| Ja, vergewaltigt werden (ich bin eine Frau) | 47% | (563) | |
| Ja, vergewaltigt werden (ich bin ein Mann) | 19% | (232) | |
| Ja, vergewaltigen (ich bin eine Frau) | 2% | (24) | |
| Ja, vergewaltigen (ich bin ein Mann) | 20% | (248) | |
| Ja, ich habe auch schon Rollenspiele damit gespielt | 17% | (204) | |
| Nein, das ist auf meine Phantasien beschränkt | 15% | (191) | |
| Teilnehmer insgesamt: | 1194 | ||
![]() | 31. Oktober 2008 Vergewaltigung als Rollenspiel Hallo, wir suchten gerade nach dem Thema Vergewaltigung in den Foren und waren überrascht: es gibt dazu fast nur Beiträge zu realen Vergewaltigungen und dem Umgang damit - lediglich hier und da einen Anklang. Aber nicht einen Beitrag, der einfach die Lust am vergewaltigt werden thematisiert. Dabei ist es zumindest unsere Erfahrung, dass viele Frauen davon phantasieren, dieses BDSM-Spiel zu spielen und sich in der psychologischen Literatur schon lange das Wissen darüber findet. In einer softeren Form - aber gerade in der Phantasie auch fast immer in einer härteren. Manchmal stören sich Menschen an der Wortgleichheit mit der echten Vergewaltigung - und legen Wert darauf, dass es bei der Phantasie nichts damit zu tun hat. Einen anderen Begriff, der das selbe beschreibt und den Phantasien gerecht wird, in denen es eben nicht nur allgemein um Demütigung geht, kennen wir allerdings nicht. Uns interessiert das: wenn Phantasien rund um das vergewaltigt werden bei euch auch nicht unbekannt sind - lebt ihr das auch aus? Spielt ihr damit? Wir tun das schon lange und haben es auch mit früheren Partnern getan. In der sanften Form des "deutlich überredet Werdens" bis zum sanften "überwältigt Werden" oder "Bedienen müssen" und auch des harten vergewaltigt Werdens von mehreren fremden Männern. Bis wohin gehen bei euch die Phantasien? Bis wohin spielt ihr das? |
![]() | 01. November 2008 Ich nehme einfach mal an, dass ihr auch hier vorher die Suchfunktion benutzt habt. Vor kurzem war ein ähnlich gelagertes Thema auf der Tagesordnung und hat ziemlich deutliche Statements zur Wortwahl "Vergewaltigung" ausgelöst. Lest doch mal nach... |
![]() | 01. November 2008 bessere Wortwahl Persönlich bevorzuge ich - bei aller Abneigung gegen Anglizismen - die Unterscheidung zwischen Vergewaltigung und Rape-Play. Dann ist klar, daß es sich bei letzterem nur um gemeinschaftlich ausgelebtes Kopfkino handelt, und der Trigger des Wortes "Vergewaltigung" fällt weg. |
![]() | 01. November 2008 Bezeichnung Egal wie mann es nennt, wenn es im Kopfkino auf dem Ankündigungsplakat steht, dann nichts wie hin in die Hauptvorstellung. Zum Umsetzen und zu den Fantasien kann ich nur sagen; gemeinsamer Story-Talk und das Schreiben von Geschichten hilft sehr das Drehbuch zu entwickeln. Weitere Infos siehe Forum-Suchfunktion. Und wenn diese Dinge im Kopf vorhanden sind. Nicht ergründen warum, sondern einfach machen. |
![]() | 01. November 2008 Wortwahl "Vergewaltigung" für "Rape-Play" Hallo zusammen ja, die Wortwahl "Vergewaltigung" im deutschen Sprachraum löst oft Irritationen aus. Das englische Wort "Rape" ist zwar einfach nur die Übersetzung - aber damit kann jemand, der damit ein Problem hat den harten Kontext zunächst ausblenden und dem Thema vorurteilsfreier begegnen. Aber wir sprechen ja unter Leuten, die das Thema für sich kennen. Damit lassen wir hier mal die Differenzierung zunächst fallen. Es ist ja einfach so: wenn wir vom Auspeitschen reden, denkt keiner an eine notwendige Unterscheidung zur Misshandlung in Gefängnissen, weil das hier nicht stattfindet. Mit "Vergewaltigung" ist das hier zwar anders - aber genauso selbstverständlich nehmen wir jetzt mal an, dass jedem Leser klar wird, dass es hier nicht um ein Verbrechen sondern um Lust zwischen zwei Menschen geht, auch wenn das Wort das selbe ist. Und es