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Was tun, wenn die Dom/Sub-Ebene zum Erliegen kommt?

*******_nw Frau
9 Beiträge
Themenersteller 
Was tun, wenn die Dom/Sub-Ebene zum Erliegen kommt?
Hallo zusammen!

Mein Freund und ich sind seit 2 Jahren ein Paar, davor war es nur eine Spielbeziehung. Daraus entstand mehr, wir verliebten uns beide. Eigentlich was tolles! Jetzt ist es nur so, das „Dom/Sub“ - technisch nichts mehr läuft, wir haben nur noch wenige Male Sex und dann auch nur etwas härteren Blümchen- Sex, das hat nichts mehr mit dem zu tun was wir vor ein paar Jahren miteinander angestellt haben.... Hinzu kommt, dass er kaum noch Erektionen hat, diese dann auch nicht lange anhalten...
Nur zur Info : er ist der Dom, ich die Sub.

Ich habe ihn in der Vergangenheit schon mehrfach drauf angesprochen, habe ihm gesagt dass mir das alles fehlt ... Ihm fehlt es auch, aber zur Zeit stünde ich unter enormen Druck (beruflich). Was auch stimmt. Aber ist es tatsächlich so, dass ihm diese Vorliebe, die ihn früher so sehr gereizt hat, jetzt so schwer fällt? Er sagt, wenn er eine längere Session machen würde hätte er Angst, dass die Erektion nachlässt. Dabei soll es ihn doch heiß machen, mit mir zu spielen... *snief* Ich habe mittlerweile echt Angst, dass ich ihm nicht mehr gefalle, er mich durch die Liebe nun nicht mehr als Sub sehen kann...

Kennt jemand so eine ähnliche Situation und hat einen Rat für mich?

Danke schonmal...
**********_Pain Mann
380 Beiträge
Also, ich weiß ja nicht, was da jetzt so Erektionstechnisch schief läuft, ich hatte zum Beispiel mal eine ganze Zeit lang Probleme nach der Einnahme von anti-Depressiva, auch Monate nach dem Absetzen noch. Das war auch mehr als „nur“ ein Problem mit der Erektion, diese Dinger unterdrückten bei mir alles, eben auch das Kopfkino...

Ansonsten empfehle ich bei dem Gedanken, die Erektion nicht halten zu können gerne auch Penisringe, machen auch ohne Erektionsproblemr Spaß:)

Wir hatten diese Probleme, wieder in eine Dynamik zu kommen, sehr stark nach der Geburt unserer Tochter. Da hat uns dann das Festlegen von Dates sehr geholfen, das war dann einfach ein Abend, auf den man sich vorbereiten konnte, eventuell Arbeitstechnisch etwas kürzer treten an den Tag, sich mal wieder mental vorbereiten und eben auch die Vorfreude spüren, die verloren geht, wenn Dynamik zur Normalität wird.

Auch kann man an einem solchen Tag vielleicht vorher auf einen Stammtisch gehen oder auf einer Party. Oder ihr mietet euch ein Apartement für diesen Abend. Macht einfach regelmäßig was schönes aus euren Date. Dann klappt es langsam auch wieder mit der festeren Dynamik.

Liebe Grüße
Sascha
Zitat von ****888:
Ich habe ihn in der Vergangenheit schon mehrfach drauf angesprochen, habe ihm gesagt dass mir das alles fehlt ...

Spreche nicht - zeig es ihm!

Es gibt im Spiel des Alltags oft Abschnitte, an denen scheinbar alles verloren geht.
Nicht nur das Spiel mit der Lust und des Machtgefälles möchte gespielt werden, das alltägliche Leben ist ein Spiel.

Auch wir saßen oft beieinander und haben das Leben mit den begleitenden Veränderungen analysiert. Es bleibt aber bei einem - dem Spiel.
Und nichts anderes hilft einem.

Nimmt man das Leben zu ernst, versinkt man. Nimmt man es zu locker, ebenso.
Die Waage halten. Das wäre ideal. Es ist eine schwere Aufgabe. Manchmal.

