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Zu viel Pornos - zu wenig Sex

*****a_S Mann
7.001 Beiträge
JOY-Angels 
Dass es ihm total peinlich war, als du versucht hast, zu schauen, was er im Internet treibt, und es ihm extrem wichtig war, das zu verbergen, ist schon ein starkes Zeichen dafür, dass es um Phantasien geht, die er dir verheimlicht. Wenn es um etwas gehen würde, was er auch mit dir machen könnte, wäre es schon seltsam, wenn er das nicht einfach macht und stattdessen versucht, es im Netz "auszuleben" und dafür seine Beziehung in Gefahr zu bringen, auch wenn er das einfach mit dir haben könnte. Es wäre natürlich möglich, und Sucht ist oft sehr absurd, aber bei der kriminalistischen wie psychologischen Ursachensuche gilt meist doch Occams Razor, dass eher die einfachen Erklärungen stimmen.

Ich vermute daher stark, dass es um Phantasien geht, von denen er weiß oder sehr stark annimmt, dass er sie mit dir nicht erleben kann, bzw. die du nicht gut finden würdest, bzw. deren Offenbarung die Beziehung in Gefahr bringt. Und daher versucht er sie, im Netz zu "erleben", was natürlich auch die Beziehung in Gefahr bringt. So viel Absurdität wollen wir der Sucht mal lassen. Vielleicht kannst du selbst mal überlegen, was es sein könnte: Sex mit anderen Frauen? Sich einer Femdom unterwerfen? Extreme ggf. gefährliche SM-Praktiken? Zu welchen solcher Sachen hast du schon mal sehr klar gesagt, dass du damit gar nicht klarkommen würdest? Oder bist du für all das offen? Weiß er das?

Es gibt natürlich noch die Variante, dass es wirklich um keine Tabu-Praktik geht, sondern es nur die reine Sucht ist, und er durch die Sucht mitlerweile den virtuellen Sex/BDSM dem real möglichen vorzieht. Das ist möglich, wenn auch selten. Und wenn es der Fall ist, handelt es sich um eine sehr starke Sucht, die definitiv einer Therapie bedarf. Wenn es aber um Praktiken geht, die er nicht real haben kann, dann kann man die Sucht auch damit bekämpfen, dass man sie eben in die Realität umsetzt. Ist aber die Frage, ob du also zB ab jetzt auf der dominanten Seite agieren wollen würdest. Ich finde, seine Forderung, dass du den Sex initiieren sollst, ist ein wenig ein Zeichen, dass seine Wünsche in die Richtung gehen.
**********round Mann
1.626 Beiträge
Die o.g. beschriebene Argumentation kann schon nachvollziehen. Wenn dem so wäre, fehlt jedoch ein geeigneter Lösungsansatz dazu.

Ob man bei dem geschilderten Verhalten gleich von einer Suchterkrankung ausgehen sollte halte ich für fragwürdig. Ich würde zunächst davon ausgehen, das es sich um ein angewöhntes Verhalten handelt, das er sich auch selbst wieder abgewöhnen könnte sofern der Wille dazu besteht.
Das scheint offensichtlich nicht der Fall zu sein und das kommunizierte Problem das die TE damit hat, bügelt er mit aggressivem Blocken weg, bis hin zu tagelanger Funkstille.

Wat willste machen? Die TE muss für sich klare Grenzen definieren und diese ehrlich kommunizieren. Auch würde ich ihm mitteilen das Dein Leidensdruck inzwischen so hoch ist das Du dir externe Hilfe in einem Forum suchst.
Dir geht es ja nicht gut in der Situation. Deinen seelischen Notstand musst du ihm unmissverständlich mitteilen und auf die Gefahren hinweisen die dadurch entstehen.
Z.B. Das die Beziehung gefährdet ist wenn das Problem weiter negiert wird und keine vernünftige Kommunikation darüber geführt werden kann.

