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unpässliche SUB - darf es das geben?

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unpässliche SUB - darf es das geben?
Ich habe geschaut, ob ich hier ein ähnliches Thema finde, war aber erfolglos...

Mich interessiert folgendes:

Ich (selbst Sub) habe Tage, an denen ich z. B. "schmerzempfindlicher" bin oder keine wirkliche Lust auf irgendwas habe (bin dann vielleicht schon geil, aber z. B. nicht auf Anal-Dehnungsspiele). Als Sub habe ich ja prinzipiell meinem Herrn immer zur Verfügung zu stehen, jedoch wenn ich z. B. mental nicht in Stimmung für Analdehnung bin, dann ist dies ja weder für mich noch für meinen Herrn lustvoll. Ich kann mich nicht entsprechend entspannen (was ja Not tut *hae* ) und mein Herr wird vermutlich (wenn er nicht gerade grobe Gewalt anwendet) auch nicht zum Erfolg kommen.

Kennen andere Sub´s diese Gefühle auch? Wie geht ihr damit um. Wie kommuniziert ihr das Eurem Herrn.

Kann ja schlecht einfach sagen "Mein Herr tut mir leid, aber heute hab ich einfach keinen Bock"
****ub 
1.137 Beiträge
Mann
****ub 1.137 Beiträge Mann

Warum sollte Sub nicht mal in Laune sein, für den Herrn/die Herrin bereit zu stehen? Soll ja vorkommen - Kopfschmerzen, Unwohlsein, es fehlt die Lust... also ich sehe da kein Problem drin, soll ja beiden Spaß machen.
*******gel 
15.604 Beiträge
Frau
*******gel 15.604 Beiträge Frau

Ja ich kenne das Gefühl natürlich auch.
Da wir aber nicht in einer 24/7 Beziehung sind sage ich ihm dann einfach dass es mir nicht danach ist. Und er akzeptiert dann aber auch.


  • LG Blackangel


Wer seine Tränen lacht, braucht sie nicht zu weinen!
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Dürfte
bei mir immer gesagt werden. Ich würde es auch nicht wollen.
Schließlich soll es beiden Spass machen ... wie andere Vorredner vor mich schon gesagt haben.

LG
Und frohes Fest
*********iebe 
262 Beiträge
Paar
*********iebe 262 Beiträge Paar

Natürlich...
darf Subbie "Bescheid" sagen! Es soll doch allen anwesenden Spaß machen.
Spätestens, wenn körperliche Wehwechen im Weg stehen, sollte man da das Spielchen "verschieben". z.B. wenn die Brust zu empfindlich ist, sollte man da nicht klammern ansetzen bzw. diese mit der Gerte schlagen
Das sollte aber dann nicht verhindern, das diese Gerte nicht den Po verwöhnen kann. :-))
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Ich denke es ist eher die die definition
des Begriffes devot nötig um das zu klären.

(Folgender Text ist nicht von mir und ich bitte den Urheber um Verzeihung ich hab auf der Homepage keine weiter Hinweise gefunden)

Devot - Ein Denkfehler ?
wischen manchen Subs und manchen Doms scheint es Meinungsverschiedenheiten zu geben, wie die Bedeutung des Wortes "devot" auszulegen ist. Anders ist es nicht zu erklären, dass es Verwirrung, Missverständnisse und sogar böse Streitereien gibt, wenn Dom meint, er habe es mit einem devoten Sub zu tun.

Wenn zwei SMler sich begegnen - im richtigen Leben oder im Chat -, wenn sie eine gewisse Sympathie füreinander feststellen und sich versichert haben, dass ihre Neigungen zusammen passen, beginnen sie, genauer nachzufragen. Was mag der eine, was mag der andere nicht? Man sollte meinen, dass hierbei auch über die Auslegung des Begriffes "devot" gesprochen wird. Immerhin bezeichnen sich 50% der Leser dieser Seite als devot. Diese werden doch wissen, was sie da von sich behaupten. Anscheinend aber ist die Bedeutung des Wortes für manche Menschen so unzweifelhaft, dass es keiner weiteren Definition und keines Gespräches bedarf - wer Sub ist, ist devot, wer devot ist, hat - dem Dom gegenüber - keinen eigenen Willen. Punktum.
Oder?

