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Doppelte Unterwerfung - eine sehr lange Geschichte - Teil 1

*****971 Mann
478 Beiträge
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*****971 Mann
478 Beiträge
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Sechs Jahre später
Tim
Ich ziehe die Skates aus und laufe barfuß die Treppe hoch. Das hat gerade richtig Spaß gemacht. Mit Leon und Tom bin ich zwei Stunden um den See geskatet. Schade, dass Lisa nicht dabei war, aber die ist mit ihren Großeltern zum Surfen an den Gardasee gefahren. Wenn es ums Surfen geht, habe ich keine Chance. Lisa lässt sich keine Gelegenheit auf dem Brett zu stehen, entgehen. Ich hoffe, sie genießt den Nachmittag so wie ich es getan habe. Allerdings wird es jetzt Zeit, dass ich das Lernen anfange. Meine Prüfungen schreiben sich nicht von selbst.
Vorher habe ich aber noch Hunger. Ich schiebe mir eine Pizza ins Rohr. Bis sie warm ist, schaue ich, was heute auf meinem Plan steht und suche Bücher und Unterlagen raus. Ich könnte gleich duschen, aber dann müsste ich sofort nach dem Essen mit dem Lernen beginnen. Ich schaue daher der Pizza im Rohr zu, wie sie braun wird. Im Aufschieben bin ich König. Nachdem ich gegessen habe, wird es Zeit zu duschen. Ich kann mich selbst nicht mehr riechen.
Ich seife mich gerade ein, als der Rauchmelder losgeht. Was soll das jetzt? Schnell brause ich mir den Schaum vom Körper und schlüpfe in eine Unterhose, während der Rauchmelder immer noch ohrenbetäubenden Lärm macht. Da rieche ich es auch, Rauch! Ich reiße die Wohnungstür auf und sehe, wie dicke Rauchschwaden die Treppe hochziehen. Da streckt auch die alte Wagner ihren Kopf zur Wohnungstür raus.
„Es brennt“, schreie ich und renne die Treppe runter. Ein Stockwerk tiefer ist der Rauch unerträglich und vom Erdgeschoss schlagen mir Flammen entgegen. Weiter komme ich nicht. Der Weg nach unten ist versperrt. Da steht plötzlich Frau Baumann mit ihrer kleinen Tochter auf dem Arm vor mir.
„Wir kommen hier nicht weiter“, schreie ich in Panik. „Rauf zu mir in den zweiten Stock.“ Ich packe die beiden und ziehe sie hinter mir her nach oben. Dort steht die Wagner vornübergebeugt und hustet heftig. Ich schiebe alle in meine Wohnung und zerre sie Richtung Balkon. Jetzt stehen wir zu viert auf meinem winzigen Balkon. Wenigstens ist hier noch kein Rauch, aber wie weiter? Im Geräteschuppen hinter dem Haus ist eine lange Leiter. Unter uns ist Rasen, aber wir sind im zweiten Stock. Egal, alles ist besser als Verbrennen. Ich klettere über die Brüstung und lasse mich fallen. Der Aufprall auf dem Boden ist bei weitem nicht so heftig wie ich erwartet habe. Ich renne zum Geräteschuppen. Mit dem Erstbesten, das mir in die Finger kommt, werfe ich das Fenster ein und klettere hinein. Im Schuppen bin ich jetzt, aber wie bringe ich die Leiter raus? Die Tür ist zugesperrt und Schlüssel habe ich keinen. An der Wand hängt ein Vorschlaghammer. Damit schlage ich auf das Schloss ein. Es gibt aber nicht nach. Panik steigt in mir auf und ich schlage weiter auf die Tür ein. Da gibt das Ding endlich nach und der Weg nach draußen ist frei. Mit der Leiter auf der Schulter renne ich zurück zum Haus. Ich stelle sie auf und klettere hoch. Frau Baumann drückt mir ihre Tochter in den Arm. Die Kleine kann die Leiter unmöglich selbst runterklettern. Ich halte sie mit einer Hand und klettere die Leiter runter. Unten angekommen stehen plötzlich Feuerwehrleute da. Wo kommen die auf einmal her?
„Frau Baumann und Frau Wagner sind noch da oben“, schreie ich und will wieder zur Leiter, aber sie halten mich mit Gewalt zurück.
„Wir machen das schon“, erklären sie. Ich kann mich nicht beruhigen, aber sie ziehen mich weg.
Irgendwann sitze ich dann in einem Krankenwagen. Mein rechter Knöchel schmerzt höllisch. Das habe ich vorher nicht einmal bemerkt.
„Sie haben sich das Sprunggelenk verstaucht. Das wird einige Tage weh tun, ist aber nicht weiter schlimm und wird folgenlos heilen“, erklärt mir der Arzt.
Einige Zeit später steht ein Polizist neben mir. Er nimmt meine Personalien auf.
„Herr Sauer, können sie morgen zur Dienststelle kommen? Wir bräuchten eine Aussage von ihnen“, erklärt er.
„Klar, kann ich.“
„Haben sie Verwandte oder sonst jemanden bei dem sie übernachten können?“
Das ist eine gute Frage. Meine Eltern wohnen am anderen Ende von Deutschland. Verwandte habe ich auch keine in der Gegend.
„Ich weiß nicht. Ich studiere seit einem Jahr hier, aber großen Anschluss habe ich nicht“, erkläre ich ehrlich.
„Machen sie sich keine Sorgen, wir werden ihnen ein Hotelzimmer besorgen“, beruhigt mich der Polizist.
Da fällt mir ein: „Ich könnte bei Lisa übernachten. Das ist meine Freundin.“
„Wir können sie hinbringen. In ihrem Zustand fahren sie besser nicht selbst“, bietet der Polizist an.
Wenig später sitze ich in einem Polizeiauto. „Zur alten Textilfabrik 1a“, erkläre ich auf die Frage nach der Adresse. Dann blicke ich Richtung Haus. Obwohl die Feuerwehr aus allen Rohren Wasser ins Haus spritzt, sind immer noch Flammen zu sehen. Der Anblick ist entsetzlich. Hier werde ich nicht mehr wohnen können. Dafür ist die Zerstörung zu groß. Gut, dass es schnell aus meinem Blickfeld verschwindet. Erst jetzt fällt mir auf, dass ich bis auf meine Boxerbriefs und eine Decke, die mir irgendjemand um die Schultern gelegt hat, nackt bin. Außerdem ist Lisa nicht einmal daheim. Sie ist in Italien beim Surfen. Warum habe ich vorhin nicht daran gedacht? Aber wo soll ich sonst hin? Leon und Tom haben nur winzige Zimmer im Studentenheim und sonst kenne ich niemanden näher. Ein Hotelzimmer kann ich mir nicht leisten. Es hilft nichts, ich werde Lisas Mutter bitten, mich bei ihr übernachten zu lassen. Plötzlich fühle ich mich unglaublich nackt. Wenn ich wenigstens noch eine Hose oder ein Shirt anhaben würde. Auch wenn es sich um einen Notfall handelt und ich nichts dafürkann, ist mir mein Erscheinungsbild plötzlich peinlich. So wie ich aussehe, möchte ich Lisas Mutter nicht gegenübertreten.
Die Polizisten versuchen mich abzulenken und beginnen eine Unterhaltung mit mir, aber sie merken schnell, dass ich meinen eigenen Gedanken nachhängen will. Das Gespräch verebbt und ich blicke während dem Rest der Fahrt schweigend aus dem Fenster.


Silke
Ich streiche über die Möbel in unserem Paradies. Ich habe den halben Tag geputzt und gewienert. Das war auch dringend nötig, denn seit einem Jahr habe ich den Bunker nicht mehr betreten. Genau genommen bin ich seit du weg bist erst das zweite Mal wieder hier. Jetzt sieht alles wieder aus wie damals, sauber, frisch und neu. Es kommt mir wie Verrat an dir vor, aber ich bin mir sicher, dass ich eine Entscheidung treffen muss und inzwischen auch bereit bin, sie zu treffen. Etwas muss mit unserem Paradies passieren. Ich kann die Räume nicht ewig unbenutzt lassen. Ich nehme eine der Peitschen in die Hand. Ja, sie fühlt sich gut an. Aus dem Nichts überkommt mich die Lust wieder mit einem Mann zu spielen. Das Gefühl dich zu verraten, wird übermächtig, aber gleichzeitig wächst in mir die Gewissheit, dass ich mein Leben wieder mit einem Mann teilen möchte. Ich empfinde unser Paradies plötzlich als eng und drückend. Ich muss wieder ans Tageslicht und die Sonne sehen. Alles aus Leder, die Masken, die Peitschen, die Fesseln, die Paddles und was mir sonst noch in die Hände fällt, werfe ich in einen Korb. Mit Lederfett kann ich das Zeug auch oben behandeln. Die nächsten Tage bin ich sowieso allein. Lisa ist mit den Großeltern am Gardasee beim Surfen und Besuch erwarte ich keinen.
In der Wohnung angekommen, bemerke ich erst, dass es schon Abend geworden ist. Die Sonne geht bereits unter. Schade, ich hätte den Blick nach draußen gerne noch etwas genossen. Was solls, dann eben ohne Aussicht. Ich setzte mich in meine Arbeitsecke, nehme mir wahllos ein Teil aus dem Korb und beginne mit einem Tuch Lederfett aufzutragen. Da sehe ich wie ein Polizeiwagen auf den Hof fährt und genau vor dem Eingang zu meiner Wohnung hält.
Das darf nicht sein! Nicht schon wieder! Nicht heute! Wenn Lisa etwas passiert ist, überlebe ich das nicht. Ich stürze zum Aufzug und wie sich der Aufzug abwärts bewegt merke ich, dass mir Tränen die Wangen runterlaufen. Es ist mir egal, oder nein, es ist mir doch nicht egal. Ich will einen Rest Haltung bewahren. Ich wische die Tränen weg und atme tief durch. Innerlich mache ich mich auf das Schlimmste gefasst und öffne bewusst langsam die Eingangstür. Es gilt Fassung zu bewahren. Zusammenbrechen werde ich erst wenn die Polizisten weg sind.
„Guten Tag, bitte sagen sie mir, dass nichts mit Lisa ist. Nicht heute!“ Meine Stimme klingt flehender als ich will.
Der Polizist sieht mich verwirrt an und erklärt dann ruhig: „Ich weiß zwar nicht wer Lisa ist, aber ich kann sie beruhigen. Wir haben einen jungen Mann für sie im Auto.“
In dem Moment steigt Tim aus dem Polizeiauto.
„Tut mir leid, dass ich dich so überfalle, aber ich weiß nicht wohin“, erklärt Tim schüchtern.
„Im Haus in dem Herr Sauer wohnt ist ein Feuer ausgebrochen und er dachte, er könnte die Nacht bei ihnen verbringen“, klärt der zweite Polizist die Situation auf. „Können sie sich um Herrn Sauer kümmern?“
Mir fällt ein Stein vom Herzen. Ich weiß, ich sollte nicht erleichtert sein, aber ich bin es. Ich gehe auf Tim zu und drücke ihn.
„Natürlich kümmere ich mich um Tim und selbstverständlich kann er hierbleiben. Danke, dass sie ihn hierhergebracht haben“, erkläre ich unpassend überschwänglich, aber meine Erleichterung muss irgendwo hin.
Ich bedanke mich nochmals bei den beiden Polizisten und ziehe Tim Richtung Wohnungstür. Er sieht mitgenommen aus und ist praktisch nackt. Außer einer Unterhose und einer Decke über den Schultern hat er nichts an, außerdem humpelt er. Gut, dass ich einen Aufzug habe.
„Ich mach dir gleich einen Tee, oder möchtest du etwas anderes“, frage ich wie wir nach oben fahren.
„Danke, Tee wäre gut“, meint er schüchtern.
„Leider habe ich nichts Vernünftiges zum Anziehen für dich. Die Sachen von Andreas habe ich weggegeben, aber ich werde dir Arbeitskleidung aus der Firma bringen lassen.“ Mit diesen Worten betreten wir die Wohnung. Da wird mir bewusst, was auf meinem Arbeitstisch liegt. Es ist nicht zu vermeiden, dass Tim es sehen wird. Es hilft nichts, aus der Nummer komme ich nicht mehr raus.
Tim
Silke strahlt eine unglaubliche Autorität aus. Das meine ich im positiven Sinn. Sie hat etwas von der strengen Klassenlehrerin in der Grundschule, etwas unnahbar, aber letztlich wohlwollend und für alles eine Lösung habend. Anfangs habe ich mich schwer getan Silke zu duzen und auch als sie mich jetzt in ihre Wohnung schiebt, liegt mir ein ‚Frau Hoffmann‘ auf den Lippen. Gut, dass ich es mir gerade noch verkneifen kann.
Lisa hat mir erzählt, dass ihr Vater heute vor sechs Jahren gestorben ist. Das war wohl mit ein Grund, warum Lisa unbedingt dieses Wochenende zum Surfen wollte. Es ist gut möglich, dass die Situation damals ganz ähnlich war. Ein Polizeiauto hält vor der Tür und Polizisten überbringen eine Nachricht. Als heute wieder ein Polizeifahrzeug vor ihrer Tür gehalten hat, muss Silke einen höllischen Schrecken bekommen haben und gedacht haben, dass etwas mit Lisa ist. Als klar war, was tatsächlich vorgefallen ist und dass nichts mit Lisa ist, war sie sofort wieder sie selbst.
