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Kurze Begriffsdefinitionen

Cat O'Nine Tails (Cat)
Cat O'Nine Tails oder die Cat ist die englische Bezeichnung für die sogenannte "Neunschwänzige", Neunschwänzige Katze.

Somit eine Peitsche mit mehreren (traditionell eben neun) Riemen.

BDSM für Anfänger: Welche Peitschen/Gerten sind für Anfänger geeignet?
Caning
Als Caning wird das Schlagen mit einem Rohrstock bezeichnet.

Gerade für Anfänger empfiehlt es sich einen kürzeren und nicht so flexiblen Stock zu verwenden, da dieser leichter zu handhaben ist und man damit die Wucht der Hiebe besser einschätzen kann.

Gerade für Anfänger macht es Sinn, die Stellen, die nicht getroffen werden sollen mit dicken Handtüchern abzudecken. Sollte dann doch mal ein Hieb daneben gehen, ist die Verletzungsgefahr für Bottom nicht so groß.

Caning
Clover Clips
Clover Clips sind spezielle Zugklammern, die den Druck zwischen den Klammerbacken erhöhen, je mehr daran gezogen wird.

Zeigt her Eure (Nippel) Klammern – Testberichte
Cockring
Cockring

Als Cockring wird ein Ring aus z.B. Metall, Gummi oder Leder bezeichnet, der die Hoden, den Penis oder beides umschließt und durch Stauung des Blutes eine Erektion verlängern, bzw. eine Ejakulation hinauszögern oder gar verhindern soll.

http://www.joyclub.de/sex/cockring.html
Cock (and Ball-) Torture CBT
Cock (and Ball-) Torture

Cock-Torture steht für "Folterspiele" mit Penis (und Hoden).

Penis und Hoden foltern
Codewort (Safeword)
Als Codewort wird das Wort bezeichnet, mit dem Bottom in Notfällen ein Spiel sofort beenden kann sobald es genannt bzw ausgesprochen wird.

Unabhängig ob man es selber, also in den eigenen Vier Wänden benutzt, ist und oder sollte jedem das allgemein-gültige Codewort "Mayday" bekannt sein.

Bei Spielarten, bei denen Bottom nicht sprechen kann, weil er z. B. einen Knebel im Mund hat, wird dem Bottom auch gerne ein Gegenstand wie z. B. ein Schlüsselbund in die Hand gegeben. Lässt er diesen fallen bedeutet dies soviel wie Codewort ausgesprochen.

Da gerade bei / durch emotional ergreifenden und tiefgehenden Spielen Bottom oft nichtmal in der Lage wäre das Wort auszusprechen, selbst wenn es Bottom wollte, kann so ein Codewort die Sicherheit allerdings auch beeinträchtigen wenn Top sich zu sehr darauf verlässt.

Verlässt Top sich zu sehr darauf, das Bottom das Wort schon ausspricht wenn es soweit ist, können ihm wichtige Anzeichen oder Vorzeichen für einen Absturz von Bottom entgehen.

Codewort / Safewort

BDSM Dominant: Sicherheit Codewort ein Muss ???

Safeword

Safeword!

Subs unter sich: Safeword vergessen

BDSM: Eingreifen bei Sessions
Coming Out
Coming Out

bedeutet, sich zu seinen Neigungen (im BDSM) zu bekennen.

Es wird unterschieden zwischen dem persönlichem (sich selbst gegenüber) und dem sozialem (der Gesellschaft, Freunden und der Familie gegenüber) Comming Out.

Ursprünglich kommt dieser Begriff aus der Schwulen- und Lesbenszene.

Moralischer Kater bzw. outen

Das Outing in der Beziehung
Covern
Covern bedeutet so viel wie "Deckung geben".

Hierzu gibt es hier im Joy eine eigene Gruppe.

CoveRing

Die Mitglieder der Gruppe stehen zur Verfügung, wenn man sich bei ersten Treffen eine "Rückendeckung" geben lassen möchte.

Gerade für Frauen ist es sehr empfehlenswert sich covern zu lassen, wenn sie sich zum ersten mal real mit einem Mann z. B. zu einer Session treffen oder eben an einem nicht öffentlichen Ort verabreden.
Schlagtechniken / Schlagwerkzeuge
Aus gegebenen Anlass etwas vorgezogen:

Dieser Text soll nicht als allein-gültig gesehen werden... es sind gesammelte Erkenntnisse und eigene Erfahrungen... wer andere hat oder zusätzliche Erfahrungen mitteilen möchte, darf sich gerne mein Mod-Team oder uns melden.

LG Krolock


Schlagen im BDSM

Das schlagen mit diversen Schlagwerkzeugen wird im Allgemeinen als „Spanking“ oder „Flagellation“ bezeichnet.

Wobei man beim Spanking in der Regel von Schlägen auf das Gesäß ausgeht, und von Flagellation spricht, wenn grundsätzlich auch andere Körperregionen mit einbezogen werden.

Grundsätzliches:
Schlagen kann man im Prinzip überall dahin, wo viel Fett- oder Muskelgewebe vorhanden sind.

Die besten Regionen für den Einsatz von Schlagwerkzeugen sind daher Gesäß und Oberschenkel.

Auch die Schultern, Waden, Fußsohlen und Oberarme sind denkbare Zielgebiete. Hier kann man insbesondere leichtere, weiche Schlagwerkzeuge einsetzen.

