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Wie lernt ihr Menschen kennen?

*******lker Mann
1.227 Beiträge
Vielleicht hier Back to topic und die metoo Diskussion in einem separaten Thread?
*******ant Frau
25.333 Beiträge
Zitat von *******_bw:

Wenn du dich in deiner Aussage aber generell auf Männer beziehst, die das Thema "metoo" als Trittbrettfahrer benutzen und darüber jammern, dass man ja heutzutage GAR nichts mehr dürfe, dann pflichte ich dir in deinem Ärger sogar zu. Ich zähle mich nur nicht zu diesen Trittbrettfahrern, weil mein Jammern nicht ist, dass man gar nichts mehr dürfe.

Wenn ich sauer auf Männer bin, die übergriffig gegenüber Frauen bin, auch (!) weil es nicht nur Frauen, sondern auch (!) vielen Männer schadet, dann stehe ich doch auf der Seite der metoo-Bewegung. Willst du solche Menschen veprellen, indem du sie als Trittbrettfahrer bezeichnest oder sagst: "Das ist UNSERE Bewegung, da hast du als Mann nichts verloren, denn du bist sowieso potentiell übergriffig und willst dich nur rechtfertigen!"?

Ich hoffe mal nicht. *g*

Oh, dann muss ich wohl nochmal ran, *g* .
Zunächst mal meinte ich nicht dich persönlich.
Mit "Trittbrettfahrerei" habe ich mich ungenau ausgedrückt.
Ich meinte damit, dass die
meetoo- Debatte als Vehikel dafür benutzt wird, um den Graben noch zu vertiefen. Und oft genug eben auch dazu, um Frauen generellen Männerhass vorzuwerfen, oder zu behaupten, dass Mann automatisch mit einem Bein im Knast stünde, wenn...
Das ist ja noch nicht einmal dann automatisch der Fall, wenn es um wirklichen Missbrauch oder Belästigung geht .

Und es nervt mich, dass der Zusatz "nicht alle Männer" fast schon obligatorisch ist.

Ja, wo sammer denn? Jedenfalls nicht in den USA.
*******frei Mann
760 Beiträge
Mit einer ganzen Menge an Begriffen bin ich inzwischen schlicht überfordert.

Ich weiß schon gar nicht mehr wie oft ich nachgelesen habe, was sich hinter "incel" verbirgt.

Mansplaning? Meetoo? Narzissmus? Depression? Und noch viele mehr.

Alles Begriffe, die hier mir einer schwindelerregenden Sicherheit zur Argumentation genutzt werden. Wenn ich jemanden verstehen möchte, dann sollte ich wenigstens mit den Begriffen vertraut sein. Bin ich aber nicht.

Bei den allermeisten Begriffen weiß ich das leider nur so ungefähr. Jedenfalls nicht so genau, dass ich etwa jemanden Narzissmus vorhalten würde. Ich besitze einfach nicht das Fachwissen für die Diagnose.

Und wenn ich bei einer Diskussion schon begrifflich abgehängt bin, wird es kaum verwundern, dass ich eine solche Argumentation nicht überzeugend finden kann, auch dann nicht, wenn sie womöglich werthaltig ist.

Und natürlich bin ich selbst für das Maß meiner Bildung verantwortlich. Deshalb kein Vorwurf an irgendwen.
*****eia Frau
4.180 Beiträge
Ich finde vor allem englische Begriffe anstrengend.
*******ant Frau
25.333 Beiträge
Zitat von *********0966:
Es bringt aber auch nichts die Diskussion mit ultralinken Dogmen zuzumüllen.

Ich zeig' dir gleich "ultralinke Dogmen", du. Schließlich muss ich auch ständig Theorien über echte, richtige und wertige Männer lesen, gelle?
*haumichwech* *rotfl*

@*****a_S
Passt schon. *top*
***sy Frau
892 Beiträge
Zitat von *******ant:
Zitat von *********0966:
Es bringt aber auch nichts die Diskussion mit ultralinken Dogmen zuzumüllen.

Ich zeig' dir gleich "ultralinke Dogmen", du. Schließlich muss ich auch ständig Theorien über echte, richtige und wertige Männer lesen, gelle?
*haumichwech* *rotfl*

@*****a_S
Passt schon. *top*
*danke*
*******_bw Mann
1.141 Beiträge
Themenersteller 
Oha, Kontaktschuld, ik hör dir trappsen.

