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Bilddaten und CR2 (RAW) zu JPG bei Canon 30D ???

****ias 
Themenersteller704 Beiträge
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****ias Themenersteller704 Beiträge Paar
Bilddaten und CR2 (RAW) zu JPG bei Canon 30D ???
Halli Hallo,
sind nun stolze Besitzer einer Canon EOS 30D mit einer kleinen Verunsicherung und einer Frage zu RAW.

*pfeil* Verunsicherung:
In den Metadaten eines aufgenommen Fotos im Format JPG, steht was von
  • x Auflösung 72
    y Auflösung 72

zum Vergleich unserer 300D
  • x Auflösung 180
    y Auflösung 180

Was ist besser oder wie wirken sich diese Werte aus?

*pfeil* Frage zu RAW:
Aufnahmen in CR2 (RAW) kann ich ins JPG konvertieren.

Welche Ausgabeauflösung ist sinnvoll? (350 dpi sind voreingestellt)

Dank im Voraus
Anubias
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*********rFFM 
178 Beiträge
Mann
*********rFFM 178 Beiträge Mann
Hi Anubias !

Willkommen in der Welt von Auflösung, dpi und Formaten ! *ggg*

Führe dir mal folgende Artikel zu gemüte :

Links nur für Mitglieder

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72dpi ist die gängige Bildschirmauflösung, ergo reichen 72dpi fürs Web vollkommen aus.

300dpi ist die gängige Auflösung für Print. (Fotos/Zeitschriften)

Ich hinterlege meine Fotos grundsätzlich mit 300dpi und rechne sie dann runter, wenn ich sie im Web präsentieren will.

Daher empfehle ich dir, mit dem RAW Konverter in 300dpi zu konvertieren und das dann als Ausgangsmaterial für Web, Print oder was auch immer zu benutzen.


Grüße,

Carsten
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Hallo,

die Metadaten haben nichts mit der Bildauflösung zu tun. In Ihnen sind nur die Aufnahmedaten und Informationen gespeichert.
Je weniger dieser Nonsens an Speicher braucht, um so besser ...
... schließlich bestimmt am bei RAW-Dateien erst beim Öffnen in einem Bildbearbeitungsprogramm die Tonwertverteilung usw.
Hier dienen die Metadaten also nur, um Richtmaße zu liefern, die der Bildbearbeiter benötigt um die Aufnahmesituation abschätzen zu können.

Zur Ausgabeauflösung
Mehr als 300dpi sind was für die Nuss. Jedes Drucksystem (Offset, Tiefdruck, usw.) gibt nur rund 300dpi aus, mehr geht nicht! Daher werden alle zu druckende Bilddaten separiert (in yellow, magenta und cyan aufgesplissen) und jeweils als 300dpi Dateien weitergereicht an den Drucker.

Der heimische "Tintenpisser" arbeitet anders, ohne Raster, als eine Druckmaschiene. Außer ihr hab einen Proofer, was ich nicht glaube. Aber selbst dieser würde ein Raster nur imulieren.
Also, wenn euer Tintenpisser auch weit über 3000dpi ausrotzt, sagt das nichts über die zu verwendene "Druckvorlage" (euer Bild) aus. Die hohe Auflösung bezieht sich lediglich auf "noch mehr und noch kleinere Tintentröpfchen" um z.B. saubere Farbverläufe darstellen zu können.
Möchtet Ihr eine Datei nur ausstrullern, also am Inkjet ausdrucken, genügen sogar 120 - 160 dpi für sehr gute Abzüge.

Für die Belichtung auf Fotopapier, würde ich jedoch wieder zu 300dpi raten ...

Alle Klarheiten beseitigt?
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*******iele 
11.996 Beiträge
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*******iele 11.996 Beiträge Paar
Ich sehe dies so:
jpg: 72 dpi = Auflösung des Bildes in Dots Per Inch (Punkte oder Pixel pro Zoll). Eine Auflösung von 72 dpi ist für die Betrachtung am Bildschirm geeignet, für einen Ausdruck ist sie eindeutig zu gering. Dies ist jedoch nur ein Problem, wenn das Bild auch in der Grösse des jpg-Files ausgedruckt wird.
Oder kurz: nicht die Auflösung ist im ersten Moment entscheidend, sondern die effektiven Anzahl Pixel. -> Sieh mal nach, wie Masse dein jpg-Bild in cm hat. Meine Bilder (3'872x2'592 Pixel) haben mit dieser Standarteinstellung eine Abmessung von ca. 135x85 cm.
Sobald das Bild jedoch verkleinert Gedruckt wird, hat es auch wieder einen entsprechend höhere Auflösung.

Zur Optimierung der Dateigrösse kannst du die Bilder mit 72 dpi und einer Grösse von ca. 35 cm (längere Seite) abspeichern, falls diese Bilder am PC betrachtet werden sollen.

Zur Optimierung der Bilder zum Ausdruck, empfehle ich eine Auflösung von 300 dpi.

Hoffe, etwas Licht ins Dunkel gebracht zu haben.

Faustspieler
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Moin,

wie hier schon beschrieben, ist der dpi-Wert bei den aus der Kamera kommenden Bildern völlig unwichtig - entscheidend ist die Anzahl der Pixel, aus denen das Bild besteht. "dpi" sagt in diesem Fall nur etwas über die Packdichte der Pixel aus. (Stell Dir einfach vor, Du hast die Menge von 100 Trockenerbsen, die Du gleichmäßig auf einem Blatt Papier / im Wohnzimmer / auf einem Sportplatz verteilen solltst.)