Worin besteht nun der Denkfehler zwischen Sub und Dom?

Wenn Sub sich als "devot" bezeichnet, meint er: "Ich unterwerfe mich dir. Du kannst alles mit mir machen, was in deinem Willen liegt."
Wenn Dom einen Sub als "devot" bezeichnet, meint er: "Du hast keine Widerworte zu geben, meine Entscheidungen nicht anzuzweifeln, keinen eigenen Willen mehr zu haben."
Auf den ersten Blick meinen beide Erklärungen ein und dasselbe. Der devote Sub ist unterwürfig, er überlässt seinem Dom die Entscheidungsfreiheit. Er stellt seinen eigenen Willen hintan. Er gibt sich hin, wehrt sich nicht, lässt geschehen. Das Wort des Doms ist für ihn Maßstab und Richtschnur - er wird ihm Folge leisten, so gut er kann, und sieht ein, dass Verfehlungen bestraft werden müssen.

Auf den zweiten Blick stellt man fest, dass diese beiden Aussagen sich nicht unbedingt auf die gleiche Sache beziehen müssen.

Möglicherweise redet Sub nur vom Spiel. Sub möchte passiv sein im Sinne von "nicht handeln müssen" - dies ist seine Auslegung des Wortes "devot". Möglicherweise ist er nicht (sehr) masochistisch; es reicht ihm, gedemütigt und/oder gefesselt zu werden, wehrlos zu sein. Er möchte sich dem Spiel hingeben, aber in der Sicherheit, dass ihm nichts geschieht, das er nicht möchte. Er möchte sich fallenlassen können in der Gewissheit, dass Dom zum einen weiß, was er tut und zum anderen Subs Tabus anerkennt. Er möchte wissen, was mit ihm geschieht, er möchte "Mitspracherecht" haben - und er möchte an seine Grenzen geführt werden. Im Spiel - jedoch nicht außerhalb. Im Alltag ist er selbstständig, äußert seine Meinung und erwartet, als gleichberechtigte Person anerkannt zu werden. Auf das Leben außerhalb der SM-Beziehung hat Dom keinen Einfluss, sofern Sub es nicht wünscht.

Dom sieht das möglicherweise anders. Er erwartet, dass keine seiner Entscheidungen hinterfragt werden, dass Sub jederzeit und immer gehorcht, dass er alles mitmacht, was Dom machen möchte. Tabus werden zwar anerkannt, aber Dom hat das Recht, außerhalb dieser Tabus bis an die äußersten Grenzen zu gehen, und wenn Sub das Spiel per Safewort abbricht, ist er fassungslos, dass Sub nicht unterwürfig - nicht devot genug ist, Doms Handlungen gegen seinen Willen, trotz seiner Schmerzgrenzen auszuhalten. Außerdem ist es für ihn selbstverständlich, dass Sub sich ihm auch im Alltag unterwirft, selbst wenn man nicht miteinander lebt und sich tage- oder wochenlang nicht sieht. Dom hat das Recht, jederzeit und überall über Sub zu bestimmen - eine eigene Meinung, eine selbstständige Lebensplanung steht Sub nicht mehr zu. Dafür braucht Dom nicht einmal einen Sklavenvertrag oder 24/7 - für ihn ist ein solches Verhalten eines "devoten" Subs offenkundig.


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Hat Sub den Fehler begangen und am Anfang der Beziehung - oder besser schon bei ersten Gesprächen - nicht eindeutig klar gemacht, dass er nur im Spiel seinen Willen aufgeben möchte und nicht außerhalb, hat er es nun möglicherweise mit einem Dom zu tun, mit dem sich das Zusammensein etwas schwierig gestaltet.

