?
Soll Sie Dich verlassen?
Soll sie lieber Fremgehen?
*********en71 Frau
2.084 Beiträge
Problematisch sehe ich es nur dann, wenn man diese Werte anderen einhämmern will und jede andere Werteform abstraft

wenn du das jetzt nach allen Seiten so siehst... stimme ich dir zu

jeder hat andere Vorstellungen von Liebe = Sex = Treue

es gibt Menschen, die können dies nicht von ein ander trennen
und es gibt Menschen die können es trennen...
und es gibt Menschen die sogar mehrere Menschen Lieben... mit denen Sex haben und Treu auf einer anderen Art und weise sind, die in Ihrem ermessen liegen...

das habe ich hier gelernt... danke dafür...
ich akzeptiere alle Formen... soweit die Beteiligten sich da einig sind....

nur bitte fangt nicht wieder an die monogamen von anderen Dingen zu überzeugen....

ich trenne mich definitiv bei Untreue, weil es mich verletzt...
für mich ist diese Gleichung auch meine Lebenseinstellung...

es gibt mehr Gründe für Trennungen, als nur der Sex, aber ja... geht des Sex den Bach runter trenne ich mich
weil ich meinen Partner nicht betrügen will und zum anderen aber mich damit selbst auch nicht unglücklich machen möchte... Treu sein macht mir Spaß....
wenn mir die Treue anfängt weh zu tun, weil der Sex einfach nicht mehr stimmt.... gehe ich

wobei ich auch anmerken möchte, das ich definitiv es vorher mit Gesprächen versuche... warum wir an diesem Punkt sind... und auch versuche... es wieder hinzubekommen... ganz ohne kämpfen schmeiß ich auch keine Beziehung weg....
@MK2
Offensichtlich scheint es mainstreamunkonform Moralische und andere Werte zu besitzen...?

Ich sehe nicht, warum Menschen mit einer anderen Auffassung von "richtig" oder "falsch" keine moralischen Werte haben? "Moral" bedeutet erstmal nur, dass man einen Standpunkt zu einem Handeln hat und nach Gesichtspunkten bewertet, die naturgemäß sehr unterschiedlich ausfallen können.

Der Mensch, der etwa bemerkt, dass seine Beziehung durch seine Sehnsucht nach sexueller Erfüllung langsam gefährdet wird, keine Lösung in der Beziehung selbst für diesen Konflikt finden kann und deshalb fremdgeht. Dieser Mensch kann durchaus lautere moralische Gründe für dieses Handeln haben. Vielleicht etwas komplexer in der Begründung als die üblichen Argumente. Aber immer noch "moralisch" begründet. *zwinker*
**2 Mann
6.096 Beiträge
Heißer Brei?
Mitnichten *g*

Gibt es bei dir lediglich nur Schwarz und nur Weiß?

Aber okay, nehme ich mal deine Didaktik für einen kurzen Moment an:
Wenn IHR diese eine Spielrt wichtiger ist, als die gesammte Beziehung und sie darüber nachdenkt sich zu trennen oder fremdzugehen, dann aber bitte sofort.
Denn dann hatte diese Beziehung ohnehin nur einen sehr dünnflüssigen wert an sich und geht zurecht auch nicht in meine Zukuft über.
**2 Mann
6.096 Beiträge
@ Ben

ich behauptete nicht, diese Menschen haben keine Moral - mitnichten. Das war keine WERTUNG Anderer.
Ich sagte lediglich ich besitze die meine und wenn Menschen eine andere haben, dann ist es nicht deckungsgleich und dann sollte keine tiefergehende Bezihung aufgebaut werden.
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