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Polyamorie - Kann das funktionieren?

*******0_nw 
1 Beitrag
Mann
*******0_nw 1 Beitrag Mann
Beziehung zu 3 2 Männer 1 Frau
Hi, ich schreib hier einfach um es mir von der Seele zu schreiben und um eure Meinung zu hören.
Also ich hab hier vor ein paar Monaten ein paar kennengelernt, nach dem ersten Treffen verstand man sich sehr gut, und ich wurde auch sofort fürs Wochenende auf die Party von Ihnen eingeladen. Nach der Party sah man sich auch sonst 3-4mal die Woche und versteht sich echt gut. Nach 3 Monaten sind wir dann auch zu dritt 1woche in Urlaub geflogen, und auch da haben wir die ganze Zeit aufeinander gesesen, ohne voneinander genervt zu sein,nachdem Urlaub war ich noch ne ganze Woche bei ihnen 24/7 (weil es mir privat sehr schlecht ging). Und auch jetzt sieht man sich täglich entweder gehen wir gemeinsam ins Kino oder schauen gemeinsam fern oder geht essen, hilft sich gegenseitig im Garten oder unternimmt sonst was zusammen. Und ich fuhl mich echt gut wenn ich bei ihnen bin und auch sie sagen das sie mich gerne umsieh haben. Ich denk echt viel an die beiden, und wenn ich allein bin merk ich auch wie ich sie vermisse.
Und sie hatten auch schon ne hausfreundin nur weiß ich nicht wie ich sie darauf ansprechen kann oder vor fühlen kann ob sie mich so mögen wie ich sie und ob sie Lust haben auf eine hausfreund oder sogar ne beziehung zu dritt oder ob ich da einfach zuviel reininterpretiere.
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********ider 
79 Beiträge
Mann
********ider 79 Beiträge Mann
Und natürlich ist die Intention, mit denen man "Fakten" (was eine Forenumfrage nun wirklich nicht ist) erstellt, sehr entscheidend für das Ergebnis und dessen Interpretation.

Die Intention eine Umfrage zu erstellen ist also entscheidend für das Ergebnis uns dessen Interpretation? Hä? *nixweiss*

So eine Umfrage bringt mir persönlich auch nichts. Was soll ich mit dem Wissen anfangen, dass es bei anderen nicht funktioniert? Die Leute heiraten auch, obwohl die Scheidungsrate recht hoch ist. Ich leite für mich daraus keine Handlungsmaxime ab.

Kann ich nachvollziehen.
Da ja aber nun die (mehr oder weniger) Mehrheit der Poly Beziehungsleute stetig behauptet, Poly Beziehungen hätten eine andere Grundlage, stünden auf solideren Fundamenten und die beteiligten Personen seien "gefestigter und reifer", wäre es doch interessant zu erfahren, warum der nach außen getragene Selbstanspruch so fundamental von der Realität abweicht.

Sehr gewagte Aussage, die auch nicht meiner Erfahrung entspricht.

Du wirst natürlich immer Menschen finden, die andere ver-beurteilen.
Das ist aber bei Polys gegenüber uns Monogamen nicht anders.
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*********Fuchs 
273 Beiträge
Mann
*********Fuchs 273 Beiträge Mann
Die Intoleranz der Menschheit geht mir gehörig auf den Zeiger .......

Hatte ich das schon hier gesagt?

Es hat einfach keinen Sinn mit Andersdenkenden zu diskutieren ........
********ider 
79 Beiträge
Mann
********ider 79 Beiträge Mann
Die Intoleranz der Menschheit geht mir gehörig auf den Zeiger .......
Hatte ich das schon hier gesagt?

Jede Seite ca. 2x
Aber du könntest noch zehn !!!!!!!! verwenden. Oder mit den Beinen aufstampfen.
Oder einfach mal ne andere Platte auflegen.