Für die Ausgabe eines Bildes ist dagegen die dpi-Zahl sehr wohl entscheidend, hier ist nach der Auflösung des Ausgabegerätes zu gehen. Ein Bildschirm kann 72 "dots per inch" darstellen, ein Drucker schafft eben mehr, für Offset beispielsweise liegst Du mit 300 dpi nie verkehrt.

Lange Rede kurzer Sinn: Was Du beim Öffnen der Bilder aus der Kamera für einen dpi-Wert wählst, ist eigentlich ziemlich egal. Die Anzahl der vorhandenen Bildpunkte bestimmt, wo Du das Bild mit welchen Abmessungen ausgeben kannst.

Zu Frage-2: Im mitgelieferten Programm zu Deiner Kamera kannst Du die RAW-Dateien öffnen und dann in einem beliebigen Format abspeichern. Als Alternative gibt es auch eigenständige Programme von Fremdanbietern, die das ebenfalls anbieten (z. B. RawShooter) oder PlugIns für Bildbearbeitungssoftware (z. B. Adobe CameraRaw für PhotoShop).

Gruss

Flloyd

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Ich wiederhole mich nicht - ich neige zu Redundanzen
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****ri 
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****ri 48 Beiträge Paar
wie schon richtig bemerkt wurde, hat der dpi wert etwas damit zu tun in wie fern die daten später weiterverwendet werden.
bei reinen webbildern oder grafiken die nur am bildschirm angeschaut werden reichen 72dpi völlig aus da der bildschirm eh nicht mehr darstellt.

beim druck scheiden sich die geister.

ich habe schon dateien in 150 dpi an druckereien geliefert und erstklassige flyer bekommen.
es müssen also nicht immer die 300 dpi sein.

banner oder plakate die auf weitere entfernung betrachtet werden kann man auch problemlos "runterziehen"
als beispiel hatte ich zwei 7 meter fotobanner für baugerüste die gerade mal 30 dpi hatten und trotzdem prima wirkten.

manche tintenstrahler bringen mit 150 dpi daten bessere ergebnisse, da bei hohen dpi werten die ausdrucke "zuschmieren".

es empfiehlt sich einfach mal das selbe bild in 2 auflösungen auszudrucken um zu wissen wie der eigene drucker reagiert und wenn 150 dpi ausreichen, um so besser.
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****ias 
Themenersteller704 Beiträge
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****ias Themenersteller704 Beiträge Paar
man o man, Kopf qualmt!
Erst einmal recht herzlichen Dank für die ausführlichen Beiträge von Euch.

Ihr hättet alle Lehrer werden sollen, so hätte mir das Lernen wenigsten Spaß gemacht. *ggg* Einfach Klasse!!!

Stellt sich mir doch noch eine Frage,
die CR2 (RAW) ist bei 3504 x 2336 Pixel ca.8,7 MB groß
und hat nach dem Konvertieren ins JPG mit 350 dpi genau die gleiche Größe.

Wo ist der Unterschied bei gleicher Dateigröße?

Es ist schon klar, die beste Qualität zu wählen und sie auch so zu archivieren.

Aber reicht jetzt das JPG oder doch lieber CR2 (RAW)?

Bisher habe ich immer das Original (in der besten Qualität als JPG) von der Camera archiviert und nur mit Kopien für die Bildbearbeitung gearbeitet.

LG
Anubias
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****ri 
48 Beiträge
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****ri 48 Beiträge Paar
also das JPG müsste kleiner sein, da weniger informationen im bild vorhanden sind. (ca. 25% der RAW datei)

also RAW kannst du dir ganz grob so vorstellen wie wenn das bild in verschiedenen "folien" vorliegt die du austauschen kannst.
die Helligkeitsfolie, die schärfefolie, die farbfolie usw ...

wenn du als z.b. eine andere farbfolie (mit mehr rotanteilen als beispiel) nimmst hast du noch das selbe endergebniss, aber das bild ist eben etwas roter. oder nimm ne blaufolie *g*

das heist für dich daß du änderungen am bild direkt an den einstellungen machst die auch betroffen sind und alle anderen "folien" bleiben gleich.

beim JPG ist die ganze bildinformation auf einer folie und wenn du da etwas änderst wirkt es sich sofort auf die anderen bereiche aus.
wenn du also hier als beispiel den farbton änderst, ändert sich auch gleichzeitig deine helligkeit usw.

das ganze war jetzt sehr unprofessionell erklärt, aber ich hoffe einigermaßen verständlich.
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****ias 
Themenersteller704 Beiträge
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****ias Themenersteller704 Beiträge Paar
@Andori
das ganze war jetzt sehr unprofessionell erklärt, aber ich hoffe einigermaßen verständlich.
Also ich habe es verstanden, vielleicht liegts auch daran das ich kein Profi bin. *ggg* *ggg* *ggg*

Werde wohl dann auch auf RAW umsteigen, zumindestens sie als solches archivieren und je nach Bedarf ins JPG konvertieren.

Nochmals vielen Dank für die vielen hilfreichen Antworten.

Euch allen einen guten Rutsch
ins neue Jahr.

LG
Anubias
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