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Single ist Zeitgeist

******und Mann
12 Beiträge
Hallo. Ein Single sein bedeutet nicht das man alleine lebt . Es bedeutet nicht das man keinen Sex hat , und es bedeutet auch nicht das man niemanden zum Reden hat . Es bedeutet lediglich das man ungebunden ist .

Es gibt sicherlich Menschen die sich nichts mehr wünschen , als in einer Partnerschaft zu leben und die der festen Überzeugung sind , das insgeheim jeder Mensch davon träumt . Doch das ist falsch , es gibt sehr viele Singles die gerne Single sind und es auch bleiben wollen.

Es gibt eben auch Menschen , die ihre persönliche Freiheit brauchen und für die eine Partnerschaft , einengend wäre .

Jeder soll doch so leben wie er will ! *g*
*******1001 Mann
167 Beiträge
Dass ne Partnerschaft einengend ist, (also ein Kompromiss) ist in der Realität halt so. Aber wenn man seinen Partner "backen" kann, dann kann man ihn natürlich so "backen" dass er nicht einengend ist, aber wenn man ihn braucht ist er da. Man kann auch in getrennten Zimmern leben und der Partner macht dann all die Dinge kostenlos, zu denen man keine Lust hat, wie einkaufen, putzen, kochen, waschen etc. Gibts da echt welche die sich keine Haushaltshilfe wünschen und alles alleine machen wollen.
Hm. Singlesein als Zeitgeist... schwer zu beantworten.

Ich bin gerne in einer Beziehung, weil ich einen Menschen brauche, auf den ich bauen kann. Einen Menschen, bei dem ich weiß, dass er da ist und ich mit meinem täglichen Blabla behelligen kann. Bei dem ich mich sicher und geborgen fühle. Diesen beziehungsbezogenen Bindungswunsch gibt es nur nicht mehr so oft - das ist das, was ich festgestellt habe.

Die heutigen Männer sind nicht mehr so bindungswillig wie damals, als das "normal" war bzw. erwartet wurde.
Heutzutage scheint sich die Männerwelt zu sagen "Wieso ne Beziehung haben, wenn ich die Vorteile daraus auch ohne Bindung und Verantwortung haben kann?"
Selbst wenn man den Partner dann zu einer Beziehung gebracht hat - spätestens wenns an die Familienplanung geht, bekommen sie muffensausen. Man kann sich einfach nicht mehr darauf verlassen, dass der Partner, den man sich - salopp ausgedrückt - ausgesucht hat, auch lange genug bleibt, um eine konkrete Zukunft zu planen.
Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

Dabei geht es meiner Meinung nicht mal darum, dass ein Partner dadurch eingeengter ist - ich bin ein äusserst toleranter Mensch, der wirklich viel Freiheit lässt und auch selbst braucht. Ich falle mit solchen Themen auch nicht gleich ins Haus und bedränge jemanden zu sowas. Aber trotzdem habe ich noch keinen Mann kennengelernt, der ernsthaft sagt, dass er sich ne Familie wünscht und gerne in einer gemeinsamen Partnerschaft - mit allem Pipapo wie zusammen wohnen - leben möchte. Die Männer, die schon seit Jahren mit der gleichen Partnerin zusammen sind, lasse ich hier mal bewusst aus. Die habe ich nämlich schon als Paar kennengelernt.

Kommt das nur mir so vor?