Für meinen Geschmack bist Du liebe TE zu Verständnisvoll und achtest zu wenig auf dein eigenes Seelenheil. Ein gesundes Maß an Egoismus ist diesbezüglich keineswegs verwerflich sondern notwendig.
********king Paar
12 Beiträge
Hallo meine Liebe,

zunächst, ihr seit beide o.k.
Ich habe gerade wenig Zeit, deswegen jetzt nur kurz:
1. Beendet die gegenseitige Schuldzuweisung.
2. Beendet euere gegenseitigen Umerziehungsversuche.
3. Beziehe nicht sein Triebverhalten auf dich, du bleibst wunderbar und sexy.

Euer Glück muss nicht verloren sein.

Du solltest zunächst "nicht gegen "ihm" sondern mit ihm seiner Lust Raum geben.
Nun, aber wie?
Hierzu kontaktiere mich, wenn du magst.
Dann würde ich in Ruhe mir auch die Zeit für dich nehmen können.
Für alle Anderen hier, bitte entschuldigt.
Wenn Erfolg sich einstellen sollte, wird die Betroffene Euch bestimmt hier *ja* berichten.
Seit lieb und heiß gegrüßt von Rosi *bussi*
********ropa Mann
379 Beiträge
Mir persönlich haben Pornos mein Sexleben nie vollkommener gemacht. Chatten ist für mich keine Alternative oder Ersatz für realen Sex. Erfahrungsaustausch in jeglicher Form ist da schon was ganz anderes und hilfreicher aber nicht von o.g. Aktivitäten, besser " Passivitäten" zu erwarten.
Wenn meine Partnerin nach einem anstrengende Tag beim Fernsehen neben mir kuschelnd eingeschlummert ist und dann beim Wachen fragt, "na auf welcher Sexseite bist du wieder gelandet?" war das immer sehr spaßig und ich konnte ihr gleich zeigen, dass sie es ist. Hätte ich wirklich einen Porno drauf gehabt, wäre die Frage sicher eine andere gewesen. Nun komme ich nicht auf das "sie im Schlaf verführen" ,sonst wird das als sexueller Missbrauch ausgelegt.
Wenn in der Sexpartnerschaft nur ein Teil von Pornos lebt, ist das für den anderen aber schon recht bedenklich.
Nein, ein angewöhntes Verhalten, kann nicht einfach durch Willen abgewöhnt werden, wenn es auch zum Beispiel stark manifestiert haben. Das ist eine der größten Selbsttäuschungen und Selbstlügen bei Suchtkranken und Angehörigen, die das mitunter auch glauben.

Wenn jemand will, dann kann er auch, er will bloß nicht.

Was du machen kannst @*****lsa ist einen Online Test, ob es sich bei deinem Partner schon dahingehend entwickelt hat. Bitte beachte, dieser zeigt eine Möglichkeit oder Wahrscheinlich, kein wirklich aussagekräftiges Ergebnis. Wenn es sich um eine Sucht handelt, oder auch nicht, kann ich dir nur Raten eine Selbsthilfegruppe für Angehöre von Suchtkranken zu suchen.

Wenn es keine Sucht ist, dann bleibt ein Typ Charakter übrig.
*****olf Mann
3.046 Beiträge
Moin, ich habe nicht alle Antworten gelesen und beziehe mich auf folgenden Absatz im Eingangsposting:

Hinzu kommt, dass Sex bei uns in den letzten 5-6 Monaten eher zur Seltenheit geworden ist. Manchmal haben wir 4-6 Wochen Pause. Ist es nicht ganz so lang, kommen wir vielleicht auf etwa 1x alle 2 Wochen. Dabei ist es auch egal, ob ich Anspielungen mache, den ersten Schritt mache, ihn anfasse, mich hübsch mache, etc. Es passiert einfach nichts. Da entsteht für mich der Eindruck, das Internet ist für ihn interessanter, als ich. Als ich ihn zuletzt drauf angesprochen habe, meinte er, es MUSS von mir ausgehen (er der dominante Part, ich der unterwürfige Part). Er müsste ja schließlich wissen, wann ich dazu bereit bin, mich zu unterwerfen. Ich sagte ihm, dass ich das anders sehe, denn ich bin doch nicht in der Position, etwas von ihm „einzufordern“, sondern eher anders herum. Da meinte er, wenn er komplett loslässt, könnte es mir zu viel werden und das könnte bis zur Trennung führen, wovor er Angst hätte. Auch darüber denke ich viel nach, weil ich nicht einordnen kann, ob das sein Ernst ist oder eher eine Ausrede, weil er zu „faul“ ist, den ersten Schritt zu machen?!....