Gefährlich ist es überall dort, wo Knochen, Gelenke, Sehnen oder größere Gefäße (insbesondere Blutgefäße) direkt unter der Haut liegen. Hierzu zählen insbesondere auch die Hüftknochen, da hier Nerven verlaufen, der Steiß oder der Nacken, wo viele Nerven abzweigen und natürlich die Nieren.

Eine Bikinihose zeichnet im Prinzip recht gut jenen Bereich, unterhalb dessen man schlagen kann.

Besondere Achtsamkeit erfordern sensible Regionen wie die Genitalien (auch Brüste) und das Gesicht. Diese Regionen sollte man besonders als Anfänger zunächst meiden oder auslassen.

Bei Ohrfeigen muss man nicht nur darauf achten, dass der Schlag nicht ins Auge geht, oder der vorstehenden Nasenknorpel oder das Ohr nicht getroffen werden. Vielmehr sollte dabei auch mit der freien Hand des Schlagenden, der Kopf der geschlagenen Person leicht fixiert werden, damit dieser vom Schlag nicht zur Seite geworfen werden kann.

Grundsätzlich sind verhältnismäßig schwere Schlagwerkzeuge (Eisenstangen, schwere Gummiknüppel, schwere Kabel etc.) recht gefährlich, da die Schlagwucht sehr tief ins Gewebe eindringen kann und sogar das Skelett schädigen können.



Alle mit Rot gekennzeichneten Zonen sollten beim Schlagen mit Schlagwerkzeugen ausgelassen werden!



Wie finde ich heraus, was womit und wie möglich ist?

Der Schlagende kann sich niemals darauf verlassen, dass seine Schläge immer die gleiche Wirkung erzielen!

Nicht nur, dass alle Menschen verschieden sind, sondern auch die Tagesform eines Partners kann sehr stark variieren. Zudem kann man gerade bei neuen Schlagwerkzeugen nicht immer genau vorhersagen, wie diese wirken.

Auch der Schlagtest am eigenen Oberschenkel verrät nicht wirklich, wie das Schlagwerkzeug dann auf den Partner wirkt, da man einen anderen Schlagwinkel nutzt und auch dazu geneigt ist sich selber nicht so intensiv zu schlagen wie andere.

Daher sollte man gerade neue Schlagwerkzeuge zunächst zusammen mit dem Partner auf seine Wirkung testen.

Man fängt mit leichten Schlägen an und steigert sich langsam und lässt den Partner die Treffer auf einer vorher definierten Skala (1= wenig AUA bis z. B. 10 = kaum zu ertragen) bewerten.

Wenn zudem Striemen oder Flecke unerwünscht sind, sollte auch hier sehr behutsam getestet werden, wo welche Spuren verbleiben.

Da die Wirkung auch von der Tagesform des Partners abhängig ist, sollte man möglichst vor dem Spiel bzw. zu Beginn des Spiels herausfinden, in welcher Tagesform sich der Partner aktuell befindet.

Hierzu kann der Schlagende drei bis vier Schlaginstrumente (mit der Wirkung von Sanft bis sehr hart) ausbreiten und den Partner auferlegen sich zwei dieser Schlaginstrumente auszusuchen.
Wählt der Partner den weichen Flogger und das Paddel, weiß der Schlagende, dass es heute wohl nicht so heftig sein sollte.
Wählt er die Gerte und den Rohrstock, dann dürfte es wohl schon heftiger zur Sache gehen.

Nicht nur von der Tagesform des Geschlagenen, sondern auch von dem Grad seiner masochistischen Neigung abhängig ist dann auch die Dauer und Intensität des Spiels.

Grundsätzlich kann man sagen, je masochistischer der Partner, desto mehr und länger hält er aus und möchte er aushalten.

Gerade für Anfänger eignen sich hier kleine „Hilfspiele“, welche mit in die Session eingebaut werden können, um relativ einfach heraus zu finden, wann der Partner nun genug hat.

Ein bewährtes „Hilfsspiel“ ist z. B. dem masochistischen Partner ein Grablicht oder ähnliches auf den Rücken zu stellen, während dieser sich nach vorne beugt um die Hiebe zu empfangen. Bleibt das Grablicht auf dem Rücken stehen nach einem Schlag, geht es weiter und auch heftiger… bis der Partner durch einen Schlag so heftig zuckt, dass das Grablicht vom Rücken fällt. Das Fallen des Grablichtes signalisiert dann auch gleichzeitig dass Ende. Ist dies vorher so besprochen, wird der Partner auch so lange als nur möglich versuchen, still zu halten, damit das Grablicht nicht herunter fällt.

Bei Partnern, die weniger masochistisch, sondern mehr devot sind, oder besonders bei Partnern, welche man nicht so gut kennt, sollte man wiederum auch kleine „Hilfspiele“ verwenden, um herauszufinden, mit welchem Werkzeug und mit welcher Intensität man wirken darf und kann.

Hier hat sich bewährt, dem Partner vorher genau zu zeigen und zu beschreiben, was man nun vor hat und als nächstes machen möchte. Hier hat der Partner dann die Möglichkeit etwas zu sagen oder durch nicken die Einwilligung zu geben. Der Schlagende sollte einen Wiederspruch hier nicht unbedingt als „Ungehorsam“ einstufen, sondern das Spiel einfach in neue oder andere Richtungen lenken.







Nun soll es auch mal los gehen…

Die Wahl des richtigen Werkzeuges spielt bei der Vorbereitung eines lustvollen und gelungenen Spiels eine entscheidende Rolle. Denn… es soll ja Beiden Spaß und Lust bereiten.