Falls man sich nur an den Wochenenden sieht, mag Dom während der Woche telefonisch oder per Mail Anweisungen geben, die dieser hundertprozentig ernst meint, von denen Sub aber nicht glauben mag, dass er sie tatsächlich ausführen soll. Dom kann doch nicht wirklich verlangen, dass man seinen Verfügungen auch im "normalen" Leben Folge leistet? Doch, Dom verlangt es und sieht sich in seiner Würde gekränkt, wenn Sub es wagt, ihm nicht zu gehorchen. Ist Sub nun devot oder nicht?

Auch in der Session mag es Probleme geben. Sagt Sub, dass er dies oder jenes nicht möchte, nimmt Dom solche Aussagen nicht ernst und macht es trotzdem - und wundert sich anschließend, dass Sub nicht mehr "so" spielen möchte. Es geht über seinen Horizont und kränkt ihn persönlich, dass Sub überhaupt ein Safewort benutzt und nicht alles aushält, was Dom sich vorstellt. Natürlich liegt die Schuld an der daneben gegangenen Session bei Sub. Ein devoter Sub wehrt sich nicht, klagt nicht und gibt keine Widerworte.


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Man mag solche Doms nicht als "Dummdoms" bezeichnen. Eher als etwas verbohrt und egoistisch. Gewiss hat Dom das Recht, nach einem absolut devoten, tabulosen Sklaven zu suchen, sofern er von einem solchen Sub träumt, aber er hat auch einzusehen, dass er diesen Sub in deiner Person nicht findet. Bist du an einen Dom dieser Sorte geraten, ist es besser, ein Ende mit Schrecken in Kauf zu nehmen, als Schrecken ohne Ende zu erleben - nicht nur körperliche, sondern auch seelische Qualen, von denen du genau weißt, dass du sie nicht verdient hast und nicht hinzunehmen brauchst. Wenn dieser Mensch nicht begreift, dass deine Definition von "devot" absolutes Gehorsam und Willenlosigkeit nicht mit einschließt, ist es nicht deine Schuld und schon gar nicht dein Versagen. Du brauchst dir nichts antun zu lassen, was sich ein Dom in seinen Fantasien ausgedacht hat, wenn es dir nicht zusagt. Such dir einen, der unter "devot" etwas anderes versteht als "Mund halten, Augen zu und durch".


Von daher stellt sich die frage doch eigentlich nicht oder ??

*ggg*
********_Fee 
2.651 Beiträge
Paar
********_Fee 2.651 Beiträge Paar

Sicher darf Subbi das sagen, muss es sogar, denn einmal soll es beiden Freude machen und andererseits handelt es sich um ein Spiel in gegenseitigem Einverständnis. Ein guter Dom merkt aber "Verspannungen" und wird Rücksicht nehmen; selbst in einer 24/7 muss es Ausnahmesituationen geben können. Ich denke, ein Grund ist der sogenannte tabulose Subbi, den es meiner Meinung nach so gut wie gar nicht gibt; denn jeder hat irgendwelche Tabus....aber immer schwirrt diese Vorstellung herum und diese Person würde sich so aufgeben, dass überhaupt keine Ausnahmesituation entstehen kann.
Aber in der Realität hat der Subbi das Recht einzuschränken.
*******iele 
11.997 Beiträge
Paar
*******iele 11.997 Beiträge Paar

Klar darf sub das. Es ist bei uns - wie bei den meisten hier - ein Spiel, das beiden Spass machen soll.

Und von da her ist es einfach: wenn es nicht passt, sagt sub dies und die Session ist abgesagt. Was ja nicht heisst, dass es keinen Sex geben kann.*rotwerd*
Es kann aber auch sein, dass sub's Stimmung nicht so gut ist, dies dom aber nicht mitgeteilt wird. Dann wird ein guter dom bald merken, dass sub heute nicht so belastbar ist und wird die Session entsprechend anpassen. Aber meist hat dies zur Folge, dass beide nicht wirklich zufrieden mit dem Resultat sind. In sofern wäre eine ehrliche Absage die bessere Alternative.
Es ist mir auch klar, dass wir dies - die wir unsere Sessions als Ehepaar haben - einfacher bewerkstelligen können, als jemand der für eine schon lange geplante Session mit unter mehrere hundert Kilometer Autofahrt in kauf genommen hat.