Schlussfolgernd aus diesen Erfahrungen würde ich sagen, dass das bei Männern auf jeden Fall so ist.
Als Frau ist man zwar auch unabhängig, aber ich denke dass das auch irgendwie mit der Genetik zusammenhängt. Schließlich müssen die Frauen die Kinder auf die Welt bringen und das tun sie lieber, wenn sie wissen, dass sie ein Dach überm Kopf und jemanden an ihrer Seite haben, der ihnen hilft, wenn sie Hilfe brauchen.
*********pe_st Mann
2 Beiträge
Falsch
Also ich kann mich diesem Lobpreis des Individualismus und der Singlekultur nicht anschließen.
Ich denke, unter dem Strich lebt es sich damit schlechter. Singles sind viel stärker als Mitglieder von Großfamilien den Zwängen kapitalistischer Ausbeutung ausgeliefert.
Nur ein Beispiel: Der Student, der nach seinem Abschluß zur Zeit noch bei seinen Eltern leben kann, wird nicht jeden schlecht bezahlten Scheißjob annehmen. Wenn sich die Eltern getrennt, es de facto keine Familie gibt, kann nur noch zum Arbeitsamt rennen und die machen mit ihm, was sie wollen.
Dabei will ich nicht behaupten, diese Entwicklung sei gemacht. Nein, es gibt schon Impulse aus der Gesellschaft in diese Richtung. Sie werden aber von der Politik noch verstärkt. Dabei käme es darauf an, diese schädlichen Impulse auszubremsen.
Wenn die Entwicklung so weiter geht, wird unsere Gesellschaft in 20 Jahren zu einem Haufen schlecht bezahlter Arbeitssklaven fragmentiert sein, die sich allabendlich mit Sex und Soma ruhigstellen.
@mehralsnursex
ich glaub du denkst am thema vorbei

Singles sind viel stärker als Mitglieder von Großfamilien den Zwängen kapitalistischer Ausbeutung ausgeliefert.
und dem dadrauf folgendem text

großfamilie..zwei kinder..arbeitslose frau,kranke mutter...vater geldverdiener am bau

der familienernährer muß jeden scheiß job annehmen um seine familie durchzubringen und das ohne singelstatus
*********pe_st Mann
2 Beiträge
@Joiman
"der familienernährer muß jeden scheiß job annehmen um seine familie durchzubringen und das ohne singelstatus"

Aber umgekehrt hat er den Rücken frei, muß sich um sonst nichts kümmern. Ein Single muß alles selbst managen.

Und was ist mit dem Alter? Singles werden vereinsamt in irgendwelchen Heimen vor sich hinsiechen, während der Familienmensch im Schoße seiner Lieben gepflegt wird.

Dazu empfehle ich von Schirrmacher das Buch "Minimum".
Aber umgekehrt hat er den Rücken frei, muß sich um sonst nichts kümmern. Ein Single muß alles selbst managen.

also irgendwas mach ich falsch *gruebel* ich sollte mir auch ne Ersatzmama suchen
Beauty's favourite @Argunar (2013)
******ool Frau
31.182 Beiträge
mich erschreckt jetzt eher
Aber umgekehrt hat er den Rücken frei, muß sich um sonst nichts kümmern. Ein Single muß alles selbst managen.

Und was ist mit dem Alter? Singles werden vereinsamt in irgendwelchen Heimen vor sich hinsiechen, während der Familienmensch im Schoße seiner Lieben gepflegt wird.

dass mann schon im zarten alter von 34 solche gedanken hegt und jetzt schon eine pflegerin sucht ... (übrigens, ein grund, warum singlefrauen, die nicht damit belastet sind, älter werden als paar-frauen, die immer männe das *bier* holen müssen)

aber vielleicht

also irgendwas mach ich falsch ich sollte mir auch ne Ersatzmama suchen

ist da gerade *baby* von mama aus dem warmen nest gekickt worden und sucht ne anschlußversorgung? *nachdenk*

*beauty*panik*diemütterlichen*titten*insicherheitbringt*undwech*
*******fter Mann
1.302 Beiträge
…und die gesellschaftlichen Zwänge
Der Befund, daß es zunehmend Single-Haushalte gibt und auch zunehmend Singles (was, wie schon erörtert, nicht zwangläufig das selbe ist), ist unstrittig. Die Ursachen können natürlich vielfältig sein, vom eigenen Wunsch bis hin zum ungewollten Alleinsein, weil man z.B. sehr krank ist.

