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Ohne Strapse - kein Sex: Lösungsansätze gesucht

********Love Frau
1.207 Beiträge
Mh, also Partnerschaft heißt für mich auch Kompromisse. Wenn die nicht mal funktionieren, würde ich eher die ganze Beziehung in Frage stellen.

Mein Ex hatte da auch son ganz speziell, abartigen Wunsch, den er nachher einfach in die Tat umgesetzt hat ohne das ich das wollte. (Geh da auch nicht näher drauf ein).
Aber sich zu einigen/verabreden ab und an mal paar Nylons anzuziehen (er will dich ja nicht ankacken), oder seiner Frau mal ordentlich zu sagen wos lang gehen soll.... Sollte doch, wenn man sich liebt und sonst alles stimmt, machbar sein?
Sehs doch nicht als Druck, sondern als Respekt das ihr eure Wünsche akzeptiert und euch gegenseitig auch erlaubt.
Ansonsten gibt's auch noch Sexterapie, wenn ihr da gemeinsam nicht auf nen Nenner kommt.

Diese Null Bock meinem Partner seinen Wunsch nicht zu erfüllen, weil ich "müde" bin macht eben auch Partnerschaften grundlegend kaputt, Untreue fängt an, andere Sexpartner werden sich gesucht, usw.

Gut finde ich, das ihr zu mindest schon mal drüber geredet habt. Es fehlt jetzt nur die Einsicht von euch beiden, das der andere Wünsche hat, das man auch die zusammen ausleben kann und darf und wenn's partout nicht klappt, vielleicht die Beziehung doch zu öffnen....🤷🏼‍♀️
*******021 Frau
7 Beiträge
Themenersteller 
Leider ist es nicht so, dass dieser "Knopf" verlässlich funktioniert.
Dann gibt es Frust auf beiden Seiten. Bei mir, weil ich zurückgewiesen werde- bei ihm, weil er nicht "bedienen" kann.
Die Erwartungen machen dann alles kaputt. Da gibt es leider nichts Unbeschwertes, Lustvolles mehr.
DAS ist das, was mich zusätzlich daran hindert, mich für ihn in Strümpfe und Strapse zu kleiden.
@*******021

Lösungen wurden dir präsentiert. Mach was draus.
********Love Frau
1.207 Beiträge
Daran kann man tatsächlich arbeiten, wenn man möchte!
Da ich mich auch noch mit anderen Dingen beschäftige als "dem Normalen", könnte es auch daran liegen, das ihr nur Lern/Spiegelpartner seid und nicht wirklich für immer zusammen gehört. Dadurch, daß ihr euch gegenseitig so sträubt dem anderen seinen Wunsch zu erfüllen, liegt es an jedem von euch mal tiefer bei sich selbst zu gucken woher das herrührt das nicht tun zu wollen 🤷🏼‍♀️
Das hat weniger mit euch als Paar zu tun, denke ich.

Ich weiß, das hört sich für Ottonormalbürger immer lächerlich oder spinnert an, hat aber wahnsinnig viel Wahres, wenn man sich tatsächlich mit beschäftigt. 😉
****72 Mann
2.753 Beiträge
mich würde interessieren wie es ansonsten "ausschaut" ...

Sex ist ja nur EIN Punkt in einer Beziehung ..

ansonsten passt ALLES und ihr seid mega glücklich ?
******eek Frau
4.817 Beiträge
Zitat von ********Love:
Aber sich zu einigen/verabreden ab und an mal paar Nylons anzuziehen (er will dich ja nicht ankacken), oder seiner Frau mal ordentlich zu sagen wos lang gehen soll.... Sollte doch, wenn man sich liebt und sonst alles stimmt, machbar sein?
Sehs doch nicht als Druck, sondern als Respekt das ihr eure Wünsche akzeptiert und euch gegenseitig auch erlaubt.
Auch wenn ich jemanden liebe, wäre nicht "alles machbar". Das sind Aussagen, die gern von toxischen Menschen getätigt werden "Wenn du XYZ nicht machst, liebst du mich nicht!"
Für mich besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen einer Vorliebe und einem Fetisch in diesem Bereich.
Vorliebe: Hey, ich fände es heiß, wenn du auch mal Nylons für mich trägst. Aber natürlich finde ich dich immer sexuell anziehend.
Fetisch: Du bist für mich nur sexuell anziehend, wenn du Nylons trägst.

