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Partnerschaft: Wie kann ich meine Neigungen ganz ausleben?

Zitat von ***90:




Da ich jedoch Probleme hatte, jemanden mit den selben Neigungen in meiner näheren Umgebung zu finden (ich denke viele kennen das), habe ich mich dann doch wieder mit einer Vanilla eingelassen

Und vielleicht liegt hier auch eine Ursache Deiner Unzufriedenheit. Deine Motivation für Eure Beziehung.


Wenn mich mein Partner wählen würde, weil ich in der Nähe bin....aber er jemand anderes nehmen würde, die seine Neigungen hätte und auch hier wohnen würde, käme ich mir wie ein Notnagel oder 2.Wahl vor.

Und jetzt geht sie sexuell auf dich ein....und ist wieder nicht gut genug. Weil sie eben keine BDSMlerin ist.

Dir war von Anfang an klar, dass sie sexuell anders tickt als du. Da muß es zur Unzufriedenheit kommen.

Gehst Du auf ihre Bedürfnisse ein? Spielt ihre Sexualität eine Rolle?
Hast Du versucht sie zu einer BDSMlerin zu machen?

Viele Fragen die sich mir als Außenstehende stellen.
*******le84 Frau
105 Beiträge
Ihr seid 'erst' zwei Jahre zusammen, seid bereits verlobt und habt somit vor, eine lange lange Zeit gemeinsam zu verbringen.
Deine Neigungen konntest du während der Beziehung kommunizieren, da du diese ja schon vor der Beziehung zu deiner Verlobten kanntest.
Du schreibst, dass du anfangs dachtest, dir würde ihr Entgegenkommen mit leichteren BDSM-Praktiken reichen. Allerdings stellst du jetzt, bereits nach kurzer Zeit fest, dass es dir nicht reicht, in dir noch unheimlich viel Lust, Leidenschaft und Entdeckerfreude schlummert.
Du schreist hier nach Hilfe und willst vielleicht das GO von uns allen haben, dass es okay ist, wenn du dir heimlich holst, nach was es dich so gelüstet. Aber das wirst du nicht bekommen Rio. Denn wenn du ehrlich bist, weisst du selbst, dass das auf Dauer nicht funktionieren wird.
Spiel mit offenen Karten. Sie ist die Frau die du liebst. Kommuniziere offen mit ihr, was dich beschäftigt, wie es dir geht und wie du dich ohne diesen Teil deines Lebens fühlst. Erkläre ihr, dass es nicht nur einfach etwas ist, dass du ausleben willst. Ich denke, dir geht es da nicht anders wie mir, ich will es nicht nur einfach ausleben, sondern ich brauche es um glücklich, erfüllt und befriedigt zu sein.
So habt ihr eine Basis um offen und ehrlich zu kommunizieren. Vielleicht gesteht sie dir zu, deine sexuellen Gelüste mit anderen ausleben zu dürfen. Aber vielleicht will und kann sie dich nicht teilen. Und das ist auch ihr gutes Recht. Aber genau an dem Punkt müsst ihr dann schauen wohin euch euer Weg/eure Wege führen.
Sei fair, gib ihr die Chance zu erfahren wie es wirklich in dir aussieht und was dich beschäftigt.

Ich wünsche dir und euch alles erdenklich Gute und hoffe, dass ihr den für euch passenden Weg finden mögt.
******aus Frau
580 Beiträge
Ich hab wenig Ahnung von der Szene, da es nicht meine Welt ist,aber ich möchte mal allgemein was dazu sagen.
Es ist schade das das zwischenmenschliche bei vielen wohl verloren geht,wenn man einen Patner findet (und das ist ja heutzutage schon sehr schwer)!!!!und man spricht darüber was geht,was man sich wünscht und der jenige kommt einem schon entgegen, finde ich sollte man sich auch mal zurück nehmen.
Es scheint eine Mode Erscheinung zu sein,....alles aufzugeben nur weil es mal nicht passt oder es eben nur zu einem gewissen Rahmen erfüllt werden kann. Oder man zieht es in Betracht,...ach Gott dann mach ich es halt heimlich.
Ich finde es dem Menschen gegenüber, wo ja ansonsten alles passt sehr ungerecht und verletzend, darüber solltest du mal nachdenken,....und eigener Egoismus ist nicht immer angebracht.
Man muß nicht alles aufgeben. Viele Paare Leben es so, das der oder die BDSMler sich eine Spielbeziehung suchen oder führen. Zum Beispiel.

Ich wußte Jahrzehnte nicht was mir fehlt. Ich habe mich in Bezug auf meine Sexualität halb gefühlt.