Grundsätzlich gilt, dass gerade Neueinsteiger nicht gleich zu den härtesten Schlagwerkzeugen greifen sollten, sondern viel mehr mit weniger harten Spielen sachte beginnen und sich an diese Art der Spiele gewöhnen.

Doch auch für Fortgeschrittenen, die schon Einiges vertragen, ist der Anfang mit weniger heftigen Werkzeugen durchaus sinnvoll, da so langsam gesteigert werden und das Spiel verlängert werden kann.

Bei der Wahl des Werkzeuges ist natürlich grundsätzlich auf die Gesundheit und körperliche Verfassung des Partners zu achten.
Ein Mindestmaß an Hygiene sollte selbstverständlich auch in Bezug auf die Werkzeuge beachtet werden. Alle Schlagwerkzeuge sollten nach jeder Anwendung einer gründlichen Reinigung und / oder Desinfektion unterzogen werden. Dies ist insbesondere bei Verwendung an wechselnden Partnern sehr wichtig!

So unterschiedlich wie die Menschen sind, die dem Schmerz etwas abgewinnen können, so unterschiedlich sind sie auch in der Wahl ihrer Mittel. Deshalb möchten wir mit den folgenden Zeilen kurz auf die einzelnen Schlagwerkzeuge und ihre Wirkung eingehen.

Schlagwerkzeuge:

Fangen wir doch mit dem an, was wir so zuhause haben, was wir im Alltag mit uns herum tragen oder eben mal schnell besorgen können ohne groß etwas investieren zu müssen.

• Die flache Hand
• Kochlöffel
• Lineal
• Gürtel
• Haarbürste
• Pfannenwender (aus Kunststoff)
• Lakritzschnur
• Tischtennisschläger u.v.m.
Der absolute Klassiker ohne Frage ist die flache Hand!
Dieses „Werkzeug“ ist besonders für Anfänger gut geeignet. Da sich die Wirkung auch beim Schlagenden direkt bemerkbar macht und er so auch gut ein Gefühl dafür bekommt, wie heftig es der Partner mag. Zudem ist die Flache Hand gerade bei mehr devoten Partner sehr beliebt, da dies eben eine Art der Züchtigung ist, welche auch im realen Leben ein gebräuchliches mittel ist, um Disziplin zu lehren.

Aber auch ganz allgemeinen zum Warm up für Fortgeschrittene sehr gut geeignet.
Als nächstes zu den „starren / stehenden“ Schlagwerkzeugen.
Dazu gehören:
• Reiterte / Springgerte / Dressurgerte
• Rohrstock (Peddigrohr – Rattan)
• Ruten aus Holz / Ruten aus Hartgummi, Fieberglas…
Die Klassiker hier sind die Gerte und der Rohrstock.
• Reitgerten
Reitgerten sind in der Regel etwa 80cm lang und haben an der Gertenspitze eine kleine Lederlasche. Die Reitgerte ist steif und biegsam und der empfundene Schmerz beim Aufschlag reicht von spitz und stechend bis weniger heftig. Je nachdem ob ich nun nur mit der Lederlasche treffe oder auch mit dem Stock.

• Springgerten
Springgerten sind meist etwas kürzer und dicker als Reit- und Dressurgerten und haben an der Gertenspitze ebenfalls eine Lederlasche, welche jedoch meist um einiges breiter ist als die der Reitgerte. Durch die breite Lederlasche ist der Schmerz bei der Verwendung einer Springgerte eher weniger heftig, es ist mehr ein Klatschen, weshalb Springgerten auch durchaus als Schlagwerkzeug zum Aufwärmen der Sub verwendet werden kann.

• Dressurgerten
Dressurgerten sind meist längere und schlankere Gerten und das Ende der zur Spitze hin dünner werdenden Gerte bildet fast immer eine Nylonschnur. Dressurgerten bereiten einen scharfen und stechend empfundenen Schmerz. Vorsicht ist geboten mit der Nylonschnur. Diese kann, wenn man sie nicht kürzt beim Auftreffen auch den Körper umschlagen, wodurch man auch Körperregionen treffen kann, welche man besser nicht treffen wollte oder sollte.

• Rohrstock Den Rohrstock gibt es in verschiedenen Ausführungen. Natur, mit Gummi überzogen oder auch lackiert. Generell haben alle Rohrstöcke eines gemeinsam.. es ist die Vielfalt der Möglichkeiten sie einzusetzen. Durch Verwendung verschiedener Ausführungen, Längen, Stärken und das variieren der Schlagstärke kann ein Rohrstock für beide Beteiligten fast immer das richtige Werkzeug bilden. Während ein kurzer, dünner Rohrstock bei maßvoller Anwendung nur ein leichtes Brennen auf dem Po verursacht, resultieren aus einer strengen Züchtigung mit einem dickeren und längerem Exemplar dicke Striemen und Hämatome auf dem Hintern, wobei die Schmerzen beim Hinsetzen mehrere Tage anhalten können.




• Routen Grundsätzlich unterscheidet man zwischen den natürlichen Ruten aus Weidenholz und den künstlichen Ruten aus Hartgummi, Fieberglass oder gar mit Kunststoff ummanteltem Stahl. Natürliche Ruten sind meist aus Weidenholz, sollten frisch geschnitten und gewässert sein und man sollte sie nach intensivem Gebrauch oder nach einigen Tagen erneuern und nicht wieder verwenden, da sie spröde und brüchig werden. Künstliche Ruten halten dagegen fast ewig, doch dafür sind sie umso gefährlicher. Künstlichen Ruten eilt der Ruf voraus, dass sie sich regelrecht in die Haut von Sub einschneiden können und diese zum Aufplatzen bringen können. Der Schmerz ist sehr scharf und grell und auch Tage danach noch spürbar und meist auch sichtbar.