Es hat einfach keinen Sinn mit Andersdenkenden zu diskutieren

Wenn man permanent nur schreibt, wie sehr man sich über andere aufregt, wie toll man selbst ist und wie doof die anderen. Und dass es eh keinen Sinn macht zu diskutieren, dann machts für dich vermutlich auch keinen Sinn.

Dann hab doch zumindest den Anstand und lass die Leute diskutieren die das möchten.
Zwingt dich ja keiner dich hier zu beteiligen.
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*******icht 
3.197 Beiträge
Mann
*******icht 3.197 Beiträge Mann
Das Verteidigen des eigenen Standpunktes und der eigenen Weltanschauung hat für mich nichts mit Diskussion zu tun. Diese Vorgehensweise bevorzugen in der Regel Persönlichkeiten, die sich über Projektion künstliche Feindbilder schaffen um das persönliche und kollektive Ich zu stärken. Das gilt für alle Parteien.

Die Frage ob eine bestimmte Beziehungsform funktionieren kann oder nicht, hängt für mich von der eigenen Beziehungsfähigkeit ab und nicht von der Form.

Gegenseitige Knebelverträge, Handelsabkommen, Unterlassungserklärungen und das Aushandeln von Verhaltensregeln dienen ausschließlich der eigenen Konfliktvermeidung und haben für mich ausschließlich etwas Beziehungsunfähigkeit zu tun und nicht etwa mit einer bestimmten Beziehungsform. Das ist nicht das Wesen der Monogamie. Das ist das Wesen der eigenen Persönlichkeit.

Die einzige Unterscheidung zwischen Mono und Poly liegt für mich darin, dass ein Mono nicht das innere Bedürfnis hat, sich auf mehrere geliebte Menschen einzulassen. Er hat sich bewusst für einen Einzigen entschieden, obwohl er über seine Disposition, die er sich in einem bewussten langen Prozess der Persönlichkeitsentwicklung für sich erarbeitet hat, durchaus problemlos könnte.

Wer sich selber für beziehungsfähig oder beziehungesunfähig hält, bleibt jedem selber überlassen. Auch was der einzelne inhaltlich der Liebe zuschreibt, bleibt ihm selber überlassen. Welche Beziehungsform jemand für sich favorisiert, bleibt ihm auch selber überlassen. Darüber diskutieren zu wollen, ist vielleicht eine destruktive Freizeitbeschäftigung, die jedoch niemanden in seinem Standpunkt und seiner Weltanschauung umstimmen wird.

Ich selber kenne gefestigte, gereifte, selbstbestimmte und unabhängige Persönlichkeiten, die sowohl liebevoll monogam leben als auch andere, die liebevolle Mehrfachbeziehungen leben. In der Tat die absolute Minderheit in beiden Fällen.

Beides kann funktionieren oder nicht funktionieren. Die reine Beziehungdauer, ist für mich kein Indiz für eine positive Beziehungsqualität.
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********ider 
79 Beiträge
Mann
********ider 79 Beiträge Mann
Darüber diskutieren zu wollen, ist vielleicht eine destruktive Freizeitbeschäftigung, die jedoch niemanden in seinem Standpunkt und seiner Weltanschauung umstimmen wird.

Ist ja auch nicht Sinn und Zweck dieser/einer Diskussion.
Der Diskussionsverlauf im Übrigen auch ein gänzlich anderer.

Beides kann funktionieren oder nicht funktionieren.

Richtig. Hat ja auch erstmal niemand in Abrede gestellt.

Die reine Beziehungdauer, ist für mich kein Indiz für eine positive Beziehungsqualität.

Das sehe ich bspw. komplett anders.
Wenn ich mehrere Beziehungen habe und alle scheitern binnen kürzester Zeit, dann würde ich mir schon Fragen zur Beziehungsqualität stellen.
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*******icht 
3.197 Beiträge
Mann
*******icht 3.197 Beiträge Mann
Wenn ich mehrere Beziehungen habe und alle scheitern binnen kürzester Zeit, dann würde ich mir schon Fragen zur Beziehungsqualität stellen.