Faustspieler
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DOMsein ist anspruchsvoll
... aber es soll ja Leute geben, die es trotzdem mögen.

Ich mag einen DOM, der solche Sperren erkennt und sie nicht überrennt.

Der sich auf mich einstellt und mich trotzdem einfängt, vielleicht anders als von ihm zunächst geplant.

Das Spiel mit diesen Verklemmungen hat was extram Erregendes für mich. Aber beide müssen auf derselben Ebene tanzen.
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...ist es nicht immer die tagesform...?
... ein spiel zwischen den 'teilgebern'... ein spiel mit den erwartungen...? ich gebe und erwarte authentizität und genau daraus entsteht das spiel.... vorgefasstes ist ja gut und schön, gibt es die richtung vor......aber auf was oder wen man/frau konkret trifft, wenn man sich trifft, ist doch nochmal was anderes... flexibilität und sensibilität erweitert grenzen..... das kann immer nur im moment geschehen.......
diana
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Danke
Zuerst einmal möchte ich euch danken für die zahlreichen Antworten *ggg*

Es ist sehr beruhigend zu lesen, dass ich nicht alleine bin mit meinen "Unpässlichkeiten" denn ich muss zugeben, manchmal fühle ich mich dann selbst als schlechte Sub, nicht devot genug *hae* .

Vielleicht ist es mein Fehler, dass ich versuche "perfekt" zu sein - dann merke, es geht nicht - woraufhin ich dann so verzweifelt werde, dass ich diese "Verzweiflung" irgendwie zu überspielen versuche mit "Coolness".

Ich sage schon, wenn ich auf gewisse Spiele gerade keine Lust habe oder ich einen Tag habe wo ich einfach "empfindlicher" auf Schmerzen reagiere, aber ich lese hier sehr oft "Sub sein ist doch kein "Wunschkonzert" und in dem moment, wo ich mich "verweigere" geht es doch nach meinem Willen.

Um Unklarheiten zu vermeiden, mein Dom nimmt immer rücksicht darauf, reagiert nie sauer, kommt sogar manchmal von alleine und sagt - es ist wohl besser wir lassen das heute, weil du z. B. gerade erkältet bist.

Dieses Gefühl der Unvollkommenheit habe ich dann aber trotzdem manchmal *snief*
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aber natürlich
darf auch sub "unpässlich" sein, da es sich um ein genauso menschliches Wesen handelt wie bei jedem Dom auch! Das ist wohl mit das Hauptproblem das einige "DOM´S" das vergessen!
Im übrigen bräuchtest du es nichtmal zu sagen wenn dein Dom dich kennen würde und es versteht darauf einzugehen! Er sollte es dann schon von selber merken und dann auch dementsprechend handeln können und damit meine ich nicht durch sinnlose brutalität seinen Willen durch zu setzen!
Wie du schon richtig erkannt hast bringt das weder dir noch ihm irgend etwas!
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absolut!!!
klar soll mir meine sub sagen, wenn ihr nicht danach ist...wenn es ihr keinen Spass macht...wenn es ihr nicht gut geht...

Der Dom ist zwar in der bestimmenden Rolle, aber bewegt er sich doch innerhalb Grenzen, die ihm seine sub vorgibt...innerhalb dieser Grenzen entscheidet er, was er macht...so sieht seine Dominanz aus...