Zunächst einmal: es ist völlig normal, dass sexuelle Aktivitäten in einer längeren Partnerschaft mal weniger werden können, in meiner ersten Ehe waren wir bei 2x pro Jahr angelangt, was mich damals extrem in den Pornokonsum trieb. Jedoch war ich sofort "bereit" wenn meine damalige Partnerin Sex mit mir wollte. Ich fand die Pornos damals sehr befriedigend, aber ich habe gemerkt, dass ich ihnen zu viel Aufmerksamkeit geschenkt habe. Ich will nicht sagen, dass sie damals ursächlich für meine Depressionen waren, aber sie waren in Punkto Selbstbild und Selbstbewusstsein auch nicht gerade förderlich, denn diese Scheinwelt dort hielt ich irgendwann für erstrebenswert, aber ich konnte mit den Akteuren halt nicht mithalten ^^ Ich wurde dann auch gereizt wenn ich mich in meinem (heimlichen) Pornokonsum gestört sah, was ich rückwirkend betrachte als absolutes Suchtverhalten interpretiere. Meine nächste Partnerin war da sehr offen was Pornos schauen anging und es verlor dann für mich sogar irgendwie seinen Reiz, mein Konsum ist dann immer weniger geworden, aber wahrscheinlich auch, weil wir echt viel Sex hatten.

So sehr ich Deinem Partner also zugestehe, dass er seine eigene Sexualität - die jeder Mensch hat und haben soll - mit Pornos auszuleben, so wenig verstehe ich die Widersprüchlichkeit seiner Aussagen. Also Sex soll von Dir ausgehen weil er dominant ist... und geht Sex von Dir aus, indem Du Dich hübsch machst, ihn verführst usw hat er trotzdem keine Lust auf Dich. Was ich auch wichtig finde ist, dass jeder auch seine Geheimnisse haben darf, in dem Sinne, dass man dem Partner nicht alles erzählen MUSS. Auch hier das "aber": sobald es die gemeinsame Beziehung betrifft, sollte man Antworten erwarten dürfen.

Die Gründe hier können vielschichtig sein:
• Dein Partner findet Dich nicht mehr anziehend
• Er findet den Sex mit Dir nicht als befriedigend
• Er steht emotional einfach auf dem Schlauch und sieht das Problem wirklich nicht
• Er schämt sich für die Art von Pornos die er konsumiert, steckt aber da schon zu tief drin in einem bestimmten Netzwerk (zB durch Chatbekanntschaften)
• Er kompensiert andere Probleme, die vielleicht mit Dir überhaupt nichts zu tun haben (coping mechanism)
• psychische Probleme
• vielleicht hast DU ihn in der Vergangenheit bewusst oder unbewusst verletzt und er hat sich da über die Zeit reingesteigert weil er sich nicht getraut hat drüber zu reden
• Vielleicht ist es reines Trotzverhalten von ihm (das kenne ich zB von mir selbst)
• Vielleicht hat er wirklich momentan keine befriedigenden Alternativen
• ...

Fakt ist, dass es schon emotional sehr viel Druck auf Dich ausübt wenn das alles so ist wie Du schreibst. Also dass er in dem Zusammenhang Dir die Verantwortung aufbürdet, er ja Angst vor einer Trennung hätte, die aber dann wahrscheinlich die Folge wäre... Viele Männer halten an Beziehungen fest auf Deubel komm raus, weil es einfach bequem ist. Ich bin sehr vorsichtig mit psychologischen Diagnosen von Laien (wie mich), aber hier blitzen narzisstische Züge durch. Hier fiel irgendwo der Begriff "gaslighting", ich finde das passt in der Situation nicht so ganz, denn dazu gehört schon psychische Gewalt, die ich hier nicht rauslese.