Natürlich kann man in einigen Bereichen Kompromisse eingehen, im Sexuellen werden damit aber schnell eigene Grenzen überschritten.
Die TE sagt ja, dass sie sich auch mal für ihn "verkleidet". Mehr wird das gefühlsmäßig für sie vermutlich auch nie werden. Allerdings hat er ohne diese Verkleidung offensichtlich kein Lust auf sie. "Hin und wieder" würde also nicht genügen.

Gleichzeitig wünscht sich die TE mehr Dominanz von ihrem Mann. Vielleicht kann er in einem Rollenspiel mal so tun als ob, aber das wird vermutlich für beide Seiten eher enttäuschend, wenn es nicht echt ist.
********Love Frau
1.207 Beiträge
Liebe @******eek vielleicht liest du meinen Beitrag nochmal genau und verrätst mir bitte unbedingt wo du

ALLES machbar gelesen hast?!

Somit erledigt sich auch, das solche Äußerung gerne von toxischen Menschen sind, nämlich dann angeblich von mir 😉
*******n_HH Frau
5.852 Beiträge
Wenn es eine zuneigungsgestütze Beziehung gibt, lohnt sich sicher der Weg zu einem Sexualcoaching. Vielleicht lest ihr euch da mal ein... die Bandbreite die hier thematisiert werden kann ist wirklich groß und es ist lohnenswert dies in Betracht ziehen...wenn es eine gemeinsame Basis gibt.
*******021 Frau
7 Beiträge
Themenersteller 
Vielen Dank für die vielen Gedanken zu meinem Thema. Die Wahrheit ist immer eine Mischung aus vielen Facetten.
Ich kann mir aus euren Beiträgen viele Facetten basteln, mir auch den einen oder anderen "Schuh" anziehen und habe auch zu einem konkreten Lösungsvorschlag gefunden.
Ich danke euch.
Wir sind seit 10 Jahren zusammen, leben getrennt und die Beziehung ist emotional stabil und "trägt".
Darum ist mir eine Lösung so wichtig.
******und Frau
3.451 Beiträge
@*******021
Manchmal paßt es sexuell allerdings einfach schlichtweg nicht... Dann gilt es Lösungen zu finden. Das kann auch sein, zukünftig getrennte Wege zu gehen. Letztendlich ist das, was ohne guten Sex (für beide) übrig bleibt, maximal Freundschaft im Guten. Oder Frust, wenn man es weiter miteinander versucht.
****p35 Mann
6.783 Beiträge
Also den Frust kann ich schon auch so bereits gut nachfühlen. Das ist ja letztlich immer bisschen haarig fürs Gegenüber bei einem - und ich setze das jetzt einfach mal voraus - echten Fetisch, nämlich das unschöne Gefühl, scheinbar nicht ohne die im vorliegenden EP Strapse oder aber m. E. gleichsam das Dominante begehrt zu werden. Was für mich nach wie vor ebenfalls gar nicht geht ist die Erwartungshaltung, den Fetisch auch zu bedienen.
Das Einbeziehen des Fetisch des Gegenübers sollte m. E. aus sich selbst heraus kommen dürfen oder gar nicht.
Sexualcoach wurde schon genannt... insofern in kurz schicke ich nur grad auch noch meine besten Wünsche.
*****a_S Mann
6.502 Beiträge
JOY-Angels 
@*******021 Was ist denn der konkrete Lösungsvorschlag, den du umsetzen möchtest? Magst du uns den verraten oder hast du dann die Befürchtung, dass es doof ist, wenn er dann nicht funktioniert?

Was ich hier spannend finde, ist die Frage, ob es tatsächlich durch eine andere Art der Kommunikation lösbar ist oder wegen nicht passender Sexualität nicht bzw. nur durch große Veränderungen (Beziehugsöffnung etc.) linderbar.

Ich war oft in der Situation, dass es sexuell nicht gepasst hat und hatte oft die Hoffnung, dass es durch etwas Mühe auf beiden Seiten und zB veränderte Kommunikation lösbar wäre, und war immer zu Mühe bereit und halte mich auch für einen guten Kommunikator, aber es hat nie geklappt, weil man eben auch mit Mühe und veränderter Kommunikation keinen Fetisch und keine Dominanz bei einem Menschen erzeugen oder wegzaubern kann. Und diese Beziehungen war auch "ansonsten toll" und emotional stabil. Das hat uns aber nichts genützt.

