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Impotenz aufgrund emotionaler Blockaden

Impotenz aufgrund emotionaler Blockaden
Mich interessieren die Probleme, die dazu führen, dass sich Mann und Frau nicht auf sexueller Ebene in Liebe gegegnen können. Eine krasse Konsquenz für Männer ist da die psychisch bedingte Impotenz. Mich interessiert jetzt nicht, wie man Impotenz mit Stehaufmittelchen für ein paar Jahre wegmacht, bis der Herzkasper den Spaß beendet!

Die meisten Nutzer-Beiträge in den vorhandenen Threads zu Impotenz laufen darauf hinaus, dass Männer ihr Selbstbewusstsein an ihre Potenz koppeln. Aber wenige Männer würden von sich aus auf die Idee kommen, mal schlichtweg ihre emotionalen Verletzungen dafür verantwortlich zu machen und daran zu arbeiten (sieht man auch an den Beiträgen, eher nehmen sie die Pille). DAS ist es doch, dass wir Männer immer noch nichts negatives fühlen dürfen! Und ich will es wissen, ob ich hier der einzige Mann bin, der zu seinen negativen Gefühlen stehen kann! Denn ja, unter gewissen emotionalen Umständen krieg ich einfach keinen hoch.
danke für das Thema...
das interessiert mich als Frau auch, weil ich schon vereinzelt erlebt habe, dass ein Liebhaber mir gegenüber zugegeben hat, dass er aus emotionalen/seelischen Gründen nicht kann, weil er sich nicht geliebt fühlt, weil er verletzt oder ausgelacht wurde usw.
In einem Fall war das ein Mann, der nach außen hin den nimmersatten Dauer-Rammler gegeben hat, aber hinter der geschlossenen Schlafzimmertür ein hochsensibler Mann war...
Das scheint wohl immer noch ein sehr heikles Thema zu sein!
***Na Paar
10 Beiträge
Auch hier empfehle ich, die Wirkungsweise von Viagra, Cialis und Co. erstmal richtig zu verstehen (inkl. des Umstandes, dass bei richtiger kontrollierter Einnahme dem Herz keinerlei Schaden zugefügt wird).

Emotional verletzte Männer, die psychische Blockaden haben, werden auch mit diesen Medikamenten nicht zwangsläufig ihre Potenz zurückerlangen, da sie in keinster Weise die Libido fördern.

Wenn diese also durch psychische Probleme nicht vorhanden ist, hilft kein Medikament der Welt.
die psyche und das denken ist bei jedem menschen ja verantwortlich für sein handeln und sein existierender lebensumstand ,in dem er sich befindet. der haken hier bei ist,sich selber erst einmal zu finden und heraus zubekommen wer man eigendlich ist und was einem nicht gehört und von der außenwelt eingetrichtert wird ,so das man diese konditionierung als seine meinung ansieht.

und wenn dem so ist,darf man ruhig an seinem denken arbeiten,es mal beleuchten und hinterfragen. auch warum ein vorhandene impotenz eigendlich da ist. denn sie ist am ende ein symptom...aber für was? und da kann man graben. wichtig hierbei ist dann wohl die fragestellungen die man sich geben sollte. dazu kommen die analysen der lebensumstände, wie man gerade drauf ist und was man gerade macht.

negative gefühle und stress z.b. sind ja an sich dinge,die betrachtet werden wollen um dir zu sagen:hallooo,schau mal ,hier läuft was schief,was dich aus dem gleichgewicht bringt. möchtest du dadran nicht was ändern? denn du fühlst dich damit nicht wirklich wohl?" und dies zu ignorieren führt am ende zu einer manifestierung von umständen die sich dann z.b. in impotenz ausdrückt.
also ja, man darf sich damit auseinander setzen und TE, du bist damit nicht allein. schön ist es dann auch,wenn man dazu qualifizierte hilfe (subjektiv) bekommt,um nicht in die falsche richtung zu laufen. denn mal ehrlich,wenn ich wüßte wie ich mit meinen gefühlen richtig umgehen kann beleuchte ich auch die probleme damit anders. aber wenn ich mir nicht bewußt bin wie ich damit umgehen sollte kann ich das pferd wohlmöglich verkehrt rum satteln.
*******_bw Mann
4.717 Beiträge
wie man Impotenz mit Stehaufmittelchen für ein paar Jahre wegmacht, bis der Herzkasper den Spaß beendet!