Die Wohnung ist der pure Wahnsinn. Sie ist auf dem Dach ihrer Firma. Man hat das Gefühl, dass es im ersten Geschoss keine Wände gibt. Es scheint nur einen Raum zu geben, der gleichzeitig Küche, Ess-, Wohn-, und Arbeitszimmer ist. Die Südseite ist eine einzige Glasfront. Der Raum ist zwei Stockwerke hoch und über der Küche sind zurückgesetzt hinter einer offenen Galerie, der Schlafraum und das Bad. Obwohl es auch in der oberen Etage keine Wände gibt, ist alles so weit zurückgesetzt, dass es vom unteren Geschoss nicht einsehbar ist. Was muss das für ein gigantisches Gefühl sein, wenn man beim Aufwachen, beim Duschen oder in der Badewanne den Blick durch die Fensterfront hat. Dass es auf dieser Etage nur einen Raum gibt, täuscht natürlich. Lisa hat ihren eigenen Bereich, der größer ist als das Haus meiner Eltern, dann gibt es noch einen Wellness-Bereich mit Fitness-Raum, Sauna und Schwimmbad und einen Gästebereich. Für Lisa ist das hier das Normalste der Welt, aber mich schüchtert es jedes Mal aufs Neue wieder ein. Lisa und ich wurden in komplett unterschiedlichen sozialen Schichten geboren.
„Setz dich schon mal“, bietet Silke an und geht zielstrebig zur Küchenzeile. „Die Ruhe- und Kraftmischung wird am besten zum Anlass passen, wenn es dir recht ist“, überlegt sie laut.
„Ja, danke“, bestätige ich.
Noch während die Kaffeemaschine heißes Wasser in eine Tasse pumpt, greift Silke zum Handy. „Hallo Walter, könntest du jemanden ins Lager schicken und zwei Sätze Arbeitskleidung zu mir bringen lassen. Eine kurze und eine lange Hose in L und zwei Shirts in XL?“
Sie sieht kurz zu mir und ich kann nur nicken. „Also die Shirts in XL und die Hosen in L“, beendet sie das Gespräch. Inzwischen ist die Tasse voll und Silke reicht mir den Tee. Dabei fällt mein Blick Richtung Arbeitsbereich und ich laufe knallrot an.
„Du weißt was das ist?“, frägt Silke bestimmt.
Ich werde noch röter, falls das überhaupt noch möglich ist.
„Tim, du bist kein Kind mehr. Du weißt was das ist?“, frägt Silke noch einmal mit scharfer Stimme.
„SM Toys“, murmele ich und blicke verlegen auf den Boden.
„Richtig, SM Toys. Sie stammen noch von Andreas. Über das, was du da drüben auf dem Tisch siehst, müssen wir bei Gelegenheit reden, aber nicht jetzt. Gerade ist anderes wichtiger. Nur eine Bitte, kein Wort zu Lisa. Ich will nicht, dass sie ein falsches Bild von Andreas bekommt. Er war immer ihr Held. Können wir uns darauf einigen?“
Immer noch auf den Boden schauend nicke ich. Ich bin mir sicher, dass ich in meinem Leben noch nie eine so peinliche und demütigende Situation erlebt habe. Wenn ich nur wenigstens etwas mehr anhätte. Warum muss ich nur in Unterhosen vor Lisas Mutter stehen, während neben uns ein Berg SM-Toys liegt. Am liebsten würde ich weglaufen, aber das geht nicht. Wo sollte ich hin?
„Hast du schon mit deinen Eltern oder mit Lisa telefoniert?“
Silkes Frage bringt mich wieder in die Realität zurück.
„Nein, mein Handy liegt in meiner Wohnung und ist bestimmt verbrannt. Um mit meinen Eltern zu reden ist es sowieso schon zu spät. Die würden sich nur unnötig Sorgen machen, wenn ich sie jetzt noch anrufe, aber mit Lisa würde ich gerne reden.“
„Ist alles in deiner Wohnung weg?“
„Ich glaube schon. Das Haus hat noch gebrannt, als mich die Polizisten zu dir gefahren haben“, kann ich nur antworten.
„Das ist schlimm, aber es sind nur Sachen. Die kann man wieder ersetzten. Wenn es dir recht ist, fahre ich mit dir morgen einkaufen. Da können wir dann das Nötigste besorgen. Geld leihe ich dir selbstverständlich. Wegen einem Platz zum Schlafen brauchst du dir auch keine Sorgen machen – natürlich kann ich Lisa nicht vorgreifen und ihr muss es auch recht sein – aber von mir aus kannst du erst einmal hierbleiben. Platz ist hier mehr als genug. Hier ist mein Handy, ich habe es schon entsperrt und für alle Fälle, der PIN ist 8642. Am besten du gehst in Lisas Zimmer, dann bist du ungestört und vielleicht möchtest du auch duschen. Frische Handtücher sollten im Schrank sein, aber du wars ja schon hier.“
Ich bedanke mich bei Silke und gehe in Lisas Zimmer oder besser gesagt in eines ihrer Zimmer. Ich bin dankbar, dass mir Silke etwas Freiraum lässt, aber wohl fühlen tue ich mich hier dennoch nicht. Mich erschlägt der Luxus. Auch wenn an den Wänden Poster von Gojira, Jinjer und Harley Quinn hängen, die zeigen, dass Lisa eine normale, junge Frau ist, sieht man der Einrichtung an, dass sie richtig teuer ist, und die Poster sind alle gerahmt. Dann noch Lisas Mutter, die auf eine schon fast unheimliche Autorität ausstrahlt. Dass bei ihr der Warenbestand eines kleinen Sexshops auf dem Schreibtisch liegt, scheint ihr weder unangenehm noch peinlich zu sein. Für sie scheint es nichts Besonderes zu sein. Mich dagegen hat die Situation überfordert. Unser Gespräch hat sich um meine Situation gedreht, aber trotzdem sind die Toys da gewesen und haben mich angezogen. Dann noch die Bitte, Lisa gegenüber nichts zu erwähnen. Plötzlich verstehe ich, warum wir meistens bei mir waren. Lisa muss gespürt haben, dass das hier nicht meine Welt ist. Dennoch werde ich mein ungutes Gefühl überwinden müssen. Es wird mir nichts übrigbleiben, als das Angebot von Silke anzunehmen und fürs Erste ein paar Tage hier zu bleiben. Auch wenn wir uns erst seit einem halben Jahr kennen, kann ich mir nicht vorstellen, dass Lisa etwas dagegen hat, aber das werde ich gleich klären. Sie geht nach dem zweiten Piepsen ans Telefon.
„Hallo Mama, was gibt’s? Warum rufst du an? Du der Wind war herrlich. Wir sind den ganzen Nachmittag über auf dem Wasser gewesen und jetzt sitzen wir noch bei einem Glas Wein in der Trattoria“, sprudelt es mir nur so entgegen.
„Ich bin es, Tim.“
„Warum rufst du mich mit Mamas Handy an?“
„Es ist schrecklich, Lisa. Bei mir gab es ein Feuer. Das ganze Haus ist abgebrannt.“
„Soll ich heimkommen? Fehlt dir was?“
„Nein mir geht es so weit gut und danke für dein Angebot. Das ist Lieb von dir, aber bleib am Gardasee und mach dir ein paar schöne Tage. Du kannst mir hier eh nicht helfen. Nein, mit dir zu reden, hilft mir schon. Außerdem können wir am Wochenende sowieso nichts ausrichten. Dann gibt es noch etwas, ich weiß nicht, wo ich hinsoll, und deine Mutter hat mir angeboten, dass ich die nächsten Tage bei euch bleibe. Ich weiß, das kommt jetzt sehr plötzlich, aber ist es OK für dich?“
„Ja klar, das ist klasse! Dann haben wir mehr Zeit füreinander. Wenn du willst, kannst du ganz bei mir einziehen. Ich würde mich freuen!“
Damit ist das geklärt. Wir reden noch eine Weile und dass es mir gut tut Lisas Stimme zu hören, war nicht nur so dahingesagt. Mit ihrer quirligen, fröhlichen Art baut sie mich tatsächlich wieder ein Stück weit auf. Am Ende des Gesprächs kann ich sie dann tatsächlich noch davon überzeugen die Tage am Gardasee nicht vorzeitig abzubrechen. Sie sind ihre letzte Chance auf etwas Entspannung bevor der Prüfungsstress losgeht.
Ich beschließe Duschen zu gehen. Das was Silke gesagt hat, war bestimmt nicht nur eine freundliche Geste, sondern ein kaum versteckter Hinweis. Ich kann es sogar selbst riechen. Ich stinke nach einer Mischung aus Rauch uns Schweiß. Unter der Dusche beginne ich unkontrolliert zu zittern. Das ganze Adrenalin in meinem Körper muss irgendwo hin. Anschließend fühle ich mich aber tatsächlich besser. Fragt sich nur, was ich jetzt mache. An Schlafen ist nicht zu denken, so aufgekratzt wie ich immer noch bin. Ich möchte aber auch nicht in Lisas Räumen bleiben. Ich nehme meinen Mut zusammen und beschließe zu Silke zu gehen. Möglicherweise hat sie Antworten auf Fragen, die mich schon seit meiner Pubertät beschäftigen.
*****971 Mann
478 Beiträge
Themenersteller 
Silke
Ist das gerade noch einmal gut gegangen oder richtig schlecht gelaufen? Ich bin mir nicht sicher. Das Zeug auf meinem Schreibtisch hat Tim noch mehr geschockt, als er es sowieso schon war. Allerdings denke ich, dass er Lisa tatsächlich nichts sagen wird, zumindest heute nicht. Ob er mein kleines Geheimnis auf Dauer für sich behalten wird, ist aber eine ganz andere Sache. Realistisch betrachtet eher nicht, dazu hat er zu interessiert gewirkt, aber vermutlich bilde ich mir da etwas ein und ich habe nur etwas gesehen, weil ich es sehen wollte. Ich werde mit Tim noch ein Gespräch führen müssen. Vielleicht wird das etwas Klarheit bringen. Aber dennoch werde ich nicht darum herumkommen, auch mit Lisa zu reden. Die Gefahr, dass Tim irgendwann redet, ist zu groß und ich will, dass Lisa von mir Details über die Beziehung von Andreas und mir erfährt, wenn es schon sein muss. Fragt sich nur wie viele oder wie wenige Details ich preisgeben soll und noch weniger Vorstellung habe ich davon, wie Lisa reagieren wird. Von Gleichgültigkeit bis zu kompletter Ablehnung ist alles möglich. Da ich nichts Besseres zu tun habe, hole ich mir einen Milchkaffee und beginne wieder die Toys einzufetten.
Zu meiner Überraschung kommt nach einiger Zeit Tim wieder. Ich kümmere mich gerade einen Knebel mit Doppelpenis. Etwas unpassenderes könnte ich nicht in der Hand haben, aber das ist auch schon egal. Er hat geduscht, aber immer noch nur eine Unterhose an. Er hat die Statur von Andreas. Gut, er hat andere Gesichtszüge und sowohl Haut und als auch Haare sind etwas heller, aber die Größe, die breiten Schultern und die schmalen Hüften passen. Auch wenn der Gedanke völlig unpassend ist, mir gefällt was ich sehe. Andreas war durchtrainierter als Tim, aber das könnte man ändern. Fünf Kilo weniger Fett und dafür fünf Kilo mehr Muskeln und Tim wäre eine Augenweide. Lisa und ich haben was Männer angeht offensichtlich die gleichen Vorlieben. Ja, es gefällt mir was ich sehe. Deutlich mehr als es sollte sogar.
Um mich auf andere Gedanken zu bringen, erkläre ich: „Auf der Anrichte liegt etwas Kleidung. Es ist nur Arbeitskleidung, aber für die Not wird es gehen und es ist für dich sicher angenehmer als nur in Unterhosen vor mir zu stehen.“
Täusche ich mich, oder wird Tim rot? Wenigsten nimmt er die Kleidung und zieht sich an.
Dann will er vorsichtig wissen: „Entschuldige, wenn ich frage, das stammt alles aus der Beziehung mit ihrem Mann?“
Er wirkt schüchtern und ist im Satz zum Sie gewechselt. Seine Frage ist ihm offensichtlich peinlich, aber er ist dennoch ganz offensichtlich auch interessiert an dem, was vor mir auf dem Tisch liegt.
„Ja“, antworte ich in selbstverständlichem Tonfall und warte auf weitere Fragen?
„Dann haben sie mit ihrem Mann in so einer Dom-/Sub-Beziehung gelebt, wie in Fifty Shades of Grey?“, kommt die vorsichtige nächste Frage.
Ich rolle mit dem Stuhl etwas vom Tisch weg und wende mich Tim zu, dabei schlage ich die Beine übereinander. Mit einem leichten Lächeln kommt meine Antwort: „Ja, wir haben in einer Dom-/Sub-Beziehung gelebt, aber nicht so wie in Fifty Shades of Grey. Fifty Shades of Grey ist nur ein Märchen für Erwachsene. Mit dem wirklichen Leben hat die Geschichte nicht viel zu tun.“
„Dann waren sie die Sklavin von ihrem Mann? Gibt es solche Beziehungen wirklich?“
Es ist herrlich Tim zu beobachten. Sein Gesicht ist inzwischen röter als eine Tomate. Die Mischung aus Naivität, Verlegenheit und kaum verhohlenem Interesse bringt etwas in mir zum Klingen, das ich viel zu lange verdrängt habe. Ich könnte ihn noch etwas mehr in Verlegenheit bringen. Wenn er etwas Erfahrung hätte, würde ihm der Knebel, den ich immer noch in der Hand halte, einen deutlichen Hinweis über die Rollenverteilung zwischen Andreas und mir geben.