Davon ab...welchem Dom macht es Spass, wenn es seiner sub nicht gefällt / bzw. gut geht?! Selbst wenn der Dom sehr sadistisch veranlagt ist und seine sub halt quält, so ist er sich gewiss, dass diese den Schmerz geniesst....
*******gel 
15.604 Beiträge
Frau
*******gel 15.604 Beiträge Frau

Ich kann das sehr gut nachempfinden, denn ich versuche auch immer perfekt zu sein.
Bin dann über mich selbst enttäuscht wenn es nicht geht.
Da laufen dann auch schon mal ein paar Tränen.
Doch er fängt mich dann immer wieder auf und zeigt mir wie sehr er mich liebt.
Es dauert zwar dann seine Zeit bis es mir dann wieder besser geht, aber ich arbeite an mir *gg*.

  • LG Blackangel


Wer seine Tränen lacht, braucht sie nicht zu weinen!
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beruhigend....
Ich finde es wirklich sehr beruhigend, dass bei diesem Tread Dom´s und Sub´s einer Meinung sind... Es ist für mich ein tiefes durchatmen und nun muss es nur noch in meinem Kopf, dass ich keine schlechte Sub bin - nur, weil ich mal "unpässlich" bin. *zwinker*

Liebe Blackangel
Dieses Gefühl - immer pefekt sein wollen - liegt dann wohl uns beiden in den Genen und auch ich kenne diese innere Verzweiflung, die Tränen (manchmal auch nur innerlich - weil zu stolz um sie zu zeigen). Auch ich habe zum Glück einen Dom der mich auffängt und mit Liebe und Verständnis auf mich eingeht. Er sagt mir dann immer "Ich mache doch mein "lieblingsspielzeug" nicht kaputt" Wobei er mich natürlich nicht als Spielzeug betrachtet, da wir ja als Paar leben und priorität unsere Liebe hat und nicht SM . Schön ist es, wenn beides zusammenpasst, aber es ist kein muss.

Danke sehr DOrtMunder76 denn gerade Meinungen von Dom´s tun mir bei dem Thema gut. Mein Dom sagt genau das selbe wie du, aber ich muss lernen das wirklich zu verinnerlichen.

Lieber Exceptionals

Du schreibst:
Im übrigen bräuchtest du es nichtmal zu sagen wenn dein Dom dich kennen würde und es versteht darauf einzugehen! Er sollte es dann schon von selber merken und dann auch dementsprechend handeln können

Ja du hast recht und er sieht es ja auch, will dann mit mir reden, aber ich tue mich manchmal schwer damit zuzugeben, dass ich im Moment einfach keine "perfekte" Sub sein kann, so wie er es verdient hat... *snief*

Ich muss es lernen und deshalb habe ich diesen Tread eröffnet, um zu lesen wie es anderen damit geht. Es tut einfach gut zu lesen, dass ich nicht alleine bin mit meinen Gefühlen und mit meinen "Unpässlichkeiten".

Danke an alle *g*
*******ine 
236 Beiträge
Mann
*******ine 236 Beiträge Mann

es ist nun mal so dass es auch sub nicht immer danach ist.
Und wenn dann meine Frau aber dominant sein will, weil ich mich ja beschwerte dass sie es öfters sein soll, dann kommt natürlich etwas dickere Luft auf. Was auch verständlich ist. Denn sie bemüht sich es mir recht zu machen und der sub ist aber dann gar nicht so sub.

Und auch ich fühle mich dann schlecht dabei, da meine Frau (Bunny_m) mittlerweile wirkliche Domzüge entwickelt und dann vom widerwilligen Sub enttäuscht wird.

Da kommen dann natürlich die Gedanken auf, bin ich überhaupt ein geeigneter Sub, sollte ich mich nicht doch mehr bemühen usw.

Dies sind so viele Kleinigkeiten über die Dom und Sub einfach noch reden müssen. Denn noch kein Meister ist vom Himmel gefallen.
Aber es ist doch auch so schön solche Dinge gemeinsam zu entdecken und zu erkunden.

Und meiner Bunny_m sei gesagt, du bist auf dem richtigen Weg, aber habe Verständnis dass auch deine Zofe noch lange nicht am Ziel des Weges ist.
****ert 
365 Beiträge
Mann
****ert 365 Beiträge Mann

"Böse Sub" oder unsensibler Dom?
Das ist wohl hier die Frage.

