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Rope Bunny im BDSM

Das fesselnde Spiel mit den Seilen

Ein Rope Bunny oder ein Rope Bottom sind Teilnehmer:innen einer BDSM-Bondage-Session. Sie lassen sich vom dominanten Rigger mit Hilfe von Seilen, Ketten, Schnüren, Klebebändern oder anderen Utensilien fesseln und genießen das Gefühl teilweiser oder völliger Bewegungsunfähigkeit.

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Unterschiede zwischen Rope Bunny und Rope Bottom

Rope Bunny und Rope Bottom agieren beide als devote Rollen, die im Rope Play vom Dom gefesselt werden. Während der Rope Bottom die Fixierung sexuell erregend findet und eine Luststeigerung durch das Machtgefälle aus Dominanz und Submission erfährt, wird das Bunny nicht zwingend davon angeturnt.

Häufig auch als Model bezeichnet, empfinden Bunnys die Verschnürung eher als meditativ und können nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Gedanken baumeln lassen. Sie verbinden Bondage weniger mit der Machtdemonstration eines Rope Tops, sondern stehen auf das Gefühl der Bewegungsunfähigkeit. Der Druck auf Brüste oder Genitalien kann auf sie entspannend wirken und ein Sicherheitsgefühl hervorrufen.

Fesselnde Momente aus der Community:

Auch Anhänger:innen des japanischen Shibari stellen den Machtgedanken hinten an. Hier werden häufig besonders schwierige Positionen eingenommen, bei denen das Model kunstvoll verschnürt von der Decke hängt. Diese Technik wird Suspension genannt und ist nur für Fortgeschrittene geeignet, da die Fesseln das gesamte Körpergewicht tragen. Dafür braucht es viel Übung und ausreichende Kenntnis über mögliche Risiken. Suspensions werden häufig bei Shows vor Publikum vorgeführt.

Bunnys legen ein großes Augenmerk auf die Ästhetik und die Technik des Knotens. So werden die Seile ansprechend um den Körper gewickelt und zu kleinen Kunstwerken miteinander verknüpft. Chest Harness, Box Ties oder Gote sind Fesseltechniken, die hier besonders häufig zum Einsatz kommen.

Generell sollten beide, Rope Bunny und Rope Bottom, über ein gewisses Maß an Beweglichkeit und Flexibilität verfügen. Viele der Positionen im Rope Play setzen körperliches Geschick voraus, um die komplizierten Posen einzunehmen und über einen längeren Zeitraum zu halten.

Was ist der Kick am Bondage?

Das Bunny muss nicht zwangsläufig devote Charakterzüge aufweisen oder sich mit der Machtdemonstration im Rope Play identifizieren. Wie bei allen anderen Spielarten im BDSM sind die Grenzen jedoch auch hier fließend und es gibt keine genaue Anleitung darüber, was ein Rope Bunny darf oder nicht. Für ein Rope Bottom geht es meist genau darum: Er oder sie empfindet es als erregend sich dem Rigger zu unterwerfen.

Es gilt, erlaubt ist was gefällt und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ein Bunny muss sich daher nicht in einer klassischen Sub-Dom-Beziehung wiederfinden, um Gefallen am Bondage zu haben. Viele Bunnys finden es mental entspannend, sich nach und nach verknoten zu lassen. In der völligen Bewegungslosigkeit können sie abschalten und den Druck der Seile genießen.

Rope Bottoms hingegen befinden sich in einer Top-Bottom-Beziehung und nehmen den devoten Teil im Role Play ein. In der Session kann der Dom zu unterschiedlichen Bestrafungsmethoden greifen. Neben Schlägen und Peitschenhieben ist die Fixierung eine der weitverbreitetsten Praktiken.

Rope Bottoms bekommen ihren Kick in der Demütigung oder körperlichen Züchtigung durch den Top. So genießen sie es häufig, bis zur Bewegungsunfähigkeit verschnürt zu sein, während der Dom sie zu sexuellen Handlungen benutzt. Der Dom kann etwa den gefesselten Sub mit Tease-and-Denial-Spielchen zur lustvollen Verzweiflung bringen.