„Wie kommst du den darauf, dass ich die Sklavin von Andreas gewesen sein könnte?“, antworte ich mit einer Gegenfrage.
„Naja,“ druckt er rum, „ich dachte es würde in so einer Beziehung einen Dominanten und einen Devoten geben.“
„Das ist schon richtig“, dränge ich ihn noch etwas mehr in die Ecke, „beantwortet aber noch nicht, warum du glaubst, dass ich die Sklavin von Andreas gewesen sein könnte.“
„Aber die Frauen sind in den Büchern und Filmen immer die Unterwürfigen. Ganz egal ob Fifty Shades of Grey, Secretary oder sonst eine Geschichte, es sind immer die Frauen. Außerdem haben sie, äh, hast du mich gebeten, dass ich Lisa nichts erzähle. Das kann doch nur bedeuten, dass du nicht wolltest, dass Lisa erfährt, dass es für ihren Vater erregend war, dir weh zu tun.“
„Venus im Pelz wäre ein Gegenbeispiel, aber das nur nebenbei. Angeblich sind bei beiden Geschlechtern die Devoten in der Überzahl. Ob das tatsächlich stimmt, kann ich nicht mit Gewissheit sagen. Für Frauen wird es aber stimmen, denn in Büchern haben tatsächlich meist die Frauen die devote Rolle und die Geschichten werden in der Regel für Leserinnen geschrieben. Männer lesen keine Geschichten, sondern schauen sich eher Pornos an. Da gibt es allerdings jede Menge Femdom-Zeug“, doziere ich.
Tim hört mir interessiert zu, sagt aber nichts, daher halte ich ihm den Knebel hin und fahre ich fort: „Siehst du den Knebel hier, wie glaubst du wird der getragen?“
„Die kurze Seite in den Mund und mit dem langen Penis kann dann die Frau befriedigt werden.“
Tim hat das Prinzip verstanden. Nein, so schnell wie er die Antwort hatte, hat er so einen Doppelknebel schon einmal gesehen. Sein Browserverlauf oder seine Google-History wären sicher interessant. Der Groschen ist bei Tim dennoch noch nicht gefallen. Ich helfe ihm etwas auf die Sprünge: „Aber warum sollte ein männlicher Dom so seine Partnerin befriedigen? Kann ein männlicher Dom mit dem Knebel etwas anfangen?“
Das Gesicht, das er macht, als er begreift, dass ich die dominante Rolle in der Beziehung mit Andreas innehatte, ist unbezahlbar. Ich muss mir das Lachen mit Gewalt verkneifen. Da ist aber noch etwas anderes. Etwas in mir möchte Tim auf die Knie zwingen, im den Penisknebel anlegen, sich dann von ihm befriedigen lassen und ihn anschließend auspeitschen, bis er vor Schmerzen nicht mehr schreit, sondern nur noch wimmert, eben weil er mich auf solche Gedanken bringt. Jetzt werde ich auch noch feucht.
Waren meine Gedanken vorhin schon mehr als unpassend, als ich bemerkt habe, dass ich Tim durchaus attraktiv finde, heben die Gedanken, die ich jetzt habe, den Begriff unpassend nicht nur in andere Spähern, nein sie heben ihn in andere Galaxien. Unpassend ist die Untertreibung des Jahres. Tim ist nicht nur eine Generation jünger als ich, darüber könnte ich noch hinwegsehen, er ist vor allem der Freund meiner Tochter und damit mehr als nur verboten. Ich kann es trotzdem nicht lassen.
Tim
Kaum habe ich begriffen, dass Silke keineswegs die Devote war, verlangt sie von mir ein Geständnis: „Der Groschen ist also gefallen, gut. Jetzt will ich aber auch wissen, warum dich das alles hier so interessiert.“ Dabei macht sie eine ausladende Bewegung über das Spielzeug auf ihrem Schreibtisch.
Ich kann Silke aber doch keine Antwort geben. Ich kann mit Lisas Mutter doch nicht über Gedanken sprechen, die ich noch mit niemanden sonst geteilt habe. Was ist, wenn sie Lisa davon erzählt? Es geht nicht. Verlegen blicke ich auf den Boden.
„Ich warte auf eine Antwort, Tim“, kommt mit ungnädig scharfer Stimme. Jetzt greift Silke auch noch nach einer der Peitschen, die auf dem Tisch liegen.
Meinem Verstand ist durchaus klar, dass sie das entweder unbewusst tut oder blufft. Auf emotionaler Ebene löst es trotzdem etwas bei mir aus und mit kaum hörbarer Stimme gestehe ich: „Dominante Frauen haben mich schon immer fasziniert und die Vorstellung mich ihnen zu unterwerfen ist erregend für mich.“
Meine Worte sind mir unendlich peinlich. Daher habe ich mich auch so gestelzt ausgedrückt, aber einfach zu sagen, wenn ich mir vorstelle, dass ich mich einer Frau unterwerfe, werde ich auf der Stelle geil, geht gar nicht.
Zu meiner Überraschung ist Silkes Stimme jetzt ganz sanft: „Du hast also devote Neigungen. Das ist doch nicht so ungewöhnlich. Warum ist dir das so peinlich?“
„Ist das nicht offensichtlich? Erwartet man von einem Mann nicht, dass er aktiv und selbstbewusst ist, Spaß am Wettbewerb hat und sich durchsetzen kann. Wie soll es zu diesem Bild passen, dass ich mich gerne meiner Partnerin unterwerfen würde? Bitte erzähl Lisa nichts. Was soll sie nur von mir denken? Ich mag sie wirklich und ich könnte es nicht ertragen, wenn sie mich verachten oder sich von mir trennen würde.“
„Weißt du, ich sehe da keinen Widerspruch. Im Gegenteil, es ist einfach seine Vorlieben zu verleugnen. Man wahrt die Fassade und macht sich nicht angreifbar. Wenn man aber zu seinen Interessen und Neigungen steht, gibt man viel von sich preis und macht sich angreifbar. Offenheit braucht da in meinen Augen viel mehr Mut und Stärke als Heimlichtuerei. Außerdem hat unsere Persönlichkeit viele Schichten. Dass du devote Neigungen hast, bedeutet nicht, dass du in anderen Situationen nicht deinen Mann stehen kannst. Ich finde das Bild zwar nicht gelungen, aber vielleicht hilft es dir dennoch. Viele dominante Frauen stellen sich ihren perfekten Partner als eine Art Ritter vor. Stark und unabhängig, aber ihnen immer treu ergeben. Wie gesagt, mir gefällt das Bild nicht, aber zumindest stellt sich niemand einen Ritter als Schwächling vor. Was unser Gespräch betrifft, das bleibt selbstverständlich unter uns. Das gilt für uns beide. Ich denke nicht, dass Lisa das Sexleben ihrer Eltern etwas angeht und wenn, dann soll sie die Details von mir erfahren.“
Die ruhige Stimme von Silke beruhigt mich etwas. Dennoch fühle ich mich alles andere als wohl in meiner Haut. „Aber kann das in richtigen Leben tatsächlich funktionieren?“, muss ich wissen.
„Ja, das kann funktionieren. Wenn du jetzt frägst wie, kann ich dir darauf keine allgemeingültige Antwort geben. Die gibt es allerdings bei keiner Beziehungsform und bei keiner Beziehung. Es ist ein lebenslanger Prozess, bei dem beide Partner immerzu an der Partnerschaft arbeiten und sich immer aufs Neue in die Partnerschaft einbringen müssen. Das sind aber nur Allgemeinplätze, die dich nicht weiterbringen werden. Wenn du willst, kann ich dir aber erzählen, wie es bei mir und Andreas war.“
„Das würdest du tatsächlich machen?“
„Sonst würde ich es dir nicht anbieten. Lass uns zur Couch rüber gehen, dort ist es bequemer.“ Dann überlegt Silke einen Moment. „Wobei, deine devoten Neigungen sollen nicht zu kurz kommen. Du darfst dich neben die Couch knien, so wie sich das gehört und weil ich heute großzügig bin, darfst du sogar ein Kissen unterlegen, damit es nicht zu unbequem wird. Ich setzte noch Tee auf und hole mir einen Espresso. Möchtest du auch einen?“
„Nein, keinen Espresso, aber noch einen Tee würde ich gerne nehmen.“
Und jetzt? Nein, ich meine nicht die Sache mit dem Espresso. Wenn ich so spät noch Kaffee trinke, kann ich die halbe Nacht nicht schlafen und ich bin sowieso schon aufgekratzt ohne Ende. Ich kämpfe mit mir, ob ich mich vor Lisas Mutter knien kann. Aber eigentlich ist es klar, auch wenn ein Teil von mir nicht will, ich muss es tun. Ich bin viel zu gespannt auf das, was Silke erzählen wird. Bevor ich es mir anders überlegen kann, gehe ich zur Couch und knie mich auf den Boden. Natürlich habe ich an das Kissen gedacht. Da kommt Silke auch schon mit einem Tablett.
„Du darfst dir selbst Nachschenken“, erklärt sie großzügig und setzt sich vor mir auf die Couch. Ihr Tonfall hat sich geändert. Er ist ungewöhnlich bestimmend geworden, als würde sie keine Widerrede dulden.
Sie nimmt sich die Espressotasse und rührt im Gedanken versunken in der Tasse. Ihre Mine lässt nicht erkennen, was sie darüber denkt, dass ich neben ihr knie.
„Andreas und ich haben uns an der Uni kennen gelernt oder besser im Wohnheim. Wir hatten unsere Zimmer auf der gleichen Etage und sind uns am Abend vor der ersten Vorlesung in der Wohnheimküche zum ersten Mal begegnet. Herauszufinden, dass wir beide Maschinenbau studieren wollten, war keine Hexerei und so beschlossen wir am nächsten Tag gemeinsam zu Uni zu gehen. Das war unsere erste Begegnung und der Rest ist sozusagen Geschichte.“
Silke trinkt den Espresso in einem Zug.
„Das ist vermutlich nicht der Teil der Geschichte, der dich interessiert. Wir waren damals sehr jung, noch jünger als Lisa und du heute, beide neunzehn. Das Internet hat es damals noch nicht gegeben oder zumindest habe ich es noch nicht gekannt. Es gab daher keine Informationsquelle für uns und wir sind in die Sache geschlittert, ohne zu wissen, was wir eigentlich taten oder was unser Ziel war.
Es war schnell klar, dass ich die Dominantere von uns beiden war und ohne dass wir je groß darüber geredet hätten, hat mir Andreas immer mehr Entscheidungen überlassen. Es hat sich einfach ergeben, weil es für uns so am besten gepasst hat. Ich war schon immer ehrgeizig, hatte Visionen und war gut im Planen. Strategie war schon immer mein Ding. Dafür sind Details nicht meine Sache. Ich verliere da oft die Geduld und das Interesse. Andreas hingegen war für alles zu begeistern, aber es ist ihm oft schwergefallen, aus den unendlichen Optionen die richtige auszuwählen. Prioritäten setzten fiel ihm mehr als nur schwer. Wenn er sich dann aber mal für etwas entschieden hatte, war er hartnäckig und detailverliebt ohne Ende, ein richtiger Perfektionist eben. So haben wir uns durchs Grundstudium gekämpft. Heute würde man sagen, dass wir damals schon eine FLR, eine Female Lead Relationship hatten, aber das wussten wir damals nicht. Andreas kümmerte sich sozusagen um die operative Ausführung und ich mich um die Strategie. Das galt aber nur für den Alltag. Was den Sex anging war alles noch sehr Vanilla.
Allerdings wollte ich öfter Sex als Andreas. Wenn er gekommen ist, hatte er erst einmal eine ganze Zeit lang keine Lust mehr auf Sex. Wenn ich noch Lust hatte, hat er sich bemüht, aber ich habe gemerkt, dass er in dem Moment eben keine Lust hat und damit war es für mich dann auch nicht schön. Mit vollem Herzen bei der Sache war er nur, wenn er selbst geil war. Das war wohl der Auslöser für alles, was danach noch gekommen ist. Als ich nämlich verstanden hatte, dass Andreas geil sein musste, war die Lösung ganz einfach. Ich habe mich von Andreas mit Mund und Händen verwöhnen lassen, aber nicht mehr jeden Tag mit ihm geschlafen. Die Wirkung war der Wahnsinn. Er hat mich nur noch auf Händen getragen und für mich war es ein berauschendes Gefühl von Macht. Es war allein meine Entscheidung, ob er einen Höhepunkt hatte oder sich weiter gedulden musste. Ich gebe zu, dass es mir Spaß gemacht hat, ihn ein bisschen zu quälen. Das Beste war, dass er umso aufmerksamer wurde, je mehr ich ihn leiden ließ.
Dann war plötzlich das Internet da und damit eine Informationsquelle. Nach einigem hin und her gestanden wir uns gegenseitig ein, dass wir beide wissen wollten, wie es für uns ist, wenn Andreas nicht nur psychisch etwas leiden muss, sondern auch physisch. Kurzentschlossen meldeten wir uns zu einem Spanking-Kurs an. Als es dann tatsächlich so weit war, war uns beiden nicht wohl und wir waren aufgeregt ohne Ende. Ich war damals schon mit Lisa schwanger und wir hatten keine Vorstellung, was wir zu erwarten hatten. Da aber weder Andreas noch ich vor dem anderen einen Rückzieher machen wollte, sind wir dann tatsächlich zu dem Kurs gegangen. Es war echt schräg. Der Veranstalter war bestimmt schon sechzig, klein, dick, mit Halbglatze und ganz klar schwul, aber er wusste, von was er redet und uns öffnete der Kurs die Augen. Andreas wollte leiden und ich wollte ihn leiden lassen. Es war wie ein Urknall. Wir haben alles, aber auch wirklich alles ausprobiert. Bedingung war nur, dass es einer von uns beiden interessant fand und es der andere nicht komplett abgelehnt hat.