Ich unterhalte mehrere Subs (schlagt mich nicht tot, das hängt mit meiner Fetischneigung zusammen). Es handelt sich hierbei jedoch nur um temporäre Subs. Das macht meine Aufgabe natürlich einerseits einfacher, da ich sie nicht ständig um mich habe, andererseits schwierig, da es sich um mehrere handelt und ich mich auf verschiedene spezifische Vorlieben einstellen muß. Ich verwende den Begriff "Sub" persönlich nicht, da er eigentlich in einem anderen Zusammenhang verwendet wird und somit, was meine Praktiken betrifft, irreführend wäre. Aber da das Problem, worum es hier geht, das gleiche ist, erlaube ich mir, mich dazu zu äußern. Bei mir heißt es nicht Dom und Sub, sondern Herr / Gebieter und Hingebungsvolle / Devote.

Meine Subs haben sich mir selbstverständlich unterzuordnen, nur: und das ist der wesentliche Punkt: ich achte und respektiere meine Subs. Sie haben sich mir versprochen, für mich alles zu tun, um mir zu gefallen. Sätze wie "Du darfst mit mir tun, was Du willst." sind mir geläufig. Als Dom ist es meine Pflicht und Verantwortung, der Sub die Freiräume zu geben, die sie benötigt, um sich weiterhin lustvoll hingeben zu können. Mit anderen Worten: es gibt Rahmenbestimmungen, Vereinbarungen, Spielräume. Ich gebe die Richtlinien vor. Wenn ich merke, daß die Sub damit überfordert ist, lasse ich ihr die Zeit. Sie weiß, was auf dem Spiel steht und kann jederzeit mitteilen, was für sie vertretbar ist und was nicht. Es wird niemand gezwungen, etwas gegen seinem Willen zu tun. Ich erwarte die Hingabe im Rahmen dessen, was sie nicht schädigt. Je nach Charakteristik muß man sie unterschiedlich behandeln. Wenn sie sich dauerhaft "verweigert" (was praktisch nie vorkommt, da es kein tägliches Aufeinanderhocken ist) oder einfach keine Lust auf mich hat, wird sie "entlassen".

Es ist einfach eine Frage neben den Vereinbarungen eine der Interaktionen und vor allem Sensibilität und Verantwortung des Dom's.
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Nochmal eine Dom meinung
Also solange Ihr keine 24/7 lebt oist das in meinen Augen völlig in Ordnung wenn dir nicht danach ist. Selbst bei 24/7 solte Dom es sehen und darauf eingehen.
Sieh es doch mal so auch Dom hat nicht immer 100%ig lust auf das Dom sein oder? Du kritisierst Ihn ja auch nicht deswegen oder er ist deshalb für auch kein schlechter Dom. Auch wenn ich jetzt gesteinigt werde als Dom will ich auch mal kuscheln. Das Leben ist, für mich, nicht nur SM.

Es geht dir ans innere das du dich schlecht dabei fühlst wenn dir nicht danach ist. Das zeigt für mich doch nur wie sehr du Ihn liebst. Denn sonst wäre dir doch egal oder? Dann würdest du dein Ding durch ziehen und das war es.
Da es nicht so ist sehe ich deine Gefühle als bestätigung für Ihn.