Letztlich sagst du mir, ich solle als Mann die Klappe halten, weil ich angeblich Verständnis zeige für eine Bewegung, die ich klar als frauenfeindlich und schädlich für beide (!!!) Geschlechter gebranntmarkt habe, was ich nicht tue.

Ich sehe es als argumentative Schwäche, wenn man zu solch persönlichen Angriffen greifen muss. Und das sage ich nicht einmal, weil ich mich persönlich angegriffen fühlen würde (was ich nicht tue), sondern weil man damit Zusammenhänge ignoriert und der Realität nicht gerecht wird. Das finde ich schade. Damit tut man der Sache, für die man einzutreten vorgibt, letztlich einen Bärendienst.

Im Prinzip sagst du hier einem Verbündeten in Sache metoo, einem überzeugten Feministen, was die Gleichstellung und Gleichwertigkeit von Mann und Frau angeht, dass er "nicht wirklich" dein Verbündeter sei und sich verdünnisieren solle oder bitte die Klappe zu halten habe, weil er angeblich, nur weil er Ursachen für gesellschaftliche Entwicklungen analysiert, "Verständnis" zeigen würde für das Fehlverhalten Einzelner.

Verstehen ist nicht dasselbe für Verständnis, und ich habe auch nicht zum Ausdruck gebracht, dass ich verstehe, warum Männer glauben, übergriffig werden zu müssen.

Ich warte übrigens immer noch auf die Antwort, in welcher Weise ich Trittbrettfahrerei begangen haben soll. Ich habe ja nicht einmal behauptet, nur falsch verstanden worden zu sein, sondern sogar die Möglichkeit eingeräumt, mich vielleicht missverständlich ausgedrückt zu haben.

Das scheint aber leider nicht zu interessieren.
Kontaktschuld - Deckel zu - Stempel drauf - fertig.
*******_bw Mann
1.141 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *******ant:
Zitat von *******_bw:

Wenn du dich in deiner Aussage aber generell auf Männer beziehst, die das Thema "metoo" als Trittbrettfahrer benutzen und darüber jammern, dass man ja heutzutage GAR nichts mehr dürfe, dann pflichte ich dir in deinem Ärger sogar zu. Ich zähle mich nur nicht zu diesen Trittbrettfahrern, weil mein Jammern nicht ist, dass man gar nichts mehr dürfe.

Wenn ich sauer auf Männer bin, die übergriffig gegenüber Frauen bin, auch (!) weil es nicht nur Frauen, sondern auch (!) vielen Männer schadet, dann stehe ich doch auf der Seite der metoo-Bewegung. Willst du solche Menschen veprellen, indem du sie als Trittbrettfahrer bezeichnest oder sagst: "Das ist UNSERE Bewegung, da hast du als Mann nichts verloren, denn du bist sowieso potentiell übergriffig und willst dich nur rechtfertigen!"?

Ich hoffe mal nicht. *g*

Oh, dann muss ich wohl nochmal ran, *g* .
Zunächst mal meinte ich nicht dich persönlich.
Mit "Trittbrettfahrerei" habe ich mich ungenau ausgedrückt.
Ich meinte damit, dass die
meetoo- Debatte als Vehikel dafür benutzt wird, um den Graben noch zu vertiefen. Und oft genug eben auch dazu, um Frauen generellen Männerhass vorzuwerfen, oder zu behaupten, dass Mann automatisch mit einem Bein im Knast stünde, wenn...
Das ist ja noch nicht einmal dann automatisch der Fall, wenn es um wirklichen Missbrauch oder Belästigung geht .

Und es nervt mich, dass der Zusatz "nicht alle Männer" fast schon obligatorisch ist.

Ja, wo sammer denn? Jedenfalls nicht in den USA.

Ja, in dem Punkt stimme ich dir voll zu. Das ist nervig. Habe ich aber so nie behauptet.
*******ant Frau
25.333 Beiträge
Zitat von *******_bw:
Oha, Kontaktschuld, ik hör dir trappsen.

Letztlich sagst du mir, ich solle als Mann die Klappe halten, weil ich angeblich Verständnis zeige für eine Bewegung, die ich klar als frauenfeindlich und schädlich für beide (!!!) Geschlechter gebranntmarkt habe, was ich nicht tue.