schon wieder diese gerücht *gaehn*

um den chefarzt der gotthard schettler herzklinik zu zitieren:
"glauben sie nicht den halbweisheiten der bildzeitung und deren messiasse..."

ich empfehle jedem der dieses gerücht weiter verbreitet, sich mal seinen vortrag in der herzklinik anzuhören, dann wird er auch nicht mehr glauben, dass die erde eine scheibe ist!
Ich kann aus eigener Erfahrung erzählen: In der Anfangszeit einer früheren Beziehung konnte ich keine Erektion bekommen, weshalb wir beide eine urologische Klinik mit Schwerpunkt Erektionsstörungen besuchten. Dort wurde mir etwas ins Glied injiziert (*au!*), das fast garantiert einen spontanen Ständer erzeugen sollte. Nichts rührte sich. Denn, wie mir klar wurde, mein Schwanz weigerte sich, zu reagieren.

Oder, noch zutreffender, ICH weigerte mich. Denn ich stand in dieser Zeit unter Strom... und das tue ich eigentlich immer am Beginn einer Beziehung. So erlebte unSie den selben Effekt, den wir gelassen vorüberziehen lassen konnten. Gerade die Gelassenheit beseitigte den Stress, und erektile Nichtfunktion hat uns nicht weiter belastet.

Catboy-Threaderöffner, im Profil gibst du an: "Die obligatorischen Charaktereigenschaften:... HSP...". Das trifft wohl auch auf mich selbst zu, und ich möchte wetten, dass Nicht-HSP nicht so sensibel-seismographisch auf was auch immer reagieren und daher weniger erektile Unberechenbarkeiten erleben.

unsEr
Impotenz als Symptom für ...
...auch warum ein vorhandene impotenz eigendlich da ist. denn sie ist am ende ein symptom...aber für was?
Sehr gute Frage. Also ich hab es schon erlebt, dass aufgrund von Beziehungsstress einfach kaum mehr was ging. Und das, obwohl ich sie eigentlich ziemlich sexy finde. Solange unsere Disharmonien andauerten, war da wenig los; das konnte ich nicht bewusst steuern oder aus Solidaritätsgründen irgendwie machen. Sie hat sich damals abgelehnt gefühlt und gekränkt reagiert, was die Situation eher noch verschlimmerte.

Ansonsten, während ich Single bin, hab ich oft den Film, dass die lieben Frauen "eh" nix von mir wollen (Selbstwertthema ...) oder nur unter harten, regelrecht 'geschäftlichen' Auflagen. Irgendwann kam ich dann in so einen Strudel hinein, dass sich meine Sexualität ziemlich nutzlos anfühlte, so dass ich es dann u.a. mit Enthaltsamkeit probierte. Das war auch gar nicht so schlecht. Aber dann ging es so weit, dass ich mir manchmal keinen mehr runter holen konnte, ohne fast losheulen zu müssen, was mir zeigte, dass die grundsätzliche Problematik einfach nicht gelöst ist. Also war es dann nur noch, damit der Körper endlich Ruhe gibt, von Lust kann man da nicht mehr sprechen. Und die nächste Stufe der Verschlimmerung deutet(e) sich schon an ... Momentan weiß ich nicht, wo ich damit stehe. Bei einer sehr liebevollen Begegnung, hab ich keine Probleme, wie ich zum Glück neulich festellen durfte.

denn mal ehrlich,wenn ich wüßte wie ich mit meinen gefühlen richtig umgehen kann beleuchte ich auch die probleme damit anders. aber wenn ich mir nicht bewußt bin wie ich damit umgehen sollte kann ich das pferd wohlmöglich verkehrt rum satteln.
Das wüsste ich manchmal auch gern ... Wann ist das Pferd denn verkehrt rum gesattelt?