Und das hat mich unglücklich werden lassen.

Heute weiß Ich, dass ich sehr devot gelebt habe. Und mein Partner nur eine Art der der Sexualität leben kpnnte.

Hätte ich mein Wissen von heute, hätte ich vielleicht etwas retten können.

Dann machte ich Kompromisse...in einer kurz Swingerbeziehung versuchte ich meine Neigung zu integrieren.

Das funktionierte nicht.

Der TE hat die Chance jetzt mit seiner Partnerin einen gemeinsamen Weg zu finden. Sobald er den heimlichen Weg wählt, wird das schwieriger.

Es steht ja auch noch offen, dass er auch gern seine devote Seite leben möchte.

Klärung ist meiner Meinung nach wichtig...damit beide Partner eine Entscheidung treffen können.

Zum Glück kann in der heutigen Zeit darüber gesprochen werden. Zum Glück gibt es in der heutigen Zeit Unterstützung in Form von Beratungen.
********er84 Mann
6.487 Beiträge
naja ich finde die Worte meines Vorschreibe zwar etwas hart aber auch nicht ganz falsch.

Auf der einen Seite hat er voll und ganz recht, wir leben in einer Gesellschaft wo wir immer mehr und mehr wollen und nur sehr selten zufrieden sind mit dem was wir haben.

Aber

Manche male entdeckt man auf dem Weg den einem das Leben gibt auch erst nach einem Stück des Weges Neigungen / Vorlieben auf die man danach nicht mehr verzichten kann oder will oder beides.

Hier gilt es natürlich steht abzuwiegen was einem wie wichtig ist und was einem wie viel wirklich gibt. Egal ob es nun eine neue Neigung oder eben eine vorhandene Beziehung ist, beides kann scheiße sein wenn man es "weg wirft", beides kann das sein was einen wirklich auf lange Sicht erfüllt und manche brauchen eben die Erfüllung in beidem.

Hier sollte nicht pauschalisiert werden, steckt schließlich keiner in der Haut des TE und kann wirklich nachvollziehen was in ihm wie viel Bedeutung hat / wo welche Bedürfnisse liegen.

Seinen Weg würd er ob mit der Verlobten oder ohne nur dann finden wenn er beginnt offen und ehrlich über seine Neigungen und Bedürfnisse zu sprechen.

Wenn es jetzt schon schwer ist mit der Verlobten offen und frei über die Neigungen und Bedürfnisse zu sprechen wird das A nach einer Hochzeit nicht einfacher werden und B wird das selbe Problem dann auch mit allen anderen Frauen wieder und wieder auftauchen. Nur wer seine Bedürfnisse klar und deutlich Kommunizieren kann wird auch irgendwann die gewünschte Erfüllung finden.

Um aber auch mal eine, wenn auch nur kleine, weitere Möglichkeit in den Raum zu stellen:

In einem anderem Posting hatte ich ja schon gesagt das man das Verhalten der Verlobten auch als eine Art Devotion sehen kann ohne das sie selbst dieses Verhalten in einem BDSM Kontext sieht. Häufig legen Personen klar dem BDSM zuordnenbare Verhalten an den Tag sträuben sich aber aus welchen Gründen auch immer dagegen diesen perversen Begriff BDSM für sich und ihr Leben zu akzeptieren.



Um hier aber wirklich was sagen zu können fehlt mir noch immer eine Aussage dazu ob der TE mal klar und deutlich mit seiner Partnerin darüber gesprochen hat. Bisher scheint es mir als sind die Aussagen des TE viel mehr eine Vermutung was seine Partnerin will und was nicht als wirkliche aussagen aus einem Gespräch mit ihr.

Warum will sie nicht mal mit zu einem Stammtisch?

Was von all dem was ihr so veranstaltet gefällt ihr wie gut oder schlecht.

Manche Personen müssen auch langsam und behutsam in die Welt des BDSM eingeführt werden und erstmal mit den Dingen gearbeitet werden die als doch irgendwie ganz nett empfunden werden bevor das Vertrauen und der Wunsch nach mehr ausprobieren beginnt zu wachsen.

Die Variante Sub einfach ins kalte Wasser zu schupsen, sie wird schon Schwimmen, ist nicht immer die optimale Lösung.

Man muss erst auf den Geschmack gebracht werden bevor man vo alleine anfängt mehr zu wollen.