gibt noch einen zweiten Grund, warum wir persönlich im Spiel weder denken noch sagen "rape-play mich" - sondern die Vorstellung eben genau die von einem geilen "vergewaltigt werden" ist: die Vorstellung wäre nicht geil, wenn man sich nicht etwas "reales" vorstellt - die real-gedachte Hilflosigkeit, Demütigung, Entsetzen. Und darum ist sobald das Spiel da ist eine umständliche Differenzierung eh kein Thema mehr - sonst wäre es nicht geil. Für uns persönlich ist das damit erstmal völlig transparent - jemand anders muss sich vielleicht andere Worte suchen, um das für ihn auseinander halten zu können. Im Zweifel sprechen wir von "(erotischen) Vergewaltigungsphantasien" oder eben dem "Vergewaltigungsspiel". Wenn dann damit jemand auch noch ein Problem damit hat, darf man sich vielleicht auch die Frage stellen, warum genau man sich mit dem Gesprächspartner eigentlich unterhält - da dann klar scheint, dass die Diskussion ins rein sprachlich-theoretische abdriftet und das Thema nicht mehr die Phantasie oder der Sex ist. |
![]() | 01. November 2008 Riskiken bei Spielen mit Vergewaltigung Um das Thema aber richtig kompliziert zu machen, folgendes: (und das ist auch ein Grund, warum wir den Beitrag auf Leute beschränken, die unsere Phantasie teilen statt die Differenzierung mit denen zu suchen, die damit Probleme haben) wir spielen seit Jahren damit, die Grenzen zur Realität, zur "echten" Vergewaltigung dünner zu machen. Das geht für uns, weil letztlich das innere Empfinden weiterhin das eines Spiels bleibt. Man könnte ja annehmen, dass solche Situationen kippen können. Potentiell können sie das vermutlich auch weiterhin - tun sie aber nicht. Wenn, dann immer nur ins Alberne, Lustige oder Lächerliche. z.B. gab es da vor ein paar Jahren das recht reale Spiel, dass wir sauer aufeinander waren und Micha nachts um 4 Uhr aufgewacht ist und beschlossen hat, ordentlich Benzin ins Feuer zu gießen - und auf Joyclub einen Mann gesucht und gefunden hat, der sofort vorbei kam. Als Vergewaltiger im Schlaf - als völlig Fremder, ohne viel Absprache. Hardcore. Risk-aware consensual kink ... Der Mann schrieb, verstanden zu haben dass eine "Vergewaltigung" von ihm gefragt war und das für uns ein ausreichend abgesichertes Spiel ist. Er kam und wirkte immer noch selbstbewusst und dominant, ging alleine ins hintere Schlafzimmer - und dann war statt Entsetzensschreien im schlimmsten Fall oder Stöhnen im besten Fall - einfach nur Stille. Dann tapsende Schritte zurück ins Arbeitszimmer. Er stand hilflos da und meinte: "Ähh - sie hat irgendwie noch eine Jogginghose oder sowas an. Was soll ich denn jetzt bloß machen???". Das war das Anfang. Und die dann endliche folgende "Vergewaltigung" war derart, dass sich Caro erstmal nur wunderte: "Micha hat heute aber ein komisches After-Shave ...", nicht mal realisierte, dass es "harter Sex" mit einem Fremden war - geschweige denn eine "Vergewaltigung" Das ist exemplarisch für die Schwierigkeit, die wir inzwischen als eigentliche Hürde und "Riskio" sehen: nicht unseres, nicht das Risiko, dass es einem von uns zu wild wird oder gar nicht mehr kontrollierbar. Nie, nicht mal im Ansatz - es gab in all den Jahren nicht einen Abbruch wegen "zu heftig" wie das vor zehn Jahren noch von Zeit zu Zeit passierte. Die wirkliche Schwierigkeit liegt bei dem potentiellen fremden Dom oder Vergewaltiger, der sich auf einen sehr schmalen Pfad begibt und nicht wissen kann, wie sicher er ist. Dass wir einfach "rock-steady" sind (wie Sting sang Micha kennt sie als Dom bei anderen Frauen - aber seine Erfahrung und Empathie macht ihn sehr sicher, selbst harte Spiele mit fremden Frauen spielen zu können und den sicheren Stand nicht so schnell zu verlieren. Zusammen kennen wir sie vor allem so, dass wir immer vor dem schwierigen Versuch stehen, für eine unbekannten Spielpartner klar zu machen, dass es praktisch eigentlich nicht möglich ist, dass er etwas tut, was für uns "schlimm" ist - und dass er das bei weitem schwächste Glied in der Kette ist, nicht Caro als Sub ... Sind wir mit der Haltung eigentlich ganz alleine oder teilt ihr solche Gedanken - sei es als Dom oder als Sub/Paar? |