In der Anfangszeit einer früheren Beziehung konnte ich keine Erektion bekommen, ...
Danke! Sowas hab ich auch noch nie von einem Mann gehört. Nur mal von einer Frau, deren Freund ein Impotenz-Problem hat, was sie letztlich auseinandergebracht hat. Und mir war halbwegs klar warum, ich kenne ihn, Stichwort HSP. Das ist echt so ein Thema mit der Sensibilität, wann ist ein Mann ein Mann?

schon wieder diese gerücht
Sorry für mangelnde Korrektheit an dieser Stelle, aber letztlich ist mir völlig egal, ob Viagra nun vielleicht Herzrhytmusstörungen, Magenschleimhautentzündung, Schnupfen, Augenmigräne, Blutdruckabfall in Verbindung mit Nitrat oder innere Vernarbung aufgrund Micro-Hirnblutungen auslöst, und ob das heute, in 10 Jahren, plötzlich oder schleichend passiert. Nur soweit ich Metaphysik verstehe, werde ich mir kein allopathisches Mittel zur Symptombekämpfung reinschmeißen, wenn das eigentliche Problem ein Emotionales ist.
Ein mir bekannter Sexualtherapeut hat einen mir bekannten Schnellspritzer (ejaculatio praecox) mit einem einzigen Wort, im Imperativ, nachhaltig davon befreit:

SPIEL!

Zwar ist die EP nicht gleichzusetzen mit Impotenz, aber wohl eine Vorstufe. Jedenfalls ist die Fähigkeit, das Ganze mit spielerischem Elan, neugierig, kichernd und selbstvergessen anzugehen. dem ausdauerndem Akt förderlich. Das ist einleuchtend, wenn man sich vorstellt, was das Gegenteil dieser Haltung ist: Ich-bezogenes bierernstes Leistungsdenken - und das beim Sex. Im Grunde setzt man fort, was man von der Arbeit kennt - da liegt der Hund begraben.
***up Frau
15.995 Beiträge
@*****y84
Nur soweit ich Metaphysik verstehe, werde ich mir kein allopathisches Mittel zur Symptombekämpfung reinschmeißen, wenn das eigentliche Problem ein Emotionales ist.

Potenzmittel "funktionieren" nur dann, wenn der Mann Lust auf Sex hat, also vermutlich würden sie in deinem Fall gar nicht wirken.

Aber eins verstehe ich nicht: Warum willst du eine Erektion in Situationen haben, die für dich emotional nicht stimmig sind?
*****lnd Mann
27.796 Beiträge
Im Grund
kein nachhaltiges Problem, wenn MANN nicht zu verliebt ist in seine Wehwehchen, diese benötigt, um sich zu beweisen, wie schlecht es ihm doch geht und wie bedauernswert er doch ist.

Zunächst: ein Mann ist nie ganz impotent. Er bekommt vielleicht keine steife Erektion hin, das hindert ihn aber nicht daran, Orgasmen zu haben.

Dann: es gilt Ursache und Anlass zu unterscheiden. Manchmal gaukelt der Anlass eine falsche Ursache vor. Ursachen gibt es ganz verschiedene, zum Beispiel die männlichen Wechseljahre mit sprunghafter Hormonproduktion.