Deshalb wäre ich echt interessiert daran, von Fällen zu hören, wo eine solche Situation tatsächlich durch Mühe und Kommunikations-Veränderung lösbar ist. Einfach, um meinen mich pessimistisch gemachten Erfahrungen was entgegen zu setzen.

Und ansonsten möchte ich @******eek zustimmen: Wenn der Mann kein "richtiger Fetischist" ist, sondern nur auch ein wenig auf Strümpfe und Strapse steht, und wenn die TE keine "richtige devote BDSMerin" ist, sondern nur hin und wieder mal auf Dominanz steht, aber auch gut darauf verzichten kann, würde ich sagen: Ja, das wird schon durch ein wenig Mühe und Kommunikationsänderung.
****p35 Mann
6.783 Beiträge
Zitat von *****a_S:
[...] Wenn der Mann kein "richtiger Fetischist" ist, sondern nur auch ein wenig auf Strümpfe und Strapse steht, [...]
...dann ist da für mich fast noch bissl mehr der Wurm drin (was im Argen), weil er dann SIE (als Person) ja nicht wirklich attraktiv fände (unabhängig vom Fetisch, der keiner wäre, bliebe m. V. n. nur die persönliche Ebene). Kommunikationsentwicklung kann aber wohl auch hierbei nicht schaden, klar.
*****a_S Mann
6.502 Beiträge
JOY-Angels 
@****p35 Sorry, aber über so etwas ärger ich mich immer!
Ein Fetischist ist nicht per definitionem jemand, der nicht auf Menschen, sondern nur auf seinen Fetisch steht. Auch BDSMer sind ja nicht per definitionem Menschen, die nicht auf Sex, sondern nur auf BDSM stehen. Sondern:
Fetischisten ist ihr Fetisch so wichtig, dass sie ohne keine erfüllte sexuelle Beziehung führen können, genauso wie BDSMern BDSM so wichtig ist, dass sie ohne keine erfüllte sexuelle Beziehung führen können. Und genau darum geht es.

Wenn beide sagen könnten: Ja, ich steh auf sowas, aber ich brauche es eigentlich nicht, sondern freue mich einfach nur, wenn die Klamotten bzw. die Dominanz auch mal dazukommt, ich kann aber gut auch eine Beziehung führen und mich sexuell wohlfühlen, wenn das nicht oder gar nie passiert, dann ist es kein Problem.
Denn dann fühlt sich keine(r) von beiden unter Druck und die beiden "schenken" sich das gegenseitig einfach mal zwischendurch, wenn ihnen danach ist. Aber, und daher meine Unterscheidung: "echten" Fetischist*innen bzw. BDSMer*innen genügt das nicht. Und genau das erzeugt Druck bei Partnern, die eigentlich nicht auf den Fetisch abfahren bzw. nicht auf BDSM in der Art.

Und jetzt meine Meinung/Erfahrung dazu: Es erzeugt Druck, egal, wie nett, freundlich, vorsichtig und kommunikativ geschickt man das angeht. Es erzeugt Druck allein durch die Tatsache, dass man Fetischist bzw. BDSMerin IST.
Und daher finde ich es wichtig, das abzuklären bzw. darüber Tacheles zu reden: Ist der Mann ein Fetischist und ist die TE devote BDSMerin? Und wenn ja, was bedeutet das für die Beziehung?
****p35 Mann
6.783 Beiträge
@*****a_S Oh, da haben wir, denke ich, jetzt aneinander vorbei gesprochen.
Deinen Ärger kann ich so echt verstehen, wollte das so jedoch bestimmt nicht ausdrücken, meinte es anders.
Tut mir leid, dass ich es derart missverständlich ausdrückte.