Was mir bei den bisherigen Argumenten fehlt, ist der Hinweis auf die gesellschaftlichen Zwänge. Es wurd zunehmend erwartet, den Heimatort zu verlassen, für den Beruf zeitlich und örtlich flexibel zu sein und – nicht zu vergessen – auch die zunehmenden wirtschaftlichen Unsicherheiten dürften eine Rolle spielen. Wer nur noch Zeitverträge bekommt, plant seine Zukunft anders, nämlich flexibler, als jemand, der mit Anfang 20 den Vertrag fürs Leben in der Tasche hat.
Auch ein wesentlicher Faktor dürfte die zunehmende Segmentierung unserer Gesellschaft sein. Es wird Platz für jedes "special interest" geschaffen, so daß man Teilen der Bevölkerung schon gar nicht mehr begegnet. Wo, außer im Supermarkt, trifft ein junger Mensch denn heute noch mit Alten zusammen? Die Famile, die Gemeinschaft, das Dorf – also die sozialen Klammern – sind in Auflösung begriffen oder gar schon weggefallen.
Als drittes möchte ich das Fehlen von gemeinsamen gesellschaftlichen Ereignissen anführen. Wo man früher auf großen Familien- oder Dorffeiern, sitzt man heute allein vor der Glotze – das ist zwar überspitzt, jedoch trifft es m.E. den Kern. Aus dem Single-Dasein kann aber nur (gewollt oder auch ungewollt) entfleuchen, wer unter Menschen kommt.

So gesehen dürfte die große Anzahl an Singles ein Mix aus egoistischerem Verhalten sein, das man sich durch den (relativen) Wohlstand leisten kann, und dem Wegfall alter Zwänge und dem Aufkommen von (erzwungener) Flexibilität.
*********pe_st Mann
2 Beiträge
@ bjutifool
Wie primitiv ist das denn?! Wem die Argumente ausgehen, der wird persönlich. Dabei stimmt es nicht. Ich lebe seit Beginn meines Studiums mit 19 allein, was aber auch völlig irrelevant ist, denn ich wollte hier nicht meine Seele ausschütten, sondern sachlich diskutieren. Um zur Sache zurückzukehren:

Ich halte unsere durchatomisierte Singlegesellschaft für falsch und das Kokettieren damit für dämlich. Das Leben als Single ist ungesünder, risikoreicher und anstrengender.
Meine letzten zwei Freundinnen – eine davon habe ich sogar über den joy kennengelernt – waren alleinerziehende Singlemütter, die nebenbei auch noch berufstätig waren. Diese Doppelbelastung ist der absolute Horror. Der Beruf leidet, die Kinder leiden, die Mutter leiden. Alle quälen sich und rackern sich ab.

Und wofür? Wäre es nicht besser, es gäbe mehr intakte Familie? Der Mann verdient den Löwenanteil. Sie kümmert sich um die Kinder und hat eventuell noch eine stressfreie Teilzeitstelle irgendwo. So war es im Westen jahrzehntelang der Standard und so war es gut.

Das geht auf einmal nicht mehr. Weshalb? Weil wir erkannt haben, daß das Singleleben so toll ist? Nein! Weil die Löhne nicht mehr ausreichen. Und die Herren des Feuilleton schwafeln einen Quark zusammen von Singlekultur, von Rollenklischees, von gesellschaftlichem Wandel bla bla blub. Sich daran aufgeilen, wir dreckig es einem geht. Das ist perverse Stillhaltepropaganda.
Das gleiche mit dem dämlichen Gequatsche von der Generation 1000 € oder der Generation „Praktikum“. „Arm, aber sexy“ – nein danke sage ich dazu!
Wir müssten umdenken. Aber die Masse wird dazu wohl nicht in der Lage sein. Le Bon ist aktueller denn je. So kommt es darauf an, sich selbst aus dem Trend auszuklinken und irgendwo einzunischen, wo der Mainstream an einem vorbeizieht.
Meine letzten zwei Freundinnen – eine davon habe ich sogar über den joy kennengelernt – waren alleinerziehende Singlemütter, die nebenbei auch noch berufstätig waren. Diese Doppelbelastung ist der absolute Horror. Der Beruf leidet, die Kinder leiden, die Mutter leiden. Alle quälen sich und rackern sich ab.

für mich war diese doppelbelastung kein horror und weder meine kinder, noch mein beruf und schon gar nicht ich, haben darunter gelitten. ich fand diese zeit sehr erfüllend!
um die kinder kann man sich auch so kümmern, wenn man denn will und sich vater und mutter(in getrennten haushalten)arrangieren!