Stell Dir vor, Du solltest Dir ein Symbol für Dein Verlangen auswählen, was wäre es?
Wie würde der Titel Deines Buches lauten, welches Dein Verlangen beschreibt?

Und das solltest Du Deinem Herren fühlen lassen. Ja, es ist Deine Aufgabe ihm jeden Tag und jede Minute klarzustellen, das Du da bist. Mit allem was Du bist.

Das erhält den roten Faden im Alltag. Gibt ihm als Dom die Orientierung und Motivation. Allerdings gibt es einen kleinen Haken welchen Du für dich rausfinden musst:

"Wer bist Du und was ist er für Dich?"

Spiel oder Lebenseinstellung?

In einer schweren Zeit (er - beruflich) ist das nicht immer deutlich zu sehen. Aber sicherlich nicht schwer herauszufinden. Möglicherweise geht es in drei Schritten für Dich?

• Sondierung = Was will ich? Bin ich bei mir?
• Profiling= Ich suche und finde die Umstände!
• Performance= Ich hab die Lösung und handele.

Viel Glück, das Du zurück bekommst was war. *huhu*
*****tes Frau
40 Beiträge
Hallo Lina!

Habe von diesem Phänomen schon öfter gehört.
In einer (reinen) Spielbeziehung kann einerseits ganz tiefe Nähe und Vertrauen entstehen. Eine sehr besondere Form von Beziehung.
Andererseits sieht man sich nicht ständig.
Bleibt das Besondere erhalten.
Die Anziehung frisch.
Bleibt man verschont von Banalitäten des Alltags.
Von der Macken des anderen.

Ihr habt Euch verliebt und entschieden ganz nah zu sein.
Kann es sein, dass ihr Euch zu "ähnlich" geworden seid?
Dieser Magnetismus kann dann verloren gehen. Und den brauchen Mann und Frau um sich zu begehren.
Wahrscheinlich Männer noch deutlicher als Frauen.


Was einen Rat betrifft: wenn Du möchtest, lass uns telefonieren.

Herzlich, Phylotes
1) Wie alt ist er und hatte er Beziehugen mit subs vor Dir ?

2) Du willst die Unterordnung beim Sex - wie ist Euere Beziehung außerhalb des Spiels ausgestaltet ? Gleichordnung wenn es nicht um SEX geht ?

So lange Dunur die benutzbare sub bist, ist für ihn alles einfach: Mauer um ihn rum, er lebt seine Dominanz mit Dir aus und Du bist danach nur eine benutzte sub, die er vielleicht nicht wieder sieht. Dich sieht er aber wieder und so fehlt ihm vielleicht das Grundvertrauen in seine Dominanz:

Daß er mit subs spielt geht wohl nur mit einer Mauer um ihn rum, doch bringt die Liebe zu Dir die Mauer zum Einreißen, da er Dir Gleichordnung gewähren will.

3) Ich denke er hat ein Problem und er weiß es auch. Gut wäre es, wenn Du ihm das Vertrauen gibst, bei ihm zu bleiben und Geduld hast: Kein Druck. Wenn Du Druck machst führt dies zu Selbstzweifeln bei ihm bzgl, seiner Dominanz ("ich hab eine tolle sub kann es ihr aber nicht besorgen) und so fehlt ihm erst recht das Selbstvertrauen seine Dominanz auszuleben.

4) Beruflicher Streß kann schneller abfärben als Du denkst.
********iebe Mann
10.388 Beiträge
Mir fehlen da ein paar Informationen, liebe TE.