Aus dem Bauch heraus würde ich sagen: Ja, er ist da zu faul oder zu unbeholfen oder zu gehemmt den ersten Schritt zu machen, weil er es sich in Eurer Beziehung bequem gemacht hat. Vielleicht fragst Du Dich selbst, was Dir an Eurer Beziehung wichtig ist, welche Gründe außer Sex für ein Zusammensein sprechen und wieviel Kompromiss Du selbst ertragen kannst oder willst.
*******ella Frau
472 Beiträge
So ähnlich kenne ich das Problem auch.
Du bist sehr kreativ und engagiert, deinen Partner zu motivieren. Er weiss ganz genau, wie wichtig dir das Thema ist, geht aber trotzdem nicht auf dich ein (zB Adventskalender). Dadurch, dass er bestimmt, übt er Macht aus. Und drängt dich in die untergeordnete Rolle.

Wie wäre es, wenn du ab sofort aus dieser Rolle aussteigen würdest? Stichwort loslassen.

Dich, nur im Thema Sex, total zurück ziehst und einfach mal gar nichts mehr tust. Dich viel mehr mit anderen Dingen, die dich erfreuen, beschäftigst.

So, dass es ihm auffallen muss, dass sich etwas verändert hat. Was denkst du, wie würde er darauf reagieren?

Ich bin diesen Weg gegangen, was dann tatsächlich auch eine ehrliche und offene Aussprache nach sich zog. BDSM war bei uns auch ein Thema und mein Partner sagte mir, er fände mir gegenüber nicht richtig in seine Rolle als Dom. Seine Fantasien gehen wohl auch in eine Richtung, die meine Grenzen übersteigen würden.

Der Sex ist seither nicht viel mehr geworden, jedoch viel entspannter.
********lack Frau
19.014 Beiträge
@*****lsa

Irgendwie gewinne ich den Eindruck als ob der Sex, so wie gerade ist, nicht paßt und das bei Dir nicht und für ihn nicht.
Frage wäre, wenn er das offener mit Dir kommunizieren würde und es wäre für Dich wirklich ein NOGO, würdest Du es trotzdem machen, damit die Beziehung weiter geht?
Was also machen wenn "aber der Rest ist ja sehr harmonisch" nicht gegen die unguten Gefühle, die er Dir gerade vermittelt, an kommt. Wenn die Waage eben nicht ausgeglichen ist und es nicht an einer Sache fest zu machen ist, sondern wenn die ganze Richtung so wäre, das es Dir nicht gefällt.
Dein Beispiel mit dem Adventskalender zeigt es ja deutlich, Du machst Dir einen Kopf, suchst und findest etwas, was ihm angeblich auch gefällt, aber jetzt ist Mai und so viel scheint ihm da nicht gefallen zu haben.
Ich glaube auch nicht, das er diese Angst Dich verlieren zu können, wenn er das offen legt, was ihn zu dieser Vermutung an treibt, aus zu schalten wäre.
Und leider gehe ich auch davon aus, das er z.B. mit einer Paartheraphie nicht einverstanden wäre, weil er damit wieder ein Problem hätte das auch einer 3. neutralen Person gegenüber zu sagen.

@****ot2

Die Frage ob sich etwas ins Sexleben übertragen kann, was man lieber alleine macht ist für mich Utopie.
Gerade bei Menschen bei denen alles aufregend sein muß, ginge das doch wohl total daneben.
Wenn für sie etwas überschaubar, nicht mehr überraschend und damit nicht mehr neu ist, das verliert es seinen Reiz. Deswegen schauen ja so viele im Net.

WiB
Ich würde jetzt nicht glauben, dass wenn selbst der Sex wieder vorhanden ist, es eine Verbesserung im Umgang gibt. Da gäbe es mE sogar noch ein Druckmittel dazu.

Es wird doch jetzt schon mit Liebesentzug bestraft, bis sie sich entschuldigt, obwohl sie nichts gemacht hat. Sie hat ihn erwischt durch Zufall und meint nicht richtig reagiert zu haben?
*********nnen Paar
811 Beiträge
brauche keine pornos ist eh nur gespielt
********lack Frau
19.014 Beiträge
@*******eyn

Eben, es ist einfach nicht so, das man die Bereiche Alltag und Sex trennen kann
und es wird automatisch in den Alltag schwappen.
Der Umgang ist grenzwertig, die Gründe mögen verständlich sein, aber da von seiner Seite ja statt Offenheit eher Rückzug angesagt ist bzw noch damit "gespielt" wird, das ihr Verhalten die Ursache ist, verdrehen sich die Tatsachen.
Und was auf der einen Seite klappt, klappt m.E. auch auf der Anderen, auch im negativen Sinne.
Wer mag sich schon so manipulieren lassen?
Solange du alles so machst, wie ich es gerne hätte, ist alles OK, wenn nicht, dann lasse ich dich auf laufen und lasse dich links liegen, bis du dann wieder an kommst...
Wäre so gar nicht meins...