Nun die etwas sanfteren und daher besonders für Anfänger geeigneten Werkzeuge.
• Paddel
• Flogger

• Paddel Das ursprüngliche Paddel besteht aus Holz und ist in der Regel ca. 40 cm lang und 10 bis 15 cm breit, wobei an einer Seite die Breite als Griff etwas verjüngt ist. Doch es gibt sie auch aus Leder oder ganz gemein aus Gummi. Das Holz- oder Lederpaddel ist in der Wirkung eher moderat und meist gut auszuhalten. Dennoch sollte man gerade mit dem Holzpaddel besonders darauf achten, keine Gelenke oder Knochen zu treffen. Das Gummipaddel ist in seiner Wirkung sehr heftig und kann durchaus starke Spuren und Hämatome verursachen und ist daher für Anfänger weniger geeignet.

• Flogger Flogger ist die Bezeichnung für mehrsträhnige recht kurze Peitschen. Auch Flogger gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Grundsätzlich kann man jedoch sagen, je mehr Strähnen und je weicher das Material der Strähnen, desto sanfter der Schmerz und die Spuren. Flogger finden fast am ganzen Körper ihren Einsatz und gerade weiche Flogger sind für Anfänger besonders gut geeignet, da es bei ihnen nicht so sehr auf die Treffsicherheit und Genauigkeit ankommt. Bei Flogger aus Gummistriemen oder der sogenannten Neunschwänzigen aus Leder ist dagegen schon mehr Vorsicht und Übung angesagt, auch ist bei diesen der Schmerz schon um einiges heftiger.



Zum Schluss noch die Peitschen. Sie verlangen vom Schlagenden in der Regel einiges an Übung und Wissen ab und sollten gerade von Anfängern nicht ohne Übungen an leblosen Objekten verwendet werden.
• Singletail, Snake, Bullwhip, Stockwhip etc.
• Einsträngige Peitschen sind meist aus geflochtenem Leder gefertigt. Die Peitsche wird vom Griff zur Spitze hin schmäler und je nach Schwere, Länge und verwendeten Material kann die Wirkung dieser Peitschen sehr massiv bis gefährlich sein.
• Für fortgeschrittene Anfänger sind solche Peitschen geeignet, welche aus geflochtenem Leder bestehen am Griff ca 3 cm dick sind und eine Länge von ca. 60 bis 110cm haben.
Für Anfänger sind diese Peitschen jedoch nicht zu empfehlen.
• Sehr bekannt und gefährlich sind auch die sogenannten Bullwhips oder Bullenpeitschen. Da diese als äußerst gefährlich einzustufen sind, wollen wir hier auch nicht näher aus diese eingehen, denn sie sind kein Spielzeug sondern ein ernsthaftes Werkzeug, welches in der Lage ist, die Haut der Sub regelrecht zu zerfetzen und auch Sub nachhaltig zu schädigen!
Nadelspiele
Aus gegebenen Anlass etwas vorgezogen:

Dieser Text soll nicht als allein-gültig gesehen werden... es sind gesammelte Erkenntnisse und eigene Erfahrungen... wer andere hat oder zusätzliche Erfahrungen mitteilen möchte, darf sich gerne mein Mod-Team oder uns melden.

LG Krolock



Nadeln

Vorwort:
Das Spiel mit dem Blut des Partners, das Stechen, Ritzen und Schneiden in die Haut des Partners ist eine der intimsten und intensivsten SM-Praktiken überhaupt.

Man sollte sich vor dem Ausleben dieser Praktiken unbedingt darüber klar sein, dass die psychische Komponente dieser Spielart um einiges tiefer geht, als die Nadeln und die Wunden an sich. Da sehr viele Menschen regelrecht eine Phobie vor Nadeln haben und sogar gestandene Männer beim Stechen in Ohnmacht fallen, sollte man sich VORHER immer viel Zeit nehmen und lassen und mit dem Partner reden, bevor man auch tatsächlich anfängt.

Diese Spiele macht man nicht eben so mal zwischendurch oder lässt sie eben mal mit in andere Spiele mit einfließen, sondern man setzt sich VORHER gemeinsam damit auseinander! Denn die emotionale Nähe zwischen Top und Sub spielt bei dieser SM-Praktik eine sehr wichtige Rolle.

Zudem möchte ich auch ganz explizit auf das Thema Alkohol und Drogen hinweisen. Weder Alkohol noch Drogen haben im Zusammenhang mit dieser SM-Praktik etwas zu suchen. Sicherheit, Ruhe, Besonnenheit und eine ruhige Hand stehen hier an oberster Stelle.

Nadelspiele

Nadeln ist eine BDSM-Spielart, bei der in der Regel dem masochistisch veranlagten Menschen eine oder mehrere Nadeln in den Körper gestochen oder durch die Haut gestochen werden.

Für ein Nadelspiel kommen einige Körperbereiche in Frage, jedoch sollte jeder, der seinen masochistischen Partner nadelt zumindest Grundkenntnisse aus der menschlichen Anatomie verfügen. Weiter helfen können hier auch Kenntnisse der so genannten „Atemi-Punkte“ aus dem Kampfsport und / oder Kenntnisse aus der Akupunktur. Denn es gibt auch einige Körperregionen, in denen Nadeln absolut nicht zu suchen haben.