Was genau ist denn der Grund dafür, dass die D/s-Ebene so völlig verschwunden ist? Sind seine Erektionsprobleme die Henne oder das Ei - sprich, hat er sie, weil ihr nicht mehr spielt, oder will er nicht mehr spielen, weil er ihm nicht mehr steht?
Kann es sein, dass das Verlieben etwas damit zu tun hat? Sehr oft verändern sich reine Spielbeziehungen nämlich, wenn Gefühle und/oder der Alltag ins Spiel kommen, und es kann auch sein, dass das D/s dann ziemlich verloren geht und man "nur mehr" ein Liebespaar ist.
Außerdem: Du weißt schon, dass nicht alle Aktivität nur beim Dom liegt, oder? Hast du dich immer von ihm bespielen lassen, und warst bis auch "Ja, Herr" und "Gerne, Meister" völlig passiv? Dann kann es auch sein, dass er einfach damit überfordert ist. Mehr oder weniger läuft das auf Wunschzettelsub hinaus: du willst bespielt werden - natürlich so, wie es dir gefällt - und er hat gefälligst zu folgen. Viele Doms kommen damit nicht klar, wenn sie in diese Rolle gedrängt werden.
Außerdem ist Stress (beruflicher oder sonstiger - wer von euch beiden hat ihn eigentlich) auch nicht gerade lustfördernd. Gibt genug Frauen, die ein Lied davon singen können.

Ich würde daher einmal bei folgenden Ansätzen beginnen:
1) Seine Erektionsstörungen ärztlich abklären lassen. Das macht ein Urologe oder eventuell Androloge (Hormonstatus!). Wenn physische Ursachen ausgeschlossen sind, könnte ein Sexualberater oder -therapeut weiterhelfen.
2) Komm aus deiner Passivität raus. sub sein heißt nicht, dass man sich von vorne bis hinten passiv bespielen lassen muss! Überleg dir eine aktivere Rolle: Sei seine Lustsklavin, die ihn badet, massiert, ihm dient. Ohne deshalb gleich Sex zu erwarten, das entscheidet er. Je mehr du ihn drängst und von ihm erwartest, umso weniger wird er zu bieten haben. Stell dir einfach mal vor, die Rollen wären umgekehrt: würde es dir Spaß machen, ständig auf der Matte zu stehen, wenn Mann grad Lust hat, auch wenn du keine hast? Und würde es dir helfen, wenn mann dann nach 2 Minuten widerwillig Massage schon wieder seinen Penis reinstecken will, weil "jetzt muss es aber endlich gehen, nach dem langen Vorspiel"? Eben.

Langer Rede kurzer Sinn:
Du hast jetzt die Chance zu beweisen, dass du wirklich eine sub bist. Diene ihm ohne eine Belohnung (= Sex) dafür zu erwarten. Vielleicht bekommst du sie, vielleicht nicht. Das weißt du nicht. Wie du das machen kannst, muss ich dir wohl nicht im Einzelnen sagen, oder? Das Wichtigste ist einfach, dass du dich ihm anbietest, ohne zu drängen, zu fordern. So einfach, so schwierig. Es klingt jetzt wahnsinnig unemanzipiert, aber probier es einmal damit.

Er von Drachenliebe schrieb

PS. Ich wollte eigentlich schreiben, dass auch bei uns das passiert ist, was in der Überschrift steht - die Dom/sub-Ebene ist zum Erliegen gekommen. Aber nachdem die Geschichte doch ganz anders gelagert ist, lasse ich es, das hilft jetzt nicht weiter.
Beziehungsalltag und beruflicher Stress sind ziemliche Lustkiller. Muss man einfach mal ganz realistisch sein.
Wenn nicht beide darauf achten, gemeinsame Zeit zu zelebrieren, dann schläft das Liebesleben unweigerlich ein.
Mich wundert in dem Zusammenhang eher, dass die fehlende D/S-Ebene so thematisiert wird, und das Liebesleben nur beiläufig erwähnt.
*********ssler Paar
721 Beiträge
Ich kann ebenfalls bestätigen, was andere schon schrieben - wenn eine Beziehung sich von "bloß Spielen" hin zu "Partnerschaft" entwickelt, immer enger und emotionaler wird, dann wird es für mich auch immer schwieriger, meiner Partnerin wirklich ernsthaft wehzutun. Der SM-Aspekt kommt zwar nicht komplett zum Erliegen - aber es kostet mich sehr viel Überwindung, meinem inneren Sadisten mal wieder weitgehend freien Auslauf zu lassen. Von verheirateten Paaren mit Nachwuchs weiß ich, daß sie i.d.R. ähnliche Probleme haben... so ein gewisses "Das ist die Mutter meiner Kinder, die kann ich doch nicht grün und blau schlagen bis sie heult!" *nixweiss*