Zunächst gilt es herauszufinden, was wirklich die Impotenz des Penis verursacht. Wenn das zweifelsfrei geklärt ist, kann geheilt werden, entweder medizinisch oder psychotherapeutisch. Und es gibt keinerlei Grund zur Befürchtung, unheilbar zu sein.
*******lin Mann
1.244 Beiträge
"Küsse auf den Mund sind mir meist zu intim "

Ist vielleicht auch ne Ursache ?
*******lin Mann
1.244 Beiträge
Im Übrigen gibt es emotionale Verletzungen, die machen einen für immer impotent. Aber nur bei der Frau ein einen verletzt hat.
*****lnd Mann
27.796 Beiträge
Das allerdings
stimmt. Das ist wie das Umlegen eines Schalters, der dann blockiert ist. Sobald eine andere Frau auftaucht, endet die Blockade.
*******lin Mann
1.244 Beiträge
Wenn die "Liebe" oder Abhängigkeit zur Verletzerin groß ist, dann entwickeln manche noch Traumata-Bewältigungsstrategien .
Und werden Cucki etc.
********lack Frau
18.857 Beiträge
@*****y84

Solange der Großteil Mediziner den Menschen nicht ganzheitlich sieht und in Folge dessen meist die Auswirkungen und nicht die Ursachen behandelt werden, wird es immer diese Probleme geben, denn die "Patienten" leben nach, was sie vorgesagt bekommen.
Wieso sollte es in den Bereich Sexualität anders sein?
Sicher ist die Tatsache, daß es bei einem Mann offensichtlicher ist, wenn dieser Bereich eben offensichtlich nicht funktioniert und führt zu Unsicherheit und Selbstvertrauensverlusten.
In einer Zeit, wo Sex immer öffentlicher, wo gezeigt wird, was Mann hat, ist es sicher auch schwerer für einen Mann, sich mit dem Problem zu beschäftigen.
Männer gehen selbst dann nicht zum Facharzt, wenn es dringend angezeigt wäre. Frauen sind da viel früher mit konfrontiert und dann ist dem Hemmschwelle etwas geringer.
Solange einem männlichen Patienten noch gesagt wird, er solle überlegen was ihm mehr wert sei, länger zu leben oder potent zu sein, ist der Wurm im System. Und ich finde es auch unangebracht einen Patienten nicht darauf aufmerksam zu machen, zu welchen Folgen eine Medikamenteneinnahme führen kann nur weil das Patientengespräch nur noch 8 Minuten dauern darf und sonst nicht bezahlt wird. Da reichen mir die Angaben auf den "Waschzetteln der Medis " eben längst noch nicht aus. Ich frage mich dann immer, wie sie dies beurteilen würden, wären sie in dieser Situation.

Früher gab es einen ganz einfachen Test (hat mir ein alter Hase mitgeteilt). Damals wurde Briefmarkenreihe um das Glied gelegt, war diese Reihe morgens unterbrochen, war dies der Beleg dafür, daß eine Erektion noch statt fand, selbst wenn der Mann sie nicht bemerkt. Ein schneller Test um die körperlichen Ursachen eben auszutesten. Viele Männer haben nämlich schlichtweg einfach Angst vor Tests etc. Da hilft nicht mal die Aussage, daß die anwesenden Frauen das berufsbedingt doch längst kennen und nicht mehr darauf reagieren.
Und die Scham ist da, egal ob er nun steht oder eben nicht.
Doch noch mehr Angst ist da vor den Ergebnissen, denn viele Männer sind nicht mehr auf dem Laufenden, was die verschiedenen und reichhaltigen Möglichkeiten betrifft, die dann zum Einsatz kommen können, je nachdem wie die Ergebnisse nun aussehen.
Schnell geht manches eben nicht. Und auch nicht, wenn es psychische oder wie Du es nennst emotionale Gründe vorliegen, denn man muß das eine, wie das andere erst erkennen und behandeln. Bei manchen Menschen ist das Verdrängen aber die erste Option.

Du wirst hier einige Threads finden, wo die Frage nach der Unlust des Mannes gestellt wurde und selbst da gibt es Männer, die schreiben, daß wäre ihnen noch nie passiert (Eigenreklame), die sich nicht mal vorstellen könnten, daß das je passiert ect.
Dann werden sich sicher wenig Männer finden, die sich outen Probleme zu haben. Und selbst da machen körperliche Ursachen und kopflastige einen Unterschied, weil persönliche Hinterfragung nötig ist und ggf. eine Abänderung des Verhaltensmuster.