Ich kann dir sagen, ein Kind zu bekommen, sein Studium fertig zu machen, einen Doktor dran zu hängen und gleichzeitig ein Unternehmen zu gründen ist eine gewaltige Belastung, nicht nur für einen selbst, sondern auch für eine Beziehung. Wenn wir nicht unser Spiel gehabt hätten, um Druck abzulassen, wäre unsere Beziehung wahrscheinlich zerbrochen, aber so hatten wir ein Ventil.
Das Schwierigste war, das alles vor Lisa geheim zu halten. Wir wollten sie auf keinen Fall erschrecken und wie hätten wir ihr erklären sollen, dass es ihrer Mutter Spaß macht ihren Vater zu quälen und der das auch noch will? Wir hatten mehr als einmal Glück und im Nachhinein ist es kaum zu glauben, dass wir nicht nur unser Sexleben, sondern auch unsere besondere Art von Beziehung vor Lisa geheim halten konnten.
Als wir das Gebäude hier gekauft hatten, wollten wir unsere Beziehung auf eine neue Ebene heben und haben uns im Keller einen eigenen Raum, ein eigenes Paradis geschaffen. Es zu benutzen, war uns aber nicht vergönnt. Am Tag als wir es einweihen wollten, ist Andreas gestorben. Kannst du dir das vorstellen, ein gesunder, sportlicher Mann Ende dreißig fällt einfach tot um. In seinem Kopf ist ein Aneurysma geplatzt. Er war beim Tanken, wollte zahlen und ist an der Kasse umgefallen, einfach so. Obwohl an der Tankstelle gerade ein Krankenwagen stand, ein Zufall, den es eigentlich nicht gibt, war nichts zu machen. Die haben ihn nicht einmal mehr mitgenommen. Wenigstens hat er nach menschlichem Ermessen nicht leiden müssen und dass wir die großen Pläne, die wir privat und beruflich hatten, nicht mehr umsetzen konnten, tut nur mir weh. Er bekommt es nicht mehr mit.
Auch wenn es sich anfangs falsch angefühlt hat, das Leben ist weitergegangen und hat Aufmerksamkeit gefordert. Ich war das verbleibende Elternteil einer Tochter, die am Ende der Pubertät stand und immer noch elterlichen Halt brauchte, auch wenn sie es damals bestimmt anders gesehen hat. Dann war ich auch noch alleinige Geschäftsführerin einer Firma mit gut hundert Mitarbeitern, eine gewaltige Verantwortung und es gab keinen mehr mit dem ich meine Gedanken und Entscheidungen auf Augenhöhe hätte diskutieren können.
Seit dem Tod von Andreas hatte ich keine Beziehung mehr, nicht einmal einen One-Night-Stand. Anfangs war ich dafür nicht bereit und später hatte ich schlicht keine Zeit. Unser Paradies im Keller habe ich zum ersten Mal vor einem Jahr wieder betreten, am fünften Todestag von Andreas. Ich habe staubgewischt und war ansonsten überfordert. Alle Gefühle kamen plötzlich mit Macht zurück. Heute ist der sechste Todestag von Andreas und ich bin das zweite Mal seit dem Tod von Andreas im Keller gewesen. Heute waren meine Gefühle anders. Andreas wird immer ein Teil meines Lebens bleiben, aber ich habe bemerkt, dass ich wieder bereit für etwas Neues bin. Ich bin bereit dafür, eine Entscheidung zu treffen, was ich mit dem Keller mache und so weit, dass ich mich wieder auf einen Mann einlassen könnte. Im Keller wollte ich dennoch nicht länger bleiben, aber die Ledersachen brauchen Pflege, darum habe ich sie mit in die Wohnung genommen. Als dann die Polizei vor der Tür stand, habe ich das Schlimmste befürchtet und nicht daran gedacht sie wegzuräumen. Eine Unachtsamkeit, aber ohne sie hätte ich dir das alles nicht erzählt.“
Silke erzählt mir ihre Lebensgeschichte und ich knie die ganze Zeit über neben ihr. Was sie erzählt ist viel persönlicher als ich erwartet habe. Ich höre fasziniert zu. Mir fällt aber nichts ein, was ich dazu sagen könnte. Jeder Kommentar kommt mir unpassend vor. Ich bin jung und unerfahren und die Frau, die vor mir auf dem Sofa sitzt, hat alle Höhen und Tiefen, die das Leben für einen bereit hält, gemeistert. Offensichtlich muss ich aber nichts sagen. Dass sie ihre Geschichte erzählen konnte, hat Silke gutgetan. Sie sieht richtig entspannt aus.
„Es ist spät geworden und die Sachen brauchen immer noch Pflege. Hilfst du mir, dann sind wir in der Hälfte der Zeit fertig.“
„Das mache ich doch gerne, aber ich müsste dazu wieder aufstehen, wenn ich darf.“
„Klar,“ lacht Silke. „Komm, wir setzen uns an den Schreibtisch.“
Die Aufgabe an sich ist einfach. Etwas Lederfett auf ein Tuch geben und es dann auf dem jeweiligen Toy verreiben. Aufkratzt bin ich dennoch. Zum ersten Mal habe ich eine Peitsche in der Hand, oder eine Klatsche oder ein Paddle oder eine Tawse, dazu noch Manschetten und Masken. Ich frage mich die ganze Zeit über, wie sie sich wohl auf meiner Haut anfühlen würden. Einige der Peitschen fühlen sich schwer an. Den Schmerz will ich mir gar nicht vorstellen, aber die Wildleder-Flogger fühlen sich weich an. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie besondere Schmerzen verursachen. Die Vorstellung, dass Lisa so ein Ding benutzen könnte, ist geil ohne Ende, aber das wird nie passieren. Lisa hat mir nicht das geringste Signal gegeben, dass sie darauf stehen könnte.
Wir sind dann auch tatsächlich schnell fertig.
„Danke, dass du mir geholfen hast. Lass alles einfach hier liegen. Ich werde es morgen wegräumen. Wir sollten versuchen noch etwas zu schlafen. Es ist inzwischen vier am Morgen. Du weißt ja, wo Lisas Schlafzimmer ist.“
**********er669 Mann
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gut geschrieben.....
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Gibt es ein Geständnis? wie reagier tLisa?
*****971 Mann
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Lisa
Tim ist gerade eingeschlafen, aber ich bin viel zu aufgekratzt, um zu schlafen. Sex mit Tim ist der Hammer. Ich weiß nicht wie viele Orgasmen ich heute Abend gehabt habe. Der Sex mit allen meinen bisherigen Partnern war gut. Eine echte Niete im Bett habe ich noch nicht gehabt, aber Tim ist eine andere Liga. Was er mit seiner Zunge und seinem Mund anstellt, ist phänomenal und wenn wir vögeln, ist er gleichzeitig sanft und leidenschaftlich. Manchmal ist er mir schon fast zu sanft und verschmust, aber seiner Zärtlichkeit macht süchtig. Auch so vollbringt mein Körper beim Sex Höchstleistungen. Bei aller Euphorie fühle ich mich gerade wie nach einem Tag auf dem Surfbrett und ich verdurste gleich.
Hier gibt es nichts zu trinken. Wenn ich etwas gegen meinen Durst tun will, muss ich aufstehen. Auch wenn es schon spät ist und Mutter höchstwahrscheinlich schläft, ziehe mir ein Shirt über, bevor ich mich in Richtung Küche aufmache. Überraschenderweise sitzt Mutter noch am Küchentisch. Sie ist ganz aufgelöst und hat Tränen in den Augen. So habe ich sie schon lange nicht mehr gesehen. Ihr Anblick tut mir weh.
„Was hast du denn, Mutter? Denkst du an Vater?“, frage ich vorsichtig.
„Nein und ja“, kommt von Mutter eine Antwort, mit der ich nichts anfangen kann. Sie fährt fort: „Lisa, du weißt, dass mir Offenheit und Ehrlichkeit immer wichtig war und dass wir immer über alles geredet haben.“
„Ja?“. Mein Ja ist mehr Frage als Bestätigung. Ich weiß nicht, worauf Mutter hinaus will.
Sie wischt sich die Tränen aus dem Gesicht und beginnt zu erzählen:
„Ich habe einen Fehler gemacht. Es gibt etwas, dass du nicht über deinen Vater weißt und ich dir eigentlich auch nicht erzählen wollte, weil ich dich nicht mit der Sexualität deiner Eltern belasten wollte. Nur so viel, Andreas und ich waren SMler und mochten es sowohl im Bett als auch außerhalb des Betts hart. Du darfst auf keinen Fall schlecht von deinem Vater denken. Wir haben nur unsere Fantasien ausgelebt. Auf andere Bereiche unseres Lebens und auf unser Verhalten dir gegenüber hatte das keinen Einfluss.“
Das ist jetzt eine heftige Offenbarung. Mir wird jetzt manches klar, aber ich verstehe immer noch nicht, warum mir Mutter das erzählt, und warum hat sie gesagt, dass sie einen Fehler gemacht hat?
„Im Keller gab es einen Bunker, denn wir zu unserem Spielbereich umgebaut haben. Wir wollten ihn am Todestag von Andreas einweihen. Daher war es uns ganz recht, dass du das Wochenende bei Marianne und Karl verbringen wolltest. Nach dem Tod von Andreas habe ich die Räume mehrere Jahre nicht betreten. Am Freitag war der Todestag von Andreas. Da bin ich in den Keller gegangen, vielleicht um endgültig Abschied zu nehmen. Alles war verstaubt und ich habe ewig geputzt, aber irgendwann habe ich es im Keller nicht mehr ausgehalten. Ich habe einen Berg Spielzeug mit in die Wohnung genommen um es zu putzten und die Ledersachen einzufetten. Womit ich nicht gerechnet habe war, dass plötzlich die Polizei und Tim vor der Tür stehen. Ich war so überrumpelt, dass ich nichts weggeräumt habe. Tim hat dann das ganze Spielzeug gesehen und weil ich ihm eine Erklärung schuldig war, habe ich ihm von Andreas und mir erzählt und ihm dann auch noch den Keller gezeigt.“
„Aber ihr habt immer so harmonisch gewirkt. Man hat euch richtig angesehen, dass ihr euch liebt“, platze ich mit dem ersten heraus, das mir in den Sinn kommt.
„Was soll das jetzt? Glaubst du, weil wir SMler waren, haben wir keine Liebe und keinen Respekt füreinander empfunden? Das Gegenteil ist der Fall. Ohne gegenseitigen Respekt und Achtung ist SM nicht möglich und wenn man sich nicht liebt, wird jede Beziehung sinnlos.“
„Entschuldige bitte, das war gerade dumm von mir“, rudere ich zurück. „Gibt es in solchen Beziehungen nicht immer einen dominanten Partner und einen, der sich unterwirft. Darf ich fragen, wer bei euch der Dominante war?“
„Das war ich“, erklärt meine Mutter.
„Vater hat so in sich geruht und war so selbstbewusst. Sorry, ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass er sich jemanden unterwirft oder sich freiwillig Schmerzen zufügen lässt.“
„Tja, eben weil Andreas so unglaublich selbstbewusst war und genau gewusst hat was er wollte, konnte er sich unterwerfen. Das war für ihn kein Zwang oder eine Rolle, die er gespielt hat. Es war ein Teil seiner Persönlichkeit, die er mit mir ausgelebt hat“, erklärt meine Mutter ruhig.
„Können solche Neigungen vererbt werden?“
„Das hört sich an als würdest du von einer Krankheit sprechen. Unsere Persönlichkeit liegt in den Genen und die bekommen wir von unseren Eltern. Aber um dich zu beruhigen, ich glaube nicht, dass sexuelle Neigungen vererbt werden. Warum frägst du?“
„Naja,“ druckse ich jetzt herum, „ich habe manchmal recht eindeutige Fantasien und die sind für mich erregend ohne Ende.“ Damit habe auch ich ein Geständnis abgelegt.
„Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“, kommentiert Mutter trocken.
Das ist jetzt viel auf einmal. Ich bin aber nicht schockiert. Im Gegenteil ich bin erleichtert. Als ich meine Mutter so aufgelöst sah, dachte ich, es wäre etwas wirklich Schlimmes passiert, aber es geht nur um Sex. Meine Eltern standen auf SM und meine Mutter war oder ist eine Domina. Ich kann mir zwar beim besten Willen nicht vorstellen, dass mein Vater vor meiner Mutter gekniet hat, und ich will mir gar nicht vorstellen, dass meine Mutter meinem Vater Schmerzen zugefügt hat und beide das auch noch genossen haben, aber was solls? Schon merkwürdig, bei Oma und Opa weiß ich, dass sie noch Sex haben. Keine Details, aber sie machen kein Geheimnis daraus, dass es so ist, und ich habe kein Problem bei der Vorstellung. Bei meinen Eltern dagegen wünsche ich mir zwar, dass sie guten Sex hatten, aber ich kann es mir trotzdem nicht vorstellen, dass sie tatsächlich Sex hatten. Dabei würde es mich nicht geben, wenn sie keinen gehabt hätten. Wie gesagt alles nur Sex. Außerdem verstehe ich jetzt auch, warum Tim am Telefon manchmal etwas merkwürdig gewirkt hat. Dass seine Wohnung abgebrannt ist, ist schon schlimm genug. Dann auch noch meine Mutter, die auf die meisten Leute ziemlich einschüchternd wirkt, mit irgendwelchen SM-Utensilien zu sehen und mir nichts davon erzählen dürfen, ist eine weitere Steigerung. Besonders wo Tim und ich keine Geheimnisse voreinander haben. Dass Mutter glaubt einen Fehler gemacht zu haben, als sie Tim mit dem Sex-Spielzeug gesehen hat, verstehe ich noch. Dass sie deswegen so heftig reagiert aber nicht. Dafür habe ich gerade einen Hinweis auf den Ursprung einiger meiner Fantasien bekommen. Ich habe von Mutter wohl doch mehr als nur meine Gesichtszüge geerbt. Meine Neugierde ist geweckt.