Im (echten) Fetisch (wenn's ohne nicht geht) ist eine Objektifizierung inbegriffen. Das kann das Gegenüber verletzen.
Wenn aber das Gegenüber von dem Fetisch und damit umzugehen weiß, kann es sich vielleicht behelfen, dahinter dennoch die eigene Attraktivität erkennen und auch die andere Seite des persönlich Begehrtwerdens annehmen.
Hierbei kann dann wohl Kommunikation nützen.
Anders verhält es sich allerdings für mich, wenn kein Fetisch vorliegt und eigentlich ich auch ohne bspw Strapse völlig genügen müsste, aber dennoch ungewollt objektifiziert werde oder mich nicht persönlich um meiner selbst begehrt fühlen kann, denn dann fällt es mir schwerer, die Ablehnung oder das Nichtbegehren nicht an mir auszumachen und trotzdem zu denken, dass ich als Person meiner selbst willen begehrt werde.
Den in meinen Augen von Dir zurecht kritisierten Umkehrschluss, dass alle FetischistInnen nur ihren Fetisch lieben, ziehe ich aus meiner Stellungnahme aber ausdrücklich nicht.
Zitat von *****a_S:
Fetischisten ist ihr Fetisch so wichtig, dass sie ohne keine erfüllte sexuelle Beziehung führen können.

Das ist eine wichtige Kernaussage.
Es gehört zu seiner Identität und Sexualität.
Der Fetischist ist total unglücklich seinen Fetisch nicht ausleben zu können. Es wird ihm was entzogen, was ihn total glücklich macht. Man kann es mal unterdrücken aber auf Dauer wird es ihm seelisch nicht gut gehen.
Ich stelle immer wieder fest, dass dies in viele Richtungen nicht wahr genommen wird. So nach dem Motto, ist nicht wichtig, kannst du abstellen, sei nicht so streng damit usw.
NEIN. ES IST SEINE IDENTITÄT.
*****a_S Mann
6.502 Beiträge
JOY-Angels 
@******kel Ja, und das musste ich als Fetischist für mich auch erst einmal klarkriegen.
Da ich eben auch erst mal mit Frauen zusammen gekommen bin, die mit Fetischkleidung nichts anfangen konnten, habe ich mich zerrissen gefühlt zwischen meiner Neigung und dem Anspruch, als Paar eine gemeinsame Sexualität zu haben, also eben nur zu machen, was beide wollen. Und meine Freundinnen waren genauso zerrissen dazwischen, sexuell nur zu machen, worauf sie auch stehen und auf der anderen Seite die Beziehung zu mir zu halten und mir etwas Gutes zu tun. Und im Endeffekt hat diese Bemühung nur Druck, Traurigkeit und das Gefühl, unpassend und falsch zu sein auf beiden Seiten erzeugt. Und das bei zwei Menschen, die beide für offene Kommunikation, Ehrlichkeit, usw. waren - was dagegen eben nicht geholfen hat. Wie gesagt, es gilt nur, wenn es um "echte Neigungen" und nicht nur um "och, das wär auch ganz geil" geht.
Ja, ja.....

Traurigkeit , Ohnmacht, Gefühle die nicht wahr genommen werden.
Du kannst es Partnern 100 mal sagen, immer wieder den Fetisch ansprechen. Dann kommt nur: wir schauen mal, ist ok, *hm* mal sehen, nicht heute, muss das sein, stell dich nicht so an usw.
Irgendwann hast du auf dieses Situationen keine Lust mehr. Man zieht sich zurück, überlegst, es geht nicht mehr so weiter.
Somit müssen Entscheidungen getroffen werden.
Wer einen nicht für voll nimmt und dies lächerlich findet, hat kein Platz mehr an der Seite.
*****a_S Mann
6.502 Beiträge
JOY-Angels 
@******kel Bei mir war es eigentlich nicht so, dass mich Freundinnen so "abgebürstet" haben. Und genausowenig habe ich Druck gemacht. Weil wir eben beide die Illusion hatten, dass das schon wird, wann man sich nur liebt, offen kommuniziert und ein wenig aufeinander zugeht. Und das ist - so meine Meinung und Erfahrung - eben eine Illusion, wenn echt kinky Menschen auf gar nicht kinky oder unpassend kinky Menschen treffen. Denn dann ist das "aufeinander zugehen" beiden zu wenig und die Hoffnungen, die beide haben, setzen den anderen unter Druck, auch wenn man das nicht will.