Was die Erektionsgeschichten angeht... das klingt so, als hätte er das schon eine längere Zeit, nicht nur mal vorübergehend für ein paar Tage? Dann sollte er das tunlichst vom Arzt klären lassen. Länger anhaltende Erektionsstörungen können (neben psychischen Problemen) auch Frühwarnsignale für ganz handfeste physische Erkrankungen darstellen. Oder eine Alterserscheinung sein. Oder oder oder. Die allseits beliebten blauen Pillen (die natürlich kein Mann jemals nehmen würde, oh nein! Man fragt sich schon, wovon die armen, notleidenden Hersteller eigentlich ihre Gewinne erzielen... *fiesgrins*) können da durchaus hilfreich sein, sofern nicht eine der wenigen Kontraindikationen vorliegt.

"Er"
ich denke, dass sich ein BDSM innerhalb einer festen Beziehung schon auch verändert mit der Zeit und sicherlich ist es ganz anders als in einer Spielbeziehung wo kein Alltag miteinfliesst. Bei uns hat sich z.B das D/s fast gänzlich verabschiedet (ausser beim Bondage) wir leben fast nur noch S/M aus, weil wir im Alltag eben Augenhöhe leben und sich ein D/s kaum noch entwickeln bzw aufrechte erhalten werden konnte...was für beide in einer Spielbeziehung z.B nie ein Problem wäre. Was ich auch schon hörte ist, dass gewisse saditisch veranlagte Männer ihre Frau nicht mehr hart genug anfassen können (so wie sie es sich als maso wünscht) weil sie ihre Partnerin eben lieben und dies gegen ihren Beschützerinstinkt geht..geade bei subs die hauptsächlich maso veranlagt sind, sehr frustierend...dazu gab es hier auch schon einige Threads.

Was es auch sein mag.. herausfinden könnt das wohl nur ihr selber und dies braucht eine offene Kommunikation. Möglich ist ja auch, dass der Reiz momentan einfach weg ist und auch sowas muss man benennen um es zu ändern, doch die wenigsten trauen sich eben die knallharte Wahrheit anzutexten..Erektionsprobleme sind halt offensichtlicher als wenn eine Frau Probleme hat zum Orgasmus zu kommen, aber eines haben beide gemeinsam, je mehr man sich darauf fokussiert umso grösser werden die Probleme, meine Meinung

(sie)
*******der Paar
1.206 Beiträge
Wie so oft hat anscheinend auch bei Euch der Alltag die D/S- Beziehung gekillt. Vor diesem Problem stehen viele Paare, die sich in der SM- Szene getroffen haben, zusammen kamen und das Leben nun miteinander teilen.
Dagegen Vorkehrungen zu treffen halte ich für äußerst schwierig, weil der heutige Alltag zu viele unkalkulierbare "Überraschungen" bereit hält, nicht selten im beruflichen Bereich.
Daher darf ich Dir/Euch einige Ideen an die Hand geben, die vielleicht weiterhelfen könnten:

1. Eine D/S- Beziehung außerhalb Deiner festen Beziehung. Die Zweitbeziehung hat den Vorteil, dass man eben wirklich NUR den SM miteinander teilt.
2. Zeig ihn, dass Du seine Sub/Sklavin bist. Zieh Dir erotische Sachen an, die er gerne an Dir sieht, dazu die Insignien einer Sklavin/Sub, Nippelklemmen, usw. Dann geh zu ihm, knie Dich vor ihn und reiche ihm sein liebstes Schlaginstrument. Sage nichts, sondern warte auf seine Reaktion.
3. Manchmal sind es auch die eigenen 4 Wände, die, erfüllt von Alltag, die erotische Stimmung nicht aufkommen lassen. Miete stattdessen ein SM- Appartement an und überrasche Deinen Herrn damit.
4. Schau Dich im Joy um und suche einen Stammtisch oder einen Club heraus. Das Treffen und Reden mit Leuten aus dem selben Themenbereich kann Eure Beziehung durch neine Ideen und Anregungen wieder peppen.
5. Schau Dir auf den einschlägigen kostenlosen Filmplattformen Filme zum Thema an und hole Dir dort Anregungen. Die schon etwas ältere Reihe "Slaves in Love" ist nicht schlecht, denke ich.

