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Wie viel Nähe braucht ihr?

*********ebell Mann
2.532 Beiträge
Themenersteller 
Wie viel Nähe braucht ihr?
Ich hatte kürzlich ein interessantes Gespräch, bei dem es unter anderem um Nähe und den Austausch von Zärtlichkeiten ging.

Ich erwähnte, dass ich eigentlich den ganzen Tag über immer mal wieder Nähe suchen und streicheln könnte. Das kann darauf hinaus laufen, dass, wenn ich denn eine (Sex-)Partnerin habe, ich einfach nur mal kurz ankomme und ein wenig die Schultern massiere, oder dass ich mich von hinten anschmiege und ihr die Brüste und den Bauch streichle - einfach weil ich gerne streichle. Das könnte ich jetzt unendlich fortsetzen, aber hier geht's ja nicht darum, euch ein gutes Kopfkino zu verkaufen. *ggg*
Oder auch wenn man bei einander sitzt umarme ich einfach gern oder streichle über Rücken, Arme oder Beine - irgendeine Form von körperlicher Nähe, die ich einfach gern gebe und genieße. *g*

Das war offenbar "für einen Mann ungewöhnlich".

Wie ist das für euch? Ist ein intensives Nähebedürfnis und eine echte Vorliebe viel zu streicheln und das Gegenüber zu berühren selten? Habt ihr das vielleicht selbst und trefft damit auch erstmal auf Irritation?
Ich für meinen Teil halte mich in wirklichen Begegnungen grundsätzlich stark zurück, solange ich nicht weiß, dass Berührungen und Streicheln auch Ok sind.

Wie und wann kommuniziert ihr, dass ihr euer Gegenüber wirklich gern streicheln wollt? Oder gestreichelt werden wollt? Und ist euch schon mal passiert, dass euer Bedürfnis nach Nähe nicht auf Gegenseitigkeit stieß? Also: Dass ihr mehr woltet als euer Gegenüber oder ander herum?
*******ust Paar
5.537 Beiträge
vielleicht mal grundsätzlich zum Thema Nähe:

je näher man sich kommt,
desto mehr Freiheiten muß man sich geben.
*********uest Mann
2.104 Beiträge
JOY-Angels 
Das Bedürfnis wächst bei mir allenfalls mit der Zeit, je nach Art und Tiefe der Beziehung.

Und wenn es da ist, kommuniziere ich es auch so.
*******n_HH Frau
5.851 Beiträge
Grundsätzlich habe ich diese Bedürfnis nicht. Je näher man sich allerdings kommt und das ist ein Prozess...umso mehr habe ich diesbezüglich Ambitionen. Auch wenn sie keine Voraussetzung ist.
*********erker Mann
11.878 Beiträge
Als bekennender Bauchmensch ist mir Nähe natürlich unheimlich wichtig und dabei meine ich nicht nur die körperliche Nähe, sondern auch geistige Nähe... das Gefühl der inneren Verbundenheit!
Fühlen und streicheln ist sowieso ein menschliches Grundbedürfnis und es fördert auch unsere Entwicklung, nicht nur in unserer Kindheit...

also Nähe ist für mich ein absolutes Muss und wenn sie mir fehlt, dann macht es mich auf Dauer krank!
****tas Mann
1.325 Beiträge
Sie schreibt:
Ich finde das überhaupt nicht ungewöhnlich, sondern schön und auch wichtig! Wir brauchen und machen das auch, natürlich mal mehr, mal weniger, je nach Tagesform.
Wer das nicht will, käme für mich weder als Partner, noch als F+ in Frage. Da würde ich seelisch verhungern. Man spürt das auch ziemlich schnell, wie das Gegenüber dazu steht, finde ich.
****yn Frau
13.441 Beiträge
JOY-Angels 
Ich fasse sehr gerne an. Insgesamt habe ich ein ausgesprochen stark ausgeprägtes "Betüddel-Bedürfnis", das sich darin äußerst, dass ich mich recht gern um andere, gerade nahestehende Personen, kümmere. "Arsch nachtragen" haben das manche oft genannt, weil darunter auch so Sachen fallen wie Kochen und Putzen und kleine Geschenke machen. Aber eben auch recht gerne anfassen und streicheln.