Du warst wohl eher bereit, Dich mit der Problematik auseinander zu setzen und hast auch Antworten auf Fragen gefunden.

Bei manchen Menschen dauert das aber länger oder findet gar nicht statt. Es macht eben den Unterschied ob man lieber etwas verdrängt, weil einem die Antworten zu unbequem sind oder ob man aktiv sein Leben wieder selbst in den Griff bekommen möchte.

WiB
Willkommen im Club
Ich melde mich wieder, wenn ich Zeit für den PC habe!
*****lnd Mann
27.796 Beiträge
womaninblack, oft ist es gar nicht die fehlende Erektion, sondern die Angst, dass die Erektion dann ausbleibt, wenn man sich männlich beweisen möchte. Und diese Angst wird umso größer, je öfter das schon Tatsache war. Das wird dann zu einem "Teufelskreis", vor allem dann, wenn eine Frau darüber abfällige Bemerkungen macht.

Es gibt eine Vielzahl möglicher Ursachen, aber es würde nichts helfen, die hier aufzuzählen, denn das ist Sache des Urologen und eventuell Psychotherapeuten , das herauszufinden, was in Frage kommt. Mir hat, als ich in den Wechseljahren war, in denen der junge TE bestimmt nicht ist, eine Heilpraktikerin den richtigen Kräutersaft verschrieben, der die Produktion von Testosteron anregte.

Das Forum kann weder die Anamnese erstellen, noch die Diagnose leisten und erst recht nicht die Therapie durchführen.
********lack Frau
18.857 Beiträge
@*****lnd

Das Forum kann weder die Anamnese erstellen, noch die Diagnose leisten und erst recht nicht die Therapie durchführen.

Den Anspruch erhebe weder ich noch kann ich sonst aus einem Beitrag lesen. Ich finde es nur schade, wenn User sich hier nicht mehr outen würden nur weil sie befürchten belacht zu werden.

womaninblack, oft ist es gar nicht die fehlende Erektion, sondern die Angst, dass die Erektion dann ausbleibt, wenn man sich männlich beweisen möchte.

Ich finde es eher erregend Teil an der Entstehung zu haben, denn ich mag die "Einladung zum Kopfkino" eben von Anfang an und nicht, wenn der Film schon lange läuft bzw fast am Ende ist....

Es gibt eine Vielzahl möglicher Ursachen, aber es würde nichts helfen, die hier aufzuzählen, denn das ist Sache des Urologen und eventuell Psychotherapeuten , das herauszufinden, was in Frage kommt.

Das es verschiedene Ursachen hat, ist jetzt sicher jedem klar. Und ich finde es angezeigt erst nach den Ursachen zu forschen, bevor man sich z.B. unbedacht irgend welche Mittel nimmt, ohne das vorher mit einem Arzt abgesprochen zu haben, die Risiken zu kennen oder gar eine Modeerscheinung zu frönen eines Kickes wegen.

Fakt ist wohl, das man eben nie einfach nur einen Schalter umlegen kann und etwas funktioniert wieder. Auch wenn man das wohl gerne hätte. Sich damit auseinander zu setzen ist sicher der erste Schritt und da ist auch ein Erfahrungsaustausch oder das Aufführen von Möglichkeiten gut. Wieso sollte das auch ein Hindernis sein? Nur weil man auf einer Seite wie dem JC ist?
Wo immer noch der rein schwanzgesteuerte Mann als das Gelbe vom Ei postuliert wird?

WiB
Das wird dann zu einem "Teufelskreis", vor allem dann, wenn eine Frau darüber abfällige Bemerkungen macht.

Man sieht hier, dass die Ursachen vielfältig sind, denn ob eine Frau was Abfälliges sagt, hat keinen Einfluss auf meine Erektion. Es ist bei mir ein allgemeiner, selbstgemachter und mitgebrachter Stresspegelstand, der allein macht den Unterschied.