Nun noch was zur Erektion. Je mehr sich der Mann auf die Erektion konzentriert, desto weniger wird sie kommen oder halten. Du als die Sub/Sklavin solltest Deinem Mann/Herrn durch Dein Verhalten zeigen, dass Du seine Erektion nicht ausschlaggebend für ein erotisches Spiel sein muss. Sage ihm, z.B., dass es Dir gefallen würde, wenn Du ihn nach der Session selbstlos befriedigen dürftest.

Und schließlich: Achte bei allem, was Du tust immer darauf, dass das Machtgefälle erhalten bleibt. Äußere Bitten und Wünsche, aber setze ihn damit nicht unter Druck, sondern zeige ihm, dass nur er entscheiden darf.
*******_nw Frau
9 Beiträge
Themenersteller 
Dankeschön an alle für eure Beiträge!! Haben gestern nochmal intensiv und konstruktiv über das Ganze gesprochen... Das hat sehr geholfen.

Es ist halt eher der psychische und physische Stress zur Zeit , zudem kommt , dass er mir seitdem er mich liebt, mir nicht mehr solche Schmerzen hinzufügen kann.. Ich habe ihm klar gemacht, dass es sich doch um Lustschmerz handelt und er mich nicht verletzt.

Er hat mir jedoch versichert dass ihm nichts fehlt und diese Kombination aus Härte und Liebe der erfüllendste Sex für ihn wäre den er je hatte..

Was denkt ihr dazu?
Zitat von ****888:
Was denkt ihr dazu?

Das Ihr die Kapitäne auf Eurem Schiff seit. Ihr bestimmt den Kurs. Und wenn Ihr beide Euch innerhalb eurer Beziehung wohlfühlen könnt und im Dialog Bedürfnisse klar stellt, ja dann ist doch alles prima. *wink*

Geniesen was Euch verbindet. Das ist klasse. *huhu*

Beziehung bedeutet immer Entwicklung. Und natürlich kann jeder von Euch großen Einfluss nehmen.

Wir wünschen Euch alles Gute dafür. *blume*
******eoi Mann
6.266 Beiträge
Zitat von ****888:
aber zur Zeit stünde ich unter enormen Druck (beruflich). Was auch stimmt. Aber ist es tatsächlich so, dass ihm diese Vorliebe, die ihn früher so sehr gereizt hat, jetzt so schwer fällt? Er sagt, wenn er eine längere Session machen würde hätte er Angst, dass die Erektion nachlässt.

1) frag ihn mal, warum er die ganze session einen ständer haben will?
ich bin da einfacher gestickt: wenn er gebraucht wird soll er stehen, alles andere ist nett^^

2) streß tötet alles, vor allem wenn dann noch die arbeit mit heim kommt. wenn du ihn aus seiner gedankentretmühle reißen kannst, dann hättest eine chance…
********iebe Mann
10.388 Beiträge
Wenn ich keinen Ständer habe, dann hat gefälligst meine subbie dafür zu sorgen. Meistens dauert es dann nicht lang. *zwinker*

Er schrieb
Zitat von ****888:
Es ist halt eher der psychische und physische Stress zur Zeit , zudem kommt , dass er mir seitdem er mich liebt, mir nicht mehr solche Schmerzen hinzufügen kann.. Ich habe ihm klar gemacht, dass es sich doch um Lustschmerz handelt und er mich nicht verletzt.

Er hat mir jedoch versichert dass ihm nichts fehlt und diese Kombination aus Härte und Liebe der erfüllendste Sex für ihn wäre den er je hatte..

Was denkt ihr dazu?