WiB
**********round Mann
1.626 Beiträge
*guterbeitrag* Sehe ich ähnlich.

Ich konnte auch noch keine verständlichen Gründe lesen weshalb er die Aussprache diesbezüglich verweigert. Das macht für mich doch einen wertschätzenden Umgang miteinander aus, das Probleme des anderen ernst genommen werden und gemeinsam eine Lösung herbeigeführt wird.

Auch konnte ich anhand des bisher geschildertem nicht erkennen, das hier ein Therapiebedarf anzuraten wäre.
Sorry, für mich ist er einfach ein egoistischen A....loch der seine Partnerin emotional erpresst.
Sie macht und tut und er sagt friss oder stirb.
Mir geht's gut das ist die Hauptsache. Basta!
*******ant Frau
26.933 Beiträge
@**********round
Ja, klar. Hätte ich auch so gesagt.
Mich hat nur ein wenig weiterdenken (nicht: "weiter denken"!) lassen, was die TE über das Elternhaus ihres Partners schrieb.

Erlernte/ erworbene Mechanismen sind schon nicht ganz ohne- und einem selber als solche gar nicht mal unbedingt bewusst.

Und da, um den Bogen zu schlagen, sähe ich prinzipiell durchaus den Bedarf einer Therapie.
Ob einzeln oder als Paar
**********round Mann
1.626 Beiträge
@*******ant
Das mag sein. Die Prägung durch das Elternhaus sollte jedoch nicht das einzige geblieben sein was der gute erlernt und erworben hat.
Ich denke mit Mitte 30 kann Mann schon noch dazugelernt haben das solch ein Verhalten in keinster Weise Lösungsorientiert ist.

Meiner Meinung nach hilft da nur klare Kante seitens der TE.
********lack Frau
19.014 Beiträge
@*******ant

Aber so wie es jetzt läuft, macht er sein Problem (und ich bin mir nicht sicher ob ihm sein Problem überhaupt bewußt ist) zu ihrem.
Und solange das so ist, wird er mit dem Operieren was für ihn klappt und die Verantwortung dafür auf ihrer Seite sehen. Das ihn das für sich selbst nicht weiter bringt und in der Folge auch für sie, ist wohl auch ersichtlich. Deswegen würde das nur was bringen, wenn er selbst eine Theraphie machen würde und dann ggf. sie mit ins Boot holen.
Theraphie kann aber nur funktieren, wenn die Einsicht dazu da ist. Und solange die fehlt, wird das nicht klappen.

WiB
*******ant Frau
26.933 Beiträge
@*****lsa ,
Hallo erstmal.

Ich persönlich habe den Eindruck, dass du (selbst)reflektiert unterwegs bist-
und dass du dich ganz schön aufreibst bzw sehr viel gibst.
Mein erster Ansatz (obwohl ich selber damit schon auf die Nase gefallen/ verhungert bin) wäre, meinen Partner (so oft wie nötig) zu Fragen, ob es ihm ähnlich geht.

Mein zweiter, nicht ganz so netter Ansatz wäre, ihm einen Gutschein für Nippelklemmen zu schenken und offen zu lassen, wer von euch beiden sie tragen soll.

By the way verurteile (!) ich niemanden dafür, an schwierigen Partnerschaften festzuhalten! Ich mache mir nur dann Sorgen, wenn es um physische oder psychische Gewalt (großes Wort, ich weiß) geht.
Für den einen Menschen kann letzteres z.B. ständige, verbale, unkonsensuelle Erniedrigung sein, für den anderen das Ignoriert- werden.
(Und einiges dazwischen).