![]() | 01. November 2008 Also ich habe auch die Fantasie vergwaltigt (RAPE-PLAY um mich korrekt auszudrücken) zu werden, bisher ist es auch leider nur eine Fantasie. Aber ich habe vor das in geraumer Zeit auch Wirklichkeit werden zu lassen. |
![]() | 01. November 2008 Ja, die Phantasie hab ich: hart, härter, am härtesten, in allen Variationen. Ausgelebt hab ich es noch nicht, nein, denn ohne absolut vertrauenswürdigen Partner in sicherer Beziehung ist mir sowas nicht möglich. Die Probleme, die du schilderst, kann ich nachvollziehen. Gabriella |
![]() | 01. November 2008 Von Äpfeln und Birnen Vergewaltigungssituationen und Rape-Play haben nichts miteinander gemeinsam. Vergewaltigungen werden bewußt nicht mehr durch SSC abgedeckt und Rape-Play ist nichts weiteres, als ein "normales" Rollenspiel. Welches oftmals den, durch Vergewaltigungsphantasien erzeugten, Erwartungen (Kopfkino) nicht gerecht wird. Deshalb sollte auch nach aussen hin immer deutlich gemacht werden wovon die Rede ist. Nicht nur um zu vermeiden das aussenstehende sich unnötig aufregen, sondern auch um klar festzulegen was man meint, damit man nicht aneinander vorbei redet. |
![]() | 01. November 2008 Vergewaltigungen als Echo auf Phantasien im Sinne des Eingangspostings sind definitiv geil. Gutes Timing, mit Ohr am Stimmungsbarometer und Improvisation mag ich. Wie sonst sollte eine Laufmasche hoch in Subs Hypothalamus reißen, wenn nicht spontan – dann, wenn sie am wenigsten damit rechnet. Vergewaltigungen können kurz sein – fünf sechs harte, dreckige Minuten genügen um das perfekteste Make-Up zu derangieren. Vergewaltigungen können lang sein – sehr lang – dann werden sie zelebriert, geradezu kultiviert, wobei dann aber der Gedanke an Tease and Denial im Hinterkopf eine nicht unwesentliche Rolle spielt. van Bruns |
![]() | 01. November 2008 Als Spielchen wenn es Beiden gefällt okay, wobei ich mich frage WAS der Reiz bei etwas sein soll, wenn doch beide wissen es ist nur ein Spielchen ?? Das eine Frau schlicht drauf steht, von ihrem Mann genommen zu werden, um grinsend in den Resten ihrer Wäsche hart gefickt festzustellen, wie sehr er SIE begehrt, ist doch okay. Besser als warme Worte zu hören, dann lieber Begehren SPÜREN. |
![]() | 01. November 2008 Die manifestierte ... aber auch gespielte Gewalt meines Partners, die sich so auf mich projiziert hat durchaus etwas erregendes für mich. |
![]() | 01. November 2008 Solche Phantasien habe ich auf jeden Fall auch, nur bin ich mir nicht sicher, ob ich es wirklich will, sie eines Tages umzusetzen. So recht trau ich mich nicht, weil ich Sorge habe, dass die Situation entgleist. Ich werde mir damit jedenfalls noch Zeit lassen, da ich gerade dabei bin, meine devote Neigung überhaupt zu entdecken. |
![]() | 02. November 2008 Rape-Session geplant Meine ehemalige Spielgefährtin und ich planten ein Rape-Play, zudem es dann leider aber nicht mehr kam. Das sah so aus: Sie äusserte den Wunsch danach "überfallen" und letztendlich mißbraucht zu werden. Die Sache sollte nicht nur ein kurzes Spiel sein, sondern eher eine tagesfüllende Handlung. Also machte ich mir Gedanken, wie diese Session wohl in die Tat umzusetzen wäre. Am besten geeignet wäre natürlich ein WE gewesen, an dem beide entsprechend bereit dazu gewesen wären. Ich dachte mir eine filmähnliche Story aus um stets auf einen Handlungsfaden zurückgreifen zu können. Alles weitere wäre improvisiert gewesen. Darüber war sie auch in Kenntnis