Ein Kopfproblem bei ihm das um so größer wird je mehr bzw, je öfter Ihr drüber redet. Hab Geduld, er wird nach Wegen suchen, seine inneren Hemmungen abzubaueh - du hast alles wesentliche gesagt.
Zitat von ****888:
Er hat mir jedoch versichert dass ihm nichts fehlt und diese Kombination aus Härte und Liebe der erfüllendste Sex für ihn wäre den er je hatte..

Was denkt ihr dazu?

das ist nicht so wichtig was wir dazu denken, die Frage ist, was denkst du darüber?..bist du damit glücklich? Dein Partner weiss was dir fehlt und ich denke, dass ist die Ursache für seine Probleme...er kann es dir so nicht mehr geben (warum hast du ja geschrieben) und sein Wissen darüber, dass es dir fehlt ist der Druck welcher auf ihm lastet...sowas unterhält sich immer weiter. Kannst du ihm ehrlich sagen, dass es dir so wie es ist auch genügt? Manchmal nimmt es auch Druck weg wenn man eine BDSM Geschichte öffnet und sich, in Einvernehmlichkeit, die Dinge in einer Spielbeziehung holt..natürlich nur wenn beide damit klar kommen.

(sie)
Liebe Lina,

Ich kann Dich durchaus verstehen.
Jedoch kann Druck (egal von welcher Seite) sich schon auf die Erektion auswirken.
Auch mir ist es schon (gelegendlich) passiert, dass ich mich bei Spielen so Tief auf die Partnerin konzentriert habe, dass ich dann keine Erektion mehr bekommen habe. (Obwohl sie zum Anfang da war).
Also ist es durchaus möglich, dass ihm die Situation sehr zu schaffen macht.
Vielleicht wäre es ja eine Möglichkeit, dass Du dich erst einmal um ihn kümmerst und dann eure Spiele weiterführt.
Auf jeden Fall kannst Du ihm mit viel Verständnis weiterhelfen.
Laß ihm die Zeit, die er benötigt.
Frust und Ungeduld könnten das Problem eher verstärken.

Lieben Gruß Thomas
*****er7 Mann
89 Beiträge
Beweisen dass Du eine echte Sub bist usw. ist ja alles schön und gut. Aber ganz offensichtlich hast Du ja einen Leidensdruck. Sonst würdest Du hier nicht schreiben. Und wo seelisches Leiden ist, da ist "echte Sub" sein Quatsch. Irgendwo hat das seine Grenzen. Also ist es gut, dass Du Lösungen suchst. Erst einmal Glückwunsch dazu.

Leider kenne ich das selber aus früheren Beziehungen. Je mehr man sich liebt, desto schwerer wird es manchmal, die ganz harte Gangart vom Anfang weiter durchzuziehen. Außerdem tritt auch Gewohnheit ein und der Reiz des Neuen ist mit einer Sub manchmal schlicht weg. Da fängt ganz simple Beziehungsarbeit an. Wenn beide das wollen, dann müssen sie gemeinsam Lösungen finden. Da hilft vor allem reden. Dazu muss aber er genauso bereit sein offen seinen Standpunkt oder ggf. Probleme anzusprechen.

BDSM in einer festen Beziehung auf Dauer aufrecht zu erhalten ist Arbeit. Wie jede feste Beziehung. Redet darüber. Mehr kann ich dazu leider nicht beitragen.

P.S. Mehr Informationen zu BDSM findest Du bei Interesse in meinem Blog: https://eisbaerbdsm.wordpress.com/
*******_nw Frau
9 Beiträge
Themenersteller 
Dankeschön für eure Rückmeldungen! Man merkt hier einfach ein gewisses Niveau, in anderen Foren kommen (gerade Frauen) sofort mit : „Er will dich nicht mehr, er hat ne Andere!“ Danke erstmal dafür! Eure Antworten sind wirklich komplexer und kein einfaches Gedankengut!

Ich bin die 1. Sub mit der er eine Beziehung eingegangen ist..
Mir ist es einfach wichtig, dass ich Themen oder Dinge, die sich in eine negative Richtung entwickeln, frühzeitig anspreche... Bevor es zu spät ist und sich negative Emotionen angestaut haben.. Dann ist es nämlich viel schwieriger, da eine Lösung zu finden!