Zunächst: ein Mann ist nie ganz impotent. Er bekommt vielleicht keine steife Erektion hin

Impotenz bezieht sich nun mal auf die Erektion, also ist ein Mann, dem keiner gewachsen ist, impotent, schönreden hilft da auch nicht. *zwinker*
***up Frau
15.995 Beiträge
Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass der TE impotent ist.
Wie er selber schreibt
Bei einer sehr liebevollen Begegnung, hab ich keine Probleme, wie ich zum Glück neulich festellen durfte.

*****lnd Mann
27.796 Beiträge
Gerade nachgelesen
und festgestellt, dass Ärzte erst nach drei Monaten erektiler Dysfunktion von Impotenz sprechen.

wib, ich denke, du hast mich missverstanden. Natürlich darf der TE wie viele vor ihm sein Problem hier zur Sprache bringen, nur helfen kann ihm hier im Forum niemand, das kann nur der Arzt/Therapeut, wenn es überhaupt ein anhaltendes Problem ist. Aber wie La Lupa bemerkte, ist auch das fraglich.

Mir ging es schon immer so, auch als ich jung war, dass die Frau noch so verlockend sein konnte, es rührte sich nichts. Nur wenn Liebe, meinetwegen auch "Chemie" ins Spiel kam, reichte schon kurzes Sehen oder Berühren.

Nicht jeder Mann ist gleich und nicht jede Frau bewirkt eine Aufstand.
*******lin Mann
1.244 Beiträge
Bestimmt hat der TE genügend Erektionen .

Nur eben manchmal bei bestimmten Frauen in bestimmten emotionalen Ausnahmezuständen nicht. Das kommt vor und ist nicht schlimm. Mit der Zeit lernt er ganz von selbst.
******rot Frau
13.146 Beiträge
@*****lnd

Der TE hat auch zu keinem Zeitpunkt nach Hilfe gefragt, was er auch im EP klar betont und weshalb es auch nicht im Medizinforum steht.

Er wollte sich von Anfang an mit Gleichgesinnten austauschen und das kann und soll das Forum durchaus bieten - ich denke du hast da was falsch verstanden, vielleicht einfach nochmal das EP nachlesen.



Liebe Grüße,
Kirschrot
JOY-Team
Warum willst du eine Erektion in Situationen haben, die für dich emotional nicht stimmig sind?
Gute Frage. Ich glaub, weil ich oft denke es liegt an mir. An irgendeinem Ego-Thema, dass ich nicht über meinen Schatten springen kann. Aber es liegt natürlich nicht immer nur an mir.

Dann: es gilt Ursache und Anlass zu unterscheiden. Manchmal gaukelt der Anlass eine falsche Ursache vor.
Jup, aber wenn man jünger ist, kann man da nicht groß unterscheiden. Man hat keine Ahnung von den Gründen, die z.B. zu einer Ablehnung führen. Also ich hab früher viel persönlich genommen. Mittlerweile sehe ich, dass ich allerdings nicht der einzige Mensch auf der Welt bin, der Dinge persönlich genommen hat, die nur bedingt was mit mir zu tun hatten.

Im Übrigen gibt es emotionale Verletzungen, die machen einen für immer impotent. Aber nur bei der Frau ein einen verletzt hat.
Nicht schlecht. Möcht ich mal erweitern auf einen bestimmten Typ von Frau. Ich glaub ich hab mir zu oft sehr selbstbewusste junge Damen ausgesucht (bzw. haben sie mir die Illusion gelassen, ich hätte sie ausgesucht...). Meistens waren es Ladys, die eigentlich nur mit dem Finger schnipsen müssen, um sich einen Typen zu angeln - mein Fehler. Sie haben ja auch altersmäßig nach oben hin breite Auswahl, wenn sie Lust auf Spaß haben (nennt man dann gern "Reife", naja....). Ich finde es heute noch schwierig, in der gleichen Altersklasse jemanden zu finden.