Wie hier schon viele schrieben:
Kommunikation- damit steht und fällt so viel.
(Auch im übertragenen Sinn).
Menschen funktionieren nunmal nicht, wie es theoretisch zu sein hat. Es gibt keine Untersuchungen, ab wann ein Mensch in welchem Alter (Erwachsen) jetzt etwas können muss und das wird regelmäßig überprüft, ob diese Stufe auch erreicht wird.
*******ant Frau
26.933 Beiträge
Zitat von **********round:
@*******ant
Das mag sein. Die Prägung durch das Elternhaus sollte jedoch nicht das einzige geblieben sein was der gute erlernt und erworben hat.
Ich denke mit Mitte 30 kann Mann schon noch dazugelernt haben das solch ein Verhalten in keinster Weise Lösungsorientiert ist.

Meiner Meinung nach hilft da nur klare Kante seitens der TE.

Verstehe ich, wie gesagt. Wirklich!

(Ich bin jetzt 52 und habe einige Dinge noch immer nicht "gelernt"... aber egal,
*zwinker* *grimasse* ).
********lack Frau
19.014 Beiträge
@*******ant

Ich glaube das Schwierigste ist das Nein sagen, besonders wenn es dabei um Menschen geht, mit denen man emotional eng verbunden ist.

WiB
Hallo - Die_Elsa.

Ich habe überhaupt keine Ahnung von BDSM und ob das was dein Freund da tut ein Teil dieser "Spielart" ist.
Aber ich kann dir etwas über mich und mein Sexleben erzählen.

Ich konsumiere bestimmt schon 45 Jahre Pornos.
Vielleicht "zum Glück" hatte ich in meiner Jugend es nicht so einfach an Pornos zu gelangen, wie heutzutage.
Aber rückblickend und vereinfacht gesagt, kann ich sagen, dass ich mit meiner Sexualität einiges kompensiert habe.
Was mir lange Zeit nicht bewusst war, dass ich ein Minderwertigkeitsproblem habe und zudem Bindungsgestört bin.
Wie alle kleine Kinder, war ich auch überzeugt, dass ich ein Held bin. Raumfahrer, Befreier, Batman. So halt. Nur war es so, dass mich niemand auf das reale Leben vorbereitet hat und als ich älter wurde, wurde mir mehr und mehr klar, dass ich durchschnittlich bin.
Aber in der Pubertät da könnt ich mich in die Sexualität "retten".
Den dort konnte ich Held sein ohne es beweisen zu müssen.
Als ich dann Älter wurde und realen Sex hatte, war ich entweder - richtig gut oder die Partnerin war schuld. - "Die bei mir nicht abgeht, die hat ein echtes Problem".
Das gute ist, es gibt ja kein wirklichen Maßstab an dem man(n) sich messen MUSS.

Der Dreck (nein, das Gute) ist - um so älter ich geworden bin um so mehr wurde mir bewusst, dass ich in einer Fantasiewelt lebe. Die nichts mit der Realität zu tun hat und die Realität, überhaupt nichts mit meinem Bedürfnis nach Nähe und Anerkennung.
Und ich muss ehrlich sagen, ich bin immer noch auf dem Weg.

Es ist - für mich - extrem schwer.
Ich bin "natürlich" in einer Partnerschaft (bald seit ,30J.), wo das Eine, das Andere bedingt.

Meine Partnerin hat ähnliche Probleme, das verbindet, macht es aber auch unglaublich schwer, weil wir beide, den Anderen ja immer die Schuld geben.
Es ist eine Reise ohne Reiseführer.
Am besten du wirst dir bewusst, warum du mit "ihm" zusammen bist und was "dich" an BDSM anspricht.
Du musst ihn nicht verstehen, du muss dich verstehen. Dann kannst du zu dir stehen und stehenbleiben.
Du kannst natürlich auch die Tür zu machen und sagen, mir geht es so wie es ist gut.
Aber glaub mir, du wirst immer und immer wieder vor dieser scheiß Tür stehen. Diese Bekloppte Tür zum nächsten Raum der Selbsterkenntnis.
*******ant Frau
26.933 Beiträge
Zitat von ********lack:
@*******ant

Aber so wie es jetzt läuft, macht er sein Problem (und ich bin mir nicht sicher ob ihm sein Problem überhaupt bewußt ist) zu ihrem.
Und solange das so ist, wird er mit dem Operieren was für ihn klappt und die Verantwortung dafür auf ihrer Seite sehen.