Ich habe ihm nochmals versichert, dass ich jetzt nicht jeden Abend erwartungsvoll im Bett liege und eine Session erwarte.. Ihm einfach keinen Druck machen möchte, sondern einfach immer für ihn da bin. Er hat nämlich ein wenig Sorge, dass ich es mir jetzt woanders holen möchte (hat mir jetzt keine kindische Eifersuchtsszene gemacht). Und das will und werde ich auf keinen Fall.

Dennoch möchte ich immer alles offen ansprechen können, da es in einer gesunden Beziehung für mich dazu gehört.
*******der Paar
1.206 Beiträge
Reden ist für jede Beziehung enorm wichtig. Und es ist auch unerlässlich, dass Du ihm sagst, was Du brauchst und möchtest.

Allerdings solltest Du, wenn er Dein Dom ist, die geeignete Sprache wählen und eben auch Eigeninitiative zeigen. Eine Sklavin darf ihren Herrn fordern, so lange sie ihn nicht überfordert.
*******_nw Frau
9 Beiträge
Themenersteller 
@*****gin

Hast du ein Beispiel für fordern, welches nicht überfordert? Scheint mir ein schmaler Grad zu sein?
********iebe Mann
10.388 Beiträge
Zitat von ******gin:
Eine Sklavin darf ihren Herrn fordern, so lange sie ihn nicht überfordert.

... wie umgekehrt auch! *haumichwech*

Er schrieb
****yn Frau
13.442 Beiträge
Zitat von ****888:

Hast du ein Beispiel für fordern, welches nicht überfordert? Scheint mir ein schmaler Grad zu sein?

Ich empfand es immer als hilfreich, wenn ich mich durch aktives Dienen eingebracht habe. Das konnte ganz unterschiedlich aussehen, orientierte sich aber in der Regel an den unmittelbaren Bedürfnissen des Doms.

• ihm eine schöne, liebevolle Mahlzeit zubereiten
• ihm beim Ankleiden helfen
• ihm Drinks reichen
• eigene Kleidung wählen, die ihm an mir gefällt
• ihn aktiv fragen, ob man ihm etwas Gutes tun kann und dem dann nachkommen
• ihm Entscheidungen überlassen oder ihn bei einer Entscheidung nach seiner Meinung fragen und diese befolgen
• ihn baden, massieren
• ihn sexuell verwöhnen, zum Beispiel mit einer Penismassage oder einem Blowjob, der NICHT gezielt darauf aus ist, ihn unbedingt zum Orgasmus zu bringen, sondern darauf, es ihm schön zu machen. Ob er dabei kommen will, ist seine Entscheidung.
• Ist er Raucher? Ihm die Zigarette anzünden
• dafür sorgen, dass er genug Freizeit hat, ihm Arbeit abnehmen
• beim Fernsehen einfach mal zu seinen Füßen am Boden knien, ohne etwas zu erwarten
• ihn erwarten, wenn er nach Hause kommt, ihm seine Jacke und Tasche abnehmen und ihm stressfreie Erholung ermöglichen


Es ist eine Art, das Machtgefälle als submissiver Part aktiv aufrecht zu erhalten, nicht indem man sich unterwerfen lässt, sondern indem man dient. Es gibt dem dominanten Part seine Position, ohne dass er sich darum bemühen muss und verschafft ihm vielleicht so wieder Lust auf "Zugriff". Es ist durchaus möglich, das man das erstmal ein Weilchen durchziehen muss, ohne dass etwas zurückkommt. Kommt allerdings gar nichts zurück, würde ich davon ausgehen, dass er sich nicht im selben Maß bemüht oder bemühen will und damit hätte ich dann ein ernsthaftes Problem.
********iebe Mann
10.388 Beiträge
@****yn
Das hast du aber schön gesagt!
#domesticdiscipline *zwinker*

Er schrieb
*******der Paar
1.206 Beiträge
@****888

Der Grad ist schmal. Kailyn hat sehr gut ausgeführt, was noch im Rahmen des "Forderns" wäre.
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