Da wir hier in den Anfängen sind habe ich alle Körperregionen, welche zunächst Tabu sein sollten Rot gekennzeichnet. (siehe unten)

Für Anfänge geeignete Körperbereiche sind:
• Äußerer Schulterbereich
• Brust-Fettgewebe
• Bauch (ohne Bauchnabel)
• Vordere Oberschenkel
• Äußerer Ober- und Unterarmbereich
• Rücken von Schulter bis oberhalb der Nieren (außer Wirbelsäulenbereich)
• Pobacken (können stärker bluten und u. U. sehr schmerzhaft)
• Waden

Absolut ungeeignete Körperstellen sind:
• Kopfbereich
• Halsbereich
• Der Bereich um die Schlüsselbeine
• Ellen- und Kniebeugen
• Ellenbogen und Knie
• Hände einschl. Handgelenke
• Füße einschl. Fußgelenke
• Innenseiten der Arme und Beine



WICHTIG!

Du solltest dich immer vor dem Spiel davon vergewissern, dass der zu stechende Partner weder Bluter ist oder blutverdünnende Mittel oder Arzneimittel eingenommen hat oder regelmäßig einnimmt.
Bei einer Nadelung ist IMMER darauf zu achten, dass die Nadeln niemals zu tief unter die Haut getrieben werden dürfen! Die Nadeln dürfen nur ins Haut- und Unterhautfettgewebe eindringen!
[b)
NIE in das Muskelgewebe stechen, da hierdurch Muskelfibrose oder auch leicht eine Aseptische Muskelnekrose entstehen können, was heftige, langfristige oder bleibende Gewebeschäden verursacht.

Für den Fall dass du mit Partnern ein Nadelspiel durchführen möchtest, welche du nicht sehr gut kennst, sei nochmals gesondert darauf hingewiesen, dass du Dich und deinen Partner auf jeden Fall durch besonders sauberes und vorsichtiges Handeln vor Infektionskrankheiten wie z.B. Hepatitis etc. schützen musst. (Handschuhe tragen)

Materialien:
Bevor ich beginne benötige ich passende Materialien.
Bei allem stehen ganz oben die Hygiene und die Desinfektion aller Materialien, die mit dem Körper in Berührung kommen.
Ich empfehle daher zunächst ausschließlich mit sterilen Einwegnadeln zu arbeiten. Alle Gegenstände, welche ich mehrfach verwende sind nach jedem Spiel auszukochen und direkt vor dem Spiel mit einem Desinfektionsmittel zu benetzen.

Nadeln:
Nadeln oder „Kanülen“ bekommt man in allen Längen und Stärken im WWW (z.B. bei Amazon oder diversen Onlineapotheken) für kleines Geld.

Einwegkanülen sind von Haus aus steril verpackt und können daher direkt verwendet werden. Nach dem entfernen aus der Haut sollten diese NICHT in die Hülle zurück gesteckt werden, sondern in einen entsprechend durchstichsicheren Behälter (oder auch Gurkenglas) gesammelt und verschlossen im Restmüll entsorgt werden. Diese Kanülen auf keinen Fall ein zweites mal verwenden.


Desinfektion:
Auch Desinfektionsmittel sind wie die Kanülen sehr gut online zu bestellen.
Wichtig ist hierbei darauf zu achten, dass auch die richtigen Mittel angeschafft werden und zum Einsatz kommen.

Flächendesinfektionsmittel haben auf der Haut nichts zu suchen.
Für die Haut eignen sich Haut-Antiseptikum für Stations- und Praxisbereiche. Mit diesem ist die zu stechende Haut vor dem Stechen zu desinfizieren. Auch kann dies zur Desinfektion der Hände des Stechenden verwendet werden.

Für Schleimhäute oder zur Nachbehandlung der Stiche empfiehlt sich ein Wund- und Schleimhaut- Antiseptikum, da dies in den Wunden und auf der Schleimhaut nicht brennt.

Nicht zu empfehlen sind reine Handdesinfektionsmittel, da sie auf der Haut unangenehme Reaktionen hervorrufen kann.
Zudem werden sterile Wattepads oder Reinigungspads (ohne Zusatzstoffe) benötigt. Diese werden zum Verteilen des Desinfektionsmittels auf der Haut benötigt und um nach dem herausziehen der Nadeln die Einstichstellen zu reinigen.

Wundversorgung:
Zur Wundnachsorge kleine Pflaster und z. B. Bepanthen – Wundsalbe, Braunovidon oder ganz normale reine Vaseline bereithalten. (In der Regel genügt es jedoch die Stechpunkte einfach mit dem Wund-Antiseptikum zu benetzen und mit einem Wattepad alles wegzuwischen oder kurz auf die blutende Stichstelle drauf zu drücken.

Erste Einkaufsliste:

• Einweghandschuhe (Latex, da diese gut mit desinfiziert werden können)
• Einwegkanülen (Spinal Kanülen)
• Hautantiseptikum
• Wund- und Schleimhautantiseptikum
• Wattepads (auch Sterile)
• Kleine Pflaster
• Behälter für die Entsorgung der gebrauchten Nadeln (z. B. Kanülen-Entsorgungsbox)
• Bepanthensalbe
• Kopierstift (erhältlich in jedem Schreibladen. Reagiert auf das Desinfektionsmittel und man kann mit ihm leicht anzeichnen, wo man stechen möchte)

Alle Materialien sind gut im Internet, in diversen Onlineapotheken oder in der Apotheke um die Ecke zu bekommen. Wobei diese Online (z.B. mit dem Großen A…) in der Regel wesentlich günstiger sind.