Ich sehe es als argumentative Schwäche, wenn man zu solch persönlichen Angriffen greifen muss. Und das sage ich nicht einmal, weil ich mich persönlich angegriffen fühlen würde (was ich nicht tue), sondern weil man damit Zusammenhänge ignoriert und der Realität nicht gerecht wird. Das finde ich schade. Damit tut man der Sache, für die man einzutreten vorgibt, letztlich einen Bärendienst.

Im Prinzip sagst du hier einem Verbündeten in Sache metoo, einem überzeugten Feministen, was die Gleichstellung und Gleichwertigkeit von Mann und Frau angeht, dass er "nicht wirklich" dein Verbündeter sei und sich verdünnisieren solle oder bitte die Klappe zu halten habe, weil er angeblich, nur weil er Ursachen für gesellschaftliche Entwicklungen analysiert, "Verständnis" zeigen würde für das Fehlverhalten Einzelner.

Verstehen ist nicht dasselbe für Verständnis, und ich habe auch nicht zum Ausdruck gebracht, dass ich verstehe, warum Männer glauben, übergriffig werden zu müssen.

Ich warte übrigens immer noch auf die Antwort, in welcher Weise ich Trittbrettfahrerei begangen haben soll. Ich habe ja nicht einmal behauptet, nur falsch verstanden worden zu sein, sondern sogar die Möglichkeit eingeräumt, mich vielleicht missverständlich ausgedrückt zu haben.

Das scheint aber leider nicht zu interessieren.
Kontaktschuld - Deckel zu - Stempel drauf - fertig.

Nein, das alles sage ich dir nicht.
Das wäre in allen Punkten völlig!!! konträr zu meinen Ansichten.

Ich weiß leider nicht, wie ich es sonst erklären soll.

Was ist eine Kontaktschuld?


in dem Punkt stimme ich dir voll zu. Das ist nervig. Habe ich aber so nie behauptet.

Ich habe nicht behauptet, mit keiner Silbe, dass du das behauptet hast.
*******_bw Mann
1.141 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *******ant:
Zitat von *******_bw:
Oha, Kontaktschuld, ik hör dir trappsen.

Letztlich sagst du mir, ich solle als Mann die Klappe halten, weil ich angeblich Verständnis zeige für eine Bewegung, die ich klar als frauenfeindlich und schädlich für beide (!!!) Geschlechter gebranntmarkt habe, was ich nicht tue.

Ich sehe es als argumentative Schwäche, wenn man zu solch persönlichen Angriffen greifen muss. Und das sage ich nicht einmal, weil ich mich persönlich angegriffen fühlen würde (was ich nicht tue), sondern weil man damit Zusammenhänge ignoriert und der Realität nicht gerecht wird. Das finde ich schade. Damit tut man der Sache, für die man einzutreten vorgibt, letztlich einen Bärendienst.

Im Prinzip sagst du hier einem Verbündeten in Sache metoo, einem überzeugten Feministen, was die Gleichstellung und Gleichwertigkeit von Mann und Frau angeht, dass er "nicht wirklich" dein Verbündeter sei und sich verdünnisieren solle oder bitte die Klappe zu halten habe, weil er angeblich, nur weil er Ursachen für gesellschaftliche Entwicklungen analysiert, "Verständnis" zeigen würde für das Fehlverhalten Einzelner.

Verstehen ist nicht dasselbe für Verständnis, und ich habe auch nicht zum Ausdruck gebracht, dass ich verstehe, warum Männer glauben, übergriffig werden zu müssen.

Ich warte übrigens immer noch auf die Antwort, in welcher Weise ich Trittbrettfahrerei begangen haben soll. Ich habe ja nicht einmal behauptet, nur falsch verstanden worden zu sein, sondern sogar die Möglichkeit eingeräumt, mich vielleicht missverständlich ausgedrückt zu haben.

Das scheint aber leider nicht zu interessieren.
Kontaktschuld - Deckel zu - Stempel drauf - fertig.

Nein, das alles sage ich dir nicht.
Das wäre in allen Punkten völlig!!! konträr zu meinen Ansichten.

Ich weiß leider nicht, wie ich es sonst erklären soll.

Was ist eine Kontaktschuld?


in dem Punkt stimme ich dir voll zu. Das ist nervig. Habe ich aber so nie behauptet.