gesetzt. Sie wußte also den groben Ablauf und die Handlung. Im Verlauf der Session hätten wir aber beide improvisieren können und müssen. Darin lag für uns beide ein sehr grosser Reiz! Zur Story: Der primäre Handlungsfaden war, eine geplante Geiselnahme umzusetzen. Der Geiselnehmer wartet die Aktionen und den Verlauf anderer Haupttäter ab und muß darauf reagieren. In der Zwischenzeit, in der nicht alles wie geplant verläuft, wird er immer nervöser und zeigt sein wahres Gesicht. Erst fesselt er sein Opfer und versucht gute Mine zum bösen Spiel zu machen. Er steht unter grossem Druck, erkennt aber auch die seine Möglichkeiten dem Opfer gegenüber. Es macht ihn an, Sie so wehrlos ihm ausgesetzt zu sehen und er beginnt sich an ihr zu vergnügen. Sie als Opfer hat das schließlich zu ertragen. Es erfolgt ein fingierter Anruf das Opfer weiter unter Druck zu setzen. Dieser Aufforderung geht der Geiselnehmer nun gerne nach. Das Opfer indes, versichert keine brauchbaren Informationen zu haben und die Spirale der Gewalt dreht sich weiter. Letztendlich erhält der Täter wieder einen Anruf dass die Aktion gelaufen sein und er nun fliehen solle. Wie er sein Opfer zurück zu lassen hat, sei ihm überlassen... Sinn und Zweck der geplanten Session war, echte Emotionen freizusetzen. Angst und Gewalt. Wir beide wußten dass alles nur ein Spiel ist. Dadurch dass der Täter an seinem Handlungsstrang festhält und Sie mehr und mehr ausgeliefert sein würde, hätte die beiderseitige Lust geprägt. Gewalt ist das eine. Angst erzeugt man durch konsequente Vorgehensweise. Sie wäre diesselbe wie eh und je geblieben. Die Hauptrolle hätte der Täter gespielt. Und er hätte dafür gesorgt, DASS Sie Angst hat! So gut wir uns kannten, soviel wie wir wollten, auf alles waren wir im Spiel, mehr oder weniger im einvernehmlichen Rahmen gefasst. Nur ein Codewort hätte die Session beendet. Es war immer so ausgelegt, dass man zwischendurch auch immer mal einen Gang zurück schalten kann. Diese cineastische Art der Umsetzung stellte den größten Anreiz überhaupt dabei dar. Dabei gleicht der Handlungsfaden einem Tunnelspiel und suggeriert- da muß man jetzt durch! Vielleicht kann dies als Anregung dienen. |
![]() | 02. November 2008 Seit dem ich "denken kann" (plus ein paar Jahre im einstelligen (!) Bereich), um das Alter jetzt mal gekonnt nicht wirklich auszuschreiben, was ich eigentlich schreiben würde. (bevor sich jemand deswegen beschwert...) Also seit dem habe ich bereits Fantasien um eine.. mhmm.. ich nenns jetzt einfach beim Namen... um eine Vergewaltigung und/oder Folter meiner selbst. Man beachte auch (evtl.) bitte mein Geschlecht. (m) Meine Neigungen waren schon jeher in Richtung BDSM, E-Stim etc. (und das "Stim" ist eher harmlos gewählt...) und noch VIELEM mehr, was ich jetzt weglasse, sonst liest sich das nicht gut in einer ordentlich geführten Diskussion wie dieser hier. Leider ist es damals - oder vielmehr unter heutigen Gesichtspunkten zum Glück - nie dazu gekommen und ich mußte mit mir selber vorlieb nehmen. (Anmerkung: Z.B. Strom nutze ich schon seit ca. 25 Jahren ... <rechne> ... ) Aber dann fehlt halt die Person, die das macht, was man selber sich nie zu trauen wagen würde auszuführen. Trauen schon, aber es gibt Grenzen, die jeder von uns kennt, da hört man freiwillig auf, hat keine Lust/Erektion/Motivation mehr. Oder Taten, die erst mittels einer zweiten Person möglich wären und man sich selber gar nicht antun kann, vorallem solche eigentlich. Ich habe die baldige Option auf ein Event, wo ich kein Codewort abspreche und bis auf ein paar Grundregeln (nicht töten/verwunden/infizieren und ein paar Nebenregeln) ALLES mit mir machen lassen will. Und unter alles verstehe ich auch alles. Jetzt liegts an der Fantasie des Lesers dieser Zeilen, sich darunter etwas vorzustellen, wenn