Das Nadelspiel:
Der Reiz bei Nadelspielen liegt nicht allein im unmittelbaren Vorgang des Stechens, sondern beginnt meist schon bei der Vorbereitung und hält auch nach dem Stechen noch lange an.

Als erstes solltest du im Beisein des masochistischen Partners alle Materialien bereit legen und der Vorbereitung eine Art Zeremonie-Charakter geben um beide einzustimmen.

Dann Handschuhe anziehen und mit dem desinfizieren der zu stechenden Hautstellen beginnen. Hierzu die Haut mit Desinfektionsmittel benetzen und das Desinfektionsmittel kurz einwirken lassen.
Nicht vergessen auch die Handschuhe vorher etwas mit dem Mittel zu benetzen und trocknen zu lassen.

Will man ein Muster stechen, empfehle ich die Punkte zuvor mit dem Kopierstift zu markieren. Dazu einfach ein Wattepad mit Desinfektionsmittel benetzen und über die Haut fahren und auf die feuchte Haut einen kleinen Strich malen.

Es gibt zwei Möglichkeiten zu stechen:
Erstens senkrecht in die Haut einstechen und zweitens waagrecht (horizontal) die Haut zu durchstechen.
Die Infektionsgefahr ist bei horizontalen Stichen geringer als bei senkrechten Stichen ins Gewebe.

Am besten ist es, wenn man die Haut durchsticht, also den Stich waagrecht oder horizontal ansetzt. Nehme in die eine Hand eine Nadel und mit der freien Hand kannst du an der zu stechenden Stelle eine kleine Hautfalte greifen und dann mit der anderen Hand die Haut durchstechen.
Beim Ausstechen der Nadel musst du vorsichtig sein, damit du dich nicht aus Versehen selbst verletzt (Infektionsrisiko!). (Man kann hier auch spezielle Piercingzangen verwenden)

Das Ausstechen wird der Sub wohl meist mehr Schmerz bereiten, als der Einstich. Auch erfährt die Nadel beim Einstechen etwas weniger Wiederstand als beim Ausstechen. Also nicht erschrecken, wenn Sub beim Einstich und beim durchschieben keinen Mucks macht und dann beim Ausstechen plötzlich zuckt.

Wenn man die Nadel senkrecht in das Gewebe sticht, sollte man auf keinen Fall tiefer als einen Zentimeter stechen (nur mit Subcutannadeln), da sonst ernsthaftere Verletzungen vorkommen können.

Zwischen dem Einstechen der einzelnen Nadeln sollte nicht so viel Zeit vergehen, da mit jeder Pause auch der Hormonhaushalt sich wieder neutralisiert und sowohl die Emotionen als auch die Hormone sich immer wieder neu anpassen müssen.

Zügig, jedoch ruhig, ohne Hast und gelassen eine Nadel nach der anderen setzen.

Nach dem Nadelspiel müssen die Nadeln auch wieder entfernt werden.
Vor dem Herausziehen die Nadeln wieder mit dem Wund-Antiseptikum besprühen.
Dann die Nadel ruhig und stetig wieder aus der Haut ziehen und direkt im bereit stehenden Behälter entsorgen.
Danach dürften in der Regel nur vereinzelt kleine Blutstropfen an den Ein- und Ausstichstellen erscheinen. Diese mit dem Wundantiseptikum benetzen und mit einem Wattepad entfernen.
Falls wirklich erforderlich mit Wundsalbe oder Vaseline bestreichen und dann ein kleines Pflaster drüber.
Nach 1 bis 4 Tagen ist in der Regel nichts mehr zu sehen.

Noch etwas…
Vor der ersten Nadelsession sollte Top sich grundsätzlich mal selber in den Arm stechen und es an sich selber ausprobieren.
Zudem empfiehlt es sich, dies auch bei Sub erst mal zu versuchen, denn so erfährt Top auch gleich wie sie auf die Nadel im Körper reagiert.
Wir wünschen Viel Spaß.
Wachsspiele
Wachsspiele

Das Spiel mit Wachs kennen und mögen die meisten SMler und es gehört wohl zu den beliebtesten Spielen neben Bondage und dem Spanking.

Gefahren und Grundsätzliches

Brandgefahr
Es mag zwar jedem klar sein, doch wo mit Wachs gespielt wird gibt es auch meist Feuer und brennende Kerzen… somit besteht auch immer die Gefahr einen Brand zu entfachen.
Selbst ausgepustete Kerzen können sich wieder selbst entfachen. Daher ist auf jeden Fall darauf zu achten, dass die Kerzen zum einen nicht unbeaufsichtigt brennen und zum anderen, dass sie einen sichern Stand haben und auf einem nicht brennbaren Untergrund stehen. Auch sollte man darauf achten, dass man nach dem Spiel im Eifer des „Gefechts“ keine brennende Kerze umreist.
Wer mit dem Feuer spielt sollte generell darüber nachdenken sich einen kleinen Feuerlöscher zuzulegen. Diese gibt es für kleines Geld und man ist für den Notfall gerüstet.