Oder zur eigenen Beziehungsfähigkeit.

Beziehungsqualität entsteht für mich nicht über die Wahl der Beziehungsform. Und auch nicht über die Anzahl der Beziehungen.
********ider 
79 Beiträge
Mann
********ider 79 Beiträge Mann
Oder zur eigenen Beziehungsfähigkeit.

Absolut! Die sollte man dann auch hinterfragen.
******lla 
236 Beiträge
Frau
******lla 236 Beiträge Frau
EattheSpider:
Die Intention eine Umfrage zu erstellen ist also entscheidend für das Ergebnis uns dessen Interpretation? Hä? *nixweiss*

Es lohnt sich, sich mit den Mechanismen von Meinungsforschung auseinanderzusetzen. Selbst beim wissenschaftlichen Arbeiten muss man sehr aufpassen, dass nicht das am Ende heraus kommt, das man am Anfang schon haben wollte. Das ist natürlich dann nicht sauber, aber existiert massenhaft.

EattheSpider:
Da ja aber nun die (mehr oder weniger) Mehrheit der Poly Beziehungsleute stetig behauptet, Poly Beziehungen hätten eine andere Grundlage, stünden auf solideren Fundamenten und die beteiligten Personen seien "gefestigter und reifer",

Weißt du, das ist vielleicht gar nicht die Mehrheit der Poly-Leute. Erstmal hängt das von der eigenen Wahrnehmung ab (wenn man die ignoriert, die das nicht behaupten, gelangt man zu keiner anderen Erkenntnis). Und Zweitens sind das vielleicht einfach nur die lautesten?

EattheSpider:
Du wirst natürlich immer Menschen finden, die andere ver-beurteilen.
Das ist aber bei Polys gegenüber uns Monogamen nicht anders.

Ich habe nicht behauptet, dass niemand, was gegen andere Beziehungsformen hat. Das warst du. Mir ist tatsächlich bewusst, dass es genug Menschen gibt, die andere Lebenskonzepte ablehnen auf beiden Seiten. Nur muss sich ein monogamer Mensch in unserer Gesellschaft (ja, es gibt ein Leben außerhalb des Joys) wohl kaum dafür rechtfertigen. Ein Polyamorer fast immer. Also frage ich mich, warum eine kleine Gruppe der Gesellschaft so viel Ärger auslöst, dass sich monogam Lebende so oft hier in diesem Forum unter Rechtfertigungsdruck sehen. Vor allem, wenn hier das gefragt wird:

. Nun möchte wir von den polyamor lebenden Mitgliedern unter euch wissen:
Woran habt ihr gemerkt, dass dies der richtige Weg für euch ist?
Und wie hat sich euer Leben dadurch verändert?

Dadurch, dass hier immer solche Fronten entstehen, kommt man ja gar nicht zu dem eigentlichen Polyleben und zu dessen Gestaltung.

EattheSpider:
Da ja aber nun die (mehr oder weniger) Mehrheit der Poly Beziehungsleute stetig behauptet...

Ich bin ja hier offensichtlich nicht angesprochen. Daher verabschiede ich mich an dieser Stelle und überlasse das Feld den beiden Seiten, die stetig behaupten...
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******ler 
JOY-Team 4.950 Beiträge
Mann
******ler JOY-Team 4.950 Beiträge Mann
Thread geschlossen
Liebe Beziehungsdiskutierende,

wir haben den Thread aufgrund der Entwicklung der Diskussion an dieser Stelle geschlossen. Nach unserer Moderation ist die Diskussion dennoch auf persönliche Wertungen zurückgekommen.

Vielen dank für all die thematischen Beiträge und die kontroverse Diskussion, die ihr ermöglicht habt.

Liebe Grüße,
Inveigler.
JOY-Team
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