überhaupt gewünscht. (Ich hoffe, ich belästige damit jetzt niemanden) Genau darum nenne ich keine Beispiele, auch um das Niveau der Diskussion nicht runter zu ziehen. Nur kurz angesprochen: Folter, Demütigung, Vergewaltigung. Da steckt alles drin. Demütigung meine ich nicht als "Küß mir die Schuhe" oder so, sondern ganz ganz andere Dinge. Würde ich jemals live mit wem über solche Themen in meinem Leben gesprochen haben, würde ich wohl genauso eine Abfuhr bekommen, wie viele es hier erfahren haben: Unverständnis vorallem. "Wie kann man sich eine "Vergewaltigung" / "Folter" / "substanzielle Demütigungen" nur vorstellen?!" Die Menschen, also die, die normal ticken oder zumindest vorgeben normal zu ticken, können sich darunter nur GEWALT vorstellen oder unpassende Vergleiche zu echter Gewalt mit Vorwürfen, diese Taten zu verharmlosen etc... Jene können einfach nicht das Gefühl derer teilen, die darin Stimulanz und ein unglaubliches Erlebnis sehen. Auch wenn es unbeschreibliche Schmerzen oder Erfahrung von unglaublichem Ekel und mehr bedeutet. Ich hätte auf der einen Seite obige(s) Folter/Demütigung/Vergewaltigung gerne zu früheren Zeiten an mir selbst erlebt. Also zu damaliger Zeit, nicht nur heute zurückblickend! Nur die Gefahr in solch jungen Jahren ist eine gehörige. Die erwachsene Bevölkerungsschicht tut sich schwer, eine gewollte Vergewaltigung / Folter / etc. überhaupt "zu verstehen". Selbst wenn sie selber die wollen, gibt es da meist nur jene Personenkreise, die unter recht (sorry) infantilen Rollenspielvorstellungen sich eine Gewalt-/Straftat vorstellen und im Grunde nichts anderes als normalen Verkehr ausüben, mit bissel Bondage... Siehe obiges Beispiel, wo ein männlicher Partner seiner Freundin/Frau einen Vergewaltiger ins Haus bestellt, der TOTAL fremd ist und seine Freundin/Frau vergewaltigen soll, ohne daß sie irgendwas weiß. Der erste Kanditat war sofort zur Stelle, aber nicht mal in der Lage dem "Opfer" die Hose auszuziehen... Da war der Trieb Sex zu haben wohl stärker als die Fantasie und Willenskraft, das auch dann auszuführen, denke ich mal. Jedenfalls, so eine überraschende "Vergewaltigung" / "Folter" / ... kommt dem "echten Erlebnis" sehr nahe. Aber das "Opfer" muß auch bereit sein, Fremde zuzulassen. Ich würde nur jemand zulassen, mit dem ich zumindest Kontakt und Austausch hatte, also ein Gefühl von der Person habe und jene Person ein Gefühl vorallem für mich entwickelt: Sowas wie Respekt vor dem Leben desjenigen. Daher käme Gang Bang oder Gruppensex in Form einer Vergewaltigung / Folter / Demütigungsaktionen (neeeein, nicht Schuheküssen...) für mich niemals in Frage. Das ist mir zu gefährlich. Wer mich nicht annähernd kennt, hat vielleicht auch keinen Respekt vor meinem Leben oder meiner Gesundheit. Genau so einen Kontakt habe ich nun scheinbar endlich aufbauen können, mit baldigem "Erfolg", hoffentlich. Dabei lasse ich dann alles zu Tage kommen, was seit Jahrzehnten in mir schlummert und um nichts zu wissen, gebe ich alles frei und vereinbare kein Geheimwort. Beispiele habe ich dem Kontakt schon viele genannt, der ist nur einfach baff und weiß gar nicht wie ihm ist. Ich glaube, der muß drüber schlafen. Das gibt mir ehrlich gesagt ein gutes Gefühl (der Sicherheit) und er ist scheinbar auch bereit vieles/alles(?) Derartige zu machen, was die meisten von uns höchstens in Dokumentationen über Diktaturen und deren Greueltaten, sowie in Horrorfilmen gesehen haben, geschweige sich sowas vorstellen können. Ja, am Ende möchte ich ohne nur eine Verletzung (außer die temporären) aus der Sache raus kommen, aber eine Hölle durchlebt haben möchte ich in jedem Fall. So, ich wollte zu dem Thema anlaßbezogen (baldiger Termin) nur mal mich "freischreiben". Habe ja mein ganzes Leben gewartet, das heißt was! -- Gruß Andreas |