„Zeigst du mir den Keller?“
„Ja, warum auch nicht. Du weißt eh schon, dass es ihn gibt und Tim hat ihn auch schon gesehen. Da braucht es auch keine Geheimniskrämerei mehr.“
„Auch jetzt gleich?“
„Natürlich, auch jetzt gleich, Lisa. Komm mit.“
„Muss ich mir nichts anziehen?“ Mein Shirt reicht mir kaum über den Po und vor allem habe ich keinen BH an. Nicht gerade der Aufzug in dem ich gesehen werden möchte.
„Keine Sorge, uns sieht keiner.“
Silke
Steige mit Lisa in den Fahrstuhl und drehe den Schlüssel so, dass der Aufzug ganz nach unten fährt.
„Was machts du da? Das geht mit meinem Schlüssel nicht“, kommentiert Lisa erstaunt.
„Stimmt, es gibt nur drei Schlüssel, mit denen man in den Bunker fahren kann. Einer ist meiner, einer war der von Andreas und dann gibt es noch einen weiteren Generalschlüssel.“
Im Bunker zeige ich Lisa die Räume. Sie ist fasziniert und sprachlos, was bei Lisa selten genug vorkommt. Nach einem Rundgang sind wir wieder in dem Hauptraum. Ich gebe ihr die Zeit, die sie braucht und beobachte sie still dabei, wie sie mit den Fingern über die Möbel fährt. Sie sieht sich die Vitrinen und Kommoden und deren Inhalt an. Bei den Peitschen bleibt sie hängen. Sie greift nach einer kurzen Peitsche in Weiß/Schwarz. Dann dreht sie sich zu mir.
„Das hier ist alles ganz schön krank. Du hast eine Fantasiewelt, in der es nur um Sex geht, real werden lassen. Ich hätte es im Detail anders eingerichtet, aber in Summe finde ich das hier klasse. Am liebsten würde ich Tim aus dem Bett zerren und mit ihm hier runter gehen. Dürfen ich und Tim das hier benutzen? Was glaubst du wird Tim sagen, wenn ich ihn frage, ob er mit mir hierherkommt?“
„Rede mit ihm über deine Fantasien. Kommunikation ist in jeder Beziehung wichtig, aber wenn BDSM ein Teil der Beziehung ist, wird Kommunikation noch einmal wichtiger. So wie ich Tim erlebt habe, kannst du fest davon ausgehen, dass er nicht gleich bei der ersten Andeutung von dir davonlaufen wird.“
„Aber kann ich mich wirklich auf diesen Stuhl setzen“, sie deutet auf meinen Thron, „und von Tim verlangen, dass er sich vor mich kniet und mich mit seiner Zunge verwöhnt, während ich ihm die Peitsche über den Rücken ziehe? Außerdem möchte ich auch in Zukunft mit ihm kuscheln. Wie soll das alles zusammenpassen?“
„Ach Lisa, wie immer ganz schön viele Fragen auf einmal. Zunächst einmal ist alles erlaubt, was euch beiden gefällt und was ihr beide aus freien Stücken macht. Aus meiner Sicht gibt es nur zwei Grenzen. Die erste ist da, wo einer von euch beiden die Grenzen des anderen überschreitet. Jeder hat seine Grenzen und Limits, die ihr immer beachten müsst. Wenn du tatsächlich ebenfalls dominante Neigungen hast, die du mit Tim ausleben möchtest, kann ich dir nur raten immer auf die Signale von Tim zu achten. Wenn du sie nur einmal nicht erkennst oder aus welchem Grund auch immer ignorierst, wirst du diesen Fehler später nur mit viel Mühe wieder kitten können. Auch wenn es nicht so offensichtlich ist, du als dominanter Teil hast auch deine Grenzen. Die solltest du für Tim nie überschreiten. Die zweite Grenze ist für mich dort, wo es zerstörerisch oder selbstzerstörerisch wird. Sex ist eine starke Triebfeder und wenn man erregt ist, ist man wie im Rausch. Unser Körper hält viel aus, aber eben nicht alles. Der dominante Teil muss andauernd ein gewisses Maß an Kontrolle behalten und muss im Zweifel auch auf den Partner aufpassen. Wenn nicht, sind dauerhafte Spuren noch das kleinste Problem. Du könntest Tim dann ernsthaft verletzen. Dich auf meinen Thron zu setzen und dich von Tim etwas verwöhnen zu lassen, ist aber bestimmt ungefährlich und sehr wahrscheinlich weit innerhalb euerer Grenzen. Wie gesagt, rede mit Tim und probiert es gemeinsam aus. Es kann nichts passieren. Wenn du deine Dominanz auslebst, heißt das nicht, dass du mit Tim nicht mehr kuscheln darfst. Ich kann es nicht oft genug sagen, alles was euch beiden gefällt ist erlaubt und keine Sorge, das passt alles zusammen. Nur bei der Peitsche würde ich dir zu einer anderen raten. Wenn Tim direkt vor dir kniet, ist sie nicht die beste Wahl. Ich würde eher die hier nehmen.“
Ich zeige Lisa den Wildlederflogger, den ich Tim schon habe spüren lassen.
„Das Ding sieht ja völlig harmlos aus. Mehr wie ein Spielzeug als wie eine richtige Peitsche. Selbst die weiß/schwarze Peitsche sieht nicht wirklich gefährlich aus. Am liebsten hätte ich eine Peitsche, wie Indiana Jones oder Zorro.“
„Weißt du, am Ende ist das alles hier nur Spielzeug. Mit einer richtigen Neunschwänzigen Katze hat man den Leuten im Mittelalter das Fleisch von den Knochen geprügelt und in Russland waren 100 Schläge mit der Knute ein Todesurteil. Davon ist alles hier weit entfernt. Beim SM geht es schließlich darum dem Sub nur die Schmerzen zuzufügen, die er aushalten kann und nicht darum ihm Schmerzen zuzufügen, die niemand aushalten kann. Dennoch sind die Peitschen hier nicht ungefährlich. Selbst so eine knapp einen Meter lange Peitsche zieht schon höllisch, wenn sie mit Kraft geschlagen wird. Ich habe mehrere lange Bullwhips. Ich finde allein ihren Anblick und das Geräusch, wenn sie durch die Luft sausen, erotisch. Da geht es mir wie dir. Sie brauchen aber auch jede Menge Erfahrung und wenn man mit zu viel Kraft schlägt, platzt die Haut unter den Schlägen auf. Blut finde ich aber nicht erotisch. Das ist eine meiner Grenzen.“
„OK, ich muss wohl noch einiges lernen. Würdest du es mir zeigen?‘“
„Ich?“ Lisas Frage überrascht mich jetzt wirklich.
„Wer sonst? Zu wem hätte ich so viel Vertrauen wie zu dir? Außerdem ist das hier dein Keller.“
„Dein Vertrauen ehrt mich und wenn ich es mir überlege, warum nicht. Wenn du es willst, werde ich dir das Handwerkszeug für die dunkle Welt beibringen.“
Damit ist alles gesagt. Ich zeige Lisa noch verschiedene Peitschen und wie man sie benutzt. Es wird dann aber Zeit wieder nach oben zu gehen. Die Nacht ist auch so schon kurz genug geworden. Eine kleine Stimme in meinem Hinterkopf mosert, dass ich Lisa nicht die ganze Wahrheit erzählt habe und ihr insbesondere verschwiegen habe, was ich mit Tim im Keller gemacht habe. Ich habe aber keine Lust auf die Stimme zu hören. Es war nicht die richtige Gelegenheit und ich kann Lisa auch morgen noch die ganze Geschichte erzählen. Außerdem bin ich richtig aufgedreht, weil meine Tochter ebenfalls dominante Neigungen hat. Lisa hat tatsächlich mehr von mir als nur die Gesichtszüge.
******_78 Mann
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Mega, die Fortsetzung.
*****971 Mann
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*****854 Paar
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Der arme Tim.Mit Mutter und Tochter im Keller
******_78 Mann
60 Beiträge
Na das wird für den Tim eine harte Nacht, wenn Mutter und Tochter ihn erziehen im Bunker.
Auf jeden Fall wieder eine geile Fortsetzung.
******you Mann
70 Beiträge
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung *top2*
*****971 Mann
478 Beiträge
Themenersteller 
Tim
Am Abend treffen wir uns wie vereinbart wieder in der Tiefgarage. Romantisch ist anders, aber ich freue mich wie Lisa auf das was kommt. Nachdem wir daheim angekommen sind, meint Lisa fröhlich:
„Mutter hat mir am Morgen einen Schlüssel gegeben, mit dem auch ich direkt in den Bunker fahren kann. Was hältst du davon, wenn wir ihn gleich ausprobieren. Mutter müsst auch schon dort sein. Sie wollte noch was vorbereiten. Sie hat zwar gemeint, ich soll zuerst ohne dich runterfahren, damit wir uns noch absprechen können, aber ich will nicht mehr warten. Absprechen können wir uns auch mit dir.“
„Ja, lass uns nur schnell das Zeug von der Uni in die Wohnung bringen und dann kann es losgehen“, stimme ich zu. Ich habe erwartet, dass sich Lisa für den Bunker zurecht machen will, aber sie ist offensichtlich noch ungeduldiger als ich und denkt nicht einmal daran, dass sie sich umziehen, oder anderes Make-up auflegen könnte. Letztlich hat es aber dann doch keine große Bedeutung für mich, dass sie noch immer das gleiche wadenlange, hellgrün gestreifte Blusenkleid und die gleichen grünen Sandalen trägt, die sie schon an der Uni anhatte. Dass ich mich Lisa unterwerfen will, hat nichts mit ihrer Kleidung zu tun.
Als sich schließlich die Tür vom Aufzug in der untersten Etage öffnet, steht Silke bereits im Vorraum. Sie trägt wieder ihr Domina-Outfit. In Stiefeln, Lederhose und Rüschenbluse sieht sie tatsächlich noch einschüchternder aus, als sonst. Ihre Aura ist unbeschreiblich. Ich habe mich geirrt. Kleider machen doch Leute.
„Entschuldigt meine Königin, ich werde mich sofort ausziehen“, bin ich sofort in meiner Rolle und ziehe mir mein Polo über den Kopf.
„Bitte? Was machst du da?“, kommt es erstaunt von Lisa.
„Was denkst du, was ich anhatte, wenn ich mit Silke allein hier war?“, frage ich verwundert, ohne Lisa anzusehen und streife mir den ersten Schuh vom Fuß. Erst jetzt schaue ich die beiden Frauen an. Silke schaut entsetzt und Lisa entgleiten die Gesichtszüge.
„Du warst nackt, wenn du mit Mutter hier warst? Was ist hier los und was habt ihr hier gemeinsam gemacht?“
„Ich dachte, Silke und du hättet über alles gesprochen?“
Silke schaut immer entsetzter und Lisa wirkt völlig verwirrt. Da wird mir klar, dass ich einen Fehler gemacht habe. Das hier ist ein großes Missverständnis. Ich komme mir unendlich dumm vor, wie ich so mit nacktem Oberkörper und nur einem Schuh vor Lisa stehe.
„Tim war nackt, als er mit dir hier im Keller war? Spinnt ihr eigentlich?“, wendet sich Lisa jetzt an Silke. „Wolltest du deshalb unbedingt noch mit mir sprechen?“
„Das stimmt, aber lass es mich erklären“, kommt beschwichtigend von Silke.
„Habt ihr miteinander gevögelt?“
“Nein, natürlich nicht“, schüttele ich heftig den Kopf.
„Sei still. Mit dir rede ich nicht“, fährt mich Lisa an.
„Also Mutter, was ist hier zwischen euch gelaufen?“
„Lisa, Tims Interesse an dem SM-Spielzeug war offensichtlich, da habe ich zugestimmt, ihm dem Keller zu zeigen. Außerdem waren mir Tims Neigungen schnell klar. Da konnte ich nicht widerstehen und habe Tim einen ersten Einblick in die Welt hier gegeben. Du musst mir aber glauben, dass wir keinen Sex hatten und Tim auch durch sonstige Praktiken nicht gekommen ist. Sei bitte nicht böse auf Tim. Die Schuld liegt ganz bei mir. Ich hätte mich nicht so gehen lassen dürfen.“
„Stimmt das?“, wendet sich Lisa jetzt an mich.
Ihre Welt bricht gerade zusammen. Mir tut alles so unendlich leid. Am liebsten würde ich vor Lisa auf die Knie gehen, aber die Gefahr, dass sie das in dieser Umgebung hier missversteht, ist mir zu groß.