Ich habe nicht behauptet, mit keiner Silbe, dass du das behauptet hast.

Ich bezog mich auf den Beitrag von Milena_S und wollte das nur klären.
Wie gesagt, ich stimme dir zu, dass die metoo-Debatte von vielen Männern "gekapert" wird, um wieder einmal auf die Frage "Und was ist mit uns?" zu lenken?
Leider oft typisches Verhalten allzu vieler Männer.

Ähnlich wie man in manchen Kreisen nur noch von "falschen Vergewaltigungsvorwürfen" gegen Männer hört, als sei das das dringendste Problem. Unfassbar.

Insofern: Ich stimme dir zu in deiner Problematisierung, was Reaktionen auf metoo angeht.
*******_bw Mann
1.141 Beiträge
Themenersteller 
Aber aus meiner Sicht:

Ja, bitte back to topic.
Ich versuche, nicht auf weitere Antworten zum Thema "metoo" hier zu reagieren, für mich ist der Nebenstrang geklärt.

Wer aber denkt, noch etwas ergänzen oder klären zu wollen, macht das bitte.
Ich will hier nichts abwürgen, nur deutlich machen, dass es mir nicht um eine vertiefte Diskussion darüber geht, deshalb hab ich gesagt, was dazu zu sagen ist und gut ist.

Ok? Ok *top*
*****sif Mann
223 Beiträge
"Ich würde niemanden beim Einkaufen ansprechen, oder im beruflichen Umfeld, auch nicht in den Freizeitbereichen, wo ich Hobbies nachgehe."
ja, dann kann das ja auch nix werden.
Wer nicht fragt, der kriegt auch keine Antwort. und wer im echten Leben niemanden anspricht, wird auch hier nicht besser abschneiden.
Und nicht jede ansprechen. sie sollte Dir schon gefallen😉 Beduerftigkeit ist das groesste NoGo
*******_bw Mann
1.141 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *****sif:
"Ich würde niemanden beim Einkaufen ansprechen, oder im beruflichen Umfeld, auch nicht in den Freizeitbereichen, wo ich Hobbies nachgehe."
ja, dann kann das ja auch nix werden.
Wer nicht fragt, der kriegt auch keine Antwort. und wer im echten Leben niemanden anspricht, wird auch hier nicht besser abschneiden.
Und nicht jede ansprechen. sie sollte Dir schon gefallen😉 Beduerftigkeit ist das groesste NoGo

Ich sage ja nicht, dass das meine Überzeugungen sind, sondern dass ich damit im Alltag Probleme habe.
Ja, klar kann es nix werden, wenn man das niemanden anspricht, Captain Obvious *zwinker*

Erinnert mich irgendwie an den Witz, wo ein Obdachloser zu einem Passanten sagt:
"Ich hab seit drei Tagen nichts mehr gegessen."
"Guter Mann, sie müssen sich zwingen! Essen ist wichtig!"
*******ant Frau
25.333 Beiträge
Holy Shit, der ist böse. *lach* *tuete*
*****a_S Mann
6.584 Beiträge
JOY-Angels 
@*******_bw Ich denke übrigens nicht, dass man nur zu Dates kommt, wenn man auch im Alltag Frauen anspricht. Ich mache das nicht aus 2 Gründen: Es macht für mich als Fetischist und BDSMer keinen Sinn, und ich habe das nie gemacht und daher damit keine Erfahrung.
Aber ich denke: Irgendwo sollte man das halt schon machen, und am besten eben da, wo man die Erfahrung gemacht hat, dass es Sinn macht und klappt. Bei mir macht es Sinn und klappt auch hier und auf kinky Partys. Daher bleibe ich dabei und änder das nicht.
Aber das muss man eben für sich herausfinden, wo man sich "firttechnisch wohlfühlt". Das ist bei jedem anders. Ich kenne zB auch BDSMer, für die ist Internet und Party nix und die schwören auf Stammtische. Die haben für sich gemerkt, dass das genau ihr Weg für Dates ist.
*****sif Mann
223 Beiträge
Nur durch Handeln bewegt man etwas. Musste schon Arjuna lernen.
Also Augen zu und durch.😁
Ging mir fruher genauso, wenn man sich zuviel Kopf macht, klappt vieles nicht.
Und nicht zuviel erwarten, sondern den Flirt geniessen.
*******lker Mann
1.227 Beiträge
Zitat von *****sif:
Nur durch Handeln bewegt man etwas. Musste schon Arjuna lernen.
Also Augen zu und durch.😁
Ging mir fruher genauso, wenn man sich zuviel Kopf macht, klappt vieles nicht.
Und nicht zuviel erwarten, sondern den Flirt geniessen.
Sehr hilfreicher Tipp.
Meinst du nicht, dass die erfolgloseen in der Hinsicht schon oft einen langen Leidensweg hinter sich haben?
Und dann wieder das gleiche tun, um Erfolg zu haben? *skeptisch*
*******_bw Mann
1.141 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *******lker:
Zitat von *****sif:
Nur durch Handeln bewegt man etwas. Musste schon Arjuna lernen.
Also Augen zu und durch.😁
Ging mir fruher genauso, wenn man sich zuviel Kopf macht, klappt vieles nicht.
Und nicht zuviel erwarten, sondern den Flirt geniessen.
Sehr hilfreicher Tipp.
Meinst du nicht, dass die erfolgloseen in der Hinsicht schon oft einen langen Leidensweg hinter sich haben?
Und dann wieder das gleiche tun, um Erfolg zu haben? *skeptisch*