Gefesselt zu sein, empfinden Rope Bunnys als befreiend und meditativ.
Gefesselt zu sein, empfinden Rope Bunnys als befreiend und meditativ.
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Welcher Partner ist der richtige?

Der Ist Dominanz erlernbar? Part beim Fesseln wird Rigger oder Rope Top genannt. Die Begriffe werden geschlechtsneutral verwendet. Er oder sie schnürt die Knoten und legt die Fesseln an. Im Idealfall sollte die Person über anatomisches Fachwissen verfügen und sich möglicher Gefahren der bevorstehenden Session im Klaren sein. Auch Erste-Hilfe-Maßnahmen sollten zu seinem Repertoire gehören, damit er im Notfall eingreifen kann.

Alleingang:

Je nachdem, ob die Grenzen der Session fließend in anderen Role Plays verschwimmen, kann als Partner auch ein eher klassischer Dom funktionieren. Auch im Brat Play greift der Brat Tamer gerne mal zu Seilen, um die Brat zu zügeln.

Was gibt es beim Spiel mit den Fesseln zu beachten?

  • Bevor du dich in einer Rope-Session verschnüren lässt, sind einige Dinge zu klären: Offene Kommunikation ist das A und O, um Verletzungen und Missverständnisse zu vermeiden. Besprich daher mit deinem Rigger, worin der Reiz für dich liegt und was du dir von der Session erwartest.
  • Definiere deine persönlichen Grenzen klar teile sie mit. Der Rigger muss wissen, wie weit er bei dir gehen kann, dass du noch Spaß oder Erregung in der Session verspürst. Ist sich dein Gegenüber deiner Grenzen nicht bewusst oder schämst du dich, sie detailliert mitzuteilen, kann es zu Missverständnissen kommen. Dann kann es unangenehm oder körperlich und seelisch schmerzvoll werden.
  • Zusätzlich liegt es in deiner eigenen Verantwortung, etwaige gesundheitliche Vorerkrankungen, die beim Fesseln Probleme verursachen könnten, mitzuteilen. Damit ist nicht etwa ein Schnupfen gemeint, sondern vielmehr Allergien, Asthma, Gelenkprobleme, Arthritis, Angstzustände, Panikattacken, Depressionen und alles, was sich in Stresssituationen auf dich auswirken kann.

Warum ist das so wichtig?

Eine Session kann bis zu mehreren Stunden dauern, in denen du bewegungslos verschnürt bist. Nicht nur der Gang zur Toilette sollte vorab erledigt werden, sondern es muss auch sichergestellt sein, dass du während der Session keine Panikattacken oder Kreislaufprobleme bekommst.

Zu guter Letzt solltest du dem Rigger nicht blind vertrauen – außer ihr beide seid bereits ein eingespieltes Team. Auch er kann mal einen Fehler machen, daher solltest du immer abklären, wie lange er schon als Rigger tätig ist, wie viele Sessions er schon durchgeführt hat und wie viel Erfahrung er in puncto Sicherheit mitbringt.

So gelingt Aftercare

Je nachdem wie intensiv die Session war, kann es ratsam sein, nach der Session gemeinsam etwas zu snacken. Flacht das Adrenalin aus der Session ab, wird es dein Kreislauf dir danken. Um Muskelkater vorzubeugen, kann es außerdem hilfreich sein, sich nach einer Session zu dehnen. Teile deinem Rigger mit, was dir gefallen hat oder wie sich das Seil an unterschiedlichen Körperstellen angefühlt hat. Allgemein kräftigt eine gute Aftercare das Vertrauen zwischen dir und deinem Rigger.

Bin ich ein Rope Bunny oder Rope Bottom?

Dich fesselt der Gedanke, selbst in den Seilen zu hängen? Du glaubst, es könnte dich in einen meditativen Zustand versetzen, bewegungsunfähig gemacht zu werden? Dann solltest du dich schleunigst intensiver mit Bondage auseinandersetzen.

Wo anfangen? Im JOYclub findest du Tutorials und Gruppen, die dir helfen einen ersten Schritt in Richtung Rope Bunny zu machen.

 

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Rope Bunny: Passende JOYclub-Gruppen

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