Denn: Selbst bei Leuten, die sexuell zueinander passen, ist es ja so, dass für eine funktionierende Beziehung mit gutem Sex Liebe, offene Kommunikation und aufeinander Zugehen nötig ist. Aber, wenn man sexuell zueinander passt, ist letzteres eben auch MÖGLICH. Jetzt habe ich eine Freundin, die meinen Fetisch teilt, und wir müssen uns natürlich dennoch um eine schöne Sexualität bemühen. Aber es ist eben kein aussichtsloser Kampf um nur ein wenig Erfüllung mehr, sondern ein machbares Ziel weil wir eben ein gemeinsames Ziel haben. Leute, die aber sexuell nicht zusammenpassen, haben kein gemeinsames Ziel.

Auch wenn sie als gemeinsames Ziel "guter partnerschaftlicher Sex" nennen, so verstehen sie aber konkret etwas ganz anderes darunter, und das ist das Problem. Daher rate ich hier und generell allen Paaren mit sexuellen Problemen, ganz offen auf den Tisch zu legen, wo sie eigentlich sexuell hin wollen. Und dann kann man sehen, ob die so aufgemachten Ziele überhaupt gemeinsame und genügend große Fläche haben, die es anzustreben lohnt.
********erin Mann
2.129 Beiträge
Wenn's ein echter Fetisch ist, kommt man da kaum dagegen an.

Bei mir sind es die Schuhe. Ohne Schuhe mit in das sexuelle Spiel einzubinden wird das nichts, auch wenn man es nicht wahrhaben möchte.

Entweder die Partnerin akteptiert es, oder ist zumindest bereit Kompromisse zu machen, oder es wird sehr schwierig mit einem gemeinsamen Sexualleben.
Zitat von ********erin:
Wenn's ein echter Fetisch ist, kommt man da kaum dagegen an.

Es ist ein einfacher Satz aber es ist im Grunde genau so.
********erin Mann
2.129 Beiträge
Viele haben oft keine Verständnis für einen Fetisch, weil das Wort überstrapaziert und allgegenwärtig ist. Überall hört man das Wort Fetisch, auch wenn nur eine Vorliebe gemeint ist, wie z.B. die Vorliebe für Dessous oder eine bestimmt Stellung.

Hier mal ein Zitat aus Wikipedia:

Sexueller Fetischismus ist die übersteigerte Zuneigung zu einzelnen Körperteilen, Körpereigenheiten, Kleidungsstücken, Utensilien, Materialien, Situationen, bei der ein Gegenstand, der sogenannte Fetisch, als Stimulus der sexuellen Erregung und Befriedigung dient.

Das kann soweit gehen, das der Fetisch als vollständiger Ersatz für die partnerschaftliche Sexualität dient, die sexuelle Befriedigung ohne Einbezug des Fetisch erschwert ist oder unmöglich erscheint und bei dem Betroffenen dadurch ein entsprechender Leidensdruck entsteht.

Wenn in dem Fall des echten Straps-Fetisches sie sich ihm komplett nackt hingibt, wird sie bei ihm keine sexuelle Erregung erzeugen, auch wenn sich beide noch so sehr lieben.
*******n_HH Frau
5.852 Beiträge
Geht es um einen Fetisch? @*******021
*******021 Frau
7 Beiträge
Themenersteller 
Ich denke, früher war es kein Fetisch - aber wenn man lange zusammen ist und älter wird.... entwickelt sich womöglich aus einer Vorliebe ein Fetisch.
Hinzu kommt, dass er meinen Klammottenstyle prinzipiell überhaupt nicht mag. Ich kleide mich gerne sportlich elegant (ich würde gerne Boots mit Nylons kombinieren, die findet er aber unmöglich.) Er mag Heels - die ich auch wegen meiner Größe von 1,80m nicht trage. Größer sein als mein Partner ist für mich ein NoGo.
Letztlich war er echt so gefrustet, dass er meinen Lieblingspulli als "Lumpen" bezeichnete genau wie die Klamotten, für die ich mich beim Shoppen interessiere und mich zu Beginn eines gemeinsamen Abends einfach wortlos allein "sitzengelassen" hat und wegfuhr.....weil ich den Pulli wieder trug.
Ich fühle mich eingeengt.
Gleichzeitig frage ich mich, warum es mir so schwer fällt, mal seine Wünsche zu erfüllen.
********Love Frau
1.207 Beiträge
Ich Frage mich, was hält euch eigentlich sonst zusammen, ihr wohnt ja auch nicht mal zusammen (wenn ich das richtig gelesen habe) 🤔
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