Das ist doch genau die Trennlinie, oder? Die Tipps "einfach machen, einfach versuchen" greifen nicht bei denjenigen, die das schon hinter sich haben.

Ich habe mich als Kind immer gefragt, warum Erwachsene, Ältere, bei bestimmten Aktivitäten so wenig Spaß verspüren, sich von ihrem Geld keine Spielsachen mehr kaufen, und nicht mehr all die Dinge tun, die man als Kind so gerne macht. In meinem Alter weiß ich, dass wir das alles schon so oft durch haben, dass jede Freude daran verloren gegangen ist, vor allem, wenn in zahlreicher Wiederholung Leiden damit verbunden ist.

Wie war das? Die Definition von Wahnsinn sei es, immer dasselbe zu tun und unterschiedliche Ergebnisse zu erwarten?

Andererseits ist Resignation und Nichtstun, so verständlich das sein mag, natürlich auch keine Lösung. Heißt nur, dass nicht jeder Vorschlag für jeden passt.
*****sif Mann
223 Beiträge
Excuse me, ich meinte Handeln als Alternative zum Nichthandeln.
Und nicht als Reiten eines toten Pferdes.
*******ant Frau
25.333 Beiträge
Das Problem, das ich habe (und nein, ich bekomme - und möchte - nicht an jeder Ecke Sex, nur weil bei mir "Frau" draufsteht),
wenn von Leidensweg die Rede ist...

Hm.
Vorab:
• es geht mir nicht darum, Gefühle abzusprechen!
• es geht mir nicht um "Opferrollen". Ich mag dieses Wort nicht und benutze es nicht.
ich schreibe nicht von Anwesenden

Ich habe zu oft mitbekommen, real und medial, wie dieses Leiden in Verbitterung umschlägt. Und was daraus folgen kann.
Und zwar ein Groll gegenüber Frauen, bis hin zu unverhohlen Hass.
Man mag es glauben oder nicht, aber es gibt Entwicklungen, die mir wirklich Angst machen (Menosphere, Alpha- und sonstige Coaches, Incel- und ich rede immer noch nicht von Anwesenden).

Deswegen fühle ich mich immer unwohler, wenn von Männern und Frauen die immer gleichen Frust- Geschichten kolportiert werden. Weil man so noch mutloser wird, Gräben zementiert und irgendwann wegen bzw dank der gewachsenen, weil immer wieder gefütterten Glaubenssätze genervt ist.
(Nein, ich meine das nicht verallgemeinern.)