Und wofür? Wäre es nicht besser, es gäbe mehr intakte Familie? Der Mann verdient den Löwenanteil. Sie kümmert sich um die Kinder und hat eventuell noch eine stressfreie Teilzeitstelle irgendwo. So war es im Westen jahrzehntelang der Standard und so war es gut.

auch das kenn ich und halte ich nicht wirklich für erstrebenswert und das ist auch sicher keine garantie für glückliche eltern und heitere kinder!

was jahrzehnte lang so war, muss nicht immer gut sein!
sind mir doch viele ehen bekannt, die diesen standart leben, weils eben schon immer so war und recht bequem ist. wo sich aber die eltern schon ewig nicht mehr grün sind und die kids unter einer permanent schlechten atmosphäre leiden!
***ie Frau
7.311 Beiträge
Diese Doppelbelastung ist der absolute Horror. Der Beruf leidet, die Kinder leiden, die Mutter leiden. Alle quälen sich und rackern sich ab.

Das kann schon mal vorkommen. Ist aber bitteschön nicht zu verallgemeinern. Ich kenne außer mir zahlreiche Frauen und Männer, die das sehr gut hin bekommen - ohne sich zu quälen.
Es braucht halt ein anderes Netzwerk, wenn man das herkömmliche nicht hat.

Und wofür? Wäre es nicht besser, es gäbe mehr intakte Familie? Der Mann verdient den Löwenanteil. Sie kümmert sich um die Kinder und hat eventuell noch eine stressfreie Teilzeitstelle irgendwo. So war es im Westen jahrzehntelang der Standard und so war es gut.

Es mag für die einen gut gewesen sein. Dort wo sich zwei getrennt haben war es das nicht. Da du hier nur eine Möglichkeit aufgezaählt hast: die Frau kümmert sich um die Kinder ... im Fall einer Trennung hatte und hat sie nichts. Ewig aus ihrem erlernten dem Job draußen, auf Unterhalt angewiesen, ungenügende Absicherung im Alter usw.
(egomaner) Single ist Zeitgeist?
Hierzu herrlich passend ist ein Single-User Statement, daß ich kürzlich in einem aktuellen Nachbar-Thread zu lesen bekam.

Im näheren Zusammenhang mit einer evtl. neuen Beziehungseröffnung wurde Folgendes artikuliert:

''Eine Beziehung kann ich mir unter Umständen schon wieder vorstellen, aber nur nach meinen Bedingungen''!
*schiefguck*

Wenn ich mir jetzt die Tatsache vor Augen führe, daß eine fruchtbare Beziehung zwischen Mann und Frau mit nicht wenigen gegenseitigen Kompromissen und einem maßvollen Zurückstellen des eigenen Ego (selbstverständlich nicht vollständig!!) verbunden ist, dann frage ich mich ganz ehrlich, zu wieviel persönlicher Dressur oder Alltags-Devotion ein Mensch fähig sein muss, um eine so eklatant einseitig konditionierte Partnerschaft einzugehen?!

Vielleicht auch eine Art neuem Zeitgeist geschuldete
individuell vorherrschende Persönlichkeitsentwicklung.
Zitat EP.
*gruebel*

PS.
Was jetzt explizit am Single-Status ungesünder/risikoreicher oder anstrengender wäre, erschließt sich mir noch nicht so ganz.

Allenfalls vielleicht das ''Risiko'', daß ich als Single häufiger wechselnde Sex-Partner hätte.

Aber ansonsten...
*nachdenk*
Beauty's favourite @Argunar (2013)
******ool Frau
31.182 Beiträge
Und wofür? Wäre es nicht besser, es gäbe mehr intakte Familie? Der Mann verdient den Löwenanteil. Sie kümmert sich um die Kinder und hat eventuell noch eine stressfreie Teilzeitstelle irgendwo. So war es im Westen jahrzehntelang der Standard und so war es gut.

ERledigt

für mich war diese doppelbelastung kein horror und weder meine kinder, noch mein beruf und schon gar nicht ich, haben darunter gelitten. ich fand diese zeit sehr erfüllend!
um die kinder kann man sich auch so kümmern, wenn man denn will und sich vater und mutter(in getrennten haushalten)arrangieren!