Gefahr von Verbrennungen
Verbrennungen können ab einer Temperatur von ca. 60 Grad entstehen. Dies geht an mit geröteter Haut, geht weiter zur Blasenbildung bis hin zum zerstören des Gewebes.
Maßgeblich dabei ist, wie hoch die Hitze ist, die auf den Körper einwirkt und wie lange sie auf welcher Fläche wirkt.
Je höher die Hitze, je größer die Fläche und je länger die Wirkzeit, desto höher das Risiko von Verbrennungen bzw. Gewebeschädigung.

Erste Hilfe bei Verbrennungen
Die Haut ist ein schlechter Wärmeleiter und daher bleibt die Hitze erst mal an der Hautoberfläche.
Um möglichst schnell Linderung zu verschaffen oder möglichen Schaden zu reduzieren, sollte man also möglichst schnell und viel der vorhandenen Hitze von der Haut nehmen, damit diese nicht in den Körper eindringen kann.
Das Beste ist fließendes kaltes Wasser. Doch wer hat dies schon im Spielzimmer dabei. Daher empfehle ich beim Spiel mit Wachs immer einen Kühl-Akku oder aus dem Sport einen Eisbeutel bereit zu halten. (Bitte kein Eisspray verwenden, da dies ebenfalls „Verbrennungen“ verursachen kann.

Wachsflecken
Wer mit Wachs spielt wird es kaum vermeiden können, dass auch einige Wachstropfen auf dem Untergrund (Decke, Teppich oder Boden) landen.
Generell würde ich empfehlen entweder ein Latexspannbetttuch oder ein Stück schwarzer Teichfolie aus dem Baumarkt unter zu legen. Von diesen ist der Wachs, wenn er wieder erstarrt ist, in der Regel leicht abzuklopfen und zu entfernen.
Sollte dies jedoch zu unangenehm sein, kann man auch eine ältere Decke unterlegen, welche man zuvor mit Haarspray oder Imprägnierspray reichlich eingesprüht hat (gut auslüften lassen). Dann lassen sich die erkalteten Wachsreste auch sehr leicht ausklopfen.
Vorsicht jedoch mit Decken aus Kunstfasern, da diese oft sehr leicht zu entzünden sind.


Welche Kerzen und welcher Wachs

Hier scheiden sich die Geister!

Grundsätzlich kann man folgendes sagen:
Hände weg von Bienenwachs (nicht weil es unbedingt viel heißer ist, sondern weil es die Hitze anders speichert und länger an die Haut abgibt, was eben zu Verbrennungen führen kann. Auch Teelichter die komplett durchgeschmolzen sind, haben entsprechend Energie gespeichert und geben diese Energie dann lange in den Körper wieder ab.

Je dünner die Kerze, desto näher ist das Wachs an der Flamme und heizt sich entsprechend auf.
Keine schwarzen Kerzen, da diese meist Graphit (schwarze Farbe) enthalten und Graphit erhöht wieder die Wärmespeicher-Kapazität, was wiederum dafür sorgt, dass länger Hitze auf den Körper einwirkt.

Ansonsten gibt es so genannte BDSM-Kerzen, welche jedoch nicht „kälter“ brennen oder einen niedrigeren Schmelzpunkt haben als alle anderen herkömmlichen Stumpenkerzen aus Paraffinwachs.
Stumpenkerzen… das ist das Stichwort.

Möglichst eine Kerze mit 3 bis 5 cm Durchmesser verwenden. Denn eine solche Kerze schmilzt gleichmäßig und nicht nur direkt an der Flamme.

Gut geeignet, bewährt und recht beliebt bei Anfänger sind auch Grablichter aus Paraffinöl, da sie fast schon bei Zimmertemperatur flüssig werden…


Das Spiel mit Wachs

Wie bei so vielen Dingen und Spielarten ist Top gut beraten, wenn er das Wachsspiel zunächst am eigenen Körper ausprobiert.
Hierzu sollte er sich am besten einige Tropfen Wachs auf die Innenseite seines Unterarmes tropfen lassen und weiß dann, was er seiner Sub antut.

Spielt man zum ersten Mal mit einer Person mit Wachs, ist es ratsam, sich vorsichtig an deren Limits heranzutasten. Auf jeden Fall sollte man ihr nicht gleich einen Schwall über den Körper ergießen, sondern mit einigen wenigen Tropfen beginnen und auf die Reaktionen achten.

Dann kann man das Wachs auch aus großer Höhe tropfen lassen, so kühlt es auch wieder etwas ab bis es auf den Körper trifft. Oder man nimmt einen Löffel und lässt die Tropfen erst über den Löffel laufen, bevor er auf den Körper trifft. Der Umweg kühlt um bis zu 1o Grad ab.

Einzelne Tropfen kühlen sehr schnell ab und das auftreffen des Wachstropfen ist das schlimmste an der Sache. Ein kurzer fast etwas stechender Schmerz, der sehr schnell wieder abklingt. Schön dabei ist, wenn man die einzelnen Tropfen in recht kurzen Abständen über den ganzen Körper verteilt. Es schadet nicht und verbrennt auch nicht, doch der Körper kommt dann schnell nicht mehr nach die kurzen „Stiche“ zuzuordnen, was bei Sub schnell einen kleinen Endorphinrausch erzeugen kann.

Konzentriert man sich jedoch auf eine kleine Körperregion, sollte man sich zwischen den einzelnen Tropfen etwas Zeit lassen, da sich sonst die Fläche sehr schnell erhöht und damit auch die Wirkzeit… wodurch es dann auch durch einzelne Tropfen zu Verbrennungen kommen kann.

