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Heteroflexible oder doch alle nur Bi- ??

**********
seltsam
vielleicht sollten wir uns fragen:wer oder was steckt hinter solchen wortern.
heteroflexibel-was soll damit erreicht werden?
******hes Paar
Wer hier ein neues Profil anlegt ...
... so wie wie wir ist grundsätzlich erst mal erschlagen von der Vielzahl der Kategorien und Schlagwörter.

Und macht sich dann (hoffentlich) auch Gedanken über die Neigung, wie es so schön da steht. Wir haben zur Auswahl hetero, bi-interessiert, bi sowie lesbisch/schwul. Letzteres sollte im Sinne des gender mainstreaming übrigens einfach auf homo(sexuell) geändert werden *ggg*

Wir haben beide "Bi-interessiert" angegeben. Warum? Wie es in unserem Profil steht:
"Interessiert" bedeutet in diesem Zusammenhang dass wir eine nicht genauer bestimmte kognitive Anteilnahme zeigen bzw. haben
Interesse ist also nicht zwangsläufig gleichbedeutend mit Verlangen.

Ich würde unsere SIE gerne in Aktion mit einer anderen Frau sehen - sie hat bisher keine Ahnung ob das funktioniert, ob es Ihr Spaß macht oder sie gar gefallen daran findet - würde es aber ausprobieren wenn es sich ergibt. Also: "Bi-interessiert".
Herausgestellt hat sich auch, dass SIE mich gerne in Aktion mit einem Mann sehen möchte. Funktioniert das? Wird mir das Spaß machen? Oder mir gar gefallen? Ich habe keine Ahnung - aber bin bereit das auf mich zukommen zu lassen wenn es sich ergibt und alles passt. Also ebenfalls: "Bi-interessiert".

Insofern ist diese Kategorie schon ganz gut um ein Interesse oder eine Bereitschaft zu bekunden - der Begriff "heteroflexibel" würde eine klare Neigung definieren.

LG
debauches
********d_Co Paar
Ich wäre ein Kandidat für heteroflexibel
Ich find diese Wortschöpfung gut weil es auf mich zutreffend wäre. Bei mir verhält es sich so das ich Beziehungen nur mit Frauen (da vergeben nur mit meiner Frau) führen kann, jedoch bei absoluter Chemieübereinstimmung den Sex mit einem Mann im Beisein meiner Frau nicht abgeneigt binund es auch genieße . Ich bezeichnete mich bislang als "latent bi".Ich fühle und lebe nicht bisexuell.Es ist eben Situationsabhängig. Deshalb würde ich mich in dieser -falls überhaupt- Schublade wohl fühlen. Bi interessiert bin ich ja auch nicht da kein Anfänger mehr....
********elle Frau
Ja.
Muahaha... schaut Ihr Euch alle mal die Herkunft von Begriffen an und versteht diese?

Mache ich.

Und dennoch begrüße ich diesen Begriff, was ich auch im Folgenden begründen werde:

Heterosexuell bedeutet, dass die sexuelle Präferenz beim anderen Geschlecht liegt.

So weit, so gut.
Der erste Teil des Wortes stammt vom griechischen "heteros" (=der eine zweien, der andere) ab.
Der zweite, "sexuell" ist vom französischen "sexuel" und vom spätlateinischen "sexualis" abgeleitet, was mit "zum Geschlecht gehörig" übersetzt wird.
Sexualität wird weiterhin ausgeführt als "Geschlechtlichkeit, Gesamtheit des Geschlechtslebens und seiner Erscheinungen, Geschlechtstrieb.

Das ist der theoretische Teil.

Die Interpretationsmöglichkeit bei dem neuen Begriff "heteroflexibel" stellt sich für mich wie folgt dar:

Heterosexuelle Menschen, die aus eigenem Antrieb nicht den Geschlechtsverkehr mit dem gleichen Geschlecht suchen, dem aber im passenden Kontext (gelegentlicher Besuch eines Swingerclubs, spontaner Dreier, was auch immer ) nicht ablehnend gegenüberstehen, würde ich nicht als bisexuell bezeichnen, weil die sexuelle Grundausrichtung nicht bisexuell ist. Sprich: Sie würden den gleichgeschlechtlichen Verkehr nicht missen, aber sie lehnen ihn auch nicht grundsätzlich ab.

Bisexuelle Menschen hingegen haben auch aus eigenem Antrieb und nicht ausschließlich in Swinger- oder ähnlichen Spielarten Geschlechtsverkehr mit dem eigenen Geschlecht. Sie suchen also auch Sex zu zweit in diesem Kontext.

Man muss nicht alles neu definieren. Aber man muss auch nicht alle Menschen über einen Kamm scheren, und schon gar nicht die Entfaltungsmöglichkeiten unserer Sprache noch weiter begrenzen als es eh schon getan wird.

Wäre Sprache in Stein gemeißelt, würden wir uns alle noch mit Grunzlauten unterhalten. Dann gäbe es noch nicht einmal eine etymologische Forschung.
*********ret3 Mann
Nach all den mehr oder weniger wissenschaftlichen Thesen im Vorfeld möchte ich mich hiermit als heterounflexibelst outen.

Und nein, da gab es auch nie irgendwelche innerlichen Zweifel, keine sog. Jugendsünde o.ä. und auch keine Schwächen im Eifer des Gefechts.
Manche Sachen weis man(n) eben sehr sicher und da vermögen auch - und gerade - die "gutgemeintesten" Offerten nicht zu verfangen.
Im Resümee bin ich sehr froh mich mich zu wissen wohin der Weg mich niemals führen wird.
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