Abgehakt

Mein ideal ist es nicht, mich im alter um einen gleichaltrigen oder älteren tatter*opa* zu kuemmern - da vergnüge ich mich doch lieber mit dem mir exklusiv zugeteilten bufdi *wiegeil*

Und *nein* meine beitraege haben NIE die Intention je_Mann_den persönlich zu beleidigen ... Leider liegt es nicht immer im Empfänger-Horizont *ironie* auch ohne Schild als solche zu verstehen!
**********eName Paar
265 Beiträge
Keine Ahnung was Zeitgeist daran seien soll, dass man alleine rumhockt?!?
Singles schützen Andere
Ich mag keine gesellschaftlichen Zwänge. Die Vorstellung, als zufriedener Single als "egoman" zu gelten, und damit als "nicht okay", ist für mich ein Beispiel repressiven Denkens.

Was für ein Ideal soll das denn sein - moralischer Druck, in einer Familie leben zu müssen? Und: Will mir irgendjemand hier weismachen, dass die Menschen in Familien altruistischer sind? Ich halte dagegen, dass Singlesein so manches Familienunglück verhindert. So mancher Familie täte es gut, wenn Vater oder Mutter einfach wegbleiben würde.
*********ett77 Frau
1.595 Beiträge
man istsingle, weil es zum momentanen Augenblick niemand gibt, der in uns den wunsch weckt, etwas tieferes einzugehen.

es ist heute einfach, Beim geringsten Stress den Partner zum Teufelzu jagen und was neues zu suchen. die wenigsten bemühen sich, auch in schlechten zeiten durchzuhalten.
Die Lösung?
Wir brauchen eine App!!! Eine, die uns in unserer Zweisamkeit unterstützt... Wie? Gibt`s schon? Mist!
Aber im Ernst: Genau das ist das Problem! Computer erklären uns, wie wir fühlen sollen, denken sollen, einkaufen sollen und Kontakte knüpfen sollen... Facebook, Twitter, Joyclub (ja, auch!) usw..
Normale spontane Begegnungen ohne schon vorher ein langes Internetprotokoll zu seinen Schokoladenseiten und Erwartungen abgegeben zu haben? Fehlanzeige!
Jeder will nur noch die eierlegende Wollmilchsau und lässt sich auf vielleicht mögliche positive Überraschungen gar nicht mehr ein, nur um negatives (aber u. U. nur nebensächliches) 100%ig zu vermeiden!

Nach dem Krieg z. B. (Gott bewahre, wir brauchen deswegen keinen Neuen!!!) brauchten die Frauen Männer die anpacken und eine Familie schützen und ernähren konnten... Aussehen spielte da eine deutlich geringere Rolle (wenn überhaupt...). Und trotzdem oder vielleicht gerade deswegen waren doch die meißten glücklich und zufrieden!

Lange rede kurzer Sinn: Oberflächlichkeit und übertriebenes Anspruchsdenken machen einsam!
@W78M75
Ihr schreibt mir voll aus dem Herzen.
Mit meiner Krankheit und mit meinen oberflächlich nicht zu erkennenden Einschränkungen habe ich es leider zu oft erlebt, dass ich dann bestenfalls nur abgelehnt worde. Jetzt habe ich echt Angst vor etwas Neuem, was mich natürlich in die Einsamkeit getrieben hat und auch noch treibt. Es ist auch noch einfach sau schwer dieses zu überwinden.

Euer Alex-MUC
*********ett77 Frau
1.595 Beiträge
Ich befürworte das Singledasein insofern nicht, dass ich sage, es ist ein MUSS.
Aber bevor ich in einer arrangierten, lieblosen Partnerschaft bin, so bin ich gerne doch so lange Single, bis der Mann vor meine Nase stolpert, wo sich mit der Zeiteine Partnerschaft aufbaut


Summasumarum aber ist Fakt: Es gibt immer mehr SIngles. Warum? Es wird nicht mehr repariert, nicht mehr wirklich bemüht, dass eine Partnerschaft am Leben bleibt. Es bedarf mehr, als dass man einfach zusammen ist. Und es müssen BEIDE Parteien sich einbringen.

Durch das Internet ist es aber ein einfaches, eine Partnerschaft wegzuwerfen.