Hm.
Ich mag den Spruch "dazu gehören immer zwei" an sich ja so gar nicht, und "Co- Abhängigkeit" trifft es auch nicht so ganz...
Das ihn das für sich selbst nicht weiter bringt und in der Folge auch für sie, ist wohl auch ersichtlich.


Für die TE, für "uns"? Sicher.

Deswegen würde das nur was bringen, wenn er selbst eine Theraphie machen würde und dann ggf. sie mit ins Boot holen.


Erfahrungsgemäß schwierig.
Manche Partner:innen fühlen sich hintergangen, wenn intime Details professionell besprochen werden.
Sozusagen "abgehängt".
Manche sehen und verstehen es als starkes Signal, wenn der/ die andere im Rahmen der Selbstfürsorge (erst einmal?) Einzeltherapie macht.
Bei vielen ist die Scham höher, eine Paartherapie zu machen.
Vor dem Partner/ der Partnerin und dann nochmal vor dem Therapeuten/ der Therapeutin.
Manche scheuen deshalb vor Therapie zurück, weil sie im.Umfeld mitbekommen haben, dass die in Therapie befindliche Person "auf einmal egoistisch wird".

Man kann da einfach nichts pauschalisieren.
Ob es immer förderlich ist, sowas alles auf dem Schirm zu haben, ist eine andere Frage.


Theraphie kann aber nur funktieren, wenn die Einsicht dazu da ist. Und solange die fehlt, wird das nicht klappen.

Ja, logo.

@ all:
Bitte Schreibfehler u. Ä. verzeihen!
*******ant Frau
26.933 Beiträge
( @**********stein
Das war einer der ehrlichsten, differenziertesten und besten Beiträge, die ich auf Joy lesen konnte.
Danke dafür!)
Zitat von *****lsa:

Wenn ich ihn darauf anspreche, dass auch z.B. gerade das Chatten mit Fremden mir zu weit geht und es mich wirklich verletzt, macht er absolut dicht. Ich habe das nicht zu kommentieren, ich untergrabe seine Freiheit und das sei seine Sache. Am Ende ist es immer so, dass ich die Böse bin und mich am Ende entschuldige (nachdem er mich teilweise mehrere Tage ignoriert hat).

Das Thema kenn ich natürlich auch.
Auch meine Frau hat mich, bzw. mein Tun in Frage gestellt.
Das Problem war, dass ich gar keine Bewusstsein für mein Tun hatte.
Ich konnte es mir ja nur mit - "so bin ich" - erklären und mein Tun in Frage zu stellen, war gleichzeitig meine Person in Frage zu stellen.
Es war Extenziell für mich.
Die Reaktion kann sich jeder vorstellen.

Das einzige was ich heute rückblickend sagen kann, was mir geholfen hätte, wehre die Frage nach meinen unerfüllten Träumen gewesen. Taktisch klug wäre - erst mal unverbindlich, die aktuellen, aber wirklich wichtig, die Träume als Kind.
Wir habe ich mir mein Leben vorgestellt. So ganz kindliche Naive.
Aber danach hat mich bis heute niemand gefragt.
Nicht mal einer der vielen Therapeuten, die ich hatte.
Ohne Gewähr, weil dazu zu wenig vorliegt. Was ich bislang gelesen habe liest sich, als wäre jetzt schon ein Kreislauf vorhanden. Durch die mangelnde Option, dass eine Trennung nicht in Frage kommt, wird dieser um so schwerer zu durchbrechen sein.

Damit meine ich nicht, es als Drohung einzusetzen um den Willen zu bekommen, sondern der innere Impuls, dass sich wirklich etwas ändern MUSS, fehlt.

Klingt hart, aber er kann doch machen was er möchte. Konsequenzen muss er nicht befürchten. Wozu soll er also etwas ändern?
****ot2 Mann
10.163 Beiträge
@*****lsa, hast Du denn selbst eine Vermutung, warum Dein Partner seine Sexualität zunehmend in Richtung Pornos und Selbstbefriedigung verlagert?
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