„Bitte verzeih mir Lisa. Ja, alles was Silke gesagt hat stimmt. Ich muss Silke in Schutz nehmen, sie hat mich nicht überreden müssen. Als ich die ganzen Peitschen und sonstigen Sachen aus Leder gesehen habe, war ich fasziniert und als mir dann Silke noch die Räume hier gezeigt hat, war ich voller Erregung und alles hier hat mich magisch angezogen. Silke hat wohl sofort gespürt, dass ich devote Neigungen habe und dann hat sich der Rest eben ergeben. Ich wollte einfach wissen, ob sich die Fantasien, die seit Ewigkeiten mit mir herumtrage, auch praktisch umsetzen lassen. In dem Moment damals habe ich gedacht, dass es eine gute Idee ist, es mit jemand auszuprobieren, der mir nicht so nahe steht wie du. Außerdem hätte nie erwartet, dass du ebenfalls Interesse an all dem hier hast. Jetzt ist mir klar, dass es ein Fehler war.“
Noch während ich spreche, kann ich an Lisas Körpersprache beobachten, dass sie in den Racheengelmodus schaltet. Sie steht jetzt mit in die Hüften gestemmten Armen vor mir und fährt uns an:
„Ihr seid also gemeinsam hier unten gewesen, habt nicht nur über die Einrichtung geredet, sondern sie auch gleich ausprobiert und habt es beide nicht für nötig befunden, mir das zu sagen? Dass das ein Vertrauensbruch ohne Ende ist, brauche ich euch ja wohl nicht zu sagen. Wie denkt ihr, soll das jetzt weitergehen? Scheiße, dabei gefällt mir die Vorstellung dich zu unterwerfen und von Mutter alles gezeigt zu bekommen so gut, dass ich im Grunde weitermachen will. Zuerst muss ich aber wissen, was zwischen euch gelaufen ist und dieses Mal will ich alles wissen und keine Märchen oder Halbwahrheiten hören. Kommst du bitte Mutter und du Tim überlegst dir besser gut, was du mir gleich erzählst. Ein falsches Wort und du fliegst hier hochkant raus. Und zieh dir endlich den zweiten Schuh aus. Das sieht affig aus, wie du dastehst.“
Silke
Lisa zieht mich in den Hauptraum und macht weiter mit ihrer Tirade:
„Mutter, Offenheit und Ehrlichkeit war immer das Wichtigste für dich und jetzt hintergehst du mich so. Ich kann dir nicht sagen, wie enttäuscht ich bin. Sag mir endlich, was tatsächlich passiert ist.“
„Vorab, ich möchte mich auf keinen Fall zwischen dich und Tim drängen. Es sieht ein Blinder, dass ihr beide ineinander verliebt seid und dass Tim dich abgöttisch liebt. Ich kann mir vorstellen, wie sehr wir dich verletzt haben, aber sei, wenn dann auf mich sauer und verzeih Tim. Ich war letzte Woche am Todestag von Andreas zum ersten Mal seit einem Jahr wieder hier im Bunker und dabei ist mir klar geworden, dass ich wieder bereit für einen Mann bin und dass ich gerne wieder einen Mann unterwerfen möchte. So wie Tim reagiert hat, als er das Sexspielzeug gesehen hat, war für sofort klar, dass er devote Neigungen hat. Ich wollte dir eigentlich gleich gestern erzählen, was ich hier im Bunker mit Tim gemacht habe, aber nach deinem Geständnis, dass du wie ich dominant bist, war ich voller Euphorie. Ich hätte mit dir noch stundenlang hier im Bunker bleiben können. Es hört sich sicher komisch an, aber dass wir ähnliche sexuelle Neigungen haben, macht mich stolz. Bei all dem habe ich dann den Punkt verpasst, dir alles zu erzählen. Darum wollte ich auch unbedingt heute noch alleine mit dir sprechen.“
Nach dieser Vorrede erzähle ich Lisa alles was an den zwei Tagen im Bunker passiert ist. Ich verliere mich nicht in Details, lasse aber auch nichts aus. Nachdem ich geendet habe, weiß Lisa wirklich alles, auch dass ich vor Tim masturbiert habe, dass ich ihn an meinen Titten habe saugen lassen und dass ich ihm ein paar Tage lang eine Keuschheitsschelle angelegt habe.
„OK und was empfindest du für Tim“, will Lisa noch wissen.
„Tim ist ein netter, attraktiver, junger Mann, dessen sexuelle Neigungen zufällig gut mit meinen kompatibel sind. Ich finde ihn sympathisch, aber mehr ist da nicht. Insbesondere habe ich keine tieferen Gefühle für Tim und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sich die bei mir entwickeln werden und falls das der Kern deiner Frage ist, nein ich kann mir Tim ganz bestimmt nicht als Partner vorstellen.“
„Und wie soll es jetzt weitergehen?“, wiederholt Lisa die Frage, die sie vorher schon einmal gestellt hat.
„Das liegt nicht in meiner Hand. Das kannst nur du zusammen mit Tim entscheiden. Ich bitte dich aber, Tim noch eine Chance zu geben. Außerdem stehe ich zu dem was ich euch angeboten habe. Ich würde mich freuen, wenn ich euch auf den ersten Schritten in die Welt des SM begleiten dürfte. Ich würde euch gerne alles zeigen und beibringen was ich weiß.“
Lisa ist verletzt, aber ich kenne meine Tochter. Sie hat gerade eine Entscheidung getroffen. Wenn Tim es jetzt nicht vergeigt, haben die beiden eine Zukunft. Ich bin erleichtert. Es gibt Hoffnung.
„Lass uns zurück zu Tim gehen. Ich will wissen, was er zu erzählen hat.“
Im Vorraum baut sich Lisa mit vor der Brust verschränkten Armen vor Tim auf. Ihre Miene ist streng und nicht zu deuten. Dieses Gesicht hat Lisa schon als kleines Kind gemacht, wenn sie mich nachgeäfft hat. Im Moment bin aber nicht einmal ich mir sicher, was von Lisas Pose ernst gemeint ist und was gespielt. Auf Tim wirkt sie jedenfalls. Es ist auf der Stelle zehn Zentimeter kleiner.
„So und jetzt will ich deine Geschichte hören. Was hast du und Mutter hier im Keller gemacht?“
Tim wiederholt das was ich schon Lisa erzählt habe. Gut gemacht, Prüfung bestanden. Wenn er jetzt gelogen oder etwas ausgelassen hätte, hätte Lisa vermutlich ihre Drohung wahr gemacht und ihn rausgeworfen, aber so wird ihre Haltung immer mehr zur Pose. Sie hat Tim verziehen, nur dass er das nicht bemerkt. Ich habe eben doch mehr als 20 Jahre Vorsprung, was die Stimmungen meiner Tochter angeht.
„Was empfindest du für Silke?“, stellt Lisa Tim noch die gleiche Frage wie mir.
„Lisa, deine Mutter ist eine in jeder Beziehung beeindruckende Frau. Sie hat Persönlichkeit, Lebenserfahrung, Selbstbewusstsein, ist weltgewandt, charmant, beruflich erfolgreich und noch vieles mehr, aber gehört auch zu einer anderen Generation und einer anderen Welt. Ich habe höchsten Respekt vor deiner Mutter und komme mir ihr gegenüber in jeder Beziehung unterlegen vor. Das war es aber auch schon. Ich liebe deine Mutter nicht. Da ist nichts tieferes.“
Das waren die richtigen Worte. Noch eine Prüfung bestanden. Außerdem muss ich zugeben, dass mir Tims Worte schmeicheln, auch wenn er mir das fast wortgleich schon einmal gesagt hat.
„Und wie soll es jetzt weitergehen?“ Noch eine Frage, die Lisa auch schon mir gestellt hat.
„Ganz egal, so wie du willst. Nur bitte schicke mich nicht fort. Lass mich bei dir bleiben. Ich liebe dich und ich brauche dich.“
„Deine Vorstellung, Tim“, bleibt Lisa unerbittlich.
„Mich euch beiden unterwerfen. Von euch beiden lustvoll gequält werden und dann Sex mit dir.“
Tims Worte sind mehr ein Flüstern. Mir ist klar, dass er Lisa um den Finger gewickelt hat, nur er selbst weiß es nicht. Er sieht so aus, als würde er gleich vor Lisa auf die Knie fallen, aber Lisa verzieht immer noch keine Miene. Mit dem Pokerface übertrifft sie mich um Längen.
Tim
Ich bin verzweifelt. Wenn mir Lisa jetzt sagt, dass es aus ist und ich gehen soll, bricht meine Welt zusammen. Ich habe ihr gerade offen und ehrlich alles gestanden. Noch nie in meinem Leben habe ich etwas getan, das so peinlich für mich war, aber meine Ehrlichkeit ist das Mindeste das Lisa nach meinem Fehler von mir erwarten kann. Nur was kann ich noch tun? Sie steht immer noch mit unbewegter Miene und mit vor der Brust verschränkten Armen vor mir. Nichts an ihr lässt erahnen, ob sie mir noch eine Chance geben will. Von Silke kann ich keine Hilfe mehr erwarten. Vorhin hat sie mich verteidigt, aber es ist deutlich zu sehen, dass sie sich hinter Lisa gestellt hat und jede ihrer Entscheidungen mittragen wird. Wenn sich Lisa gegen mich entscheidet, wird sie nichts unternehmen, um sie umzustimmen. Ich bin kurz davor Lisa anzubetteln mir noch eine Chance zu geben.
„Die Sache ist noch nicht ausgestanden. Wahrscheinlich werden wir noch einmal darüber reden müssen. Irgendwann. Aber nicht jetzt und nicht hier. Außerdem habe ich mich so auf heute gefreut, dass ich dich nicht rauswerfen kann. Wenn du das hier immer noch willst, dann zieh dich aus, sonst überlege ich es mir doch noch anders.“
Lisa steht immer noch in der gleichen Pose vor mir wie gerade eben und sieht immer noch aus wie ein Racheengel. Was sie gesagt hat, kann ich kaum glauben.
„Danke Lisa, ich werde dich bestimmt nicht mehr enttäuschen.“
Am liebsten würde ich ihr vor Dankbarkeit die Füße küssen. Ich bin überglücklich und beeile mich, aus meiner Jeans zu kommen.
„Ihr habt beide von einem Halsband und einer Leine geredet. Kannst du mir das Halsband geben, Mutter? Und du gehst sofort auf die Knie.“
Wieder wird mir das Halsband angelegt. Mir gefällt es, dass es dieses Mal Lisa tut. Sie hakt noch die Leine ein und zieht mich dann in Richtung Hauptraum. Als ich mich nach vorne fallen lasse, um auf allen Vieren neben ihr zu krabbeln, meint sie:
„Was soll das? Habe ich dir das erlaubt. Lass den Oberkörper gefälligst aufrecht.“
Alles was Lisa will. Es ist weder schnell noch bequem. Ich rutsche neben Lisa her, die sichtlich ungeduldig ist. Sie zieht mich zu der Chaiselongue und setzt sich auf die Seite mit dem Rückenteil.
„Zieh mir den BH aus.“
Wie mache ich das? Lisa hat ein Kleid an und ihre Mutter steht neben uns. Naja, wir sind hier auch im Sexkeller ihrer Mutter. Für Scham ist das hier der falsche Platz. Ich öffne die Knöpfe von Lisas Kleid bis zum Gürtel und schiebe ihr das Kleid über die Schultern. Wenigstens hilft sie mir, indem sie aus den Ärmeln schlüpft und sich von mir wegdreht, so dass ich an den Verschluss ihres BHs komme. Nachdem der BH weg ist, schiebe ich ihr das Kleid wieder über die Schultern und will es wieder zuknöpfen, aber Lisa weist mich an:
„Das genügt. Auf meine linke Seite und dann will ich, dass du meinen linken Busen verwöhnst. Je mehr du dich anstrengst und je schneller ich geil werde, desto weniger peinlich wird es für dich. Reden wirst du nur noch, wenn du gefragt wirst, verstanden!“
Ich selbst bin nackt, aber dass Lisa will, dass ich sie vor den Augen ihrer Mutter geil mache, verwirrt mich. Ich frage mich selbst, was ich eigentlich erwartet habe, als ich mit Lisa hier in den Keller gefahren bin. Außerdem habe ich gerade eben versprochen, dass ich Lisa nicht mehr enttäuschen werde. Ich schiebe mein schlechtes Gefühl beiseite und hole ihre Brust aus dem Kleid. Lisa mag es, wenn ich ihren Busen mit beiden Händen nehme und vom Ansatz bis zu ihren Höfen streiche und dabei ihre Höfe mit dem Mund verwöhne. Normalerweise stöhnt Lisa lustvoll, sobald ich an ihren Nippeln sauge, aber sie hat immer noch den gleichen strengen Gesichtsausdruck wie vorher. Nur ihr Warzenhof, der sich zusammenzieht, verrät, dass das was ich mache für sie erregend ist.
„Ihr habt erzählt, dass Tim einen Neigungstest gemacht hat. Zeigst du mir die Ergebnisse, Mutter?“
„Klar.“
Silke holt ein Tablet und setzt sich dann neben Lisa. Ich fürchte Lisa und ihre Mutter werden gleich einige Entscheidungen treffen, die mein weiteres Leben beeinflussen werden. Ich hoffe und fürchte, dass das was kommen wird so sein wird, wie ich es herbeisehne.