Was mir bei den Frauen immer schon wichtig war, ist Augenkontakt. Aber die meisten können das nicht gut. Früher hab ich die frauliche Ignoranz echt persönlich genommen, ich dachte, ich seh nicht gut genug aus. Das stimmte sogar: so ein breites Männerkreuz kriegen mache eben erst mit 30. Mittlerweile sind meine Hormone gnädig mit mir ... naja. Bei Abiturientinnen passe ich jetzt ins Beuteschema. Aber da komme ich mit meinen Vorsätzen von vor 10 Jahren in Konflikt. Ich hab mir damals gesagt, wenn ich so alt bin, werde ich das nicht ausnutzen. Weil ich es einfach unfair fand.

Im Grund kein nachhaltiges Problem, wenn MANN nicht zu verliebt ist in seine Wehwehchen, diese benötigt, um sich zu beweisen, wie schlecht es ihm doch geht und wie bedauernswert er doch ist.
Wichtige Bemerkung, ich ertappe mich auch manchmal dabei in so ein Selbstmitleidsding zu fallen. Das nährt sich selber. Ein Teufelskreis: du bist nicht gut drauf, hast einige unsanfte Abfuhren kassiert und musst dann aber den selbstbewussten Typen geben, obwohl es vom Herzen gerade nix zu vermelden gäbe außer, "Mami, nimm mich endlich in den Arm". - Mist, denn das suchen sie ganz bestimmt nicht. *zwinker* Hm. Und sich mit ner coolen Nummer selbst übergehen, ist auch keine Lösung. Bei Lösung muss man was loslassen. Nur das lernt Mann am Anfang nicht, denn "männlich" wäre "festbeißen". Festbeißen ist super, aber gemeint war stets "nur so und nicht anders bist du ein Mann".

Es gibt eine Vielzahl möglicher Ursachen, aber es würde nichts helfen, die hier aufzuzählen, denn das ist Sache des ... Psychotherapeuten , das herauszufinden, was in Frage kommt.
Nicht nur. Mir hilft es darüber zu reden, denn es sind nicht nur meine Probleme. Es sind auch die Probleme anderer Männer und Frauen, Jungs und Mädels, die letztendlich in Summe zu psychischen Blockaden führen können.

Kleines Beispiel wo mir das schon geholfen hat: Zur fraulichen Ignoranz hat mich u.a. mal eine nette junge Dame in der Mitfahrgelegenheit aufgeklärt, dass sie Männer grundsätzlich nicht anguckt, a) wenn er ihr gefällt und sie schüchtern ist oder b) weil er ihr nicht gefällt und sie ihm keine Hoffnungen machen möchte. Also sprich: immer. Allein, wenn ich sowas weiß, nehm ich's nicht mehr persönlich und quatsche sie vielleicht in Zukunft trotzdem an, selbst wenn sie so tut, als würde sie mich nicht sehen. Auch wenn mir dieses Versteckspiel eigentlich auf den Keks geht, vielleicht ist sie ja echt nett.

P.S.: Frauen haben ein ähnliches Problem: Quatscht er sie nicht an, weil er zu schüchtern ist, oder weil sie zu uninteressant ist? Hm .... Grrr ... Wer hat dieses Spiel eigentlich erfunden? ... Ein Spiel ohne Gewinner. Mehr Offenheit fänd ich super. Vielleicht sollte ich nach Lateinamerika auswandern. *zwinker*

Ich melde mich wieder, wenn ich Zeit für den PC habe!
Dito.
*****lnd Mann
27.796 Beiträge
Deshalb
kirschrot, traute ich mich überhaupt nur zu schreiben, weil mir das von Jugend an bekannt ist. Und ich habe es auch versucht zu ergründen. Bei mir kam offenbar eine nicht eingestandene Bi-Neigung zum Tragen.

catboy, du schreibst faszinierend, schon daher denke ich, dass das auf Dauer nichts Belastendes bleiben wird. Und Abiturientinnen, warum nicht?
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