Aber wieder, ohne sie und ihre Seite zu kennen ist alles nur Spekulation und außer den X mal gegebenen Rat Reden, Reden, Reden gibt es eigentlich nichts was man wirklich vernünftiges und tragbares zu der ganzen Sache sagen kann.
*******ssa Frau
5.225 Beiträge
@*****sei
Ja aber man kann doch nicht im Voraus auf Partnersuche gehen und gleich mit einplanen, wenn der Partner dann nicht alle Ansprüche erfüllt such ich mir eben noch was nebenbei, das muss doch auch vorher abgeklärt sein, wie man sich eine Beziehung generell vorstellt.

Ich geh doch selber auch keine Beziehung ein wo ich später erst erfahre der Partner ist begeisterter Motorbootfahrer und verbringt mit dieser Leidenschaft jede freie Minute. Ich will das VORHER wissen was mich erwartet, und ob ich damit umgehen und leben kann!

Was sicher nicht bedeutet dass mein Partner keine eigenen Hobbies haben darf, aber es kommt auf die Intensität an wie er dieses auslebt und beim sexuellen hört es bei mir ganz auf, ich betrachte das nicht als Hobby, sondern da ist dann ein Mann der mir offenbart, dass ich ihm sexuell nicht genüge weil er auf Dinge steht die im Nachhinein erfahre und ihm da nicht genügen werde.
Horrovorstellung, echt.
Es ist aber jetzt die Situation, dass der TE leidet. Und jetzt muß eine Lösung her.

Er wußte um ihre Nichtbdsm Seite. Er schreibt, weil er in seiner Nähe keine Frau mit gleichen Neigungen gefunden hat, hat er sich darauf eingelassen.

Was ich nicht als Vorwurf meine.

Aber es hat nicht funktioniert. Was jetzt?
*******ssa Frau
5.225 Beiträge
Ja aber es geht ja nun nicht nur um sein Leiden, auch da hätte er sich vorher Gedanken machen müssen was ihn erwarten könnte - finde ich jetzt etwas vermessen ihn nun als alleiniges Opfer darzustellen, immerhin ist noch eine weitere Person involviert und er trägt da genauso Verantwortung wie für sich selber.

Und noch speziell zu dieser Aussage:
Er wußte um ihre Nichtbdsm Seite. Er schreibt, weil er in seiner Nähe keine Frau mit gleichen Neigungen gefunden hat, hat er sich darauf eingelassen.

Also wenn ich wüsste mein Partner ist nur mit mir zusammen weil es nichts besseres, befriedigenderes gab und nun steckt ER in einem Dilemma für das ich womöglich noch Verständnis aufbringen muss?
Oh weia....
Das wäre ja das gleiche als wenn ein Mann eigentlich nur auf Rothaarige steht, die aber schwer verfügbar sind, also lässt er sich auf eine Blonde ein und versucht sie dahinzubewegen sich die Haare zu färben. !
********er84 Mann
6.487 Beiträge
wobei ich glaube das es leichter ist eine Frau zum Haare färben zu bewegen als sie zu einer Sub zu machen. ^^

Aber wie auch die dann roten Haare vielleicht Frau ja doch gefallen wenn sie ihren Style mit dieser Haarfarbe gefunden hat kann eben Frau auch gefallen an Bestandteilen des BDSM finden wenn Dom ihr den richtigen Weg bereitet.

und wieder hilft nur reden und erklären mit sowohl emotionalen wie auch faktischen Argumenten mit aussagen wie "ich brauch das" oder "ich finde es eben geil" wird Frau nicht verstehen warum diese Neigung da ist. Nur wenn sie versteht was eigentlich hinter dem ganzem steht und warum ihn was bewegt / er was geil findet kann sie auch beginnen vergnügen daraus zu ziehen ihm eben dieses Vergnügen zu bereiten, in BDSM Sprache: Vergnügen daran haben ihm zu diensten zu sein / ihm zur verfügung zu stehen oder von ihm benutzt zu werden.

Nur wenn sie weiß das ihn dieses oder jenes Kickt kann es ihr auch die Freude bringen ihm diesen Kick verschaffen zu können / dürfen.

und wieder lande ich bei ihr müsst Reden.

da ich jetzt aber echt das Gefühl habe ich / man wiederholt sich hier mit dem Rat zu Reden werd ich mal abwarten ob vom TE mal etwas über ein Gespräch mit seiner Verlobten hier auftaucht denn alles andere macht eh keinen sinn weiter zu philosophieren, weiß hier ja keiner irgendwas von der Seite der Verlobten.
Nein...ich würde mir nicht die Haare nach dem Geschmack eines Mannes färben.
*******ssa Frau
5.225 Beiträge
Ich auch nicht, nicht mal wenn ich einen Herrn hätte der meint, das bestimmen zu können.
*******ssa Frau
5.225 Beiträge
Nur wenn sie versteht was eigentlich hinter dem ganzem steht und warum ihn was bewegt / er was geil findet kann sie auch beginnen vergnügen daraus zu ziehen ihm eben dieses Vergnügen zu bereiten, in BDSM Sprache: Vergnügen daran haben ihm zu diensten zu sein / ihm zur verfügung zu stehen oder von ihm benutzt zu werden.