Manche mögen aber auch das Spiel mit dem Wachsschwall. Doch hier sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass das Wachs keine „Wachstümpel“ bildet und auf Subbis Haut abfließen kann. Dies geht am besten am Rücken oder über die Brust.

Vorsicht ist am Bauchnabel, Kniekehle, Hals oder der Senke zwischen der Brüste geboten, da sich an diesen Stellen sehr leicht kleine Tümpel bilden können, was am Ende ganz sicher zu Verbrennungen führt.

Solltest du trotz aller Vorsicht dennoch sehen, dass sich auf Subbi ein Tümpel bildet, dann solltest du möglichst schnell mit deiner Hand oder einem Baumwolltuch das Wachs auf dem Körper der Sub verteilen.

Der Kopf und die Schleimhäute sollten generell nicht mit Wachs begossen oder vollgetropft werden.

Auch das schönste Spiel ist mal zu Ende…

Nun muss das Wachs wieder ab vom Körper.
Dazu gibt es einige Möglichkeiten und eine ist (zumindest für Top) schöner als die andere.

Abrubbeln:
Einfach mit der flachen Hand alles Wachs kräftig abrubbeln. Oder, spielt man mit zwei Subbis, lässt man sie es gegenseitig machen, nur eben ohne Hände ;-))

Abschlagen:
Top kann natürlich auch mit einem beliebigen Werkzeug das Wachs Schlag für Schlag entfernen. Gut geeignet dafür sind Paddel und Flogger aus Leder oder Gummi.

Abwarten:
Subbi muss sich anziehen (am besten ältere, enge Kleidung) und dann ein paar Stunden so herum laufen. So nach und nach zupft die Kleidung indem sie am Körper reibt dann das Wachs vom Körper, was natürlich nur für Top angenehm sein dürfte.

Zuletzt noch das Problem mit den Körperhaaren… Da sich das Wachs nur schwer von Körperhaaren lösen lässt, sollt man den Körper zuvor ganz dünn mit ganz normalen Babyöl eincremen. Dann lösen sich die Wachstropfen fast wie von selber vom Körper.
Crossdressing
Crossdressing (CD)

Crossdressing ist ein weiter Begriff für das Tragen von Kleidungsstücken des anderen Geschlechts.

Meist sind dies Männer die Frauenkleider tragen.

Es besteht jedoch nicht zwangsweise eine Verbindung zu BDSM oder gar zur Sexualität an sich.


Freund gesteht Crossdressing

Kleider tauschen (Crossdressing)
Cutting
Da dies in meinen Augen keine Spielart ist die sich unbedingt für Anfänger eignet, will ich hier auch nur auf die Definition eingehen.

Cutting bzw. Schneidspiele

Bei dieser Spielart wird mit einem scharfen Gegenstand (meist einem Skalpell) die haut der passiven Person eingeschnitten, geritzt und verletzt.

Oftmals spielt auch der meist rituelle Umgang mit dem Blut des passiven eine wichtige Rolle. Also weniger das Verletzen an sich als viel mehr die Tatsache, dass hier Blut zum Vorschein kommt.

Cutting birgt einige Gefahren und sollte wirklich nur mit entsprechenden Kenntnissen ausgeübt und praktiziert werden.

Ansonsten ist Cutting wie auch Nadeln eine sehr Emotionale Spielart.

Lustschmerz: Cutting und Nadeln

Cutting/Branding und die Diskusionen darum.
Deprivation (sensual)
Deprivation ist die engl. Bezeichnung für Sinnesentzug

Dem passiven Part werden alle oder einzelne Sinne entzogen ( z.B. durch Augenbinde, Nasenklammer, Ohrstöpsel usw.) um die verbleibenden Sinne zu einer größeren Wahrnehmung zu stimulieren.

Diese Spielart ist sehr gut zum einleiten in eine Session geeignet, da sich der passive Part oft so leichter und intensiver auf das kommende Spiel einlassen kann.

Bizarre Spiele: Sinnesentzug

Switcher: Sinnesentzug
Devotion / Devot
Devotion oder was ist devot...

Stelle ich diese Frage in einem BDSM-Forum bekomme ich wahrscheinlich 100 verschiedene Antworten, die im Prinzip das gleiche aussagen *g*

Devotion ist wörtlich übersetzt "Hingabe"...

Laut Wiki wird es wie folgt beschrieben:
Im BDSM-Bereich ist das Adjektiv "devot" sexuell konnotiert. Dort werden Personen als devot bezeichnet, die sich zur eigenen Luststeigerung anderen unterwerfen und sich freiwillig durch die Anwendung physischer oder psychischer Methoden dominieren lassen. Hierbei werden häufig im Vorfeld die Regeln festgelegt, in deren Grenzen der devote Part die Abgabe von Kontrolle als erotisches Stimulans empfindet.

http://www.joyclub.de/bdsm/devot_sein_devot_werden.html

http://www.joyclub.de/bdsm/devot.html

BDSM für Anfänger: Wann ist devot devot
Disziplin
Disziplin...

...ist eines der "D" im BDSM.

Spiele mit Disziplin sind meist Rollenspiele, in denen einer dem anderen vorschreibt wie er/sie sich zu verhalten hat und dieses verhalten durch Hiebe, verbalen Attacken oder anderen Sanktionen durchsetzt.
******nig Mann
24.857 Beiträge
Themenersteller 
*danke* krolock für die nächsten artikel! *top*

ich habe den zugehörigen index soeben auch aktualisiert:
BDSM für Anfänger: Kurze Begriffsdefinitionen
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