LG
Fellfresse
*******olf 
1.128 Beiträge
Mann
*******olf 1.128 Beiträge Mann

Warum sollte Dom nicht kuscheln..
..dürfen??
Zunächst einmal sind Dom und Sub in ersterLinie Menschen mit den ganz natürlichen Bedrüfnissen nach Geborgenheit und Nähe. Es gehört in meinen Augen zu einer "gesunden" SM-Beziehung selbstverständlich dazu, dass man kuschelt, küsst und schmust. Ich sehe die Dominanz und die devote Haltung als ein schmückendes Beiwerk, als Ergänzung und nicht als die absolute und einzige Basis für eine Partnerschaft.
Auch wenn es nur eine reine "Spiele_Bezeihung" ist, so wird sich jeder vernüftige dominante Mensch der Verantwortung bewußt sein und auf das Befinden des devoten Menschen eingehen. Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass devote Menschen, die sich respektiert und verstanden fühlen, zu besseren "Leistungen" fähig sind, als ängstliche und frustrierte.
Und ich denke es ich auch die Aufgabe eines devoten Menschen sich mitzuteilen und seine Befindlichkeit dem Dom gegenüber aufzuzeigen.
Nur dumme Dom's sog. DummDoms beharren engstirnig auf die Erfüllung ihrer Wünsche ungeachtet dem Gefühlen des anderen Partners.
Es freut mich hier viele positive Meinugen gelesen zu haben.
Grauerwolf
****ert 
365 Beiträge
Mann
****ert 365 Beiträge Mann

@grauerwolf
So ist es. Diese "Dumm-Dom's" sind keine Dom's, sondern "Komplexhaufen", die ihre Machtgelüste auf Kosten der Sub ausleben müssen, weil sie im sonstigen Leben offenbar keine Bestätigung finden. Es fehlt ihnen einfach der Intellekt, das wahre Wesen einer Dom/Sub-Beziehung zu erfassen. Ein echter Dom weiß ganz genau um die Ehrerbietung seiner Sub und hat es nicht nötig, sie zu irgendetwas zu nötigen (was ohnehin freiwillig tun würde, wenn es ihr danach ist).

Was ich in meinem anderen Posting etwas derbe ausgedrückt habe, die Sub zu "entlassen", bezog sich drauf, wenn auf zwischenmenschlicher Basis etwas nicht mehr stimmt und daraus eine dauerhafte "Verweigerung" resultiert. Eine Sub ist in erster Linie ein Mensch, der sich auf Grund ihrer Neigung halt so veranlagt ist und somit dem Dom die Erfüllung gibt - oder besser gesagt: sie ergänzen sich. Die Sub ist keine Sklavin in dem Sinne, an der man sich nach Lust und Laune bedient.
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wenn ich mal nicht gut drauf bin ...
--- schaltet mein DOM um und erforscht mit mir empathisch mein Seelenleben (er kann das).

Es ist eine nicht minder knisternde Situation D/S.

Wenn das Vertrauen stimmt.
****bti 
5.496 Beiträge
Frau
****bti 5.496 Beiträge Frau

Dürfen oder nicht dürfen
Hallo zusammen,

nun wir leben in einer Art 24/7. Kirsten hat sich mir geschenkt. Sie ist mein wertvollster Besitz und dementsprechend gehe ich mit meinem Besitz um. Im Prinzip darf ich alles, aber seinen wertvollsten Besitz hegt und pflegt man und schaut das es ihm gut geht.

Allerdings was ich mir wünschen würde, wäre wenn sub im Vorfeld es sagen würde, wenn es ihr nicht gut geht oder sie irgentwas bewegt.

Auch wenn ich ein Dom bin, so bin ich doch nur ein Mensch.

Gruß

Andreas
****ert 
365 Beiträge
Mann
****ert 365 Beiträge Mann

Ich frage meine Sub's im Zweifel vorher, ob das in Ordnung geht, was ich vorhabe. Sie sollen sich schließlich auch damit identifizieren können. Es gibt bei mir keine Formen von Handlungen, die Sub nicht will. Es gibt ein paar Rahmenvereinbarungen, die die Sub kennt. Ansonsten wäre diese Beziehung sinnlos.
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Gegenfrage an den threaderöffner ....
.... und an alle:
Glaubt ihr wirklich, daß hier irgend jemand posten würde:
"nein, die sub darf nicht unpäßlich sein, sie muß ihrem Herren immer und überall zu Willen sein, wenn es ihm genehm ist" ?
****bti 
5.496 Beiträge
Frau
****bti 5.496 Beiträge Frau

ganzanders
Hallo ganzanders,

ja das glaube ich, leider gibt es immernoch genügend Dummdoms.

Gruß

Andreas