1. hat man zig potentielle Bewerber, die es einem erleichtern, den Partner schnell zu ersetzen.
2. kriegt man tausendfach Imput, zb gerade im sexuellen Bereich.....und dann bildet man sich ein, man braucht genau das.
3. PC an, einloggen und es stehen dir Tausende von Frauen/Männer zur Verfügung. Und Anfangs sind sie alle super, berauschend, etc, denn sie werden uns ja nicht gleich von ihren Problemen erzählen *zwinker*

2. Dass es so schnell zu Partnerschaften kommt, können die Gefühle nicht immer wirklich echt sein. Die meisten Beziehungen kommen über den Verliebtseinsstatus nicht mehr raus, weil die Menschen nicht mehr wirklich zusammehalten und auch nicht wirklich wissen, was Partnerschaft bedeutet. Partnerschaft und Liebe bedeutet, dass man auch dann an den Partner glaubt, ihn liebt, wenn es eine Tiefphase gibt. Und daran scheitert es. Die meisten werfen eine Partnerschaft weg, wenns zu schwierig wird. Nicht mehr alles glänzt, die Schmetterlinge ein paar Tage nicht flattern

Auch der Hang, dass man stets die Augen offen hält, ob was anderes, was besseres um den Weg ist, fördert eine Partnerschaft nicht.

Diese Wegwerfgesellschaft finde ich zum kotzen.
*********ett77 Frau
1.595 Beiträge
viele lassen sich in ihrer Unbedachtheit viel zu schnell in Partnerschaften ein, wo die Grundbasis, dass sich daraus eine gute langdauernde Partnerschaft entwickeln kann, völlig fehlt!

Auch das ganze Trendgelaber, dass man ja immer wieder neue Lebensabschnittsgefährdten etc haben kann...mag richtig sein...aber es ist auch eine unumstrittene Tatsache, dass der Grossteil unserer Bevölkerung sich darauf ausruht, Beziehungsunfähig zu sein.
******t77:
...aber es ist auch eine unumstrittene Tatsache, dass der Grossteil unserer Bevölkerung sich darauf ausruht, Beziehungsunfähig zu sein.

Was angesichts der Zunahme von narzisstischen Egomanen ja auch so ist!

Demographisch ist diese Entwicklung eindeutig daran zu erkennen, da es immer mehr und mehr Single-Haushalte gibt. Betrachtet man die Entwicklung im Wohnungsbau, kann man gerade in den reicheren Industrienationen, klar und eindeutig diesen Trend erkennen, das überwiegend Single-Wohnungen gebaut und nachgefragt werden!

Eine Zeit lang glaubte man, das läge an der demographischen Überalterung unserer Gesellschaft, in der überwiegend alleinstehende ältere Damen jene Wohnungen bewohnen. Irrtum allerdings, denn das Durchschnittsalter der Bewohner solcher Single-Wohnungen liegt bei 32 Jahren.

Man ist heute eher deshalb Single, weil man nicht selten schlicht zu hohe Ansprüche hat, und auch kaum noch dazu fähig ist, sich in einer zwischenmenschlichen Interaktion einordnen zu können! Nahezu jeder ist von sich derart überzeugt, dass es schon hart an der Grenze des Realitätsverlustes ist. Selbstreflexion und etwas Bodenhaftung, und somit die Selbsterkenntnis am Ende doch ein stinknormaler Mensch zu sein, ist vielen einfach nicht möglich. ICH, ICH und nochmal ICH, in einem unglaublich selbstverliebten Umfang. Wie soll da eine andere Person nur hinein passen? Wer kann einem da auch nur ansatzweise das Geben, was man ja unbedingt benötigt?

Mr. Sunfra
*******1001 Mann
167 Beiträge
schon in der emma stehts aus feminismus wurde Narzissmus
Mit dem Narzissmus liegst du schon richtig, allerdings hat das gerade bei den Frauen zugenommen. Narzissten wollen ja Dominant sein. Und dominieren lassen und noch das paypig der Frau sein will selten jemand auf Dauer sein. Dann lieber alleine. ist nicht nur meine Meinung, Studien und Frauenrechtler kommen zu demselben Ergebniss.

http://www.emma.de/node/265337

Das Power-Gehabe wurde als positive Haltung verkauft, als Freiheit, das persönliche Vergnügen auszuleben. Einer Frau, die mit Verve auftrat, waren Erfolg und Geld sicher. Und wenn nicht, konnte sie zumindest so tun: In Bars und Clubs wimmelte es nun von Frauen, die – wie Männer – Lügengeschichten über ihren beruflichen Aufstieg erzählten.