Nur wenn sie weiß das ihn dieses oder jenes Kickt kann es ihr auch die Freude bringen ihm diesen Kick verschaffen zu können / dürfen.

Das alles überzeugt aber nicht unbedingt jemanden, der grundsätzlich BDSM ablehnt.^^

Wenn ich keine SMlerin wäre und ein Dom würde so mit mir reden, mich überzeugen wollen indem er mir erklärt wie schön es für mich sein wird ihm zu dienen, ich aber mit Dienen null nix am Hut habe, dann mach ich das auch nicht für ihn, nur weil er dann glücklich ist. Dann suche ich mir einen Mann den ich auf "normalem" Wege glücklich machen kann, und er mich.
Es geht nicht um Vorwürfe.

Der TE leidet.

Und ich denke er sollte mit seiner Partnerin sprechen.

Ich drückte mich falsch aus, als ich schrieb sexuell ist sie nicht gut genug. Dafür entschuldige ich mich.

Der TE stellt fest, das ihm etwas fehlt.

Und ich kann nachvollziehen wie das ist. Es hat nichts mit schlechtem Charakter zu tun.

Er hat es anders probiert. Das kenne ich auch. Man hofft. ...um dann zu merken: ich leide.

Die Partnerin kann nichts dafür...er auch nicht.

Was außer einem Gespräch sollte helfen?
*******ssa Frau
5.225 Beiträge
Der TE stellt fest, das ihm etwas fehlt.

Und ich kann nachvollziehen wie das ist. Es hat nichts mit schlechtem Charakter zu tun.

Er hat es anders probiert. Das kenne ich auch. Man hofft. ...um dann zu merken: ich leide.

Die Partnerin kann nichts dafür...er auch nicht.

Doch, natürlich kann er was dafür, ER wusste auf was er sich einlässt, SIE nicht. !

Und er stellte nicht fest, dass ihm etwas fehlt, er wusste vorher was ihm fehlen wird, weil er ja eigentlich eine SMlerin als Partnerin wollte und sich nur mit ihr eingelassen hat weil es anders noch schwieriger wird überhaupt jemanden zu finden.
Okay...aber er liebt sie. Und deshalb ist die Jetztsituation eine andere.
*******ssa Frau
5.225 Beiträge
Ja okay, wenn er wirklich tiefe Gefühle für sie bekommen hat - immerhin will er sie heiraten - dann ist er emotional natürlich gefangen. Aber so groß kann die Liebe doch auch nicht sein, wenn er verzweifelt nach einer Lösung sucht wie seine Neigung befriedigt werden kann, zur Not auch ohne sie.
Ich kann auch nachvollziehen, wie es dem TE geht. Aber - und da bin ich ganz bei @*******ssa - er wusste es vorher. Er hat sich bewusst darauf eingelassen, weil er (nach eigener Aussage) nichts besser Passendes gefunden hat. Das war seine Entscheidung. Er hätte direkt am Anfang "Stop" sagen können, bevor bei beiden tiefe Gefühle aufgekommen sind. Hat er aber nicht.
Nun ist sie ihm schon entgegen gekommen und es reicht nicht. Gut, dafür kann auch keiner was. Wofür er aber was kann, ist, sich zu verloben, obwohl er bereits jetzt (ich sags nochmal: Sie sind erst zwei Jahre zusammen!) einen Leidensdruck hat.
Und gleichzeitig überlegt er fremdzugehen. Auch dafür kann er was - sollte es denn passieren. Das wäre dann ja auch nicht nur ein einmaliger Seitensprung, sondern was Dauerhaftes. Und das empfinde ich - bei allem Verständnis für seine Situation - einfach als schäbig, weil er es doch jetzt noch abwenden könnte.
Er leidet, ja. Aber ist es deshalb ok, sie ins Leid zu stürzen? Die Frau, die er doch angeblich liebt und mit der ja angeblich alles so wunderbar passt?
Ich bin in dem Sinne auch ganz bei dir @*****sei: Er sollte unbedingt mit seiner Partnerin reden. JETZT. Vor der Hochzeit. Vielleicht gesteht sie ihm eine Spielbeziehung zu und es funktioniert. Vielleicht auch nicht. Aber er sollte sie endlich in seine Gedankenwelt miteinbeziehen.
Vielleicht hätte SIE sich nämlich gar nicht erst auf die Beziehung eingelassen, wenn sie von Anfang an gewusst hätte, dass sie zunächst nur der "Notnagel" war, weil nix Passenderes verfügbar war...
Und da bin ich dann wieder bei: Nur weil man selbst leidet, rechtfertigt das nicht, dass man andere leiden lässt. Er hatte und hat die Wahl - diese sollte er endlich auch seiner Partnerin zugestehen.