Das Bedürfnis danach äußert sich schon allein darin, dass ich gerde bei Herzensmenschen gerne Körperkontakt habe. Nebeneinander sitzen und die Knie berühren, beim gemeinsamen Schlafen in einem Bett kann ich nur einschlafen, wenn irgendwas von mir irgendwas von ihm berührt, und sei es nur mein kleiner Zehn an seiner Wade, oder Rücken an Rücken, etc. Ich halte gerne Händchen, ich harke mich gern ein, ich streichle unheimlich gern durch Kopfhaare.
Was ich auch extrem gerne tue ist Nähe durch Körperpflege herstellen, gleichzeitig ist das für mich auch irgendiwe ein "Service", dem ich gerne nachgehe. Ich bereite gerne ein schönes Bad zu, ich stehe unheimlich darauf, jemanden zu maniküren und zu pediküren, ich gebe gerne ausgiebige Fußbäder und Massagen.

Halten wir uns im selben Haushalt auf, nutze ich häufig Gelegenheiten für kurze Berührungen. Wenn mein Exmann am Herd stand und kochte, hab ich mich gern hinter ihn gestellt und mich an ihn gelehnt. Ich lege mich gern in einen Schoß, ich kuschle mich beim Fernsehen gerne an, ich kann auch wirklich viel Zeit damit verbringen, falsch herum in jemandes Schoß zu sitzen und an seiner Schulter zu pennen, während er am Schreibtisch sitzt und zockt.

Zumindest Menschen, mit denen ich auch ein sexuelles Verhältnis hatte/habe, haben das immer sehr genossen, was ich tue. Problematisch wurde es immer bei eher platonischen Freunden, weil dieses Gekuschel und Gestreichel für viele nicht zu einer Freundschaft gehört, ich aber gerne mit jedem schmuse, den ich richtig gern habe. Klappte bisher nur mit gaaaaaanz wenigen.


Ein Riesenproblem ist halt aber auch, dass ich dieses ganze Anfassen und Umarmen und Kuscheln und Streicheln sehr gerne initiativ mache, aber wirklich schlecht darin bin, das umgekehrt zu empfangen und auszuhalten. Ich kuschel mich an und halte mich fest, aber sehr oft, wenn jemand mich umarmen will, weiche ich aus oder strampel mich frei. Ich mag es gar nicht, wenn zum Beispiel mich jemand massiert, oder zu viel und oft an mir rumfummelt, ich kann das nur von sehr wenigen Menschen und nur sehr selten empfangen und genießen und brauche da oft richtige Rahmen und Rituale, um mich zu entspannen.

Ich bin wie eine Katze, die sich an deinem Bein reibt, aber dir eine knallt, wenn du sie anfassen willst.
*********tWind Frau
3.579 Beiträge
Ich liebe es, dem Partner während des Tages immer mal ein wenig körperlich nahe zu kommen. Ein streicheln über den Bauch, Rücken Po, ein Kuss... für mich ist das wichtig, es geben zu können.
****020 Frau
2.310 Beiträge
Ich brauche diese Berührungen auch, und mache es selber gern. Wenn ich jemanden mag, muss ich ihn berühren, das ist einfach ein Bedürfnis bei mir.
Mit Freundinnen mache ich das auch manchmal, mit Partnern unbedingt.
Wenn das nicht zusammenpasst, klappt es nicht, weil es nervt bestimmt auch manche.

Ich kenne übrigens einige Männer, die das gern mögen und andere, die es hassen. Ich könnte nicht sagen, das eine mehr als das andere
Für mich ist die Motivation hinter die Geste ausschlaggebend.
Ich brauche beim Sex körperliche und emotionale Nähe in gleicher Maß.
Streicheleinheiten und Massagen als Vorspiel, nur um mich in einer erotische Stimmung zu versetzen, wirken bei mir eigentlich nichts. Ich muss die Zuneigung des Partners für mich als Mensch spüren, um mich auch sexuell erregen zu können.
*****ite Frau
8.527 Beiträge
Ich bin da wie ne Katze. Ankommen, Streicheleinheiten abholen, abdampfen.
*****ron Mann
1.402 Beiträge
Extrem jahreszeitenabhängig: Im Winter bin ich ziemlich im *kuschel*-Modus, jedoch von Frühling bis Herbst habe ich gerne Distanz, da ich ein kleines Wärmekraftwerk bin und eigentlich mehr als genug warm habe. Bislang ging es dem Gegenpart auch so, d.h. im Winter war ich das Wärmekissen, wurde jedoch in den anderen Jahreszeiten "weggerollt".
*******n_HH Frau
5.851 Beiträge
Es geht hier ja um beuiehunhenin jeglicher Ausführung. Habhaft bin ich einer Affäre eher selten. Zur Zeit...möchte ich es gerne...näher kommen. Ich konzrntrietemich derzeit auf mein Bedürfnis. Das gegenüber frage ich und dann lebe ich me II n Bedürfnis nach Nähe aus. Ich warte nicht....dass mein gegenüber es will, denn nicht selten kommt es vor.....das es da eine gewisse Scheu oder Blockade gibt. Mitunter braucht es bei männlichen gegenüber eine Weile bis dererlei Zuwendung nicht mit "Bedrohung " assoziiert wird
****yn Frau
13.441 Beiträge
JOY-Angels 
Zitat von ****_75:

Streicheleinheiten und Massagen als Vorspiel, nur um mich in einer erotische Stimmung zu versetzen, wirken bei mir eigentlich nichts.

Das ist ein sehr wichtiger Aspekt. Ich neige nämlich dazu, mich körperlich stark zurückzuziehen, wenn Streicheln und Co. immer in Erotik münden müssen. In meiner Beziehung war das lange ein echtes Problem, weil ich immer Angst hatte, dass auf Kuscheln und Streicheln sexuelle Annäherungsversuche folgen. Mich versetzt genau das eben nicht in erotische Stimmung, weswegen ich mich dann schnell bedrängt fühle.
*******n_HH Frau
5.851 Beiträge
Entschuldigt die Fehler...
*****ron Mann
1.402 Beiträge
Zitat von ****yn:
Zitat von ****_75:

Streicheleinheiten und Massagen als Vorspiel, nur um mich in einer erotische Stimmung zu versetzen, wirken bei mir eigentlich nichts.

Das ist ein sehr wichtiger Aspekt. Ich neige nämlich dazu, mich körperlich stark zurückzuziehen, wenn Streicheln und Co. immer in Erotik münden müssen. In meiner Beziehung war das lange ein echtes Problem, weil ich immer Angst hatte, dass auf Kuscheln und Streicheln sexuelle Annäherungsversuche folgen. Mich versetzt genau das eben nicht in erotische Stimmung, weswegen ich mich dann schnell bedrängt fühle.

Absolut, hatte ich in jungen Jahren. Mit dem Resultat, dass ich ihr gar nicht mehr näher gekommen bin, weil für sie Streicheln immer Sex bedeutete. Was sich als feuchter Traum jedes Mannes anhört, war in Tat und Wahrheit oftmals eine ziemliche Belastung für mich. Natürlich hätte ich auch einfach ablehnen können, kannte jedoch ihre Reaktion darauf. Es über mich ergehen lassen war da definitiv der angenehmere Weg als das was ansonsten passiert wäre.
*******ven Frau
881 Beiträge
Ich brauche in einer Beziehung Nähe ,streicheln ,Kuscheln ,massieren , das ganze Programm , wo ich zickisch werde ist wenn ein Mann gerne kuschelt das dann immer als Vorspiel zum Sex nimmt , und sonst keine Berührungen tätigt, hatte ich , jahrelang brauch ich nicht mehr,
******978 Paar
1.958 Beiträge
Sie schreibt; ich bin nicht so der Kuschentyp.

Zeitweise mag ich beim Fernsehen die Nähe, meine Beine auf Seine legen, in Löffelchen liegen, beim Spaziergang Händchen halten.

Aber wenn ich das Große und Ganze betrachte, brauche ich viel viel Freiheit, auch Körperliche. Das ständige Antecheln oder auch in der Öffentlichkeit das Anfassen, aber auch in der Zweisamkeit bin ich da nicht der, der das Enge mag.
Komischerweise beim "harten Sex" mag und brauche ich die Innigkeit und Körpernähe.
Der Einzige, der mich immer zum Kuscheln bekommt, ist mein Kind. *kuss2*
*********HROOM Mann
4.101 Beiträge
Auch wenn ich eher den etwas härteren Sex suche, so ist mir doch das streicheln, küssen recht wichtig. Ich meine ich mache es nicht zu Bedingung bei einem Treffen mit einer "Sexpartnerin", finde es jedoch schön, wenn es nicht nur beim reinen vögeln bleibt.
Ich mag gerne das auf und ab, das kuscheln gerade in der Ruhephase um dann wieder neu einzusteigen. Der Wechsel der Gefühle, das wahrnehmen seiner Sinne, das riechen, schmecken, tasten und das man sich einfach so gibt, wie man ist und keine Maschine.
Es ist ja nunmal bekannt, das der Mensch auch Streicheleinheiten braucht um glücklich zu sein.
Das hat natürlich auch alles mit den Vorlieben zu tun und um was für ein Treffen es sich gerade handelt.
*******uld Mann
1.804 Beiträge
Zitat von *********ebell:

Wie viel Nähe braucht ihr?
...
Ich erwähnte, dass ich eigentlich den ganzen Tag über immer mal wieder Nähe suchen und streicheln könnte.
...
Das war offenbar "für einen Mann ungewöhnlich".
Es ist für die ungewöhnlich, die entweder weiter der klassischen (alten) Männer-Rolle verbunden sind
(ein Mann zeigt keine Gefühle, weint nicht, ...) oder die eben nicht so "gepolt" sind.
Wer aber nicht nach diesem Schema vorgeht und wem es zudem auch nicht fremd ist, für den sollte es auch nicht ungewöhnlich sein (sondern nur individuell).
Wir haben alle (Männer wie Frauen) unsere weiblichen und männlichen Eigenschaften - nur verschieden verteilt.
Wenn es andere für ungewöhnlich halten, sind sie hier eben nicht passend.

Zitat von *********ebell:

Wie ist das für euch? Ist ein intensives Nähebedürfnis und eine echte Vorliebe viel zu streicheln und das Gegenüber zu berühren selten? Habt ihr das vielleicht selbst und trefft damit auch erstmal auf Irritation?
Ich für meinen Teil halte mich in wirklichen Begegnungen grundsätzlich stark zurück, solange ich nicht weiß, dass Berührungen und Streicheln auch Ok sind.
Wie und wann kommuniziert ihr, dass ihr euer Gegenüber wirklich gern streicheln wollt? Oder gestreichelt werden wollt? Und ist euch schon mal passiert, dass euer Bedürfnis nach Nähe nicht auf Gegenseitigkeit stieß? Also: Dass ihr mehr woltet als euer Gegenüber oder ander herum?
Weil es hier wohl genauso viel Ansichten/Wünsche wie Menschen gibt, erlebt man - nach meiner Erfahrung - auch entsprechend unterschiedliche Reaktionen. Ohne ein vorsichtiges, langsames "Rantasten" (nicht nur im wörtlichen Sinne) geht da leider auch schnell viel "Porzellan" entzwei. So etwas zu können und zu wollen sagt auch sonst nichts über das Gegenüber aus (man kann sich ggf. auch sonst wunderbar verstehen), außer dass das Gegenüber ähnlich fühlt und es mag - oder eben nicht. Ob man damit zurecht kommt, wenn die Gegenseite nicht so ein Kuschel-Typ ist, diese Entscheidung muss man dann selbst treffen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies passiert, halte ich für alle andere als selten.
*********erker Mann
11.878 Beiträge
Ich persönlich finde es schon schräg, das Bedürfnis nach Nähe als "weibliche Eigenschaft" zu betrachten
*********ebell Mann
2.532 Beiträge
Themenersteller 
Ich glaube, das geht in eine falsche Richtung. *ggg*

Gemeint war eher, dass das von anderen Männern bisher nicht so intensiv kommuniziert wurde. Nicht, dass das keine männliche Eigenschaft wäre.
**C Mann
11.896 Beiträge
Zitat von *********ebell:
Gemeint war eher, dass das von anderen Männern bisher nicht so intensiv kommuniziert wurde.

...ich denke, dass es für Männer einfacher ist, zumindest eine Weile auf Nähe zu verzichten...
*********erker Mann
11.878 Beiträge
@**C
Falsch gedacht!
*******uld Mann
1.804 Beiträge
Zitat von *********ebell:

...
Gemeint war eher, dass das von anderen Männern bisher nicht so intensiv kommuniziert wurde. Nicht, dass das keine männliche Eigenschaft wäre.
Natürlich ist das durchaus auch eine männliche Eigenschaft. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger vorhanden.
Bei den Frauen war es bisher auch nicht anders zu erleben: Die einen mögen es mehr, die anderen weniger oder nur in bestimmten Situationen.
Das "Wir haben alle (Männer wie Frauen) unsere weiblichen und männlichen Eigenschaften" bezieht sich auf die klassische, herkömmliche Zuteilung.
Hinzu kommt: Nicht jeder lebt es offen/offener aus, weil die Reaktionen der Umwelt einen da ggf. zum "Rückzug" gebracht hat.
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