Traurig, aber wahr: Der Feminismus hatte sich seiner Verantwortung entledigt, unbequeme Wahrheiten ans Licht zu zerren. Nach zehn Jahren mit aufgeblähtem Ego ist das eingetreten, was vorhersehbar war: Wir sind hyperselbstsicher, hypersexuell und machen keinen Hehl daraus, dass wir alles tun würden, was uns nach ganz oben bringt. Wir sehnen uns noch immer nach der Ekstase des Erfolgs. Was Frauen wollen, ist nicht länger ein Geheimnis. Heute ist es nicht der Beruf, der einen erfüllt oder ein glückliches Familienleben, sondern Aufstieg im weitesten Sinne.

http://www.bildderfrau.de/pa … -der-frau-studie-d54100.html
Frauen hingegen stellen heutzutage an ihre Männer doppelte Ansprüche: Laut der BILD der FRAU-Studie wünschen sich 66 Prozent der Frauen, dass Männer viele Aufgaben im Haushalt und in der Familie übernehmen. Auf der anderen Seite ist es aber auch 52 Prozent der Frauen weiterhin sehr wichtig, dass Männer im Beruf erfolgreich sind.

Männer sind überfordert
Diese Supermann-Rolle überfordert die deutschen Männer: Die BILD der FRAU-Studie zeigt, dass jeder dritte Mann, bei den Singles sogar jeder Zweite, das Gefühl hat, den an ihn gestellten Erwartungen nicht gewachsen zu sein.

Im Umkehrschluss @adonis_1001...
... lese ich aber was anderes heraus. Nämlich das viele unserer Geschlechtsgenossen schlichtweg mit den heutigen selbstbewussten Frauen nichts anfangen können, weil sie um ihre Männlichkeit und ihre Rolle in unserer Gesellschaft angst haben und überfordert sind!

Ich sehe das nicht so, dass dieses Problem überwiegend daran liegt, dass die Frauen heute selbstbewusster geworden sind. Selbstbewusste Frauen die wissen was sie wollen, sind ein absoluter Gewinn für unsere Gesellschaft, sofern sie realistisch bleiben!

Unserer Meinung nach liegt das Problem hauptsächlich daran, dass viele Menschen heute eine zu egoistische Sichtweise in so vielen Dingen des Lebens haben, dass sich daraus eine Beziehungsunfähigkeit ergibt, die eigentlich nicht sein müsste.

Und das nehmen wir in dieser Form von allen Geschlechtern so wahr, weil wenn man sich mit ihnen unterhält, schlägt man nur zu gerne die Hände über dem Kopf zusammen. Diese Erwartungshaltungen und Ansprüche, die sehr viele haben, sind schlicht unglaublich! Manchmal denken wir, dass jetzt die Zeit gekommen ist, in der sich viele Menschen selbst rund um die Uhr überfordern, und sich somit selbst unglücklich machen!

Wir leben in einer Zeit, wo kaum noch jemand wirklich in der Lage ist, sich selbst reflektierend und realistisch einzuschätzen. Die meisten erwarten zu unrecht Superlativen und Höchstleistungen von den Anderen, die sie aber selbst nicht erbringen können. Und genau das zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Gesellschaft. Man muss nur mit offenen Augen durchs Leben schreiten. Man kann es deutlich an so vielen unterschiedlichen Dingen im Alltag erkennen, dass der Narzissmus bei allen Geschlechtern sehr stark zunimmt!

Wie soll sich dabei eine Liebe und eine intakte Beziehung etablieren, wenn jeder nur an sich denkt, und vom anderen Partner alles das erwartet, welches er selbst nicht zu leisten vermag?

Wir haben eher den Eindruck gewonnen, dass gerade in der heutigen Zeit schon mit jungen Jahren alles auf einmal verlangt wird. Wo noch vor 20 Jahren die meisten Paare sich alles und teileweise sehr hart erarbeiten mussten, glauben viele heute daran, dass man das alles innert weniger Zeit und mit kaum Aufwand haben können muss! Wenn nicht, kann man nicht glücklich sein!

Mr. Sunfra
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