Halbes OT.
*********_Wien Frau
1.717 Beiträge
Erfolgsgeschichten sind hier aber auch unerwünscht. Wenn ich Vorschläge mache, wie es geht, heißt es, du hast es ja leicht, du bist eine Frau. Ich bin eine 61jährige Frau, wohlgemerkt.
Geht es hier nur ums Jammern und wenn nicht, worum geht es dann?
*****sif Mann
223 Beiträge
Vornehmlich geht es um soziales Gefuege. Zu sachlich sollte man da auch nicht sein. Sonst waeren viele Forenthemen ja schnell abgehandelt. Oder wuerden gar nicht erst ins Forum gestellt werden. ich als Empathiefreier Mensch erkenne sogar, dass es mehr ums umarmt werden, geholfen werden, Anteilnahme geht als um die Loesung eines Problems. Meine ich jedenfalls aus meiner theoretischen Betrachtung heraus😉. Und da gehoert Jammern tatsaechlich auch dazu.
*****a_S Mann
6.584 Beiträge
JOY-Angels 
Zitat von *******_bw:
Zitat von *******lker:
Meinst du nicht, dass die erfolgloseen in der Hinsicht schon oft einen langen Leidensweg hinter sich haben? Und dann wieder das gleiche tun, um Erfolg zu haben? *skeptisch*
Das ist doch genau die Trennlinie, oder? Die Tipps "einfach machen, einfach versuchen" greifen nicht bei denjenigen, die das schon hinter sich haben. [...] In meinem Alter weiß ich, dass wir das alles schon so oft durch haben, dass jede Freude daran verloren gegangen ist, vor allem, wenn in zahlreicher Wiederholung Leiden damit verbunden ist. Andererseits ist Resignation und Nichtstun, so verständlich das sein mag, natürlich auch keine Lösung. Heißt nur, dass nicht jeder Vorschlag für jeden passt.

Es ist tatsächlich eine Kunst, bei Nichterfolg es noch eine Zeitlang zu probieren, ggf. auch mit Tipps - also nicht zu früh aufzugeben. Aber dann, wenn man merkt, dass es trotz der Tipps, die bei anderen wirken, bei einem selbst nicht klappt, den Weg zu wechseln.
Das gilt ja zB auch in Beziehungen: Hier schreiben so viele, dass die Beziehung sexuell nicht mehr klappt, und ich denke mal, wir alle haben so etwas erlebt. Und da war es ja auch sinnvoll, es erst mal noch zu probieren, also zB mit dem Tipp, am WE einen Kurzurlaub zu machen, um das Sexleben aufzufrischen usw.. Und wenn das aber alles nix nützt, ist es eben besser, sich zu trennen und somit einen anderen Weg zu gehen. Mit einem neuen Partner, ggf. auch einer neuen Beziehungsform.

Und so ist es auch mit dem Dating: Wenn man merkt, dass ein Weg (reale Location, Online-Community usw.) trotz Tipps von dort Erfolgreichen bei einem selbst nicht funktioniert, sollte man wechseln und einen anderen Weg probieren. Auf diese Weise findet man vielleicht irgendwann einen Weg, der zu einem passt.
Und ja, es gibt natürlich den Fall, dass Leute feststellen, dass bei ihnen kein Weg wirklich klappt. In dem Fall ist es dann sinnvoll, sich einzugestehen, dass man Hilfe braucht. (Wie bei Beziehungen z.B.: Wenn man lauter Beziehungen mit ganz unterschiedlichen Partnern anfängt, und wirklich keine klappt, kann es ja wirklich daran liegen, dass man eine Störung in der Hinsicht vorliegen hat. Und dann ist es je keine Schande, sich helfen zu lassen.)
********2012 Paar
5.996 Beiträge
Zitat von *********_Wien:
Erfolgsgeschichten sind hier aber auch unerwünscht...

So scheint es mir auch.

Jeder positive Erfahrungsbericht oder Vorschlag, der nachweislich gute Erfolgsaussichten hat, wird hier im Thread nur massiv mit

'Ja, aber... bla bla... ',
'Glaube ich nicht...',
'Du hast es ja auch leicht, weil...',
'Trifft nur auf andere zu, aber nicht auf mich...',
'Belehre mich nicht...',
'Ich mache das eben anders und bin erfolglos, aber daran kann es nicht liegen...',
'Nur die Schönen und Reichen...',
'Ich bin eben anspruchsvoller und will nicht nur den schnellen Fick wie du...'
und so weiter

einfach beiseite gewischt und verteufelt, weil das anscheinend nur dabei stört, sich weiter im Sebstmitleid zu suhlen, aber um Himmels Willen nichts einsehen, nichts ändern und nicht in die Initiative gehen zu wollen.

Schade.

LG, Fix & Foxy (m)
*********0966 Mann
2.718 Beiträge
Da gibt es so eine Indianerweisheit.
"Wenn Du merkst dass du ein totes Pferd reitest dann steig ab."
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