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Silke
Lisas kleines Machtspielchen ist offensichtlich. Sie weist sowohl mir als auch Tim unseren Platz zu. Lisa sitzt breitbeinig in der Mitte. Ich sitze rechts von ihr und Tim kniet links von ihr und leckt mit Hingabe an ihrem Busen. Mir wird wieder einmal klar, wie groß Lisas Brüste sind. Tim kniet halb neben ihr und wird so teilweise von ihr verdeckt. Bei mir würde das so nicht funktionieren. Dass sie Tims Leine nicht in der Hand hält, sondern das Ende neben sich auf die Chaiselongue gelegt hat, verdeutlicht, wie sicher sie sich ihrer Position ist und ist gleichzeitig eine zusätzliche kleine Provokation in meine Richtung. Ach Lisa, für mich ist es völlig in Ordnung. Warum sollte ich die Ordnung anzweifeln? Es ist doch klar, dass du den ersten Zugriff auf Tim hast und ich mich hintenanstellen muss und nur das bekomme, was du mir übriglässt, wenn du mir überhaupt etwas übriglassen willst. Dass Tim hier im Bunker unter uns beiden steht, ist sowieso eine Selbstverständlichkeit. Ich überkreuze die Beine und schaue Lisa zu, wie sie durch Tims Testergebnisse scrollt.
„Weißt du, dass ich über all die Jahre nichts gemerkt habe. Ich meine, mir war klar, dass du manchmal das letzte Wort gehabt hast, aber mir war nicht bewusst, dass du wirklich immer das letzte Wort hattest und von allem anderen habe ich auch nichts mitbekommen. Wie habt ihr das geschafft?“
„Wir hatten wohl mehr Glück als Verstand, aber wir haben immer sehr darauf aufgepasst, dass du es nicht siehst, wenn Andreas mal Striemen oder blaue Flecke hatte. Wenn du mir den ersten Teil deiner Frage in der Firma stellen würdest, wäre meine Antwort, ich habe mich nicht im Mikromanagement verloren. Ich habe den Rahmen vorgegeben und mich dann darauf verlassen, dass Andreas einerseits die Grenzen nicht überschreitet und andererseits den Rahmen so gut ausfüllt, wie er kann. Er hat mir täglich Bericht erstattet, so dass ich jederzeit schnell korrigierend eingreifen konnte, wenn mir etwas nicht gefallen hat. Für uns hat das beide perfekt funktioniert. Es hört sich sicher banal an, aber es ist bei jeder anderen Beziehung auch, miteinander reden, dem Partner kleine Freiräume lassen und vertrauen sind der Schlüssel.“
„OK, verstanden, aber was bedeutet das praktisch? Wie können wir loslegen?“
„Für den Anfang könntest du dir überlegen, wie du genannt werden möchtest, wenn ihr spielt und wie du Tim dabei nennen willst. Andreas und ich hatten schon ein 24/7-Ding am Laufen, als wir mit den härteren Spielen begonnen haben, aber selbst uns hat es geholfen, die verschiedenen Welten voneinander abzugrenzen. Andreas und Silke waren wir in der normalen Welt. Königin und Toy in unserer anderen Welt. Als Silke habe ich zwar die Richtung bestimmt, aber ich hätte Andreas nie bloßgestellt. Als Königin dagegen, konnte ich Toy nach Belieben demütigen und quälen. Wie möchtest du genannt werden? Herrin, Gebieterin, Gräfin, gnädige Frau, alles ist erlaubt.“
„Ich weiß nicht, gerade hört sich für mich alles ziemlich lächerlich an“, grübelt Lisa.
„Entschuldige bitte Lisa, entschuldige bitte Königin, darf ich einen Namen vorschlagen?“, kommt da von Tim.
„Du sollst dich doch um meinen Busen kümmern und ansonsten deinen Mund halten“, fährt Lisa Tim an, der sichtlich erschrickt. „Aber gut, rede“, fügt sie dann doch noch hinzu.
„Silke ist hier die Königin. Du bist aber viel mehr für mich als deine Mutter, Lisa. Du bist meine Göttin. Wenn du mir erlaubst, würde ich dich hier gerne mit Göttin ansprechen.“
„Göttin, ganz schön größenwahnsinnig, aber es gefällt mir. Gut, hier bin ich für dich die Göttin. Das ist doch in Ordnung, Königin?“, richtet Lisa wieder das Wort an mich.
„Wie gesagt, alles ist erlaubt, Göttin“, gebe ich mein Einverständnis. Lisa und ich zwinkern uns zu. Ja, der letzte Rest der Anspannung von vorhin ist weg. Der Abend kann doch noch richtig gut werden.
„Wann habe ich dir erlaubt aufzuhören? Kümmere dich gefälligst wieder um meinen Busen, der will verwöhnt werden“, weist Lisa, Verzeihung, die Göttin, Tim zurecht und überlegt dann:
„Toy, also Spielzeug finde ich richtig gut. Kurz wie Tim und es drückt aus, was du hier bist, mein Spielzeug. Aber ich kann dich unmöglich so nennen, wie meinen Vater. Da kommt mir eine Idee. Tim ist hier mein Spielzeug, nur ein rechtloser Wicht, den ich nach Belieben benutzen kann. Er ist hier mein Sklave und weil er das ist, kann ich ihn auch so nennen, oder? Tim, du bist hier ab sofort nur noch der Sklave. Eine persönlichere Anrede hast du nicht verdient.“
„Dann ist das geklärt“, beschließe ich.
„Entschuldige bitte Königin, entschuldige bitte Göttin, dass ich erneut etwas sage. Auch wenn ich sie in deinen Augen nicht verdient habe, aber darf ich dennoch um einen persönlicheren Namen bitten. Sklave hört sich für mich so beliebig an, als könnte ich jeder sein.“
Die Göttin packt Tim am Kinn und erklärt huldvoll lächelnd: „Nein, Sklave ist perfekt. Einen anderen Namen hast du nicht verdient, Sklave.“
Lisa ist tatsächlich ein Naturtalent. Besser hätte ich das nicht machen können. Ich bin stolz auf sie.
„Das hätten wir. Was noch?“, frägt Lisa weiter.
„Bei BDSM dreht sich alles um Macht und Unterwerfung. Für den Sklaven bedeutet es Schmerz, Erniedrigung aber auch Erfüllung. Er kann das Geschehen aber nur sehr eingeschränkt steuern und muss akzeptieren, was immer du tust. Daher ist es wichtig, dass er seine zwei Safe-Wörter hat. Ganz egal was ist und ganz egal wie erregt du in dem Moment selbst bist, du musst sie immer beachten und respektieren. Genau wie man Männern sagt, dass ein Nein ein Nein ist, ohne Wenn und Aber, ist ein Safe-Wort ein Safe-Wort. Es ist egal, ob der Sklave wimmert, weint, jammert, bettelt oder sonst etwas von sich gibt, du brauchst nicht darauf achten und kannst weitermachen. Wenn aber ein Safe-Wort fällt, musst du das beachten. Wenn nicht, begehst du einen Vertrauensbruch, der kaum mehr zu reparieren ist. Was das angeht, muss sich der Sklave immer auf dich verlassen können. Dass der Gebrauch eines Safe-Worts nie spätere Konsequenzen haben darf, muss ebenfalls klar sein. Das hier soll aber kein Monolog werden. Sklave, was sind deine Safe-Wörter und was bedeuten sie?“
„Kommando Gelb bedeutet, dass ich an meiner absoluten Belastungsgrenze angekommen bin, nicht mehr kann und ihr einen Gang zurückschalten müsst, ich aber das Spiel noch nicht abbrechen möchte. Kommando Rot bedeutet sofortigen Abbruch. Wenn ich geknebelt bin, habe ich statt der Safe-Wörter ein Glöckchen, dass ich fallen lassen kann“, kommt es vom Sklaven, bevor er sich wieder dem Busen der Göttin zuwendet.
Lisa nickt und ich fahre fort:
„Drei Sachen sind mir in dem Zusammenhang noch wichtig. Erstens, der Sklave kann in den Subspace gelangen. In anderem Zusammenhang würde man den Zustand Flow oder Trance nennen. Für den Sklaven ist das das höchste Glück, aber wie bei einem Rausch verliert er die Fähigkeit Situationen richtig einzuschätzen. Es ist das Ziel und die hohe Kunst den Sklaven in den Subspace zu schicken, aber wenn er dort ist, hast du eine besondere Verantwortung für ihn und musst notfalls auch ohne Safewörter entscheiden, wann es genug ist oder du sogar abbrechen musst. Zweitens, in der SM-Welt ist einiges richtig gefährlich. Es gibt Spiele, da sind selbst Safe-Wörter nicht ausreichend. Insbesondere wenn ihr irgendwann einmal unter Wasser oder mit Atemkontrolle spielt, braucht es OK-Signale, die vom Sklaven immer und ich kann nur betonen wirklich immer aktiv ausgeführt werden müssen. In dem Moment, wo er dazu nicht mehr in der Lage ist, ist nicht nur das Spiel zu Ende, du musst auch schnellstens handeln, weil sonst Lebensgefahr besteht. Drittens, auch dir kann etwas passieren. Du musst immer sicherstellen, dass der Sklave im Notfall sicher ist. Aus dem Grund läuft auf dem Tablet auch eine Totmann-App. Wenn du nicht alle 90 Minuten auf einen Knopf drückst, geht der Alarm los. So, jetzt habe ich aber genug geredet. Das soll hier keine Schulstunde werden. Göttin, was möchtest du mit dem Sklaven machen?“
Lisa
Ich komme mir reichlich dämlich vor in meiner Pose. Nach unserer Aussprache wollte ich die Verhältnisse klarstellen, nur dass es nichts klarzustellen gibt. Mutter, ganz Königin, akzeptiert großzügig, dass Tim mein Sklave ist. Außerdem lässt mich das was der Sklave tut nicht kalt. Mein ganzer Bauch kribbelt und es fällt mir immer schwerer mein Pokerface aufrecht zu erhalten. Bestimmt hat mich die Königin schon durchschaut. Mutter hat recht, die Namen helfen. Auch wenn wir ein super Verhältnis haben und Mutter seit Vaters Tod immer mehr von der Mutter zu einer Freundin geworden ist, wäre es mir peinlich mit gespreizten Beinen und klatschnasser Spalte neben meiner Mutter zu sitzen. Als Göttin kann ich so neben der Königin sitzen, sogar wenn sie mich durchschaut hat.
Ja, was will ich mit dem Sklaven anstellen? Mein Plan war, dass ich mich auf den Thron setzte und mich von Tim verwöhnen lasse, bis ich nicht mehr kann und ihn später noch vögele. Das kommt mir gerade lächerlich banal vor. In meinem Kopf wachsen neue Pläne.
„Königin, habe ich das richtig verstanden, dass du den Sklaven mehre Tage lang in einen Keuschheitskäfig gesteckt hast, weil du befürchtet hast, dass er sich nicht beherrschen kann. Das war eine gute Idee. Aber der Silikonkeuschheitskäfig ist viel zu gut für den Sklaven. Bringst du mir Keuschheitsgürtel, den du mir gestern gezeigt hast? Dann möchte ich den Sklaven übers Knie legen. Da bräuchte ich ein geeignetes Schlaginstrument.“
Die Königin lächelt und nickt mir zu, dann steht sie auf und geht zu den Vitrinen. Mutter hat mir gestern eine ganze Sammlung von Keuschheitsgürteln gezeigt. Vater hat angeblich fast immer einen getragen. Ein Exemplar hat besonders böse ausgesehen. Es ist aus Metall, hat an der Innenseite überall Nieten, eine doppelte Klammer, die den Sack langzieht und die Eier teilt und ebenfalls mit Dornen besetzt ist und dazu noch einen Schlauch für die Harnröhre. Mutter hat gesagt, dass das Ding selbst für einen Masochisten wie Vater nicht dauerhaft zu tragen ist, aber für ein den Abend, wird es der Sklave aushalten müssen. Die Königin kommt schon wieder zurück. Sie hat eine recht harmlos aussehendes Paddle, den mehrschwänzigen Wildlederflogger und den Peniskäfig in den Händen.
„Zeigst du mir, wie man dem Sklaven den Peniskäfig anlegt?“, frage ich.
„Gerne. Steh auf, Sklave!“
Mutter leget Tim mit geübten Handgriffen die Keuschheitsschelle an und lässt mich dann auch gleich üben. Es ist nicht so einfach wie es aussieht. Auch wenn klar ist, wo der Penis hin muss, Tim hat eine gewaltige Latte und die will nicht recht in das Metallteil. Von den keinen Schwierigkeiten lasse ich mich nicht abschrecken, mein Ehrgeiz ist geweckt. Ich drücke Tims Hoden mit etwas Kraft nach vorne und dann gelingt es mir endlich den Ring um Tims Peniswurzel zu schließen. Jetzt noch den Ballstretcher und den Hodenteiler schließen und fertig. Geht doch! So geschlossen sieht es wahnsinnig geil aus. Tims Hoden werden durch den Ballstretcher vom Körper weggezogen und vom Hodenteiler schön auseinander gedrückt. Die zahlreichen Nieten haben zwar abgerundete Spitzen, sind aber wohl dennoch recht unangenehm. Dass Tim so eine Latte hat und es aussieht, als würde der Ballstretcher gleich seine Hoden abreißen, macht es für ihn nicht besser. Es ist deutlich zu hören, dass Tim nicht nur vor Lust stöhnt. Als ich bemerke, wie mich das anmacht, erschrecke ich über mich selbst. Ja, Tim zu quälen und vor allem, dass sich Tim von mir quälen lässt, macht mich tatsächlich geil. Ich werfe einen weiteren Blick auf seinen gut eingepackten Schwanz. Er sieht einfach nur geil aus. Alles was jetzt kommt, kann nur richtig gut werden.
„Leg dich über meinen Schoß, Sklave“, weise ich Tim an.
Sein Körper fühlt sich gut an. Tim ist nicht übertrieben sportlich, aber alles was ich fühle ist schön straff. Sein Po liegt einladend vor mir. Ich komme mir vor wie ein Kind an Weihnachten, das vor einem Geschenk steht.