Liebe Grüße,
Jessica
*******ssa Frau
5.225 Beiträge
Besser hätte ich es nicht formulieren können *top*
Ich denke da ähnlich...aber Vorwürfe bringen keinen weiter.

Mir kam noch die Idee, lieber TE, das du hier oder auf Stammtischen den Austausch mit BDSMlern suchst, deren Partner das nicht leben. Und von Ihnen erfährst, wie sie es zur Sprache gebracht haben, welche Lösungen sie gefunden haben. Die Deine Lage verstehen.
Eine Paarbeziehung lebt davon, dass man ihr Priorität zuschreibt, dass die Gefühle des Partners wichtiger sind, als andere Interessen.

Beim Kennenlernen lotet man natürlich noch aus, ob die Interessen, Wünsche und Bedürfnisse soweit kompatibel sind, dass beide die Chance haben, miteinander glücklich zu werden.

Und manches muss natürlich auch später noch verhandelt werden, denn eine Beziehung steht ja nie still.

Wenn aber andere Wünsche so drängend erscheinen, dass man den Partner sogar hintergehen möchte, ist einfach nicht genug Liebe (oder zuviel Egoismus) im Spiel.

Man kann nicht immer alles haben, also die Vorzüge einer Beziehung und gleichzeitig sich heimlich Erlebnisse gönnen, die diese Beziehung mit Füßen treten. Das ist respektlos dem Partner gegenüber. Ehrlich ist, sich für EINE der Optionen zu entscheiden, und auch mit den Konsequenzen zu leben.
*******ssa Frau
5.225 Beiträge
Ich denke die Lösung wird dort sehr klar formuliert werden:
"such dir jemanden dafür" und diejenige wird vielleicht auch schon mit am Tisch sitzen.
******eam Paar
1.115 Beiträge
Liebe mit zu wenig BDSM?
Ich denke, du musst dich entscheiden, was dir wichtiger ist.

Die liebe mit ihr und dann geniesst du, was du mit ihr geniessen kannst.
Oder deine BDSM Neigung "mehr" ausleben und dann wohl ohne sie.

Ich weiss, beides sind sehr starke Gefühle und Beürfnisse und die Entscheidung wird schwierig sein.

Aber früher oder später finde raus, was deinem Herzen wichtiger ist.

Viel Kraft und Weisheit für dich dabei,
Mr LT
***dl Mann
1.421 Beiträge
Am eigenen Kopf arbeiten.

Naturdominanz oder devot sein hat man oder eben nicht, sicher nicht alles kann man lernen.
Doch wenn sie bereit ist mit zu Spielen, gibt es auch sicher einen Weg der sich für beide gut anfühlt, wenn man sich nur nicht dauernd selbst im Weg stehen würde.

Ursprünglich war es nur mir zu liebe das sie in die Dom Rolle schlüpft, ich zeigte ihr was ich mir vorstelle, dann kommt die erste Eigeninitiative und du würgst sie ab weil sie nicht zu 100% zum Kopfkino passt.
Ein "schneller höher weiter (härter)" BDSM, die Grenzen immer weiter schieben ist für eine Dauerbeziehung auch mit dem perfekten BDSMler auf keinen Fall möglich, Gesundheit und Belästigung von außenstehenden setzen da schnell Grenzen und auch die Zeit die man tatsächlich zum Spielen zur Verfügung hat.
Liebe und das düstere "Keller"szenario passt auch nicht wirklich zusammen.
Ein bischen so, ein bischen so und auf einmal ist der Tag da wo sie das Spielzeug von sich aus in der Hand hält es auf einmal Abwechlslung für´s Liebesleben ist und trotzdem will man noch immer mehr.

Heimlich fremd gehen, für einen Dom etwas leichter der hat danach wenigstens keine Sichtbaren Spuren danach. Ändert aber nicht´s daran das das Spiel auch für ihn körperlich anstrengend ist und etliche Stunden Zeit in Anspruch nimmt.
Wenn ich die Freizeit mit meinem Partner verbringen will bleibt einfach dafür sowieso keine Zeit.
Leidenschaftlicher Sex in der Liebe und daneben auch noch aufregendes BDSM die dafür nötige Energie hat man einfach nicht.
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