„Was soll ich jetzt tun?“, kommen mir plötzlich Zweifel. Ich komme mir vor wie ein Kind, das sich die Geschenke nicht auspacken traut.
„Du darfst alles tun, wozu du Lust hast. Wenn es dem Sklaven zu viel wird, hat er seine Safe-Wörter“, ermuntert mich die Königin. „Du könntest ihm zum Beispiel mit der Hand über den Po streicheln und ihm dann ein paar leichte Hiebe mit der Hand oder mit dem Paddle geben. Das fördert die Durchblutung und der Sklave empfindet den Schmerz später als lustvoller. Wenn der Po des Sklaven schön gleichmäßig hellrot ist, kannst du auch fester zuschlagen. Dass du am Anfang unsicher bist, ist normal. Rede mit dem Sklaven, das hilft.“
Die Königin findet genau die richtigen Worte. Ihre Ermunterung ist genau das was ich brauche. Ich darf alles tun, wozu ich Lust habe. Wenn es so einfach ist. Ich schlage Tim mit dem Paddle auf die linke Pobacke und dann auf die rechte. Tim stöhnt leise. Ja, das ist das, wovon ich schon immer geträumt habe. Schon fast ehrfürchtig streichle ich über die leichte Rötung auf Tims Po.
„Sklave, du wirst heute einiges aushalten müssen“, kündige ich an.
Dann ist es um mich geschehen. Ich bin wie in einem Rausch. Ich kann nicht aufhören Tims Po zu verhauen. Schnell aufeinanderfolgend, längere Pausen zwischen den einzelnen Schlägen, mit gleichmäßiger Intensität oder jeden Schlag anders, eher sanft oder ziemlich hart, mehrere Schläge hintereinander auf eine Pobacke oder immer abwechselnd rechts und links, alles ist dabei. Ich probiere alles aus und sauge Tims Reaktion auf. Dazwischen streichele ich immer wieder über seine Pobacken. Mittlerweile sind sie knallrot.
„Wie fühlt sich das an, Sklave“, will ich immer wieder von Tim wissen.
Seine Antwort ist immer ähnlich, die leichtern Hiebe sind gut auszuhalten, aber die harten Schläge sind schmerzhaft, aber kaum ist der erste Schmerzreiz abgeklungen, sehnt er sich nach mehr. Es ist schon schräg, sobald ich ein paar Mal hintereinander nur sanft zuschlage, bettelt er um mehr und wenn ich richtig fest zuschlage, wimmert Tim um Gnade nur um gleich darauf wieder um mehr zu betteln.
„Du machst das richtig gut“, meint Mutter irgendwann, „besser kann ein erstes Spanking nicht laufen. Achte auf die Körpersprache des Sklaven. Solange er völlig entspannt auf deinem Schoß liegt, kannst du unbesorgt weiter Gas geben. Wenn er, so wie jetzt, bei jedem Schlag zuckt, die Pobacken anspannt oder sogar versucht leichte Ausweichbewegungen zu machen, sein Oberkörper aber grundsätzlich noch entspannt ist, bist du auf dem richtigen Weg, aber noch lange nicht an der Belastungsgrenze. Erst wenn sich Schulter und Oberkörper andeutungsweise zusammenrollen, es also Anzeichen gibt, dass er eine Schutzhaltung einnehmen will, hat es richtig weh getan. Es kann auch sein, dass ein Bein anfängt zu zittern oder ein paar Mal unkontrolliert zuckt. Nach einer kleinen Ermahnung sollte der Sklave aber schnell wieder seine Position auf deinem Schoß einnehmen. Ich denke nicht, dass ihr heute noch weiter gehen werdet oder solltet. Es gibt dann nämlich noch zwei weitere Stufen. Die nächste Steigerung ist, dass der Sklave seine Position verlässt und unbewusst eine Schutzhaltung einnimmt. Er kann in die Hocke gehen oder sich vielleicht sogar auf dem Boden liegend zusammenrollen. Trotz Ermahnung wird er einige Zeit brauchen, 5 Sekunden, 10 Sekunden, vielleicht auch 20 Sekunden, bis er seine Position wieder einnimmt. Auch wenn der Sklave noch kein Kommando Gelb gibt, bist du an der äußersten Grenze angelangt. Wenn du weitermachst, ist es wichtig, dass du auf die Atmung des Sklaven achtest. Sobald er hyperventiliert, musst du unbedingt abbrechen. Überhaupt ist alles was jetzt noch kommt ein Tanz auf Messers Schneide. Es kann sein, dass der Sklave noch ein paar Dinger von der Sorte will und sie ihn in den Subspace katapultieren. Es kann aber auch jederzeit sein, dass ein Kommando Rot kommt und die Sache gelaufen ist. Die aller letzte Stufe ist schließlich, dass der Sklave zusammensackt. Ihn hält nichts mehr. Er geht nicht einmal mehr in die Hocke, sondern rollt sich einfach auf dem Boden zusammen und ist erst einmal nicht ansprechbar. Selbst wenn es der Sklave so wollte, es war zu viel. Du musst dich um den Sklaven kümmern und ihn wieder in diese Welt zurückholen. Er braucht dich jetzt. Dass es ein eindeutiger Fall von Kommando Rot ist, ganz egal ob es noch ausgesprochen wird, oder nicht, ist sowieso klar. Sollte es einmal so weit kommen, musst du dir selbst vorwerfen, dass du die Grenzen des Sklaven nicht beachtet hast.“
Die Informationen sauge ich auf und das Lob tut mir gut. Ja, ich bin noch lange nicht fertig mit Tim. Ich werfe einen Blick zur Seite. Gut, dass die Königin neben mir sitzt und nicht meine Mutter. Wenn es meine Mutter wäre, müsste es mir peinlich sein. Sie ist geil und zwar richtig. Eine Hand hat sie sogar zwischen den Beinen. Auch wenn sie den Reißverschluss ihrer Hose nicht geöffnet hat, ist offensichtlich, wo sie sich selbst streichelt. Sie sieht Tim und mir noch eine Weile zu, dann meint sie:
„Ich lasse euch beide jetzt allein. Macht ruhig noch einige Zeit weiter. Ich bin gespannt, wie der Po des Sklaven morgen aussieht. Wenn du ihn heute noch vögeln willst, dann setzt dich auf den Thron, aber benutz die Akupressurmatte. Du wirst nicht enttäuscht sein.“
„Du kannst gern noch hierbleiben, wenn du möchtest", biete ich an und meine es ernst.
„Nein, es ist besser, wenn ich jetzt gehe.“
Tim
„Zu wissen, wann man besser geht, das ist wahre Souveränität. Ich werde von der Königin noch einiges lernen müssen. Dass du mich Göttin nennst, ist so übertrieben, dass es eine versteckte Unverschämtheit ist. Du kannst dir sicher sein, dass ich darüber noch nachdenken werde“, teilt mir Lisa mit, während sie weiter meinen Po versohlt.
Dass Silke bei uns war, hat mich nicht gestört. Im Gegenteil, wenn ich an Silke denke, fallen mir nur Eigenschaften wie Souverän, Selbstbewusst, Bestimmt, oder Einschüchternd ein und die passen nun einmal perfekt zu den Räumen hier. Sie ist das, was die Räume hier ausstrahlen. Ich müsste sie Eminenz nennen. So gesehen passt Königin dann doch wieder. Meine Gefühle sind allerdings absolut eindeutig. Silke ist eine Lehrmeisterin, die Eminenz, der Geist der Räume hier, aber Lisa ist die Frau, die ich anbete. Lisa fehlt die Bestimmtheit von Silke, aber sie ist spontan. Ihr fehlt das Selbstbewusstsein, aber sie ist neugierig. Sie ist nicht so Souverän wie Silke, aber ich unterwerfe mich ihr auch so, eben weil sie meine Göttin ist.
„Heute hast du allerdings Glück. Ich habe nur das Paddle und die Wildlederpeitsche. Wie man die anderen Schlagwerkzeuge benutzt, wird mir die Königin erst noch zeigen müssen, aber du kannst sicher sein, du wirst sie noch alle spüren. Ich werde dich auspeitschen, bis du wimmernd vor mir liegst und dich dann nach allen Regeln der Kunst durchficken.“
Lisas Ankündigung lässt meine Hormone endgültig überkochen. Sie spricht meine geheimsten Fantasien aus. Seit dem Beginn meiner Pubertät träume ich davon, mich einer Frau bedingungslos zu unterwerfen. Allerdings komme ich trotz aller Geilheit langsam an meine Grenzen. Der Keuschheitskäfig hat jede Menge fiese Nieten, die sich böse in meinen Penis und meine Hoden bohren. Außerdem fühlt es sich so an, als würden meine Hoden gleich abreißen. Am schlimmsten ist aber mein Po. Er brennt inzwischen wie Feuer. Auch wenn die einzelnen Schläge nicht so schlimm sind, die Menge macht es. Dazu kommt, dass Lisa die Intensität und Geschwindigkeit geschickt variiert. Es ist unmöglich sich auf die Schläge vorzubereiten und sie trifft mich immer wieder genau in dem Moment, wo ich die Muskelspannung nicht mehr halten kann und meine Pobacken lockerlasse. Lange werde ich meine Position auf Lisas Schoß nicht mehr halten können. Sie verpasst mir noch einen letzten Hieb quer über beide Pobacken.
„Runter auf den Boden. Es wird Zeit, dass wir den Thorn ausprobieren.“
Kann Lisa plötzlich Gedanken lesen? Woher weiß sie, dass ich nicht mehr kann? Sie zieht mich zu dem Queening Chair. Er ist ganz anders als alles was ich bisher auf Fotos im Internet gesehen habe. Dort sieht man meistens billig zusammengezimmerte Kisten oder Bänke, die mit Kunstleder überzogen sind, aber das hier ist ein hochwertig aussehender Chesterfield Sessel mit hoher Rückenlehne aus dunkelrotem Leder, der auf einem kleinen Podest steht. Nur in der Sitzfläche ist eine Aussparung und für ich gibt es unter der Sitzfläche eine lederbezogene Bank mit mehreren Fesselgurten, die mit einem Elektromotor in Höhe, Neigung und Winkel verstellt werden kann.
„Da links in dem Staufach ist ein Akupressurmatte. Die kommt auf deine Bank, bevor du dich drauflegst.“
Ich tue was Lisa verlangt. Kaum liege ich auf der Bank, setzt sie sich auf den Thron und positioniert mich so, dass mein Mund auf Höhe ihrer Vagina ist. Die harten Kunststoffzacken der Matte spüre ich deutlich, sie verursachen aber nur einen Reiz, der zwar spürbar aber dennoch gut erträglich ist. Nur an meinem Po fühlt es sich ganz anders an. Die fiesen Zacken reizen die eh schon geschundene Haut so stark, dass es kaum auszuhalten ist. Allerdings wandert der Schmerz auf direktem Weg zu meinem Schwanz und meinen Eiern und wandelt sich dort in pure Lust um. Mein Schwanz steckt aber in diesem teuflischen Keuschheitskäfig. Auch wenn die Spitzen der Nieten abgerundet sind, sie drücken unnachgiebig gegen meinen Penis. Ich kann nicht sagen, ob sich das gut anfühlt, ich weiß nur, dass ich davon noch geiler werde. Mein Verlangen nach Sex ist kaum noch auszuhalten. Alles was ich tun kann ist Lisa zu lecken. Genau das mache ich und zwar wie besessen. Meine eigene Geilheit treibt mich an. Ich küsse, lecke, sauge an jedem Zentimeter ihrer Scham. Zu sehen und zu hören, wie Lisas Vagina rhythmisch zu zucken beginnt und sie ihre Lust hinausstöhnt, ist auf andere Art genauso befriedigend wie mein eigener Orgasmus und stachelt gleichzeitig meine Erregung weiter an. Ich mache noch besessener weiter. Dass Lisa inzwischen den Wildlederflogger in der Hand hält und ihn mir immer wieder über die Brust zieht, spüre ich kaum und wenn, dann treibt es mich an noch heftiger weiterzumachen. Ich höre erst auf als Lisa die Bank, auf der ich liege, von sich wegfahren lässt.
„Ich kann nicht mehr“, stöhnt meine Göttin und ich werde gleich wahnsinnig, weil ich so geil bin und doch keine Chance auf einen Orgasmus habe.
„Auch wenn du es nicht verdient hast, will ich mal nicht so sein“, fährt meine Göttin fort und öffnet tatsächlich meine Keuschheitsschelle. Dann fährt sie die Bank wieder so in Position, dass mein Penis auf Höhe ihrer Vagina ist. Die Knöpfe an der Armstütze sind echt praktisch.
„Du darfst mich vögeln, aber wenn du nicht innerhalb von drei Minuten kommst, hast du Pech gehabt. Dann lege ich dir die Schelle wieder an, ohnedem du gekommen bist.“
Zu diesen Worten schiebt sich meine Göttin meinen Penis bis zum Anschlag rein. Sie macht dann aber keine Anstalten mehr, sich zu bewegen, so dass ich beginne, wie besessen von unten in sie zu stoßen. Ich will auf keinen Fall unbefriedigt wieder in den Käfig, außerdem bin ich so geil, dass ich sowieso auf nichts mehr Rücksicht nehmen will. In Rekordzeit komme ich dann auch. So befriedigend mein Orgasmus ist, es ist irgendwie schade, dass ich mich nicht beherrschen konnte und der Sex letztlich recht mechanisch war. Jetzt wo meine Erregung nachlässt, merke ich erst wie erschöpft ich bin. Ich bin froh, dass mich Lisa in Richtung Bett zieht und schlafe dort praktisch auf der Stelle ein.
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